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ETIKA 0I7
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NATUR - NATURA
NACHRICHTEN - NOTIZIE
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www.etika.com
9.3.2010
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Die Menschen
wollen aus den Naturkatastrophen nichts lernen. EU-Kommission erlaubt
Gen-Kartoffel.
Die Brüsseler EU-Kommission hat am 2. März
2010 den Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffel „Amflora“
des Konzerns BASF genehmigt. Wer es bisher noch nicht gemerkt hat: Die EU ist
ein Kapitalistenverein. Stärkere Ausdrücke liegen uns
auf der Zunge, aber aus Angst vor ungerechten Richtern schreiben wir sie nicht
nieder. Der verderbenbringende Liberalismus hat die Welt erobert. Selbst
Schlafmützen erkennen jetzt nach dem grünen Licht für die internationalen
Gen-Manipulatoren, was die Stunde geschlagen hat. Denn die Zeche zahlen die
Verbraucher. Trotz gefährlicher Nebenwirkungen können nur Genkartoffeln
angebaut werden – ohne Rücksicht auf die Umwelt und die Gesundheit der
Bevölkerung. Sollte noch irgendwann einmal eine vernünftige politische Kraft
ans Ruder kommen, wird sie hoffentlich alle Verantwortlichen privat zur Kasse
bitten. Ansonsten warten wir eben aufs Jüngste Gericht.
Erdbeben erschüttert Südchile.
Stärke 8,8 auf der Richterskala. „50 mal
stärker als das von Chile.“ Hunderte Tote. Hafenstadt Concepción zum Teil
verwüstet. Hunderte Menschen eingeschlossen in Kellern und unter Trümmern. (28.2.2010) Der
Extrembergsteiger Hans Saler hat das Erdbeben heil überstanden.
Terremoto
en Chile: "Otra vez somos presa de la ira de la Tierra"
·
Es
la frase que camina por las calles de Santiago. Pero la peor situación se vive
en el interior del país. Así lo cuenta la enviada especial de Clarin, Marina Aizen. Movimientos y temor en varias
provincias del país - Problemas con Internet y con las
redes telefónicas
·
Según Sergio Barrientos, jefe científico del
Instituto de Sismología de la Universidad de Chile, el sismo tuvo "una intensidad
unas 50 veces mayor que la de Haití", ocurrido el 12
de enero pasado.
·
Cientos de
personas están atrapadas en subterráneos y bajo edificios. Y
los chilenos viven fuertes horas de angustia ante la falta de luz, agua, gas e
Internet. Mientras el tiempo corre y juega en contra, las víctimas esperan debajo de los
escombros un milagro y todo Chile trabaja que conseguirlo. (www.clarin.com 28.2.2010) «Anoche
realmente sentí que el mundo se
terminaba.” (www.abc.es, 28.2.2010)
Erdbeben
zertrümmert Voodoo-Staat Haiti. 13.1.2010, 16.53 h. «Das ist
das Ende der Welt». Eingestürzte Häuser und
Schulen. Zerstörte Infrastruktur. Armut, Kriminalität, Korruption, Misswirtschaft und politische Revolten halten den kleinen Inselstaat fest im Griff. (NWZ 14.1.2010) Eingestürzt sind auch der Präsidentenpalast und die Kathedrale von Port-au-Prince. Sogar der Erzbischof der Hauptstadt, Serge
Miot (63), sowie der Chef der UN-Mission, der Tunesier Hedi Annabi, sind unter den Toten. Der Katholizismus ist Staatsreligion, aber ebenso der Voodoo-Kult. (« Dolomiten » 23.1.2010) Viele
Katholiken praktizieren beides. Wie viele
Menschen und Tiere mögen die Zauberer wohl bei
ihren Ritualen umgebracht haben ? Corriere
della Sera : « E la gente invoca gli spiriti
del voodoo. Anche la maggioranza cattolica pratica gli antichi
riti. L´80 % della popolazione di Haiti è cattolico, il 16 % protestante. Atteggiamente
fatalista. Il voodoo :
50 milioni circa i seguaci nel mondo. »
(16.1.2020, pagina 6) Man sprach
später von rund 200 000 Toten.
Ende der Welt – daran dachten auch die Bewohner der Stadt am Vesuv am
24.8.79. Ein schönes, farbenprächtiges Bild des russischen Malers Karl Brjulow aus der Eremitage ist mit der Überschrift « Weltuntergang in Pompeji » in der Stuttgarter
Zeitung vom 24.12.2009 abgebildet.
Zurück nach Haiti : Und sogleich sind die Aasgeier da, um den zerfallenen Staat zu übernehmen. Chaos – Plünderer - Anarchie – und dazu noch die Herren
dieser Welt. Die einen kämpfen ums
nackte Überleben, die anderen nutzen die Gelegenheit, um ihrer Weltbesitzkarte noch ein Land hinzuzufügen.
Die Situation dieser Tage ist
ein Spiegelbild des Durcheinanders in der Hölle.
Was würde Jesus zu diesen
beiden Ereignissen heute sagen, Haiti und Pompeji ?
(Natürlich etwas total anderes als Heiner Geißler in seinem Buch « Was würde Jesus heute
sagen ? – Die politische
Botschaft des Evangeliums »,
Rowohlt Taschenbuch Verlag, 10. Auflage 2008. Wir wundern uns kolossal : Von unserem Buch « Christen, seid alle eins ! »
sind im vergangenen
Quartal 2 Exemplare verkauft worden, vom « Himmels-Abc » 3 Stück. Deutschlands Christen haben also extrem wenige
Bücher über die notwendige und ewige Wahrheit gekauft, aber viele Tausende Bücher mit mehr oder weniger
belanglosen Aussagen eines prominenten Politikers, der als solcher mitschuld ist am heutigen
Elend seines Volkes.) Zurück zu unserer
Frage : Was würde Jesus heute
sagen ? Dasselbe wie damals, nämlich : »Kehrt um, tut Buße, sonst werdet ihr alle
auch so umkommen ! »
(20.2.2010)
Zur Vertiefung eine Horrorstory: Die Rache
der Verschütteten (Höllenspaziergang
mit Bildern)
Schwester Wasser privatisiert. Die Liberalen sind für diesen Frevel gegen Gott
verantwortlich, denn unser gütiger Schöpfer hat die Elemente Luft, Erde, Feuer
und Wasser allen Menschen gratis geschenkt. Nun verkaufen Kapitalisten diese
Gottesgabe, um damit Profite zu machen. Wo bleiben die Protestschreie der
Verbraucher, Gemeinden und Länder? Bisher war die Wasserversorgung in
öffentlicher Hand, das heißt alle hatten den Nutzen. Schuld an diesem
neuerlichen Verbrechen sind nicht nur die Politiker, sondern auch all jene, die
solche Politiker und Parteien wählen, also die meisten von euch Lesern. In den
3 ½ Jahren des Antichrist bekommen dann nur noch jene Menschen Wasser, die
Kreditkarten mit dem Teufelscode 666 besitzen und damit im Internet bezahlen.
