ETIKA

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0I4

Nachrichten - Notizie

21.4.2008

Was ist Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn, Verstand ist stets bei wen’gen nur gewesen...
Man soll die Stimmen wägen und nicht zählen;
der Staat muß untergehn, früh oder spät, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.
(Friedrich Schiller, Deutschlands größter Dichter, zitiert in Medizin und Ideologie 1/2002
http://www.aerzteaktion.de/ )

In der Demokratie herrscht die Mehrheit, in der Kirche die Wahrheit.
Erzbischof Johannes Dyba † (das Neue Groschenblatt 9/2000)

Salem-Hilfsstellen für Menschen in Not:
in Togo, Ecuador, Kolumbien, Australien, Amerika, Israel, Nordostpreußen (Rußland) und Uganda. Spenden Sie an das christliche gemeinnützige Hilfswerk Salem, D-95346 Stadtsteinach:
Salem: Postbank Frankfurt 2992 10-609, BLZ 500 100 60
www.saleminternational.org

 

Meldungen 2001 - Meldungen 2000 - Meldungen 1998 - 1999
Geheimnis und Fluch des Nationalsozialismus - TV-Meldungen (17.6.2001) - Weltnachrichten

 

TV-Krimis: Serie Soko in Deko umbenennen – Matula mit Verflossenen konfrontiert – Lob für Küstenwache

Die Fernseh-Soko-Serie (Soko Kitzbühel etc.) wäre in Deko-Serie umzubenennen, denn ihr hervorstechendstes Merkmal sind die Dekolletés der Kommissarinnen usw.

Detektiv Matula werden im Jenseits alle „Verflossenen“ gegenübergestellt werden mit allen Folgen auf Zuschauer; dies gilt natürlich noch mehr für die Produzenten, auch was die Szenen in Nachtclubs betrifft. Wenn man die Phantasie spielen ließe, könnte man sich zum Beispiel vorstellen, daß Matula am Pranger von all den Frauen, die er sitzen gelassen hat, und denen, die infolge seiner Filme von ihren Männern oder Frauen verlassen wurden, mißhandelt wird. Oder glaubt jemand, daß die Fernsehszenen keine Auswirkungen auf die Zuschauer und demnach auch keine Folgen im Jenseits haben? Man lese die unglaubliche Geschichte der Dr. Gloria Polo www.gloriapolo.net

Ein Lob der „Küstenwache“. Die Filme, die unserer Berichterstatter gesehen hat (z. B. „Wettlauf gegen die Zeit“, ZDF 16.4.2008, 19.25 h) waren sehr spannend und emotional. Dahinter stecken Profis mit Herz. Bösewichte wurden nicht als harmlose Unschuldslämmer dargestellt, sondern als das, was sie sind. (etika.com April 2008)

Konsumenten, kauft nicht bei Preistreibern und in Geschäften, die Wucherpreise verlangen! (21.2.2008, nach Kauf eines Apfelstrudels für mehr als 2 Euro in einer Bäckerei in Tr., der anderswo für 1,25 zu haben ist.)

Der Milchpreis wurde in Südtirol um 6 % auf 1,25 Euro pro Liter erhöht. Ein Sprecher der Milchverarbeitungsgenossenschaft Milkon sagte, den Bauern „wird alles weitergegeben“. (RAI Sender Bozen, 17.2.2008, Landwirtschaftssendung). Da sind wir aber gespannt. Bis jetzt haben wir noch von keinem Verantwortlichen gehört, wieviel Cent mehr der Bauer nun bekommen wird. Wir befürchten das Schlimmste.

2 Fragen zum Börsencrash.

1.    Welche Schuld, welchen Anteil und welchen Gewinn haben Spekulanten am Börsencrash? Bisher werden als Ursachen nur die Überbewertung von Immobilien und die erwartete Rezession in den USA genannt. Wir werden die Wahrheit wohl erst beim Jüngsten Gericht erfahren.

2.    Ein Zeitzeuge sagte einmal: „A. H. hat die Börse verboten, und das war einer der Hauptgründe für den Ausbruch des 2. Weltkrieges.“ Ob das wahr ist, werden wir ebenfalls am Jüngsten Tag, der wohl Milliarden Jahre dauern wird, hören. Wir sind gespannt und betonen, daß wir keinerlei Interessen verfolgen, sondern nur die nackte Wahrheit wissen möchten. (23.1.2008)

Antwort: Die Geschichte in einer Nußschale

Betrüger unter Kaufleuten. Vergleicht die Preise! In einem Papierwarengeschäft im P. erstand ein Käufer ein kleines Heft im Postkartenbformat zu 70 oder 80 Cent. Lobend sagte er zur Besitzerin: “Das ist aber billig!” Eine Woche darauf kaufte er erneut ein solches Heft. Es kostete jetzt 1,30 Euro! - Im selben Geschäft kostet eine HP-Farbpatrone Nr. 56 23,00 Euro, eine Patrone Nr. 22 19,50 Euro. Angenehm erfreut war der Käufer, als er wenige Tage später im Computerfachgeschäft Ch. C. in N. die Patrone Nr. 56 für 19,90 Euro erhielt, die Patrone Nr. 22 für 16,90 Euro. Man sollte habgierige Kaufleute nicht unterstützen, sondern jene, die anständig geblieben sind. (21.12.2007)

