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ETIKA 0I7 |
NATUR - NATURA |
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Sonnenwind so schwach wie nie zuvor. … Nasa … Die niedrige Intensität der
Sonnenwinde könne die Heliosphäre reduzieren, einen
mehrere Milliarden Kilometer breiten natürlichen Schutzgürtel rund um die Sonne
… Dadurch könne mehr kosmische Strahlung ins Sonnensystem eindringen. …
Normalerweise hat die Sonne Zyklen mit elf Jahren hoher Aktivität und
anschließend einem Jahr Pause. … bereits seit zwei Jahren … (Stuttgarter
Zeitung, 26.9.2008, AFP)
Warum die Evolutionstheorie falsch ist. Weil sie nicht erklären kann:
1.
den „Sprung vom Nichts zum Sein,
2.
von der anorganischen Materie zum
Lebendigen und
3.
von der unvernünftigen Kreatur zur
geistbegabten Person“.
(die 3 Schlüsselfragen der
Kosmogonie, in „lebe“ Nr. 89, Informationsblatt der Bewegung für das Leben –
Südtirol, März/April 2008, S. 5)
Aufgeschnappt. Zwei Frauen in
M. „Zu Fuß unterwegs?“ „Nur bis zum Parkplatz.“ (13.3.2008)
Der Ausbau der Windenergie ist sehr teuer und bringt wenig. Studie der Bundesregierung: Windkraft ist teuerste Art des Klimaschutzes – Stromverbund: „Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen“ (Die Welt, 25.2.2005, S. 1)
Das Kyoto-Protokoll hält Klimawandel nicht auf. Internationales Abkommen tritt heute in Kraft. (Die Welt, 16.2.2005, S. 1)
Tsunami im Indischen Ozean: mehr als 160.000 Tote.
Flutwelle nach Seebeben reißt Zehntausende Menschen in den Tod. „Zerstörung
im Paradies. Das Wasser verschluckt die Kinder. Wegen der großflächigen
Überschwemmungen warnt die Uno vor dem Ausbruch von Seuchen. Das durch Leichen
und Unrat verunreinigte Trinkwasser stelle die größte Gefahr dar. “ (NWZ
28.12.2004)
Die Menschen sind mitschuldig in mehrfacher Hinsicht. Apokalypse 2004/2005 (siehe
unter 30.12.2004) Die Profitgier kommt auch hier ans Licht:
„Viele der betroffenen Küsten wurden bis vor wenigen Jahren noch von uralten Mangrovenwäldern geschützt, hätten diese natürlichen Schutzwälle aus den einzigen Bäumen, die im Salzwasser überleben, noch existiert, wären viele Menschen gerettet worden. ... Hauptverantwortlich dafür ist der steigende Verbrauch von Garnelen in den Ländern des Nordens. ... Um die steigende Nachfrage zu stillen, sind riesige Küstenflächen entwaldet worden. Anstelle der sensiblen Ökosysteme wurden industrielle Zuchtbecken gebaut... Deutschland hat im vergangenen Jahr rund 30 000 Tonnen importiert.“ (NWZ 28.12.2004, Andreas Boueke)
Verhinderte Klimaschützer
5000 Klimaexperten und Politiker aus 189 Staaten sind nach Buenos Aires geflogen. Sie haben sich unterhalten, ob die Leute weniger mit dem Flugzeug fliegen und weniger mit dem Auto fahren sollen. Sonst ist nichts herausgekommen. Nein, doch etwas: Nach zweiwöchigem Palaver fassten die Delegierten voll Tatendrang den Beschluss, dass sie alle im Mai mit Flugzeugen zur nächsten Klimakonferenz nach Bonn fliegen. Die Umweltschützer weltweit jubeln. Doch die Amerikaner hätten ihnen beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn sie wollten nicht nach Bonn fliegen. Erstens weigern sie sich, ihre Treibhausgase zu reduzieren, womit sie schon bisher alle Klimakonferenzen blockiert haben. Zweitens würden sie die ganzen Flugkosten sparen, und drittens: „Time is money“. Auf gutes Zureden fliegen sie nun im Mai doch nach Bonn, um den Klimaschutz weiter zu blockieren. – Ums Haar hätten sich die Amerikaner als die einzigen Umweltschützer von Buenos Aires erwiesen. (D 20.12.2004, S. 1, le)
Billionen Sterne zusammengestoßen. Tausende Galaxien verschmolzen. Im Maßstab des Universums relativ nahe an der Erde. Eine Energiemenge, die sonst nur von der des Urknalls übertroffen wird. 100 Millionen Grad heiße Schockwelle. Patrick Henry von der Universität Hawaii: „... die Entstehung von einem der größten Objekte im Universum“. Der neue Galaxienhaufen namens Abell.754 liegt im Sternbild Wasserschlange, nur 800 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt. Dies zeigt den Forschern zufolge, daß die größten Strukturen im Weltall noch in der Entwicklung begriffen sind. (D 25.9.2004 dpa, APA, Astrophysical Journal)
Was geht´s
mich an, sagt der Dumme und verschließt Augen und Ohren. Der Kluge hört auf den
Eucharistinerpater Sellemond,
der in seinem Büchlein „Das goldene ABC“ auf Seite 59 schrieb:
„Die Wunder der Schöpfung, Blumenwelt, Tierwelt, Sternenwelt, Atomwelt: Des Schöpfergottes Weisheit und Macht und Freigebigkeit und Güte..., Unendlichkeit und Ewigkeit verkünden laut all die Wunderwerke Gottes ... und fordern den wachen Menschen zu Lob und Preis und zu dankbarer Freude auf.“
Nachträge später
Smog, tre milioni di morti. Rapporto Oms: l´inquinamento atmosferico
uccide più degli incidenti stradali. (la Repubblica,
Roma, 24.9.2002)
City of Goma Buried Under Lava;
Its Catholic
Bishop Is in a Coma Zenit.org CARITAS RWANDA: CONGOLESE REFUGEES
FROM GOMA TO BE HOSTED AT MUDENDE AND NKAMIRA CAMPS (STANDARD, GENERAL)
The majority
of the refugees, still in the area of Gisenyi, have
not received any assistance, food or water, due mainly to concerns that
provisions will not be sufficient to cover basic needs of all. www.fides.org
Vulkan
Nyiragongo bricht aus
Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und
Gomorrha. (1. Mose 19,24)
E il Signor fece piover solfo e fuoco dal cielo sopra
Sodoma e Gomorra. (Genesi 19,24)
Da strömte Schwefel und Feuer nach Goma. (Congo
Sepp Holzers Nichtstu-Landwirtschaft.
Bauernschlau: Nix
tun und die dicksten Früchte ernten. Sepp Holzer, der Extremist unter den
Biobauern. Er düngt nicht, lässt ernten und ist doch reich. Die Leute kommen in
Busladungen aus dem Murtal hinauf zum Kramerhof in Ramingstein im Lungau. Für umgerechnet 42 Mark pro Kopf zuzüglich
Mittagessen gehen sie dort oben das Wunder anschauen, das der Mann vollbracht
hat. Das fast undurchdringliche Gestrüpp ist das Markenzeichen der "Holzerschen Permakultur".
