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ETIKA 0I5 |
VOLK/WELT - PUEBLO/MUNDO |
www.etika.com 14.8.2000 |
Die Zeitangaben beziehen sich auf den Tag der Veröffentlichung in der Presse. Zumeist handelt es sich um Agenturmeldungen von dpa, APA, AFP, Reuters. Bei Eigenberichten wird in der Regel der Name der Zeitung angegeben.
Aktuelle Meldungen
Nachfolgende Meldungen vom Jahr 2000
Einen Weltgerichtshof befürwortete Tilman Zülch von der Gesellschaft für bedrohte Völker. Schade, daß in diesem die Vertreter der Unterdrücker und Ausbeuter sitzen werden, nicht aber jene der ausgerotteten, dezimierten und verfolgten Völker, wie sie die GfbV selbst auflistet: Tibeter, Osttimoresen, Adivasi, Kurden, assyrische Christen, Südsudanesen, Yanomani, Navajo, Bosnier, Kosovo-Albaner, Sahraui, Sinti und Roma. Seit Ende des Zweiten Weltkrieges wurden laut Gesellschaft für bedrohte Völker Amazonas- und Maya-Indianer, Biafraner, Chittagong-Bergvölker, Bengalen, Tibeter, Kurden und Aramäer/Assyrer, Eritreer, Südsudanesen, Hutu und Tutsi, Afghanen, Papua und Osttimoresen Opfer von Genozid und Massenmord. (D 31.12.1999)
Im blutigsten Jahrhundert der Geschichte kamen 250 Millionen Menschen in Kriegen um oder wurden Opfer von Völkermord. Die Gesellschaft für bedrohte Völker mit Sitz in Göttingen listet auf: Erster Weltkrieg 10 Millionen Tote, Zweiter Weltkrieg 50 Millionen Tote. Opfer des Kommunismus in der Sowjetunion, China, Kambodscha, Afghanistan usw. 100 Millionen Tote. Von den nach 1945 vertriebenen 15 Millionen Deutschen starben zwei bis drei Millionen laut GfbV. Stalin ließ 48 ethnische Gruppen deportieren. (D 31.12.1999)
Aus der früheren zentralasiatischen Sowjetrepublik Tadschikistan ist ein Drogenstaat geworden. Die Altkommunisten sitzen nach wie vor an den Hebeln der Macht und bereichern sich mit dunklen Geschäften. Das gewöhnliche Volk lebt derweil in bitterer Armut. Schlimmer als die Räuber ist die Polizei. (Ahmed Taheri in der Stuttgarter Zeitung vom 24.12.1999, Seite 5)
Alle UN-Mitarbeiter in derganzen Welt sollen sich Geld, Nahrungsmitte und Medikamente beisiete schaffen für den Fall, daß es nach dem Jahreswechsel zu Versorgungsschwierigkeiten kommt. (12.11.1999)
Indonesische Armee verübt Vergewaltigungen. Indonesische Soldaten haben in Unruheprovinzen (diese sind Aceh, Irian Jaya und die früher holländischen Molukken) Gruppen von 30 bis 50 Frauen zusamengetrieben und sexuell erniedrigt. Opfer der "perversen Praxis", so Suraya M. im "Indonesian Observer", seien nach Vergewaltigungen getötet und verbrannt worden. (24.11.1999)
Nach Aceh zugewanderte Indonesier flüchten von der Provinz auf Sumatra, in der konservative Moslems dasSagen haben. (17.11.1999)
Zehn Millionen Menschen leben in Lagern. (3.11.1999)
Als Bedrohung des Weltfriedens bezeichneten Papst Johannes Paul II. und der georgisch-orthodoxe Patriarch Ilija II. die Lage in den ehemaligen Sowjetrepubliken. Sie verlangten entschiedene Abwehrmaßnahmen gegen einen von ihnen befürchtete globale Katastrophe. (11.9.1999)
Überfall auf das Parlament Armeniens. Vier Männer eröffneten aus Maschinenpistolen das Feuer auf die Regierungsbank und die Abgeordneten. Acht Tote, darunter Parlamentspräsident Karen Demirtschian. Ministerpräsident Wasgen Sarkisjan (40) starb im Krankenhaus. Einer der Täter war früherer Journalist und Mitglied der 1890 gegründeten Partei der Daschnaksutjun. Diese revolutionäre Partei wollte Armenien von der russischen Herrschaft befreien, ging in die Diaspora, wurde nach der Unabhängigkeit 1994 verboten und ab 1998 wieder zugelassen. Armenien ist energiemäßig total abhängig vom einzigen Atomkraftwerk. (Südwestpresse 28.10.1999)
Das britische Oberhaus hat sich in seiner bisherigen Form selbst abgeschafft. Nach 700 Jahren dürfen die meisten der 646 Erb-Lords nicht mehr über Gesetze mitentscheiden. (Südwestpresse, 28.10.1999)
Brasile, Porto Velho. Con molta tristezza sto conoscendo situazioni spaventose di tanti adolescenti e giovani. È terribile la realtà di tante bambine che si prostituiscono per sopravvivere; di tanti bambini, adolescenti e giovani finiti nel traffico di droga. (Don Marcello, Missioni Don Bosco, www.missionidonbosco.it)
50 christliche Osttimoresen wurden bei Oekussi am Wochenende vor dem 19.10.1999 von indonesischen Soldaten und pro-indonesischen Milizen ermordet. Dies gab "Xanana" Gusmao bekannt, der Führer der Fretilin-Rebellen Frente Revolucionaria de Timor Leste Independiente. Das indonesische Parlament erkannte das Referendum vom 30.8.1899 an. Dessen Ergebnis: Ja zur Unabhängigkeit Osttimors, der 1976 annektierten 27. Provinz Indonesiens.
"Gefährlicher" Präzedenzfall Pinochet. Wenn man sich erinnert, was General Pinochet insbesondere im Falkland-Krieg für England geleistet hat, wird man sich jenes zynischen Satzes eines führenden französischen Politikers entsinnen: Wenn man die Engländer zu Freunden hat, braucht man keine Feinde mehr. Man kann über General Pinochet verschiedener Meinung sein. Weltweit stellt sich ein ganz anderes Problem. Im Grunde handelt es sich darum, ob ein Staatsoberhaupt für die Tätigkeit auch des kleinsten Polizisten verantwortlich gemacht werden kann, nur weil er eine politische Einstellung vertritt, die den Anklägern nicht passt. Hier stellt sich die Frage der Rache. In dem vorliegenden Fall entsteht ein neues Prinzip in der internationalen Politik. Auch Jahre nach dem Übergang zur Demokratie will man einen Menschen aus reiner Rachsucht bestrafen, obwohl er keine Möglichkeit mehr hat, Unliebsames zu tun. Gelingt es, den General abzuurteilen und der Greis der Strafe zuzuführen, dann ist das ein klares Zeichen an alle autoritären Regime. Das Staatsoberhaupt oder der höchste Verantwortliche wird im Falle einer Niederlage bis zuletzt kämpfen. Praktisch gilt das z. B. heute für den Fall Fidel Castro. Ohne Zweifel hat dieser zahlreiche Menschen umgebracht und gefoltert. Sollte er, gestürzt werden, wird er nach dem neuen Prinzip nirgendwo mehr Zuflucht finden. Er wird daher bis zum Äußersten kämpfen, was den Übergang fast unmöglich macht, der in Chile ohne das Vergießen eines Bluttropfens geschah. Mit anderen Worten: Der Präzedenzfall von Pinochet bedeutet nicht nur die Institution der Rache am besigten Gegner in der internationalen Politik, sondern auch den Kampf bis aufs Messer. Auch besteht die Gefahr, dass aus ideologischen Gründen man immer mehr die Unliebsamen, auch diejenigen, die keine schwere Schuld auf sich geladen haben, nach ihrem Rücktritt für "vogelfrei" erklärt. (Otto von Habsburg, Sohn des letzten österreichischen Kaisers, in den "Dolomiten" vom 16.10.1999, S. 3) Wir nehmen es zur Kenntnis: Der Fall Pinochet eröffnet die Möglichkeit, Staatsmänner usw. auch noch nach Jahrzehnten entgegen dem Völkerrecht abzuurteilen - ein Meilenstein.
