ETIKA 0I6

TIERE - ANIMALI
NACHRICHTEN - NOTIZIE

www.etika.com
26.1.2010

Meldungen ab 1.1.2000 - Meldungen ab 1998

http://www.tierschutz.cc - e-mail tierschutz@t0.or.at - http://www.vgt.at/zeitung/tk21-02/index.html
http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de - www.tierrettung-freiburg.de
http://www.geocities.com/antianimaltesting/photos.html
http://www.tvg-saar.de - http://zap.to/tat - http://www.mypetstop.com

Murmeltiere - Wappentiere der Wache der Barmherzigkeit. Appell an Jäger: Laßt die Murmeltiere leben!

Kampf dem betäubungslosen Schächten der Moslems und Juden

Mit seinen Fotos vom farbenprächtigen Eisvogel lässt ein Kickboxing- und Taekwondo-Meister 90 Prozent der zeitgenössischen Kunst blass aussehen. www.zadra-foto.it

Warum geht die Schweinegrippe von Mexiko und New York aus? (Ersten Rundfunkmeldungen zufolge.) Mexiko ist der Staat jener, die den hl. Miguel Pro verfolgt haben. Leser des Romans „Jedem nach seinen Taten“ erinnern sich auch an den Aztekengott Huitzilopochtli (bei Karl May Vitzliputzli), der in der Hölle auf dem Olymp mit Wotan kämpft, im Kapitel „Verschwörung der Götter“. In New York sind jene beheimatet, die die weltweite Finanzkrise ausgelöst haben. Das heißt, das Geld, das von allen erwirtschaftet worden ist und allen zur Verfügung gestanden hat, ist in ihre Taschen gewandert. Die Menschheit hat die vorhergehenden Warnungen Rinderpest und Vogelgrippe ignoriert und ist nicht vom falschen Weg umgekehrt. Deshalb die neue, noch schwerere Prüfung. Wie viele solcher Plagen werden noch kommen, bis die Menschen wieder an Gott glauben und ihn fürchten? Wer dies tut, braucht nicht in Panik zu verfallen- (27.4.2009)

Teil der Evangelischen Kirche von Gott verlassen. „Meerschweinchen-Braten in „Ekel-Kochbuch der Stuttgarter Kirchen“ (Bild). Endzeit.
Wir lesen sonst nicht die Bild-Zeitung wegen ihrer Sex-Fotos. Wegen des Vierfachmordes vom Karfreitag 2009 haben wir dennoch ein Exemplar der Ausgabe vom 18.4.2009 erworben. Eine Reportage hat uns schockiert, und wir danken dem Berichterstatter Robin Mühlebach. „Sind die denn von allen guten Geistern verlassen?“, fragt er, und wir antworten: Nein, von Gott sind sie verlassen. Denn: Im Auftrag der evangelischen Kirchen soll ein Kochbuch erscheinen, in dem ein „Grusel-Rezept“ für einen Meerschweinchen-Braten veröffentlicht wird. Mit Tränen in den Augen und im Gedenken an unser allerliebstes Haustier F., das uns sieben Jahre lang Freude bereitet hat und das wir im Paradies wiederzusehen hoffen, haben wir die Anleitung gelesen, wie dieses friedliche, uns Menschen genetisch so nahestehende Tier zum Essen zubereitet wird. Wir erinnern an die Bücher „Da Tiere eine Seele haben“ (Hrsg. Teutsch) und „Der Verrat der Kirchen an den Tieren“. Verschiedene Organisationen haben bereits protestiert, und wir schließen uns an. Seitens der Amtskirche verteidigte Vize-Generalsekretärin Karin Achtelstetter (47) das Rezept, das uns so entsetzt.

·       Wir greifen zu unseren letzten Maßnahmen: 1. Wir raten allen evangelischen Christen, aus ihrer Kirche auszutreten, falls dieses Kochbuch gedruckt wird. 2. Verflucht seien jene Christen, die Tiere grausam töten, und kein Erbarmen habe der Herr mit Menschen, die gegenüber der leidenden Kreatur kein Mitleid walten lassen!

Im Kapitel „Greuel heute“ des Buches „Christen, seid alle eins!, 3. Reformation von A bis Z“ (110 Seiten, 9.80 Euro) schreibt Rainer Lechner unter anderem auf Seite 17f:

Ihren Auftrag zur Fürsorge für die Kreatur (Markus 16,15 und Römer 8,19-23) hat die Kirche genauso wenig erfüllt. Franziskus von Assisi und Albert Schweitzer haben die Theologie der Mitgeschöpflichkeit entwickelt. Aber christliche Politiker und Richter fordern Toleranz gegenüber dem grausamen Schächten der Moslems und Juden … Und Millionen Christen selbst befolgen die barbarischen Bräuche des Osterlamms, des Silvesterkarpfens … sowie der Weihnachtsgans. Das unchristliche Verhalten der Christen gegenüber den Armen und Tieren bildet die Grundlage für die Anklage Leo Tolstois gegen die Gesellschaft und die Amtskirche (Placeres crueles). Der russische Revolutionär wirft ihnen Christentum ohne Moral vor. Er hält das Töten und Essen unserer Brüder und Schwestern aus der Tierwelt für nicht vereinbar mit dem christlichen Gebot der Barmherzigkeit. …

Seite 85: Wie können wir ruhig schlafen, wenn wir nicht endlich mit der leidenden Kreatur Mitleid haben, die ängstlich auf die Offenbarung der Kinder Gottes wartet (Römer 8,19) … Link: Christen, seid alle eins!

