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14.7.2000

Wer Christ ist: Mindestens 1 x täglich das Vaterunser beten!

Aktuelle Meldungen

Meldungen ab 1.1.2000
Totgesänge auf das Christentum.
Der berüchtigte Theologe Eugen Drewermann bezeichnet Gottes Sohn als jüdischen Prediger, Wunderheiler und Charismatiker und behauptet: "Jeder, der ins neue Testament schaut, erkennt, dass Jesus keine neue Religion gründen wollte". dpa-Korrespondent Peer Meinert spricht von einem Unruhestifter mit sozial auffälligem Verhalten, der mit eigenartig-provokanten Reden Menschenaufläufe verursachte, und schockiert mit den Sätzen: "Während Millionen Christen weiter zum buchstabengetreuen Bibelglauben angehalten werden, haben sich die Neutestamentler an den Universitäten längst vom alten Jesus-Bild gelöst. Es gilt als ausgemacht, dass die vier Evangelisten Jesus nicht wirklich gekannt haben, dass ihre Erzählungen höchst unpräzise und teils verherrlichend sind. Auch bei den Wundertaten winken aufgeklärte Bibelkundler ab - ob das Wandeln über den Wassern oder die Speisung der 5000 Menschen, wörtlich zu nehmen brauchen die Gläubigen dies nicht." Immerhin gesteht Meinert zu: "Die Leute wunderten sich und staunten", heiße es in einschlägigen Berichten - und genau das täten Christen und Nichtchristen über den Wanderprediger Jesus noch heute. (Südwestpresse 28.12.1999, S. 4) Wir Gläubigen heute - das ist unser Kommentar - wundern uns keineswegs über Jesus, den Sohn des Allmächtigen, der alles vermochte und vermag. Wir wundern uns vielmehr über jene, die glauben, sie könnten uns Jesus, unseren Glauben und das ganze Christentum, das die Heiligen in zweitausend Jahren mit Hilfe des Heiligen Geistes aufgebaut haben, ausreden mit Zerreden und dem Herbeireden einer weltumspannenden multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft, in der es nicht einmal mehr rein christliche örtliche Gemeinschaften gebe. Kann Gott wollen, daß wir Christen Heiden und Ungläubigen unseren Platz überlassen, unseren Glauben nur mehr im stillen Kämmerlein ausüben und die Tradition unserer Kirche und unsere Heimat, die wir ererbt haben, um sie unseren Kindern unversehrt zu übergeben, aufgeben und uns in die Einsamkeit zurückziehen? Nein, der Herr spricht ganz anders: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und lehret alle Völker, und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes; und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende." (Matthäus 28, 18-20) Bleiben wir in der herrschenden Verwirrung der Geister und der kommenden Christenverfolgung unserem König Jesus Christus treu! Gott regiert das Universum, und die Herrschaft der Schatten wird nicht mehr lange währen! 0I9101

Nächster Papst Antichrist? Die kirchentreue spanische Apokalpyse-Zeitschrift "María Mensajera", Zaragoza, hält dies für durchaus möglich. Sie beleuchtet kritisch die Rolle von Papst Johannes Paul II. wegen der Nichtveröffentlichung des 3. Fatima-Geheimnisses sowie der kirchlichen Obrigkeit beim Ausspionieren von Pater Pio. Leider nur spanisch Wir schaffen es nicht, alle Texte zu übersetzen. Tip: Lernt Sprachen! 0I9100
Heiliges Jahr eröffnet. Am Heiligen Abend hat Papst Johannes Paul II. die Flügel der Heiligen Pforte aufgestoßen und ist durch diese sonst zugemauerte Tür im römischen Petersdom geschritten. Damit hat er das Heilige Jahr 2000 eröffnet. Auf die traditionellen drei Hammerschläge verzichtete er. (25.12.1999) 0I9099
Die Kirche mit dem sogenannten "Grab der Maria" in Jerusalem
ist von einer 16 Meter hohen Wassersäule überspült worden. Das tiefgelegene Gotteshaus liegt neben dem Garten Gethsemane im Kidrontal am Fuße des Ölbergs, gegenüber der Stadtmauer. Zunächst war unklar, ob jemand ertrunken ist. 0I9098

Sechs indische Nonnen kamen während des Schlafs ums Leben, als ihr Haus in Südindien (Ort ist uns unbekannt) einstürzte. 0I9097

Die gespaltene Kirche. Dominikanerpater Basilius Streithofer schrieb in der FAZ vom 12.11.1999: Tiefe Risse durchziehen die katholische Kirche Deutschlands und Europas. Da gibt es eine auf den Erhalt des finanziellen und institutionellen Status quo bedachte Funktionärskirche, die sich immer größere Apparate schafft und immer mehr Menschen in Brot hält. Sie ist robust, weil finanziell gemästet, und nur äußerlich auf Religiosität oder Amt angewiesen. Da gibt es die Gemeindekirche herkömmlicher Prägung, das wenig medienwirksame Leben mit den Sakramenten und Gottesdiensten. Spürbar verliert sie ihre Fürsprecher auf sämtlichen institutionellen Ebenenen. Nun sitzt man fest und ist weitgehend manövrierunfähig. Eine der Ursachen ist in der Politik der widersprüchlichen Botschaften zu suchen. Sie ist geradezu das Signum der deutschen Kirchenführung unter Bischof Lehmann geworden. Die lehramtliche Position wird formal vertreten, aber die praktischen Konsequenzen werden verschleppt, ja konterkariert, indem man gegenläufige Signale an die Gläubigen aussendet ... - eine im Letzten unehrliche Strategie, die von den Gläubigen nicht geschätzt wird. (zitiert in: Medizin und Ideologie 4/1999) 0I9096

Handkommunion? Jesus Christus, unser Herr und Gott (Joh 20,28), reichte im Abendmahlssaal den Aposteln seinen heiligen Leib in den Mund. Der Beweis dafür ist die Tradition der Kirche. Dies zeigen die ältesten bekannten Abbildungen der heiligen Kommunion und belegen Texte von Konzilien, Päpsten sowie Kirchenlehrern. Das Konzil von Rouen (um 659) erklärte: Keinem Laien gebe man die heiligste Eucharistie in die Hand, sondern man lege sie in den Mund. (Mansi 10,1199). Bereits alte kirchliche Rechtssammlungen verurteilen die Aushändigung des Leibes Christi. "Das Konzil von Cordoba (839) nennt sie unkatholisch, sektiererisch" (Browe). Warnung vor schlechten Verwaltern des Allerheiligsten ist dringend notwendig. Sie verursachen vermeidbares Herunterfallen und Zertreten von heiligen Teilchen, obwohl sie wissen müssen, daß jedes Hostienfragment der ganze Christus ist (DH 1653). (Sanctus, Eucharistische Bewegung zur Verherrlichung Gottes, Postfach 10 48 45, D-69038 Heidelberg) Im Flugblatt der traditionalistischen Gruppe wird die Handkommunion mehr als radikal verurteilt. Aber das geht unseres Ermessens zu weit. Wir halten uns auch in diesem Fall - wie bei anderen extremen Positionen - an das biblische Motto: Prüfet alles, und das Gute behaltet. Die Theorie der Traditionalisten "Aus dem gewirkten Werk fließt keine Gnade" ist falsch, wie wir und viele andere bestätigen können. 0I1095
Der groß angekündigte Jesusfilm: eine Enttäuschung. So etwas Heiliges sollte man nicht im Film darstellen. Wie kann man als Jungfrau Maria eine Schauspielerin wählen, die zuvor in Sexfilmen mitgewirkt hat? Die Spuren im Gesicht sind unübersehbar. So eine Idee kann nur im Sündenbabel Hollywood entstehen. Auch derjenige Schauspieler, der Johannes den Täufer darstellt, ist eine Fehlbesetzung. Keine Spur von asketischem Aussehen. Dazu kommt noch, daß einen die Werbeeinschaltungen aus jedem Anflug von Stimmung reißen - eine Barbarei. Wie früher schon erwähnt: Die Qualität der meisten Filme dieser Jahrzehnte, Schauspieler und Spannung inbegriffen, ist mit den Glanzleistungen früherer Jahrzehnte - wir können ruhig auch hier das Jahr 1968 als Scheidemarke nehmen - nicht zu vergleichen. Als Ausnahme nannte uns ein Filmfreund Mel Gibson. (6.12.1999) 0I1094
Scheich Omar Bakri Muhammed von der britischen Moslemorganisation "Al-Muhajiroun" hat den New Yorker Theaterautor Terrence McNally zum Tode verurteilt. Die Fatwa erging, weil in dem Schauspiel "Corpus Christi" Jesus als Homosexueller dargestellt wird. (Nachtrag, ORF, 29.10.1999) Karl-May-Leser wissen, daß Isa Ben Marriam im Islam als Prophet verehrt wird. Moslems empfanden das Stück als Lästerung und reagierten auf ihre Art, von den Christen vernahmen wir keinen Protest. 0I9093
Eine Vergewaltigung wird von der Pop-Gruppe "Der Verfall" in Form eines Vaterunsers dargestellt. Der Song kam in die deutsche Hitparade. Der Text stammt von Alexander Abraham. (Nachtrag, 27.10.1999) Der Herr belohne alle Radioverantwortlichen, die das Stück nicht ausstrahlen. Einen Sexualverbrecher hatte schon der Österreicher Falco in dem Lied "Jeanny" besungen. 0I9092
Beate Uhse an Kirchengebäude "verewigt". Was sind das für Pfarrer und Kirchengemeinderäte? Mit Einverständnis des Pastorats der evangelischen Kirchengemeinde St. Marien (ausgerechnet!) in Flensburg durfte die 80jährige Vorreiterin der Pornowelle am Gebäude des Pastorats eine Plakette anbringen lassen und enthüllen: "Hier lebte Beate Uhse von 1948 bis 1961". (25.11.1999) Ein weiteres kleines Zeichen der Endzeit. 0I1091
Die angeblichen Marienerscheinungen in Marpingen. Die Christen-Initiative e. V. rät zu größter Vorsicht, wir auch. Die Muttergottes soll (laut www.marienerscheinung.de) am 6. September gesagt haben: "Habt keine Angst, es wird keinen Dritten Weltkrieg geben, kein(en) Holocaust. Mein Vater, ich und der Heilige Geist haben diese Welt so schön gemacht, wir werden sie nicht zerstören. ...Ihr müßt lernen, daß ich ein liebender Gott, kein strafender Gott." Eine der Seherinnen sagt dann, die "Mutter Gottes sei ganz lieb. Die ist heute so ganz so bißchen lustig, und der Pater Pio ist auch so ganz lustig. Die sind richtig gut drauf, richtig lustig. Und Jesus auch, richtig, richtig lustig, aber in positivem Sinn..." Claus Peter Clausen kommentiert in seinem "Schwarzen Brief" 37/99 (Adresse unter Index 1, christliche Zeitschriften): "Da alle seriösen Prophetien von einem weiteren großen Krieg ausgehen und diesen auch - z. B. Alois Irlmaier - bis ins Detail völlig neuer Waffen beschreiben, käme nun ... eine völlig neue Ära des Friedens, der Freude... Danach könnten alle Gebetsgruppen ihre Arbeit einstellen, die Priester auf die Sühnenächte verzichten, Zehntausende könnten Freudenfeste feiern, ganz lustig. Denn wenn die im Himmel "so gut drauf sind", warum nicht auch die Menschen? ... Eine Häresie reicht, um den ganzen Text zu verwerfen. ...Nachdem mehrere Priester verkündet haben, es gebe dort keine apokalyptischen Botschaften, mußte man mit einer Botschaft wie der vom 6. 9. rechnen. Nun darf man gespannt sein auf die Reaktionen all jener Priester, die an der Spitze von Hunderten von Gebetsgruppen stehen, die im Geiste von Fatima (Krieg), La Salette (Krieg), Garabandal (Strafgericht), Heroldsbach (Krieg) usw. leben und denken." Soweit Claus Peter Clausen in "der schwarze Brief" Nr. 37/99, womit er zweifellos recht hat. 0I1090
Starker Auflagenrückgang bei der Kirchenpresse. Dies betrifft sowohl die meisten katholischen als auch evangelischen Blätter. Idea Schweiz machte Konkurs. (idea 19/99) Traurig, aber wahr. Die Säkularisierung der Gesellschaft schreitet immer rascher fort. 0I1089
Ein Blick auf die Teilnehmer genügt.
Vor dem Parlament der Weltreligionen, das Anfang Dezember in Kapstadt zusammentritt, wird voraussichtlich auch Weltbankpräsident James Wolfensohn sprechen. Die Bibel wird da etwas zurechtgebogen und das bekannte Motto geringfügig abgeändert in "Gott und der Mammon". Hingegen ist der Gründer des "Projekts Weltethos", über das Ende November die 7. Weltkonferenz für den Frieden (WCRP VII) in Amman stattfinden wird, kein anderer als der modernistische Theologe Hans Küng aus Tübingen. (11/1999) 0I1088
Fundamentalisten schmieden Weltallianz für die Familie. 1000 Christen, Juden und Moslems, erfreulicherweise auch aus dem sittenstrengen Iran, trafen sich in Genf zum "2. Weltkongreß der Familien". Sie haben die Rettung der Familie im Visier und sind damit gegen Abtreibung, Sexualunterricht an Schulen sowie die Gleichstellung der Homosexuellen. Veranstalter: Allan Carlson, USA. Unter den Teilnehmern: Kardinal Lopez Trujillo; Rita Joseph, Australien; Rabbi Michael Gold, Florida; Witwe Jehan Sadat, Ägypten; Fatemeh Hashemi, Tochter Rafsandjanis, Iran. (18.11.1999) Wer kann uns Anschriften von Teilnehmern oder der Veranstalter besorgen? Bitte an aihs@etika.com senden! 0I1087