Warum der Eurokurs so unnatürlich hoch ist – und die Kurse der amerikanischen und chinesischen Währung so niedrig: Weil Amerikaner und Chinesen damit ihre Waren in Europa billig anbieten können und dafür Euro bekommen, die sie extrem günstig in ihre eigenen Währungen umtauschen können. Keiner merkt und beschwert sich, dass Europa so wirtschaftlich ausgeblutet wird. Und sobald den internationalen, multikulturellen Spekulanten der rechte Moment gekommen scheint, lassen sie den Euro abstürzen, um doppelten Profit zu machen. (ETIKA 19.10.2007)

Die Weihnachtsbotschaft der Apostel der letzten Zeiten
Der Staat oder die Gemeinde oder die katholische Organisation Caritas, die einem Einwanderer 1000 Euro schenkt oder für dessen Integration ausgibt, könnte mit diesem Geld mindestens 10 zurückgelassene Arme in Afrika und Asien vor dem Hungertod retten. Dieses Geld fehlt den wirklich Bedürftigen, wird ihnen entzogen, denn die Entwicklungshilfe, auf die die Europäer so stolz sind, erreicht die Ärmsten nicht oder nur ganz selten.

Seid wahre Christen: Helft zuerst euren Nächsten, das heißt jenen, die euch am nächsten stehen, euren Glaubensgenossen. Viele Millionen unserer christlichen Brüder und Schwestern in aller Welt leiden Not, werden unterdrückt und ihres Glaubens wegen verfolgt. (AIHS 22.12.2006 www.etika.com )

Il richiamo di Greenspan: deficit insostenibile, riformare le pensioni. (Corriere della Sera, 3.3.2005, Economia)
Greenspan blinzelt, und alle müssen spuren.
Er gibt weltweit den Ton an. Rentner: den Gürtel noch enger schnallen!

Die vier reichsten US-Bürger haben mehr Geld als die eine Milliarde der Ärmsten. (Martin Schultes, Landpfarrer, Der Engelsbote 3/2004) Muß das sein? Müssen wir Christen alles dulden?

Christen, wo seid ihr?
Hilfeschrei der Hungernden aus Burkina Faso:
An die, die es angeht: Millionen Dollar gebt ihr aus, um die Opfer pädophiler Geistlicher zu beschwichtigen! Dafür habt ihr fast nichts mehr übrig für die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika! Doch bald wird Jesus Christus kommen, um zu richten! Und die Ersten werden die Letzten sein und die Letzten die Ersten! (Mt 19,30)
Kirche, wo bist du?
Christen, wo seid ihr?
Satt und vergnügungssüchtig und erbarmungslos?
Im Namen Savonarolas - die Wache der Barmherzigkeit GUAMI 12/2003

 

Sturz der falschen Götter
Warnender Schock für die Großen, Reichen und Schönen, die ihre Macht, ihre Talente, ihre Schönheit missbrauchen oder gar in den Dienst des Bösen stellen:

·        Eine Statue von US-Präsident Bush in London vom Sockel gestürzt; der Herr über Leben und Tod so vieler Soldaten und Zivilisten!

·        Popstar Michael Jackson eine halbe Stunde in Handschellen; der „Kinderfreund“, der sich in einem Interview brüstet, mit vielen Kindern in einem Bett geschlafen zu haben; gehätschelt von den Medien und Fans auch noch nach den Vorwürfen des Kindesmissbrauchs!

·        Italiens Sexgöttin Serena Grandi hinter Gittern; das vor Jahren in der größten Zeitung von einem Poeten hymnenartig angebetete Fleisch-Idol aus dem Augiasstall von Tinto Brass!

Gott warnt jeden. Und so bilden diese an sich unbedeutenden gesellschaftlichen Ereignisse der vergangenen Tage für den Christen eine kleine Vorschau auf das Jüngste Gericht. (21.11.2003)

 

In der Welt von heute sind die Journalisten aufgerufen, Führer zu sein. Erste Pflicht eines Journalisten ist es, die Menschen so zu leiten, dass sie eigene Entscheidungen treffen können- Journalisten sind Führer, die Führer formen. (Joseph Chittilappily, Generalsekretär der Katholischen Weltunion der Presse, UCIP Information Nr. 2, Juni 2003, www.ucip.ch )

 

Das Geld geht aus – Die Rentner merken den Betrug – zu spät!
Überall fehlt es auf einmal an Geld – die Grundlage des herrschenden Materialismus und Liberalismus. Alles deutet in der EU auf soziale Unruhen in den nächsten Jahren hin mit Bürgerkrieg und Revolutionen. Die Leute begreifen nach und nach – die einen früher, die meisten zu spät -, welche Misswirtschaft die Politiker mit den eingezahlten Rentenbeiträgen und Steuern getrieben haben. Die derzeitigen Streiks in Österreich und Frankreich, die bodenlosen Haushaltslöcher in Deutschland (zahlt am meisten Beiträge für die EU usw. und hat am meisten Schulden!) und die äußerst scharfen Attacken des neoliberalen Silvio Berlusconi („Antiamerikanismus ächten!“) gegen die Linke, die Richter und die Medien in Italien sowie gegen EU-Kommissionspräsident Romano Prodi (Korruptionsvorwurf) lassen das Schlimmste befürchten. Arbeitslosigkeit, Energiekrise, Armut sind im Anmarsch auf die fetten, konsumsüchtigen Wohlstandsbürger. Wie ist der Höhenflug des Euro zu erklären? Allein mit Spekulation. Bei den Aussichten für die europäische Wirtschaft dürfte der Euro statt wie derzeit 1,17 nur 0,80 Dollar wert sein. (etika.com 13.5.2003)

