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0I4

Nachrichten - Notizie

10.3.2010, multilingual

Was ist Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn, Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen... Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
der Staat muß untergehn, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
(Friedrich Schiller, Deutschlands größter Dichter, zitiert in Medizin und Ideologie 1/2002
http://www.aerzteaktion.de/ )
„Menschen aller Art und Sorten, jeder Größe und Gestalt. Manche mit Grips gesegnet, die Mehrheit jedoch nicht.“
(Agatha Christie: Kurz vor Mitternacht. Fischer Taschenbuch Frankfurt am Main 2009, S. 12)

In der Demokratie herrscht die Mehrheit, in der Kirche die Wahrheit.
(
Erzbischof Johannes Dyba †, zit. vom Neuen Groschenblatt 9/2000)

Meldungen 2001 zurückgezogen - Meldungen 2000 zurückgezogen - Meldungen 1998 - 1999 zurückgezogen wegen der Meinungsdiktatur
Weltwirtschaftskrise -
Geheimnis und Fluch des Nationalsozialismus - TV-Meldungen (17.6.2001) - Weltnachrichten

 

I milioni di „Live Aid“ per l´Etiopia finirono in armi per la guerriglia. Denuncia della BBC. Tradita la buona fede di chi contribuì al concerto rock del 1985. Organizzatore: Bob Geldof. (Il Giornale, Milano, 8.3.2010)

Dantes „Inferno“ auf Joystick. Wir raten ab. Heutzutage ist es kaum vorstellbar, dass diese Höllenreise im Sinne des Dramatikers dargestellt wird. Die Macher mischen das Böse hinein, in diesem Fall das übliche Fernsehthema Nr. 1: „In Terrasanta si approfittò carnalmente di una schiava saracena …“ (la Stampa, Torino, 9.2.2010, pag. 23)

Gefälligkeitshalber Gratisanzeige: Junger Inder (20), im 2. Jahr an der Hotelfachschule Savoy in Meran, sucht Stelle in Südtirol als Kochlehrling. 1 Tag Schule, 6 Tage Arbeit. Macht einen guten Eindruck. Wir leiten ein evtl. Angebot weiter. 12@etika.com Temporäre E-Mail-Adresse, wird später gelöscht.

2,5 Milliarden Menschen ohne Toiletten. 5000 sterben täglich an Durchfallerkrankungen, teilte die Internationale Toiletten-Organisation am 9. Welt-Toiletten-Tag mit. (Dolomiten 20.11.2009) Hauptsache, bei großen Rockereignissen schauen (angeblich) 4 Milliarden in die Glotze. Keine Toiletten, aber fernsehsüchtig …

„Bücher sind die fließende Quelle von Individualität.“ (Eine Lehrerin im RAI Sender Bozen, 18.11.2009, 6.58 h, der es wieder einmal unterließ, hinterher den Namen zu erwähnen.)

„Aldi und Lidl verkaufen mehr als die Hälfte aller Lebensmittel in Deutschland.“ (Ein Funktionär einer landwirtschaftlichen Genossenschaft im RAI Sender Bozen, 6.12.2009) „

Olocausto di bimbi. Sei milioni l´anno. Ecco le cifre terribili. Colpa di carestie e siccità. Ma pure di manovre finanziarie. – Quegli ipocriti con la pancia piena. Questi vertici (FAO, Roma) sono controproducenti, servono solo ad aiutare governanti sanguinari. 1,02 miliardi le persone sotto-alimentate nel mondo. – Vertice FAO – La fame resta. Ai poveri tante promesse e niente soldi. Nella dichiarazione finale del summit di Roma nessun impegno finanziario. (Libero, Milano, 17.11.2009, pag. 16 e 17)

Sechs Millionen Kinder sterben jedes Jahr an Hunger. (Angaben der UNO, RAI Sender Bozen 16.11.2009, 13 h) Einen Lachkrampf bekommt man da, wenn man das Wort Weltgemeinschaft hört. Diese so genannte Weltgemeinschaft der UNO, USA, EU usw. sieht zu, wie jedes Jahr sechs Millionen Kinder an Hunger sterben, und statt diesen zu helfen durch gerechten Handel, Förderung der Familien, Kleinbauern und Handwerker, Errichtung von Wasserversorgungsanlagen, Vorbeugung gegen Erblindung etc., vergeudet diese Weltgemeinschaft Unsummen Steuergelder mit Waffenkäufen und Subventionen an Großkonzerne, damit diese immer größer werden. Pfui Weltgemeinschaft! Und die Bürger sind mit schuld, denn sie wählen ja solche Regierungen und Politiker und glauben all die Lügen, die ihnen im Fernsehen gesagt werden. (19.11.2009)

Alle 3 Sekunden stirbt ein Mensch an Hunger. Die derzeitige, weltweite Agrarproduktion samt den technischen Möglichkeiten wäre in der Lage, zwölf Milliarden Menschen zu ernähren … Doch die Macht, der Reichtum und die Ressourcen liegen in den Händen weniger. (Johanna Prader im Kath. Sonntagsblatt, Bozen, 30.8.2009) Jeden Tag verhungern 24.000 Menschen. (Sinngemäß: ) Eine Milliarde Menschen hungert. (Kath. Sonntagsblatt 30.8.2009)  Ist da Hitler schuld oder jemand anders? Wer? Niemand wagt es, die Namen zu nennen.