Wüster Wind im Vatikan. Mit dem gewohnten Mut wagt sich "das Neue Groschenblatt" an eines der heißesten Eisen. Der Herausgeber dieser in vielen katholischen Kirchen ausliegenden Zeitschrift zitiert unsere alten Mitstreiter vom pur-Magazin (9/99). Dort erschien ein Interview mit Prälat Luigi Marinelli (72). Das von einer anonymen Autorengruppe verfaßte Buch "Via col Vento in Vaticano" (Vom Winde verweht im Vatikan) hat ihn vor die Sacra Rota, das kirchliche Höchstgericht, gebracht. In dem Interview sagt Marinelli u. a.: "Um die Freimaurerei aus der ganzen Kirche hinauszuwerfen, müssen die katholischen Universitäten, auch die päpstlichen Seminare, ein gesondertes Fach einführen, das die Freimaurerei und deren Infiltration in die Kirche darstellt. Ohne dieses Vorgehen werden die Freimaurer weiterhin Einfluß auf die Kirche nehmen und Priester und Bischöfe werden auch in Zukunft ihre Karriere dem Einfluß der Freimaurer verdanken." - "Der Einfluß der Freimaurer ist vor allem in jenen Kongregationen zu finden, die mit der Ernennung von Bischöfen zu tun haben, oder im Staatssekretariat, wo sich die Hebel der Macht befinden." (das Neue Groschenblatt 11/1999) 0I1086
Nur hinter vorgehaltener Hand unterhielten sich die an der Europa-Synode im Vatikan teilnehmenden Bischöfe über die Frage, wer Papst Johannes Paul II. nachfolgen solle. In den Medien wird der progressive Mailänder Kardinal Carlo Maria Martini (72) favorisiert. Die Wahl von Papst Wojtyla war am 16. Oktober 1978 um 18 Uhr bekanntgegeben worden. 0I1085

Streit um Rechtfertigungslehre Gott sei Dank beendet. Am 31. Oktober haben evangelische und katholische Christen, Vertreter des Lutherischen Weltbundes (LWB), darunter der Braunschweiger Landesbischof Christian Krause, und auf katholischer Seite unter anderen der Präsident des vatikanischen Einheitsrates, Kardinal Edward Cassidy, in Augsburg einen Schlußstrich unter den Streit um die Rechtfertigungslehre gezogen. Martin Luther hatte sich der Lehre widersetzt, "daß Menschen durch gute Taten und durch die Sakramente der Kirche dazu beitragen könnten, von Gott angenommen zu werden". Die katholische Seite erkennt an, daß der Mensch allein durch den Glauben und Gottes Gnade erlöst beziehungsweise gerechtfertigt wird, nicht durch seine guten Taten und den Empfang kirchlicher Sakramente. (Zeitungen vom 13.10. bis 2.11.1999, vorwiegend dpa). Vor allem wegen der Auswüchse des Ablaßwesens war es zur Reformation und Kirchenspaltung gekommen. Uns erscheint dieser ganze Streit um die Rechtfertigungslehre überflüssig. Es war ein Fehler von Luther, auf diesem Punkt so streng zu beharren. Immerhin sollen wir ständig Gutes tun, und es ist doch selbstverständlich, daß nur derjenige, der Gutes tut, in den Himmel kommt, und nicht derjenige, der Böses tut, aber an Gott glaubt und sich auf seine Gnade verläßt. Wir danken Gott, daß dieser unnütze Streit der Theologen aus der Welt geschafft wird. Wieviel Unheil hat er angerichtet. Dabei geht es doch für jeden Christen darum, zu glauben und gute Werke zu verrichten und durch Gottes Gnade erlöst zu werden, nicht oder ... oder. Aldo Parmeggiani schrieb zu Recht: Lutheraner und Katholiken verbindet mehr als sie trennt. (Dolomiten 30.10.1999) Auch die Katholiken erkennen jetzt das Modell der "versöhnten Verschiedenheit" an. In einem Zeitungskommentar von Bernward Loheide (dpa) hieß es am 2.11.1999: Beinahe wäre das Projekt gescheitert: Während immer weniger Menschen in Deutschland überhaupt noch an Gott glauben, hätten sich die übrig gebliebenen Christen gegenseitig verketzert und so weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Also: Lob seit Gott! 0I1084
Papst in Gefahr? Weihe Rußlands steht noch aus. P. Gérard Mura gibt seiner Studie "Fatima - Rom - Moskau" (Verlag Rex Regum 1999, A-3452 Jaidhof 1, ISBN 3-901851-13-5) den Untertitel "Die Weihe Rußlands an das Unbefleckte Herz Mariens steht noch immer aus". Nach seinen Ausführungen hat Maria 1929 für die Gültigkeit der Weihe fünf Forderungen gestellt: 1. Rußland muß eigentliches und daher einziges Objekt der Weihe sein; 2. die Weihe muß einen feierlichen und weltweit öffentlichen Charakter haben; 3. alle Bischöfe müssen die Weihe in Einheit mit dem Papst und gleichzeitig mit ihm vornehmen; 4. Papst und Bischöfe müssen mit dem Weiheakt einen Akt der Sühne für die dem Unbefleckten Herzen Mariens zugefügten Beleidigungen verbinden; 5. der Papst muß versprechen, die Andacht der fünf Herz-Mariä-Samstage offiziell zu fördern. Der Autor kommt zum Schluß, daß die Päpste die verlangten Bedingungen bis heute nicht erfüllt haben. Die Tatsache, daß die vollständige Weihe Rußlands noch immer aussteht, hat katastrophale Folgen für uns alle, auch für den Papst. 1689 hat Christus in einer Vision durch die hl. Margareta Maria Alacoque die Weihe des Königs und Frankreichs an Heiligste Herz Jesu verlangt, doch Ludwig XIV. verweigerte sich diesem Wunsch. Auf den Tag genau 100 Jahre später beginnt die Französische Revolution mit ihren weitreichenden Folgen. Werden die vom Himmel angebotenen Heilmittel nicht benützt, wird die Katastrophe unvermeidlich. 1931 sagte Christus zu Schwester Lucia: "Da meine Diener das Beispiel des französischen Königs befolgen, werden sie ihm auch in seinem Unglück folgen." Der französische König wurde vom Thron gestürzt und ungebracht. Wir können nur hoffen und beten, daß die Kirche das ihr in Fatima zugeworfene Rettungsseil im letzten Augenblick doch noch ergreift. (Leserbrief von Elisabeth Exner, Wien, in "das Neue Groschenblatt", 10/1999) 0I1083
Einen päpstlichen Jubiläumsablaß erhält - Luther hin, Luther her -, wer im christlichen Jubeljahr 2000 nach Rom pilgert oder die Grabeskirche in Jerusalem oder die Geburtskirche in Bethlehem oder die Verkündigungsbasilika in Nazareth besucht. (Südwestpresse, Ulm, 28.10.1999, Hans-Joachim Thron) 0I1082

Kruzifixe werden auch an Gymnasien und Realschulen in Bayern abgehängt, wenn irgendein Elternpaar dies wünscht. "Unsere Juristen sind zu dem Schluss gekommen, dass vor Gericht keine Aussicht auf Erfolg besteht", erklärte das Münchner Kultusministerium. (22.10.1999) Diese Tragödie mit unermeßlichen Folgen geht auf die Klage von Josef Obermeier in Bad Aibling zurück. Er setzte seine gottesfeindliche Aktion bei den Gerichten des angeblichen Freistaats durch. 0I1081

Im Mitrokhin-Archiv genannte Geistliche und Vatikan-Mitarbeiter: Übersetzer im Staatssekretariat des Vatikans. Franziskanerpater Nazareno Fabretti genannt, Mitarbeiter der "Gazzetta del Popolo", Turin (ungarischer Geheimdienst). Der ukrainisch-katholische Priester Iwan Ortunskij. Auf Religion spezialisierte Journalisten ("vaticanisti"): Alceste Santini, "L'Unita"; Franco Leonori (Fidelio), Agenzia "Adista", links-katholisch; Jas Gawronski, Berlusconi-Sprecher und später Europa-Abgeordneter. Er führte 1993 das erste autorisierte Interview mit Papst Johannes Paul II. - Nicht im Mitrokhin-Archiv: Ordensmann Eugen (Karl) Brammertz soll als "Lichtblick" der Stasi zugearbeitet haben (Behauptung von Markus Wolf im "L'Espresso", aber Achtung: alle Angaben von Geheimdienstlern sind mit doppelter Vorsicht aufzunehmen). 0I1080