Es gibt Nahrung für alle Menschen. Sie ist aber ungleich verteilt. (der beigeordnete FAO-Generaldirektor Hartwig de Haen). Kein einziger Mensch mußte hungern. (15.10.1999)
Islamisten am Atomknopf. Pakistans Regierungschef Nawaz Sharif, der wegen Kaschmir eine gütliche Einigung mit Indien gesucht hatte, wollte den Armeechef absetzen. Die Armee umstellte seinen Palast. Pakistan ist Atommacht und wird traditionell von den USA unterstützt, Erzfeind Indien, ebenfalls Atommacht, von Rußland. (13.10.1999)
6 Milliarden Menschen am 12.10.1999 laut UNO-Statistikern. Jeder Dritte in Entwicklungsländern ohne sauberes Wasser, jeder Vierte ohne Obdach. 4,8 Milliarden Menschen leben ohne die einfachste Hygiene, eine Milliarde in Armut. (UNFPA, Zeitungen vom 12.10.1999, dpa und AFP) Das erscheint nahezu unglaublich. Mehr als drei Viertel der Menschheit leben ohne die einfachste Hygiene!
Russiagate, Clinton sapeva. Ex dirigenti Cia accusano: La Casa Bianca sapeva dal ´93: Il "grande saccheggio": svaniti 500 miliardi di dollari. (Corriere della Sera, Milano, 10.10.1999)
Großbritannien darf Pinochet an Spanien ausliefern. Das entschied ein Gericht in London. Die multikulturelle Menschenrechtsorganisation Amnesty International feierte dies als Beginn einer neuen Ära für die Menschenrechte und erinnerte an Milosevic und Saddam Hussein. (9.10.1999) Das weltpolitische Blatt könnte sich freilich auch einmal wenden, und dann werden gerade manche Mächtigen von heute... (man denke daran, wie zum Beispiel die Russen die Welt sehen).
Russiagate, l´Fmi sapeva. Nuovi documenti dalla procura di Mosca. (La Repubblica, Roma, 7.10.1999)
Da Israele un ultimatum all´Austria. Il ministro degli Esteri David Levy: "Se Haider andrà al governo richiameremo l´ambasciatore". (La Stampa, Torino, 7.10.1999)
Israel droht Österreich bei Wahl Haiders zum Bundeskanzler mit Abzug des Botschafters.
L´accusatore di Andreotti, Di Maggio, confessa: ho ucciso anche dopo il pentimento. (Coriere della Sera 5.10.1999)
Osttimor weitere UNO-Weltstaat-Provinz.
Ein abgekartetes Spiel. Die Augen gingen uns erst auf, als wir Bilder von der Entwaffnung von Mitgliedern der FALINTIL (Armed Front for the Liberation of East Timor) sahen. 24 Jahre lang hatten die christlichen Rebellen vom Urwald aus die indonesischen Besatzer gekämpft. Jetzt kehrten sie in die Hauptstadt Dili zurück - um dort von der Friedenstruppe ihrer Waffen beraubt zu werden.Mao - vom Tyrannen zum Götzen. Die Verbrechen des "Großen Steuermanns" Mao Tse-tung (heute Mao Dzedong) werden noch immer nicht aufgearbeitet. Allein in der Kulturrevolution wurden über zwei Millionen Menschen hingerichtet. Aufgrund der Fehlplanung im Zuge des "Großen Sprungs nach vorn" (1957 - 1959) verhungerten 30 Millionen Menschen. Mao Tse-tungs sexuelle Ausschweifungen mit jungen Mädchen sind aufgedeckt worden. Und trotzdem hält die KP Chinas am vergöttlichten "Vorsitzenden" fest, bringt ihm sogar "Hochachtung und Liebe" entgegen. (Dolomiten, 30.9.1999) Total unverständlich. Nur auf der Basis von Wahrheit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit läßt sich eine gesunde Gesellschaft aufbauen. Glücklicherweise reißt die Presse dem Massenmörder endlich die lächelnde Maske von seiner erbarmungslosen Fratze.
Eine multinationale Truppe für Osttimor ist am 21. September, nachdem ungezählte Christen massakriert worden waren, in der weitgehend zerstörten Hauptstadt Dili eingetroffen. Viele Landesbewohner waren noch in den Bergen versteckt, dem Hungertod nahe.
Das Recht auf Selbstverteidigung für die von den pro-indonesischen Milizen terrorisierten Osttimoresen hat deren Bischof Carlos Belo im Vatikan nach einer Begegnung mit dem Papst unterstrichen. Auch die katholische Morallehre erkenne das Recht auf Selbstverteidigung an. (Zeitungen vom 15.9.1999 dpa) Ein paar Tage später behauptete der gefeierte Nobelpreisträger, es handle sich um keinen Religionskrieg.
Grausame Christenverfolgung in Osttimor. Das Tier aus dem Abgrund wütet. Mehr als hundert Köpfe abgeschlagen und aufgespießt. UNO kapituliert vor der Gewaltorgie der pro-indonesischen, moslemischen Milizen, denen angeblich auch Katholiken angehören, und zieht sein Personal ab. Der Bischof von Baucau, Basilio do Nascimento, richtet einen verzweifelten Hilferuf an die Weltöffentlichkeit: "Wir werden alle getötet". Er wird verletzt und flieht in die Berge. Ebenso Hunderttausende andere Christen. Ordensschwester Esmeralda de Araujo: "Die Welt diskutiert, und wir sterben. Das ist die Hölle hier." Gott, erbarme Dich Deiner Kinder in Osttimor! Nimm sie auf in Deine Herrlichkeit! Rette jene, die noch leben! Schick Deine Engel, ihnen zu helfen! - Wird sich solches auch bei uns abspielen? Oder werden wir mit anderen Plagen gestraft für unsere Gottlosigkeit?