Was Tierquäler im Jenseits erwartet, schildert Vicente F. Delmonte in seinem Buch „Jedem nach seinen Taten“, 270 Seiten, 16.80 Euro. Im Kapitel „Zoo der Tierquäler“ sind auf Seite 203 auch Meerschweinchen kurz erwähnt:

Anschließend betrat Vicente mit Pater Martin und Bruder Luis ein Schlachthaus. Schweine und Rinder, Pferde und Esel, Ziegen und Schafe, Kamele und Lamas, Kaninchen und Meerschweinchen, Truthähne und Hühner, alle in Riesengestalt, schlachteten Verdammte, die unablässig angeliefert wurden. Es gab sogar ein Fließband. Link: Jedem nach seinen Taten

Vergleiche: Was Meerschweinchen brauchen

 

Geld für Bärenkult statt für Arme.
Ein auf Mülltonnen spezialisierter Bär ist von der Forstwache mit einem Betäubungsgewehr angeschossen worden und im Molvenosee (Trentino) ertrunken. Um zu wissen, ob es sich um ein Kind der unartigen Bärin Jurka handelt, geben die Behörden Geld aus für eine DNA-Analyse, anstatt hungernden Menschen zu helfen. Der Bärenkult nimmt immer wahnwitzigere Züge an. Die Aussetzer von Raubtieren in von Menschen bewohnten Gegenden werden sich dereinst jedenfalls im Zoo der Tierquäler wiederfinden, als Schafe mit Menschenköpfen, im gleichen Gehege mit Bären, die 60 Stundenkilometer schnell sind und sehr gut auf Bäume klettern können. (15.6.2008)

 

Fische empfinden Schmerz. Ergebnis einer Studie am Roslin Institute und an der Universität von Edinburgh: Auch Fische empfinden Schmerz, weil sie die nötigen Rezeptoren besitzen und bei Schmerzreizen auch eindeutig Verhaltensänderungen zeigen  (D 30.4.2003 APA)

 

Ogni anno a Pasqua vengono uccisi 2 milioni di agnelli:
cambiare menù si può. L´Ente nazionale protezione animali (ENPA, enpa.it) lancia una campagna per una festa senza sangue. (14.4.2003)

 

Jeder fünfte Frosch ein Krüppel.

In der Landwirtschaft eingesetzte Pestizide schwächen das Immunsystem von Fröschen. Die werden anfälliger für parasitäre Schädlinge und verkrüppeln. US-Biologen befürchten einem Artikel der Ulmer Südwestpresse zufolge (5.10.2002, Wissenschaft und Technik, NWZ), dass Pestizide auch auf Menschen so wirken. Sie finden immer häufiger Exemplare dieser Amphibien, denen Beine fehlen oder zusätzliche Extremtitäten wachsen. In manchen Regionen ist bereits jeder fünfte Frosch ein Krüppel. In dem Artikel werden die Pestizide Atrazin, Malathion und Esfenvalerat genannt.

 

Il verde e il cacciatore, un giorno inseguendo i fagiani. Nino Morabito di Legambiente: “Bisogna ammirarli solo con il binocolo”. Fausto Prosperini, presidente Federcaccia: “Lo faccio, poi apro il fuoco”. (Corriere della Sera, 23.9.2002, p. 20, Cronache)

 

Sozialdemokraten keine wählbare Alternative

 

Die Sozialdemokraten versuchen den Eindruck zu erwecken: Wenn Sozialisten regieren, sind die sozial Schwächeren und auch Natur und Tiere besser geschützt, als wenn konservative Parteien die Ausbeutung der Schwächeren und da vor allem auch der Nutztiere so effektiv und gewinnbringend wie möglich gesetzlich regeln.

Sozialdemokraten nicht für Bundestierschutzgesetz gestimmt

Leider muss festgestellt werden, dass auch Sozialdemokraten unfähig sind, eine zeitgemäße Politik zum Schutz der Tiere zu verwirklichen. Es sei daran erinnert, wie die SPÖ vor dem Regierungswechsel bei einem Antrag im Parlament aus taktischen Gründen nicht für ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz stimmte. 

 

Politik zugunsten Tierquäler-Lobby

Ein aktuelles Beispiel aus Oberösterreich zeigt, dass auch wenn SozialdemokratInnen politische Verantwortung tragen, Freunderlwirtschaft und eine Politik zu Gunsten einer Lobby mehr zählt, als eine moderne Politik, die auf einem Mindestmaß an Gerechtigkeit, Mitgefühl und Ethik basiert. Die für Natur- und Tierschutz zuständige SPÖ-Landesrätin Dr. Silvia Stöger hat sich persönlich gegen den Singvogelfang im Salzkammergut ausgesprochen, konnte sich aber innerhalb der SPÖ-Fraktion nicht durchsetzen.

 

Sozialdemokraten nicht für Bundestierschutzgesetz gestimmt

Leider muss festgestellt werden, dass auch Sozialdemokraten unfähig sind, eine zeitgemäße Politik zum Schutz der Tiere zu verwirklichen. Es sei daran erinnert, wie die SPÖ vor dem Regierungswechsel bei einem Antrag im Parlament aus taktischen Gründen nicht für ein bundeseinheitliches Tierschutzgesetz stimmte. 

 

Politik zugunsten Tierquäler-Lobby

Ein aktuelles Beispiel aus Oberösterreich zeigt, dass auch wenn SozialdemokratInnen politische Verantwortung tragen, Freunderlwirtschaft und eine Politik zu Gunsten einer Lobby mehr zählt, als eine moderne Politik, die auf einem Mindestmaß an Gerechtigkeit, Mitgefühl und Ethik basiert. Die für Natur- und Tierschutz zuständige SPÖ-Landesrätin Dr. Silvia Stöger hat sich persönlich gegen den Singvogelfang im Salzkammergut ausgesprochen, konnte sich aber innerhalb der SPÖ-Fraktion nicht durchsetzen.

 

Die ham an Vogel

Dass die Vogelfänger ihre leidenschaftliche Tierquälerei nicht freiwillig aufgeben, ist verständlich. Aber Politiker, die das Quälen empfindsamer Geschöpfe nicht ab-, sondern unter Naturschutz stellen, sind ethisch bedenklich. Was die Medien in ihrer Berichterstattung über den Geisteszustand der Singvogelfänger witzeln, wäre auch für das Rechtsempfinden dieser Tierquäler-Politiker zu prüfen.

 

Ö. Natur- und Tierschutz international lächerlich gemacht

Im Salzkammergut treiben noch immer Wilderer ihr Unwesen; Industrieabwässer werden im wunderschönen Traunsee entsorgt, angeblich weil sonst Arbeitsplätze gefährdet wären; Tierquäler werden von SPÖ-Politikern unter Naturschutz gestellt. Die verantwortlichen Politiker, gehen mit schlechtem Beispiel voran! 

 

Erzkonservative Sozialdemokraten

In Oberösterreich sind die Sozialdemokraten keine Alternative zur übermächtigen ÖVP, weil sie kaum zu einer eigenständigen Politik fähig sind und oft noch veraltertere Anschauungen vertreten. Das mag mit ein Grund sein, warum die SP-Landespolitiker in OÖ so viel weniger Wählerstimmen bekommen als die Bundes-SPÖ.