Papa: Recitate il rosario per lŽEuropa "sempre più multietnica e multiculturale" (10.10.1999 Teletext RAI) 0I1079

Kardinal Martini fordert die Einberufung eines Konzils. Einige der von ihm vorgeschlagenen Themen: Sexualmoral, Ökumene, Demokratie, Frauen. (8.10.1999) Benson! Solowjew! 01078

Nachtrag: Weltverschwörer als Papst. Die Weltverschwörer arbeiten seit Jahrhunderten an der Eroberung der Weltherrschaft, unterwandern dazu alle bestehenden Zusammenschlüsse zwecks Zerstörung systematisch durch Einschleusung eigener Kräfte, um sie, an die Spitze gelangt, von innen heraus zu zerstören, wie es der katholische Exkanonikus ROCCA (1830 - 1893) bereits vor einem Jahrhundert verkündete mit dem Erfolg, daß bereits im Jahre 1903 einer der Ihren in Gestalt des Kardinals RAMPOLLA zum Papst gewählt wurde ( dann jedoch wieder abgesetzt auf das Veto des österreichischen Kaisers hin). (von besonderer Seite, 10/1999)

Geistlicher weiht Sex-Shop. Hochwürden Hans Zöschg hat den Sex-Shop in Brixen eingeweiht. (Tageszeitung 9.10.1999) Anmerkung in der Nähe der altehrwürdigen Kapuziner- und Franziskanerklöster. 0I1077

La ermita "Torre de Palos" ha cerrado. Los hermanos del Lumen Dei, esos santos que vivían en la humildad y en la oración todo el día, que tanto se oponían a las corrientes modernistas religiosas, se han ido. (27-9-1999) 0I1076

Gotteslästerung. Am 18.9.1999 führte das Heilbronner Stadttheater das Homosexuellenstück "Corpus Christi" von Terrence McNally (USA) auf. Der Gipfel ist nun bald erreicht, und Gott wird dreinschlagen. 0I1075
Nachtrag: SB gegen Medjugorje, Vassula, Marpingen III.
Der Gründer der Marianischen Priesterbewegung (MPB), don Stefano Gobbi, hat sich scharf von den angeblichen neuen Erscheinungen in Marpingen distanziert. Pfarrer Gressung (83) ist der Kontaktmann der führenden Medjugorje-Anhänger. Don Gobbi kann die drohende Gefahr für sein Werk nur abwenden, wenn er die anhänger von Medjugorje, Vassula und Marpingen III aus seinen eigenen Reihen radikal entfernt. Die falschen Botschaften von Medjugorje, Neu-Marpingen und Vassula suggerieren dem unaufgeklärten Gläubigen, daß die Gottesmutter nie etwas Böses angekündigt habe. (Schwarzer Brief 1.9.1999)

Liberaler Bischof: Statt "Toleranz" Predigtverbot für offenen Priester. Der sonst von "Toleranz" schwärmende Grazer Diözesanbischof Johann Weber erklärte einerseits, der in der katholischen Kirche in Österreich eingeleitete "Dialog für Österreich" sei "nicht umzubringen", und fast im gleichen Atemzug vollbrachte er eben dies. Er erließ nämlich gegen einen gottesfürchtigen Aushilfspriester offenbar ein Predigtverbot. Dieser werde keine öffentlichen Predigten in Pfarrkirchen mehr halten. (9.9.99, Meldung erhalten von einem christlichen Informationsdienst) Der Aushilfspriester hatte in der oststeirischen Gemeinde St. Peter am Ottersbach Frauen, die in Miniröcken zur Messe kommen, vielleicht eine Spur zu scharf und zu direkt kritisiert. Früher habe man gesagt, "sie kommen wie Huren daher". Wir bestätigen ihm jedenfalls, daß es stimmt, daß sich manche Frauen, die zum Gottesdienst gehen, wie Huren kleiden. Der 29 Jahre alte Priester hatte offen die Erkenntnis hinzugefügt: "Priester sind durch viel Nacktheit in der heutigen Zeit gefährdet." (Zeitungsmeldungen vom 1.9.1999) Wir beten für alle, die sich der Sexualisierung des öffentlichen und kirchlichen Lebens mutig widersetzen. Glücklicherweise hatten Savonarola als Prior der Dominikaner von Florenz und viele andere Prediger und Heiligen keinen solchen Bischof über sich, denn sonst wäre von ihnen Wichtiges nicht überliefert. Der Prediger aus Bozen handelte zweifellos in guter Absicht, um Seelen zu retten - und nur darauf kommt es in Gottes Augen an. Was interessiert uns der Blickpunkt eines modernistischen Bischofs? Offenbar gibt es zwei katholische Kirchen. Auf den Philippinen stellte sich die Bischofskonferenz hinter Pfarrer Weng Escano aus Santa Barbara. Dieser hatte dürftig bekleideten Frauen die Teilnahme an der Messe verwehrt. Also riefen sie - wie es die Heilige Schrift lehrt - die Frauen auf, sich anständig anzuziehen, und beklagten die Sexualisierung der Gesellschaft. (20.7.1999) Gott sei Dank, daß es auch noch solche Bischöfe gibt, sonst würde man an unserer Kirche ganz irre. 0I1074

Laßt euch nicht durch verwirrende Predigten irre machen! Heute verstieg sich ein Pfarrer dazu, eine Stelle des Vaterunsers falsch zu deuten. Man bringe den Satz "Führe uns nicht in Versuchung" immer mit erotischen Verlockungen in Verbindung. "Das ist nicht gemeint", behauptete der Mann. Welche Geistesverwirrung! Wie sehr in diesen letzten Zeiten die Gläubigen doch auf dem Amboß vieler Prediger gemartert werden! Wie schwer fällt es doch, aus den Händen solcher Priester den Leib Christi entgegennehmen zu müssen! Aber halten wir durch und erinnern wir uns an die Weisung des hl. Franziskus: "Wir müssen auch häufig die Kirchen aufsuchen und den Klerikern Hochchtung und Ehrfrucht erweisen, nicht allein um ihrer selbst willen - wenn sie Sünder wären -, sondern wegen des Amtes und der Verwaltung des heiligsten Leibes und Blutes Christi, den sie auf dem Altar opfern und den sie empfangen und austeilen." (Brief an die Gläubigen II) (29.8.1999) 0I1073
Süchtige Pfarrer.
Von den etwa 20 000 katholischen Priestern und 25 000 evangelischen Pfarrern sollen 3500 bis 4500 - - sieben bis zehn Prozent - alkohol- und tablettenabhängig sein, behauptet der Psychiater Bernhard Mäulen aus Villingen-Schwenningen in der Sucht-Fachzeitschrift "Konturen". Selbst Bischöfe, Ordensleute, Rabbiner und buddhistische Mönche seien betroffen, ergänzt der katholische Personalreferent Hermann Steur aus Rottenburg. Gründe: große seelische Belastung, die Erwartungshaltung der anderen, zu hohe Selbstansprüche. (Südwestpresse, Ulm, 20.8.1999, Seite Christliche Welt)
Wir fügen hinzu: die Versuchungen, die noch nie so stark waren wie jetzt, vom Sex im Fernsehen bis zur ungebührlichen Mode - die Folge der Sexualisierung des öffentlichen Lebens, gegen die die Kirche sich zu wenig gewehrt hat. Heute sagte ein Pfarrer in der Predigt sinngemäß, Moral und Caritas gehörten nicht unmittelbar zur Kirche, dafür könnten sich andere einsetzen. Wir erinnern demgegenüber an das Wort Jesu: Wer Gott liebt, hält seine Gebote. Es gibt auch das sechste und neunte Gebot. Wer behauptet, die Ermahnung, das sechste und neunte Gebot zu halten, sei Moralismus und gehöre nicht in die Predigt, der irrt. Und bezüglich Caritas sagte Jesus: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Und das soll ausgeklammert werden aus der Kirche? Wie können Pfarrer nur solche Gedanken verbreiten? Kein Wunder, wenn viele Gläubige immer unsicherer werden, nicht mehr zum Gottesdienst gehen und vielleicht sogar aus der Kirche austreten. (22.8.1999) 0I1072

Eine moslemische Lehrerin darf in Hamburg mit Kopftuch unterrichten. (19.8.1999) 0I1071
Mönche von Patmos haben illegal Ländereien
des Klosters an Privatleute verschachert und dabei 3,3 Millionen Drachmen (20 Millionen Mark) kassiert. Eine gerichtliche Vorverhandlung gegen den Abt und einige Ordensbrüder ist eingeleitet. Der Abt des Johannes-Klosters wurde vorübergehend abgesetzt. (Zeitungen 13.8.1999). Wahrhaftig apokalyptisch! Auf der Insel Patmos schrieb Johannes die Apokalypse (Offenbarung). 0I1070

"Gesù è risorto? Non sono sicuro" I dubbi dellŽarcivescovo di Canterbury, George Carey, scuotono la Chiesa anglicana. (La Repubblica, Roma, 2.8.1999, p. 14.) Commento: Guai a tali "pastori" come lŽarcivescovo di Canterbury! 0I9069I
Erzbischof von Canterbury: "Jesus ist auferstanden? Ich bin nicht sicher" Die Zweifel von George Carey erschüttern die anglikanische Kirche. Wehe solchen Oberhirten wie Carey! 0I1069

Papst Johannes Paul: "Der Himmel ist kein physischer Ort. - Die Hölle ist kein physischer Ort. - Das Fegefeuer ist kein realer Ort." (Generalaudienzen mittwochs im Vatikan, Zeitungsmeldungen vom 22. und 29.7.1999 sowie 5.8.1999). Die Ansprachen des Papstes - Pressemitteilung der Schüler der Apostel der letzten Zeiten 8/1999 Kommentar: Für uns bleiben Himmel und Hölle Orte und Zustände, wie - unseres Wissens - für viele Kirchenväter und -lehrer. "Wer nicht das Reich Gottes annimmt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen." Lukas 18,17) Himmel - Fegfeuer - Hölle
Si el cielo no estuviera un lugar,
sino solo un estado o una situación, como dice ahora Papa Juan Pablo II, żcuál sentido tendrían entonces las siguientes palabras de Jesucristo? Padre nuestro en los cielos, hágase tu voluntad así en la tierra como en el cielo. No nos dejamos robar el paraíso Comento: Para nosotros el cielo y el infierno quedan lugares, como para muchos padres y doctores de la Iglesia. AIHS 0I1068E

Papa Wojtyla: Il cielo non è un luogo fisico. Commento: Per noi cielo e inferno rimangono luoghi, come per molti padri e dottori della Chiesa. 0I1068I
Unordnung beim Gottesdienst. Gut wäre es, wenn Männer und Buben wieder alle in der rechten Hälfte der Kirche Platz nähmen, Frauen und Mädchen auf der linken - Ehepaare ausgenommen. Wozu das Durcheinander? Zweiter Kritikpunkt: Vor dem Kommunionempfang wäre es schön, wenn die weiter hinten Sitzenden erst dann aus ihrer Bank träten, wenn die davor sitzenden Gläubigen sich in die Schlange eingereiht haben. Lob jenen Mustergemeinden wie P., wo es so gehandhabt wird! 0I1067