Christen sollen in der Endzeit verdursten, das ist das zweite, in der Hölle
ausgeknobelte Ziel. Die Lage in Italien wird am besten in „Helfen“,
Informationsblatt der Caritas Diözese Bozen-Brixen, 01/Februar 2010, S. 16, zusammengefasst. Wir zitieren:
„Die
Privatisierung des Wassers in Italien ist mit dem Gesetzesdekret 135/2009
beschlossene Sache. Die italienische Regierung hat privaten Dienstleistern den
Weg zum lukrativen Geschäft mit dem Wasser geebnet und damit eines der
wichtigsten öffentlichen Güter der freien Marktwirtschaft unterworfen. Der
Artikel 15 des „Decreto Fitto“
verpflichtet Gemeinden und Provinzen, die Wasserversorgung über Ausschreibung
zu vergeben. Der Anteil öffentlicher Körperschaften am Gesellschaftskapital
beschränkt sich … auf max. 30 %. Damit geht das Verteilungsnetz des Wassers von
der Quelle bis in die Haushalte in die Hand von privaten oder
öffentlich-privaten Gesellschaften über. … Die Wasserversorgung durch so
genannte In-house-Gesellschaften (Gesellschaften in
öffentlicher Hand) wird ab 31. Dezember 2011 gesetzlich verboten.“
Clima, solo un
piccolo accordo. A Copenaghen Usa, Cina, India e Sudafrica siglano un
impegno non vincolante a contenere il riscaldamento globale. Obama: “Sappiamo
che non basta”. Karikatur von Giannelli: A Copenaghen i grandi della terra –
Imponenti le misure di sicurezza – Tutte le protezioni per i grandi e niente
per la terra. (Corriere della Sera 19.12.2009)
Auch dieser teure Klimagipfel ist für die Katz. Die Regierungschefs könnten genauso per billiger E-Mail ausmachen, die mit Benzin und Diesel
fahrenden Autos durch Autos auf Schienen zu ersetzen, wie wir seit Jahrzehnten
vorschlagen. Dann wäre das Luftverschmutzungs- und Klimaerwärmungsproblem zu
einem großen Teil gelöst. (8.12.2009)
Ohne auf alte Wege und Pfade Rücksicht zu nehmen, haben bauwütige Verwalter rücksichtslos neue
Forst- und Zufahrtstraßen angelegt. Wanderer haben das Nachsehen und müssen oft
umkehren oder sich durch die Wildnis durchkämpfen. Wie es den Natur-Grobianen
im Jenseits ergeht, schildern wir vermutlich in dem Buch „Die kommende
Gerechtigkeit“. (11/2009) Bei dieser Gelegenheit appellieren wir erneut an die
Verwalter von Gemeinden und Land, beim Bau oder der Erneuerung asphaltierter
Straßen wenigstens am Rande oder in der Mitte einen Kiesstreifen für Wanderer
freizulassen.
Privatisierung des Wassers: Der übliche Schwindel. Auf Anordnung der EU muß die Wasserverteilung
privatisiert werden, jedenfalls in Italien. Die Verbraucherorganisationen warnen
zu Recht vor einer starken Verteuerung, und die Dritte-Welt-Organisationen
geben ihnen recht mit Hinweis auf die armen Länder, wo eben das passiert ist.
Aber die neoliberalen Regierungen und Parlamentarier, und dazu zählen fast
alle, auch wenn sie sich Sozialdemokraten schimpfen, ziehen das Projekt eisern
durch, Berlusconi sogar mit Vertrauensabstimmung. Wenn die Presse nicht wäre, wüssten die meisten Menschen überhaupt nicht, was mit ihnen
gespielt wird. So aber ist aus der „Repubblica“ vom
19.11.2009, S. 16f, zu erfahren: Acqua privatizzata, sì alla fiducia. I consumatori: costerà il 30 % in più. La
prima mini-liberalizzazionen degli anni ´90 ha fatto lievitare le bollette del
61 %.” Aber obwohl die Presse
warnt: Die Bürger schlucken alles. Ihnen ist nicht mehr zu helfen, denn sie
wollen sich nicht helfen lassen. Gott geht es genauso: Er will die Menschen
retten, aber sie wollen sich nicht retten lassen. – Wenn die Bürger durch
Protestaktionen – italienische Verbraucherschützer planen ein Referendum – die
Verteuerung noch abwenden können, sollte es uns wundern. Denn im allgemeinen sind die Leute von heute zu Revolutionen unfähig
(gemacht worden).
Boden- und Lebensmittelvergifter werden ihr
blaues Wunder erleben. Beobachtung
am Wegesrand, 19.2.2009: Auf einer Wiese liegt ein großer Sack
Magnesiumchlorid. Wenn die Böden in dem betreffenden Land einmal vollgepumpt
sind mit Chemie, wird die europäische Konkurrenz die Ergebnisse von Analysen
bekanntgeben, und kein Verbraucher wird mehr landwirtschaftliche Erzeugnisse
aus jenem Land kaufen, Bioprodukte ausgenommen.
Sonnenwind so schwach wie nie zuvor. … Nasa … Die niedrige Intensität der
Sonnenwinde könne die Heliosphäre reduzieren, einen
mehrere Milliarden Kilometer breiten natürlichen Schutzgürtel rund um die Sonne
… Dadurch könne mehr kosmische Strahlung ins Sonnensystem eindringen. …
Normalerweise hat die Sonne Zyklen mit elf Jahren hoher Aktivität und
anschließend einem Jahr Pause. … bereits seit zwei Jahren … (Stuttgarter
Zeitung, 26.9.2008, AFP)
Warum die Evolutionstheorie falsch ist. Weil sie nicht erklären kann:
1.
den „Sprung vom Nichts zum Sein,
2.
von der anorganischen Materie zum
Lebendigen und
3.
von der unvernünftigen Kreatur zur
geistbegabten Person“.
(die 3 Schlüsselfragen der
Kosmogonie, in „lebe“ Nr. 89, Informationsblatt der Bewegung für das Leben –
Südtirol, März/April 2008, S. 5)
Aufgeschnappt. Zwei Frauen in
M. „Zu Fuß unterwegs?“ „Nur bis zum Parkplatz.“ (13.3.2008)
Der Ausbau der Windenergie ist sehr teuer und bringt wenig. Studie
der Bundesregierung: Windkraft ist teuerste Art des Klimaschutzes –
Stromverbund: „Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen“ (Die Welt,
25.2.2005, S. 1)
Das Kyoto-Protokoll hält Klimawandel nicht auf. Internationales
Abkommen tritt heute in Kraft. (Die Welt, 16.2.2005, S. 1)
Tsunami im Indischen Ozean: mehr als 160.000 Tote.
Flutwelle nach Seebeben reißt Zehntausende Menschen in den Tod. „Zerstörung
im Paradies. Das Wasser verschluckt die Kinder. Wegen der großflächigen
Überschwemmungen warnt die Uno vor dem Ausbruch von Seuchen. Das durch Leichen
und Unrat verunreinigte Trinkwasser stelle die größte Gefahr dar. “ (NWZ
28.12.2004)
Die Menschen sind mitschuldig in mehrfacher Hinsicht. Apokalypse 2004/2005 (siehe
unter 30.12.2004) Die Profitgier kommt auch hier ans Licht:
„Viele der betroffenen Küsten wurden bis vor
wenigen Jahren noch von uralten Mangrovenwäldern geschützt, hätten diese
natürlichen Schutzwälle aus den einzigen Bäumen, die im Salzwasser überleben,
noch existiert, wären viele Menschen gerettet worden. ... Hauptverantwortlich
dafür ist der steigende Verbrauch von Garnelen in den Ländern des
Nordens. ... Um die steigende Nachfrage zu stillen, sind riesige Küstenflächen
entwaldet worden. Anstelle der sensiblen Ökosysteme wurden industrielle
Zuchtbecken gebaut... Deutschland hat im vergangenen Jahr rund 30 000 Tonnen
importiert.“ (NWZ 28.12.2004, Andreas Boueke)
Verhinderte Klimaschützer
5000 Klimaexperten und Politiker aus 189 Staaten sind nach
Buenos Aires geflogen. Sie haben sich unterhalten, ob die Leute weniger mit dem
Flugzeug fliegen und weniger mit dem Auto fahren sollen. Sonst ist nichts herausgekommen. Nein, doch etwas: Nach
zweiwöchigem Palaver fassten die Delegierten voll Tatendrang den Beschluss,
dass sie alle im Mai mit Flugzeugen zur nächsten Klimakonferenz nach Bonn
fliegen. Die Umweltschützer weltweit jubeln. Doch die Amerikaner hätten ihnen
beinahe einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn sie wollten nicht nach
Bonn fliegen. Erstens weigern sie sich, ihre
Treibhausgase zu reduzieren, womit sie schon bisher alle
Klimakonferenzen blockiert haben. Zweitens würden sie die ganzen Flugkosten
sparen, und drittens: „Time is money“.