Kommentar Christen ihren Henkern ausgeliefert
Furchtbares Schicksal der Verfolger: "Die Grausamen werden mit ihrer Grausamkeit" bestraft
(hl. Caterina von Siena, Das Buch, oder: Dialog oder Buch der göttlichen Lehre, Kapitel 42)Brasilien: Übergriffe auf fremdes Eigentum. Itararé - 23 Tage lang hatten etwa 600 Landlose die Fazenda Rio Verde im Munizip Itararé, 340 km von Sao Paulo entfernt, besetzt gehalten. Sie haben das Wohnhaus des Landgutes zerstört und schwere Schäden angerichtet und mehrere Tiere abgeschlachtet. Die Gerippe von wenigstens zwei Ochsen wurden gefunden, denen man die besten Fleischstücke herausgeschnitten hatte. Das weniger wertvolle Fleisch wurde zurückgelassen. Aus Recife kommt die Meldung, daß Landarbeiter, die der Bewegung der Landlosen MST angehören, zwei Zuckermühlen besetzten, in Escada und Curupaiti. (Brasil-Post, Sao Paulo, 20.11.1998)
China droht den Nationalchinesen auf Taiwan mit militärischer Gewalt und teilt mit, daß es Neutronenbomben herstellen kann. (16.7.1999)
Die drei reichsten Männer haben mehr Geld als 50 Staaten mit 600 Millionen Einwohnern. (12.7.1999) Ist das vielleicht die neue Weltordnung, die verteidigt werden soll?
Die schlimmsten Menschenrechtsverbrechen der Welt sind in Sierra Leone begangen worden, erklärte die US-Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. (25.6.1999) Dazu schreiben die Dolomiten in einem Kommentar:
Einäugige Weltkontrolleure
Unvorstellbare Greueltaten haben die RUF-Rebellen acht Jahre lang während des Bürgerkriegs begangen.
Die Mordbuben von Foday Sankoh hackten unzähligen Menschen Gliedmaßen, Lippen und Ohren ab.
Gezielt jagten, vergewaltigten und töteten sie Jungfrauen.
Sie spießten abgeschlagene Köpfe ihrer Opfer auf.
Nun hat die Regierung mit ihrem Anführer Frieden geschlossen, der behauptet, übernatürliche Kräfte zu besitzen. Eine Generalamnestie wurde vereinbart. Alles, was geschehen ist, darf nicht bestraft werden. Blut und namenloses Weh - alle Greuel bleiben ungesühnt.
Dem UN-Generalsekretär Kofi Annan, der Krokodilstränen weinte wegen ungleich harmloserer Konflikte, fiel nichts Besseres ein, als das Abkommen samt Generamnestie zu begrüßen. Das heißt die Schande unter den Teppich kehren.
Gottlob gibt es noch unabhängige Menschenrechtsorganisationen, die den Ruf nach Gerechtigkeit erheben. (9.7.1999)
1,5 Milliarden Menschen leben von weniger als einem Dollar pro Tag. (2.7.1999 UNO) Jeder vierte ist also bitter arm.
Il presidente di Wall Street incontra nella giungla la guerriglia colombiana: Fate i soldi, non la rivoluzione. Armato di dollari contra i kalashnikow, un ben strano soldato ha affrontato da solo l´ultima e la più carogna delle guerriglie marxiste latino-americane, per convincerli a deporre le armi in cambio di soldi. Richard Grasso, il presidente del New York Stock-Exchange, il re di Wall Street, ha incontrato i comandanti delle Forze Armate Rivoluzionarie Colombiane, le Farc. A nome delle esecrate "multinazionali yanqui" ha promesso loro aiuti, interventi, dollari, sviluppo capitalista per la Colombia se i guerriglieri accetterranno di sposare la filosofia della grande finanza. (Vittorio Zucconi, La Repubblica, Roma, 28.6.1999, p. 1)
187 UNO-Mitglieder. Kiribati (82.000 Einwohner, 717 qkm, 33 Atolle) und Nauru (10.000 Einwohner, 21 qkm) werden in die UNO aufgenommen. (26.6.1999)
Kidnapping-Karussell im Kaukasus. Banditen aus Tschetschenien haben den schon von Puschkin beschriebenen Menschenraub ("der kaukasische Gefangene" zu einem profitablen Gewerbezweig gemacht und sorgen nun rund um ihre abtrünnige Republik für Angst und Schrecken. Nach Schätzungen des Innenministeriums vegetieren gegenwärtig in privaten Verliesen in und um Grosny 600 gekidnappte Einheimische sowie 500 Geiseln aus Rußland und dem Ausland. Hunger, Ketten und Schläge und Verstümmelungen machen ihr Leben zur Hölle. Rußlands neuer Premier Sergej Stepaschin erklärte den Menschenhändlern jetzt den Krieg: "Sie gehören nicht nur verurteilt, sondern vernichtet. Sie haben keinen Platz auf dieser Erde." Dubios ist die Rolle sogenannter "Befreier" - einflußreiche Clanchefs und Regionalpolitiker wie der dagestanische Duma-Abgeordnete Nadirschach Chadschilajew, die sich mit Mittlerdiensten möglicherweise mehr als nur politisches Kapital erarbeiten. (Lothar Deeg aus Grozny, Stuttgarter Zeitung, 11.6.1999)
Witness report on Liquica shooting. Voice of East Timor/Osttimor/Suara Timor Timur. April 8, 1999. Massacre of Christians. Christenverfolgung. Yesterday, April 6.Liquica.About 13:00, members of Besi Merah Putih (the militia known as the Iron Rod for the Red-and-White) wanted to attack the people who were in the parish houses around the church. At first, the police shot tear gas into the church. Then, they periodically fired shots in the air. Members of Brimop (the riot police) shot into the air while members of BMP shot at the people in the church. The shooting of Brimop into the air gave a chance for BMP to enter the church grounds, then BMP began to massacre the people with arrows and spears. The people hit by the tear gas ran outside with their eyes closed, then the BMP members hacked them. The name of this is murder. The aim of the BMP was to kill all the people in the area of the church, while those who had hidden on the upper floor of the parish house were shot by the army and Brimop while I was brought outside. ... The witness added that the massacre was carried out by members of the BMP, army, regular police, and Brimop. They shot and hacked at people as though they were killing animals. Even when people were raising their arms to surrender, they were still shot and hacked. http://www.snafu.de/~watchin , nakal@watchin.snafu.de , watchin@berlin.snafu.de , Watch Indonesia! Haus der Demokratie, Friedrichstr. 165, D-10117 Berlin