Der Bauer redet wie ein Wasserfall. Planlos wächst alles durcheinander. Da ein
Kirschbaum, daneben Aprikosen, Kiefern dazwischen, Apfelbäume und Kastanien;
alle paar Meter eine Kartoffelstaude, ausgetriebener Kopfsalat,
"Urgetreide" auf kaum erkennbaren Terrassen... Gelernt, sagt Holzer,
hat er alles aus dem "Buach Natur". Er hält
nichts von den "hirnlastigen Professoren"
und den Sachverständigen in den Landwirtschaftsämtern..., die ihm dauernd
Vorschriften machen wollen. Gegen sie hat er gekämpft seit 1962, seit er den
kleinen, damals bitterarmen Bergbauernhof von seinem Vater übernommen hat. Die
Industrie-Landwirtschaft und Kunstdünger mag er nicht. Er propagiert die "Nichtstu-Landwirtschaft". "Nix düngen, nix
schneiden", sagt Holzer. "Wachsen lassen! Die Natur, die is gscheider als die Menschen, du kannst sie nit verbessern. Und wenn´st im
Kreislauf der Natur drin bist, dann arbeitet die für dich, dann brauchst nix
tun." Natürlich läßt Holzer einfließen, daß hinter dem Durcheinander auf seinen 45 Hektar zwischn 1000 und 15000 Metern Meereshöhe ein ausgeklügeltes
System steht, daß er die Terrassen in einem
bestimmten Winkel zur Sonne gezogen hat... Den Boden läßt
er durch halbwilde Mangalitza-Schweine bearbeiten...
Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Pflanzen nützt er aus... Neun
Millionen Mark investiert. Heute rennen ihm die Ökotouristen den Hof ein... Die
Ware kostet "das Fünffache wie im Supermarkt" und bringt ihm für ein
Kilo Kirschen bis zu 21 Mark. Und für die Wochenendseminare auf seinem Hof, bei
denen die Teilnehmer im Heu schlafen und morgens unter dem Mühlrad duschen,
nimmt er zwischen 650 und 1200 Mark. Aus 40 Ländern der Welt hat er Nachfrage
nach seinen Erkenntnissen und nach Beratung. (Stuttgarter Zeitung, 26.10.2001,
S. 3, Paul Kreiner)
Wissen über Pflanzen und Tiere schwindet. "Zwölfjährige können heute Automarken
aufsagen, aber sie kennen keine Wildpflanzen mehr", sagt Claus-Peter
Hutter, Präsident der Umweltstiftung Euronatur und Leiter der Umweltakademie in
Stuttgart. Kinder können Löwenzahn und Rosen nicht auseinanderhaltwn,
Biologiestudenten Amseln nicht von Gartenrotschwänzen unterscheiden. Hutter:
"Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer müssen mit den Kindern wieder
mehr raus." (Anm. etika.com: und erst recht die Eltern!) (Südwestpresse, Ulm, 14.8.2001)
etika.com: Computer beschädigt nach einer von bösen Geistern
entfesselten Wasser- und Schlammkatastrophe. (Anfang Juli 2001)
Cade l´ultimo
segreto della vita. Svanisce il concetto di razza, l´ambiente determina il
carattere. (La Stampa, Torino, 12.2.2001, p. 1)
“Das letzte Geheimnis des Lebens fällt.“
Bauplan des Menschen. Menschliches
Erbgut entziffert. Am 12.2.2001 veröffentlichten die Forscher des
internationalen Human-Genom-Projekts (HGP) sowie die Firma Celera
Genomics von Craig Venter
den genetischen Bauplan des Menschen. Der Mensch hat 30 000 bis 40 000 Gene,
nicht viel mehr als Mäuse haben. Interessant ist, dass die meisten Gene die
meiste Zeit abgeschaltet werden, ja viele nur während der Schwangerschaft zur
Heranbildung des Menschen dienen.
Das letzte Geheimnis gelöst? Denkste. Die
Wissenschaftler mögen sich ja nicht einbilden, dass sie mit diesen materiellen
Entdeckungen das Geistwesen Mensch erklären könnten. Die Seele ist ihm von Gott
eingehaucht worden. Der Geist kommt von Gott, und seine Kinder sind anders als
jene des Teufels.
Krebstod unter Kleingärtnern. In Hamburg sind 21 Schrebergärtner an Krebs
gestorben. Unter ihren Parzellen befindet sich eine Müllschicht. (D 6.2.2001) Das
ist ja logisch. Wie kann auf einer Mülldeponie, einem Sammelsurium von Abfällen
und Giften, etwas Gesundes entstehen? In diesem Zusammenhang: Ähnlich
idiotisch, ja strafbar verhalten sich lokale und regionale Verwaltungen, die
vorschreiben, dass der Bürger jeglichen organischen Abfall auf seinem Komposthaufen
zu entsorgen hat. Da werden dann mit Chemie vollgespritzte Orangenschalen,
Zitronenschalen, die schon immer eine schädliche Ausstrahlung hatten (siehe die
einschlägige Bio-Literatur, z. B. Seifert), und Verschimmeltes aufgehäuft – und
daraus soll gesunde Erde entstehen! Da hilft nur eines: Wer solche Anordnungen
erlässt, muß für die negativen Folgen mit seinem
Vermögen persönlich haftbar gemacht werden. - Eine Ausnahme würden wir
allerdings zulassen: Messners Mountain-Museum auf dem Müllberg Sigmundskron. Dafür bekämen die Bozner Stadtväter noch den
Orden Pour le Mérite.
Die „vielfache Dzud“
(Dürre, Schnee, Frost) sucht die Mongolei heim. Bis zu minus 50 Grad. 600 000 Tiere tot.
(3.2.2001)
Klärschlamm vergiftet Pflanzen.
Nicht als Dünger verwenden!
Die nordrhein-westfälische Umweltministerin
Bärbel Höhne (Grüne): „Belasteter Klärschlamm aus städtischen Regionen gehört
nicht auf den Acker.“ Die Schadstoffe würden letztlich im menschlichen Körper
landen. (D 1.2.2001)
Klimawandel dramatischer als erwartet. Dürren könnten bislang fruchtbare Gebiete befallen. Meeresspiegel könnten im schlimmsten Fall in den kommenden 1000 Jahren um bis zu drei Meter steigen; Küstenregionen würden überschwemmt. Bei der UN-Konferenz in Schanghai sagte Robert Watson vom UN-Komitee für Klimaveränderungen: „Die Regierungen der Welt müssen neue Wege finden, um die Emissionen der Treibhausgase zu reduzieren.“ Im Konferenzbericht heißt es, neue Forschungsergebnisse zeigten deutlich, daß der Temperaturanstieg auf die Luftverschmutzung zurückgehe und nicht auf natürliche Faktoren. Sir John Houghton: „Der Grad der Klimaveränderung in diesem Jahrhundert ist größer als der in den vergangenen 10 000 Jahren.“ Watson sagte, China habe mehr als die USA für ein umweltverträgliches Wirtschaftswachstum getan. Amerikanische Autos, Fabriken und Kraftwerke stoßen ein Viertel der weltweiten Treibhausgase aus. (Südwestpresse Ulm, 23.1.2001, S. 1)
Öl verpestet Tierparadies. Nach der Havarie des Tankers „Jessica“ wird die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der Galapagos-Inseln von einer Ölpest heimgesucht. 80 Prozent der 900 000 Liter Treibstoffe sind ausgelaufen und haben die Strände erreicht. (Südwestpresse Ulm, 23.1.2001) Lustiger Titel des Kommentars von Martin Hofmann: Sofort handeln. Lustig, weil natürlich niemand an so etwas denkt.