Auf gutes Zureden fliegen sie nun im Mai
doch nach Bonn, um den Klimaschutz weiter zu blockieren. – Ums Haar hätten sich
die Amerikaner als die einzigen Umweltschützer von Buenos Aires erwiesen. (D
20.12.2004, S. 1, le)
Billionen Sterne zusammengestoßen. Tausende Galaxien verschmolzen. Im
Maßstab des Universums relativ nahe an der Erde. Eine Energiemenge, die sonst
nur von der des Urknalls übertroffen wird. 100 Millionen Grad heiße
Schockwelle. Patrick Henry von der Universität Hawaii: „... die Entstehung von
einem der größten Objekte im Universum“. Der neue Galaxienhaufen namens
Abell.754 liegt im Sternbild Wasserschlange, nur 800 Millionen Lichtjahre von
der Erde entfernt. Dies zeigt den Forschern zufolge, daß die größten Strukturen
im Weltall noch in der Entwicklung
begriffen sind. (D 25.9.2004 dpa, APA, Astrophysical
Journal)
Was geht´s
mich an, sagt der Dumme und verschließt Augen und Ohren. Der Kluge hört auf den
Eucharistinerpater Sellemond,
der in seinem Büchlein „Das goldene ABC“ auf Seite 59 schrieb:
„Die Wunder der Schöpfung, Blumenwelt, Tierwelt,
Sternenwelt, Atomwelt: Des Schöpfergottes Weisheit
und Macht und Freigebigkeit und Güte..., Unendlichkeit und Ewigkeit verkünden
laut all die Wunderwerke Gottes ... und fordern den wachen Menschen zu Lob und
Preis und zu dankbarer Freude auf.“
Nachträge später
Smog, tre milioni di morti. Rapporto Oms: l´inquinamento atmosferico
uccide più degli incidenti stradali. (la Repubblica, Roma, 24.9.2002)
City of Goma Buried Under Lava;
Its Catholic
Bishop Is in a Coma Zenit.org CARITAS RWANDA: CONGOLESE
REFUGEES FROM GOMA TO BE HOSTED AT MUDENDE AND NKAMIRA CAMPS (STANDARD,
GENERAL)
The majority
of the refugees, still in the area of Gisenyi, have
not received any assistance, food or water, due mainly to concerns that
provisions will not be sufficient to cover basic needs of all. www.fides.org
Vulkan
Nyiragongo bricht aus
Da ließ der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und Gomorrha.
(1. Mose 19,24)
E il Signor fece piover solfo e fuoco dal cielo
sopra Sodoma e Gomorra.
(Genesi 19,24)
Da strömte Schwefel und Feuer nach Goma. (Congo
,
19.1.2002)
(Nous sommes) Sodom sind wir : die dekadente westliche Society, die alles
Böse (mal, evil, zao) toleriert:
Sklaverei, sexuellen Missbrauch (abuso) von Kindern (bambini, niños,
children, enfants, dijete) , Pornographie, Prostitution und alle (et
tous, todos) Perversionen.
Panique au pied du volcan (Radio France, 19.1.2002)
Sepp
Holzers Nichtstu-Landwirtschaft. Bauernschlau:
Nix tun und die dicksten Früchte ernten. Sepp Holzer, der Extremist unter den
Biobauern. Er düngt nicht, lässt ernten und ist doch reich. Die Leute kommen in
Busladungen aus dem Murtal hinauf zum Kramerhof in Ramingstein im Lungau. Für
umgerechnet 42 Mark pro Kopf zuzüglich Mittagessen gehen sie dort oben das
Wunder anschauen, das der Mann vollbracht hat. Das fast undurchdringliche
Gestrüpp ist das Markenzeichen der "Holzerschen Permakultur". Der
Bauer redet wie ein Wasserfall. Planlos wächst alles durcheinander. Da ein
Kirschbaum, daneben Aprikosen, Kiefern dazwischen, Apfelbäume und Kastanien;
alle paar Meter eine Kartoffelstaude, ausgetriebener Kopfsalat,
"Urgetreide" auf kaum erkennbaren Terrassen... Gelernt, sagt Holzer,
hat er alles aus dem "Buach Natur". Er hält nichts von den
"hirnlastigen Professoren" und den Sachverständigen in den
Landwirtschaftsämtern..., die ihm dauernd Vorschriften machen wollen. Gegen sie
hat er gekämpft seit 1962, seit er den kleinen, damals bitterarmen
Bergbauernhof von seinem Vater übernommen hat. Die Industrie-Landwirtschaft und
Kunstdünger mag er nicht. Er propagiert die
"Nichtstu-Landwirtschaft". "Nix düngen, nix schneiden",
sagt Holzer. "Wachsen lassen! Die Natur, die is gscheider als die Menschen, du kannst sie
nit verbessern. Und wenn´st im Kreislauf der Natur drin bist, dann arbeitet die
für dich, dann brauchst nix tun." Natürlich läßt Holzer einfließen, daß
hinter dem Durcheinander auf seinen 45 Hektar zwischn 1000 und 15000 Metern
Meereshöhe ein ausgeklügeltes System steht, daß er die Terrassen in einem
bestimmten Winkel zur Sonne gezogen hat... Den Boden läßt er durch halbwilde
Mangalitza-Schweine bearbeiten... Die Wechselwirkungen zwischen den einzelnen
Pflanzen nützt er aus... Neun Millionen Mark investiert. Heute rennen ihm die
Ökotouristen den Hof ein... Die Ware kostet "das Fünffache wie im
Supermarkt" und bringt ihm für ein Kilo Kirschen bis zu 21 Mark. Und für
die Wochenendseminare auf seinem Hof, bei denen die Teilnehmer im Heu schlafen
und morgens unter dem Mühlrad duschen, nimmt er zwischen 650 und 1200 Mark. Aus
40 Ländern der Welt hat er Nachfrage nach seinen Erkenntnissen und nach
Beratung. (Stuttgarter Zeitung, 26.10.2001, S. 3, Paul Kreiner)
Wissen
über Pflanzen und Tiere schwindet. "Zwölfjährige
können heute Automarken aufsagen, aber sie kennen keine Wildpflanzen
mehr", sagt Claus-Peter Hutter, Präsident der Umweltstiftung Euronatur und
Leiter der Umweltakademie in Stuttgart. Kinder können Löwenzahn und Rosen nicht
auseinanderhaltwn, Biologiestudenten Amseln nicht von Gartenrotschwänzen
unterscheiden. Hutter: "Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer müssen mit
den Kindern wieder mehr raus." (Anm. etika.com: und erst recht die Eltern!) (Südwestpresse, Ulm, 14.8.2001)
etika.com:
Computer beschädigt nach einer von bösen
Geistern entfesselten Wasser- und Schlammkatastrophe. (Anfang Juli 2001)
Cade
l´ultimo segreto della vita. Svanisce il
concetto di razza, l´ambiente determina il carattere. (La Stampa, Torino,
12.2.2001, p. 1)
“Das
letzte Geheimnis des Lebens fällt.“ Bauplan des Menschen. Menschliches Erbgut entziffert. Am 12.2.2001 veröffentlichten die Forscher des internationalen
Human-Genom-Projekts (HGP) sowie die Firma Celera Genomics von Craig Venter den
genetischen Bauplan des Menschen. Der Mensch hat 30 000 bis 40 000 Gene, nicht
viel mehr als Mäuse haben. Interessant ist, dass die meisten Gene die meiste Zeit
abgeschaltet werden, ja viele nur während der Schwangerschaft zur Heranbildung
des Menschen dienen.
