ETIKA
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NACHRICHTEN - NOTICIAS - NOTIZIE
2000 und 2001

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4.4.2002

Aktuelle Meldungen

Vorhergehende Meldungen von 1998 und 1999

Argentinien: Ausnahmezustand – Plünderungen – Tote
Kein Geld mehr für die Arbeitslosen.
Eine Warnung an alle, die sich einbilden,
der Wohlstand in Europa sei von unbegrenzter Dauer.
  ABC, Madrid „Kein Geld, keine Arbeit – nichts.“ Vieler Argentinier verzweifelt. (D 21.12.2001)

Mike Bloomberg New Yorker Bürgermeister. Sexuelle Belästigung und Schlimmeres. Der Besitzer der Wirtschaftsagentur Bloomberg soll, so sagte der demokratische Gegenkandidat Mark Green, einer Angestellten, die ihm von ihrer Schwangerschaft berichtete, gesagt haben: „Töte es.“ (Edith Grünwald, APA, D 6.11.2001)
Wie heißt es doch? Jedes Volk wählt die Regierung, die es verdient. Wir hätten Mark Green gewählt.

 

Schily: "Impronte digitali per gli stranieri" - Fingerabdrücke für die Ausländer
Il ministro degli Interni tedesco pensa a misure più severe per proteggere la sicurezza del Paese. (Corriere della Sera, Milano, 7.10.2001, p. 8).
Da eine solche Maßnahme für rassistisch erklärt werden wird, werden natürlich alle Bürger, besonders die 33 - 66 Prozent Unbescholtenen, zum Handkuß kommen: Der deutsche Michel wird – das ist absehbar - Fingerabdrücke machen lassen müssen, damit ausländische Mafiosi und Terroristen, die über die nicht vorhandenen Grenzen sofort verschwinden können, leichter gefaßt werden können. Hirnverbrannt, würde man zunächst meinen. Aber in Wirklichkeit gilt dieser weltweit geführte Schachzug nicht den Verbrechern und Terroristen; er dient letztlich dazu, die Weltbevölkerung unter totale Kontrolle zu bringen, damit sich die letzten Christen (die einzige irdische Gefahr für den Antichrist)  nicht irgendwo verstecken können.

 

Der 1,5 Millionen Opfer des Genozids der Türken an den christlichen Armeniern gedachte Papst Johannes Paul II. Das "Metz Yeghern" (Große Unglück) geschah von 1915 bis 1922. (D 27.9.2001)

 

Diskriminierend. Viele von Rassismuskonferenz ausgegrenzt. Der Kurde Bakhtiar Amin kämpfte vergeblich dafür, daß sein Volk in der Schlußerklärung der UN-Konferenz gegen Rassismus, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz erwähnt wird. Viele Minderheiten hatten unter den 166 Teilnehmerstaaten keine Fürsprecher. (D 7.9.2001 AP) Rabbi Yisrael David Weiss demonstrierte in Durban unter dem Motto "Ein echter Rabbi ist gegen Zionismus und Israel". Der Vertreter der "Neturei Karta International" bezeichnet "diesen zionistischen Staat" als "rassistisches Gebilde". Der Zionismus sei nicht religiös inspiriert und dürfe nicht mit dem Judentum gleichgesetzt werden. (D 4.9.2001 dpa) Die nichtstaatlichen Hilfsorganisationen (NGOs) nannten Israel in einer Erklärung einen "rassistischen Apartheidstaat". Sie setzten den Zionismus mit Rassismus und Antisemitismus gleich. (D 3.9.2001 dpa) Für 20 Millionen afrikanische Sklaven wurde Wiedergutmachung gefordert. 1999 verlangte die "African World Reparations and Repatriation Truth Commission", Ghana, 777 Billionen Dollar Entschädigung. 500 Jahre lang waren die Sklaven nichts weiter als Massenware wie Wolle, Holz oder Gewürz. (D 1.8.2001)

 

 

"Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet." (Prof. Torsten Kirstges, Tourismusexperte, D 31.8.2001)

 

170 Millionen Menschen sind im 20. Jahrhundert durch staatliche Verbrechen getötet worden, sagte der österreichische Philosoph Rudolf Burger in Alpbach unter Bezug auf Schätzungen. (29.8.2001) Natürlich helle Entrüstung wegen seines "Plädoyers für das Vergessen" auch gegenüber NS-Taten.

 

Der bolivianische Arbeiterführer Juan Lechin Oquendo (89) ist am 27.8.2001 gestorben. Er war, wenn wir uns nicht irren, indianischer Herkunft.

 

Als Spielzeugauto war ein Sprengsatz getarnt, der im Baskenland explodierte, eine Großmutter (62) tötete und ihrem 16 Monate alten Enkel Jokin das Augenlicht kostete. "ABC" zu dieser ETA-Terroraktion: "Pervers". (D 22.8.2001)

 

500.000 bis 700.000 Aidsinfizierte soll es im Kreis Shangcai (Provinz Henan) geben. Sie hatten sich bei Blutspendeaktionen angesteckt. (2.8.2001)

 

Weltbevölkerung vor Ende des Wachstums. Ab 2100 keine Zunahme mehr, haben österreichische Forscher ausgerechnet. (D 2.8.2001)

 

Salem hilft. Deutsche Not - wozu im Ausland helfen? Die Welt ist sehr klein geworden, auch was die Nächstenliebe betrifft. Salem hilft in etlichen Ländern verschiedener Erdteile. In Selenogradsk in Ostpreußen wird das Kinderdorf Salem RUS aufgebaut. Spenden für das Salem Hilfswerk an Bruderschaft Salem GmbH, D-95346 Stadtsteinach, Postbank Frankfurt Konto Nr. 2992 10-609, BLZ 500 100 60 (Salem hilft, Sommer 2001)

Qoma, l´isola che sparisce. “L´oceano sta per ingoiarci”. Alle Figi un intero popolo rischia l´estinzione. I paradisi a rischi: Isole Canarie, Isole Comore, Guinea Bissau, Cipro, Isole Maldive, Malta, Isole Maurizius, Sao Tomé e Principe, Isole Seychelle, Singapore. Ferner: Bahamas, Karibik, Südsee. (la Repubblica, Roma, 22.8.2001, p. 13)

Jacques Chirac: Die hohe Kunst der Selbstbereicherung. Davon kann ein Eigenheimbesitzer nur träumen: Mit dem Geld fremder Leute das benachbarte Grundstück kaufen, damit die Ruhe nicht gestört wird. 1978 erwarb Chirac als Schatzmeister der Fondation Claude Pompidou ein fünf Hektar großes Areal neben seinem Schloß Bity in der Region Correze, um dort ein Freizeitheim für Senioren zu errichten. Dieses steht bis heute nicht. Ein Jahr nach dem Immobiliengeschäft verdoppelte die Stadt Paris -der Bürgermeister hieß Jacques Chirac - die Subventionen an die Stiftung. (Südwestpresse, Ulm, 16.8.2001) Danke den mutigen Journalisten von "Le Canard enchaine". Merke (allgemein gesprochen, nicht auf Chirac bezogen): Die größten Spitzbuben stolpern über kleinste Fehler. Das perfekte Verbrechen gibt es nicht, und jene, die es gibt, werden am Jüngsten Tag vor aller Augen aufgedeckt. Was wir dann erleben werden als Zuschauer oder Zeugen, läßt sämtliche Fernsehprogramme der Neuzeit - 90 Prozent ist ohnehin unwerter Schund - total in Vergessenheit geraten.