Sibirien. Bei minus 50 Grad bröckelt das Eis von der Zimmerdecke in der Wohnung von Lena Kolubalowa in Irkutsk. Bei minus 15 Grad sprechen manche scherzhaft noch von einer Hitzewelle. Aber in diesem kältesten Winter seit 30 Jahren friert der Humor ein. Hilflosigkeit und Wut über die schlechte Versorgung machen sich breit. Der Frost legt öfters die Stromleitungen lahm, in der Hafenstadt Nachodka fiel er am Donnerstag für 22 Stunden aus. Auch die Fernwärmeversorgung brach in vielen Gebieten zusammen, nachdem Rohre geborsten waren. Die Behörden sagten zu Lena K., „es gibt nichts, was sie tun können“. (Südwestpresse Ulm 20.1.2001 Blick in die Welt) Ein Vorgeschmack auf das Kommende.
Todesursache Luftverschmutzung: 125 Südtiroler pro Jahr
Effetto serra, l´ultimo allarme; „Cambierà
sapore alla pasta”. Alluvioni e siccità. (la
Repubblica, 28.11.2000, p. 1)
250 Millionen Jahre altes Bakterium
wiederbelebt. Fund in Carlsbad/New
Eine der frühesten Explosionen in
der Geschichte des Universums wurde
jetzt beobachtet. Das Licht war elf Milliarden Jahre unterwegs mit 300 000
Kilometer pro Sekunde. Gammstrahlenausbruch GRB
000131.(D 19.10.2000)
Der Patentantrag auf ein
"Mensch-Schwein-Mischwesen" wurde vom EU-Patentamt in München nach heftigen Protesten am Tag nach
der Veröffentlichung der Nachricht abgelehnt. (7.10.2000)
Mensch-Schwein.
Mischwesen als Europapatent angemeldet von zwei Firmen aus Australien und den
USA. Greenpeace-Protest. (D 6.10.2000)
Ozonloch nicht vorhersehbar wegen Einfluß des
Wetters (Richard Mc Peters, Leiter des Ozon-forschungsprogramms der NASA). Winde spielen eine
Schlüsselrolle. Antarktischer Vortex = riesiger
Luftwirbel rund um Kälteglocke über der Antarktis im Winter. Nobelpreisträger
Paul Crutzen behauptet kurioserweise: "In 30 bis 40 Jahren wird das Ozonloch
verschwunden sein." (Südwestpresse 25.10.2000 Wissenschaft)
Biologische Invasionen. Eingeschleppte
Arten bedrohen Tier- und Pflanzenwelt. Ballastwasser von Schiffen, Flugzeuge. Der Pflanzenökologe Professor
Ingo Kowarik von der Technischen Universität Berlin:
Hochwasserkatastrophen in Indien
und Bangladesch. Lage immer
verzweifelter. Viele Millionen Menschen obdachlos. 1200 Tote in Indien, 126 in
Bangladesch. (D 7.10.2000)
Ein 650 Meter hoher Wasserwall könnte aus dem Atlantik emporsteigen, falls
die instabile Flanke des Berges Cumbre Vieja (1500 m) mit einem Schlag ins Meer stürzen würde.
Eine Riesenwelle würde sich mit der Geschwindigkeit eines Flugzeugs fortbewegen
und würde die Karibik und Florida überrollen. Dort wäre die "Tsunami"
immerhin noch 50 Meter hoch. Diese Berechnungen des britischen Forschers Simon
Day wurden im "New Scientist" und von den Agenturen AFP und APA
verbreitet (5.10.2000)
Ozonloch über der Stadt Ushuaia
auf Feuerland (Argentinien). (D 23.9.2000) Das Ozonloch ist viermal so groß wie
Australien und erstreckt sich über 29 Millionen Quadratkilometer. (D 4.10.2000)
Asteroid knapp an Erde vorbei in der Nacht zum 30.9.2000 in nur 1,5
Millionen Kilometern Entfernung. Erich Meyer, Linzer Astronomische
Gemeinschaft: "Kommt einem Streifschuß
gleich". (D 4.10.2000) Ein Einschlag hätte für die Menschheit
dramatische Folgen gehabt, machten die Linzer Forscher deutlich.
Grandi
città, aria avvelenata, dieci morti al giorno per smog. (la
Repubblica, Roma, 19.9.2000, p. 13)
El
agujero de la capa de ozono sobre la Antártida sigue creciendo de forma
alarmante. La superficie deteriorada es de 28,3 millones de kilómetros
cuadrados, el equivalente a tres veces el continente europeo. (El Periódico, Barcelona, 9-9-2000, p. 1)
77 Millionen Menschen in
Bangladesch droht Arsenvergiftung, weil das Grundwasser verseucht ist. In den vergangenen Jahrzehnten
seien Millionen Brunnen gebaut worden, wobei auf das Arsen nicht geachtet
wurde. Die Folgen: Krebs, Herz- und Atemwegsleiden
sowie Zuckerkrankheit. (Allan Smith, Berkeley
University, WHO, D 9.9.2000)
Papst verurteilt Klonen von
Embryonen. "Solche
Verfahren ... sind moralisch nicht vertretbar, selbst wenn sie einen guten
Zweck zum Ziel haben". (D 30.8.2000)
Nordpol erstmals seit
Jahrmillionen eisfrei. Forscher
alarmiert. (D 21.8.2000)
Klonen wie Kannibalismus. Der schottische Kardinal Thomas Winning hat das Klonen von Menschen mit Kannibalismus
verglichen. Den Menschen werde vorgegaukelt, daß man
Alzheimer, Parkinson oder Diabetes nur durch Klonen, Kannibalismus und das
Töten von menschlichen Embryonen heilen könne. (Sunday
Telegraph, D 21.8.2000) Nein zum Klonen des Menschen. Energischer Protest des
Vatikans. (D 18.8.2000)
Londra
dice sì alla clonazione umana. Via libera da Blair "ma solo a scopo
scientifico". Proteste in Italia: deve intervenire l´Europa. (Corriere
della Sera, Milano, 17.8.2000, p. 1)
Pflanzen warnen ihre Nachbarn vor
Tieren: "Vorsicht Kuh" oder "Vorsicht, Insekten" oder "Vorsicht, Milben".
In den beiden letzten Fällen ergreifen die Pflanzen dann die Schutzmaßnahmen,
die ihnen möglich sind, z. B. die Bildung von Abwehrstoffen. Der Saft der
Pflanzen wird für die Milben wneiger schmackhaft
gemacht. (D 3.8.2000) Alles lebt! Alles ein Wunder! Wenn wir die
Bäume und Blumen reden hörten!
Das menschliche Erbgut ist entschlüsselt. Bekanntgabe am gleichen Tage wie die Veröffentlichung des 3. Geheimnisses von Fatima. "Die Welt" schreibt: Durchbruch im Kampf gegen Krankheiten. Das Ende der Vielfalt. "Am Ende suchen wir nach dem gesündesten Kind, das man für Geld kaufen kann." Trendforscher Rifkin warnt: Wer die Gene kontrolliert, der kontrolliert das 21. Jahrhundert. - Das Ende des Leids. Sogar das Rätsel des Alterns und Sterbens könnte gelöst werden. Wissenschaftler halten Unsterblichkeit nicht mehr für ausgeschlossen. (27.6.2000, S. 1 - 3).
Das Buch des Lebens. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung"
druckt auf sechs Seiten die letzte Sequenz des menschlichen Erbguts (Genom) ab;
die drei letzten Zeilen lauten:
TCCCTT TGTGCT AGGGGT TGTGGT
CAACAC AAGATT TCTGGA TCCCCG
GGTACC GAGCTC GA
Craig Venter: Zum erstenmal
hat unsere Spezies die Möglichkeit die Buchstaben des Lebens zu lesen. Weiterer
Titel in der FAZ vom 27.6.2000: Die Rechtschreibung des Lebens. (Anmerkung: Wenn die Deutschen diese genau
so verhunzen wie die Rechtschreibung, siehe fehlenden Beistrich vor dem
Infinitiv mit zu...) Frank Schirrmacher erläutert: Das Buch des Lebens ist
achthundertmal umfangreicher als die Bibel. Es ist gleichzeitig ziemlich klein,
denn wir tragen einhundert Milliarden Kopien von ihm in unseren Zellen herum.