Sie fallen in die Grube selbst hinein. Je stärker sie jene bekämpfen, die ein Stück Wahrheit verbreiten (z. B. die Entlarvung der westlichen Unmoral durch die Taliban in Afghanistan und Pakistan), desto stärker werden die Rebellen. Denn die Wahrheit läßt sich nicht besiegen, auch keine Teilwahrheit! Am Ende wird die Wahrheit triumphieren. Es gibt nur eine vernünftige, friedliche Lösung: daß sich alle Seiten, Gemäßigte und Extremisten, der Wahrheit annähern. Das gilt auch für heikle Themen wie Nationalsozialismus, Palästina oder Fernsehen. Denn alle sollen es wissen: Sämtliche Lügen werden beim Jüngsten Gericht auffliegen, und jene, die den Lügen geglaubt haben, werden gerichtet werden. (11.7.2009)

„Vorwiegend betroffen sind die international tätigen Firmen.“ (Christoph Oberrauch, Präsident des Südtiroler Unternehmerverbandes, RAI Sender Bozen, 3.4.2009, 7.31 h, zur Wirtschaftskrise) Warum also nicht Autarkie, warum selbstmörderisch am freien Welthandel und der Globalisierung festhalten?

Zur Wirtschaftskrise: „Das Geld hat nur die Taschen gewechselt“

EU-Kommission hat das Ende des Briefmonopols besiegelt. (RAI Sender Bozen 31.1.2008) Damit besteht die Gefahr einer unverantwortlichen Verschlechterung, wenn nicht des Endes der Postzustellung in vielen kleinen Ortschaften und Gehöften in abgelegenen Gebieten. Beispiele sind die Tante-Emma-Läden, die wegen der Förderung der Supermärkte eingehen. Die Großkopfeten der EU strafen mit der Privatisierung die einfache Landbevölkerung, weil sie wirtschaftlich uninteressant ist. Denn welches private Postunternehmen wird einen Brief in ein Haus befördern, das 100 km von der eigenen Zentrale entfernt ist? Wurde nicht schon bei privaten Postfirmen festgestellt, dass diese die ihnen anvertrauten Briefsendungen an Subunternehmer weitergeleitet haben, die wiederum Subunternehmer beauftragt haben, und dass viele Sendungen nie angekommen sind? Das war vorauszusehen. Einmal werden sich die Privatisierer für den Schaden, den sie der Landbevölkerung zufügen, verantworten müssen.

Für ein Kind gibt es 100 Euro, für ein altes Auto 2500. Das zeigt, wie sozial in unserem Land gedacht wird.“ (Stefan Kirschsieper, der Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland über die Beschlüsse zum Konjunkturpaket II. NWZ 14.1.2009)

Privatisierung schadet der Landbevölkerung, Beispiel Telecom
„Telecom unter Beschuss: Wochenlanger Warten auf Reparatur und Neuanschlüsse. … Ultner Wirt klagt … Aber auch in anderen Orten … führen die Leitungen weiterhin ins Nichts. … Der Neuschnee … hat aufgedeckt, wie dünn und zerbrechlich das Telefonkabel ins kleine Dorf, zum Weiler und hinauf zu den Bauernhöfen inzwischen ist. … Da sehnt sich so mancher in der Zeiten des etwas lahmen, aber insgesamt doch verlässlichen Staatsbetriebes zurück. Denn wie bei der Stromversorgung oder der Bahn hat die Privatisierung auch in diesem Bereich nicht alles zum Besseren gewidmet. Hinter den Diensten stehen inzwischen Konzerne, die gewinne machen wollen und dabei auf die fetten Brocken am Markt gehen. „Kleine Fische“ wie Einzelhaushalte in der Peripherie sind kaum interessant.“ (Dolomiten, 16.1.2009, S. 13 ler) Dies ist nur ein Einzelbeispiel. Die Lage ist fast in ganz Europa ähnlich. Es wäre nur gerecht, wenn all jene, welche die Privatisierung von Staatsbetrieben beschlossen haben, der betroffenen Landbevölkerung den Schaden aus der eigenen Tasche ersetzen.

Wirtschaftsspionage blüht. Das Magazin Focus berichtet am 29.12.2008 wörtlich: „In Deutschland leben derzeit 78 096 Chinesen, 27 117 davon studieren. Die meisten von ihnen, ist der Verfassungsschutz überzeugt, versorgen ihr Vaterland mit geistigem Eigentum aus Deutschland. Sie stehlen Rechner auf Messeständen, technische Lösungen aus Firmencomputern, vergraben Wireless-Lan-Router im Firmengarten und verwanzen Vorstandsbüros. …“

Einem Ausflugslokal in einer Wandergegend, das erst um 11 Uhr öffnet, sollte man die Lizenz entziehen. Ebenso einem Hüttenwirt, der Bergsteigern erst ab 8 Uhr ein Frühstück serviert.

Der gekreuzigte Frosch in München. Aufruf (einer uns unbekannten Gruppe) an alle Christen in München zur Gebetswache am Kreuz im Sendlinger Tor. „Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen“ Mt 10,32. Jesus als gekreuzigter Frosch im Haus der Kunst, Ausstellung bis 11. Januar 2009. Jesus in seiner Agonie erwartet uns alle … zu einer Stunde öffentlicher Sühne. Schaffen wir ein Gegengewicht zum Läster-Kreuz im Haus der Kunst! Stellen wir uns zu verschiedenen Tagen und Zeiten in vielen kleinen Gruppen zu jenen getreuen Zeugen Jesu, zu Seiten der Schmerzensmutter Maria, zum Jünger Johannes und zu Maria Magdalena (vgl. Joh 19,25-26)! Es gilt dann das Versprechen des Heilandes auch für uns: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen“ Mt 18,20. Jesus Christus, der Sohn Gottes, damals in Jerusalem hingerichtet als „Verbrecher“, heute in München am Kreuz verhöhnt als „Frosch“! Wie lange wird unsere Gleichgültigkeit diesen Greuel in unserer Landeshauptstadt noch dulden? Wie lange noch darf künstlerische Besessenheit sich an unserem Heiligsten sakrilegisch vergreifen und sich daran sadistisch ergötzen? Es geht dabei nicht zuerst um die „Verletzung von religiösen Gefühlen“ von anderen, sondern um eine neue ideologische Kreuzigung Jesu, unseres Erlösers, in unserer Stadt! Die erschwerenden Umstände dabei: Das Haus der Kunst mitsamt dieser Blasphemie wird von der Stadt München und dem Land Bayern mit unseren Steuergeldern subventioniert und gefördert. Gott läßt seiner nicht spotten! Im Jahre 70 wurde gemäß der Prophezeiung des Herrn Jerusalem zerstört. Welches Gericht wird wohl über München ergehen? Haus der Kunst T. 211270 – Stadt München/Kultur T. 23396939 – Staatsministerium für Wissenschaft, F. und Kunst T. 2186-0. Aktueller Termin: Sonntag, 14.12.2008, 17 Uhr, Protest der Gläubigen vor dem Haus der Kunst.