Daß die Mormonen eine recht zwielichtige Sekte darstellen, dürfte die Ansicht vieler Christen sein. Jetzt wurde ein Vorfall bekannt, der zeigt, daß die Polygamie in der fälschlich so genannten Kirche der Heiligen der Letzten Tage nicht ausgerottet ist. Am 3. Juni verurteilte ein Gericht in Salt Lage City in dem den Utah-Indianern geraubten gleichnamigen US-Bundesstaat einen gewissen David Kingston wegen Inzests mit seiner Nichte zu einer Gefängnisstrafe. - Auf einem der herrlichsten Plätze am Ölberg mit Blick auf Jerusalem haben die Mormonen ein großes Gebäude errichtet. 0I1066

Zwei der drei Seherkinder von Fatima werden demnächst seliggesprochen. Der Vatikan erkannte ein Wunder an. Francisco lebte von 1908 bis 1919, Jacinta von 1910 bis 1920. 0I1065

La Sacra Rota condanna al rogo il libro "Via col vento in Vaticano". Con decreto del 21 giugno 1999, la "Rotae Romanae Tribunal" ha ordinato il sequestro del libro, scritto da un gruppo di prelati vaticani e firmato con lo pseudonimo collettivo "I Millenari" (Kaos edizioni, Viale Abruzzi n. 58, I-20131 Milano) e "la proibizione che il libro sia tradotto in altre lingue". La Sacra Rota ha incriminato quale presunto autore monsignor Luigi Marinelli, il quale verrà processato il 16 luglio prossimo. - Corriere della Sera, Milano, 28.6.1999, p. 1 e 19: Monsignor Luigi Marinelli (72), ex capufficio della Congregazione delle Chiese Orientali. Tutto vero quello che è scritto nelle 288 pagine del libro scandalo? "Tutto vero, purtroppo. Gli abusi sessuali, che fanno scalpore, forse capiteranno sempre. Ma se capitano con lŽorganizzazione attuale nessuno li frena. Abbiamo omesso anche fatti più spinti." Denuncia lŽinfiltrazione "della Massoneria nella Chiesa". Ma sopratutto pone il problema di sindacalizzare gli impiegati della Santa Sede. ... cŽè tanto bisogno di una Solidarnosc in favore di tutti coloro che sono al servizio della Chiesa. 0I1064

Pater Zovko dementiert. MEDJUGORJE-PRESS-BULLETIN. "NEUN GEBETS-NOVENE". Anläßlich eines Zeitungsartikels über die "neun Gebets-Novenen" reagierte Fra Jozo Zovko mit einer Erklärung, die wir vollständig wiedergeben. Fra Jozo Zovko, Kloster Siroki Brijeg.
Liebe Freunde und Verehrer der Koenigin des Friedens! Ich schreibe diese Erklärung wegen der entstanden Situation bezüglich des Briefes, der am 4. Mai 1999 erschienen ist. Der Brief ruft zu neun Novenen für den Frieden in der Welt auf, aber besonders auf dem Balkan. Der Brief ist in Anlehnung an die Botschaft der Friedenskönigin und die Erfahrung der Kirche bei Lepanto und in Kroatien geschrieben. Der Brief wurde mit meinem Namen unterschrieben, ohne eigenhändige Unterschrift. Er ist in Siroko Brijeg datiert und trägt den Titel: Appell an Medjugorje. Wegen so vieler neu entstandener Textimprovisationen, die meistens katastrophisch, voller Angst und fatalistischer Drohungen sind, sehe ich mich gezwungen, mich von diesen Briefen und Texten zu distanzieren. Tatsaechlich sind die fatalistischen und drohenden Texte das Gegenteil von der Botschaft der Friedenkönigin, die seit achtzehn Jahren Millionen von Pilgern und Anhängern das Apostolat des Betens und Fastens nahelegt, es lehrt und dafür begeistert. Immer dankt sie demütig und von Herzen allen, die schon auf ihre Botschaften geantwortet haben oder versuchen, darauf zu antworten. Ja, ich glaube, daß es möglich ist, den Krieg kraft des Gebetes und Fastens zu stoppen, wie uns die Friedenskönigin lehrt. Ja, ich glaube, daß das Gebet das Antlitz der Erde ändert und und die menschlichen Herzen bekehrt. Sie ist die Mutter und hat nie mit Krieg oder Katastrophen gedroht. Ihre Liebe erwartet die Kinder, sucht die Kinder, liebt die Kinder. Deshalb erkläre ich: Die oben erwähnten Briefe habe ich nicht geschrieben und auch nicht unterschrieben sowie in keiner Weise an der Komposition ihrer Inhalte und Botschaften teilgenommen. Siroki Brijeg, den 31.05.1999 Fra Jozo Zovko. Anmerkung: Auch wir haben einen Aufruf von Fra Zovko veröffentlicht, der uns von zwei Seiten zugeschickt wurde. Siehe dort unsere Anmerkung. 0I1063

Dem Fernsehpfarrer Jürgen Fliege sollten die Ordinationsrechte entzogen werden. Dies forderte der christliche Medienverbund KEP in Wetzlar. Fliege, der in der ARD moderiert, hatte in einem Interview mit dem Sex-Magazin "Penthouse" Gott als "den Gangster da oben" bezeichnet. Wie dpa berichtet, habe er die Verkündigung des gekreuzigten Christus als "schwarze Pädagogik" bezeichnet, die Schuldgefühle auslöse. Der Vizepräses der Evangelischen Kirche im rheinland, Nikolaus Schneider, habe das Interview für gut befunden, verteidigte sich fliege.(Zeitungen vom 17.6.1999 dpa) 0I1062

Prozeß. Theologe kassierte. Evangelische Landeskirche will Geld zurück. Pfarrer Hans-Dieter Bechstein war von 1973 bis 1994 hauptamtlicher Geschäftsführerder Beschützenden Werkstätte, Heilbronn (19 Werkstätten, Betriebe, Tagesstätten, Wohnheime in neun Gemeinden). Seine angeblichen Überstunden ließ er sich mit Dienstleistungen seiner Schützlinge im Wert von 250 000 Mark entlohnen. Dafür verhängte das Amtsgericht Heilbronn eine Geldstrafe von 30.000 DM. Bechstein prozessiert nun, weil die Landeskirche Württemberg 80 000 DM zurückfordert, weil er neben seiner erklecklichen Pension monatlich 10 000 DM als Berater für die Beschützende Werkstätte erhielt. Diese Einkünfte, insgesamt 200 000 DM, hatte er verschwiegen. Sein Tageshonorar für die Beratung betrug 400 DM. (Südwestpresse Ulm 12.6.1999) Was werden dazu beim Jüngsten Gericht die Armen und Verhungerten sagen? 0I1061

Papst ruft eindringlich zur Einheit der Christen auf. Für verstärkte Mitarbeit der Laien. (in der ostpolnischen Stadt Siedlce). (11.6.1999) 0I1060

Ökumene zwischen Katholiken und Lutheranern. Beide Seiten werden demnächst eine gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigung bekanntgeben. In der Zusatzerklärung heißt es: "Die Rechtfertigungslehre ist Maßstab oder Prüfstein des christlichen Glaubens. Keine Lehre darf diesem Kriterium widersprechen." Die Autorität lutherischer Synoden wird nicht mehr in Frage gestellt, und der Dialog soll von nun an gleichberechtigt (par cum pari) geführt werden. Kardinal Edward Cassidy sieht einen ökumenischen Frühling. (Aldo Parmeggiani, Dolomiten, 11.6.1999) 0I1059

Anschlag auf den Bund Tirols mit dem Herzen Jesu 0I1058

Schweißtuch der Veronika in der Klosterkirche von Manopello in den Abruzzen, 30 km von Pescara, entdeckt. Der deutsche Jesuit Prof. Heinrich Pfeiffer machte die sensationelle Entdeckung aufgrund von Quellenstudien im Vatikan. Die Gesichtszüge seien denen vom Grabtuch von Turin ähnlich. Der Vatikan schenkte die Reliquie 1622 dem Kloster unter Schweigepflicht. Das Tuch mißt 17 mal 24 Zentimeter (italienische Zeitungen vom 31.5., deutsche vom 1.6.1999) 0I1057

Una carta de Bernardita Soubirous al Papa. (María Mensajera, Zaragoza, núm. 220, mayo 1999, p. 16, tomado de Le Sourire de Marie, n. 260, TR.S. - Traduccion por M. Jean Mittelberger de un articulo aparecido en Der Schwarze Brief n. 45/98 del 4/11/98 Verlag Claus Peter Clausen, D-Lippstadt.) En 1879, Bernardita escribió al Papa León XIII para hacerle saber mensajes de la Madre de Dios para nuestro siglo. De las cinco profecías, cuatro se han cumplido ya. 1. Desarrollo del santuario de Lourdes. 2. Descubrimientos científicos. 3. Hitler y el nazismo, guerra. 4. El hombre sale al espacio; luna. 5. Fin de la ciencia. La soberbia osadía de doctores tratande de conseguir una criatura como resultado de un cruce del hombre y el animal. Batalla entre mahometanos y cristianos. 5.650.451 soldados muertos. Una bomba muy destructiva será lanzada sobre una ciudad en Persia. Victoria de los cristianos. Los musulmanes se convertirán. Seguirá un siglo de paz y felicidad y riqueza, la "Segunda Era de Oro de la humanidad". 0I1056E

Krieg zwischen Moslems und Christen vorhergesagt. Brief der hl. Bernadette von Lourdes mit 5 Botschaften der Gottesmutter an Papst Leo XIII. von P. Antoine La Grande im Dezember 1997 im Vatikan gefunden. Claus P. Clausen (Postfach 1327, D-59523 Lippstadt) veröffentlicht in "Der schwarze Brief" (Jahresabonnement Inland 190 DM) Nr. 45/1998 die fünfte Prophezeiung im Wortlaut. Da Text und Übersetzung laut Clausen "geschützt" sind, hier nur eine zulässige Umschreibung des Inhalts: Maria prophezeite angeblich, daß das Zeitalter der Wissenschaften vom Zeitalter des Glaubens abgelöst würde. Dies liege auch an den Wissenschaftlern, die aus Menschen und Tieren ein Wesen schaffen würden, das weder Mensch noch Tier sei. Die Bevölkerung würde sich empören und die Forscher davonjagen. Zwischen Moslems und Christen werde es "am Vorabend des Jahres 2000" zu einer gewaltigen Schlacht kommen, bei der mehr als fünf Millionen Soldaten sterben würden. Auf eine Stadt im Iran würde eine Bombe "von großer Wirkung" abgeworfen werden. Die Christen würden siegen, die Moslems sich bekehren, Friede, Freude und Reichtum würden das "Zweite Goldene Zeitalter der Menschheit" prägen. 0I1056