Das
letzte Geheimnis gelöst? Denkste. Die Wissenschaftler mögen sich ja nicht
einbilden, dass sie mit diesen materiellen Entdeckungen das Geistwesen Mensch
erklären könnten. Die Seele ist ihm von Gott eingehaucht worden. Der Geist
kommt von Gott, und seine Kinder sind anders als jene des Teufels.
Krebstod
unter Kleingärtnern. In Hamburg sind 21
Schrebergärtner an Krebs gestorben. Unter ihren Parzellen befindet sich eine
Müllschicht. (D 6.2.2001) Das ist ja logisch. Wie kann auf einer Mülldeponie,
einem Sammelsurium von Abfällen und Giften, etwas Gesundes entstehen? In diesem
Zusammenhang: Ähnlich idiotisch, ja strafbar verhalten sich lokale und
regionale Verwaltungen, die vorschreiben, dass der Bürger jeglichen organischen
Abfall auf seinem Komposthaufen zu entsorgen hat. Da werden dann mit Chemie
vollgespritzte Orangenschalen, Zitronenschalen, die schon immer eine schädliche
Ausstrahlung hatten (siehe die einschlägige Bio-Literatur, z. B. Seifert), und
Verschimmeltes aufgehäuft – und daraus soll gesunde Erde entstehen! Da hilft
nur eines: Wer solche Anordnungen erlässt, muß für die negativen Folgen mit
seinem Vermögen persönlich haftbar gemacht werden. - Eine Ausnahme würden wir
allerdings zulassen: Messners Mountain-Museum auf dem Müllberg Sigmundskron.
Dafür bekämen die Bozner Stadtväter noch den Orden Pour le Mérite.
Die
„vielfache Dzud“ (Dürre, Schnee, Frost) sucht die Mongolei heim. Bis zu minus 50 Grad. 600 000 Tiere tot. (3.2.2001)
Klärschlamm
vergiftet Pflanzen. Nicht als Dünger verwenden! Die nordrhein-westfälische Umweltministerin
Bärbel Höhne (Grüne): „Belasteter Klärschlamm aus städtischen Regionen gehört
nicht auf den Acker.“ Die Schadstoffe würden letztlich im menschlichen Körper
landen. (D 1.2.2001)
Klimawandel
dramatischer als erwartet. Dürren könnten
bislang fruchtbare Gebiete befallen. Meeresspiegel könnten im schlimmsten Fall
in den kommenden 1000 Jahren um bis zu drei Meter steigen; Küstenregionen
würden überschwemmt. Bei der UN-Konferenz in Schanghai sagte Robert Watson vom
UN-Komitee für Klimaveränderungen: „Die Regierungen der Welt müssen neue Wege
finden, um die Emissionen der Treibhausgase zu reduzieren.“ Im Konferenzbericht
heißt es, neue Forschungsergebnisse zeigten deutlich, daß der Temperaturanstieg
auf die Luftverschmutzung zurückgehe und nicht auf natürliche Faktoren. Sir
John Houghton: „Der Grad der Klimaveränderung in diesem Jahrhundert ist größer
als der in den vergangenen 10 000 Jahren.“ Watson sagte, China habe mehr als die
USA für ein umweltverträgliches Wirtschaftswachstum getan. Amerikanische Autos,
Fabriken und Kraftwerke stoßen ein Viertel der weltweiten Treibhausgase aus.
(Südwestpresse Ulm, 23.1.2001, S. 1)
Öl
verpestet Tierparadies. Nach der Havarie des
Tankers „Jessica“ wird die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt der
Galapagos-Inseln von einer Ölpest heimgesucht. 80 Prozent der 900 000 Liter
Treibstoffe sind ausgelaufen und haben die Strände erreicht. (Südwestpresse
Ulm, 23.1.2001) Lustiger Titel des Kommentars von Martin Hofmann: Sofort
handeln. Lustig, weil natürlich niemand an so etwas denkt.
Sibirien.
Bei minus 50 Grad bröckelt das Eis von der Zimmerdecke in der Wohnung von Lena Kolubalowa in Irkutsk. Bei minus 15 Grad
sprechen manche scherzhaft noch von einer Hitzewelle. Aber in diesem kältesten
Winter seit 30 Jahren friert der Humor ein. Hilflosigkeit und Wut über die
schlechte Versorgung machen sich breit. Der Frost legt öfters die
Stromleitungen lahm, in der Hafenstadt Nachodka fiel er am Donnerstag für 22
Stunden aus. Auch die Fernwärmeversorgung brach in vielen Gebieten zusammen,
nachdem Rohre geborsten waren. Die Behörden sagten zu Lena K., „es gibt nichts,
was sie tun können“. (Südwestpresse Ulm 20.1.2001 Blick in die Welt) Ein
Vorgeschmack auf das Kommende.
Todesursache
Luftverschmutzung: 125 Südtiroler pro
Jahr
Effetto
serra, l´ultimo allarme; „Cambierà sapore alla pasta”. Alluvioni e siccità. (la Repubblica, 28.11.2000, p. 1)
250
Millionen Jahre altes Bakterium wiederbelebt. Fund
in Carlsbad/New Mexico. (D 19.10.2000)
Eine
der frühesten Explosionen in der Geschichte des Universums wurde jetzt beobachtet. Das Licht war elf Milliarden
Jahre unterwegs mit 300 000 Kilometer pro Sekunde. Gammstrahlenausbruch GRB
000131.(D 19.10.2000)
Der
Patentantrag auf ein "Mensch-Schwein-Mischwesen" wurde vom EU-Patentamt in München nach heftigen
Protesten am Tag nach der Veröffentlichung der Nachricht abgelehnt. (7.10.2000)
Mensch-Schwein.
Mischwesen als Europapatent angemeldet von zwei Firmen aus Australien und den
USA. Greenpeace-Protest. (D 6.10.2000)
Ozonloch
nicht vorhersehbar wegen Einfluß des Wetters
(Richard Mc Peters, Leiter des Ozon-forschungsprogramms der NASA). Winde
spielen eine Schlüsselrolle. Antarktischer Vortex = riesiger Luftwirbel rund um
Kälteglocke über der Antarktis im Winter. Nobelpreisträger Paul Crutzen
behauptet kurioserweise: "In 30
bis 40 Jahren wird das Ozonloch verschwunden sein." (Südwestpresse
25.10.2000 Wissenschaft)
Biologische
Invasionen. Eingeschleppte Arten bedrohen Tier- und Pflanzenwelt. Ballastwasser von Schiffen, Flugzeuge. Der
Pflanzenökologe Professor Ingo Kowarik von der Technischen Universität Berlin:
Hochwasserkatastrophen
in Indien und Bangladesch. Lage immer
verzweifelter. Viele Millionen Menschen obdachlos. 1200 Tote in Indien, 126 in
Bangladesch. (D 7.10.2000)
Ein
650 Meter hoher Wasserwall könnte aus dem
Atlantik emporsteigen, falls die instabile Flanke des Berges Cumbre Vieja (1500
m) mit einem Schlag ins Meer stürzen würde. Eine Riesenwelle würde sich mit der
Geschwindigkeit eines Flugzeugs fortbewegen und würde die Karibik und Florida
überrollen. Dort wäre die "Tsunami" immerhin noch 50 Meter hoch.