Wer sucht die Musik aus? Das fragt sich der Radiohörer oft. Er will nicht wissen, wer in der Abteilung Technik eine Routineaufgabe erfüllt, denn das ist die Aufgabe desjenigen , wofür er schließlich bezahlt wird. Wissen möchte man aber, wer für die Musikauswahl verantwortlich ist. Da sind viele unsichtbare Demagogen am Werk, die dem Normalhörer ihre Gehirn und Gefühl tötenden Rock- und Pop-Rhythmen aufzwingen, ohne daß der sich wehren kann. Nicht immer kann er den Ausschaltknopf drücken, weil er vielleicht gerade auf die Nachrichten wartet. Solchen Massenverführern wird später ein eigener Beitrag gewidmet. (Dezember 2008)

An Berufsverbote grenzende Ausgrenzung – nur in Diktaturen? Nein, in der BRD-Demokratie! Zwei Beispiele:

1.   Die Forsthochschule Rottenburg (Kreis Tübingen) erhöht den Druck auf einen Studenten, der bei der rechtsextremen Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) aktiv ist. Ein Schulverweis scheitere zwar an rechtlichen Vorgaben, sagte Rektor Bastian Kaiser … „Wir haben ihm aber nochmal klargemacht, dass hier niemand im Haus ihm jemals wieder unvoreingenommen begegnen kann.“ Der Ruf der Hochschule werde durch den Studenten stark geschädigt. (Zeitungsmeldung vom 17.10.2008 lsw). Titel der Stuttgarter Zeitung: „Rechtsradikaler schädigt Ruf“. Überschrift der Südwestpresse: „Rechtsextremist unter Druck. Forsthochschule möchte Studenten loswerden“.

2.   „Ich habe das Schicksal der Juden nach 1933 in keiner Weise mit der heutigen Situation der Manager vergleichen wollen. Ein solcher Vergleich wäre absurd. Ich bitte die jüdische Gemeinde um Entschuldigung und nehme den Vergleich zurück.“ Dem Münchner Ifo-Chef Hans-Werner Sinn blies nach seiner kruden Äußerung, die Manager seien heute die Sündenböcke für die Finanzkrise wie es 1929 die Juden in der Weltwirtschaftskrise gewesen seien, dermaßen der Wind ins Gesicht … Sinn sollte, wenn ihn die Träger des gemeinnützigen Ifo-Instituts seines Amtes noch für würdig halten, uns einstweilen mit jeglicher Belehrung verschonen.“ (W. H. in der Südwestpresse, 28.10.2008)

Was machen manche aus unserer Demokratie?! Sie sägen am Grundpfeiler Meinungsfreiheit, bis er kippt und unser ganzes Staatswesen mitreißt. Welche Arroganz des derzeitigen Meinungsmonopols! Doch beständig ist nur der Wechsel. Sollte einmal eine andere politische Strömung an die Macht kommen, vielleicht wird sie dann der BRD-Demokratie Meinungsterror vorwerfen. Und nicht nur das. Zum Beispiel macht es die Fünf-Prozent-Wahlhürde neuen Kräften unmöglich, die etablierten Parteien, die mit Zähnen und Klauen und dem Fernsehen ihr Machtmonopol verteidigen, abzulösen. Verteidigt die Demokratie, die Herrschaft des Volkes, gegen ihre Feinde, welche die Demokratie in eine Diktatur umwandeln wollen! Wenn die Diktaturen ihre Feinde ausgrenzen und eliminieren, ist das typisch für Diktaturen. Wenn aber Demokratien in die gleichen Fußstapfen treten, halten wir das für äußerst bedenklich. Wehret den Anfängen! Wir würden dasselbe bei Meinungsterror gegen Kommunisten schreiben, denn wir respektieren, daß jeder Mensch eine andere politische Meinung haben kann. Mit der Meinungsfreiheit steht und fällt die Demokratie!

Bildet sich jemand ein, der dramatische Kaufkraftverlust sowie der Absturz der Börsen und der Großparteien ÖVP und CSU bei den Wahlen am 28.9.2008 (sowie der SVP, die nach Jahrzehnten am 26.10. ebenfalls die absolute Mehrheit verlieren dürfte) hätten nichts miteinander zu tun?

Wir erinnern daran, daß wir das Jahr 2007 als Jahr der Großereignisse bezeichnet haben. Wie immer waren wir zu schnell und der Zeit voraus. Alles ist nicht nur verdient, also Folge eigenen Verschuldens, sondern auch Vorsehung, und die kommende Gerechtigkeit wirft ihre Schatten voraus. Zwei Hauptursachen seien genannt: Toleranz gegenüber gemeinschaftsschädlichen Spekulanten (niemand traut sich ein Wort zu sagen, selbst wenn halbe Volkswirtschaften zusammenbrechen) und Machtmißbrauch (logisch bei Monopolparteien; die Leute sind ja zu dumm, um die Idealisten kleiner Parteien zu wählen).

Den besten Kommentar zu den Wahlen in den beiden deutschsprachigen Nachbarländern lieferte Roland Walcher-Silbernagele am 29.9.2008, 18.57 h, in der Sendung echter Volksmusik „A Tanzl, a Weis“ im RAI Sender Bozen, indem er das von einem Männerchor gesungene Marschlied spielte: „Ist die Welt auch noch so schön, einmal muß sie untergehn.“ Das wäre der ideale Hit für den am 11.11. beginnenden Fasching (fünf Jahre lang hat der Verfasser an diesem Tag als Berichterstatter am „Narri Narro“ in der Fasnetshochburg Hechingen teilgenommen, weshalb ihm ehrenhalber Orden und Narrenkappe verliehen wurden) nach diesem nacktesten aller Sommer, und dazu als Lektüre eine Maskenball-Erzählung von E.A. Poe oder der Film vom Untergang der „Titanic“.

