ETIKA

Apostel der letzten Zeiten

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Fluch über die Gottesverräter

Pressemitteilung
14.9.2015

Den ersten Fluch schleuderte Gott der Herr gegen die Schlange, die Eva und Adam verführte. (1. Mose 3, 14) Der Satan wurde in die Hölle gestoßen. (Siehe dazu Egon von Petersdorff: Daemonologie I, Christiana Verlag Stein am Rhein, 1982, 149f)

Die Menschen hörten seitdem nicht auf zu sündigen. Deshalb zerfrisst ein Fluch die Erde. (Jesaja 24,4-6; 10,22f. Hosea 4,1-3; zit. von Francisco in: Kinder retten die Welt, Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten, 1991, S. 195, etika.com 98B1)

Gott ist barmherzig, aber auch gerecht

Milliarden Sünder stürzen in den höllischen Abgrund, wenn sie sich nicht rechtzeitig bekehren. „Eine falsche Zuversicht ist es, zu glauben, du werdest, obgleich du in deinen Sünden beharrest, dennoch zur ewigen Seligkeit gelangen. … Wer auf falsche Zuversicht baut, begeht eine schwere Beleidigung und Lästerung gegen die göttliche Güte, die besonders dem heiligen Geiste zugeschrieben wird. Diese Sünden werden aber nach dem Zeugnisse des Heilandes weder in dieser noch in jener Welt nachgelassen.“ (Bruder Luis von Granada: Führer für Sünder, III, III, § 3; Die Lenkerin der Sünder, Aachen, 1853, S. 67, Von den in dieser Welt sichtbaren Werken der göttlichen Strafgerechtigkeit)

Luis von Granada zitiert weiter den hl. Augustin: Durch ihr Hoffen und durch ihr Verzweifeln gehen die Menschen zu Grunde: Durch ihr eitles und trügerisches Hoffen im Leben, und noch mehr durch ihr Verzweifeln im Tode.“ Der Dominikaner mahnt: „Dies sollten besonders die Verkündiger des Wortes Gottes wohl beherzigen, da sie, ohne zu bedenken, vor wem sie reden, über dem Verkündigen von Gottes Barmherzigkeit Dessen Gerechtigkeit zu vergessen scheinen (Anm.: wir denken hier mit größter Sorge an Papst Franziskus und sein „Jahr der Barmherzigkeit“), woraus denn die Lasterhaften Gründe herzunehmen suchen, in ihren Missethaten fortzufahren.“  (aaO § 4 , S. 70)

Gottes Barmherzigkeit mit den Bösen erstreckt sich nur auf dieses erste Leben, legt die hl. Birgitta von Schweden systematisch dar. (Die Gerechtigkeit Gottes. Visionen. Verlag Anton A. Schmid, Durach, 1992, S. 105f)

Die Verworfenen

Jesus Christus sagt: „Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Markus 16, 16)  Bedenke neben diesen Worten aus dem Munde des Weltenrichters die Aussagen in Matthäus 11, 20-24 (galiläische Städte); Mt 23, 32-35 (Schriftgelehrte und Pharisäer); Mk 11, 14 (Feigenbaum).

·        Und wie Jesus Jene mit den schlimmsten Höllenstrafen bedrohte, die anderen Menschen, besonders den Kindern, Ärgernis geben und sie zum Abfall verführen (Matthäus 18, 6ff; die Folgen dieser Ärgernisse beschreibt auch Juan C. Sánchez-Ventura Ferrer in: ¿Existe el Infierno?, Zaragoza, 1998, im 3. Kapitel: El Pecado del Escándalo, La inmodestia en el vestir, con una definición del Padre Noldin, y una visión de Don Bosco)

·        wie der Apostel Paulus jene Juden in Korinth, die sich nicht zu Jesus bekehren wollten, sondern diesen lästerten, verfluchte: „Euer Blut komme über euer Haupt!“ (Apostelgeschichte 18, 6), statt ihnen zu verzeihen

·        wie Paulus am Schluss seines ersten Korintherbriefs sagte: „Wer den Herrn nicht liebt, sei verflucht – Si quis non amat Dominum, sit anathema“ (16, 22)

·        wie Paulus warnte: „Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt (das anders ist, als wir es euch gepredigt haben), der sei verflucht – Si quis vobis evangelizaverit praeter id, quod accepistis, anathema sit“ (Galater 1, 9; Nestle-Aland: Novum Testamentum Latine, Deutsche Bibelgesellschaft Stuttgart, 1984, Libreria Editrice Vaticana, 1986; Warnung an die Kardinäle der Synode)

·        wie Paulus angeordnet hat, es solle dieser Mensch (der Blutschande getrieben hat) „dem Satan übergeben werden zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn“ (1. Kor. 5, 5)

·        wie der Apostel Petrus Hananias und Saphira zu Tode schockiert hat, weil sie die Gemeinde wegen ihres Vermögens belogen hatten (Apostelgeschichte 5, 1-11)