Das jähe Ende des amerikanischen Traums. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres wurden 983 337 Jobs gestrichen. Mit dem Mercedes zum Schlangestehen am Arbeitsamt: Jeder Dritte, der rausfliegt, verdiente mehr als 100 000 Dollar im Jahr (Anmerkung: zur Zeit 217.000 DM). (Südwestpresse 14.8.2001)

Contro il G8 la multinazionale del caos. I Cobas dichiarano guerra: "Colpiremo i simboli del liberismo" (Il Giornale, Milano, 16.7.2001, p. 1)

Afghanistan´s ruling Taliban movement has banned the use of Internet to stop access to vulgar, immoral and anti-Islamic material. Foreign Minister Maulvi Wakil Ahmad Muttawakil said the Taliban wanted to keep society away from trends promoting obscenity and immorality through the Internet. (The Indian Express 13.7.2001) Ehrliche Hindus, Taliban oder orthodoxe Juden sind uns allemal lieber als Europäer, die ihren Gott, ihre Volk, ihre Heimat und ihre Familie verraten. Den Rassismus, verstanden als Überheblichkeit einer Rasse oder eines Volkes gegenüber anderen, sollten wir endlich begraben. Wir sind alle entweder Kinder Gottes oder Kinder des Teufels, und bei vielen weiß man es nicht.

Für eine Föderation von Nationalstaaten und gegen ein Europa der Regionen und gegen die Vereinigten Staaten von Europa hat sich angeblich Italiens Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi ungefähr Anfang Juli 2001 vor dem Mailänder "Istituto per gli Studi di Politica Internazionale" ausgesprochen, und Deutschlands Bundespräsident Johannes Rau soll dies begrüßt haben. Wir bezweifeln, dass diese Nachricht stimmt.

“Nessuno ci presta più soldi”. L´Argentina al collasso. (la Repubblica, Roma, 12.7.2001, p. 18, Mondo)

„Bin Laden vuole colpire Bush a Genova”. (Corriere della Sera, 20.6.2001) Etwas an dem Bericht veranlaßt uns zur Frage: Alles ein Ablenkungsmanöver?

Chenjerai „Hitler“ Hunzvi hat sich angeblich vor seinem Tod zum Christentum bekannt. Er war vor 14 Tagen an Aids gestorben. „Hitler“ hatte als Boss der Veteranenverbände zur Jagd auf die weißen Siedler geblasen. Mindestens sieben weiße Farmer und 32 Anhänger der Opposition sollen von seinen Banden umgebracht worden sein. (D 18.6.2001) Ob die sich nun alle einmal im Himmel treffen, wie es heute von vielen Vertretern der Kirchen verkündet wird?

„Es ist vorteilhafter, in Deutschland als Arbeitsloser zu leben, als in Rumänien Präsident zu sein. Denn ein deutscher Arbeitsloser bekommt 1000 Dollar im Monat, ich aber knapp 500“, beklagte sich der rumänische Staatspräsident Ion Iliescu. (D 16.6.2001)

Aids im südlichen Afrika. Die Ankunft des schwarzen Reiters.
In einem Jahrzehnt hat die Epidemie mehr Opfer gefordert als die Sklaverei in einem Jahrhundert – jetzt bedroht sie den Organismus ganzer Nationen. Ein Albtraum, der nicht endet. Jeder Neunte infiziert. Zwölf Millionen Waisen. Angst vor Verhexung. (Süddeutsche Zeitung, München, 13.6.2001, Seite 3, Reportage von Chefreporter Peter Sartorius)

Victor Paz Estenssoro, der 1942 den Movimiento Nacional Revolucionario (MNR) gründete, viermal Präsident Boliviens war, eine Landreform durchführte und den Bergbau verstaatlichte, starb mit 93 Jahren. * 2.10.1907 in Tarija. + 7.6.2001.

Nein der Iren erschüttert EU. Vertrag von Nizza klar abgelehnt. Reform blockiert. Osterweiterung auf Eis gelegt. Sinn-Fein-Präsident Gerry Adams warnte davor, dass der EU-Vertrag von Nizza die Grundlage für einen europäischen Superstaat schaffe. Die Iren, die so lange unter dem Joch der Briten gelitten hätten, wollten aber eine unabhängige Nation bleiben. (D 9.6.2001) Bravo, Gerry Adams! Aber das Nein wird nichts nutzen. Die Eurokraten werden sich wie bei Dänemark über den Willen der Bevölkerung hinwegsetzen. Natürlich ist es ein Deutscher (der grüne Fischer), der verlangt, dass der Vertrag von Nizza unumkehrbar gemacht wird. Was geht mich mein Bekenntnis zur Demokratie (= Volksherrschaft, Volksmeinung, Volksentscheidung) von gestern an, lautet das Motto dieser Herren.

Wer den nepalesischen König Birendra (55), Königin Aishwarya (51), ihre Kinder Prinzessin Shruti (25) und Prinz Nirajan (23) sowie weitere vier Verwandte bei einem „Amoklauf“ umgebracht hat, scheint uns vorerst unklar. In Nepal wird die offizielle Version bezweifelt, dass der Täter Kronprinz Dipendra (29) war. Er wollte seine Freundin Devyani (Familie stammt aus Rajasthan, wenn wir uns nicht irren) heiraten, seine Eltern wollten, dass er eine andere Freundin heiratete. Merkwürdig ist, dass der Staatsrat den sterbenden Dipendra zum König ausrief. König ist jetzt der Onkel Gyanendra, Königin die beim Attentat schwer verletzte Komal Rajya Laxmi Devi Shah. Der König gilt im Hindureich Nepal als Wiederverkörperung des Gottes Vishnu; schon ein Blick auf ihn kann nach altem Glauben von Sünden reinigen. (D 5. und 6.6.2001)

Jospin, l´imbarazzo di un passato trotzkista. Il suo nome di battaglia era “rivoluzionario Michel”. Il premier francese dopo aver negato per anni le simpatie di gioventù confessa in Parlamento. (Corriere della Sera, Milano, 6.6.2001, p. 14) Per noi nessun imbarazzo. Ci sono cose peggiore.