Tscherkessen aus dem Kosovo zurück in den Kaukasus. Elke Windisch berichtet aus Maikop: Sie sind vor mehr als 130 Jahren aus dem Kaukasus in den Kosovo gekommen: Tscherkessen, Überlebende eines Krieges gegen russische Fremdherrschaft. Jetzt sollen sie wieder in der alten Heimat siedeln - und scheinen wieder Betrogene zu sein. Bis Ende der achtziger Jahre lebten die Tscherkessen - damals noch etwa 800 Menschen - einträchtig zusammen mit Serben, albanern, Türken, Juden, Zigeunern, Ungarn und Bulgaren. Dann hob slobodan Milosevic die Selbstverwaltung im kosovo auf. Die Albaner konterten mit massenhaftem Zuzug von Verwandten aus Albanien. Als dann mit Abstand stärkste Volksgruppe verlangten sie von den Tscherkessen, ihre Kinder statt in die serbische fortan in die albanische Schule zu schicken. "Wir Muslime müßten gegen das Serbenpack zusammenhalten, haben sie uns erklärt", sagt Hasan Abdullah. "Wir haben das abgelehnt." (Stuttgarter Zeitung, 21.5.1999, Seite 3)
35.000 Krimtataren
forderten auf der Halbinsel mehr Rechte für die in ihre alte Heimat zurückkehrenden Nachkommen. Im Mai 1944 hatte Diktator Stalin das moslemische Volk nach Zentralasien deportieren lassen. Begründung: die Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzung. Bis zu 300.000 Krimtataren sind bisher zurückgekehrt. Die Hälfte von ihnen hat noch keine ukrainische Staatsbürgerschaft. #0I5090Wie der Dritte Weltkrieg abliefe (August Haußleiter) #0I5089 siehe unter:
Amerikas Atomkrieg = Deutschlands Selbstvernichtung (Renate Haußleiter-Malluche) #0I5088
Kosovo Protektorat -
Balkan Testgebiet für Weltstaat 0I5084
EU: "Regieren wie absolute Herrscher". Rolf Lamprecht, der 30 Jahre für den "Spiegel" aus Karlsruhe berichtete, zeigt in der "Südddeutschen Zeitung" vom 13.3.1999 auf, wie undemokratisch das EU-System eigentlich ist, und zwar unter dem vielsagenden Titel "Untertan in Europa - Verfassungen gelten nicht mehr - Brüssel oder der Rückfall in vordemokratische Zeiten: Auf europäischer Ebene müssen sie (die Bürger) mitansehen, wie über ihr Schicksal verfügt wird - da ist der einzelne nur noch Untertan. Nahezu 80 Prozent aller Wirtschaftsregeln und 50 Prozent aller übrigen Gesetze wurden bereits 1993 nach der Einschätzung des damaligen EG-Präsidenten Jacques Delors supranational gesteuert. Europäisches Recht bricht deutsches Recht. In dieser dünnen Luft bleibt für Mitsprache kein Raum. Was diese Versammlung von Honoratioren, im Verein mit der Kommission, in Umlauf setzt, ist auf Bürokratenebene in undurchschaubaren Verfahren zustande gekommen - durch das ,Volk´ geschieht in Europa wenig bis nichts. Rat und Kommission in Brüssel regieren nahezu uneingeschränkt. Die europäische Norm heißt Verordnung. Sie beansprucht nicht nur allgemeine Geltung, sondern ist in allen ihren Teilen verbindlich und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedsstaat. Tatsächlich ist das Rad der Geschichte, ohne daß ein Aufschrei zu hören gewesen wäre, zurückgedreht worden: Regieren zu dürfen, ohne sich dafür verantworten zu müssen, war bisher absoluten Herrschern und Diktatoren vorbehalten. 0I5082
Maria y la bandera de Europa - Abuso de un emblema cristiano. La bandera europea, con su color azul y el circulo de doce estrellas, ya ondeó, en los origenes del Cristianismo, al menos en la visión del autor de la Apocalipsis: Una gran señal apareció en el cielo: una mujer vestida de sol, con la luna bajo sus pies y una corona de doce estrellas bajo su cabeza. La actual bandera europea fue uno de los varios proyectos presentados por el artista Arsene Heitz. Por entonces este artista estaba leyendo un libro sobre las apariciones de la Virgen de la Medalla milagrosa. Allí se inspiró para presentar su diseño, basado en el color azul y las doce estrellas. Fernando Mendoza comenta en "El Pilar": La visión apocalíptica, más tarde simbolo mariano, se ha convertido em un emblema político y social de Europa que, bajo el signo de la unidad y de la paz, avanza hacia el s. XXI. Gracias a Arsene Heitz, los europeso tenemos en la bandera azul no sólo un símbolo que nos unifica, sino también una referencia biblica y mariana. ("Iglesia en Zaragoza", No. 893) .¡Mucho cuidado con esta teoria! El diablo siempre trata de confundir, y puede pretender hacernos creer que la CEE es una obra del Cielo... ¡Las estrellas tienen la forma del pentágono, del simbolo satánico! 0I5081
Die Neutralität Österreichs steht nur mehr auf dem Papier. Nord- und Südtiroler hören nachts die Bomber am Himmel dröhnen, die von den USA, Großbritannien und Deutschland auf dem Weg nach Aviano oder Jugoslawien sind. In Wien will man offiziell nichts davon wissen, daß die Nato die österreichische Lufthoheit ignoriert, und hält vorerst noch an der Neutralitätsdoktrin fest. Bis nämlich die österreichischen Radaranlagen die Nato-Flugzeuge erfaßt haben und diese Meldung bei den zuständigen Stellen in Wien eintrifft, sind die F-16 und Thunderbolt und Stealth etc. längst über dem Südtiroler und italienischen Luftraum. 0I5080
Nato-Osterweiterung. Der Nordatlantischen Verteidigungsorganisation Nato sind am 12.3.1999, im Jahr ihres 50jährigen Bestehens, die früheren Ostblockländer Polen, Ungarn und Tschechien beigetreten. Sie wurden gleich in einen Krieg gegen das früher mit ihnen verbündete Jugoslawien hineingezogen. 0I5077
Wenn Europa, dann ein christliches Europa. Der frühere Regensburger Bischof Dr. Rudolf Graber erinnerte in einem Fastenhirtenbrief daran, daß der später von Hochhuth gelästerte Pius XII. bereits am 24. Dezember 1941 von "einem neuen Europa und einer neuen Welt" sprach. Graber bezeichnete es als notwendig, einfacher zu leben. "Das Evangelium gibt uns Maßstäbe für ein Leben, das über bloßes Streben nach Profit, Reichtum und Luxus hinausführt. Die Rückkehr zur Bescheidenheit und Genügsamkeit ist notwendiger denn je." Ferner sei die Rechristianisierung der Familie eine Angelegenheit, die wir aus eigenen Kräften nicht erreichen könnten. Die "Theologie des Hedonismus" (Triebbefriedigung jeder Art als höchstes Gut) - er zitierte Papst Johannes Paul I., nannte er "verderblich". Ein weiterer Hinweis von Bischof Graber: "Die Entwicklung der Welt stellt uns alle immer wieder vor die Frage, ob unser derzeitiger Lebensaufwand erhalten werden kann und darf." Wir sprechen heute so viel von Europa, was hilft´s, was nützt es, wenn es an der Basis fehlt. So bleibt dem hinzuzufügen, daß "unverändert über die Jahrzehnte hinweg anstelle von Schlagworten wie "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" (mit wem, wofür, wovon?) andere "Parolen" greifbarer werden: Gott, Heimat, Familie." Will heißen: Ohne Ehrfurcht untereinander und zum Schöpfer, ohne Respektierung der Bindung an das heimatliche Umfeld (wenn es gewünscht wird) und ohne die Familie, kleinste Zelle des Staates, des Staatenverbundes gibt es kaum Hoffnung auf Verwirklichung. (H. Knoll) 0I5076