Und zugleich ist es in dreiundzwanzig Kapitel eingeteilt - dreiundzwanzig
Chromosomenpaare. Jedes erzählt eine andere Geschichte. Kurzkommentar etika.com: Das wirkliche Buch des wirklichen Lebens
schaut ganz anders aus.
Das Human-Genom-Projekt (HGP) hat nach eigenen Angaben 97 Prozent der
menschlichen Gene entschlüsselt, zweieinhalb Monate nach ersten
Erfolgsmeldungen des US-Genforschers Craig Venter.
Die Buchstabenfolge der über drei Milliarden Basenpaare
des menschlichen Genoms sei weitgehend bestimmt, die Anordnung der großen
DNA-Fragmente in der richtigen Reihenfolge, hieß es. "Unsere Gene machen
unser Mensch-Sein aus", sagte Michael Dexter, Direktor des britischen Hauptsponsors
Wellcome Trust. (D 27.6.2000)
Allarme smog: uccide 3500 persone l´anno in Italia. L´inquinamente
da traffico provoca migliaia di vittime. Rapporto dell´Oms
(Organizzazione mondiale della sanità). Torino, Napoli, Bologna e Roma
le città più inquinate. Le micropolvere soffocane le persono che sono già ammalate. (Corriere
della Sera, 21.6.2000, p. 1 e 5)
Es wird immer wärmer - schuld ist der Mensch. Die Weltmeteorologie-Organisation (WMO) hat ausgerechnet, daß die Temperaturen um 2100 mindestens zwei Grad höher sein werden und daß doppelt bis dreimal so viel Kohlendioxid in der Atmospähre sein wird wie vor der Industrialisierung. Daß der Mensch schuld ist an der Klimaveränderung, daran haben 700 Forscher keinen Zweifel. (D 26.5.2000)
Die EU hat ein Patent auf Euthanasie erteilt.. Das Europäische Patentamt in München schämte sich nicht, der Michigan State University das Patent auf einen "Killercocktail" (so die Deutsche Hospiz Stiftung) zum "humanen Töten von Säugern" einschließlich Menschen zu erteilen. Besonders delikat: Das deutsche Pharma-Unternehmen Hoechst (wer denkt da nicht gleich an ?) hat Geld für die Entwicklung beigesteuert. (D 23.5.2000)
Die EU hat Bio-Piraten aus den USA ein Patent erteilt. Indien wehrt sich
gegen den neuen Biokolonialismus. Es
ist eine Frechheit sondergleichen, daß sich die
EU-Europäer anmaßen, Patente auf den indischen Neembaum
(gesprochen Niembaum) zu vergeben, z. B. das Patent
EP 0 436 257 B1. Das Öl des immergrünen, bis zu 20 Meter hohen Neembaums wird seit jeher gegen alle möglichen Krankheiten,
zur Zahnpflege (seit langem in Reformhäusern) sowie gegen Schädlinge
eingesetzt. Und da kommen ein paar Imperialisten daher und nehmen das
traditionelle Wissen eines alten Kulturvolkes in Beschlag, um es danach gegen bare
Münze zu verkaufen! Das ist Ausbeutung und übelstes Herrenmenschentum. EU,
schäme dich, solche schmutzigen Geschäfte der amerikanischen Kapitalisten zu
unterstützen! Leider:
Pecunia non olet.
99 Prozent des Erbguts haben die Forscher unter Craig Venter, Präsident von Celera Genomics Corp. in Rockwille (Maryland/USA) enttschlüsselt. Damit sind die chemischen Buchstaben eines Menschen zu identifizieren. (D 7.4.2000)
Was fürchtet ihr die Planeten den dritten Weltkrieg, den Weltuntergang? Fürchtet eure eigenen Sünden!
¡No temáis los planetas, la tercera guerra
mundial, el fin del mundo! ¡Temed vuestros propios pecados!
(2.5.2000, vor der Aufreihung der
Planeten)
Ein Horrorbild veröffentlichten die "Dolomiten" am 31.3.2000: Einer weißen Maus ist ein Ohr aufgepropft. Mit der neuen Horrortechnik "Tissue engineering" sollen Tiere zu Lieferanten für Spenderorgane degradiert werden.
Lärm verkürzt die Lebenserwartung, meinen Fachleute. Der Oldenburger Psychologe Prof. August Schick schätzt, daß jeder siebte Deutsche unter schädlichem Lärm leidet. Experten glauben, daß Lärm jeden 50. Herzinfarkt verursacht. Der Oldenburger Medizin-Physiker Prof. Birger Kollmeier "Lärm ist die Umweltverschmutzung Nr. 1." (Südwestpresse 22.3.2000)
Gletscher schmelzen weiter. Von 103 Gletschern in Österreich sind
1999 92 zurückgegangen, neun sind gleich geblieben, zwei sind größer geworden. (D 11.3.2000)
"Abbiamo clonato undici
embrioni umani". L´annuncio
dalla Cina: tre si stanno sviluppando, l´obiettivo è "coltivare"
organi di ricambio. (Corriere della Sera, Milano,
5.3.2000, p. 18)
Clonazione dell´uomo. L´Europa dice sì per errore alla
clonazione dell´uomo. L´ufficio brevetti della Ue con
sede a Monaco ha autorizzato due aziende. "Ci siamo sbagliati, ora
speriamo che qualcuno faccia ricorso". (La
Repubblica, 22.2.2000, p. 15)
EU erlaubt Klonen von Menschen. Das EU-Patentamt in München erteilte
im Dezember 1999 angeblich aus Versehen erstmals ein Patent auf gentechnisch
veränderte menschliche Embryozellen und behauptet danach tolldreist, nur ein Einspruchsverfahren Dritter könne das Patent
unwirksam werden lassen, obwohl das Patent den Patentrichtlinien der Behörde
von 1998 widerspricht. Laut Greenpeace und "Financial Times"
ermöglicht das Patent theoretisch die Konstruktion eines gentechnisch
veränderten Menschen. Jürgen Liminski schreibt:
"Der gesichtslose Frankenstein in
München hat seinem Papier-Homunculus auch eine Nummer gegeben: EP 695 351. Der
Mensch ist mehr als nur die Summe seiner Gene. Er ist Ebenbild Gottes. Deshalb
ist dieses Patent mit der Würde des Menschen auch nicht zu vereinbaren." Drei
Prüfer haben dies zu verantworten.
(22.und 23. 2.2000) Vor Gott und den
armen Geschöpfen, die vielleicht wie im Gruselfilm über sie und die verrückten
Wissenschaftler kommen werden, die es nach Frankenstein-Manier wagen, dem
Schöpfer ins Handwerk zu pfuschen.
Aus der Goldwaschanlage im rumänischen Baia Mare ist Cyanid-Lauge
ausgelaufen und hat viel Leben in den Flüssen Theiß und Donau zerstört.