 

Filmkritik: Agatha Christie – Quax der Bruchpilot - Der Herr der Ringe – Kulturnotizen Ende 2002

Anmerkungen zu dem Film: „Der Tod auf dem Nil“, 1977, mit Peter Ustinov, Regie John Guillermin, ARD, 22.12.2002, 15.05 h:
Bei allem Genie, das sie darin entwickelte, Spannung zu erzeugen, kann
Agatha Christie doch nicht verbergen, dass sie Engländerin ist. Ein guter deutscher oder spanischer Schriftsteller hätte wahre Liebe nicht auf diese schmutzige Weise, nämlich schnöden Geldes wegen, mit einem Mordplan in Verbindung gebracht. Die hehren Gefühle der Liebe werden missbraucht für eine dramatische und schon von der Landschaft her sehenswerte, aber im Grunde destruktive Handlungskette. Die Ethik fehlt.

 

Wie positiv gestimmt war der Zuschauer hingegen nach dem Film aus dem Jahr 1941 am Vortag (Südwest 3): „Quax der Bruchpilot“ mit Heinz Rühmann, Lothar Firmans und Karin Humboldt unter der Regie von Kurt Hofmann (mit Ausnahme einer Entgleisung am Anfang auf dem Flugplatz).

 

23.12.2002: „Der Herr der Ringe - Die zwei Türme“ von John Ronald Reuel Tolkien. Die nackte Gewalt der Primitiven fasziniert die Masse. Die Horrorfiguren der Orks und andere Fabelwesen, die wandelnden Bäume und der skelettartige, boshafte, kriechende Führer werden bei den Kindern und Jugendlichen in Albträumen wiederkehren. Kein Wunder, dass mindestens jedes fünfte deutsche Kind psychisch gestört ist; bald werden es, nicht wegen dieses Films, sondern wegen des Fernsehens allgemein, noch viel mehr sein. Zuschauer ohne Glauben an Gott werden sich in den kommenden apokalyptischen Geschehnissen an die Filmszenen erinnern und hoffen, dass Zauberer wie der weiße Gandalf oder gar Ufos erscheinen, um sie zu retten. Da werden sie lange warten müssen. Wer sich nicht an Gott wendet und auf Seine Hilfe hofft mit unablässigem Gebet, wird untergehen.

 

Zur Ehrenrettung Agatha Christies: Zum Glück hat sie auch viel Besseres geschrieben, nämlich „Sie kamen nach Bagdad“ (Scherz Verlag Bern 1962, They came to Baghdad) oder „Mord im Orient-Express“ (1974, ARD 25.12.2002, 17.10, mit Albert Finney als Monsieur Poirot, ein Fall von Selbstjustiz an einem Kindesentführer, was alle gern tolerieren). Auch in „Das Böse unter der Sonne“ (1981, mit Peter Ustinov als Poirot, ARD, 26.12.2002, 17.10 h) ist das Mordmotiv einleuchtender als bei dem zuerst genannten Film.

 

Auch Frankreich bekommt einen „blauen Brief“ von EU-Kommission. Haushaltsdefizit fast 3 Prozent. (FAZ 20.2.2002) Ähnlich schlecht ist die Lage in Deutschland und Italien.

 

Volksbetrug. ARD-Sendung "Kontraste" enthüllt Steueroase in Norderfriedrichskoog in Schleswig-Holstein. Große Konzerne verlegen ihren Steuersitz in dieses Dorf, das keine Gewerbesteuer erhebt. In den einzelnen Häusern Dutzende "Firmensitze", bestehend hauptsächlich aus Briefkasten. Die Firmen teilen sich Schreibtische und Telefone, und von Zeit zu Zeit kommt jemand her, um den Schein zu wahren. Bundesfinanzministerium: "Kein Handlungsbedarf." (10.10.2002, 20.20 h) Wenn das kein Betrug am Volk ist! Und das Bundesfinanzministerium toleriert das Unrecht gegenüber dem einfachen Steuerzahler und jenen Firmen, die sich eine Verlegung in ein solches Steuerparadies nicht leisten können. Was sind das für Staatsdiener?

 

"Damals", Melodram von 1943, mit Zarah Leander,
Hans Stüwe, Rossano Brazzi, Hilde Körber. Regie Rolf Hansen. Pathetisches Ufa-Melodram, das Zarah Leanders letzter Film im Dritten Reich war. Gezeigt im TV-Sender Südwest am Samstag, 5.10.2002, 20.15 h. Welche Dramen! Erschütternd das Schicksal der liebenden Mutter, des liebenden Vaters und Mörders! Sein Tod hinterlässt einen schalen Geschmack, denn er wollte ja nur weiteres Unheil verhüten. Aber beim Jüngsten Gericht wird vollkommene Gerechtigkeit herrschen. Dieser Film konnte wohl nur im Dritten Reich entstehen. Ersetzt an Gemütstiefe, Ethik und christlicher Einstellung (Botschaft der Versöhnung) 2000 andere Filme, die seit 2000 gedreht wurden.