 

Tierschutz wichtiger

Wie das Beispiel Singvogelfang zeigt, sind auch SozialdemokratInnen, wenn sie an der Macht teilhaben, zu keiner zeitgemäßen Politik zugunsten der Unterdrückten fähig. Eine solche Sozialdemokratische Partei ist keine wählbare Alternative! Wie lange werden die Sozis noch brauchen, bis sie erkennen, dass ein zeitgemäßer Tierschutz - vor allem auch als Vorbildwirkung für die Jugend - wichtiger ist als das Hobby einiger Hinterwäldler?

 

Schande für Österreich

Auch in der Nutztierhaltung kommen alle Richtlinien zur Verbesserung des Tierschutzes aus Brüssel. Denn aus Angst vor Wählerstimmenverlusten bei den Tierquäler-Lobbys wagen es Landespolitiker nicht von sich, aus eine vernünftige Politik umzusetzen. Es ist eine Schande, dass der Dachverband der . Tierschutzorganisationen erst ein EU-Vertragsverletzungsverfahren erfolgreich zu Ende führen muss, weil SPÖ-Landesrätin Stöger unfähig ist, innerhalb der SPÖ durchzusetzen, dass internationale Abkommen wie die EU-Vogelschutzrichtlinie und die Gesetze zum Schutz von Natur und Tieren einzuhalten sind.

 

Wizanys Zeichnung in den SN und der Zeitungsbericht findet sich unter:

http://www.t0.or.at/~tierschutz/dachverband/sb-nachrichten16-11-01.html 

Kommentar zur HELP-TV-Sendung zum Singvogelfang von "Salzkammergut-Rundschau" Redakteur Josef Aigner "Was Leiden schafft..." http://www.t0.or.at/~tierschutz/dachverband/leiden.html 

Weiter Zeitungsberichte sowie Auszüge von Gutachten zum Singvogelfang finden sich auf der 26 Seiten umfassenden bebilderten Zusammenfassung unter http://www.tierschutz.cc 

Dr. Landa, Dachverbandspräsident der OÖ Tierschutzorganisationen   066 43 43 43 66 

 

"Troppi difetti negli animali clonati"
L'allarme del "papà" di Dolly.
Problemi genetici, invecchiamento precoce, morti misteriose. Lo scienziato che "fece" una pecora da un embrione invita a frenare gli esperimenti sull'uomo / di RICCARDO ORIZIO (repubblica.it 29.4.2002)

 

Grausame Tiertests. EU will 50 Millionen Kreaturen opfern. Nach Planungen der EU sollen 30.000 Substanzen wie Schmieröl, Textilfarbe, Pestizide und Holzschutzmittel in den kommenden Jahren auf Giftigkeit an 50 Millionen Tieren getestet werden, teilte der Bundesverband der Tierversuchsgegner in Aachen mit. Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hunde und Affen. Die Chemikalien würden den Tieren in dem Magen gepumpt, in die Augen geträufelt oder auf die geschorene Haut gerieben. Giftigkeit könnte auch in Versuchen mit Zellkulturen nachgewiesen werden. Ergebnisse ohnehin nur eingeschränkt auf Menschen übertragbar. (D 23.4.2002 APA/dpa) Offenbar zur Ablenkung wird am gleichen Tag die Meldung verbreitet, daß die EU-Agrarminister, darunter die Grüne Renate Künast, Haustieren das Reisen in der EU erleichtern wollen.

Wehe der EU, wenn sie diesen Plan verwirklicht! Guami

 

EU testet 100.106 Chemikalien.

Anläßlich des Welttierversuchstages am 24.April gibt der "Verein gegen
Tierfabriken" den Start für eine neue Kampagne bekannt.
Initialzündung dafür sind die EU-weiten Chemikalientests: Aufgrund
zunehmender Krankheiten, etwa Allergien und bestimmter Krebsarten, die in
einem ursächlichen Zusammenhang mit bestimmten Chemikalien auftreten, hat
die EU-Kommission das Weißbuch ²Strategie für eine zukünftige
Chemikalienpolitik² vorgelegt.
Einer der zentralen Punkte ist, alle ²Alt²-Chemikalien (das sind 100.106
chemische Stoffe und Zubereitungen, die im September 1981 bereits im Umlauf
waren) auf die für Mensch und Umwelt gefährlichen Eigenschaften zu
überprüfen. Diese Chemikalien stellen mehr als 99 % der Gesamtmenge
sämtlicher auf dem Markt befindlichen Stoffe dar. Die Kommission schlägt bei
der Systematisierung dieser alten chemischen Stoffe ein schrittweises
Vorgehen (Erfassung, Bewertung, Zulassungsverfahren) und einen
Übergangszeitraum von 11 Jahren vor. Zigtausende Tierversuche werden wieder
einmal nötig gemacht, um diese bereits mehrmals getesteten Chemikalien
erneut einem Testlauf zu unterziehen.

(Anmerkung etika.com: Wir trauen unseren Augen kaum: In den Zeitungen
wird von 50 Millionen Versuchstieren berichtet, und der VgT schreibt
von Zigtausenden, mit denen 100.106 Stoffe getestet werden sollen!?)

Diesem Wahnsinn will man mit einer großangelegten Kampagne, die zum einen
intensives Lobbying, zum anderen massive Aufklärung unter der Bevölkerung
zum Inhalt hat, entgegenhalten. Es müssen endlich vermehrt
Alternativmethoden zum Einsatz kommen, die schon hinlänglich bekannt und
erprobt sind. Kampagnenleiterin Marion Löcker dazu:" Diese Tests bringen
überhaupt keine Sicherheit für die Konsumenten, sondern dienen lediglich
dazu, daß sich die Unternehmen aus versicherungstechnischen Gründen vor
eventuellen Klagen schützen. Daß man Chemikalien wie Backofenreiniger nicht
in die Augen sprühen soll, liegt auf der Hand und es schützt auch keineswegs
vor Verletzungen, wenn darauf steht, daß es stark ätzend und im Tierversuch
getestet worden ist."
Weiters wird vermehrt darauf eingegangen werden, daß die Kosmetikrichtlinie
endlich umgesetzt wird, damit keine im Tierversuch getesteten Kosmetika mehr
in Umlauf kommen dürfen - dieses Verbot wird ja schon seit Jahren seitens
der EU-Kommission aufgeschoben.
Ein weiterer Schwerpunkt in der Tierversuchskampagne des "Verein gegen
Tierfabriken": Primaten und ihre Verwendung im Tierversuch, auch hier wird
ein generelles Verbot gefordert.
Warum jetzt Tierversuche als Thema dieser Tierrechtsorganisation? Weil auch
Tierversuchslabors Tierfabriken sind und in diesen noch geheimer und
versteckter Millionen von Tieren leiden. (24.4.2002)