Jedenfalls läuft alles nach einem geheimen Plan ab, der in der Unterwelt ausgeheckt wurde und mit der Diktatur des Antichrist endet. Die Durchführung wird von Gott, dem Allmächtigen, teilweise geduldet, damit er die Geister prüfen und scheiden kann.

Börsen-Crash in Schlaglichtern – Viele Banken kommen ins Trudeln: Crash-Chronik

TV-Krimis: Serie Soko in Deko umbenennen – Matula mit Verflossenen konfrontiert – Lob für Küstenwache

Die Fernseh-Soko-Serie (Soko Kitzbühel, Rostock etc.) wäre in Deko-Serie umzubenennen, denn ihr hervorstechendstes Merkmal sind die Dekolletés der Kommissarinnen usw.

Detektiv Matula werden im Jenseits alle „Verflossenen“ gegenübergestellt werden mit allen Folgen auf Zuschauer; dies gilt natürlich noch mehr für die Produzenten, auch was die Szenen in Nachtclubs betrifft. Wenn man die Phantasie spielen ließe, könnte man sich zum Beispiel vorstellen, daß Matula am Pranger von all den Frauen, die er sitzen gelassen hat, und denen, die infolge seiner Filme von ihren Männern oder Frauen verlassen wurden, mißhandelt wird. Oder glaubt jemand, daß die Fernsehszenen keine Auswirkungen auf die Zuschauer und demnach auch keine Folgen im Jenseits haben? Man lese die unglaubliche Geschichte der Dr. Gloria Polo www.gloriapolo.net

Ein Lob der „Küstenwache“. Die Filme, die unser Berichterstatter gesehen hat (z. B. „Wettlauf gegen die Zeit“, ZDF 16.4.2008, 19.25 h) waren sehr spannend und emotional. Dahinter stecken Profis mit Herz. Bösewichte wurden nicht als harmlose Unschuldslämmer dargestellt, sondern als das, was sie sind. (etika.com April 2008)

Konsumenten, kauft nicht bei Preistreibern und in Geschäften, die Wucherpreise verlangen! (21.2.2008, nach Kauf eines Apfelstrudels für mehr als 2 Euro in einer Bäckerei in Tr., der anderswo für 1,25 zu haben ist.)

Der Milchpreis wurde in Südtirol um 6 % auf 1,25 Euro pro Liter erhöht. Ein Sprecher der Milchverarbeitungsgenossenschaft Milkon sagte, den Bauern „wird alles weitergegeben“. (RAI Sender Bozen, 17.2.2008, Landwirtschaftssendung). Da sind wir aber gespannt. Bis jetzt haben wir noch von keinem Verantwortlichen gehört, wieviel Cent mehr der Bauer nun bekommen wird. Wir befürchten das Schlimmste.

Betrüger unter Kaufleuten. Vergleicht die Preise! In einem Papierwarengeschäft im P. erstand ein Käufer ein kleines Heft im Postkartenbformat zu 70 oder 80 Cent. Lobend sagte er zur Besitzerin: “Das ist aber billig!” Eine Woche darauf kaufte er erneut ein solches Heft. Es kostete jetzt 1,30 Euro! - Im selben Geschäft kostet eine HP-Farbpatrone Nr. 56 23,00 Euro, eine Patrone Nr. 22 19,50 Euro. Angenehm erfreut war der Käufer, als er wenige Tage später im Computerfachgeschäft Ch. C. in N. die Patrone Nr. 56 für 19,90 Euro erhielt, die Patrone Nr. 22 für 16,90 Euro. Man sollte habgierige Kaufleute nicht unterstützen, sondern jene, die anständig geblieben sind. (21.12.2007)

Die Weihnachtsbotschaft der Apostel der letzten Zeiten
Der Staat oder die Gemeinde oder die katholische Organisation Caritas, die einem Einwanderer 1000 Euro schenkt oder für dessen Integration ausgibt, könnte mit diesem Geld mindestens 10 zurückgelassene Arme in Afrika und Asien vor dem Hungertod retten. Dieses Geld fehlt den wirklich Bedürftigen, wird ihnen entzogen, denn die Entwicklungshilfe, auf die die Europäer so stolz sind, erreicht die Ärmsten nicht oder nur ganz selten.

Seid wahre Christen: Helft zuerst euren Nächsten, das heißt jenen, die euch am nächsten stehen, euren Glaubensgenossen. Viele Millionen unserer christlichen Brüder und Schwestern in aller Welt leiden Not, werden unterdrückt und ihres Glaubens wegen verfolgt. (AIHS 22.12.2006 www.etika.com )

Christen, wo seid ihr?
Hilfeschrei der Hungernden aus Burkina Faso:
An die, die es angeht: Millionen Dollar gebt ihr aus, um die Opfer pädophiler Geistlicher zu beschwichtigen! Dafür habt ihr fast nichts mehr übrig für die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika! Doch bald wird Jesus Christus kommen, um zu richten! Und die Ersten werden die Letzten sein und die Letzten die Ersten! (Mt 19,30)
Kirche, wo bist du?
Christen, wo seid ihr?
Satt und vergnügungssüchtig und erbarmungslos?
Im Namen Savonarolas - die Wache der Barmherzigkeit GUAMI 12/2003

 

Sturz der falschen Götter
Warnender Schock für die Großen, Reichen und Schönen, die ihre Macht, ihre Talente, ihre Schönheit missbrauchen oder gar in den Dienst des Bösen stellen:

·       Eine Statue von US-Präsident Bush in London vom Sockel gestürzt; der Herr über Leben und Tod so vieler Soldaten und Zivilisten!