Mehrere Staaten sind von der Katastrophe betroffen. (22.2.2000)
Das Verursacherprinzip bei Umwelthaftung wird in einem EU-Weißbuch
verankert, das Kommissarin Margot Wallström präsentierte. (Das wird ein Spaß!) Wenn die Behörden nicht eingreifen, dürfen
örtliche Interessengruppen künftig an ihrer Stelle handeln. Sie dürfen in
dringenden Fällen eingreifen, um Schaden abzuwenden. (10.2.2000)
Le città in fuga
dallo smog. "Grande Fratello aiutaci tu". (La Repubblica, Roma, 1.2.2000, Cronaca, p.
28)
70 Pflanzen- und Tierarten sterben jeden Tag auf
der Welt aus. (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, 29.12.1999)
An Weihnachten 1999 wird der Stern von Bethlehem wieder sichtbar.
Jupiter und Saturn bilden wieder eine sogenannte dreifache Große
Konjunktion wie damals und alle 120 bis 140 Jahre. (16.12.1999)
Im Katastrophenrekordjahr 1999 sind über 52 000 Menschen ums Leben
gekommen. (Schweizer Rückversicherer Swiss Re, 10.12.1999)
Viel Opfer kommen bei Erdbeben und Hauseinstürzen "erst dann zu
Tode, wenn die schweren Maschinen eingesetzt werden", oft schon wenige
Tage nach einer Katastrophe. Unsere alte Theorie, daß
Menschen und Tiere in Hohlräumen (z. B. Kellern) noch tage- und wochenlang
leben können, bestätigte jetzt auch der Chef der ABC-Abwehrschule des
österreichischen Bundesheeres, Oberst Norbert Fürstenhofer, gegenüber der APA
nach der Gasexplosion in Wilhelmsburg. Tiefere Temperaturen seien eher ein
Vorteil, während bei hohen Temperaturen bald die Austrocknung und das
Verdursten drohten. (D 4.12.1999) Der wirkliche Horror!
Das "Buch des Lebens" wollen britische Forscher
geöffnet haben, indem sie das erste menschliche Chromosom zu 97 Prozent
entschlüsselten. (2.12.1999)
Die Hälfte der Flüsse der Erde sind verschmutzt oder
drohen auszutrocknen, stellte die Weltwasserkommission in Washington fest. (30.11.1999)
Virus preistorici sotto i ghiacci polari. Bonn, allarme alla conferenza
sul clima: Lo scioglimento potrebbe portare pericolose malattie. (Corriere della Sera, Milano, 3.11.1999)
Prähistorische Viren unter den Polargletschern könnten gefährliche
Krankheiten auslösen.
Erdbeben: Großstädte gefährdet. (Südwestpresse 29.10.1999)
Die Erbanlagen jedes Menschen werden in wenigen Jahren erkennbar sein,
prophezeit der Wiener Arzt Heinz Fidelsberger. Das
würde furchtbare Konsequenzen für den Einzelnen etwa beim Abschluß
von Versicherungen, bei der Einstellung durch eine Firma oder bereits im
Mutterleib haben. (20.10.1999)
Giftige Spritzmittel in Südtirols Apfelbaumwiesen werden vom Wind sogar in abgelegene Naturschutzgebiete getragen, wo sie Insekten töten. (Gerhard Tarmann, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Dolomiten, 19.10.1999, APA)
Il Vaticano: sì ai cibi
transgenici. "Possibile clonare animali e piante ma non gli uomini". La chiesa non è più diffidente verso le
biotecnologie. L´annuncio di monsignor Elio Sgreccia, vicepresidente della pontificia Accademia per la
Vita. (La Repubblica, Roma, 13.10.1999,
p. 28) Das Klonen ist ein Eingriff in
Gottes Schöpfung und verwerflich. AIHS
Italiens Küstengewässer verschmutzt. 3,5 Prozent des Meerwassers an
den 8600 Kilometer langen Küsten gelten schon jetzt als mehr oder weniger
verseucht. Die Verschmutzung geht auf eingeleitete Kanalisationen (59,2
Prozent), auf die Einleitung von Industriebetrieben (33,2 Prozent) sowie auf
die Schiffahrt (7,6 Prozent) zurück. (glücklicher
leben, Zeitschrift für Lebensschutz, Salzburg, 7-8/1970!). Und da will man uns weismachen, die
Wasserqualität sei heute, drei Jahrzehnte später, großteils
in Ordnung?! Als ob die Flüsse seitdem sauberes Wasser ins Mittelmeer gebracht
hätten!
Obstbauern hörten nicht auf den Propheten Alwin Seifert - Für Südtirol
ist es 5 nach 12. "Dolomiten" vom 16.9.1999: Südtirols
Obstgenossenschaften fordern Intervention. Die Apfelpreise sind im Keller.
Frankreich, Belgien, Holland und Überseeländer überschwemmen den EU-Markt mit
Äpfeln. Die EU sei der Abfalleimer für die ganze Welt, wo Argentinien, Chile,
Südafrika unf Neuseeland absetzen, sagte Manfred
Schweitzer von der Obstgenossenschaft Zwölfmalgreien.
"Die EU ist wie eine Hausfrau, die den Kühlschrank gestopft voll hat und
weiterhin einkaufen geht. Wir fordern eine Intervention der AIMA." Vielleicht nutzt es etwas, in dieser Lage
Prof. Dr. Alwin Seifert aus Dießen am Ammersee zu zitieren, dessen
bahnbrechendes Buch "Gärtnern ohne Gift" viele Jungbauern vielleicht
nicht einmal kennen. Seifert schrieb in "glücklicher leben"
(Zeitschrift für Lebensschutz, Herausgeber Professor Günther Schwab, Nr.
7-8/1970) unter anderem:
Es gibt für alles nur Kunstdünger. Humuspflege kennt man nicht, vom Bodenleben
weiß man nichts. Dafür wird gespritzt, unentwegt, ein Gift nach dem andern,
alle paar Jahre neue Gifte, wenn die alten nicht mehr wirken. Das Besprühen
oder Waschen der Bäume mit den Giftbrühen von einzelnen Fahrzeugen aus ist
schon unwirtschaftlich geworden. Man benützt dazu die überallhin ausgebauten
großen Beregnungsanlagen, die man des Frostschutzes halber haben muß (die Blüten werden in einen Eismantel gehüllt; die
Wärme, die das Wasser beim Gefrieren abgibt, schützt Staubgefäße und Griffel
der Blüten vor dem Erfrieren). Hinter all dem steht die gewaltige
wirtschaftliche Macht der deutschen, der schweizerischen, der italienischen
chemischen Industrien und der Maschinenfabriken.
Schon vor vielen Jahren hörte ich Bauern und Bäuerinnen klagen, daß sie bei achtzehn Spritzungen kaum noch etwas verdienen
können. Nur Wissenschaftler, die frei sind von den engen Scheuklappen, die
jedem Landwirtschaftsbeflissenen anerzogen werden, wissen, daß
es so nicht weitergeht. So berichtete mir einer, daß
nach der ersten Anwendung von E 605 die Rote Spinne, eine Spinnmilbe die immer
schon ein harmloser Mitläufer gewesen war, plötzlich zum schlimmsten Feind des
ganzen Obstbaus wurde. Sie kann nur mit neuen, noch schwereren Giften etwas
eingedämmt, aber nicht ernsthaft bekämpft werden. In all dem fürchterlichen
Giftkrieg ist noch kein einziger Schädling ausgerottet worden. Ich habe den
Verantwortlichen gesagt, daß sie alle paar Jahre
einen neuen Schädling bekommen werden, der jetzt noch gar keiner ist, der nur
durch diese Giftwirtschaft überhaupt zum schädling
werden kann - es ist genau so geworden.