 

Brindisi, due braccianti sbranati dai pitbull. Vincenzo Ramis (60 anni) e Salvatore Rizzello (62 anni, entrambi sposati), assaliti mentre lavoravano un campo a S. Pietro Vernotico. I due cani erano fuggiti dal giardino di una villetta vicina. Una lunga battuta per abbattere in pericolosi animali. Utilizzato persino un sofisticato robot “antibomba”. (repubblica.it 15.4.2002)

Pitbulls zerfleischen zwei Landarbeiter. (D 16.4.2002)


 

Der Internationale Gerichtshof für Tierrechte hat am 11. März 2002 in Genf Josef Pühringer, Landeshauptmann und Agrarreferent von Oberösterreich, die österreichischen Minister Herbert Haupt und Wilhelm Molterer sowie den österreichischen EU-Kommissar für Landwirtschaft, Franz Fischler, wegen Tierquälerei, schwerer Verstöße gegen die Würde von Tieren und der Mißachtung des Tierschutzrechts schuldig gesprochen. Verurteilt wurden auch EU-Kommissar David Byrne, Agrarminister der EU, den deutschen Bauernverbandspräsidenten Gerd Sonnleitner, die Britin Rt. Hon. Margaret Becket (u. a. verantwortlich für die Wiederaufnahme der berüchtigten britischen Lebend-Exporte in den Mittleren Osten und die Batteriehaltung von Schweinen und Geflügel in Großbritannien), gewisse polnische und EU-Beamte, die belgische Landwirtschaftsministerin Annemie Neyts und den spanischen Agrarminister Miguel Arias Canete. (zugesandt von www.tierschutz.cc, )
Ausführliche Fassung:

 

Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann und Agrarreferent von OÖ,  

die Minister Haupt und Molterer, sowie der ö. EU-Kommissar Fischler

wurden am 11. März 2002 in Genf vom 
Internationaler Gerichtshof für Tierrechte  
wegen Tierquälerei, schwerer Verstöße gegen die Würde von Tieren und der Missachtung des Tierschutzrechts
schuldig gesprochen.

 

Urteil 

Aufgrund der heutigen mündlichen Verhandlung und der erfolgten Beweisaufnahme erklärt das Gericht für schuldig:  

1.      Herrn Dr. Franz Fischler, Mitglied der Europäischen Kommission, Kommissar für Landwirtschaft.  
Fischler trägt die Hauptverantwortung für die tierfeindliche Agrarpolitik der Europäischen Union. Er war es, der zum Zwecke der Marktbereinigung die Vernichtung von Millionen von Rindern initiierte. Auch für die Tötung von hunderttausenden nur wenige Tage alter Kälber zur Erlangung der "Herodesprämie" (Vernichtungsprämie) ist er verantwortlich; ebenso für die Subventionierung der qualvollen Exporte lebender Tiere in außereuropäische Länder.

Das Gericht fordert deshalb Herrn Kommissar Fischler auf, zurückzutreten und seine Verantwortung an die Kommission zurückzugeben.  

Weiter erklärt das Gericht für schuldig 

6.     Mag. Herbert Haupt, sowie Landeshauptmann Josef Pühringer und Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer (Oesterreich). Sie sind verantwortlich dafür, dass in österreichischen Tiermastbetrieben und Schlachthöfen monströse Tiergreuel stattfinden können, deren Urheber vor gerichtlicher Verfolgung geschützt werden.

 

Die Verhandlung fand am 11. März 2002 im CICG-Centre International de Conférences de Genève statt


Anstatt die angeklagten österreichischen ÖVP Politiker zu verteidigen, hat Frau Dr. Marilies Flemming, Mitglied des Europäischen Parlaments (EVP-ED) - schockiert von den gezeigten alltäglichen Tierquälereien in Tierhaltung, auf Viehmärkten und beim Schlachten bzw. Schächten - eine flammende Rede für den Tierschutz gehalten und versprochen, sich dafür einzusetzen, dass der Tierschutz in eine künftigen EU-Verfassung aufgenommen wird.

 

Als Beweismittel zur Verurteilung der ö. Angeklagten wurden vom . Tierschutz-Dachverband folgende Bild- und Video Dokumente dem Gericht und der internationalen Presse vorgelegt:

Tierhaltung: http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/fleischskandal/bauernhofgarantie.html

Hier ist zu sehen wie den Tieren bei lebendigem Leib die Glieder abfaulten: http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/tierhaltung/oberoesterreich.html

Nach dem Gerichturteil dauerten die Tierquälereien an: http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/schweine/qual.html

Schlachthaus: http://www.t0.or.at/~tierschutz/tiu/index-video.html 

 

Dr. Friedrich Landa OÖ. Tierschutz-Dachverband  +43 66 43 43 43 66  Homepage: http://www.tierschutz.cc

Anhang:
Internationaler Gerichtshof für Tierrechte  

Urteil  

11. März 2002

gegen Politiker, Beamte, Verbandsvertreter und Unternehmer

der Mitgliedsländer der Europäischen Gemeinschaft und Polens

 

wegen

 Tierquälerei, schwerer Verstöße gegen die Würde von Tieren

und der Missachtung des Tierschutzrechts

 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

I. Tatsächliche Feststellungen

 

Der Internationale Gerichtshof für Tierrechte, bestehend aus einer internationalen Jury von 11 Mitgliedern und 3 Richtern stellt fest, 

-          dass sich das Los der Schlachttiere seit der Realisierung der Europäischen Gemeinschaft, heute Europäische Union, generell verschlechtert hat,

-          dass die verantwortlichen Behörden offensichtlich unfähig oder zu bequem sind, die Schlachttiere selbst vor den schlimmsten Auswüchsen menschlicher Grausamkeit zu schützen oder die zu ihrem Schutz aufgestellten Bestimmungen durchzusetzen, 

-          dass in zahlreichen Schlachthäusern Europas Tiere ohne ausreichende oder ohne jegliche Betäubung geschlachtet und bei vollem Bewusstsein zerlegt werden und dadurch unvorstellbare Qualen erleiden, 

-          dass die verantwortlichen Behörden das unmenschliche und illegale Treiben von Produzenten, Händlern und Transporteuren stillschweigend oder gefällig dulden, während sie dem unermüdlichen Kampf zahlloser Schutzorganisationen um ein besseres Los der Schlachttiere gleichgültig zusehen, 

-          dass die europäischen Behörden durch ihr Verhalten den Schlachttieren gegenüber zur um sich greifenden Entmenschlichung und Verrohung der Gesellschaft massgebend beitragen, 

-          dass das Schächten von Tieren unter dem Vorwand der Religions- und Glaubensfreiheit immer größere Verbreitung findet, obwohl den Tieren dabei unvorstellbare psychische und physische Leiden zugefügt werden, 

-          dass die Agrarpolitik der Europäischen Union von Grund auf tierfeindlich ist: die Schlachttiere werden als Wegwerfware behandelt, sie werden auf widernatürliche Weise durch künstliche Besamung massenhaft ins Leben gezwungen, in Tierfabriken auf engstem Raum qualvoll gemästet – ohne Rücksicht auf die vorhandene Nachfrage, was zur Folge hat, dass Millionen lebend ins Ausland exportiert oder im Inland vernichtet werden. 