Diese Berechnungen des britischen Forschers Simon Day wurden im "New
Scientist" und von den Agenturen AFP und APA verbreitet (5.10.2000)
Ozonloch
über der Stadt Ushuaia auf Feuerland
(Argentinien). (D 23.9.2000) Das Ozonloch ist viermal so groß wie Australien
und erstreckt sich über 29 Millionen Quadratkilometer. (D 4.10.2000)
Asteroid
knapp an Erde vorbei in der Nacht zum
30.9.2000 in nur 1,5 Millionen Kilometern Entfernung. Erich Meyer, Linzer
Astronomische Gemeinschaft: "Kommt einem Streifschuß gleich". (D
4.10.2000) Ein Einschlag hätte für die Menschheit dramatische Folgen gehabt,
machten die Linzer Forscher deutlich.
Grandi
città, aria avvelenata, dieci morti al giorno
per smog. (la Repubblica, Roma, 19.9.2000, p. 13)
El
agujero de la capa de ozono sobre la Antártida sigue
creciendo de forma alarmante. La superficie deteriorada es de 28,3 millones de
kilómetros cuadrados, el equivalente a tres veces el continente europeo. (El Periódico, Barcelona,
9-9-2000, p. 1)
77
Millionen Menschen in Bangladesch droht Arsenvergiftung, weil das Grundwasser verseucht ist. In den vergangenen Jahrzehnten
seien Millionen Brunnen gebaut worden, wobei auf das Arsen nicht geachtet
wurde. Die Folgen: Krebs, Herz- und Atemwegsleiden sowie Zuckerkrankheit.
(Allan Smith, Berkeley University, WHO, D 9.9.2000)
Papst
verurteilt Klonen von Embryonen. "Solche
Verfahren ... sind moralisch nicht vertretbar, selbst wenn sie einen guten
Zweck zum Ziel haben". (D 30.8.2000)
Nordpol
erstmals seit Jahrmillionen eisfrei. Forscher
alarmiert. (D 21.8.2000)
Klonen
wie Kannibalismus. Der schottische Kardinal
Thomas Winning hat das Klonen von Menschen mit Kannibalismus verglichen. Den
Menschen werde vorgegaukelt, daß man Alzheimer, Parkinson oder Diabetes nur
durch Klonen, Kannibalismus und das Töten von menschlichen Embryonen heilen
könne. (Sunday Telegraph, D 21.8.2000) Nein zum Klonen des Menschen.
Energischer Protest des Vatikans. (D 18.8.2000)
Londra
dice sì alla clonazione umana. Via libera da
Blair "ma solo a scopo scientifico". Proteste in Italia: deve
intervenire l´Europa. (Corriere della Sera, Milano, 17.8.2000, p. 1)
Pflanzen
warnen ihre Nachbarn vor Tieren: "Vorsicht Kuh" oder "Vorsicht, Insekten" oder
"Vorsicht, Milben". In den beiden letzten Fällen ergreifen die
Pflanzen dann die Schutzmaßnahmen, die ihnen möglich sind, z. B. die Bildung
von Abwehrstoffen. Der Saft der Pflanzen wird für die Milben wneiger
schmackhaft gemacht. (D 3.8.2000) Alles lebt! Alles ein Wunder! Wenn wir die Bäume und
Blumen reden hörten!
Das
menschliche Erbgut ist entschlüsselt. Bekanntgabe am gleichen Tage wie die
Veröffentlichung des 3. Geheimnisses von Fatima. "Die Welt" schreibt: Durchbruch im Kampf
gegen Krankheiten. Das Ende der Vielfalt. "Am Ende suchen wir nach dem gesündesten
Kind, das man für Geld kaufen kann." Trendforscher Rifkin warnt: Wer die
Gene kontrolliert, der kontrolliert das 21. Jahrhundert. - Das Ende des Leids.
Sogar das Rätsel des Alterns und Sterbens könnte gelöst werden. Wissenschaftler
halten Unsterblichkeit nicht mehr für ausgeschlossen. (27.6.2000, S. 1 - 3).
Das
Buch des Lebens. Die "Frankfurter
Allgemeine Zeitung" druckt auf sechs Seiten die letzte Sequenz des
menschlichen Erbguts (Genom) ab; die drei letzten Zeilen lauten:
TCCCTT TGTGCT AGGGGT TGTGGT
CAACAC AAGATT TCTGGA TCCCCG
GGTACC GAGCTC GA
Craig Venter: Zum erstenmal hat unsere Spezies die Möglichkeit die Buchstaben
des Lebens zu lesen. Weiterer Titel in der FAZ vom 27.6.2000: Die Rechtschreibung
des Lebens. (Anmerkung: Wenn die Deutschen diese genau so
verhunzen wie die Rechtschreibung, siehe fehlenden Beistrich vor dem Infinitiv
mit zu...) Frank Schirrmacher
erläutert: Das Buch des Lebens ist achthundertmal umfangreicher als die Bibel.
Es ist gleichzeitig ziemlich klein, denn wir tragen einhundert Milliarden
Kopien von ihm in unseren Zellen herum. Und zugleich ist es in dreiundzwanzig
Kapitel eingeteilt - dreiundzwanzig Chromosomenpaare. Jedes erzählt eine andere
Geschichte. Kurzkommentar etika.com: Das wirkliche Buch des
wirklichen Lebens schaut ganz anders aus.
Das
Human-Genom-Projekt (HGP) hat nach eigenen
Angaben 97 Prozent der menschlichen Gene entschlüsselt, zweieinhalb Monate nach
ersten Erfolgsmeldungen des US-Genforschers Craig Venter. Die Buchstabenfolge
der über drei Milliarden Basenpaare des menschlichen Genoms sei weitgehend
bestimmt, die Anordnung der großen DNA-Fragmente in der richtigen Reihenfolge,
hieß es. "Unsere Gene machen unser Mensch-Sein aus", sagte Michael
Dexter, Direktor des britischen Hauptsponsors Wellcome Trust. (D 27.6.2000)
Allarme
smog: uccide 3500 persone l´anno in Italia.
L´inquinamente da traffico provoca migliaia di vittime. Rapporto dell´Oms
(Organizzazione mondiale della sanità). Torino, Napoli, Bologna e Roma le città
più inquinate. Le micropolvere soffocane le persono che sono già ammalate.