Der Evangeliums-Rundfunk ERF in Wetzlar, gegründet am 19. Oktober 1959, bietet seit vier Jahrzehnten christliche Lebenshilfe an. Er finanziert sich ganz aus Spenden. Dahinter steht die konservativ geprägte Deutsche Evangelische Allianz (1,3 Millionen Angehörige). Jahresbudget: 29 Millionen Mark. Die Beiträge, die wir gehört haben, waren durchaus hörenswert und boten viel Wertvolles für alle Menschen. 0I1055

Botschaften von Ohlau beendet. 270. Botschaft des Jesuskinds, offenbart im Ohlauer Sanktuarium am Neujahrstag, 1.1.1998, dem Seher Kazimierz Domanski: ... Meine Kinder, die Erscheinungen sind schon am 8. Dezember beendet, aber dem Willen Gott Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes gemäss wurde heute als Bestätigung, damit sie glauben, dass es das Blut des Herrn Jesus ist, das während des Hl. Messopfers sichtbar wurde, dieses Zeichen gegeben. ... Meine Mutter will, dass alle Völker herkommen sollen ...Mein Sohn, auf diesem Ort kann niemand mehr Botschaften erhalten, denn sie sind beendet und du wirst Geheimnisse erhalten, aber sie werden nur für dich persönlich sein..." 0I1054

Die Moslems wollen in Nazareth eine Riesenmoschee bauen, deren Minarett die Verkündigungsbasilika der Christen an Höhe überragen soll. Der christliche Bürgermeister Ramez Jeraise hat nach gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Moslems und Christen, bei denen 30 Personen verletzt wurden, die Baugenehmigung ab dem Jahr 2002 erteilt. Das Lateinische Patriarchat warf der israelischen Regierung "Feigheit" vor, weil sie nichts tue, um die Christen in Nazareth vor der Gewalt der Moslems zu schützen. (Zeitungen vom 10.4.1999 APA) 0I1053

Predigt von Erzbischof Milingo am 24. April 1999 in Zocco bei Brescia, Auszug: Man kann die Mitglieder der großen Religionsgemeinschaften an ihrem Festhalten an Riten und Vorschriften erkennen (Muslime an Kleidung, Waschungen, Gebetszeiten, Ramadan-Fasten; die Juden an Kleidung, Kopfbedeckung, Halten des Sabbats u. a.) - nur die Christen leben, wie sie wollen: Sie halten sich an keine Gebote (wie Sonntagsheiligung oder Fasten, nicht einmal am Aschermittwoch oder Karfreitag), setzen sich einfach über alles hinweg, üben weder voreheliche Enthaltsamkeit, noch halten sie die eheliche Treue. Die Jugend lebt sich schon vor der Ehe aus und hat daher kein Interesse mehr an einer ehelichen Bindung. Es herrscht ein totales moralisches Chaos! So kann es nicht weitergehen! Die Priester predigen nicht mehr über das sechste Gebot. Sie schließen die Augen und lassen einfach alle zur hl. Kommunion gehen - ohne Beichte. Die Christen haben die Orientierung verloren. - Milingo erinnert an das biblische Beispiel von Ninive: Nach der Androhung eines göttlichen Strafgerichts durch den Propheten ging das Volk in sich und fastete. Gott ließ sich dadurch umstimmen und zog seine strafende Hand zurück! 0I1052

Aufruf Marias, der Königin des Friedens (Medjugorje), ergangen an P. Jozo Sofko am 11. April 1999, gerichtet an Papst Johannes Paul II., damit diese Botschaft der ganzen Welt verkündet werde: Daß der Krieg im Kosovo sich nicht über die ganze Welt ausbreite, bittet die Gottesmutter: Haltet eine neun mal neun Tage dauernde Novene - das sind 81 Tage -, und zwar vom 18. Mai (Geburtstag des Papstes) bis zum 6. August (Fest der Verklärung des Herrn). Betet an jedem dieser Tage den ganzen Psalter (also: freudenreicher, schmerzhafter und glorreicher Rosenkranz) und fastet in dieser Zeit jeden Mittwoch und Freitag bei Wasser und Brot. Tut ihr das nicht, wird sich der Krieg am Balkan über die ganze Welt ausbreiten, und dies wird furchtbar sein. Anmerkung: Wir geben diese Botschaft kommentarlos wieder. Jeder kann dies befolgen oder auch nicht. Wir selbst wissen nicht, ob alle Botschaften von Medjugorje echt sind (wegen eines Satzes über die Moslems, siehe Index 1, Medjugorje - eine Überzeugung, P. V.). Andrerseits erinnern wir uns des Jesusworts: Wehe auch euch Schriftgelehrten. Denn ihr beladet die Menschen mit unerträglichen Lasten, und ihr selbst rührt sie mit keinem Finger an. Wir wollen aber dereinst auch nicht den Vorwurf bekommen, eine echte Botschaft ignoriert zu haben. - Dasselbe gilt für folgenden uns zugeschickten Text: Die Muttergottes sagt: "Betet nicht irgend etwas, sondern betet den Rosenkranz!" In den Gebetskreisen soll der Psalter gebetet werden. 0I1051 Siehe Dementi von P. Zovko weiter oben!

Deutsche Richter gegen Christus. Der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts hat die Widerspruchsmöglichkeiten gegen Kreuze in Klassenzimmern deutlich erweitert. Weil ein deutsch-chinesisches Ehepaar aus Bruckmühl bei Rosenheim es wollte, müssen die Kruzifixe aus den Klassenzimmern in der Volksschule ihrer zehnjährigen Tochter entfernt werden. Vorsitzender Richter Norbert Niehus. Az.: BverwG 6C18.98. (Südwestpresse 22.4.1999 AP) 0I1050

Deutsche Politiker gegen Christus.
Das Kreuz vermißt die CSU im neugestalteten Andachtsraum des Berliner Reichstages. Es findet sich zwar eine Anzeige in Richtung Mekka, dem Heiligtum der Muslims, und eine Wand ist als Klagemauer gestaltet, aber ein christliches Symbol fehlt.
(das Neue Groschenblatt 4/1999) Siehe Pressestimmen 0I1049

Via col vento in Vaticano. Comunicato stampa, Kaos Edizioni SRL, Viale Abruzzi n. 58, O-20131 Milano, tel. 02/29523063 - 29524822. I prelati della Curia ("Millenari"), autori del pamphlet religioso "Via col vento in Vaticano" (Kaos edizioni), dichiarano: "Via col vento in Vaticano" non è unŽopera contro la Chiesa, ma per la Chiesa. Denuncia le storture che allignano allŽinterno della Curia romana come una malapianta che infesta il Soglio di Pietro. Abbiamo denunciato il carrierismo più spregiudicato, il pernicioso metodo commendatizio nella scelta di vescovi e cardenali ... Abbiamo denunciato lŽinfiltrazione della Massoneria ai vertici del comando clericale: un potere pagan e intollerabile, quello massonico, che tende a condizionare la stessa volontà del Santo Padre. Abbiamo denunciato fatti, episodi, circostanze che tutti allŽinterno del Vaticano conoscono, e che è sbagliato sottacere e nascondere... Abbiamo invocato la necessità di una "Solidarnosc" religiosa preposta a tutelare gli eccliastisci sottoposti ogni giorno a soprusi e angherie da parte dei superiori in autorità. - 0I1048

Glaubensmüdigkeit in der Evangelischen Kirche. Der Vorsitzende des Rates der Evangelischen kirche in Deutschland, der Präses der Rheinischen Landeskirche, Manfred Kock, forderte dazu auf, die "geistlichen Erschöpfungszustände" in den Kirchen nüchtern und ehrlich wahrzunehmen. Er stelle eine große Glaubensmüdigkeit fest, die auf den Zustand der Kirche durchschlage. Unter ihren Mitarbeitern, aber auch unter ihren hauptamtlichen Mitarbeitern mache sich Kleinmut breit. (Stuttgarter Zeitung 12.3.1999, Seite 7) Kein Wunder, wenn Leute wie Kock sich hinter den Nato-Angriff auf Serbien stellen. Kein Wunder, wenn die Gläubigen mit familienfeindlichen Maßnahmen der Kirchenführungen völlig verwirrt werden. 0I1047

Ambon: Moslemischer "Heiliger Krieg" gegen Christen. Auf der Insel Ambon 26 Tote. Kirche niedergebrannt. (1.3.1999) Mehr als 1000 islamische Studenten riefen auf den bisher christlichen Molukken zum "Heiligen Krieg" Dschihad gegen die Christen auf. Auch Nordsumatra und Osttimor sind christliche Enklaven im vorwiegend moslemischen Indonesien. (4.3.1999) Bei den seit Jänner andauernden Unruhen auf der Insel Ambon sind 3300 Wohnhäuser, viele Kirchen und Moscheen zerstört worden. Ambon galt bisher als Modellinsel religiöser Harmonie mit christlicher Mehrheit. Unterdessen hat sich Indonesiens Präsident Bacharuddin Yussuf Habibie mit einer Volksabstimmung in Osttimor einverstanden erklärt. Danke! (6.3.1999) 0I1046

Zwei Vertreter der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche (NEK), Bischof Ludwig Kohlwage aus Lübeck sowie Synodenpräsidentin Elisabeth Lingner, sagten nach den Demonstrationen der Kurden gegen die Verhaftung Öcalans, gewalttätige Kurden sollten abgeschoben werden. ("Die Welt" 19.2.1999) Bitte ein bißchen mehr Barmherzigkeit. Die Kurden kämpfen für die Freiheit ihres Volkes, gegen die Unterjochung. Wie viele von ihnen sind in der Türkei gefoltert und hingerichtet worden! Man muß unterscheiden zwischen Menschen, die wirklich in Not sind, und den anderen, die aus vielerlei Gründen nach Europa kommen. Eine solche brutale Denkweise ist nicht allzuweit entfernt von derjenigen gewisser westlicher Länder, die in den 30er Jahren das Angebot der Nationalsozialisten zurückwiesen, Juden aufzunehmen, und der Westalliierten, die die Kosaken des Generals Wlassow in Lienz der Roten Armee auslieferte, die sie abschlachtete. 0I1045

Die Familien Estermann und Meza Romero kritisierten scharf Presseberichte über eine angebliche Spionagetätigkeit des im Mai ermordeten Kommandanten der Schweizergarde sowie die These des italienischen Kunsthistorikers Massimo Lacchei in seinem Buch "Verbum dei, verbum gay", daß Estermann eine Scheinehe mit der wesentlich älteren Venezolanerin geführt habe, in Wirklichkeit aber eine homosexuelle Beziehung zu seinem Mörder, dem Vizekorporal Cedric Tornay gehabt habe. (Zeitungsmeldungen vom 19. und 10.2.1999) Laccchei hatte behauptet, bei einer homosexuellen Party (serata gay) im Haus eines vatikanischen Würdenträgers hätten ihm die beiden ihre "Liebesgeschichte" erzählt, daß sie sich in der Schweiz kennengelernt hätten und "aus Liebe" nach Amsterdam geflohen seien. Cédric habe er wenige Tage vor dem Blutbad im Vatikan getroffen; dieser habe ihm den Eindruck vermittelt, er stecke in einem "tiefen menschlichen Drama". Als erste Zeitung hatte die römische "La Repubblica" darüber berichtet, im Zusammenhang mit dem Abschlußbericht des Vatikans, wonach Tornay Rauschgift genommen habe und krank gewesen sei. - Tornay si drogava, era malato. - Il racconto su Cédric e Alois. "I due uomini si amavano..." LŽipotesi choc in un nuovo libro. (9.2.1999) 0I1044