II. Schuldsprüche 

Aufgrund der heutigen mündlichen Verhandlung und der erfolgten Beweisaufnahme erklärt das Gericht für schuldig: 

1.      Herrn Dr. Franz Fischler, Mitglied der Europäischen Kommission, Kommissar für Landwirtschaft. 

Fischler trägt die Hauptverantwortung für die tierfeindliche Agrarpolitik der Europäischen Union. Er war es, der zum Zwecke der Marktbereinigung die Vernichtung von Millionen von Rindern initiierte. Auch für die Tötung von hunderttausenden nur wenige Tage alter Kälber zur Erlangung der "Herodesprämie" (Vernichtungsprämie) ist er verantwortlich; ebenso für die Subventionierung der qualvollen Exporte lebender Tiere in außereuropäische Länder.  

Das Gericht fordert deshalb Herrn Kommissar Fischler auf, zurückzutreten und seine Verantwortung an die Kommission zurückzugeben. 

2. Mr. David Byrne, Member of the European Commission. 

Byrne trägt die Hauptverantwortung dafür, dass während der Maul- und Klauenseuche des Jahres 2001 Millionen gesunder Tiere vernichtet wurden, weil einige wenige von der Seuche befallen waren und die europäische MKS-Verordnung eine Impfung gegen MKS untersagte.  

Weiter erklärt das Gericht für schuldig: 

3. Agrarminister der Mitgliedstaaten der Europäischen Union, weil sie den Vollzug der im Rahmen der EG-Richtlinien möglichen nationalen Tierschutzbestimmungen vernachlässigt haben. Personalmangel, auf den sich die Minister und ihre nachgeordneten Behörden berufen, ist kein Entschuldigungsgrund für die Duldung der brutalen Behandlung der Tiere. 

Weiter erklärt das Gericht für schuldig:

 4.     Herrn Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes und Vorsitzender des Europäischen Bauernverbandes. 

        Sonnleitner trägt als führender Verbandsfunktionär eine erhebliche Mitverantwortung für die Entwicklung der Großstrukturen der europäischen Landwirtschaft, die nicht nur tierfeindlich, sondern auch bauernfeindlich ist und zum Untergang hunderttausender kleiner und mittlerer Betriebe geführt hat.  

Weiter erklärt das Gericht für schuldig: 

5.      Die Inhaber von Massentierhaltungen, in denen Rinder, Schweine und Hühner ein trostloses Dasein führen, insbesondere die Inhaber von Legebatterien, wo den Tieren unsägliches Leid zugefügt und junge Küken zu Millionen als Ausschussware getötet werden. 

Weiter erklärt das Gericht für schuldig: 

6.     Landwirtschaftsminister a.D., Jean Glavany, und Daniel Canepa, Präfekt des Departements des Var. Unter ihrer Verantwortung wurden Stierkampfarenen zu öffentlichen Schlachthöfen, in denen sich blutgierige Voyeure an der Folter der Tiere ergötzen. 

Weiter erklärt das Gericht für schuldig 

7.     Mag. Herbert Haupt, sowie Landeshauptmann Josef Pühringer und Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer (Oesterreich). Sie sind verantwortlich dafür, dass in österreichischen Tiermastbetrieben und Schlachthöfen monströse Tiergreuel stattfinden können, deren Urheber vor gerichtlicher Verfolgung geschützt werden. 

Weiter erklärt das Gericht für schuldig : 

8.     Rt. Hon. Margaret Becket. Sie ist für die Wiederaufnahme der berüchtigten britischen Lebend-Exporte in den Mittleren Osten verantwortlich, wo die Schlachttiere einen grausamen Tod erleiden. Sie ist verantwortlich für die Weiterführung der tierquälerischen Batteriehaltung für Schweine und Geflügel in Grossbritannien

Weiter erklärt das Gericht für schuldig : 

9.     Polnische und EU-Beamte, die systematische Urkundenfälschung betreiben, um den in die EU-Länder exportierten polnischen Schlachttieren eine EU-konforme Identität zu verleihen und damit die Gesundheit der Konsumenten aufs schwerste gefährden. 

Weiter erklärt das Gericht für schuldig :

10.  Annemie Neyts, belgische Landwirtschaftsministerin. Sie toleriert auf belgischen Schlachtviehmärkten bestialische Greuel und toleriert, dass die kriminellen  Urhebern von den belgischen Gerichten geschützt werden.

 Weiter erklärt das Gericht für schuldig : 

11.  Miguel Arias Canete, spanischer Landwirtschaftsminister. Er ist verantwortlich für skandalöse Zustände bei Lebendtransporten in Spanien. Er ist namentlich auch dafür mitverantwortlich, dass die für die Schlachttiere katastrophale Subventionspolitik der EU trotz europaweiten Protesten weitergeführt wird. 

III. Schlussfolgerungen und Empfehlungen 

1.      Das Gericht fordert die Europäische Kommission und das Europäische Parlament auf, dafür zu sorgen, dass der Tierschutz als eigenständiges Gemeinschaftsziel in den EG-Vertrag aufgenommen wird und entsprechende Gestaltungskompetenzen geschaffen werden.  

Des weiteren verlangt das Gericht, den Tierschutz als Staatsziel in die kommende europäische Verfassung aufzunehmen und für die Tiere ein durch Tieranwälte einklagbares Grundrecht auf die Beachtung ihrer Würde, auf ein artgerechtes Leben und auf einen angst- und schmerzfreien Tod einzuführen.  

Schließlich fordert das Gericht bei der Europäischen Kommission die Einrichtung eines eigenen Kommissariats für Tierschutz, bestehend aus Vertretern europäischer Tierschutzorganisationen. 