(Corriere della Sera, 21.6.2000, p. 1 e 5)
Es
wird immer wärmer - schuld ist der Mensch. Die
Weltmeteorologie-Organisation (WMO) hat ausgerechnet, daß die Temperaturen um
2100 mindestens zwei Grad höher sein werden und daß doppelt bis dreimal so viel
Kohlendioxid in der Atmospähre sein wird wie vor der Industrialisierung. Daß
der Mensch schuld ist an der Klimaveränderung, daran haben 700 Forscher keinen
Zweifel. (D 26.5.2000)
Die
EU hat ein Patent auf Euthanasie erteilt.. Das
Europäische Patentamt in München schämte sich nicht, der Michigan State University das Patent auf einen
"Killercocktail" (so die Deutsche Hospiz Stiftung) zum "humanen
Töten von Säugern" einschließlich Menschen zu erteilen. Besonders delikat:
Das deutsche Pharma-Unternehmen Hoechst (wer denkt da nicht gleich an ?) hat Geld für die Entwicklung beigesteuert. (D
23.5.2000)
Die
EU hat Bio-Piraten aus den USA ein Patent erteilt. Indien wehrt sich gegen den
neuen Biokolonialismus. Es ist eine Frechheit sondergleichen, daß sich die
EU-Europäer anmaßen, Patente auf den indischen Neembaum (gesprochen Niembaum)
zu vergeben, z. B. das Patent EP 0 436 257 B1. Das Öl des immergrünen, bis zu
20 Meter hohen Neembaums wird seit jeher gegen alle möglichen Krankheiten, zur
Zahnpflege (seit langem in Reformhäusern) sowie gegen Schädlinge eingesetzt.
Und da kommen ein paar Imperialisten daher und nehmen das traditionelle Wissen
eines alten Kulturvolkes in Beschlag, um es danach gegen bare Münze zu
verkaufen! Das ist Ausbeutung und übelstes Herrenmenschentum. EU, schäme dich,
solche schmutzigen Geschäfte der amerikanischen Kapitalisten zu unterstützen! Leider: Pecunia non olet.
99
Prozent des Erbguts haben die Forscher unter
Craig Venter, Präsident von Celera Genomics Corp. in Rockwille (Maryland/USA)
enttschlüsselt. Damit sind die chemischen Buchstaben eines Menschen zu
identifizieren. (D 7.4.2000)
Was
fürchtet ihr die Planeten den dritten
Weltkrieg, den Weltuntergang? Fürchtet eure eigenen Sünden!
¡No temáis
los planetas, la tercera guerra mundial, el fin del mundo! ¡Temed vuestros propios pecados!
(2.5.2000, vor der Aufreihung der
Planeten)
Ein
Horrorbild veröffentlichten die
"Dolomiten" am 31.3.2000: Einer weißen Maus ist ein Ohr aufgepropft.
Mit der neuen Horrortechnik "Tissue engineering" sollen Tiere zu
Lieferanten für Spenderorgane degradiert werden.
Lärm
verkürzt die Lebenserwartung, meinen
Fachleute. Der Oldenburger Psychologe
Prof. August Schick schätzt, daß jeder siebte Deutsche unter schädlichem Lärm
leidet. Experten glauben, daß Lärm jeden 50. Herzinfarkt verursacht. Der Oldenburger
Medizin-Physiker Prof. Birger Kollmeier "Lärm ist die Umweltverschmutzung
Nr. 1." (Südwestpresse 22.3.2000)
Gletscher
schmelzen weiter. Von 103 Gletschern in
Österreich sind 1999 92 zurückgegangen, neun sind gleich geblieben, zwei sind
größer geworden. (D 11.3.2000)
"Abbiamo
clonato undici embrioni umani". L´annuncio
dalla Cina: tre si stanno sviluppando, l´obiettivo è "coltivare"
organi di ricambio. (Corriere della Sera, Milano, 5.3.2000, p. 18)
Clonazione
dell´uomo. L´Europa dice sì per errore alla
clonazione dell´uomo. L´ufficio brevetti della Ue con sede a Monaco ha
autorizzato due aziende. "Ci siamo sbagliati, ora speriamo che qualcuno
faccia ricorso". (La Repubblica, 22.2.2000, p. 15)
EU
erlaubt Klonen von Menschen. Das EU-Patentamt
in München erteilte im Dezember 1999 angeblich aus Versehen erstmals ein Patent
auf gentechnisch veränderte menschliche Embryozellen und behauptet danach tolldreist, nur ein Einspruchsverfahren Dritter könne das
Patent unwirksam werden lassen, obwohl das Patent den Patentrichtlinien der
Behörde von 1998 widerspricht. Laut Greenpeace und "Financial Times"
ermöglicht das Patent theoretisch die Konstruktion eines gentechnisch
veränderten Menschen. Jürgen Liminski schreibt: "Der
gesichtslose Frankenstein in München hat seinem Papier-Homunculus auch eine
Nummer gegeben: EP 695 351. Der Mensch ist mehr als nur die Summe seiner Gene.
Er ist Ebenbild Gottes. Deshalb ist dieses Patent mit der Würde des Menschen
auch nicht zu vereinbaren." Drei
Prüfer haben dies zu verantworten.
(22.und 23. 2.2000) Vor Gott und den armen Geschöpfen, die vielleicht
wie im Gruselfilm über sie und die verrückten Wissenschaftler kommen werden,
die es nach Frankenstein-Manier wagen, dem Schöpfer ins Handwerk zu pfuschen.
Aus
der Goldwaschanlage im rumänischen Baia Mare ist Cyanid-Lauge ausgelaufen und hat viel Leben in den Flüssen Theiß und Donau
zerstört. Mehrere Staaten sind von der Katastrophe betroffen. (22.2.2000)
Das
Verursacherprinzip bei Umwelthaftung wird in
einem EU-Weißbuch verankert, das Kommissarin Margot Wallström präsentierte. (Das wird
ein Spaß!) Wenn die Behörden nicht
eingreifen, dürfen örtliche Interessengruppen künftig an ihrer Stelle handeln.
Sie dürfen in dringenden Fällen eingreifen, um Schaden abzuwenden. (10.2.2000)
Le città in fuga
dallo smog. "Grande Fratello aiutaci tu". (La Repubblica, Roma, 1.2.2000,
Cronaca, p. 28)
70
Pflanzen- und Tierarten sterben jeden Tag auf der Welt aus. (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald,
29.12.1999)
An Weihnachten 1999 wird der Stern von
Bethlehem wieder sichtbar. Jupiter und Saturn bilden wieder eine
sogenannte dreifache Große Konjunktion wie damals und alle 120 bis 140 Jahre.
(16.12.1999)
Im Katastrophenrekordjahr 1999 sind über 52
000 Menschen ums Leben
gekommen. (Schweizer Rückversicherer Swiss Re, 10.12.1999)
Viel
Opfer kommen bei Erdbeben und Hauseinstürzen "erst dann zu Tode, wenn die schweren Maschinen eingesetzt werden",
oft schon wenige Tage nach einer Katastrophe. Unsere alte Theorie, daß Menschen
und Tiere in Hohlräumen (z. B. Kellern) noch tage- und wochenlang leben können,
bestätigte jetzt auch der Chef der ABC-Abwehrschule des österreichischen
Bundesheeres, Oberst Norbert Fürstenhofer, gegenüber der APA nach der
Gasexplosion in Wilhelmsburg. Tiefere Temperaturen seien eher ein Vorteil,
während bei hohen Temperaturen bald die Austrocknung und das Verdursten
drohten. (D 4.12.1999) Der wirkliche Horror!
Das "Buch des Lebens" wollen
britische Forscher geöffnet haben, indem sie das erste menschliche Chromosom zu
97 Prozent entschlüsselten. (2.12.1999)
Die Hälfte der Flüsse der Erde sind verschmutzt oder drohen auszutrocknen, stellte die Weltwasserkommission in Washington fest.