·       Popstar Michael Jackson eine halbe Stunde in Handschellen; der „Kinderfreund“, der sich in einem Interview brüstet, mit vielen Kindern in einem Bett geschlafen zu haben; gehätschelt von den Medien und Fans auch noch nach den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs!

·       Italiens Sexgöttin Serena Grandi hinter Gittern; das vor Jahren in der größten Zeitung von einem Poeten hymnenartig angebetete Fleisch-Idol aus dem Augiasstall von Tinto Brass!

Gott warnt jeden. Und so bilden diese an sich unbedeutenden gesellschaftlichen Ereignisse der vergangenen Tage für den Christen eine kleine Vorschau auf das Jüngste Gericht. (21.11.2003)

 

In der Welt von heute sind die Journalisten aufgerufen, Führer zu sein. Erste Pflicht eines Journalisten ist es, die Menschen so zu leiten, dass sie eigene Entscheidungen treffen können. Journalisten sind Führer, die Führer formen. (Joseph Chittilappily, Generalsekretär der Katholischen Weltunion der Presse, UCIP Information Nr. 2, Juni 2003, www.ucip.ch )

 

Filmkritik: Agatha Christie – Quax der Bruchpilot - Der Herr der Ringe – Kulturnotizen Ende 2002

Anmerkungen zu dem Film: „Der Tod auf dem Nil“, 1977, mit Peter Ustinov, Regie John Guillermin, ARD, 22.12.2002, 15.05 h:
Bei allem Genie, das sie darin entwickelte, Spannung zu erzeugen, kann
Agatha Christie doch nicht verbergen, dass sie Engländerin ist. Ein guter deutscher oder spanischer Schriftsteller hätte wahre Liebe nicht auf diese schmutzige Weise, nämlich schnöden Geldes wegen, mit einem Mordplan in Verbindung gebracht. Die hehren Gefühle der Liebe werden missbraucht für eine dramatische und schon von der Landschaft her sehenswerte, aber im Grunde destruktive Handlungskette. Die Ethik fehlt.

 

Wie positiv gestimmt war der Zuschauer hingegen nach dem Film aus dem Jahr 1941 am Vortag (Südwest 3): „Quax der Bruchpilot“ mit Heinz Rühmann, Lothar Firmans und Karin Humboldt unter der Regie von Kurt Hofmann (mit Ausnahme einer Entgleisung am Anfang auf dem Flugplatz).

 

23.12.2002: „Der Herr der Ringe - Die zwei Türme“ von John Ronald Reuel Tolkien. Die nackte Gewalt der Primitiven fasziniert die Masse. Die Horrorfiguren der Orks und andere Fabelwesen, die wandelnden Bäume und der skelettartige, boshafte, kriechende Führer werden bei den Kindern und Jugendlichen in Albträumen wiederkehren. Kein Wunder, dass mindestens jedes fünfte deutsche Kind psychisch gestört ist; bald werden es, nicht wegen dieses Films, sondern wegen des Fernsehens allgemein, noch viel mehr sein. Zuschauer ohne Glauben an Gott werden sich in den kommenden apokalyptischen Geschehnissen an die Filmszenen erinnern und hoffen, dass Zauberer wie der weiße Gandalf oder gar Ufos erscheinen, um sie zu retten. Da werden sie lange warten müssen. Wer sich nicht an Gott wendet und auf Seine Hilfe hofft mit unablässigem Gebet, wird untergehen.

 

Zur Ehrenrettung Agatha Christies: Zum Glück hat sie auch viel Besseres geschrieben, nämlich „Sie kamen nach Bagdad“ (Scherz Verlag Bern 1962, They came to Baghdad) oder „Mord im Orient-Express“ (1974, ARD 25.12.2002, 17.10, mit Albert Finney als Monsieur Poirot, ein Fall von Selbstjustiz an einem Kindesentführer, was alle gern tolerieren). Auch in „Das Böse unter der Sonne“ (1981, mit Peter Ustinov als Poirot, ARD, 26.12.2002, 17.10 h) ist das Mordmotiv einleuchtender als bei dem zuerst genannten Film.

 

Auch Frankreich bekommt einen „blauen Brief“ von EU-Kommission. Haushaltsdefizit fast 3 Prozent. (FAZ 20.2.2002) Ähnlich schlecht ist die Lage in Deutschland und Italien.

 

Volksbetrug. ARD-Sendung "Kontraste" enthüllt Steueroase in Norderfriedrichskoog in Schleswig-Holstein. Große Konzerne verlegen ihren Steuersitz in dieses Dorf, das keine Gewerbesteuer erhebt. In den einzelnen Häusern Dutzende "Firmensitze", bestehend hauptsächlich aus Briefkasten. Die Firmen teilen sich Schreibtische und Telefone, und von Zeit zu Zeit kommt jemand her, um den Schein zu wahren. Bundesfinanzministerium: "Kein Handlungsbedarf." (10.10.2002, 20.20 h) Wenn das kein Betrug am Volk ist! Und das Bundesfinanzministerium toleriert das Unrecht gegenüber dem einfachen Steuerzahler und jenen Firmen, die sich eine Verlegung in ein solches Steuerparadies nicht leisten können. Was sind das für Staatsdiener?

 

"Damals", Melodram von 1943, mit Zarah Leander,
Hans Stüwe, Rossano Brazzi, Hilde Körber. Regie Rolf Hansen. Pathetisches Ufa-Melodram, das Zarah Leanders letzter Film im Dritten Reich war. Gezeigt im TV-Sender Südwest am Samstag, 5.10.2002, 20.15 h. Welche Dramen! Erschütternd das Schicksal der liebenden Mutter, des liebenden Vaters und Mörders! Sein Tod hinterlässt einen schalen Geschmack, denn er wollte ja nur weiteres Unheil verhüten. Aber beim Jüngsten Gericht wird vollkommene Gerechtigkeit herrschen. Dieser Film konnte wohl nur im Dritten Reich entstehen. Ersetzt an Gemütstiefe, Ethik und christlicher Einstellung (Botschaft der Versöhnung) 2000 andere Filme, die seit 2000 gedreht wurden.