3.       Das Gericht fordert vermehrte unangekündigte, amtliche Visitationen der Mastbetriebe und Schlachthöfe sowie die Intensivierung der Überwachung der Tiertransporte. Um größere Transparenz zu erzielen, verlangt das Gericht, in Schlachthöfen und Großmästereien Video- oder Webcam-Ueberwachung zu installieren, die eine Missachtung des geltenden Tierschutzrechts nachweisbar machen.  

4.       Das Gericht fordert zum dritten Mal seit 1993 das sofortige europaweite Verbot der grenzüberschreitenden Lebendtransporte und zu diesem Zweck die Abschaffung der ominösen Exportsubventionen. 

5.       Das Gericht besteht darauf, dass die Schlachttiere prinzipiell im nächstgelegenen Schlachthof geschlachtet werden müssen. Wo diese fehlen, müssen Schlachtmobile beigezogen und deren Einsatz auf EU-Ebene anerkannt werden.  

6.         Der Gerichtshof verurteilt kategorisch die barbarische Schlachtmethode des Schächtens und verlangt, dass sie in jedem zivilisierten Land verboten wird. Religions- und Glaubensfreiheit, mit der argumentiert wird, muss ethisch vertretbar sein, sie kann nicht auf der Folter hilfloser Mitgeschöpfe basieren. 

Ganz prinzipiell hält der Gerichtshof fest, dass die Methoden der industriellen Massenproduktion keinesfalls gegenüber empfindungsfähigen Lebewesen angewendet werden dürfen, ebensowenig wie Fliessband- und Akkordarbeit anlässlich der Schlachtung. Die Aufzucht jedes einzelnen Tieres ist für den Menschen mit Verantwortung verbunden, jede einzelne Schlachtung ist ein ernster und schwerwiegender Akt, der mit Sorgfalt und Achtung und individuell ausgeführt werden muss. Der heute praktizierte Umgang mit Nutztieren entbehrt nicht nur der minimalsten Ethik, er ist auch in höchstem Mass naturwidrig und daher gefährlich für die Gesundheit des Menschen und zerstörend für die Umwelt. Deshalb werden die EU und alle anderen Länder Europas aufgerufen, den Umgang mit den Nutztieren im Sinne obiger Kriterien von Grund auf neuzugestalten.  

Da der Umgang des Menschen mit den Tieren zu den fundamentalsten Prinzipien der Sittlichkeit gehört, besteht der Gerichtshof darauf, dass die Fleischwirtschaft durch Verfassungs- und Gesetzesbestimmungen europaweit einer dem Erziehungswesen nahestehenden Ethikkommission unterstellt wird. 

*

 

Der vollständige und begründete Gerichtsentscheid wird in nützlicher Frist den schuldig befundenen Parteien zugestellt. Ausserdem wird er an die Kommission der EU, den Europarat, die UNO, die UNESCO, an die parlamentarischen Versammlungen der angeklagten Länder sowie an zahlreiche Natur- und Tierschutzorganisationen geschickt.   

INTERNATIONALER GERICHTSHOF FÜR TIERRECHTE 

Genf, 11 März 2001


 

„Dieser Fischerei-Wahnsinn gefährdet nicht nur eine unserer wichtigen Nahrungsgrundlagen, sondern auch die Umwelt und die Arbeitsplätze“, sagte WWF-Experte Christian von Dorrien zur Überfischung der Meere durch die EU-Flotte. Die EU subventioniert die um 40 Prozent zu große Fischereiflotte jedes Jahr mit 1,4 Milliarden Euro). (D 24.1.2002)

 

Horror in der EU
An bis zu 50 Millionen Tiere
(laut einer britischen Regierungsstudie) will die EU 30.000 Chemikalien testen. Bei den Tests werden Affen, Hunde, Meerschweinchen, Ratten oder Mäusen giftige Holzschutzmittel, Wandfarbe oder Schmierstoffe in den Magen gepumpt oder auf Haut und Augen gerieben usw. (D 7.12.2001)

·       Nur teuflische Gehirne können einen solchen Plan ersonnen haben.
Herr, lass nicht zu, dass derart entsetzliche Dinge geschehen.
Verhindere sie mit allen Mitteln!
Schütze die Schwachen und Unschuldigen vor dem Blutdurst der unersättlichen Diener des Bösen!

 

Anzeige gegen Singvogelaussteller wegen Tierquälerei

Im Sommer dieses Jahres sind für das Land Oberösterreich das Tierschutzgesetz (7. Sept.) und ein Naturschutzgesetz neu erarbeitet und vom . Landtag (4.Okt.) beschlossen worden. Das Einfangen von Singvögeln wird demnach nicht mehr "zum Zwecke der Brauchtumspflege" ausdrücklich gestattet.
Tierfänger wollen neue Gesetzeslage ignorieren

Trotzdem wollen die Singvogelfänger im Salzkammergut die Tierquälerei des Einfangens und Ausstellens wildlebener Tiere weiter betreiben. Offenbar glauben die Tierfänger und Wilderer des Salzkammergutes, sie haben Narrenfreiheit und können die Gesetze zum Schutz der Tiere einfach ignorieren, weil Behörden machtlos sind oder den Schutz der Tiere nicht allzu ernst nehmen. Ranghöchste BH-Vertreter sind aus politischen und persönlichen Gründen zusammen mit populistischen Politikern bekanntlich selbst für den Fortbestand dieser Tierquälerei eingetreten.
Illegale Vogelausstellungen 

Für kommendes Wochende sind wieder unzählige Vogelausstellungen angesagt, in denen die frisch eingefangenen scheuen Waldtiere, zu hunderten in kleine grüne Käfige, ohne alle Rückzugsmöglichkeit, eingesperrt, dem Publikum unter dem Wettstreit-Motto "wer hat den schönsten Vogel" präsentiert werden sollen.
Anzeige wegen Tierquälerei

Das Einfangen und Ausstellen der Singvögel ist durch das Tierschutzgesetz verboten und durch das neue Naturschutzgesetz nicht gedeckt. Deshalb erstattet der "Dachverband der . Tierschutzorganisationen" gegen alle Veranstalter von Vogelausstellungen Anzeige wegen Tierquälerei. Die Exekutive in Oberösterreich ist aufgefordert, endlich dafür zu sorgen, dass auch die kleinen Mitbewohner unseres Landes zu ihrem Recht kommen, in unseren schönen Bergen und Wäldern ungestört zu leben.