Krieg gegen Serbien. †††
Der russische Bär erwacht. Die Welt steht vor dem Abgrund. (19.3.1999) 0I5072Kosovo-Krieg: Letzter Aufschub? Die Nato möchte schießen, weiß aber nicht wohin. Schließlich will sie nur Serben und keine Albaner treffen. Außerdem fürchtet sie die Reaktion des russischen Bären. (18.3.1999) 0I5071
Kosovo: Kriegsgefahr wächst von Tag zu Tag (17.3.1999) 0I5070
EU-Kommission stolpert über Mißwirtschaft. Die ganze Mannschaft von EU-Kommissionspräsident Jacques Santer ist am 16.3.1999 zurückgetreten. Eine vom EU-Parlament eingesetzte unabhängige Untersuchungskommission hatte Fälle von Betrug und Vetternwirtschaft untersucht. Nun erklärte sie, die 20 EU-Kommissare hätten die Kontrolle über Verwaltung und Finanzen der Europäischen Union verloren. Am gleichen Tag hatten die Finanzminister der EU behauptet, in der Landwirtschaft müsse weiter gespart werden, auf gut deutsch gesagt, die Bauern müßten den Gürtel noch enger schnallen. Solche Dinge konnten und können nicht ewig gut gehen... 0I5069
Rußland noch mehr eingeschnürt Keine Pufferzone Polen mehr 0I5068
"Die Nato verkörpert den Geist der Versöhnung"
, sagte der deutsche General Klaus Naumann bei einer Tagung in London anläßlich des 50jährigen Bestehens des Nordatlantik-Paktes. (Meldung vom 9.3.1999) Man merke sich diesen Satz. 0I5067"Ein Volk - ein Reich - ein Euro". Britische Presse hetzt gegen Deutsche. - "New Labour heißt die Nazis willkommen". So kommentiert das Sex- und Massenblatt "The Sun" das Werben der Labour-Regierung für die Europäische Währungsunion. (Zeitungen vom 4.3.1999, dpa-Korrespondent Christoph Driessen aus London).Wohin man schaut: Der große Streit in der EU hat begonnen, auch wenn der Streit um die Agrarreform Agenda 2000 vorerst beigelegt ist - auf Kosten der Bauern. Die Briten fühlen sich von den finanziell und wirtschaftlich potenten Deutschen bedroht (übrigens nicht das erstemal, es war auch schon vor dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg so). Die Deutschen ihrerseits wollen nicht mehr den Zahlmeister spielen; die Spanier wollen auf die "EU-Gelder" nicht verzichten; Deutsche und Franzosen verstehen sich manchmal nicht mehr. Die Zukunft in Deutschland ist nach dem Abtritt des radikalen Sozialdemokraten Lafontaine unsicher. Die Produktivität in Italien geht zurück; glücklicherweise ist am Verhältnis Lira-DM-Kurs nicht mehr zu rütteln (aus italienischer Sicht). 0I5066
Regionalismus statt Nationalstaaten? Wir warnen. Die Nationalstaaten sind das letzte Hemmnis für die Errichtung einer Ein-Welt-Regierung und -Diktatur. Mit 1000 kleinen Regionen würde eine totalitäre Weltregierung erheblich leichter fertig als mit 100 großen Nationen. Die Rechte der einzelnen Bürger, die jetzt noch von den Gesetzen ihrer Staaten geschützt werden, verlören in einer Weltdiktatur jede Bedeutung. 0I5061
Rührt Kosovo nicht an!
Warum Jelzin den Westen warnte 0I5060Südtiroler Bergvolk an der Seite der Kurden - Aktion Marah Durimeh. Kurdistan aktuell 0I5059
Der Kurdenführer Abdullah Öcalan ist in die Türkei gebracht worden. Kurdistan aktuell 0I5058
Ein Drittel aller tibetischen Flüchtlinge hat offene Tuberkulose. Tibet aktuell 0I5057
Aufstand der Frommen in Israel. Einen "Hohlkopf" und Mann "ohne moralische Barrieren" hat der Rabbiner Ovadia Yosef den Vorsitzenden Richter des Höchsten Gerichts in Israel, Aharon Barak, genannt. Mit Gebetsdemonstrationen fordern die ultraorthodoxen Juden, daß das religiöse Recht (Halacha) mehr gilt als das weltliche, das von den Staatsorganen festgelegt worden ist. Ovadia Yosef gehört zur Shas-Partei, die mit in der Regierung von Benjamin Netanyahu sitzt. Auf Plakaten werden Yasser Arafat, Hosni Mubarak und Aharon Barak abgebildet mit der ironischen Bemerkung: "Alle drei sind nicht demokratisch gewählt". Seit langem klagen gläubige Juden, daß das dortige Rechtssystem "auf allem herumtrampelt, woran wir glauben" (Zeitungsberichte vom 12.2.1999, APA, dpa). Strenggläubige Juden verglichen den Gerichtspräsidenten sogar mit dem nationalsozialistischen Propagandaminister Joseph Goebbels. (Zeitungen vom 15.2.1999 dpa) Geht es uns Christen in Europa und USA viel anders, wenn wir zum Beispiel an manche Parlaments- und Regierungsbeschlüsse sowie Gerichtsurteile über den Schutz unserer Religion und der Ehen, über Abtreibung und den Schutz der Kinder vor Sex und Gewalt denken? Wer das heutige Chaos in der Justiz vieler Länder betrachtet, das den Vormarsch der Verbrecher - der Kriminellen wie der geistigen Verschwörer - gewiß nicht aufhält, wird wohl Verständnis für die ultraorthodoxen Juden aufbringen. Es wäre schön, wenn es ihnen gelänge, in Israel den göttlichen Gesetzen zum Durchbruch zu verhelfen. Immerhin haben sie wie wir die Zehn Gebote als Richtschnur unseres Lebens. Warum sollten Gottes Gebote nicht auch im öffentlichen Leben Bedeutung erlangen? Dabei müssen natürlich die demokratischen Regeln weiterhin gelten, die den Schutz des einzelnen und der Minderheiten vor obrigkeitlicher Willkür gewährleisten. Warum sollten wir nicht gemeinsam mit gerecht und barmherzig denkenden Juden, Moslems, Hindus usw. gegen den weltweiten Materialismus und für den Schutz der Familien und Kinder zu Felde ziehen? 0I5054