So wie Gutes im 3. Reich entstanden ist, ist auch Böses entstanden. Eine Woche später strahlte der derselbe Sender Südwest (3. Programm) den Streifen "Es war eine rauschende Ballnacht" von 1939 aus.  Peter Tschaikowskys Jugendliebe benutzte das Geld ihres Ehemannes, um Werke des Komponisten drucken zu lassen und ihn auf diese Weise berühmt zu machen. Mit Zarah Leander, Hans Stüwe, Marika Rökk, Leo Slezak, Paul Dahlke. (12.10.2002, 20.15 h) Eine deprimierende Geschichte von Ehebruch, abgrundtiefer Enttäuschung einer Frau in der Hochzeitsnacht und dann noch von der Pest. Hier führte der Teufel Regie, nicht der harmlose Carl Froelich.

Schwarzer Montag an den Weltbörsen. Dax fällt auf den niedrigsten Stand seit 1996. (Die Welt 1.10.2002)
Lunedì di paura nelle Borse europee. Bruciati 220 miliardi. (la Repubblica, Roma, 1.10.2002)

Segnali di ripresa, volano le borse. (Corriere della Sera, Milano 27.9.2002).

Neuer Markt wird geschlossen nach nicht ganz sechs Jahren. (FAZ 27.9.2002)

Kriegsgeschrei und deutsche Wahl lassen Börsen abstürzen
Wirtschaftswunder ade, die Komödie ist zu Ende
Venti di guerra e voto tedesco affossano le Borse mondiali. La crisi sarà lunga e pesante. (la Repubblica, Roma, 24.9.2002) Panico nei mercati, crollano tutte le Borse. (La Stampa, Torino, 24.2002)

Addio miracolo economico, la commedia è finita. (la Repubblica, Roma, 20.9.2002, p. 15 Massimo Riva)

Europa a picco, la crisi fa paura. “Bruciati” in Borsa 180 miliardi. (la Repubblica, 19.9.2002, Economia
Borse giù, Milano ai minimi dal´97. (Corriere della Sera, 19.9.2002, Economia)

Börse geht nach Angriff auf irakische Luftabwehrstellungen aufwärts. (6.9.2002)

Wall street cade e trascina l´Europa. Le Borse continentali bruciano 205 miliardi in un giorno. Conti fuori linea, la Germania corre ai ripari. (Corriere della Sera, Milano, 4.9.2002, p. 1)

Greenspan schockiert die Finanzmärkte. Schlechte Prognose für US-Konjunktur lösen Talfahrt an Weltbörse aus – Finanz- und Versicherungstitel sacken ab. (Die Welt, 15.8.2002, S. 1)

Unsere Sportidole. Beispiel Michael Schumacher. Leitartikel von Joachim Spiegler in der Südwestpresse, Ulm, 27.7.2002, S. 2: "Weit mehr als 100 000 Fans feiern heute und morgen am Hockenheimring den fünffachen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. ... Was macht ein Idol aus? Anmerkung eins: Künstler, Wissenschaftler oder Politiker werden nie zu Idolen. Anmerkung zwei: Idole wirken nicht im Verborgenen, sondern öffentlich und kommen fast alle aus dem weit gefassten Begriff der Unterhaltung. Anmerkung drei: Nicht jeder Star wird zum Idol. Stars werden nicht selten von der Vermarktungsindustrie und den Medien "gemacht" und haben eine begrenzte Halbwertszeit, Idole setzen sich über diese Mechanismen hinweg und hinterlassen ihre Spuren für einen längeren Zeitraum. ... Max Schmeling, unser erstes Sportidol, wurde durch seine Ehe mit der Schauspielerin Anny Ondra noch populärer. ... Fritz Walter, genial auf dem Fußballplatz, unsicher und bescheiden außerhalb, würde heute vermutlich in der Bundesliga psychisch aufgerieben. ... Echte Idole enttäuschen uns nicht. ... Boris Becker ... steigt Schritt für Schritt vom Olymp unserer Erwartungen herunter. ... Und der Erfinder des Liberos, Franz Beckenbauer, gelangte gar nie dorthin... Und nun Michael Schumacher. Ob er zum Idol taugt? Manche seiner Tricksereien lassen uns zögern, seine Leistungen und Erfolge wirken einfach zu stromlinienförmig. Aber Idol leitet sich ja schließlich vom griechischen Wort eidolon ab, und das kann Leitbild oder auch Trugbild bedeuten. Bei "Schumi" ist noch nicht entschieden, wohin die Waage sich neigt. (Südwestpresse, Ul, 27.7.2002, S. 2)

Aktionäre in Deutschland haben im letzten Jahr durch den Abschwung an der Börse 100 Milliarden Euro verloren. Das Aktienvermögen der Bevölkerung sank auf 337 Milliarden Euro. (Südwestpresse, Ulm, 27.7.2002)

An den Börsen herrscht Panik. Die großen US-Bilanzskandale haben die internationalen Aktienmärkte gestern erneut erzittern lassen. Dramatischer Handelsverlauf. Tiefer Vertrauensverlust der Anleger. (Südwestpresse, Ulm, 25.7.2002)

Ron Sommer tritt als Telekomchef zurück. (Die Welt, 17.7.2002, S. 1) Einst in den Himmel emporgehoben...