Bilddokumentation (Copyright: landa@tierschutz.cc): Höchste Behördenvertreter und populistische Politiker, führen in Ebensee einen Umzug der Singvogelfänger an und versichern ihnen ihre Unterstützung: 

http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/LH/puehringer.html

Kritische Info zum Singvogelfang (Zeitungsberichte, Aussendungen und eine 26 Seiten umfassende bebilderte Zusammenfassung) http://www.tierschutz.cc 
Kommentar zum Singvogelfang von "Salzkammergut-Rundschau" Redakteur Josef Aigner "Was Leiden schafft..."
http://www.t0.or.at/~tierschutz/dachverband/leiden.html

Dr. Friedrich Landa, Geschäftsführer Tierschutz im Unterricht
Dachverbandspräsident  der . Tierschutzorganisationen  +43 66 43 43 43 66

Anhang:

Im neuen . Tierschutzgesetz (Landesgesetzblatt vom 7. Sept. 2001) heißt es

§ 8 Haltung von ... Wildtieren

1.1 Wer ein Wildtier hält, hat für angemessene Bewegungsmöglichkeit zu sorgen.

2. ...hat dafür zu sorgen, dass diese nicht unnötig in schwere Angst versetzt werden.

4. Ein Wildtier darf nicht gehalten werden, wenn sich das Tier nicht an die Gefangenschaft gewöhnen kann.
Deshalb muss die Ausstellung von frisch eingefangenen Singvögeln als Tierquälerei beurteilt und unterbunden werden! (Ende 2001)

Barry Horne (49), „martire“ animalista si è lasciato morire di fame a Worcester (Inghilterra). Uno dei simboli della lotta dell´Animal Liberation Front. Leader del movimento animalista, condannato a 18 anni per attentati antivivisezione, è morto ieri dopo un lungo sciopero della fame. Nelle cinque anni di carcere era stato collocato in un reparto riservato ai criminali più pericolosi. (Man sieht, wie die Fleischindustrie mit der Politik zusammenhängt.) – Il movimento per la protezione degli animali in Gran Bretagna è forte e, secondo le autorità, pericoloso. Friede seiner Seele! Ob sein Opfer als Märtyrertum Früchte trägt, wissen wir nicht. Es kommt alles darauf an, ob man etwas für Gott tut oder nicht. (Ende 2001)

Genmanipulierte Schweinchen: Forscher der Universität von Missouri sind stolz darauf, dass es ihnen gelungen ist, diese bunten Kreaturen zu schaffen. Von fünf geklonten Schweinen haben vier fluoreszierende Schnauzen und Füße, und das in verschiedenen Farben. (D 13.10.2001 zu Foto von Schweinchen mit gelber und rosa Schnauze) Vielleicht wird dasselbe einmal umgekehrt der Fall sein.

Putenfleisch, das in Massentierhaltung erzeugt wurde, ist nach Angaben von Greenpeace ein “Produkt von kranken Tieren”. Die Produktion gleicht einer „Qualzucht“, so die Umweltschutzorganisation. (D 11.10.(?)2001)

Il Clima si scalda, ora gli uccelli non migrano più. (Corriere della Sera, Milano, Oktober 2001 ?, p. 1)

Jedes Jahr verenden mehr als 1,5 Millionen Wirbeltiere bei Versuchen in Deutschland. 1999 starben 776.000 Mäuse, 400.000 Ratten, 6031 Hunde und 1124 Katzen. Dies teilte die Gesellschaft für Versuchstierkunde mit. (D 11.9.2001)

Die Tierseuche BSE kostet in Bayern rund 82 000 Rinderhalter die Existenz. (Südwestpresse, Ulm, 14.8.2001)

Stiertod bei Aufführung der Oper „Carmen“ vom obersten Gerichtshof Kataloniens erlaubt. Weil die Regierung die Tötung verboten hatte, bekam Regisseur Salvador Tavora Schadenersatz. (D Juli/August 2001)

Oscar-Preisträger und Filmregisseur Pedro Almodovar  ließ für seinen Film „Hable con ella“ vier Stiere in einer Arena umbringen. (D 25.7.2001)

Wildkatzen sind eine ernsthafte Gefahr (nicht nur) für die australischen Säugetiere, Beuteltiere und Vögel. Der Magen einer Wildkatze enthielt die Überreste von 35 verschiedenen Lebewesen, vor allem Vögeln und Lurchen. Der Kater hatte alle diese Tiere an einem einzigen Tag gefressen. (D 14.7.2001)

Hundekämpfe: Mafia profitiert. In Italien wurden in den vergangenen drei Jahren 15.000 Hunde eingesetzt. Jeder dritte starb. (APA, D 30.6.2001)

Fische empfinden Schmerz genau so wie auch Katzen, Hunde und Menschen, da sie ein zentrales Nervensystem haben. Abgesehen von den Umweltschäden, die das Angeln verursacht (giftiges Senkblei, Tiere und Wasservögel, die sich in weggeworfenen Angelleinen verheddern, zurückgelassener Müll wie Köderbehälter etc.) ist es also auch eine ethische Frage, ob Angeln als harmloses Hobby bezeichnet werden kann. Ich muss den Tierschützern auf jeden Fall zustimmen, dass das Töten von Tieren zur Verrohung der Gesellschaft beiträgt. Das bestätigen auch die Studien, die ergeben haben, dass ein Großteil aller Schwerverbrecher in ihrer Kindheit Tierquäler waren. „Wenn Fische schreien könnten, gäbe es keine Angler“, meinte Kurt Tucholsky einmal. Und wer einmal eine Dokumentation über das Hochseefischen oder über Aquafarmen gesehen hat, wird wohl keinen Fisch mehr essen, in Erinnerung an das ungeheure Leiden dieser Tiere. (Marie Ferrari, Bozen, Leserbrief in den „Dolomiten“, 12.6.2001)

Angeln verroht. Die Tierschutzorganisation PETA schrieb: Der Schlagersänger Peter Alexander angelt und verstärkt damit die Empfindungslosigkeit und die Ignoranz gegenüber dem Leben und trägt außerdem erheblich zur Verrohung der Gesellschaft bei. So könne der Grundstein gelegt werden, „dass sich junge Menschen zu Gewalttätern entwickeln“.(D 1.6.2001)

Brigitte Bardot (66), Schauspielerin, muß wegen rassistischer Äußerungen 30.000 Franc Strafe bezahlen, weil sie in einem Buch die moslemischen Einwanderer in Frankreich kritisiert und deren betäubungsloses Schächten verrurteilt hat. (D 11.5.2001) Wenn einmal andere Zeiten kommen, werden wir mit den Richtern noch einmal über den Fall reden.