·        wie Petrus das Gericht Gottes angekündigt hat über die Irrlehrer und Ungerechten und Abtrünnigen und die, „die nach dem Fleisch leben in unreiner Begierde und jede Herrschaft verachten“ (2. Petrus 2); vgl. 2. Timotheus 4, 3

·        wie der Apostel Jakobus den Reichen angekündigt hat: „Weint nur und klagt über das Elend, das über euch kommen wird“ (5, 1); vergleiche das Gleichnis Jesu vom reichen Prasser in der Hölle und dem armen Lazarus (Lukas 16)

·        wie der Apostel Judas den Gottlosen, die sich in die Gemeinde eingeschlichen haben und „die Gnade Gottes für ihre Ausschweifung missbrauchen“, als ihr Los „die dunkelste Finsternis in Ewigkeit“ prophezeit hat (4-16) – wie aktuell!

·        wie der hl. Franziskus von Assisi Jene verfluchte, die seinen Orden schädigten und ein schlechtes Beispiel gaben (Fra Tommaso da Celano: Vita di S. Francesco, Vita Seconda, Parte Seconda, Cap. CXVI, Maledizione del Santo contro alcuni frati che davano cattivo esempio; Edizioni Porziuncola, Assisi, 1982, S. 329ff. - Franziskus Engel des sechsten Siegels. Sein Leben nach den Schriften des heiligen Bonaventura. Das Große Franziskusleben. VIII. Kapitel.  Dietrich-Coelde-Verlag Werl, 1962, S. 320. - Der Cronicken der mindern Brüder, Konstanz 1603, Kap. 25, http://www.etika.com/d12fa/12f3225.htm )

·        wie der hl. Franziskus einen ungehorsamen Theologen verfluchte (Cronicken, 1603, II, 23, Bonaventura, Fioreto, etika.com/d12fa/12f3223.htm ); wie er übrigens auch ein Schwein verfluchte, das ein Lamm gefressen hatte (Cronicken, 1603, I, 89, etika.com/d12fa/12f3189.htm)   

·        wie der hl. Franziskus jene Priester mit dem Fluch des Propheten Jeremia (48, 10) und Jesu Christi bedrohte, die des Herren Werk fahrlässig oder untreu verrichten, und sie mit Judas dem Verräter verglich (Cronicken, 1603, II, Kap. 44, Von dem schuldigen Glauben / Reverentz / unnd Ehrerbietung / deß heyligsten Sacraments. Fioreto, etika.com/d12fa/12f3244.htm ), statt „Toleranz“ walten zu lassen und ihnen zu verzeihen

·        wie der hl. Franziskus ein Weib, das ihn mit Kuhglockenlärm an der Erfüllung seines göttlichen Auftrags hinderte, dem Teufel übergab (Cronicken, 1603, II, 43, etika.com/d12fa/12f3243.htm), statt mit ihr einen „Dialog“ zu führen und ihr zu verzeihen,

so verfluchen die Apostel der letzten Zeiten Jene,

·        die die heilige Kirche schwer schädigen, das Vertrauen der Menschen in die Kirche erschüttern und die Diktatur des Antichristen (S. Alfonso M. Ligorio: Del Anticristo, Barcelona, 1847; M. G. Rougeyron: El Anticristo, Madrid 1872; Kardinal Newman; Benson; Solowjew) vorbereiten

·        die von den Geboten Gottes abirren, indem sie zum Beispiel neben den alleinigen Gott andere Götter stellen und die Lüge verbreiten, dass Alle denselben Gott anbeten

·        die durch Verkürzung des Evangeliums die ewigen Wahrheiten leugnen, so die Existenz des Teufels und der Hölle (siehe P. Martin von Cochem) und dass Gott die Sünder straft

·        die die christliche Sittenlehre aushöhlen, indem sie Gut und Böse vertauschen und die Unzucht für erlaubt und normal erklären

·        sowie jene Verworfenen, die Kinder schänden oder Kinderschänder decken oder tolerieren, so dass diese Söhne und Töchter des Teufels weiterhin Kinderseelen morden können.

Im Grunde sind alle diese schon verflucht (siehe oben), und wir erneuern nur diesen Fluch.

Die Flüchtlingsströme sind, wenn auch kein Fluch, so doch die Rache für die Kolonialpolitik, die Ausbeutung und Unterdrückung durch Europäer und Amerikaner, und zuletzt deren Angriffskriege. Aber auch jene Christen sind Verräter ihrer Religion und Zerstörer der Kirche, die nicht unterscheiden und heute vor falscher Feindesliebe triefen, aber für die verfolgten 100 Millionen Christen keinen Finger gerührt haben. Ihre eigenen Glaubensbrüder haben sie nicht aufgenommen, sondern sie ihren gnadenlosen, grausamen Feinden ausgeliefert. Gott wird sie Alle richten. „Wie schreckenerregend sind Deine Werke, Herr!“ (Franziskus, Terz an Sonntagen)

Strafe oder Buße

Gott ist gut und gerecht. Jeder wird mit dem bestraft, womit er sündigt. (Siehe den Roman von Rainer Lechner: Jedem nach seinen Taten.)