Verschwörung gegen Europa. Congiura contro Europa. Conjuración contra Europa. Dieser Verdacht muß zwangsläufig entstehen, wenn man die allgemeine Entwicklung beobachtet. Nur ein Beispiel: Der ÖVP-Sicherheitssprecher im Europaparlament, Hubert Pirker, schoß scharf gegen die europäischen Sozialdemokraten. "Die Sozialisten fordern die freie Zuwanderung, eine liberale Drogenpolitik mit Haschischverkauf in der Trafik und Heroin auf Krankenschein sowie ein Soft-Programm in der Verbrechensbekämpfung." Dem Asylmißbrauch würden sie Tür und Tor öffnen. (Zeitungen vom 10.2.1999 APA) Das soll keineswegs heißen, daß die Sozialdemokraten oder Sozialisten Verschwörer sind. Viele von ihnen sind Idealisten. Aber unter ihnen sind - wie in fast allen Parteien - maßgebliche Leute, die einem schrankenlosen, gegen die Interessen der Bevölkerung gerichteten Liberalismus huldigen; doch darüber später auf spanisch. 0I5053
Gegen den Freikauf von Sklaven im Südsudan hat sich die Unesco gewandt. Sie behauptete, das Vorgehen des Schweizer Hilfswerks "Christian Solidarity International" (CSI) verstärke lediglich die Praxis der Versklavung und fördere den Waffenhandel. (Zeitungen 6.2.1999 sda, APA) CSI hat seit 1995 5000 Sklaven freigekauft. Im Januar 1999 zahlte sie für 1000 schwarze Sklaven, zumeist Frauen und Kinder, etwa 85 DM (43 Euro) an muslimische Händler. (4.2.1999) 0I5051
Mit einem Fastentag hat der indische Premier Atam Behari Vajpayee gegen die andauernden Übergriffe auf Christen protestiert. (1.2.1999) Ein Nachfolger Gandhis. Danke, Vajpayee! 0I5050
Das Pulverfaß Rußland - Mafia kontrolliert Wirtschaft. 0I5049
Die brutalsten Killer: Kinder. Rauschgiftsüchtige Buben gehören zu den brutalsten Killern der RUF-Rebellen, die Teile von Freetown, der Hauptstadt von Sierra Leone, terrorisieren. Ein Augenzeuge berichtete: "Ich sah Jungen, die kaum älter als zehn waren, sich Drogen spritzten und dann einfach wild um sich schossen." (Zeitungen vom 15.1.1999 dpa). Wenn das keine apokalyptische Szene ist, was dann? 0I5048
Das Europaparlament hat der EU-Kommission trotz der aufgeflogenen Betrugsaffären und Vetternwirtschaft (Verwandte von EU-Kommissaren bekamen gutbezahlte Posten) am 14.1.1999 in Straßburg das Vertrauen ausgesprochen. 0I5047
Rußlands Wunderwaffe steht abschußbereit. Interkontinentalraketen des Typs Topol-M 0I5046
Aufgespießte Schädel markieren in Sierra Leone den Vormarsch der RUF-Rebellen.
Ihr Führer Foday Sankoh sitzt in der Todeszelle in Freetown ein. "So sehr er vielen als Teufel in Menschengestalt erscheinen mag (Anm.: wieder ein kleiner Antichrist), Sankoh ist für seine Getreuen eine Art Gott." Wo die wegen ihrer notorischen Brutalität berüchtigten RUF-Kämpfer wüten, "werden ganze Dorfgemeinschaften mit Granaten und Flammenwerfern ausgerottet, werden unschuldigen Menschen Nasen, Lippen und Ohren abgeschnitten" (Thomas Burmeister 9.1.1999 dpa). Ihretwegen denkt Clinton natürlich nicht an einen Feldzug. Beten wir für die gequälten Menschen dort! 0I5045Unscom spionierte im Irak für die USA. Daß die UNO eine Kreatur der Weltkrieg-II-Siegermacht USA ist, zeigte sich wieder einmal im Irak. Mitglieder der UN-Waffenkontrollkommission sammelten bei ihrer "Friedensmission im Auftrag der Vereinten Nationen" fein säuberlich geheimdienstliche Daten für den CIA. Nach Angaben von Uscom-Inspekteur Scott Ritter - ein mutiger Mann, hoffentlich lebt er noch recht lange! - "mißbrauchte" die Weltmacht Nummer eins Unscom-Informationen zur Planung ihrer Luftangriffe auf irakische Ziele im Dezember. (Zeitungen 8.1.1999 dpa) Welch schmutziges Geschäft die Agenten betreiben, wird klar, wenn man an das Blut und die Tränen der irakischen Opfer denkt. (0I5044
"Weltweit gibt es für alle Menschen genügend Nahrung, sie ist aber ungleich verteilt." (Papier der Welternährungskonferenz in Rom). Die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher. Laut "UN-Studie" "Über die menschliche Entwicklung 1998" verfügten die Reichen 1960 über 70 Prozent aller Mittel, 1996 über 84 Prozent. Der Anteil der Mittel für die Armen verringerte sich von 2,4 auf 1,3 Prozent. Die Europäer geben jedes Jahr zirka elf Milliarden Dollar für Eiscreme aus, die Amerikaner zwölf Mrd. $ für Parfüm, Europäer und Amerikaner zusammen 17 Mrd. $ für Hundefutter. Für Rauschgift werden weltweit jährlich 400 Milliarden Dollar ausgegeben, für die Rüstung 780 Milliarden Dollar. (Aldo Parmeggiani, Dolomiten, 31.12.1998) 0I5043
Die Milliardäre auf der Karibikinsel Moustique haben es sich verbeten, wegen eines Mordfalls von der Polizei belästigt zu werden. Der Corriere della Sera berichtet: Nel paradiso caraibico le ville di Mick Jagger, David Bowie e della Principessa Margaret - Si ribella l´isola dei miliardari. Moustique, "no" al test del Dna per l´omicidio dell´ereditiera. Vittima Suzie Mostberger, vedova dell´industriale di Strasburgo Henri Dreyfus, una 56enne alsaziana protagonista della vita mondana. Il primo ministro delle Grenadine, Sir James Mitchell, si oppone; i ricchi già turbati abbastanza. Ospiti dell´isola: il principe Andrea (che qui si era rifugiato con l´ attricetta Koo Stark), Jean-Luc Lagardère, presidente del colosso Matra-Hachette, e Serguei Kauzov, ex marito di Cristina Onassis. (30.12.1998) 0I5042
Lehrbeispiel für Korruption - Ex-Nato-Chef war korrupt. Das oberste Gericht Belgiens hat den früheren Nato-Generalsekretär Willy Claes wegen Korruption zur Höchststrafe von drei Jahren Gefängnis verurteilt. Diese Strafe setzten die Brüsseler Richter zur Bewährung aus; ebenso die zweijährigen Haftstrafen gegen Ex-Verteidigungsminister Guy Coeme, Ex-Vizeministerpräsident Guy Spitaels und Serge Dassault, Chef des gleichnamigen Flugzeugkonzerns. Claes wußte als früherer Wirtschaftsminister, daß der italienische Rüstungskonzern Agusta im Dezember 1988 rund 2,5 Millionen Mark Schmiergeld an die belgischen Sozialisten zahlte, um 46 Hubschrauber an die Armee liefern zu können. Claes und seine Mittäter veränderten die Ausschreibung derart, daß Agusta den Zuschlag bekommen mußte. Ähnliches erfolgte bei Dassault. Die Affäre ist keineswegs völlig aufgeklärt. Die Ursprünge liegen in der noch immer ungeklärten Ermordung des sozialistischen Politikers Andre Cools im Jahr 1991. Spekulationen zufolge wußte er von den krummen Geschäften. (Südwestpresse Ulm 24.12.1998 AP) 0I5041