Keiner weiß warum, doch Tony Blairs Labour Party siegte haushoch bei den Parlamentswahlen in Großbritannien am 7.6.2001. Dabei hatte es im Herbst noch ganz anders ausgesehen, und damals schien unser Abgesang auf Blair nicht unbegründet. Denn wegen der Tierseuchen und gestiegenen Ölpreise war Labour in den Umfragen stark abgesackt. Unglaublich, was da hinter den Kulissen vorgegangen sein muß, wenn sogar die meisten konservativen Blätter gegen die konservative Partei Wahlreklame machten. Alte Klischees mussten ausgegraben werden, um das eine (bekannte Anliegen) mit dem anderen (unbekannten) zu verbinden. So warnte das Sexblatt „Sun“ zu Recht: „Der Euro läutet die Totenglocke der britischen Unabhängigkeit“, ließ aber dabei die Deutschen unter „Herrn Hitler“ mit Euro-geschmückten Panzern gen Britannien rollen. (D 30.5.2001) Il mondo degli affari si schiera con Blair: The Times, Financial Times, The Sun. (Corriere della Sera, 6.6.2001, p. 15 Esteri)

Iran: Khatami, liberal, elected president with great majority. (8.6.2001) “Attacchi al capo dello stato dal fronte dei tradizionalisti: “Incoraggia l´ateismo” (Corriere della Sera, Milano, 6.6.2001, p. 6)

Die USA, Kanada, Australien und die Niederlande wollen am liebsten Fachkräfte als Einwanderer. Wer Geld mitbringt, bekommt in Australien Zusatzpunkte. Arme Schlucker haben wenig Chancen. Mehr als sieben Millionen Ausländer leben in Deutschland. (D 30.5.2001) Wie an anderer Stelle ausgeführt: der neue Euro-Rassismus, im Grunde ein Euro-US-Rassismus zu Lasten der Dritten Welt, die zum Ausbluten verurteilt wird.

 

 

Frankreich gegen Superstaat EU. Jospin befürwortet Föderation der Nationalstaaten. Absage an Schröders Plan. (29.5.2001) Schröder wollte es, typisch deutsch, wieder einmal besser machen als ganz Europa, nach dem Motto „Deutschland über alles in der Welt, und Schröder ist der fleißigste EU-Musterschüler“. Danke, Jospin! Zwar Sozialist und einstiger linksextremer Rabauke, aber ein Funken der Grande Nation schlägt doch noch in seiner Brust. So retten wenigstens die Franzosen die EU vor der Hybris, indem sie sich an De Gaulles „Europa der Nationen“ erinnern. Den Unsinn „Nation Europa“ predigten vor etlichen Jahrzehnten erst die Rechtsradikalen (erinnert sei nur an die gleichnamige Zeitschrift in Coburg), und diese Idee plappern die meisten EU-Politiker dessen ungeachtet nach. Glücklicherweise kommt Gegenwind: aus Wien, aus Dänemark, aus Irland, aus Mailand. Und wenn erst die national gesinnten Osteuropäer und Balten dabei sind, könnte es gelingen, die EU wieder auf ein vernünftiges Maß zurechtzustützen. Und den Einweltlern wäre ein Schnippchen geschlagen.

 

 

Einwanderer sollen die „Wertegemeinschaft der EU“ anerkennen und „zur Integration in die Gesellschaft der Mitgliedsländer“ bereit sein. Dies forderte die Europäische Volkspartei (EVP) in „Politischen Leitlinien zur Arbeitsimmigration“. „Ein Recht auf Einwanderung besteht nicht“, lautet ein Passus. (D 17.5.2001) (Bissige Bemerkung: Hat die EVP ihre Werte schon formuliert und in der EU durchgesetzt oder gelten noch immer die Werte von Verhofstadt und Michel?) Dazu noch ein

 

etika.com Kurzkommentar:
Nicht zur Integration zwingen – Gutes übernehmen

 

Da hätten wir den Einwanderern mehr zu bieten. Wir würden sie nicht zur Integration zwingen, im Gegenteil, wir würden manche ihrer kulturellen Vorzüge sogar liebend gern übernehmen, wenn dies uns wieder zurückführt zu den echten, Jahrhunderte oder gar Jahrtausende alten christlichen Traditionen. Moslems eingeschlossen. Wir erinnern nur an den Brief des Franziskus an die Lenker der Völker, sie sollen jeden Abend durch einen Herold (Muezzin) das Volk zum Lobpreis Gottes und zum Dank aufrufen. Franziskus war nämlich von der Frömmigkeit und den täglich mehrmals wiederholten Gebeten der Moslems zutiefst beeindruckt. So etwas können wir uns auch für die christliche Welt vorstellen.

 

Jeder Volksgruppe hier würden wir ein besonderes Geschenk machen. Kurden zum Beispiel würden wir erlauben, das Geld, das sie bei uns verdienen, für den bewaffneten Befreiungskampf gegen die Unterdrückung ihres Volkes zu verwenden, bis sie einen eigenen Staat haben und dann zurückkehren können.

 

Geflüchtete sudanesische Christen würden wir ermutigen, in Südeuropa – des Klimas wegen - eigene Dörfer aufzubauen, um nach ihren Sitten zu leben, ihre Traditionen zu pflegen und uns das einfache Leben zu lehren, bis es einmal einen freien Südsudan gibt.

 

Extremistische Moslems würden wir nicht verfolgen, sondern sie – ausnahmsweise – mit Dialog und Toleranz zu überzeugen versuchen, dass nicht die christlichen Europäer ihre Feinde sind, sondern dass es sinnvoller ist, ihre Kräfte zur Bekämpfung atheistischer und teuflischer Unterdrückungssysteme einzusetzen, und außerdem daran zu arbeiten, Auswüchse wie das grausame Durchschneiden von Kehlen, das betäubungslose Schächten von Opfertieren sowie die Polygamie abzubauen.

 

Auch würden wir alles daran setzen, Familien zusammenzuführen, damit die Männer hier nicht etwa der Homosexualität anheimfallen oder die verdienten Mark und Franken und Schilling und Lire für Prostituierte ausgeben, sondern ihren armen Verwandten in der Dritten Welt schicken.