So wie Gutes im 3. Reich entstanden ist, ist auch Böses entstanden. Eine Woche später strahlte der derselbe Sender Südwest (3. Programm) den Streifen "Es war eine rauschende Ballnacht" von 1939 aus.  Peter Tschaikowskys Jugendliebe benutzte das Geld ihres Ehemannes, um Werke des Komponisten drucken zu lassen und ihn auf diese Weise berühmt zu machen. Mit Zarah Leander, Hans Stüwe, Marika Rökk, Leo Slezak, Paul Dahlke. (12.10.2002, 20.15 h) Eine deprimierende Geschichte von Ehebruch, abgrundtiefer Enttäuschung einer Frau in der Hochzeitsnacht und dann noch von der Pest. Hier führte der Teufel Regie, nicht der harmlose Carl Froelich.

Unsere Sportidole. Beispiel Michael Schumacher. Leitartikel von Joachim Spiegler in der Südwestpresse, Ulm, 27.7.2002, S. 2: "Weit mehr als 100 000 Fans feiern heute und morgen am Hockenheimring den fünffachen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. ... Was macht ein Idol aus? Anmerkung eins: Künstler, Wissenschaftler oder Politiker werden nie zu Idolen. Anmerkung zwei: Idole wirken nicht im Verborgenen, sondern öffentlich und kommen fast alle aus dem weit gefassten Begriff der Unterhaltung. Anmerkung drei: Nicht jeder Star wird zum Idol. Stars werden nicht selten von der Vermarktungsindustrie und den Medien "gemacht" und haben eine begrenzte Halbwertszeit, Idole setzen sich über diese Mechanismen hinweg und hinterlassen ihre Spuren für einen längeren Zeitraum. ... Max Schmeling, unser erstes Sportidol, wurde durch seine Ehe mit der Schauspielerin Anny Ondra noch populärer. ... Fritz Walter, genial auf dem Fußballplatz, unsicher und bescheiden außerhalb, würde heute vermutlich in der Bundesliga psychisch aufgerieben. ... Echte Idole enttäuschen uns nicht. ... Boris Becker ... steigt Schritt für Schritt vom Olymp unserer Erwartungen herunter. ... Und der Erfinder des Liberos, Franz Beckenbauer, gelangte gar nie dorthin... Und nun Michael Schumacher. Ob er zum Idol taugt? Manche seiner Tricksereien lassen uns zögern, seine Leistungen und Erfolge wirken einfach zu stromlinienförmig. Aber Idol leitet sich ja schließlich vom griechischen Wort eidolon ab, und das kann Leitbild oder auch Trugbild bedeuten. Bei "Schumi" ist noch nicht entschieden, wohin die Waage sich neigt. (Südwestpresse, Ul, 27.7.2002, S. 2)

Ron Sommer tritt als Telekomchef zurück. (Die Welt, 17.7.2002, S. 1) Einst in den Himmel emporgehoben...

Typisch für die heutige Zeit. „Du musst ein Schwein sein in dieser Welt. Du musst gemein sein in dieser Welt...“ (Ein modernes Lied, ausgestrahlt vom RAI-Sender Bozen am 25.6.2002)

“McDonald´s-Kultur nichts für uns”. Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider warnt vor „bürokratischem Superstaat“ Europa: „Man muß die nationalen und regionalen Gegebenheiten respektieren. Man muß dessen eingedenk sein, dass Europa nicht Amerika ist und dass die McDonald´s-Kultur nichts für uns ist.“ (D 25.6.2002).

Mehrheit der EU-Bürger sieht Minderheiten und Einwanderer positiv. Einer unionsweiten Umfrage der Europäischen Kommission zufolge sehen 61 Prozent der repräsentativ Befragten in Einwanderern und Minderheiten eine Bereicherung der Gesellschaft. Jeder Dritte von ihnen tritt sogar aktiv für die Rechte dieser Gruppen ein und unterstützt eine antirassistische Politik. (D 21.6.2002)

„Rede-Ritual“ gegen den Hunger. FAO-Welternährungsgipfel in Rom endet enttäuschend. Keine Beschlüsse. Kampf aller gegen alle. Entweder die FAO und die Gipfeldelegierten jagen da einer Utopie nach (Reduzierung der Hungernden um 22 Millionen) oder sie täuschen die Weltöffentlichkeit darüber hinweg, dass im Grunde der politische Wille – sowohl bei den Industriestaaten als auch in vielen Entwicklungsländern – zu einer entschiedenen Antihunger-Kampagne fehlt. Weder Bush noch Blair, weder Chirac noch Schröder ließen sich beim Gipfel blicken. (D 14.6.2002 )

Un morto per fame ogni quattro secondi.
Fao Vertice mondiale dell´alimentazione. Presenti 100 capi di Stato o di governo. I dati ufficiali: Il pianeta produce più cibo del necessario ma ogni 3,6 secondi muore una persona per fame o per malattie legate alla maltnutrizione.
Vedi / Siehe Ruanda 8.6.2002:  
Die Erde produziert mehr Nahrungsmittel als notwendig, aber alle 3,6 Sekunden verhungert ein Mensch.
Wer ist schuld? Ein großer Teil der Politiker und wir, weil wir diese Politiker, die dem Mammon und nicht Gott und den Menschen dienen, gewähren lassen.

Il piano di Berlusconi per il vertice Fao. “Ai poveri fino all´1 % del Pil”. (Corriere della Sera, 8.6.2002, p. 1)
1 %?
Für Berlusconi ein Fortschritt, aber für die Armen viel zu wenig.

Cannes, scandalosa Monica. La Bellucci al festival con uno stupro lungo 12 minuti. Ma il film non piace. (la Repubblica, 24.5.2002) Fischi a „Irréversible“. (Corriere della Sera, Milano, 24.5.2002, p. 1) Auf Erden eine der Schönsten – im Jenseits?