Masada-Legende gefälscht? US-Präsident Bill Clinton besuchte das Masada-Felsmassiv am Toten Meer. Vor fast 2000 Jahren stürzten sich fast tausend Juden der Überlieferung nach von diesem Felsen in den Tod, um nicht von den Römern gefangen zu werden. Einige jüngere Wissenschaftler sehen in dem Masada-Mythos ein fragwürdiges Propagandastück Israels. Sie vermuten, daß sich nicht Zeloten, sondern die ultra-nationalistische Sicarier-Sekte in Masada verschanzte. Diese hate vorher die jüdische Gemeinschaft in Jerusalem terrorisiert. Gründe für das Massensterben seien nicht etwa Heroismus, sondern ein Todeskult und politische Morde gewesen. (Zeitungen vom 16.12.1998, Danny Ben-Tal, dpa) 0I5039
Wieder Weihnachtsfeiertag auf Kuba. Die kommunistische Partei hatte den Weihnachtsfeiertag 1969 abgeschafft und will ihn nun wieder einführen.(Zeitungen vom 16.12.1998 KNA) 0I5038
Gewaltakte gegen EU-Kritiker. Laut Nachrichtenmagazin "Focus" wurden einem belgischen Geschäftsmann mit einem Baseballschläger die Zähne ausgeschlagen. Sein Auto wurde zweimal gerammt. Er erhielt Drohanrufe. Von einem Vertrauten der EU-Kommissarin Edith Cresson und einem französischen EU-Beamten wurde er bedroht, behauptete er. Er und ein Verleger hatten über interne Betrugs- und Korruptionsaffären der EU-Kommission berichtet. Der Verleger der belgischen Zeitung "La Meuse" wurde zu Hause von maskierten und bewaffneten Männern überfallen und geschlagen. Zuvor wurden ihm die Reifen seines Autos zerstochen. dpa schrieb wörtlich hierzu: "Die EU-Kommission ist verstärkt wegen Fällen von Betrug und Vetternwirtschaft in die Kritik geraten. Die für Forschung zuständige französische EU-Kommissarin Cresson soll guten Bekannten lukrative Aufträge vermittelt haben." (Zeitungen vom 7.12.1998) Logisch, daß die EU deshalb die Schulmilchbeihilfen abbauen muß und infolgedessen an deutschen Schulen immer weniger Milch getrunken wird - mit leicht absehbaren Folgen: in einigen Jahrzehnten mehr Fälle von Knochenschwund und Zahnverlust. ( 18.12.1998) 0I5037
Die wahren Europäer. Europa - Wunsch- oder Alptraum? Zu diesem Thema machten sich 50 Autoren aus Europa, Asien und Lateinamerika in Berlin Gedanken. Sie sahen Europa auf dem Weg zur rein wirtschaftlichen Union. Die Kultur drohe auf der Strecke zu bleiben. "Wer an Europa glaubt, glaubt an den Weihnachtsmann", provozierte der französische Philosoph André Glucksmann mit Hinweis auf einige Fälle des Versagens in der Außenpolitik (z. B. Schweigen zum Völkermord in Ruanda). Der polnische Journalist Adam Krzeminski bezeichnete jene Polen und Russen als "die wahren Europäer", die als fliegende Händler zwischen Warschau, Moskau und Berlin über alle Grenzen hinweg Geschäfte machen. (Zeitungen vom 7.12.1998 dpa) 0I5036
Lage in Rußland katastrophal. Sjuganow: zwischen Chaos und Kriminalität 0I5035
Im Fall Öcalan schließen wir uns der Meinung des Kurienkardinals Achille Silvestrini an. Kurdistan aktuell 0I5033
Orthodoxen Christen in der Türkei droht die Vernichtung. Von den 200.000 orthodoxen Christen, die es am Ende des Zweiten Weltkrieges in der Türkei gab, sind nur wenige Tausend übrig geblieben. Aus dem Gebiet des Tur Abdin flohen seit den siebziger Jahren rund 150.000 Christen. (Pressemeldungen 18.11.1998 AP, Karl Ernst) 0I5032
Bei den Indianern Kanadas hat sich die United Church entschuldigt. Siehe Indianer aktuell. 0I5030
"Wenn in der Europäischen Gemeinschaft weiter so betrogen wird, könnte die ganze EU daran scheitern", sagte der Präsident des Europäischen Rechnungshofes, Bernhard Friedmann, dem Hamburger Magazin "Stern". Die EU solle auf Subventionen weitgehend verzichten. (Pressemeldungen 12.11.1998 dpa) Fast vier Milliarden Ecu (7,8 Milliarden DM) gingen bei "Unregelmäßigkeiten" verloren. (Pressemeldungen 18.11.1998, dpa) 0I5029
Internationale Hilfe kann in kriegszerstörten Staaten mehr Schaden anrichten als Gutes tun, sagte Matthias Stiefel, Leiter eines von der UNO unterstützten Projekts in Eritrea, Mozambique, Guatemala und Somalia, wobei er Somalia als Beispiel nannte. (Pressemeldungen 12.11.1998 dpa) 0I5028
Während die Not Russinnen zwingt, ihre Haare zu verkaufen Tennisprämie 0I5025
20 Jahre Terror in Osttimor - ein vergessener Völkermord. Ein Drittel der vorwiegend katholischen Bevölkerung des Ostteils der östlichsten Sunda-Insel ist seit der Invasion zugrundegegangen. In der portugiesischen Kolonie rief die Befreiungsbewegung "Fretilin" am 28. November 1975, anderthalb Jahre nach der "Nelken-Revolution" in Lissabon, die Unabhängigkeit aus. Im Dezember marschierten indonesische Truppen ein. Am 24. Juni 1976 erklärte Indonesien Osttimor zu seiner 27. Provinz, am 17. Juli wurde das Land formell annektiert. Gegen die Bevölkerung setzten die Indonesier die Hungerwaffe ein. Gleichzeitig wurden moslemische Bauern aus Java und Bali angesiedelt - der alte Trick. Von den 1974 registrierten 688.771 Einwohnern der Diözese Dili waren nach der Volkszählung 1983 259.000 verschwunden. (Dolomiten 4.11.1998 APA) Wir fordern Freiheit für Osttimor! 0I5024
Londra, tory all´attacco: "Via i gay dal governo". Dura lettera al "Daily mirror" del braccio destro della Thatcher. Per Lord Tebbit, gli omosessuali sono ricattabili e hanno atteggiamenti massonici. (La Repubblica, Roma, 3.11.1998) Il segreto di Peter Mandelson, potentissimo "principe delle tenebre", svelato in tv. (Corriere della Sera, Milano, 3.11.1998) In Presseberichten hieß es Mitte November, ein Drittel der neuen Regierung bestehe aus Homosexuellen. Enttarnt wurden laut Rundbrief April 1999 der Christen-Initiative Ron Davies, Minister für Wales, Peter Mandelson, Handelsminister, und Nik Brown, Landwirtschaftsminister. Kulturminister Chris Smith habe sich als "Sodomit" bezeichnet. 0I5023
Thailandia, terra di sesso e Aids. 220.000 morti. La prostituzione è la prima via di contagio: 90 mila malati. 38.000 orfani dell´Aids. (Corriere della Sera 2.11.1998) Thailand, Sex- und Aids-Land. Die Prostitution ist die Hauptansteckungsquelle für die Immunschwäche. 0I5022
Der Internationale Währungsfonds habe in Rußland und Indonesien...