(30.11.1999)
Virus preistorici sotto i
ghiacci polari. Bonn, allarme alla conferenza sul clima: Lo scioglimento potrebbe
portare pericolose malattie. (Corriere
della Sera, Milano, 3.11.1999)
Prähistorische Viren unter den Polargletschern könnten gefährliche Krankheiten auslösen.
Erdbeben:
Großstädte gefährdet. (Südwestpresse
29.10.1999)
Die Erbanlagen jedes Menschen werden in wenigen Jahren erkennbar sein, prophezeit der Wiener Arzt Heinz Fidelsberger. Das
würde furchtbare Konsequenzen für den Einzelnen etwa beim Abschluß von
Versicherungen, bei der Einstellung durch eine Firma oder bereits im Mutterleib
haben. (20.10.1999)
Giftige
Spritzmittel in Südtirols Apfelbaumwiesen
werden vom Wind sogar in abgelegene Naturschutzgebiete getragen, wo sie
Insekten töten. (Gerhard Tarmann, Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Dolomiten,
19.10.1999, APA)
Il
Vaticano: sì ai cibi transgenici. "Possibile
clonare animali e piante ma non gli uomini". La chiesa non è più
diffidente verso le biotecnologie. L´annuncio di monsignor Elio Sgreccia,
vicepresidente della pontificia Accademia per la Vita. (La Repubblica, Roma,
13.10.1999, p. 28) Das Klonen ist ein Eingriff in
Gottes Schöpfung und verwerflich. AIHS
Italiens
Küstengewässer verschmutzt. 3,5 Prozent des
Meerwassers an den 8600 Kilometer langen Küsten gelten schon jetzt als mehr
oder weniger verseucht. Die Verschmutzung geht auf eingeleitete Kanalisationen
(59,2 Prozent), auf die Einleitung von Industriebetrieben (33,2 Prozent) sowie
auf die Schiffahrt (7,6 Prozent) zurück. (glücklicher leben, Zeitschrift für
Lebensschutz, Salzburg, 7-8/1970!). Und da will
man uns weismachen, die Wasserqualität sei heute, drei Jahrzehnte später,
großteils in Ordnung?! Als ob die Flüsse seitdem sauberes Wasser ins Mittelmeer
gebracht hätten!
Obstbauern
hörten nicht auf den Propheten Alwin Seifert - Für Südtirol ist es 5 nach 12. "Dolomiten" vom 16.9.1999: Südtirols
Obstgenossenschaften fordern Intervention. Die Apfelpreise sind im Keller.
Frankreich, Belgien, Holland und Überseeländer überschwemmen den EU-Markt mit
Äpfeln. Die EU sei der Abfalleimer für die ganze Welt, wo Argentinien, Chile,
Südafrika unf Neuseeland absetzen, sagte Manfred Schweitzer von der
Obstgenossenschaft Zwölfmalgreien. "Die EU ist wie eine Hausfrau, die den
Kühlschrank gestopft voll hat und weiterhin einkaufen geht. Wir fordern eine
Intervention der AIMA." Vielleicht nutzt es etwas, in dieser Lage Prof. Dr.
Alwin Seifert aus Dießen am Ammersee zu zitieren, dessen bahnbrechendes Buch
"Gärtnern ohne Gift" viele Jungbauern vielleicht nicht einmal kennen. Seifert schrieb in "glücklicher leben"
(Zeitschrift für Lebensschutz, Herausgeber Professor Günther Schwab, Nr.
7-8/1970) unter anderem:
Es gibt für alles nur Kunstdünger. Humuspflege kennt man nicht, vom Bodenleben
weiß man nichts. Dafür wird gespritzt, unentwegt, ein Gift nach dem andern,
alle paar Jahre neue Gifte, wenn die alten nicht mehr wirken. Das Besprühen
oder Waschen der Bäume mit den Giftbrühen von einzelnen Fahrzeugen aus ist
schon unwirtschaftlich geworden. Man benützt dazu die überallhin ausgebauten
großen Beregnungsanlagen, die man des Frostschutzes halber haben muß (die
Blüten werden in einen Eismantel gehüllt; die Wärme, die das Wasser beim
Gefrieren abgibt, schützt Staubgefäße und Griffel der Blüten vor dem
Erfrieren). Hinter all dem steht die gewaltige wirtschaftliche Macht der
deutschen, der schweizerischen, der italienischen chemischen Industrien und der
Maschinenfabriken.
Schon vor vielen Jahren hörte ich Bauern und Bäuerinnen klagen, daß sie bei
achtzehn Spritzungen kaum noch etwas verdienen können. Nur Wissenschaftler, die
frei sind von den engen Scheuklappen, die jedem Landwirtschaftsbeflissenen
anerzogen werden, wissen, daß es so nicht weitergeht. So berichtete mir einer,
daß nach der ersten Anwendung von E 605 die Rote Spinne, eine Spinnmilbe die
immer schon ein harmloser Mitläufer gewesen war, plötzlich zum schlimmsten
Feind des ganzen Obstbaus wurde. Sie kann nur mit neuen, noch schwereren Giften
etwas eingedämmt, aber nicht ernsthaft bekämpft werden. In all dem
fürchterlichen Giftkrieg ist noch kein einziger Schädling ausgerottet worden.
Ich habe den Verantwortlichen gesagt, daß sie alle paar Jahre einen neuen Schädling
bekommen werden, der jetzt noch gar keiner ist, der nur durch diese
Giftwirtschaft überhaupt zum schädling werden kann - es ist genau so geworden.
Alle Böden sind nun so vergiftet und damit so leer von jedem gesunden
Bodenleben, daß auf ihnen keine Pflanze mehr gesund bleiben kann - und was
nicht gesund ist, sucht die Natur durch ihre Gesundheitspolizei, eben die
Schädlinge, zu beseitigen.
Schon fangen immer mehr Hausfrauen an, sich bei Äpfeln durch eine schönfarbige
glatte Schale nicht mehr blenden zu lassen. Sie kaufen tatsächlich lieber
schorffleckige in der Meinung, die seien sicher unbegiftet. (
Anmerkung: Bis heute unerfüllter Traum des Idealisten Seifert - das heißt: wir
Konsumenten sind mit schuld).
Selbstverständlich habe ich nicht
nur gerügt und gewarnt, sondern zu helfen versucht. Der Weg zu einer so
vollkommenen Gesundheit aller Obstbäume, daß sie von keinem Schädling befallen
werden können, daß also alles Stäuben und Spritzen mit Giften irgendwelcher Art
überflüssig ist, der ist in 38 Jahren eigener Art erprobt worden und für jeden
selbständig Denkenden gangbar. An den 46 Obstbäumen in meinem eigenen Garten,
Hochstämmen und Spindelbüschen auf 800 Meter Höhe, geschieht nichts an Pflege
oder Düngung; nur das Bodenleben, das sie so gesund und überströmend fruchtbar
gemacht hat, wird gefüttert mit Kompost und etwas organischem Dünger. Im
Austrieb des 39. Jahres gab es keine Blattlaus mehr, keine Rote Spinne, keine
Monilia, und schon im Vorjahr trotz so vielem Regen keinen Schorf. Außer meiner
Fibel "Gärtnern ohne gift" gibt es keine Anweisung zu dem neuen Weg.
Es ist für Südtirol buchstäblich fünf nach zwölf!