Alle Böden sind nun so vergiftet und damit so leer von jedem gesunden
Bodenleben, daß auf ihnen keine Pflanze mehr gesund
bleiben kann - und was nicht gesund ist, sucht die Natur durch ihre
Gesundheitspolizei, eben die Schädlinge, zu beseitigen.
Schon fangen immer mehr Hausfrauen an, sich bei Äpfeln durch eine schönfarbige
glatte Schale nicht mehr blenden zu lassen. Sie kaufen tatsächlich lieber
schorffleckige in der Meinung, die seien sicher unbegiftet.
( Anmerkung: Bis heute unerfüllter Traum des Idealisten
Seifert - das heißt: wir Konsumenten sind mit schuld).
Selbstverständlich habe ich nicht nur gerügt und gewarnt, sondern zu helfen
versucht. Der Weg zu einer so vollkommenen Gesundheit aller Obstbäume, daß sie von keinem Schädling befallen werden können, daß also alles Stäuben und Spritzen mit Giften
irgendwelcher Art überflüssig ist, der ist in 38 Jahren eigener Art erprobt
worden und für jeden selbständig Denkenden gangbar. An den 46 Obstbäumen in
meinem eigenen Garten, Hochstämmen und Spindelbüschen auf 800 Meter Höhe,
geschieht nichts an Pflege oder Düngung; nur das Bodenleben, das sie so gesund
und überströmend fruchtbar gemacht hat, wird gefüttert mit Kompost und etwas
organischem Dünger. Im Austrieb des 39. Jahres gab es keine Blattlaus mehr,
keine Rote Spinne, keine Monilia, und schon im Vorjahr trotz so vielem Regen
keinen Schorf. Außer meiner Fibel "Gärtnern ohne gift"
gibt es keine Anweisung zu dem neuen Weg. Es ist für Südtirol buchstäblich fünf
nach zwölf!
Anmerkung: Inzwischen haben die Autos mit
ihren Abgasen die Lage extrem verschlimmert. Einerseits haben sie das Klima
verändert; die Unterlandler Bauern können ein Lied
singen vom fast jährlichen Hagelschlag. Andererseits überzieht der giftige Smog
die ganze Etschtalebene und lagert sich logisch auch
in den Böden ab. Ohne den Massenverkehr auf der nahen Brenner-Autobahn zu
beenden, kann es keinen Neuanfang geben. Und das von uns vorgeschlagene
Alternativmodell Autos auf Schienen wird belächelt oder abgelehnt. Noch dazu
kommt jetzt die Konkurrenz aus anderen EU-Ländern, aus Osteuropa und Übersee.
Apokalypse auch hier. Wenn man nicht zum einfachen Leben zurückkehrt, die
Gebote Gottes und der Natur achtet, geht alles zugrunde. Es soll aber anerkannt
werden, daß die meisten Obstbauern und der
Beratungsring mit dem integrierten Obstbau wenigstens einen Schritt nach vorn
getan haben. Aber das dürfte zu wenig sein, um die Zukunft zu sichern. Und es
gibt sogar Bio-Bauern, denen wir viel Glück wünschen. Sie sind auf dem
richtigen Weg. Mögen die anderen ihnen folgen! 0I7042
Genforscher verkleinern Tiere auf Miniaturformat. Manipulierte Taufliege
ist nur noch halb so groß wie das Original. (Die Welt, 24...9.1999, Seite 1) Den Genforschern
wird es gleich ergehen. Beiträge zur bunten Vielfalt im diesseitigen und
jenseitigen Universum. 0I7041
Sogar Unterabteilungen der UNO, die ja den freien Welthandel, die Globalisierung usw. durchboxt, schlagen Umweltalarm. Das vom Deutschen Klaus Töpfer geleitete UN-Umweltprogramm (Unep) warnte in seinem Millenniums-Bericht "Geo 2000": Die Zeit für eine Rettung der globalen Umwelt läuft aus. Verschmutztes Wasser gefährdet die Gesundheit von 1,2 Milliarden Menschen; pro Jahr sterben deswegen 15 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Vier Fünftel des Waldes sind geschädigt oder vernichtet. Etc. (16.9.1999) Kommentar: Dafür sorgt schon der liebe Gott. 0I7040
Ein Viertel der Nahrungsmittel ist mit Mykotoxinen
verseucht, die krank machen oder zum Tod führen können. Diese giftigen
Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen bedrohen Menschheit und Tierwelt.
(Veterinärmedizinische Universität Wien, Zeitungen vom 15.9.1999) 0I7039
Patentschutz auf Leben, auf menschliche Gene, auf gentechnisch veränderte
Pflanzen und Tiere - alles macht das Europäische Patentamt in München jetzt
möglich. (31.8.1999) Nur Gott, dem
Schöpfer, geben sie kein Patent. 0I7038
Brüsseler Entscheidung provoziert das Verbreiten von Krankheitserregern -
EU-Agrarminister treffen skandalösen Beschluß zur Tierfett-Produktion (auch ein Stück Apokalypse) Pressezitate 0I7037
Mit Genmais haben die amerikanischen Farmer kein Glück. Pressezitate
0I7036
Totale Sonnenfinsternis am 11. August etwa zwischen 11 und 14.15 Uhr
in einem 100 Kilometer breiten Streifen im Süden Deutschlands (z. B. zwischen
Stuttgart und Augsburg) und in Teilen Österreichs für ungefähr zwei Minuten.
Der Mond schiebt sich vor die Sonne, so daß es
rabenschwarz wird, zumindest wie bei einer Vollmondnacht. Der Horizont wird in
ein Dämmerlicht getaucht, Planeten werden sichtbar, es wird kühler, Haustiere
verkriechen sich, Blüten schließen die Kelche, Fledermäuse und Nachtfalter
werden aktiv. Der gesamte Ablauf dauert in München von 11.16 bis ungefähr 14
Uhr. Die letzte Sonnenfinsternis in Deutschland war 1887, in Österreich 1842,
die nächste über Österreich wird am 3. September 2081 sein. Seit 1133 ist es
die zehnte totale Sonnenfinsternis in Österreich. Ganz wichtig: GEFAHR!!! Nicht in die Sonne schauen, nur mit spezieller
metallbeschichteter Schutzbrille, die es in Optikergeschäften
gibt. Für Ferngläser und Fotoapparate spezielle Filter kaufen! Die
Sonnenstrahlen sind so stark, daß sie die Netzhaut
schädigen. Erblindung droht. Siehe auch http://www.dwd.de Bestaunen wir die
Größe Gottes und danken wir ihm, daß er eine so
herrliche Welt geschaffen hat!