Eine „Zivilisation der neuen Grausamkeit sagt der Karlsruher Philosoph Peter Sloterdijk voraus. (Er muß es ja wissen.) Beim 7. deutschen Trendtag in Hamburg nannte er als die Triebkräfte in der modernen Gesellschaft: Neid, Eifersucht, ständiger Konsum. (D 17.5.2002)

Robert Redford: Amerika erdrückt Europas Kultur. „Selbst in Europa sehe ich heute überall amerikanische Handelsketten. Es ist kein gesunder Zustand, wenn eine Kultur von einer anderen so erdrückt wird.“ (Schauspieler, 64, in „Fit for Fun“, D 16.5.2002) Ein ehrlicher Mann. 99 Prozent der Europäer würden sich dies nie öffentlich zu sagen trauen.

„Hollywood-Stars taugen am wenigsten als Vorbilder“. Das meint „Star-Wars“-Regisseur George Lucas (D 8.5.2002) und wir mit ihm.

Der Privatisierungstrick entlarvt. Erst werden die Steuergelder für andere Zwecke verwendet als für Renten, Krankenfürsorge usw.
Dann soll der Bürger für die vereinbarten staatlichen Dienstleistungen bei Alter und Krankheit noch einmal extra, das heißt doppelt zahlen.
Solange der Bürger zahlen kann, zahlt er –
wenn er nicht mehr kann, kommt der Bürgerkrieg.
Chronik Italien 12.5.2002

E il Congresso Ebraico chiede a Hollywood di boicottare Cannes. Accuse d´antisemitismo alla Francia. “Violenze como sotto Vichy”. (Corriere della Sera, Milano, 10.5.2002, p. 5)

Milde Gabe für Fußballprofi. Der britische Fußballstar David Beckham hat sich im Europacup-Spiel gegen Deportivo das linke Bein gebrochen. Für die Publikation des Fotos des Verletzten bat sein Verein Manchester United FC die Presse um Spenden an den „Victoria and David Beckham Charitable Trust“, c/o Deloitte & Touche, Hill House, 1 Little New Street, London EC4A 3TR. (12.4.2002) (Ob Victoria damals schon ahnte, daß ihre Songs Flops würden und ihre Plattengesellschaft den Vertrag mit ihr kündigen würde, was Anfang Juni  (D 6.6.2002) passiert ist? Wenn man Mega-Parties macht, braucht man Mega-Moneten. Und wie schön, daß man noch Gelder für wohltätige Zwecke sammelt. Das beruhigt die Gewissen. Anmerkung: Obiges ist nicht die Adresse des Fußballspielers; er wohnt in Alderley Edge bei Manchester.)

„Showpüppchen ohne Hirn“ – Sängerinnen wie Pornostars vermarktet. Die US-Sängerin Sheryl Crowe (40) sagte in der „Bunten“: „Manager hinter Mädchen wie Britney (Spears) oder Christina Aguilera vermarkten diese wie Pornostars. Schauen Sie sich nur das billige Make-up und die geschmacklosen Klamotten an! Sie geben ein Frauenbild ab, das auf Showpüppchen ohne Hirn reduziert ist.“ Die jungen Frauen würden als reine Sexobjekte präsentiert. (D 11.4.2002) Wer andere verführt, muß dafür büßen, in der Hölle oder im Fegefeuer.

Amerikaner werden immer respektloser und unhöflicher. (US-Umfrage „Public Agenda“, D 5.4.2002) Eine Folge des TV-Konsums.

Tausende schreiben Prinzessin Diana täglich, vor allem aus den USA, Afrika und Indien. Familie Spencer bewahrt die Briefe in Schiffscontainern auf Gut Althorp auf, wo Diana (1961 – 1997) begraben liegt. (D 30.3.2002) Arme Irre.

Rupert Murdoch will die Welt erobern. Der australische Verlegersohn und Industriemagnat (71), dessen Name in eine Reihe mit Howard Hughes oder John-Paul Getty gehört, gilt als einflußreicher als viele Regierungschefs. Träumt von Firma, welche die ganze Welt mit seinem  Satellitenfernsehen versorgt. (D 28.3.2002, S. 3) Hübsche junge Frau – er heiratete die Chinesin Wendy Deng 1999, als sie 31 war -, aber Prostatakrebs. Immerhin wird sein Imperium auf 30 Milliarden Pfund oder 48,9 Milliarden Euro geschätzt. Dazu gehören „News of the World“, das Sexblatt “The Sun” wie auch die honorige “Times“ und „Sunday Times“.

Berlusconi sagte zur Masseneinwanderung, es bestehe die Gefahr, dass „wir von den illegalen Einwanderern aus unserem Lande gejagt werden“. (D 28.3.2002)

La nuova Sinistra. Imprenditori di tutto il mondo unitevi! (Berlusconi) (Caricatura di Giannelli, Corriere della Sera, 19.3.2002)
Die neue Linke.
Unternehmer aller Länder, vereinigt euch! (Berlusconi)

Ist der Industrie das Schicksal der Arbeitslosen egal?
Zuwanderung schafft neue Jobs.
Frage an Rudolf Henkel, Zuwanderungsexperte des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI): „Herr Henkel, Sie fordern eine Zuwanderung von Fachkräften, die auf dem Arbeitsmarkt dringend gesucht werden. Und das bei 4,3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland. Ist der deutschen Industrie das Schicksal der Erwerbslosen im Land eigentlich egal?“ Henkel: „Natürlich nicht... Qualifizierte Zuwanderung schafft neue Jobs.“ (Sonntag aktuell, Stuttgart, 17.3.2002)

Knausrige Kunden. Einzelhandel: Verzweifelter Hilferuf an die Politik. Die Konsumenten seien in eine Art Kaufstreik getreten. Die Mehrwertsteuer solle für ein Vierteljahr um drei Prozentpunkte gesenkt werden. (Südwestpresse, Ulm, 16.3.2002)

Rückforderung an den “mächtigsten Mann Schwedens” und „Europas Manager des Jahres“, Percy Barnevik: ABB-Konzern will 100 Millionen Euro zurückhaben. (Svenska Dagbladet 14.2.2002)

“Ich bin ein Gänseblümchen” – in Sachen Geschmacklosigkeit einer der Tiefpunkte im RAI-Sender Bozen (ausgestrahlt am 1.2.2002, 6.53 h). „Ich bin anders“, „In der Zeitung steht nur Sch...“ usw. Und die Moderatorin  findet das noch „cool“ – dumme Gans.