 

Unsere Sportidole. Beispiel Michael Schumacher. Leitartikel von Joachim Spiegler in der Südwestpresse, Ulm, 27.7.2002, S. 2: "Weit mehr als 100 000 Fans feiern heute und morgen am Hockenheimring den fünffachen Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher. ... Was macht ein Idol aus? Anmerkung eins: Künstler, Wissenschaftler oder Politiker werden nie zu Idolen. Anmerkung zwei: Idole wirken nicht im Verborgenen, sondern öffentlich und kommen fast alle aus dem weit gefassten Begriff der Unterhaltung. Anmerkung drei: Nicht jeder Star wird zum Idol. Stars werden nicht selten von der Vermarktungsindustrie und den Medien "gemacht" und haben eine begrenzte Halbwertszeit, Idole setzen sich über diese Mechanismen hinweg und hinterlassen ihre Spuren für einen längeren Zeitraum. ... Max Schmeling, unser erstes Sportidol, wurde durch seine Ehe mit der Schauspielerin Anny Ondra noch populärer. ... Fritz Walter, genial auf dem Fußballplatz, unsicher und bescheiden außerhalb, würde heute vermutlich in der Bundesliga psychisch aufgerieben. ... Echte Idole enttäuschen uns nicht. ... Boris Becker ... steigt Schritt für Schritt vom Olymp unserer Erwartungen herunter. ... Und der Erfinder des Liberos, Franz Beckenbauer, gelangte gar nie dorthin... Und nun Michael Schumacher. Ob er zum Idol taugt? Manche seiner Tricksereien lassen uns zögern, seine Leistungen und Erfolge wirken einfach zu stromlinienförmig. Aber Idol leitet sich ja schließlich vom griechischen Wort eidolon ab, und das kann Leitbild oder auch Trugbild bedeuten. Bei "Schumi" ist noch nicht entschieden, wohin die Waage sich neigt. (Südwestpresse, Ul, 27.7.2002, S. 2)

Aktionäre in Deutschland haben im letzten Jahr durch den Abschwung an der Börse 100 Milliarden Euro verloren. Das Aktienvermögen der Bevölkerung sank auf 337 Milliarden Euro. (Südwestpresse, Ulm, 27.7.2002)

An den Börsen herrscht Panik. Die großen US-Bilanzskandale haben die internationalen Aktienmärkte gestern erneut erzittern lassen. Dramatischer Handelsverlauf. Tiefer Vertrauensverlust der Anleger. (Südwestpresse, Ulm, 25.7.2002)

Ron Sommer tritt als Telekomchef zurück. (Die Welt, 17.7.2002, S. 1) Einst in den Himmel emporgehoben...

Euro erreicht Parität mit Dollar am 15.7.2002, erstmals seit Februar 2000. Experten: Sollte es zu einer Dollar-Krise kommen, könnte der Euro bis auf einen Wert von 1,18 Dollar steigen. (D 16.7.2002)

Crollo di Vivendi, giù tutte le Borse. (Corriere della Sera, 3.7.2002) Vivendi affonda i mercati. Conti truccati? Le Borse europee bruciano 170 miliardi. (la Repubblica, 3.7.2002, Economia)

Fraud news pushes WorldCom towards collapse
WorldCom was teetering on the edge of bankruptcy as news of an apparent $3.8bn fraud at the US telecoms company sent a shudder through world financial markets. (Financial Times, 26.6.2002))

Die US-Wirtschaftskrise zwingt Bush zu baldigem Krieg gegen Irak
Der Washingtoner Korrespondent großer deutscher Zeitungen, Peter W. Schroeder, kommentiert:
„Die Weltwirtschaftskonferenz in Kanada wäre eine günstige Gelegenheit, den amerikanischen Kriegs-Spuk zu beenden ... und nach Lösungen  für die ... Wirtschaftsprobleme zu suchen. Es wird nicht dazu kommen, weil die USA auf einen als Krieg etikettierten Kriminalfall  fixiert sind. ...Wenn sich die Partner vom Kriegsgefühl anstecken lassen, werden die Vereinigten Staaten bei ihren Kriegsanstrengungen entlastet...“ (D 25.6.2002)

Ausverkauf an europäischen Börsen. Erneut breite Verluste. (D 25.6.2002)

Euro setzt Höhenflug fort. Erstmals seit 2000 über 0,98 Dollar-Marke. (D 25.6.2002)
Sfiducia negli Usa, l´euro vola verso la parità. (Corriere della Sera, Milano, 25.6.2002)

Typisch für die heutige Zeit. „Du musst ein Schwein sein in dieser Welt. Du musst gemeinsam in dieser Welt...“ (Ein modernes Lied, ausgestrahlt vom RAI-Sender Bozen am 25.6.2002)

McDonald´s-Kultur nichts für uns”. Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider warnt vor „bürokratischem Superstaat“ Europa: „Man muß die nationalen und regionalen Gegebenheiten respektieren. Man muß dessen eingedenk sein, dass Europa nicht Amerika ist und dass die McDonald´s-Kultur nichts für uns ist.“ (D 25.6.2002).