 

Jedes Volk ist von Gott mit vielen besonderen Tugenden gesegnet. Und wir haben so viel von den anderen Nationen zu lernen, von Indern und Indianern, Palästinensern und Israelis, Japanern wie Tibetern und Chinesen usw., dass wir uns nicht die selbstherrlichen Parolen jener Schnösel in Brüssel und Berlin aneignen sollten, die sich einbilden, sie seien der Mittelpunkt der Welt und alle, die kommen, müssten nach ihrer Pfeife tanzen. Natürlich sollen auch wir denen, die kommen, das Beste von unserer abendländischen Kultur und Zivilisation vermitteln. Leider aber vermitteln wir ihnen das Dümmste und Primitivste – im Fernsehen.

 

Am allerwichtigsten aber ist, dass jedes Volk seine Identität bewahrt, seine Familien und Kinder schützt und die Sicherheit vor Verbrechern gewährleistet. Wenn dies der Fall ist, fällt auch die Gastfreundschaft leicht.

 

Mit seinen morgendlichen Bibelstunden stößt US-Justizminister John Ashcroft auf Widerstand. Die „Washington Post“ zitierte einen Juristen, der sich bitter beklagte: „Aufgabe des Justizministeriums ist es, Regierungsgeschäfte zu erledigen, nicht, hier eine Religion zu etablieren.“ (15.5.2001) Dieser dumme Mensch hat überhaupt nichts begriffen, dass es nämlich ohne die Achtung vor Gottes Geboten überhaupt keine irdische Gerechtigkeit geben kann.

 

Africa: food crisis  -  Twenty-eight million Africans face
severe food shortages this year
, a report from the UN Food and Agriculture
Organisation says. Eighteen million of these are in East Africa. In Kenya
alone, 4.4m are at risk -- prompting 42 aid organisations last week to
appeal to donors to step in before the food runs out this month. In
southern Africa, the FAO says, cereal production is forecast to fall 27 per
cent this year (Financial Times, UK, 18 April 2001)

 

Kenya. Millions face starvation  -  More than four million people in
Kenya are facing starvation from years of drought, according to a joint
statement by more than 40 aid agencies. (BBC News, UK, 11 April 2001)

 

Großrabbiner Ovadia Josef: „Araber vernichten!“ mit ETIKA-Kommentar

 

Sophie Wessex plaudert aus dem Nähkörbchen – und ganz Großbritannien ist entsetzt. Die Presse stellt deswegen die Monarchie in Frage. Der Geschäftspartner von Sophie Rhys-Jones, der schmierige Murray Harkin (37), hatte bei einem Interview mit einem Journalisten, der sich als Privatmann ausgab, sich über den angeblich homosexuellen Sophie-Ehemann Prinz Edward ausgelassen und seine Vorlieben für Kokain und kleine Jungen kundgetan. (D 10.4.2001) Eine morbide Gesellschaft wie fast überall.

 

Erster Kontakt mit dem Indianerstamm Tsohon-djapa im Javari-Tal zwischen den Amazonaszuflüssen Jutai und Jandiatube. Es gibt ungefähr 53 Indianervölker in Brasilien; inzwischen sind es wieder 300.000 Indianer. (D 10.4.2001) Wenn der letzte Indianerstamm die christliche Botschaft vernommen hat, kommt das Ende der Zeiten.

 

US-Präsident George W. Bush ernennt Republikaner Scott Evertz, Präsident einer Homosexuellen- und Lesbenorganisation, zum Leiter des Nationalen Aids-Büros. (10.4.2001)

 

Kroaten forderten Autonomie in Bosnien-Herzegowina. Vertreter des Bosnien-Beauftragten Wolfgang Petritsch (aus Österreich) wollten die kroatische Bank Herzegovacka Banka unter internationale Verwaltung (Anm: Weltdiktatur!) stellen. Daraufhin kam es zu Unruhen in Mostar. Die Menge griff Soldaten der sogenannten Friedenstruppe SFOR an; 18 von ihnen wurden verletzt. (D 7.4.2001)

 

Schlag gegen Islam-Terrorismus. Sechs Nordafrikaner in der Gegend um Mailand und Frankfurt/Main gefasst. Die Gruppe plante in Deutschland Racheakte gegen dem Islam „feindliche“ Personen. (D 6.4.2001)

 

China auf dem Weg zur Supermacht. Reich der Mitte fühlt sich wegen Taiwan von Amerika provoziert. 1,2 Milliarden Einwohner. 2,8 Millionen Soldaten. 3500 Kampfflugzeuge, 53 große Kriegsschiffe, 63 U-Boote, 17 oder mehr Interkontinentalraketen. Militärbudget 70 Milliarden US-Dollar. (Dolomiten 6.4.2001, APA, IISS – Military Balance 1988-99)

 

Jeder sechste Mensch ist Inder. Die 1,027 Milliarden Inder machen 16,7 Prozent der Weltbevölkerung aus. (D 28.3.2001)

 

È l´inglese la lingua  più difficile. Oltre mille modi per rappresentare quaranta suoni. (“Science”, 16.3.2001, la Repubblica, Roma, 16.3.2001)
Deutsch ist die verbreiteste Muttersprache in Europa mit 23,3 Prozent, dann Französisch und Englisch mit je 16 Prozent und Englisch mit 15 Prozent. In Österreich sprechen 48 Prozent keine Fremdsprache(D. 8.3.2001)

90 Prozent der weltweit 6000 Sprachen könnten in den nächsten 100 Jahren aussterben. (D 22.3.2001)

 

Algerien. 25 Schlafenden die Hälse durchtrennt. Mutmaßliche Islamisten töteten in Tipaza eine elfköpfige Familie. (D 14.3.2001)

 

Mongolei: Das vergessene Drama. Eisiger Winter plagt Nomaden. 1,3 Millionen Rinder, Pferde und Schafe erfroren. Auch die Kultur und Lebensweise der Nomaden (ein Drittel der 2,4 Millionen Einwohner) stirbt. (D 13.3.2001) Viele Selbstmorde. www.un-mongolia.mn/main.html

 

Mazedonien: Albanische Extremisten nehmen ganzes Land unter den Augen der NATO-Einheiten als Geisel. . NATO-Kosovo-Politik rächt sich. (D 10.3.2001)

 

56 Dorfbewohner stehen 800 Ausländern gegenüber. Im lothringischen Dorf Rhodes befürchten die Alteingesessenen, bei den Kommunalwahlen überstimmt zu werden. Zankapfel Ausländer-Wahlbeteiligung. (D 10.3.2001)

 

Einen unter der russischen Botschaft in Washington gegrabenen Abhörtunnel hat FBI-Spion Robert Hanssen an Moskau verraten. (D 6.3.2001) So konnten die Russen die Amerikaner gezielt in die Irre führen.