Die Kirchen sollten den islamischen Religionsunterricht an den deutschen Schulen unterstützen, verlangte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Manfred Kock. (Zeitungsmeldungen vom 18.2.1999) 0I1043

Die britischen Methodisten haben ein Gebet zu "Gott, unserem Vater und unserer Mutter" in ihr neues Gebetsbuch aufgenommen. Neil Dixon, Sekretär des Glaubensausschusses sagte, man habe beschlossen, "daß Gott sowohl Vater als auch Mutter ist". Bei einer Befragung habe sich die Mehrheit der Gläubigen dagegen ausgesprochen. (Meldungen vom 18.2.1999 dpa) 0I1042

Weil er den "Anderl-von-Rinn-Kult" in Tirol pflegt, den der damalige Bischof Reinhold Stecher 1989 verboten hat, steht Anfang März ein katholischer Kaplan wegen antisemitischer Verhetzung vor dem Landesgericht Steyr. Er könnte mit zwei Jahren Gefängnis bestraft werden. (Magazin "Format" und Zeitungsmeldungen vom 15.2.1999 APA) 0I1041

Der Vatikanstaat feierte seinen 70. Geburtstag. Im Auftrag und Namen des italienischen Königs Viktor Emmanuel III. und des Papstes Pius XI. unterzeichneten Italiens Regierungschef Mussolini und der päpstliche Kardinalstaatssekretär Gasparri am 11.2.1929 die Lateranverträge - so benannt, weil die Zeremonie im Lateranpalast stattfand, der Residenz der Päpste im Mittelalter. Die wichtigste Bestimmung: Italien erklärt, daß die katholische Religion die einzige Staatsreligion im Königreich ist. Es erkennt die Souveräntität des Hl. Stuhls auf internationalem Gebiet an. Der Papst, dessen Person für "unverletzlich" erklärt wird, verpflichtet sich zu strikter Neutralität. Er verzichtet "für alle Zeiten" auf den Kirchenstaat und begnügt sich mit dem knappen halben Quadratkilometer der Vatikanstadt und einigen vom italienischen Staat als exterritorial anerkannten Gebäuden in Rom (Patriarchalbasiliken) und in der Nähe der Ewigen Stadt (Castel Gandolfo). Als souveränes Staatsoberhaupt erließ Pius XI. das Grundgesetz für den "Zwergstaat", der den Charakter einer absoluten Wahlmonarchie hat. Das Konkordat garantiert der katholischen Kirche die freie Ausübung ihrer Jurisdiktion und ihrer Verkündigung sowie den Schutz des "heiligen Charakters" der Stadt Rom. (Aldo Parmeggiani, Dolomiten 12.2.1999) 0I1040

Auf dem See Genezareth können Besucher anno 2000 auf Jesu "Spuren" über das Wasser gehen. Eine Brücke wird fünf Zentimeter unter der Oberfläche versenkt. (Zeitungen 4.2.1999)0I1039

Das Schweißtuch Christi in Oviedo (Spanien) und das Grabtuch von Turin (Italien) bedeckten dieselbe Person. Dies erklärte der Vizepräsident des spanischen Zentrums zur Untersuchung des Turiner Grabtuchs, Jorge Manuel Rodriguez, in Valencia. Analysen der Blutreste auf beiden Stoffen stimmten zu mehr als 90 Prozent überein. (Zeitungen 4.2.1999 APA) 0I1038

In Bombay wurden Missionarinnen der Nächstenliebe bedroht und an der Ausgabe von Medikamenten gehindert. (12.2.1999 APA, dpa) Christliche Mädchen demonstrierten in Lahore (Pakistan) gegen die Verbrennung eines australischen Missionars und seiner beiden Söhne durch einen antichristlichen Mob in Ostindien. (3.2.1999 Reuters) In Orissa wurde eine Nonne auf dem Weg zur Kirche vergewaltigt. (6.2.1999) 0I1037

Los invito a unirse a una cadena de e-mails con la finalidad de difundir los Mensajes de Nuestra Señora a todas las personas que conozcan, enviándoles la dirección de la página de las Advertencias Marianas a la Humanidad. La dirección se encuentra a continuación: http://www.GEOCITIES.COM/Athens/Parthenon/1348/INDEX.html Muchas gracias y que Dios y Nuestra Santísima Virgen los protejan y llenen de bendiciones. atte. Gabriel Saldivar. 0I1036

Ohne die immer neuen Visionen, die Gott den Gläubigen schenke, werde die Kirche nicht zurechtkommen. Dies sagte Landessuperintendent Walter Herrenbrück von der Evangelisch-Reformierten Kirche (Leer) am 17. 1. 1999 beim ökumenischen Festgottesdienst zur Eröffnung des Gebetswoche für die Einheit der Christen im Mainzer Dom. Die Konfessionen seien der Weg, nicht das Ziel. Die Wohnung, die Gott den Menschen öffne, sei nicht katholisch, evangelisch oder orthodox, sondern eine Stätte für alle. (Pressemeldungen vom 18.1.1999 dpa) 0I1035

Fast 100 methodistische Geistliche haben in Sacramento (Kalifornien/USA) gegen den Willen ihrer Kirche zwei älteren lesbischen Frauen den "ehelichen" Segen gegeben. (Zeitungen vom 18.1.1999 dpa) 0I1034
Was Don Gobbi, die Päpste und Paul Bouchard
(in seinem Buch: Das Reich Gottes auf Erden) über die Wiederkunft Christi sagen, bringen unsere Freunde in Österreich auf ihrer Web-site http://privat.schlund.de/R/Reindl/reichgo.htm Dazu eine Äußerung von Kardinal Ratzinger: Die Kirche habe zur Wiederkunft Christi in Herrlichkeit bzw. zum Letzten Gericht noch nie offiziell Stellung genommen. Daher könne man die eine oder die andere Auffassung vertreten. 0I1033

Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Rudolf Hammerschmidt, sagte, die katholische Kirche nehme keine Antihaltung gegenüber Homosexuellen ein. Schwule und Lesben gehörten zur Gemeinschaft der Kirche dazu und seien ebenso willkommen wie andere Gläubige auch. (Zeitungen 15.1.1999 dpa) Anmerkung: Uns sind andere offizielle Aussagen von noch höherer Stelle in Erinnerung, wonach die angeblich homosexuell Veranlagten nur dann willkommen seien, wenn sie Verzicht üben, also enthaltsam leben. 0I1032

Vatikan alarmiert über die Verfolgung und Diskriminierung von 30 Millionen Katholiken in 46 mehrheitlich moslemischen Ländern. Die gut arbeitende Organisation "Kirche in Not - Ostpriesterhilfe" legte einen entsprechenden Bericht vor, der von der auflagenstärksten italienischen Tageszeitung "La Repubblica" veröffentlicht und von der deutschen und österreichischen Presseagentur (dpa, APA) übernommen wurde, so daß man ihn in vielen Zeitungen nachlesen kann. Wir bringen Auszüge aus "La Repubblica". (16.1.1999) 0I1031

Die russisch-orthodoxe Kirche hat ihre Mitarbeit im Weltkirchenrat (WCC) unterbrochen. Die westlichen Kirchen würde den Weltkirchenrat mit ihren viel zu liberalen Ansichten beherrschen. Ein Dorn im Fleisch ist ihnen die Einstellung vieler Protestanten zu Homosexualität und weiblichen Priestern, was schon bei der WCC-Tagung im Dezember in Simbabwe deutlich geworden ist. (Zeitungen vom 16.1.1999 APA) 0I1030

Die Arche Noah liegt in 4300 Meter Höhe auf dem Berg Ararat. Der Italiener Angelo Palego will Reste während seiner Gefangenschaft bei der PKK entdeckt haben. Angeblich http://ww.r-j.it/noahark (falsche ULR-Angabe) 0I1029
In Europa "schießen die Moscheen aufgrund der hiesigen Freiheiten wie Pilze aus dem Boden", sagte der griechisch-orthodoxe Metropolit Michael Staikos, Vorsitzender des ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich. Demgegenüber würden den Christen in den islamischen Ländern keine Freiheiten gewährt. (Zeitungen vom 15.1.1999 APA) 0I1028

Keine Toleranz gegenüber grausamen Blutopfern der Weltreligionen!
Um die Ängste voreinander abzubauen und die Toleranz in der Gesellschaft zu stärken, wollen die Vertreter der Weltreligionen enger zusammenarbeiten. Katholiken, Protestanten, Orthodoxe, Juden, Moslems, Buddhisten, Hindus und Bahai riefen in einem in Frankfurt präsentierten Brief zum breiten Dialog in der Bevölkerung auf. Initiator war Präsident Franz Brendle von der Weltkonferenz der Religionen für den Frieden in Deutschland, die ihren Sitz in Stuttgart hat. (Zeitungen vom 9.1.1999 dpa) Da sich diese Leute alle so auf die Toleranz versteifen, hier ein Kommentar aus christlich-franziskanischer Sicht: 1. Keine Toleranz gegenüber der Verfolgung von Christen in vielen islamischen Ländern! 2. Keine Toleranz gegenüber der Polygamie (Islam, Afrika) und Polyandrie (Tibet); keine Toleranz gegenüber der Versklavung von Frauen in moslemischen Harems (der Prophet Mohammed erlaubt vier Ehefrauen und unzählige Nebenfrauen). Wie viele Zweit-, Dritt-und Viertfrauen sowie als Sklavinnen gehaltene Nebenfrauen warten in den Harems der Reichen auf ihre Befreiung! Gleichzeitig bekommen deshalb Millionen arme Männer keine Ehefrau. 3. Keine Toleranz gegenüber den grausamen Blutopfern, vom betäubungslosen Schächten der Moslems und Juden bis zu den Menschenopfern für die Hindugöttin Kali. Wer von den christlichen Vertretern hat an sie gedacht, als er den Aufruf zu mehr Toleranz unterschrieb? Erst Toleranz gegenüber allen Opfern der hartherzigen Verfolgung Andersgläubiger durch Fanatiker , dann Toleranz gegenüber den rechtlosen Sklavinnen, und drittens Toleranz auch gegenüber jenen stummen Geschöpfen Gottes, die im Namen irgendeiner Religion fürchterlichen Todesqualen unterworfen werden.
Wir Christen glauben an einen guten Gott, einen barmherzigen Gott! Niemals kann dieser zulassen, daß in Seinem Namen Frauen versklavt und solche unerhörten Greueltaten an Tieren geschehen!
Wir warten auf Moslems, Juden, Hindus, die mit uns für die allein gottgewollte Einehe eintreten, die mit uns gegen die Auswüchse ihrer Religionen kämpfen, vor allem gegen die schon von Gandhi in Grund und Boden verdammte Barbarei der Tieropfer.
0I1027