Mehrheit der EU-Bürger sieht Minderheiten und Einwanderer positiv. Einer unionsweiten Umfrage der Europäischen Kommission zufolge sehen 61 Prozent der repräsentativ Befragten in Einwanderern und Minderheiten eine Bereicherung der Gesellschaft. Jeder Dritte von ihnen tritt sogar aktiv für die Rechte dieser Gruppen ein und unterstützt eine antirassistische Politik. (D 21.6.2002)

„Rede-Ritual“ gegen den Hunger. FAO-Welternährungsgipfel in Rom endet enttäuschend. Keine Beschlüsse. Kampf aller gegen alle. Entweder die FAO und die Gipfeldelegierten jagen da einer Utopie nach (Reduzierung der Hungernden um 22 Millionen) oder sie täuschen die Weltöffentlichkeit darüber hinweg, dass im Grunde der politische Wille – sowohl bei den Industriestaaten als auch in vielen Entwicklungsländern – zu einer entschiedenen Antihunger-Kampagne fehlt. Weder Bush noch Blair, weder Chirac noch Schröder ließen sich beim Gipfel blicken. (D 14.6.2002 )

Un morto per fame ogni quattro secondi.
Fao Vertice mondiale dell´alimentazione. Presenti 100 capi di Stato o di governo. I dati ufficiali: Il pianeta produce più cibo del necessario ma ogni 3,6 secondi muore una persona per fame o per malattie legate alla maltnutrizione.
Vedi / Siehe Ruanda 8.6.2002:  
Die Erde produziert mehr Nahrungsmittel als notwendig, aber alle 3,6 Sekunden verhungert ein Mensch.
Wer ist schuld? Ein großer Teil der Politiker und wir, weil wir diese Politiker, die dem Mammon und nicht Gott und den Menschen dienen, gewähren lassen.

Il piano di Berlusconi per il vertice Fao. “Ai poveri fino all´1 % del Pil”. (Corriere della Sera, 8.6.2002, p. 1)
1 %?
Für Berlusconi ein Fortschritt, aber für die Armen viel zu wenig.

La paura dei crac scuote le Borse. In una settimana la piazza di New York ha perso 500 miliardi di dollari, la metà del Pil italiano. (la Repubblica, 8.6.2002, p. 4)

Tutti i mercati in caduta, toccati i livelli dei giorno dopo l´attentato alle Torri di New York. In una settimana le piazze europee bruciano 320 miliardi. (Corriere della Sera, 8.6.2002, p. 3)

Paura sui bilanci, Borse ai minimo. Incubo scandali a Wall Street. (Corriere della Sera, Milano, 5.6.2002, Economia)

Il silenzio scende su Wall Street. I broker di Borsa sembrano comandanti senza più esercito: i risparmiatori, pesantemente penalizzati dagli spaventosi cali di questi due anni, si sono volatilizzati. (la Repubblica, Roma, supplemento Affari & Finanza, 3.6.2002)

Euro auf Höchststand gegenüber Dollar: 0,94. In einem halben Jahr hat sich alles verschoben, und wieder in einem halben Jahr dürfte es umgekehrt sein. (Um den 6.6.2002)

Cannes, scandalosa Monica. La Bellucci al festival con uno stupro lungo 12 minuti. Ma il film non piace. (la Repubblica, 24.5.2002) Fischi a „Irréversible“. (Corriere della Sera, Milano, 24.5.2002, p. 1) Auf Erden eine der Schönsten – im Jenseits?

Eine „Zivilisation der neuen Grausamkeit sagt der Karlsruher Philosoph Peter Sloterdijk voraus. (Er muß es ja wissen.) Beim 7. deutschen Trendtag in Hamburg nannte er als die Triebkräfte in der modernen Gesellschaft: Neid, Eifersucht, ständiger Konsum. (D 17.5.2002)

Robert Redford: Amerika erdrückt Europas Kultur. „Selbst in Europa sehe ich heute überall amerikanische Handelsketten. Es ist kein gesunder Zustand, wenn eine Kultur von einer anderen so erdrückt wird.“ (Schauspieler, 64, in „Fit for Fun“, D 16.5.2002) Ein ehrlicher Mann. 99 Prozent der Europäer würden sich dies nie öffentlich zu sagen trauen.

„Hollywood-Stars taugen am wenigsten als Vorbilder“. Das meint „Star-Wars“-Regisseur George Lucas (D 8.5.2002) und wir mit ihm.

Der Privatisierungstrick entlarvt. Erst werden die Steuergelder für andere Zwecke verwendet als für Renten, Krankenfürsorge usw.
Dann soll der Bürger für die vereinbarten staatlichen Dienstleistungen bei Alter und Krankheit noch einmal extra, das heißt doppelt zahlen.
Solange der Bürger zahlen kann, zahlt er –
wenn er nicht mehr kann, kommt der Bürgerkrieg.
Chronik Italien 12.5.2002

E il Congresso Ebraico chiede a Hollywood di boicottare Cannes. Accuse d´antisemitismo alla Francia. “Violenze como sotto Vichy”. (Corriere della Sera, Milano, 10.5.2002, p. 5)

Milde Gabe für Fußballprofi. Der britische Fußballstar David Beckham hat sich im Europacup-Spiel gegen Deportivo das linke Bein gebrochen. Für die Publikation des Fotos des Verletzten bat sein Verein Manchester United FC die Presse um Spenden an den „Victoria and David Beckham Charitable Trust“, c/o Deloitte & Touche, Hill House, 1 Little New Street, London EC4A 3TR. (12.4.2002) (Ob Victoria damals schon ahnte, daß ihre Songs Flops würden und ihre Plattengesellschaft den Vertrag mit ihr kündigen würde, was Anfang Juni  (D 6.6.2002) passiert ist? Wenn man Mega-Parties macht, braucht man Mega-Moneten. Und wie schön, daß man noch Gelder für wohltätige Zwecke sammelt. Das beruhigt die Gewissen. Anmerkung: Obiges ist nicht die Adresse des Fußballspielers; er wohnt in Alderley Edge bei Manchester.)