 

In Mauretanien kostet ein Sklave ungefähr soviel wie ein Kamel, ca. 1000 DM. An die stelle der offenen Märkte tritt der heimliche Handel, erklärte die Menschenrechtsaktivistin Fatimata M´Baye. Im Land herrschen die Mauren. Befreite Sklaven, „schwarze Mauren“,  machen ungefähr 30 Prozent der Bevölkerung aus. (D 1.3.2001)

 

Die afghanischen Taliban zerstörten trotz des “Entsetzens” der UNO die größten und fast 2000 Jahre alten Buddha-Statuen der Welt (55 und 38 Meter hoch) in Bamiyan. Mullah Mohammad Omar begründete die Maßnahme mit dem islamischen Verbot, Gott darzustellen. (3/2001) Alle Welt, sogar gemäßigte indische Moslemgelehrte, fällt jetzt über die Taliban her, als ob dies eine einmalige Freveltat wäre, doch im Grunde ist das nichts Neues: Zum Beispiel wird im Jain-Tempel von Ranakpur (Sadri, Rajasthan, Indien; Ranakpur Jain Tirth) eine Steinplatte gezeigt, unter der schon vor Jahrhunderten die Jains vor einem moslemischen Ansturm Statuen Mahaviras und ihrer Götter versteckt haben, um sie vor der Vernichtung zu bewahren.) Und wenn wir uns erinnern wollen: Auch im Alten Testament haben die Juden Bildnisse Baals zerstört – und die irischen Missionare in Germanien genauso die Abbilder von Wotan und Kumpanen.

 

Allarme Aids, è malato un immigrato su dieci.
È quanto emerge dai dati rilevati dal Centro operativo Aids (Coa) dell´Istituto superiore di sanità. Gli omosessuali: un aumento dei casi dal 16 per cento del 1999 al 20 del 2000. (la Repubblica, Roma, 28.2.2001, p. 27) – Die Meldung des “Corriere della Sera” sieht etwas anderes, offensichtlich hat einer der Journalisten etwas falsch verstanden: Aids, un malato su dieci è immigrato. Casi in aumento fra gli omosessuali. Allarme della Sanità: gli stranieri fanno pochi test. (Corriere della Sera, Milano, 28.2.2001, p. 16, jetzt auch im Internet unter www.corriere.it)
Mehr als einer von zehn Einwanderern trägt den Aidsvirus in sich.
(D 1.3.2001, vorsichtshalber kein Kommentar, obwohl sich ein Wortspiel mit „tragen“ förmlich anbietet)

Horror auf Borneo (Kalimantan). Die Straßen von Borneo sind gesäumt von den Leichen Enthaupteter. Grauenvoller Konflikt zwischen dem einheimischen Volk der Dayak und moslemischen malaiischen Einwanderern. (D 23.2.2001) Früher waren die Dayak Kopfjäger. Motiv: der Glaube, der Getötete müsse seinem Mörder als Sklave ins Jenseits folgen. Kopfjagd im 19. Jahrhundert von den europäischen Kolonialmächten verboten. (D 27.2.2001) Anschaulicher Einstieg zu einer Reportage von Victor Tjahjadi: Kopflose Leichen treiben flussabwärts. Ein blutiger Menschenrumpf prallt gegen den Schiffsrumpf. Doch dieses Horrorszenario in Kalimantan beachten die meisten Flüchtlinge kaum. (D 3.2.2001)

Perus Ex-Präsident Alberto Fujimori wollte sie beim Frühstück von hinten mit einer Machete „zweiteilen“, erklärte seine frühere Ehefrau Susana Higuchi im Fernsehen. Ihr Geschrei lockte aber andere Leute herbei. (D 26.2.2001)

Ab hier alte Meldungen

Malawi: 200 villages swept away.
“It is still pouring here”, stated Father Giuseppe Filippi, Comboni

missionary in Lunzu (diocese of Blantyre, south Malawi). “There have been

strong thunderstorms and every hour 60/70 millimetres of water continue

falling”, commented the missionary, originally from Baselga di Bondone

(Trento, Italy). “The rainfall – he continued – is particularly intense in

the mountain areas and it then pours down into the valley, in direction of

neighbouring Mozambique”. In the districts of Zomba and Phalombe, the crops

of maize and rice have been completely submerged. The situation is

particularly critical in the district of Nsanje (150km south of Blantyre),

where over 200 villages were completely swept away, leaving around

20-thousand people homeless. Also in the district of Makanga the rain has

caused serious damage. (BO, 2/2001)

 

Der internationale Fall Clinton-Marc Rich.

Warum Clinton Drogendealer und Steuerhinterzieher begnadigte. Darüber gibt eine  Erklärung des US-Präsidenten in der „New York Times“, übernommen von der „Welt am Sonntag“  (25.2.2001, Seite 37) Aufschluß. Wir zitieren:

Am 20. Januar 2001 sprach ich 140 Begnadigungen ... aus. Einige sind wegen Drogendelikten verurteilt worden... (Clinton amnestierte unter anderen den Kokaindealer Carlos Vignali und den Betrüger Glen Braswell. Für die Begnadigung der beiden Straftäter erhielt Clintons Schwager, der Anwalt Hugh Rodham, 400 000 Dollar Erfolgshonorar. Rodham zahlte das Geld inzwischen zurück. Die Clintons beteuern, von diesem Geldfluss nichts gewusst zu haben. Red.)  ...

Am heftigsten wurden die Begnadigungen von Marc Rich und Pincus Green kritisiert. Sie wurden 1983 wegen Schutzgelderpressung, Vergehen gegen das Postgeheimnis und Steuerbetrug im Zusammenhang mit ihren Ölgeschäften angeklagt. Normalerweise hätte ich in diesem Fall eine Amnestie abgelehnt, da sich beide Männer aus den USA absetzten und nicht wieder zurückkehrten, um sich hier den Vorwürfen zu stellen (Marc Rich lebt im Schweizer Exil; Red.). ... Folgende rechtlich einwandfreie Gründe... 8. Das Wichtigste an meiner Entscheidung war aber: Viele derzeitige und ehemalige hochrangige israelische Offizielle (darunter Ex-Premier Ehud Barak, Schimon Peres und Leah Rabin; Red.) sowie Vertreter jüdischer Gemeinden in Amerika und Europa baten eindringlich um die Begnadigung von Mr. Rich. Alle wiesen auf seine großzügigen Spenden und Beiträge für wohltätige Organisationen in Israel hin. Ebenso wurde sein Engagement bei der Evakuierung von Juden aus feindlichen Ländern durch den Mossad angesprochen. Besonders hervorgehoben wurde auch seine Rolle bei der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen in Gaza und der West Bank . (Marc Rich ist auch israelischer Staatsbürger; Red.)