Nachtrag: Die meisten erlebten nur die zweiminütige
Dunkelheit ab 12.31 Uhr
(Rhein bei Karlsruhe); der Schatten wanderte dann Richtung Österreich, Rumänien
und Indien weiter. Nur jeder achte hatte freie Sicht auf die "schwarze
Sonne" 0I7035
Alles bunt gemischt, nur keine Monokulturen! Das ist das wirksamste
Rezept zur Schädlingsbekämpfung. Jetzt sind auch Agrarökologen der Universität
Göttingen darauf gekommen. (6.8.1999) 0I7034
Die EU-Umwelt-Fördermittel flossen zu 60 Prozent in Unternehmen. (Zeitungen vom 30.6.1999). Der Kundige weiß Bescheid. 0I7033
Stubaier Alpen: neuer Klettersteig bei der Dresdner Hütte auf den Egesengrat (2631 m). www.stubai.gletscher.com 0I7032
Forscher klonen Menschen nach der Dolly-Methode und töten die
Embryonen aufgrund amerikanischer Vorschriften binnen zwei Wochen. Erste
Versuche wurden im November 1998 durchgeführt. Jetzt berichtete die "Daily
Mail" (London) über einen neuen Fall. (18.6.1999) 0I7031
Una nube tossica grande come gli Usa. Assedia l´Oceano Indiano: è formata dai gas di scarico del subcontinente. E le particelle di aerosol inquinato causano un raffredamento del clima. (La Stampa, torino, 12.6.1999) Die Abkühlung des Klimas durch Aerosole wurde schon vor vielen Jahren von ETIKA vorhergesagt. 0I7030
Tirol erstickt unter jährlich 50.000 Tonnen Autoschadstoffen. (Anm.: Gemeint ist nur Nordtirol.) Davon entfallen 69 Prozent auf die Brennerautobahn. Laut EU soll der Verkehr von 1,2 Millionen Lastwagen 1997 auf 2,8 Millionen Lkw pro Jahr anschwellen. (Zeitungen 9..6.1999 dpa Thomas Brey) Tatenlosigkeit bedeutet Selbstvergiftung. 0I7029
Gegen den Nestle-Konzern demonstrierte Greenpeace, weil Nestle genmanipulierte Nahrungsmittel auf den Markt bringt. (12.5.1999) 0I7028
90 Prozent der "EU-Bürger" sind regelmäßig zu hohen Ozondosen ausgesetzt, die über den 1995 von der WHO festgesetzten Niveau liegen. (Zeitungen vom 29.4.1999 Reuters, APA) 0I7027
Für dicke Luft über dem Indischen Ozean sorgen weiträumige Schadstofftransporte aus 1000 Kilometer und weiter entfernten "Quellen". Die Sichtweite auf offener See beträgt oft weniger als zehn Kilometer. Die Wissenschaftler können nachweisen, daß die Dunstschicht auf vom Menschen verursachte Luftverschmutzung zurückgeht. (Max-Planck-Gesellschaft München, Zeitungen 16.4.1999 dpa) 0I7026
Das Worldwatch-Institut erregt immer wieder Aufsehen mit seinen in der ganzen Weltpresse verbreiteten Umwelt-Alarmmeldungen, aber wer weiß schon daß es von dem sogenannten amerikanischen Umwelt-Guru Lester Brown 1974 ausgerechnet mit Hilfe der Rockefellers gegründet wurde (Zeitungen vom 25..3.1999 dpa) ? 0I7025
86 Prozent der Badestrände Marokkos sind verunreinigt. Pilze lösen Hautkrankheiten aus, meldeten Zeitungen am 18.3.1999. 0I7024
Das sagt alles. Kleinanzeige in einer Tageszeitung vom 13.3.1999: Top-Studentenjob: Vertreten Sie die attraktivsten und bekanntesten Rettungs- und Umweltschutzorganisationen Deutschlands! Ab sofort - ca 3500 DM pro Monat . Fa. Wesser, Bürio Innsbruck: Tel. 0043/512/276541. Es gibt Organisationen, die schwimmen im Geld, während es die Idealisten selten zu etwas gebracht haben. 0I7023
Die Fütterung mit Gentech-Kartoffeln verursacht bei Ratten schwere Gesundheitsschäden (britische Forschungsergebnisse, Zeitungen vom 12.3.1999). 0I7022
Lawinenkatastrophen in den Alpen. Eine 77jährige Frau wurde zwangsevakuiert, nachdem in der Nähe Lawinen abgegangen waren. Das Drama ereignete sich in Gargellen im hinteren Montafon (Vorarlberg) zeitgleich mit denTragödien in Galtür und Valzur (Paznauntal, Tirol), wo 38 Menschen von Lawinen erdrückt oder erstickt wurden. (Hauptursache dieser Naturkatastrophen ist natürlich der Autoverkehr, der maßgeblich zum Treibhauseffekt und zur Klimaänderung beiträgt.) Im Fall der allein lebenden alten Frau ist zu bedenken, daß sie unter keinen Umständen ihr Haus verlassen wollte. Mit einem Hubschrauber wurde sie dann weggebracht. (Zeitungen vom 26.2.1999 APA) Dies ist sicher nicht richtig. Wovor sollte die alte Frau Angst haben? Vor dem Lawinentod? Vielleicht hätte ein solches naturgewolltes Schicksal für sie eine Erlösung bedeutet? Vielleicht muß sie nun nach der Rückkehr noch zehn oder 20 Jahre, allein und krank, mühsam ihr Dasein fristen? Wir sind gegen solche Eingriffe in den freien Willen. Und wer weiß, vielleicht hatte sie eine Katze oder einen Hund oder Vieh, das sie nicht unversorgt lassen wollte. Wie die Schweizer Bergbauern im Walliser Hochtal Goms, die ihr Vieh nicht ohne Futter zurücklassen wollten. (Zeitungen vom 26.2.1999 dpa) Das gebietet schon die Fürsorgepflicht. Wer von den schrecklichen Szenen gelesen hat, die sich in den deutschen Ostgebieten bei der Vertreibung der Deutschen abspielten, als das Vieh tagelang brüllte und elendiglich zugrundeging (war es Edwin Erich Dwinger, der darüber berichtete?), versteht, was wir meinen. Nicht ermutigend ist es im übrigen, wenn bei Katastrophen immer wieder Leute behaupten, es gebe keine Hoffnung mehr für Verschüttete. Diesmal war es der Pfarrer von Galtür. (Berichte vom 25.2.1999 dpa) Löblich hingegen ein Tiroler Bergretter, der sagte, es gebe immer Hoffnung. (ORF Radio Tirol) 0I7021
Gegen die bedrohliche Zunahme der Flugzeugabgase forderten Klimaforscher Maßnahmen. Aerosole sind Ozonkiller. (Zeitungen 5.2.1999 dpa, APA) 0I7020
Die Luft verschlechtert sich dramatisch. Die Zunahme der Autoabgase steigert beispielsweise in italienischen Innenstädten das Risiko für Kinder, an Leukämie (Blutkrebs) zu erkranken (3.2.1999) und vermehrt in den neuen deutschen Bundesländern die Fälle von Heuschnupfen bei kleinen Kindern (4.2.21999). 0I7019
1998 war das weltweit wärmste Jahr. Die Durchschnittstemperatur lag 0,7 Grad über dem Wert von 1900, gab der Deutsche Wetterdienst in Offenbach bekannt. (Zeitungen vom 8.1.1999 dpa, APA) 0I7018
Jahrhundertfinsternis. Die totale Sonnenfinsternis am 11. August ist die erste und einzige in diesem Jahrhundert, bei der die Kernschattenspitze des Mondes Deutschland erreicht. Der Tag wird zwei minuten lang zur Nacht. (Pressemeldungen 31.12.1998) 0I7017
Rekordjahr bei Naturkatastrophen: 50 000 Tote 1998. Stürme, Überschwemmungen, Erdbeben richteten volkswirtschaftliche Schäden von über 90 Milliarden Dollar an, schätzt die Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft. (Pressemeldungen 30.12.1998 dpa, APA) 0I7016