Garabandal: "Die Menschen wirkten nicht mit". Der Verfasser des ersten Buches über Garabandal, unser Lehrmeister und L.A.U.T.-Gründer Francisco Sánchez-Ventura aus Zaragoza, versucht in seiner Zeitschrift "Maria Mensajera" nebst Beilage (Dezember 1998), das Ausbleiben der in Garabandal angekündigten Warnung und des Wunders begreiflich zu machen. In einer vollständigen Neubearbeitung seines Buches " Die Wahrheit über die Erscheinungen von Garabandal" (nur spanisch) erklärt er, warum all das nicht eingetreten ist, was die Jungfrau vorausgesagt habe: "In Garabandal fehlte das, was die Gerechtigkeit Gottes immer erfordert, damit sich das Verheißene erfüllt: das menschliche Mitwirken. Was Gott ankündigt, müssen wir mit Glauben und Gehorsam aufnehmen, ... uns mit dem Gebet vorbereiten, um sie zu empfangen, dankend für die unschätzbare himmlische Gunst... Wenn aber eine Botschaft zurückgewiesen wird, wenn sie zum Gegenstand der Verfolgung und des Spottes und der Verachtung seitens der rechtmäßigen Obrigkeit wird, dann verzögert Gott den Eintritt in das Land Kanaan, in genauer Entsprechung wie er es mit den Juden des Exodus zu Zeiten des Mose tat, mit der zeitlichen Verschiebung der versprochenen Warnung und des Wunders. Die Jungfrau erkannte schon intuitiv diese Verzögerung, die dem schlechten Verhalten der sechs Mitglieder der Hierarchie anzulasten ist, die sich auf dem Bischofsstuhl von Santander abwechselten, aber auch dem schlechten Betragen vieler Anhänger und sogar der Sehermädchen selbst, und die deshalb in einer ihrer Botschaften sagte, daß viele "Garabandalisten" den Glauben in diese Erscheinungen verloren haben würden, wenn das Wunder (dann wirklich) einträte. - Diese Theorie erläutert Sánchez-Ventura sen. Ausführlich in seinem Buch "La verdad sobre las apariciones de Garabandal" und den Artikeln "Las negaciones de Garabandal" und "Garabandal, un nuevo Éxodo" (Seiten 16 - 19) Inhaltsverzeichnis María Mensajera 0I1026

Total überflüssig und schädlich sind weitschweifige theologisch-aufklärerische Ausführungen der Prediger bei Weihnachts-, Silvester- und Neujahrsgottesdiensten und -andachten darüber, daß Weihnachtstag und Jahresbeginn irgendwann willkürlich festgelegt wurden und öfters wechselten, so daß eigentlich niemand recht wisse, wann Weihnachten eigentlich gewesen sei. Dies kommt einer Beraubung der Gläubigen gleich, besonders der Kinder. 0I1025

Jeder Getaufte besitzt ein eigenes Priestertum. Viele Laien, verheiratete Männer wie Frauen, streben heute nach der Priesterweihe. Sie vergessen dabei, daß sie ja selbst aufgrund der Taufe ein ihnen eigenes Priestertum besitzen. Das Neue Testament spricht vom Priestertum der Getauften, d.h. aller Gläubigen. 1. Petrus 2,9: "Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliger Stamm, ein Volk, das sein besonderes Eigentum wurde, damit ihr die großen Taten dessen verkündet, der euch aus der Finsternis in sein wunderbares Licht geführt hat." Es ist die Sendung und der Auftrag, in der Liturgie vor den Schöpfer hinzutreten, vor ihm "geistige Opfer" (1 Petr 2,5) zu vollziehen, seine Botschaft zu verkünden und von der Wahrheit in der Welt Zeugnis abzulegen. Das ist ein wahres Priestersein.Die Gnade der Taufe bewirkt, daß der Getaufte dem Priestersein Christi angeglichen wird; denn wer in den Tod und die Auferstehung Jesu Christi (vgl. Röm 6,3-11) eingeht, wer die Wiedergeburt und Salbung mit dem Heiligen Geist erfährt, der gewinnt damit auch Anteil am Leben, am Wirken und an dem Auftrag Christi als Priester. (Prof. Dr. Leo Scheffczyk: Das Tauf- und das Weihepriestertum, in: Dienst am Glauben, Heft 1, Jänner - März 1999, S. 23- 27, zu beziehen beim Tau-Hof, Moosweg 27, A-6094 Axams. Jahresabonnement 200 Schilling, 28 DM, 26 SFr, 30.000 Lire plus Porto) 0I1024

"Der Prinz von Ägypten". Unerwünschtes Lob. In einem "Spiegel"-Interview (51/1998) über seinen Zeichentrickfilm "Der Prinz von Ägypten" und sein Studio Dreamworks, in dem auch Steven Spielberg mitarbeitet, ärgerte sich der Hollywood-Produzent Jeffrey Katzenberg über Lob aus der christlichen Ecke. SPIEGEL: Der Film glorifiziert Moses als Führer des hebräischen Volkes. Wollen Sie Ihre Religiosität unter Beweis stellen? Katzenberg: Nein. Ich bin kein Theologe, Politiker oder Erzieher. Ich habe nicht mal einen College-Abschluß. Der Film spielt vor gut 3000 Jahren. Da gab es keine Araber, keine Juden, keine Palästinenser. Wir erzählen nur wahrheitsgetreu und genau eine uralte Geschichte nach. Leider hat der konservative Fernsehprediger Jerry Falwell den Film gelobt. Jetzt denken viele, uns sei es darum gegangen, etwas politisch Korrektes zu machen. Aber das ist falsch." Rätselhafte Sätze. Was wollte Katzenberg wirklich erreichen? Wir empfehlen den Film jedenfalls. Die Wunder sind eindrucksvoll dargestellt. Die Szenen von den Wasserwänden bleiben unvergeßlich. So könnte es in der Tat gewesen sein. 0I1023

Musulmani contro cristiani - il giubileo divide Nazareth. Gli islamici ostacolano i lavori per accogliere i pellegrini: "Prima le moschee". Salman Abu Ahmed, il capo del partito islamico Lista Araba Unita di Nazareth, sorride: senza il suo partito, che ha avuto la maggioranza alle elezioni municipali, nulla potrà essere deciso sui progetti per il Grande Giubileo del 2000 a Nazareth. Nazareth è la città araba più grande di Israele. Vi risiedono 65 mila cosiddetti arabi israeliani, cioè quei palestinesi che nelŽ 48 non furono espulsi. In Galilea la maggior parte di questi palestinesi sono cristiani. Prima del Ž48 a Nazareth erano lŽ80 per cento. Oggi i musulmani sono più del 60 per cento. (La Repubblica, Roma, 11 dicembre 1998) 0I1022

Ein Papst der Ökumene. Papst Johannes Paul II. hat Ökumene zu seinem Herzensanliegen gemacht. Die Mitfeier des Wortgottesdienstes in einer lutherischen Kirche in Rom am 11. Dezember 1983 im Luther-Gedenkjahr (500. Geburtstag des Reformators) war ein wichtiges Zeichen ökumenischer Verbundenheit. Nicht vergessen werden darf, daß im selben Jahr die gemeinsame römisch-katholische/evangelisch-lutherische Kommission ein Wort verabschiedete mit dem Titel "Martin Luther - Zeuge Jesu Christi". Die vom Sekretariat für die Einheit der Christen und vom lutherischen Weltbund eingesetzte Kommission nennt den Reformator unter anderem einen "gemeinsamen Lehrer" der Christenheit. Luther war somit für die Katholiken nicht länger der Inbegriff des Ketzers, sondern vorbild für Glaubensstärke. Er konnte auch für Katholiken "Zeuge Jesu Christi" werden. In seiner Ökumene-Enzyklika "Ut unum sint" lud das Oberhaupt der katholischen Kirche sogar zu einer Diskussion über das Papstamt ein, das von Orthodoxen und evangelischen Christen in seiner jetzigen Form abgelehnt wird. Ganz nahe sind sich Lutheraner und Katholiken in der Rechtfertigungslehre gekommen, dem Herzstück der Reformation. (der Vatikan-Korrespondent Aldo Parmeggiani in den "Dolomiten", 11.12.1998) 0I1021

Christenverfolgung in Gujarat. Radikale Hindus brannten an Weihnachten drei Kirchen und eine Missionsschule in Ahwa nieder. In der nördlich von Bombay gelegenen Industriestadt Surat demonstrierten Fanatiker der Bajrang Dal Party mit dreizackigen Dolchen gegen Christen. (30.12.1998 Reuters). Kurz darauf brannten, wie Reuters aus Ahmedabad meldete, nahe Vyara zwei Gebetshallen ab. In diesem Jahr wurden 60 Fälle von Gewalt registriert, die meistem im westindischen Bundesstaat Gujarat. (31.12.1998) Im September wurden vier Nonnen vergewaltigt. Es gab Überfälle auf Missionsstationen sowie Grabschändungen. Von den 960 Millionen Indern sind 82 Prozent Hindus, zwölf Prozent Moslems und 2,4 Prozent Christen. (Pressemeldungen 5.12.1998 dpa) 0I1020

Die Stadtmauer von Jericho wurde von Archäologen der römischen Universität Sapienza entdeckt. Die Reste wurden in acht Meter Tiefe freigelegt. (Pressemeldungen 26.11.1998, APA, ANSA) Erstaunlich, daß sich solche Ereignisse - kürzlich wurden Sodom und Gomorrha lokalisiert - gerade jetzt häufen. 0I1019

Unbestätigte Nachricht: Conchita, Seherin von Garabandal, soll den Auftrag erhalten haben, noch 1998 die USA zu verlassen. 0I1018

Protest der Pietisten. Die ethische Grundorientierung, wie sie in der Bibel vorgegeben ist, dürfe nicht zeitbedingten Moralvorstellungen unterworfen werden. Es könne nicht mit Mehrheiten darüber befunden werden, ob Segnungen anderer Lebensformen als der von Gott gestifteten Ehe möglich seien. Dies erklärte der Stuttgarter Stiftskirchenpfarrer Manfred Bittighofer in Schwäbisch Gmünd bei einem Empfang des Altpietistischen Gemeinschaftsverbands. (Südwestpresse Ulm 17.10.1998 epd) 0I1017

"Wir als Kirche feiern gerne uns selbst." Ulrich Radke (34), katholischer Pfarrer aus Lennestadt-Altenhunden, protestiert mit einer Mahnwache gegen einen Kirchenneubau in Bad Lippspringe (Ostwestfalen), wo es bereits acht Kirchen und Kapellen gibt. Auf Plakaten schrieb er: "Als Priester schäme ich mich für das, was geschieht" und "Hier geschieht Unrecht! Kirchbau für über zwei Millionen Mark". Pfarrer Radke kritisierte die kirchliche "Unmoral" des Geldausgebens. Jesus sei kaum noch "kirchlicher Maßstab, sondern wir als Kirche feiern gerne uns selbst". (Südwestpresse 17.10.1998 KNA) 0I1016