Pädophilie-Skandal: Cohn-Bendit, Sartre, Simone de Beauvoir, Bernard Kouchner, Jack Lang (multilingual)

Endlich Vergewaltiger als Kriegsverbrecher verurteilt. Siehe Serbien-Kosovo (oben)

Bush Gefangener der US-Money-and-Arms-Ideologie und Opfer seiner Wahlversprechen.
George W. Bush droht dem Irak erneut. (23.2.2001 Radio). Wahrscheinlich hat er den Waffenfabrikanten und „Händlern des Todes“ mehr versprochen als er mit seinem Gewissen und der christlichen Religion vereinbaren kann. Nun drängen ihn die Waffentester, Steuergeldverschleuderer und notorischen Kriegshetzer zum Handeln. Schließlich wäre Bush ohne ihre finanzielle und mediale Unterstützung nicht zum Präsidenten der USA gewählt worden. Arme irakische Kinder und Frauen!

Neuer Angriff der Amerikaner und Briten in irakischer Flugverbotszone.
Moskau: Die internationale Gemeinschaft muß vereint gegen diese
„böse und barbarische Tat“
vorgehen.
(D 23.2.2001) Achtung: Da bahnt sich etwas an, sicher nicht im Sinne des Weltfriedens.

Hat denn keiner Verständnis für Joschka Fischer?
Mit seiner Vergangenheit als militanter Linksextremist der ersten Stunde muß er sich natürlich lieb Kind machen bei den Amerikanern usw., sonst könnte er doch nicht Außenminister bleiben. Deshalb begrüßt er die amerikanisch-britischen Bombenangriffe auf den Irak, gibt eine Art Staatsproklamation ab: „Wir haben die USA nicht zu kritisieren“ und lässt sich in Washington vom Irak-Bombardierer und Außenminister Ex-General Collin Powell als „sehr aufmerksamer und entschlossener Kämpfer für die transatlantischen Beziehungen und echter Freund der Vereinigten Staaten“ feiern. (D 22.2.2001) Einen besseren Verbündeten als diesen ehemaligen 68er und Ex-Palästinenser-Freund kann sich das Pentagon doch nicht wünschen! „Unsere Nationen sind jetzt die besten Freunde. Und ich glaube sagen zu können, dass auch wir Männer die besten Freunde sind“, deklamierte Powell.
Ironie der Geschichte: Auf derselben Seite erscheint ein Artikel „Spionage wird es immer geben“ über den in Moskaus Diensten stehenden FBI-Agenten Robert Philip Hanssen. Und da steht doch tatsächlich als Pointe zur Bemerkung Powells: „Man weiß nie, was ein anderer Staat im Sinn hat, und wer heute ein Freund ist, kann morgen ein Feind sein.“ (Loch Johnson von der Universität von Georgia, Berater der Regierung Clinton). Johnson spielte auf Russland an, aber ob Deutschland für alle Zeiten ein treuer Verbündeter der USA bleiben wird? Zumal Russland laut Johnson „immer noch über die Kapazitäten verfügt, die USA innerhalb von 30 Minuten zu zerstören“. Da möchten wir Fischer sehen, ob er nach Eintritt einer solchen Eventualität noch immer loyal zu Washington stehen würde. Vielleicht besinnt er sich auf dann auf gewisse marxistische Wurzeln, die ihn als 68er schon immer mit den Sowjets verbunden haben...
Siehe auch Joschka Fischer

 

Bombing of Iraq “Illegal”, Paris Says. French warn of Risk to Coalition. (International Herald Tribune, Bologna, 20.2.2001, p. 1)

 

Einen Luftschlag gegen den Irak führten Amerikaner und Briten am Freitag, 16.2.2001. 24 Flugzeuge bombardierten fünf militärische Ziele. Fünf Menschen wurden getötet.

 

Zimbabwe. Internal concerns  -  War veterans: The so-called war-veterans

may be turning into a force answerable only to its increasingly extremist

leaders. One analyst has said: "The vets have been allowed, quite

literally, to get away with murder since they were unleashed on the

population befor June's elections. The government is now worried they can

no longer be controlled". Arrests: Three leaders of Zimbabwe's main

opposition party were arrested on 5 February for allegedly making

inflammatory statements during political rallies at the weekend. Fuel: Fuel

queues that started reappearing at the weekend, threatened to get worse as

some garages in Harare ran dry without any indication when the next

supplies would arrive, the state-owned Herald newspaper reported on 6

February. (ANB-BIA, Brussels, 7 February 2001)

 

Egypte. Inquiétude copte  -  Le verdict rendu dans le procès du massacre

de Kocheh a ravivé les inquiétudes de la communauté copte. En janvier 2000,

une vingtaine de coptes avaient été tués dans ce village de la

Haute-Egypte. Le 5 février, quatre des accusés ont été condamnés à des

peines de prison ferme allant de 1 à 10 ans, et 92 autres acquittés par la

cour criminelle de Sobag (sud). Les prélats de la communauté copte

affirment que la "modération" des peines est de nature à encourager les

musulmans à perpétrer de nouveaux meurtres contre la minorité

chrétienne.   (Le Figaro, France, 6 février 2001)

 

Cameroun. Qui a peur des francs-maçons?  -  Le chef de l' Etat

camerounais, Paul Biya, a reçu le 2 février dernier une délégation de haut

niveau de la franc- maçonnerie, comprenant Alain Bauer (grand maître du

Grand-Orient de France), Jean Charles Barrier (grand maître du Grand Rite

équatorial), Marcel Dobill (grand maître du Grand-Orient et Loges unies du

Cameroun). L' objet de la visite, selon le Camerounais Marcel Dobill, était

de "présenter au président Biya la franc- maçonnerie et lui témoigner leur

attachement et leur fidélité aux règles et lois de l' Etat". Pour l'

hebdomadaire camerounais Mutations du 5 février, cette rencontre fait

partie des grandes manoeuvres autour de l'élection présidentielle de 2004.