L´ultimo allarme Ue: pesce alla diossina. (Corriere della Sera, Milano, 8.3.2001) EU-Alarm: Fisch mit Dioxin.

Gelbe statt weiße Straßenleuchten sollen in Nordtirol dem Artenrückgang nachtaktiver Tiere entgegenwirken. Natriumlampen ersetzen Quecksilberdampf-Hochdrucklampen. (D 2.3.2001)

Tierfreunde um Millionen Mark geprellt vom früheren Chef des Deutschen Tierhilfswerks, Wolfgang Ullrich (56): Er soll 70 Millionen Mark veruntreut haben. Von den Einnahmen des DTHW und des Fördervereins Europäisches Tierhilfswerk (1994 – Februar 1999) über 200 Millionen Mark  sollen ur knapp sieben Prozent dem Tierschutz zugute gekommen sein. (D 16.2.2001) Wir hatten auch früher einen Tierschutzverein, hatten aber an Spenden nicht einmal die Unkosten für Papier und Porto zusammen bekommen. Im wesentlichen waren es, wenn wir uns recht erinnern, nur drei Frauen (M. K., H. F. und E. W.) sowie drei Männer (F.J.H., U.D. und .D. aus W.), die uns finanziell unterstützten. Vergelt´s Gott noch einmal. Wir verstehen nicht, wie es die anderen machen, um zu Spenden zu kommen.

Endzeitstimmung. Ein merkwürdiges Zusammentreffen. Am gleichen Tag, 7. Februar 2001, veröffentlichten die Zeitungen Fotos der urzeitlichen Galapagos-Schildkröte George – er ist der Letzte seiner Art – und einer jetzt im chinesischen Atomsperrgebiet entdeckten Kamelart, die Salzwasser trinkt; die noch höchstens 1000 Trampeltiere leben in den Kum-Tagh-Dünen in Sinkiang (Xinjiang) nahe Tibet sowie in der Wüste Gobi. Gleichzeitig meldeten die „Dolomiten“, dass vor Gallipoli im Golf von Tarent (Taranto) ein neun Meter lange Hai gefangen wurde. Ein so großer Hai war nie zuvor im Mittelmeer gesichtet worden. Am Tag darauf brachte die nämliche Zeitung ein Foto von einem in Asien gefangenen zwölf Meter langen Kraken. Ansonsten waren so große Tiere nur in den Mägen von Walen gefunden worden. Welch entsetzliche Dramen spielen sich wohl in diesen Minuten am Grund des Meeres ab! Auch die Bibel spielt etliche Mal auf die dortigen Geschehnisse an. (8.2.2001)

Nächtlicher Katzen-„Terror“. Bei „Blutorgien“ töten die neun Millionen britischen Hauskatzen jährlich 200 Millionen Säugetiere, 55 Millionen Vögel und zehn Millionen Reptilien und Amphibien. (Studie der Gesellschaft für Säugetiere, D 16.2.2001) Empfehlungen: Katzen nachts einsperren. Nur mit Glöckchen um den Hals aus dem Haus lassen, damit die Opfer gewarnt werden.

Einen zwölf Meter langen Riesenkraken fingen australische Fischer. Er lebte in 500 bis 1500 Meter Tiefe. (D 8.2.2001)

Als die schlimmsten Serienmörder bezeichnete der britische Naturschützer Chris Packham (39) die Katzen. Zuvor hatte eine in den Zeitungen veröffentlichte Studie, wonach Hauskatzen jedes Jahr 275 Millionen Beutetiere erlegen, viel Staub auf der traditionell tierfreundlichen Insel aufgewirbelt. Der Naturschützer forderte deshalb eine nächtliche Ausgangssperre für Katzen. (7.2.2001) Es ist wirklich ein Problem für echte Tierfreunde, wenn man machtlos zusehen muß, mit welcher Grausamkeit Katzen Mäuse, Vögel, Eidechsen und so weiter zu Tode quälen. Leider sind die meisten Tierfreunde keine echten Tierschützer, sondern nur Katzen- oder Hundefreunde und haben kein Mitleid mit der gequälten Kreatur. Demgegenüber kann man Jäger, die zum Beispiel ein krankes Tier mit einem gezielten Schuß in einem Augenblick töten, geradezu als Wohltäter bezeichnen.

Ich wünschte, der Mensch von morgen wäre ein Vegetarier. ... im Sinne von einem Menschen, der Stufe um Stufe höher steigt an Menschlichkeit, Gerechtigkeitssinn und Kultur. Die Intelligenz des Menschen sollte da sein, dem Tier seine natürliche Umwelt zu erhalten und das Tier Tier sein zu lassen. Bei dem Anblick eines kleinen Hundes, der warm bekleidet spazieren geführt wird, stört gerade diese menschliche Güte ein natürliches Gleichgewicht. (Franz Haller, Bozen, Leserbrief, Dolomiten, 30.1.2001)

Der Minister für den Schutz der Kühe im indischen Bundesstaat Gujarat (der Heimat Gandhis), Haren Pandya, erwirkte einen Kabinettsbeschluß, wonach alle Minister wegen der Dürre daheim mindestens eine Kuh füttern müssen, um den Bürgern ein Vorbild zu geben. (D 26.1.2001)

Tiere träumen wie Menschen. (US-Forscher, D 26.1.2001)

Für ein Verbot der grausamen Fuchsjagd hat sich das britische Unterhaus ausgesprochen. (Südwestpresse Ulm, 19.1.2001) Es ist wirklich eine Schande, dass angeblich vornehme Leute – dazu gehört das Königshaus, außen hui, innen pfui -  noch im dritten Jahrtausend Hundemeuten auf Füchse hetzen, die sie dann zerreißen.

Menschen und Würmer enger verwandt als bisher angenommen. Alte Lehrmeinung der Biologie (Urmund entwickelte sich bei Würmern und Insekten zum After, bei Wirbeltieren zum Mund) widerlegt.  (Forscher aus Darmstadt und Heidelberg, D 5.1.2001) Wir erinnern an den Psalm von David und Franziskus: Ich bin ein Wurm, kein Mensch...

Ein als Opfertier für Eid el Adha (März)  vorgesehenes Schaf hat in Alexandria seinen ägyptischen Besitzer vom Dach eines dreistöckigen Hauses in den Tod gestoßen. (D 3.1.2001)

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