Wer seine Seele retten will, bereue, tue Buße, leiste Wiedergutmachung, beichte, halte die Gebote, esse und trinke würdig (ohne schwere Sünde) den Leib und das Blut Christi. Wir empfehlen, die Bibel, das Handbuch des einfachen Lebens (gratis beim Verfasser gegen Portoersatz, auch etika.com 1, 2, 3, 4) und täglich in dem Gebetbuch „Guter und gerechter Gott“ zu lesen. Daraus ein Gebet (S. 61f, übernommen aus dem Ablaß- und Bruderschaftsbuch von P. Gaudentius. Innsbruck, 1899, S. 766f):

„Für die Bekehrung der Sünder. O liebreichste Mutter Maria! Bringe die armen Sünder, welche ohne lebendigen Glauben, ohne wahre Hoffnung und Liebe wüst dahinleben, welche in Unruhe und Schmerz fast vergehen, zur Erkenntniß ihres erbarmungswürdigen Zustandes. Oeffne ihnen die Augen, damit sie den Abgrund sehen, in den sie sonst stürzen werden; zeige ihnen die Qualen, die ihrer in der Ewigkeit warten, wenn sie sich nicht bekehren. Mache, daß sie dadurch aufgeschreckt und von heilsamer Furcht befallen, den Weg der Sünde verlassen, daß sie sich reuevoll zum barmherzigen Vater im Himmel wenden, der ja seinen Sohn deßhalb auf die Erde gesendet hat, damit alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. Geliebteste und liebende Mutter, rette die Sünder. Ziehe sie heraus aus der schrecklichen Gefahr, ewig zu Grunde zu gehen.“

„Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle umkommen“ (Lk 16, 5). „Dieser Aufruf zur Umkehr ist der Kern des Evangeliums.“ (Weihbischof Bernard Fellay in: FSSPX Mitteilungsblatt, Juli 2015, Nr. 438, S. 22) Die Lauen werden ausgespieen. (Offenbarung 3, 16)

„Wer ausharrt bis ans Ende, wird gerettet und selig werden.“ (Mt 24,13) „Wer überwindet, der wird es alles ererben. Ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.“ (Offb 21,7)

„Aber die Feiglinge und Treulosen und Frevler, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer und Götzendiener und alle Lügner, deren Los wird der Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt. Das ist der zweite Tod.“ (Offb 21, 8)

Kirche vor Schisma

All ihr Mächte des Himmels, betet für die Rettung der Kirche, die vor der Spaltung steht, und für die verfolgten Christen! Lasst die Pläne der Gottesleugner, Verräter, Verführer und der Verschwörer gegen Gott, die Völker und Familien sowie die Natur misslingen!

„Sie wollen eine weltliche Kirche aufbauen und die Welt genießen, ohne Gott. In dieser Kirche herrschen Sünde und Genuß. In dieser Kirche werden Himmel und Hölle geleugnet. In dieser Kirche wird an Gottes Statt der Götze „Mensch“ gesetzt.“ („Der Glaube ist mehr als Gehorsam“. Heilandsworte an Prof. Drexel, Olten, 1981, S. 65 und 36)

Durch das Zeichen des Kreuzes † beschütze uns, o Gott, vor unseren Feinden! Per signum crucis † de inimicis nostris libera nos, Deus noster! (zit. von P. Gaudentius, S. 408)

Fürchtet Gott und gebt Ihm die Ehre! (Franziskus)

„Tut Buße, bringt würdige Früchte der Buße, denn wisset, ihr werdet bald sterben. Selig jene, die in der Buße sterben, denn sie werden im Himmelreich sein. Weh jenen, die nicht in der Buße sterben, denn sie werden Kinder des Teufels sein, dessen Werke sie tun; und sie werden ins ewige Feuer kommen. Hütet euch und enthaltet euch alles Bösen und verharrt im Guten bis zum Ende.“ (Hl. Franziskus von Assisi, Nicht bestätigte Regel von 1221, Kap. XXI)

Bete: Guter Vater, Dank für Alles! Nur Dein Wille, Herr, geschehe! Hab Erbarmen mit mir Sünder! Jesus Christus, hilf uns, rett uns! Heil´ger Geist, erfüll´ uns, führ´ uns! O Maria, Stern der Tugend! Mächt´ge heil´ge Engel schützt uns! All ihr Heil´gen, bittet für uns!

Im Namen Jesu Christi, der kommen wird, zu richten die Lebenden und die Toten.

Maranatha!

Apostel der letzten Zeiten AIHS, etika.com, 14.9.2015, Fest der Erhöhung des heiligen Kreuzes

Nachdruck jedermann gestattet. – Keine Interviews.