Kissinger 0I5018Morgen ein Dritter Weltkrieg - und Rußland wäre der Herr der Welt! Kommentar 0I5015
Salem-Hilfstransport in den Sudan. Von unserem Salem-Dorf Uganda planen wir für Oktober/November einen weiteren Hilfstransport an die Grenze zum Sudan, und von dort aus weiter zu den bedrängten verfolgten Christen. Für den Einkauf von Medikamenten, Decken, Töpfen und vor allem Lebensmitteln, wie z. B. Hirse, und den sehr schwierigen Transport von ca. 8,5 t benötigen wir mindestens 25.000 DM. Bitte beteiligt Euch daran, ihr lieben weißen Christen, solange uns noch die Zeit zur Hilfe und zur Tat der Barmherzigkeit bleibt. Danke! Gottfried Müller. Durch Verfolgung werden christen geeint - durch Verführung werden sie entzweit. (Die Salem-Hilfe, Herbst 1998, D-95346 Stadtsteinach, Tel. 09225-8090, Fax 8161) Konto Salem Postbank Frankfurt/M. 2992 10-609, BLZ 500 100 60. 0I5014
Austritt aus EU ist unmöglich: EU-Diktatur. Mitglieder geben die staatliche Hoheitsgewalt unwideruflich an Brüssel ab. Die Europäische Union kennt kein Austrittsrecht. Dies bedeutet, daß jegliche Sezession von der EU ausgeschlossen ist, selbst wenn die Einstellung von einem Volk und seiner Regierung zur EU soch grundlegend ändern sollte. (Stephan Baier in den "Dolomiten", Bozen, 24.9.1998) Dies ist total undemokratisch. Wenn der Wille des Volkes nichts mehr gilt, muß man wohl von einer Diktatur sprechen, denn Demokratie heißt Volksherrschaft. 0I5013
Zwei Anhänger des Schutzgeistes Dorje Shugden planten Attentat auf Dalai Lama. Tibet aktuell 0I5012
Unsere Welt vor dem Jahr 2000: 15 % der Weltbevölkerung besitzen 79 % der Reichtümer dieser Erde. 85 % teilen sich den Rest von 21 %. 1,3 Milliarden Menschen leben in absoluter Armut. Jede Minute verhungern 25 Kinder, mehr als 13 Millionen jährlich. 18 % der Weltbevölkerung verbrauchen 80 % der gesamten Energie. Die Erste Welt investiert in die Entwicklungshilfe jährlich ca. 50 Milliarden Dollar, holt aber im gleichen Zeitraum mehr als 500 Milliarden an Gewinnen wieder heraus, nicht gerechnet die Zinsen für die Schulden. Die Zahl der von der Flüchtlingskommission der Vereinten Nationen betreuten Flüchtlinge stieg innerhalb von zehn Jahren von 2 auf 27 Millionen Menschen. Allein 200 internationale Unternehmen kontrollieren ein Viertel der gesamten Wirtschaft auf der Erde. (Der Engelsbote 2/1998, Engelschwand 74, D-79733 Görwihl) 0I5011
Brief aus Burkina Faso: "Die Hitze ist überwältigend, drückend, erstickend. Es gibt Durst und Hungersnot. Im Krankenhaus ist es trostlos, alle Abteilungen isnd voll, vor allem die Kinderstationen.Es gibt zuviel Not! Viele unserer Schwestern sind übermüdet und durch die hitze niedergeschlagen. Mit dem Geld, das Du uns geschickt hast, haben wir Hirse gekauft, und damit helfen wir den Armen, die zu uns kommen und die wir kennen. "Wend na rolé!" (Vergelt´s Gott) an all die Wohltäter." (Bernadette Guissou, Generaloberin der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis S.I.C. in Ouagadougou, an Papa Alfred, Bund der Freunde der Engel, Engelschwand 74, D-79733 Görwihl, Postgirokonto München 293 03-808) Yës nintâm n wa ne laado! Trockne die Tränen und bringe Freude! 0I5010
5,9 Milliarden Menschen leben 1998 auf der Erde. 5,9 Milliarden Seelen. 0I5009
Zwei Tage pro Woche fasten sollen die Indonesier fasten, schlägt ihnen der neue Präsident Baharuddin Yussuf Habibie zynisch vor. Dies sei ein Mittel gegen die Lebensmittelknappheit. (Pressemeldungen 9.8.1998 APA/Reuters/AFP) Übrigens, 80 Prozent der Wirtschaft werden von Chinesen kontrolliert, die aber weniger als vier Prozent der Bevölkerung Indonesiens ausmachen. (13.7.1998 Reuters) 0I5008
Die Aymara-Indianer feierten... siehe Indios aktuell. 0I5005
Neue Vorwahlnummern für Telefongespräche nach Italien: Vom Ausland aus muß die Null mitgewählt werden, also z. B. 003906 für Rom. Bei Ortsgesprächen in Italien muß jeweils die Vorwahl angegeben werden, also in Mailand 02. 0I5004
Multikulturelle EU-Betrüger. Ein Spanier und ein Italiener wurden in Tortosa festgenommen. Sie hatten Olivenöl-Subventionen der EU in Höhe von mehr als 36 Millionen Mark/36 Milliarden Lire erschlichen. Ihre Bande hatte Haselnußöl aus der Türkei durch mehrere Länder nach Spanien geschmuggelt und mit Olivenöl vermischt. Mit ihren Lkws hatten die Gauner natürlich auch noch unnötig die Luft verpestet. Doch die EU will den Transit nicht einschränken, sondern noch ausbauen! Erst wenn die meisten Anrainer dem Lungenkrebs oder Asthma erlegen sind, könnte sich möglicherweise eine Änderung ergeben. 0I5003
Neue Vorwahlnummer für Telefongespräche nach Spanien: 9. Beispiel vom Ausland aus: Madrid 0034-91. 0I5002