Der Nestle-Konzern ist wegen seiner Genmanipulationen von Lebensmitteln Zielscheibe militanter Umweltschützer in Deutschland und Italien. In italienische Weihnachtskuchen, genannt Panettone, wurde sogar Rattengift injiziert. Die Umsatzeinbußen sind gigantisch. Zu dem Schweizer Nahrungsmittelkonzern, dem größten der Welt, gehören Maggi, Thomy, Alete, Sarotti, Friskies, in Italien Motta und Alemagna. 0I7015
Skifahrer belasten die Alpen. Die meist mit dem Auto anreisenden Wintersportler verpesten die Bergluft mit Abgasen, sagte der Vorsitzende des Bundes Naturschutz in Bayern, Hubert Weinzierl. Alternativen: längere Aufenthalte statt Ein-Tages-Skipaß sowie Anreise mit der Bahn. (Zeitungen vom 27.11.1998 dpa) 0I7014
Antibabypillen im Abwasser: Männer verweiblichen. Das Hormon Östradiol der Antibabypillen landet zur Hälfte im Abwasser. Männliche Fische unterhalb von Kläranlagen verweiblichen. In einer APA/sda-Meldung vom 21.10.1998 hieß es dazu: Die große Frage: Machen die Hormone im Wasser und in unserer Umwelt (auch Herbizide und Pestizide können wie weibliche Hormone wirken) den Mann unfruchtbar? 0I7013
Luft zu schmutzig für Meßgeräte. Infolge der Luftverschmutzung sterben in Neu Delhi jährlich 10.000 Inder. Täglich gelangen in der Zehn-Millionen-Stadt 3000 Tonnen Schadstoffe in die Luft. 67 Prozent davon stammen von den knapp drei Millionen Kraftfahrzeugen. Die Skalen der Meßinstrumente reichen nicht mehr aus, sagte der Physiker H. P. Garg. (Pressemeldung vom 10.10.1998 APA/dpa) 0I7012
Das Skifahren könnte in 20 bis 30 Jahren nicht mehr möglich sein. Zu diesem Schluß kommt eine Studie von Greenpeace und der Wiener Universität für Bodenkultur. "Den Wintertourismus wird es in der jetzigen Form nicht mehr geben, falls das schlimmste Szenario eintrifft." (Erwin Mayer, Greenpeace). "Auch die Landwirtschaft und die Energiewirtschaft müßten aufgrund geringerer Niederschlagsmangen mit dramatischen folgen rechnen", sagte Universitätsprofessorin Helga Kromp-Kolb, die Meteorologie lehrt. (Dolomiten 8.10.1998 dpa) 0I7011
Je höher der Berg, desto stärker ist der Schnee mit Chemikalien belastet. Jedenfalls in den Rocky Mountains. Gemssen wurden u.a. chlorierte Kohlenwasserstoffe. (David Schindler, University of Alberta, "nature" Band 395, 1998)
Ozonloch immer größer. Es mißt 27 Millionen Quadratkilometer, mehr als die Gesamtfläche von Nordamerika, und dehnt sich 24 Kilometer weit in die Stratosphäre aus. Wissenschaftler sind besorgt, daß eine "Gesundung" des Ozonmantels länger dauern könnte als angenommen.(Pressemeldungen 8.10.1998 dpa) Von wem angenommen? Von gekauften Forschern und solchen, die sich von Politikern unter Druck setzen lassen, um ihren Posten nicht zu verlieren. Wissenschaftler mit Vernunft und Gewissen wissen, daß die Lage alarmierend ist. 0I7010
Totale Sonnenfinsternis am 11. August 1999. In der Mitte des 109 Kilometer breiten Schattens liegt Stuttgart. Dort deckt der Mond (Durchmesser 3476 Kilometer) die Sonne (Durchmesser 1,4 Millionen Kilometer) vollkommen zu, es wird finster. Von Stuttgart aus gesehen schiebt sich der Mond um 12.33:55 Uhr vor die Sonne. Diese bleibt 137 Sekunden lang zugedeckt. Informationen http://www.sonnenfinsternis1999.de (Sonntag aktuell 11.10.1998 Joachim Schlüter) 0I7009
Den Darwinismus stellte John Lennox von der Universität Oxford bei einem Vortrag in Salzburg in Frage. Neodarwinismus impliziere Atheismus. Wenn die Evolution als Erklärung für die Schaffung der Natur und Menschheit gelte, sei Gott als Erklärung abzusetzen. Atheismus und Materialismus, der alles auf natürliche Weise, ohne Geist und Schöpfer erkläre, seien fast gleichzusetzen. In der Archäologie sei es klar: wenn ein geschliffener Stein gefunden werde, so verweise das auf einen intelligenten Schaffer. Lennnox fragte: "Und warum ist man in der Biologie, in der Natur, die noch viel komplexer ist, nicht bereit, denselben Schluß zu ziehen?" (Pressebericht vom 17.9.1998 APA) 0I7008
Lämmer mit Menschengenen. Der schottische Pharmakonzern PPL Therapeutics Plc hat die Geburt weiterer mit menschlichen Genen ausgestatteter Lämmer bekanntgegeben. (Pressemeldungen 25.7.1998 Reuters) 0I7007
Straßenbäume verlieren Laub vorzeitig. Wegen hoher Schadstoffkonzentrationen und häufiger Temperaturschwankungen in diesem Sommer haben viele Laubbäume bereits im Juli ihre Blätter verloren. (Pressemeldungen 29.7.1998 dpa Suhl) 0I7006
Luftfeuchtigkeit: normal sind 50 bis 60 Prozent. Sahara ca. 10 %. Schwüle 70 %. Über 90 % Nebel oder Regen. In Bergwerkstollen noch höher, z. B. 98 Prozent. 0I7005
Am Weltrand toben gewaltige Stürme. Der Physiker Jack Burns (Uni Missouri) beobachtete gewaltige Zusammenstöße von Himmelskörpern. (18.4.1898) 0I7004
Der durch den Urin von Hunderttausenden Technofans bei der sogenannten Love Parade 1997 in Berlin verunreinigte Boden bedroht bereits das Grundwasser, erklärte Baustadtrat Horst Porath (SPD). Der Bezirk Tiergarten lehnt die Route durch den innerstädtischen Park ab. "Love-Parade-Veranstalter" ist die Planetcom GmH mit Ralf Regitz. (Pressemeledung vom 1.4.1998) 0I7003
Die "Pille" gefährdet Wasser und Gesundheit. Die Umweltverschmutzung durch den Morgenharn von Frauen, welche die "Pille" benutzen, haben Dr. Peter Frigo und Kollegen von der Wiener Universitätsklinik für Frauenheilkunde im Wiener Abwasser nachgewiesen. Zwischen 9 und 10 Uhr wurden im Zulauf der Kläranlage Wien-Simmering eine erhöhte Ethinylöstradiol-Belastung von 24 Billionstel Gramm pro Tausendstel Liter und eine Östradiol-Belastung von 82 Billionstel Gramm nachgewiesen. Der Forscher sieht darin eine mögliche Ursache für abnehmende Fruchtbarkeitsraten und die Zunahme von hormonabhängigen Tumoren. Nach der Klärung war im Wasser nichts mehr zu finden, doch wird Klärschlamm bekanntlich trotz vieler Schadstoffe und Warnungen in der Landwirtschaft verwendet. (Pressemeldungen vom 20.3.1998, Wien, APA) 0I7002
Den Rückbau der Flüsse fordert die Naturfreunde Internationale (NFI). Die Wiederherstellung von Überflutungsräumen sowie Uferbepflanzungen würden die Hochwassergefahr eindämmen und die Selbstreinigungskraft der Gewässer erhöhen. (Pressemeldungen vom 19.3.1998, Wien, APA) 0I7001
D = Dolomiten, Bozen
Diejenigen, die
unzähligen Wanderern kilometerlang Asphaltstraßen zumuten, sollten verurteilt
werden, neben den Straßen eigenhändig Kiespfade anzulegen. Wenn die Arbeit
beendet ist, können sie - weise geworden - zu ihren früheren Beschäftigungen
zurückkehren.