De son côté, le journal le Messager craint que cette organisation mystique

puisse avoir bientôt un statut d'association d'utilité publique. Le 1

février déjà, la Grande maîtresse en second de la Grande Loge de France,

Denise Obrerlin, donnait une conférence de presse à Douala. "Un tel

déploiement n'est-il pas la conséquence de la bataille que se livrent les

grands cercles mystiques, dans leur conquête du monde et du pouvoir?", se

demande le quotidien. (Reporters Associés, Cameroun, 6 février 2001)

 

La Francia trema. L´agenda che scotta di Sirven. La lunga lista di amici dei potenti. (la Repubblica, roma, 8.2.2001, p. 21)

 

Globaler Überlebenskampf. Die Supermächte A und B sind annähernd gleich stark und bedrohen einander gegenseitig. Nun kündigt die Supermacht A an, sie entwickle ein nationales Raketenabwehrsystem (National Missile Defense), um ihr Land unverwundbar zu machen. Ihr könnte dann nichts mehr passieren, denn ihre Kill-Vehikel nebst Attrappen würden gegnerische Raketen sofort unschädlich machen. Supermacht A könnte gefahrlos jederzeit einen Atomschlag gegen Supermacht unternehmen, wenn sie dies für zweckmäßig hält. Was tut Supermacht B? Sie hat kein Geld, um sich einen ebenso wirksamen Schutzschirm aufzubauen. Die Logik sagt ihr, dass sie dem Vorhaben des Feindes zuvorkommen muß, um nicht auf Gedeih und Verderb dem übermächtigen Gegner ausgeliefert zu sein. Wie zuvorkommen? Durch Warnungen (bereits erfolgt durch den russischen Außen- und Verteidigungsminister). Wenn Bush und Powell nicht darauf hören und das NMD-Projekt abblasen – sie wirken recht selbstsicher und werden es kaum tun – könnten sich die Russen zu einem vorbeugenden „Befreiungsschlag“ gezwungen sehen, sprich einem atomaren Überfall, bevor die Amerikaner unverwundbar sind. Am besten von mehreren Seiten aus, und Verbündete (China) sind auch nützlich. Also höchste Gefahr für den ohnehin brüchigen und durchlöcherten Weltfrieden. Vor allem sollten die Europäer überlegen, wie es ihnen gelingen könnte, in dem Kampfgetümmel (etika.com hat das mögliche Szenario an anderer Stelle geschildert) nicht zerrieben zu werden. (6.2.2001)

 

Alfred Sirven, Schlüsselfigur im Elf-Leuna-Mitterrand-Kohl-Korruptionsskandal, ist von den Philippinen nach Frankreich abgeschoben worden. Der 74jährige aus Toulouse sagte, er könnte „20mal die französische Republik hochgehen lassen“ Die kürzlich erwähnte Dumas-Geliebte Christine Devier-Joncour stand Sirven nach ihren Worten „am Tag 24 Stunden lang zur Verfügung“. (D 3.2.2001) Angeblich hat der Sozialist Francois Mitterrand den Christdemokraten Helmut Kohl unterstützt, damit dieser die Wahlen gegen die SPD gewinnt. Sirven weiß Bescheid, aber wer weiß, wie lange er noch lebt? – Feine Bundesgenossen als EU-Kerntruppe.

 

Burundi. Hunger crisis warning  -  Malnutrition in northern Burundi is

increasing drastically, especially among children, international doctors

say. The medical aid agency, Médécins Sans Frontières (MSF), says the

situation will get much worse unless more food is delivered immediately.

MSF medical teams working in the northern province of Karuzi say they are

caring for more than a thousand severely malnourished children in four

intensive feeding centres, double the number they saw a month ago. (BBC News, 2 February 2001)

 

 

ZANZIBAR: HUNDREDS KILLED IN CLASHES, DENOUNCES OPPOSITION  (BRIEF, GENERAL) 

At least 280 people were killed in the clashes last weekend in the Islands of

Zanzibar and Pemba (Tanzania), as denounced today by the Civic United Front

(CUF), the main opposition party of the former sultanate that benefits from

institutional semi-autonomy. Out of the nearly 300 victims, the CUF claimed

that 150 were found buried in a mass grave discovered near Utaani (Unguja,

Pemba). The allegations of the CUF were immediately denied by the local

authorities, that on Sunday placed the official death toll at 37. Already

yesterday the CUF had however raised the figure to 50. The unrest broke out

last Saturday during a demonstration organised by the CUF – despite an

explicit government ban – to demand a repetition of the parliamentary and

presidential elections, held in Autumn. (BO)

 TANZANIA, 30 JAN 2001 (20:30)

 

Algérie. 25 personnes égorgées. Dans la nuit du 27 janvier, vingt-cinq personnes ont été massacrées par un groupe armé islamiste dans la région de Chlef, à 200 km à l'ouest d'Alger, ont indiqué les habitants des environs. Il s'agit du plus important massacre en Algérie depuis le début de l'année. Les victimes, dont des enfants, appartenaient à trois familles habitant Ouled Fares.   (Le Soir, Belgique, 29 janvier 2001)

 

Algerian rebels have reportedly killed 25 villagers, including 16 children and four women, in the country's worst massacre this year. The killings are said to have taken place on the night of 27-28 January at El Guetaibia village, in the province of Chlef, 135 miles (220 km) west of Algiers. "They cut the throats of 25 people from two extended families," a doctor at a hospital in the area told Reuters news agency. The doctor and other officials at the hospital quoted relatives of the dead as saying the radical Islamic Armed Group (GIA) carried out the attack. He added that a 20-year-old woman had been abducted. The massacre brought the number of killings in Algeria this month to more than 90. (BBC News, 28 January 2001)

 

Carretera de la muerte. È in Bolivia la strada più pericolosa del mondo: un incidente alla settimana, migliaia di vittime. Alla curva del “diablo” vigila il signor don Timoteo Apaza (47), Yolosa.  Il semaforo umano vive delle offerte dei viaggiatori. Divorziato con due figlie che vivono con la madre. A sessanta chilometri circa da La Paz, sette chilometri da Coroico. La strada congiunge La Paz con la regione impervia dello Yungas. (Corriere della Sera, Milano, 29.1.2001, p. 15)

 

Peter Mandelson – il più brillante tra i fedelissimi del premier – si dimette. Il ministro per il Nord Irlanda chiese il passaporto per un miliardario indiano, Srichand Hinduja (nei guai con la giustizia del suo paese per una storia di corruzione in un traffico d´armi). Hinduja fu genoroso: un milione di sterline, più di tre miliardi di lire, per dar vita – ironia del caso – a una zona del Millennium Dome destinata alla fede e alla spiritualità (etika.com: degli spiriti di Mandelson). (la Repubblica, Roma, 25.1.2001, p. 21 Mondo)  Mandelson  giura di vendicarsi dell ex´amico Tony Blair e del suo portavoce Alastair Campbell. (Corriere della Sera 29.1.2001)