„Showpüppchen ohne Hirn“ – Sängerinnen wie Pornostars vermarktet. Die US-Sängerin Sheryl Crowe (40) sagte in der „Bunten“: „Manager hinter Mädchen wie Britney (Spears) oder Christina Aguilera vermarkten diese wie Pornostars. Schauen Sie sich nur das billige Make-up und die geschmacklosen Klamotten an! Sie geben ein Frauenbild ab, das auf Showpüppchen ohne Hirn reduziert ist.“ Die jungen Frauen würden als reine Sexobjekte präsentiert. (D 11.4.2002) Wer andere verführt, muß dafür büßen, in der Hölle oder im Fegefeuer.

La caduta di Ibm fa tremare le Borse. (Corriere della Sera, 9.4.2002, p. 23)

Piazza Affari si è sgonfiata, nel 2001 ha perso il 27,6 %. La relazione 2002 del presidente della Consob, Luigi Spaventa. Bruciati 226 milliardi di euro anche a causa dell´11 settembre. (repubblica. it /online 8.4.2002)

Amerikaner werden immer respektloser und unhöflicher. (US-Umfrage „Public Agenda“, D 5.4.2002) Eine Folge des TV-Konsums.

Tausende schreiben Prinzessin Diana täglich, vor allem aus den USA, Afrika und Indien. Familie Spencer bewahrt die Briefe in Schiffscontainern auf Gut Althorp auf, wo Diana (1961 – 1997) begraben liegt. (D 30.3.2002) Arme Irre.

Rupert Murdoch will die Welt erobern. Der australische Verlegersohn und Industriemagnat (71), dessen Name in eine Reihe mit Howard Hughes oder John-Paul Getty gehört, gilt als einflußreicher als viele Regierungschefs. Träumt von Firma, welche die ganze Welt mit seinem  Satellitenfernsehen versorgt. (D 28.3.2002, S. 3) Hübsche junge Frau – er heiratete die Chinesin Wendy Deng 1999, als sie 31 war -, aber Prostatakrebs. Immerhin wird sein Imperium auf 30 Milliarden Pfund oder 48,9 Milliarden Euro geschätzt. Dazu gehören „News of the World“, das Sexblatt “The Sun” wie auch die honorige “Times“ und „Sunday Times“.

Berlusconi sagte zur Masseneinwanderung, es bestehe die Gefahr, dass „wir von den illegalen Einwanderern aus unserem Lande gejagt werden“. (D 28.3.2002)

La nuova Sinistra. Imprenditori di tutto il mondo unitevi! (Berlusconi) (Caricatura di Giannelli, Corriere della Sera, 19.3.2002)
Die neue Linke.
Unternehmer aller Länder, vereinigt euch! (Berlusconi)

Ist der Industrie das Schicksal der Arbeitslosen egal?
Zuwanderung schafft neue Jobs.
Frage an Rudolf Henkel, Zuwanderungsexperte des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI): „Herr Henkel, Sie fordern eine Zuwanderung von Fachkräften, die auf dem Arbeitsmarkt dringend gesucht werden. Und das bei 4,3 Millionen Arbeitslosen in Deutschland. Ist der deutschen Industrie das Schicksal der Erwerbslosen im Land eigentlich egal?“ Henkel: „Natürlich nicht... Qualifizierte Zuwanderung schafft neue Jobs.“ (Sonntag aktuell, Stuttgart, 17.3.2002)

Knausrige Kunden. Einzelhandel: Verzweifelter Hilferuf an die Politik. Die Konsumenten seien in eine Art Kaufstreik getreten. Die Mehrwertsteuer solle für ein Vierteljahr um drei Prozentpunkte gesenkt werden. (Südwestpresse, Ulm, 16.3.2002)

Insolvenzen. Ungewöhnlich viele Aktiengesellschaften zahlungsunfähig. Neuerlicher Rekord. Statistisches Bundesamt: Mehr private Verbraucher betroffen. (Südwestpresse 14.3.2002)

Krankenkassen mit Rekorddefizit. (Stuttgarter Zeitung 8.3.2002, S. 1)

„Acciaio, l´Europa contro il Far West di Bush”. (Corriere della Sera, 7.3.2002, p. 25, Economia)

6.6.2002: etika.com ertappt Greenspan bei einer faustdicken Zweck…. :
Greenspan: La recessione è finita. Le Borse europee festeggiano, Wall Street no. (la Repubblica, 28.2.2002, p. 27)

Zahl der Arbeitslosen steigt im Februar drastisch. 4,32 Millionen Menschen ohne Stelle. Darunter ist folgender Artikel plaziert: Zuwanderung: Schröder legt Union Kompromiß vor. (Die Welt, 26.2.2002, S. 1)

Le paure di Wall Street. Conti truccati e calo dei profitti spaventano le Borse. (la Repubblica, Roma, 18.2.2002, p. 25)

Rückforderung an den “mächtigsten Mann Schwedens” und „Europas Manager des Jahres“, Percy Barnevik: ABB-Konzern will 100 Millionen Euro zurückhaben. (Svenska Dagbladet 14.2.2002)

“Ich bin ein Gänseblümchen” – in Sachen Geschmacklosigkeit einer der Tiefpunkte im RAI-Sender Bozen (ausgestrahlt am 1.2.2002, 6.53 h). „Ich bin anders“, „In der Zeitung steht nur Sch...“ usw. Und die Moderatorin  findet das noch „cool“ – dumme Gans.