Eine weltweit verbreitete Presseagentur versandte Ende Januar 2002 ganze Serien von Fotos, auf denen Britney Spears Reklame für Pepsi Cola macht. Eine andere Agentur präsentierte Fotos von dem unserer Einschätzung nach unanständigen Film „666 Trau keinem, mit dem du schläfst“, zwar mit prominenten Darstellern wie Verona Feldbusch, Boris Becker, Claudia Schiffer und Armin Rohde, aber wohl doch mit keiner christlichen Aufarbeitung des Themas Ehebruch. Noch schlimmer, es geht um einen Teufelspakt: Seele gegen Rückkehr der geflohenen Geliebten. (Ende Januar 2002) Wir haben Humor, aber nicht, was den Ehebruch und den Handel mit Seelen betrifft.

Sprech-Lesegeräte mit Blindenschrift werden von immer mehr Krankenkassen nicht bezahlt . Die Blindenverbände protestieren und pochen auf ein Urteil des Bundessozialgerichts vom 16. April 1998. (24.1.2002) Kein Wunder, wenn die Krankenkassen und Versicherungen laut Gesetz für homosexuelle Partner zahlen müssen, dass sie dann für die Bedürfnisse Blinder und anderer  Behinderter und Kranker nicht mehr genug Geld haben. Wer hat also letztlich die Schuld?

Spektakulärer Preisschub nach Euro-Einführung. Gastronomie nutzt Währungsumstellung aus – Inflation erhöht sich im Januar auf bis zu 3 Prozent. Konjunkturexperte Udo Ludwig: Wenn die Inflation weiter hoch bleiben würde, könnte sie zu einem ernsten Konjunkturrisiko werden.“ (Die Welt 23.1.2002) Fachleute sagten damals schon die Wahrheit. (Weitere Information vermutlich aus derselben Zeitung:)
Der Euro wird ein Teuro – davon waren viele Deutsche überzeugt, noch bevor sie die Scheine und Münzen in der Hand hielten... Einzelhändler und Gastronomen... Preise kräftig aufzurunden... mißtrauen ... Mit der Erhöhung der Tabaksteuer, der Versicherungssteuer und der Ökosteuer tut der Staat ein übriges, um die Inflation zum Jahresbeginn anzuheizen. Der Euro ist unschuldig. (Stefan von Borstel)

Wegen des Verkaufs rassistischer CDs im deutsch-tschechischen Grenzgebiet sind vietnamesische Straßenhändler angezeigt worden. Der Politologe Miroslav Mares stellt in „Mlada fronta dneszurecht die Frage, ob man Asiaten „wegen Unterstützung einer Bewegung anklagen kann, die sich gegen sie selbst richtet“. (D 28.1.2002)

Musik stört die Konzentration beim Lernen und Arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Musik es sich handelt. (Studie der Florida Atlantic University, „Apotheken Umschau“, D 25.1.2002)

„Wir Radiohörer der reiferen Generation haben es immer schwerer, wenn wir ein Programm suchen, das unserem Geschmack entspricht. Überall werden nur mehr englische Lieder gespielt, und noch dazu die immer gleiche „Hitparade“: jeden Monat auf allen Sendern dieselben zehn „Songs“ Und die Werbung ist auch nur mehr selten imstande, ein deutsches Wort „hervorzubringen“. Bei uns zu Hause war immer das Radio die bevorzugte informationsquelle für Information und Unterhaltung, aber wer weiß, wie lange das im Euro-Zeitalter so bleiben wird. (Hans Konrad Micheluzzi, Leserbrief in den „Dolomiten“, 24.1.2002)

In  dem Film „Die Klavierspielerin“ führt Isabelle Huppert masochistische Selbstverletzungen vor. Dutzende spanische Zuschauer wurden ohnmächtig. Buch: Elfriede Jelinek. Regie: Michael Haneke. (D 10.12.2001) Hier wäre eine Aufgabe für die Kulturministerin (siehe unten).

Spaniens Kulturministerin Pilar de Castillo verstieg sich am 30.11.2002 nach dem Tod von George Harrison zu dem bedenklichen Satz:Die Beatles werden ewig leben“. Die Politikerin soll lieber schauen, wie sie sich selbst in christlicher Weise auf ihr ewiges Leben vorbereitet (wir empfehlen ihr als Lektüre Juan de la Cruz und Pedro de Alcántara sowie nicht zuletzt die Höllenvision der hl. Teresa von Avila, vgl. Infierno ; dort ist eh genug Lärm), als die Radiohörer mit solchen Kommentaren zu schocken.

Ist die Spaßgesellschaft am Ende? Modernes sinnentleertes Leben. Promi-Berichterstatter Michael Kneissler: „Das Karussell ist außer Kontrolle geraten“. Manches Strippenziehen und Managen im Hintergrund der Dauershows gibt laut Kneissler einen „zunehmend halbseidenen und semi-kriminellen Eindruck“ ab. (D 6.11.2001).

Salem-Hilfsstellen für Menschen in Not:
in Togo, Ecuador, Kolumbien, Australien, Amerika, Israel, Nordostpreußen (Rußland) und Uganda. Spenden Sie an das christliche gemeinnützige Hilfswerk Salem, D-95346 Stadtsteinach:
Salem: Postbank Frankfurt 2992 10-609, BLZ 500 100 60
www.saleminternational.org

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