 

Europa bis zum Kaukasus? Durch die Aufnahme der Türkei, Russlands und Georgiens wurde der Europarat längst von einem europäischen zu einem eurasischen Gremium. Dieser Weg wurde mit der Aufnahme Jerewans (Armenien) und Bakus (Aserbaidschan) nun fortgesetzt. (D 26.1.2001, Stephan Baier aus Straßburg)

 

US-Präsident George W. Bush hat Gelder gestrichen, die im Ausland für die Abtreibung ausgegeben werden könnten. Dies war eine seiner ersten Amtshandlungen. (D 24.1.2001) Bush hatte auch hohe ethische Standards für die Arbeit im Weißen Haus gefordert. (D 23.1.2001) Weiter so! Fehlt nur noch, dass diese hohen  ethischen Standards auf die US-Außen-, Innen-, Wirtschafts- und Militärpolitik ausgeweitet werden, dann kommen wir uns näher.

 

Frankreich: “Die Hure der Republik” packt im gleichnamigen Skandalbuch aus. Sie heißt Christine Deviers-Joncours. Ex-Außenminister Roland Dumas wegen Korruption vor Gericht. (Südwestpresse 24.1.2001, S. 3 Im Brennpunkt). Man kann sich nur wundern, dass in unserem Nachbarland Skandale um Mitterrand und seinen Sohn so groß in den Medien gespielt werden und auch andere Prominente ins Gras beißen müssen. Wohl alte Abrechnungen.

 

Christine Keeler (57) bezichtigt den britischen Spionagechef Sir Roger Hollis der Spionage für Moskau. In ihren Memoiren „The Truth At Last“ schreibt sie, sie habe auf Anordnung ihres Freundes Stephen Ward damals sowohl mit Kriegsminister John Profumo als auch mit dem sowjetischen Marineattaché Jewgeni Iwanow geschlafen. Ward sei Leiter eines sowjetischen Agentenrings gewesen und habe Selbstmord begangen.  Hollis sei der fehlende „fünfte Mann“ nach Kim Philby, Donald Maclean, Anthony Blunt und Guy Burgess gewesen. Dem mit der Aufklärung der Profumo-Affäre betrauten Lord Denning habe sie die Wahrheit gesagt, doch habe ihr dieser mit dem Verschwindenlassen gedroht. (D 23.1.2001) Wozu braucht MI5 eigentlich noch ein so pompöses Gebäude, wenn es von innen so morsch ist? Da wäre wohl eine Neugründung mit echten britischen Patrioten angezeigt.

 

US-Präsident Clinton hat erstmals zugegeben, daß er unter Eid gelogen hat. Sonderermittler Robert Ray schloß mit ihm einen (faulen) „Kompromiß“, weshalb Clinton nicht wegen Falschaussage in der Monica-Lewinsky-Affäre angeklagt wird. (D 20.1.2001)

 

Il re dell´Amazonia ha le carte truccate. Il brasiliano Saraiva possiede dieci milioni di ettari di foresta. Ma li ha ottenuti con documenti falsi. La magistratura ha avviato dodici inchieste sul latifondista, che si difende: “Queste terre me le ha trasferite una vedova”. (Corriere della Sera, Milano, 15.1.2001, p. 12, Esteri)

 

USA warnen eigene Soldaten vor der Uran-Munition DU auf der Internetseite http://www.grafenwoehr.army.mil/safety . Auch in einem Bericht der britischen Armee wird bezüglich DU vor der Gefahr von Lungen- und Lymphdrüsenkrebs sowie Gehirntumoren gewarnt. (BBC, D 12.1.2001)

 

Kein Stop von Uranmunition. Deutschland und Italien mit Vorstoß in der Nato gescheitert. Vor „emotionalen Überreaktionen“ warnten US-Außenministerin Madeleine Albright, NATO-Generalsekretär George Robinson und der sozialdemokratische (!) deutsche Verteidigungsminister Rudolf Scharping. (D 11.1.2001)

 

Ottaviano Del Turco: Se I boss parlano il Montenegro dovrà tremare”. Il ministro delle Finanze accusa il presidente Djukanovic. “Senza Djukanovic, Prudentino non sarebbe diventato il più pericoloso padrone dei traffici del Mediterraneo dalle arme ai bambini”. (la Repubblica, Roma, 11.1.2001, p. 5)

 

Ausgerechnet ein Deutscher kam auf die Schnapsidee zu behaupten, daß zwei Milliarden Menschen genug seien, denn: „... demnächst zehn Milliarden Menschen stellen ein gigantisches Nahrungsreservoire für gefährliche Mikroben und andere Kleinstlebewesen dar“. Kein Geringerer als der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Hubert Markl, sprach solche Gedanken aus. (D 10.1.2001) Wenn man denkt, dass wir dann noch ein paar solche Jahrhunderte wie das vergangene aushalten müßten, bis die Zahl der Throne im Himmel voll ist (siehe Egon von Petersdorff usw.)...

 

Von zwei hungernden Kindern auf der Welt lebt eines in Indien; es sind 70 Millionen. (D 10.1.2001)

 

ST.LUCIA: RAID IN CATHEDRAL, CONDITIONS OF BURN VICTIMS STABLE  (STANDARD)

The condition of Father Charles Gaillard, the 62-year-old priest of St.Lucia

(West Indies) who suffered severe burns to his face, chest and hands on the

31st of December during a raid against the Cathedral of Castries, has

stabilised. The attackers, aside from throwing gasoline on the people present

in the Cathedral and then setting them on fire, also beat to death Sister

Theresa Egan, a 72-year-old Irish Sister of the St. Joseph of Cluny order.

“The priest is still however in critical condition – explained to the MISNA

Monsignor Patrick Anthony, press representative of the St.Lucia Archdiocese –

and is maintained in a state of induced coma by the doctors of the hospital

in Martinique”. While Mrs. Mary Bynoe, a lay person also severely burned

during the same raid, is conscious. In the next few days, the doctors of the

Cornell Centre for burn victims of New York’s Presbyterian Hospital will

carry out reconstruction surgery on two of the four Catholics severely burned

during the raid. Another layman, hit on the head by the attackers and

hospitalised in Barbados, underwent a series of medical examinations and

exrays, but the results have not been released. Two suspects were captured by

the police of Castries, 20-year-old Kim John and 32-year-old Francis Philip,

that at the time of their arrest proclaimed themselves of the Rastafari

faith, in other words followers of the deceased Ethiopian emperor Hailè

Selassiè, but the leaders of the local community denied any connection and