Eine weltweit verbreitete Presseagentur versandte Ende Januar 2002 ganze Serien von Fotos, auf denen Britney Spears Reklame für Pepsi Cola macht. Eine andere Agentur präsentierte Fotos von dem unserer Einschätzung nach unanständigen Film „666 Trau keinem, mit dem du schläfst“, zwar mit prominenten Darstellern wie Verona Feldbusch, Boris Becker, Claudia Schiffer und Armin Rohde, aber wohl doch mit keiner christlichen Aufarbeitung des Themas Ehebruch. Noch schlimmer, es geht um einen Teufelspakt: Seele gegen Rückkehr der geflohenen Geliebten. (Ende Januar 2002) Wir haben Humor, aber nicht, was den Ehebruch und den Handel mit Seelen betrifft.

Il superdollaro schiaccia l´euro. Deficit, richiamo Ue a Berlino. (la Repubblica, 29.1.2002)

Sprech-Lesegeräte mit Blindenschrift werden von immer mehr Krankenkassen nicht bezahlt . Die Blindenverbände protestieren und pochen auf ein Urteil des Bundessozialgerichts vom 16. April 1998. (24.1.2002) Kein Wunder, wenn die Krankenkassen und Versicherungen laut Gesetz für homosexuelle Partner zahlen müssen, dass sie dann für die Bedürfnisse Blinder und anderer  Behinderter und Kranker nicht mehr genug Geld haben. Wer hat also letztlich die Schuld?

Spektakulärer Preisschub nach Euro-Einführung. Gastronomie nutzt Währungsumstellung aus – Inflation erhöht sich im Januar auf bis zu 3 Prozent. Konjunkturexperte Udo Ludwig: Wenn die Inflation weiter hoch bleiben würde, könnte sie zu einem ernsten Konjunkturrisiko werden.“ (Die Welt 23.1.2002) Fachleute sagten damals schon die Wahrheit. (Weitere Information vermutlich aus derselben Zeitung:)
Der Euro wird ein Teuro – davon waren viele Deutsche überzeugt, noch bevor sie die Scheine und Münzen in der Hand hielten... Einzelhändler und Gastronomen... Preise kräftig aufzurunden... mißtrauen ... Mit der Erhöhung der Tabaksteuer, der Versicherungssteuer und der Ökosteuer tut der Staat ein übriges, um die Inflation zum Jahresbeginn anzuheizen. Der Euro ist unschuldig. (Stefan von Borstel)

Wegen des Verkaufs rassistischer CDs im deutsch-tschechischen Grenzgebiet sind vietnamesische Straßenhändler angezeigt worden. Der Politologe Miroslav Mares stellt in „Mlada fronta dneszurecht die Frage, ob man Asiaten „wegen Unterstützung einer Bewegung anklagen kann, die sich gegen sie selbst richtet“. (D 28.1.2002)

Musik stört die Konzentration beim Lernen und Arbeiten. Dabei spielt es keine Rolle, um welche Musik es sich handelt. (Studie der Florida Atlantic University, „Apotheken Umschau“, D 25.1.2002)

„Wir Radiohörer der reiferen Generation haben es immer schwerer, wenn wir ein Programm suchen, das unserem Geschmack entspricht. Überall werden nur mehr englische Lieder gespielt, und noch dazu die immer gleiche „Hitparade“: jeden Monat auf allen Sendern dieselben zehn „Songs“ Und die Werbung ist auch nur mehr selten imstande, ein deutsches Wort „hervorzubringen“. Bei uns zu Hause war immer das Radio die bevorzugte informationsquelle für Information und Unterhaltung, aber wer weiß, wie lange das im Euro-Zeitalter so bleiben wird. (Hans Konrad Micheluzzi, Leserbrief in den „Dolomiten“, 24.1.2002)

Ford streicht 20.000 Jobs. (D 8.1.2002)

In  dem Film „Die Klavierspielerin“ führt Isabelle Huppert masochistische Selbstverletzungen vor. Dutzende spanische Zuschauer wurden ohnmächtig. Buch: Elfriede Jelinek. Regie: Michael Haneke. (D 10.12.2001) Hier wäre eine Aufgabe für die Kulturministerin (siehe unten).

Spaniens Kulturministerin Pilar de Castillo verstieg sich am 30.11.2002 nach dem Tod von George Harrison zu dem bedenklichen Satz:Die Beatles werden ewig leben“. Die Politikerin soll lieber schauen, wie sie sich selbst in christlicher Weise auf ihr ewiges Leben vorbereitet (wir empfehlen ihr als Lektüre Juan de la Cruz und Pedro de Alcántara sowie nicht zuletzt die Höllenvision der hl. Teresa von Avila, vgl. Infierno ; dort ist eh genug Lärm), als die Radiohörer mit solchen Kommentaren zu schocken.

In den USA droht die größte Pleite der Geschichte. Energiehandelskonzern Enron vor dem Aus. (Die Welt, 30.11.2001)

Ist die Spaßgesellschaft am Ende? Modernes sinnentleertes Leben. Promi-Berichterstatter Michael Kneissler: „Das Karussell ist außer Kontrolle geraten“. Manches Strippenziehen und Managen im Hintergrund der Dauershows gibt laut Kneissler einen „zunehmend halbseidenen und semi-kriminellen Eindruck“ ab. (D 6.11.2001).

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