Christenverfolgung in Pakistan. Die christliche Minderheit wird mit Hilfe eines Blasphemiegesetzes verfolgt. In Faisalabad erzählt der kerngesunde Jamil Masih im Krankenhaus von seiner Furcht vor Verfolgung und Pogromen. Masih ist Katholik, und in der drittgrößten Stadt Pakistans haben die wenigen Christen des Ortes in der Tuberkuloseabteilung des Hospitals zu wohnen. Jamil Masihs Bruder (45) sitzt seit Mai im Gefängnis, weil er den Koran verunglimpft haben soll; ihm droht der Tod durch den Galgen. Dabei hatte er nur am Begräbnis des Erzbischofs John Joseph (65) teilgenommen, der sich am 6. Mai auf offener Straße aus Protest gegen die Christenverfolgung erschossen hatte. (Anmerkung: ein unverständlicher und verdammenswerter Protest für einen Christen.) Premier Nawaz Sharif hatte 1991 den Tod am Galgen als Höchststrafe für die Beleidigung des Propheten Mohammed eingeführt. Ein Richter sprach zwei christliche Buben frei, die heute an einem geheimgehaltenen Ort in Deutschland leben; ein islamischer Fanatiker ermordete den Richter. Im Februar 1997 machte ein aufgeputschter Mob Hunderte von Häusern in zwei Christendörfern dem Erdboden gleich. Auf einem Spruchband stand: "Es ist ein Verbrechen, Christ zu sein." In Pakistan leben unter 140 Millionen Moslems zwei Millionen Christen. (Willi Germund in der Stuttgarter Zeitung, 9.10.1998) 0I1015

Pfarrer wegen Vergewaltigung verurteilt. Das Landgericht Regensburg verurteilte den Pfarradministrator der katholischen Pfarrei in Ascholtshausen (Landkreis Straubing-Bogen, Niederbayern) zu zweieinhalb Jahren Haft. Der heute 55jährige hatte seine Haushälterin im Pfarrhof viermal vergewaltigt. Der aus Bosnien stammende deutsche Staatsbürger war1967 in Zagreb zum Priester der griechisch-katholischen Kirche geweiht worden. "Die Angeklagte ist ein Opfer seiner Vorliebe für zahlreiche Frauen geworden", sagte der Richter. Bei der Hausdurchsuchung fand die Polizei zehn Videokassetten, auf denen der Verbrecher sein Treiben mit zwei Gespielinnen bei der Ausübung sado-masochistischer Praktiken aufgezeichnet hatte. Der Priester besitzt ein Vermögen von zwei Millionen Mark. Dazu gehören ein China-Restaurant und ein Haus in Neufahrn (Landkreis Landshut) sowie eine Wohnung in Regensburg. (Pressemeldungen vom 15.-25.9.1998 dpa) Vorschlag: Den Pfarrer aus der Kirche ausstoßen. Vermögen beschlagnahmen und Erlös an Hungernde in der Dritten Welt verteilen. 0I1014

Modenschau in Kirche. Frankfurts größte evangelische Kirche, die Katharinenkirche an der Hauptwache, öffnete sich der Techno- und Partyszene. Unter anderem führte ein Fotomodell ein bikiniähnliches Kleid aus Gummihandschuhen vor. Pfarrer Hans-christoph Stoodt hält die Techno-Nächte für eine "mystische Form der Religion". Der Kirchenvorstand bat hinterher um Vergebung für den mit den Musikfeten erregten Anstoß. (Pressemeldungen vom 18. und 27.7.1998 dpa) 0I1013

Rußland nicht geweiht. Das Neue Groschenblatt veröffentlicht in Nr. 9/1998 einen Leserbrief von P. Josef Taschner SVD aus Südamerika: "Die oberste Führung der Blauen Armee hat leider nach 1984 die Falschmeldung verbreitet, der Heilige Vater habe Rußland schon dem Unbefleckten Herzen Mariae geweiht, wie Maria es in Fatima gefordert hatte. Er selbst hatte zugegeben, daß er dies der "Umstände" wegen noch nicht tun konnte. Die Umstände waren die vatikanische Ostpolitik von Kardinal Casaroli. Es ist höchste Zeit, daß wir ...helfen, das Versäumnis gutzumachen. Rußland ist noch nicht bekehrt und wird seine Welteroberungspläne verwirklichen. Der Dritte Weltkrieg könnte jederzeit beginnen." 0I1012

Eine Milliarde Katholiken. 17,3 Prozent der 5,9 Milliarden Menschen sind katholisch. (Statistisches Jahrbuch der katholischen Kirche, Kathpress, 31.7.1998) 0I1011

Papstmord und Doppelgänger. Krimireife Thesen vertreten einige katholische Traditionalistenkreise: Unter Berufung auf Botschaften des Himmels an die in Bayside (New York) lebende Veronika Lueken sowie auf im Namen Gottes erzwungene Aussagen von Dämonen in Exorzismen wird u. a. behauptet: Papst Paul VI. sei entmachtet und durch einen Doppelgänger ersetzt worden, der dann aber seine Rolle nicht mehr spielen wollte und am 6.8.1978 umgebracht worden sei. Johannes Paul I. sei ebenfalls ermordet worden. Kurz vor seinem Tod habe er einem engsten Familienmitglied gesagt: "Ich muß hier aufhören. Ich habe Papst Paul VI. im Vatikan gesehen. Er ist nicht tot." P. Pio habe über Paul VI. prophezeit: "Sein Pontifikat wird lange dauern, wie das des Petrus." Es würde also 35 Jahre, bis 1998 dauern, und dann werde Paul VI. für kurze Zeit im Vatikan auftreten und die bedrohliche Lage der Kirche erhellen. Danach kämen die große Warnung usw. Johannes Paul II., der scharf angegriffen wird, habe sich am 13. Mai 1982 mit einer falschen Sr. Lucia in Fatima gezeigt.Den Einwand "Die Dämonen lügen" läßt B. Meyer nicht gelten. Quellen: Bücher und Schriften von Bonaventur Meyer, Marianisches Schriftenwerk, CH-4632 Trimbach. - I.F.K., Postfach 115, CH-4019 Basel. - Theresia Hegglin, Long Beach, Ca., USA. 0I1010

Papst Coelestin V. ermordet? Pressespekulationen. Einer Computertomographie zufolge wurde im Schädel des 1296 gestorbenen Kirchenoberhaupts ein von einem fünf Zentimeter langen Nagel verursachtes Loch gefunden. Der Eremit war zwei Jahre nach seinem Rücktritt 86jährig in Gefangenschaft gestorben. Die Agentur APA schrieb dazu: "Die These von einer möglichen Ermordung Coelestin V. im Auftrag seines Nachfolgers Bonifaz VIII. (1294 - 1303) war bereits in früheren Jahrhunderten immer wieder aufgestellt worden, doch fehlten bisher schlüssige Beweise." (21.8.1998) 0I1009

Oberammergau: Juden stimmen dem Text für das reformierte Passionsspiel 2000 zu. Vertreter der "Anti-Defamation League" und der "American Jewish Committee" berieten drei Tage lang mit den lokalen Verantwortlichen. Ergebnis: Der Satz "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder" ist nun im Text nicht mehr enthalten. Die Spiele gehen auf ein Pestgelübde von 1634 zurück. (Pressemeldungen 29.7.1998 dpa) 0I1008

Die Anglikanische Kirche verdient am Geschäft mit der Lust: Sie besitzt ein Aktienpaket der Viagra-Herstellerfirma Pfizer. Der Wert stieg wegen Viagra um mehr als das Doppelte. Sie besitzt auch millionenschwere Anteile an zwei Waffenfabriken, an Firmen, die Lebensmittel gentechnisch verändern, sowie an Unternehmen, denen Umweltzerstörung vorgeworfen wird. (Pressemeldungen 3.6.1998) 0I1007

Der Kommandant der Schweizergarde, Oberst Alois Estermann (43) wurde am Montag, 4. Mai 1998, nach 21 Uhr, nur wenige Stunden nach seiner Ernennung, zusammen mit seiner venezolanischen Ehefrau Gladys von dem Unteroffizier Cedric Tornay (23) erschossen. Dieser fühlte sich möglicherweise beruflich benachteiligt. Ein Prälat meinte: "Nicht einmal die Stadt des Papstes ist noch heilig. Grauenhaft. Wir erleben einen Alptraum." Der "Berliner Kurier" bezeichnete Estermann als Agent des DDR-Geheimdienstes Stasi. - Einige erinnerten sich bei dieser Gelegenheit an den in Rom-Prati bei sadomasochistischen Spielen von einem Strichjungen umgebrachten Geheimkämmerer Enrico Sini Luzi (67), "addetto al cerimoniale del Papa" (La Repubblica, 7.1.1998). 0I1006

Sexskandal in Siziliens Kirche. Schwere Vorwürfe gegen zwei Priester wegen sexueller Verfehlungen haben Unruhe in der katholischen Kirche Siziliens ausgelöst. Da beide Beschuldigte in ihren Gemeinden einen guten Ruf genossen, fragten die Medien: Wieviele Mitglieder der betroffenen Pfarreien wußten von dem skandalösen Treiben, haben aber geschwiegen? Die Staatsanwalt lastet dem 63jährigen Pfarrer Angelo Mustazza Pädophilie und Begünstigung der Prostitution an. Der gleichaltrige Pasqualino di Stefano aus Mascialuca wurde wegen sexueller Gewalt und Geldwucher angeklagt. Abgehörte Telefongespräche lassen den Schluß zu, daß der Pfarrer einem verschuldeten Pokerspieler 300 000 Mark (300 Millionen Lire) pumpte und Wucherzinsen verlangte.(Stuttgarter Zeitung 30.4.1998) 0I1005

Sindone im Dom von Turin. Das angebliche Grabtuch Christi ist vom 18. April bis 14. Juni ausgestellt. Auf dem Negativ der ersten Fotografie des Leintuchs war ein Mann mit Bart zu erkennen; Hände und Füße weisen Wunden auf. Pollen aus Palästina deuten darauf hin, daß das Tuch aus Palästina stammt. Ein Münzabdruck auf dem Auge des Toten soll von einem zur Zeit von Tiberius (13 bis 37 n. Chr.) geprägten Geldstück herrühren. Das Tuch ist 4,36 Meter lang und 1,10 m breit. Es tauchte erst um 1350 in Frankreich auf. Ein Feuerwehrmann rettete das Leichentuch beim Großbrand im Dom Mitte April 1997. Ende Mai besichtigte Papst Johannes Paul II. das Grabtuch. 0I1004

Ein Kloster für Nonnen und Mönche des Dominikanerordens wurde in Leipzig eingeweiht. Hl. Dominikus, schalte dich ein! Sicherlich denkst du wie Franziskus, der seinen Brüdern ausdrücklich untersagt hat, mit ihren geistlichen Schwestern unter einem Dach zu wohnen. (Bullierte Regel, 11. Kapitel) 0I1003

Telefonseelsorge in Österreich jetzt gebührenfrei unter der Notrufnummer 142. Gemeinsames Unternehmen der katholischen und evangelischen Kirche. 0I1002

Gott ist gut und gerecht. 0I1001

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