Anmerkung: Inzwischen haben die Autos mit ihren Abgasen die Lage extrem
verschlimmert. Einerseits haben sie das Klima verändert; die Unterlandler
Bauern können ein Lied singen vom fast jährlichen Hagelschlag. Andererseits
überzieht der giftige Smog die ganze Etschtalebene und lagert sich logisch auch
in den Böden ab. Ohne den Massenverkehr auf der nahen Brenner-Autobahn zu
beenden, kann es keinen Neuanfang geben. Und das von uns vorgeschlagene
Alternativmodell Autos auf Schienen wird belächelt oder abgelehnt. Noch dazu
kommt jetzt die Konkurrenz aus anderen EU-Ländern, aus Osteuropa und Übersee.
Apokalypse auch hier. Wenn man nicht zum einfachen Leben zurückkehrt, die
Gebote Gottes und der Natur achtet, geht alles zugrunde. Es soll aber anerkannt
werden, daß die meisten Obstbauern und der Beratungsring mit dem integrierten
Obstbau wenigstens einen Schritt nach vorn getan haben. Aber das dürfte zu
wenig sein, um die Zukunft zu sichern. Und es gibt sogar Bio-Bauern, denen wir
viel Glück wünschen. Sie sind auf dem richtigen Weg. Mögen die anderen ihnen
folgen! 0I7042
Genforscher verkleinern Tiere auf Miniaturformat. Manipulierte Taufliege ist nur noch halb so groß wie das Original.
(Die Welt, 24...9.1999, Seite 1) Den Genforschern wird es gleich ergehen. Beiträge zur bunten
Vielfalt im diesseitigen und jenseitigen Universum. 0I7041
Sogar
Unterabteilungen der UNO, die ja den freien Welthandel, die Globalisierung usw.
durchboxt, schlagen Umweltalarm. Das vom
Deutschen Klaus Töpfer geleitete UN-Umweltprogramm (Unep) warnte in seinem
Millenniums-Bericht "Geo 2000": Die Zeit für eine Rettung der
globalen Umwelt läuft aus. Verschmutztes
Wasser gefährdet die Gesundheit von 1,2 Milliarden Menschen; pro Jahr sterben
deswegen 15 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Vier Fünftel des Waldes sind
geschädigt oder vernichtet. Etc. (16.9.1999) Kommentar: Dafür sorgt schon der liebe Gott. 0I7040
Ein
Viertel der Nahrungsmittel ist mit Mykotoxinen verseucht, die krank machen oder zum Tod führen können. Diese
giftigen Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen bedrohen Menschheit und
Tierwelt. (Veterinärmedizinische Universität Wien, Zeitungen vom 15.9.1999)
0I7039
Patentschutz auf Leben, auf menschliche Gene, auf gentechnisch
veränderte Pflanzen und Tiere - alles macht das
Europäische Patentamt in München jetzt möglich. (31.8.1999) Nur Gott,
dem Schöpfer, geben sie kein Patent. 0I7038
Brüsseler Entscheidung provoziert das Verbreiten von Krankheitserregern - EU-Agrarminister treffen skandalösen Beschluß zur Tierfett-Produktion
(auch ein Stück Apokalypse) Pressezitate 0I7037
Mit Genmais haben die amerikanischen Farmer kein Glück. Pressezitate 0I7036
Totale
Sonnenfinsternis am 11. August etwa zwischen
11 und 14.15 Uhr in einem 100 Kilometer breiten Streifen im Süden Deutschlands
(z. B. zwischen Stuttgart und Augsburg) und in Teilen Österreichs für ungefähr
zwei Minuten. Der Mond schiebt sich vor die Sonne, so daß es rabenschwarz wird,
zumindest wie bei einer Vollmondnacht. Der Horizont wird in ein Dämmerlicht
getaucht, Planeten werden sichtbar, es wird kühler, Haustiere verkriechen sich,
Blüten schließen die Kelche, Fledermäuse und Nachtfalter werden aktiv. Der
gesamte Ablauf dauert in München von 11.16 bis ungefähr 14 Uhr. Die letzte
Sonnenfinsternis in Deutschland war 1887, in Österreich 1842, die nächste über
Österreich wird am 3. September 2081 sein. Seit 1133 ist es die zehnte totale
Sonnenfinsternis in Österreich. Ganz wichtig: GEFAHR!!! Nicht in die Sonne schauen, nur mit spezieller
metallbeschichteter Schutzbrille, die es in Optikergeschäften gibt. Für
Ferngläser und Fotoapparate spezielle Filter kaufen! Die Sonnenstrahlen sind so stark, daß sie die
Netzhaut schädigen. Erblindung droht. Siehe auch http://www.dwd.de Bestaunen wir die
Größe Gottes und danken wir ihm, daß er eine so herrliche Welt geschaffen hat!
Nachtrag: Die meisten
erlebten nur die zweiminütige Dunkelheit ab 12.31 Uhr (Rhein bei Karlsruhe); der Schatten
wanderte dann Richtung Österreich, Rumänien und Indien weiter. Nur jeder achte
hatte freie Sicht auf die "schwarze Sonne" 0I7035
Alles bunt gemischt, nur keine Monokulturen! Das ist das wirksamste Rezept zur Schädlingsbekämpfung. Jetzt sind auch
Agrarökologen der Universität Göttingen darauf gekommen. (6.8.1999) 0I7034
Die
EU-Umwelt-Fördermittel flossen zu 60 Prozent in Unternehmen. (Zeitungen vom 30.6.1999). Der Kundige
weiß Bescheid. 0I7033
Stubaier Alpen: neuer
Klettersteig bei der Dresdner Hütte auf den
Egesengrat (2631 m). www.stubai.gletscher.com 0I7032
Forscher klonen
Menschen nach der Dolly-Methode und töten die
Embryonen aufgrund amerikanischer Vorschriften binnen zwei Wochen. Erste
Versuche wurden im November 1998 durchgeführt. Jetzt berichtete die "Daily
Mail" (London) über einen neuen Fall. (18.6.1999) 0I7031
Una nube tossica
grande come gli Usa. Assedia l´Oceano Indiano: è
formata dai gas di scarico del subcontinente. E le particelle di aerosol
inquinato causano un raffredamento del clima. (La Stampa, torino, 12.6.1999) Die Abkühlung des Klimas durch Aerosole wurde schon vor
vielen Jahren von ETIKA vorhergesagt. 0I7030
Tirol erstickt unter
jährlich 50.000 Tonnen Autoschadstoffen.
(Anm.: Gemeint ist nur Nordtirol.) Davon entfallen 69 Prozent auf die
Brennerautobahn. Laut EU soll der Verkehr von 1,2 Millionen Lastwagen 1997 auf
2,8 Millionen Lkw pro Jahr anschwellen. (Zeitungen 9..6.1999 dpa Thomas Brey) Tatenlosigkeit
bedeutet Selbstvergiftung. 0I7029
Gegen den
Nestle-Konzern demonstrierte Greenpeace, weil
Nestle genmanipulierte Nahrungsmittel auf den Markt bringt. (12.5.1999) 0I7028
90 Prozent der
"EU-Bürger" sind regelmäßig zu hohen Ozondosen ausgesetzt, die über den 1995 von der WHO festgesetzten Niveau
liegen. (Zeitungen vom 29.4.1999 Reuters, APA) 0I7027
Für dicke Luft über
dem Indischen Ozean sorgen weiträumige Schadstofftransporte aus 1000 Kilometer und weiter entfernten
"Quellen". Die Sichtweite auf offener See beträgt oft weniger als
zehn Kilometer. Die Wissenschaftler können nachweisen, daß die Dunstschicht auf
vom Menschen verursachte Luftverschmutzung zurückgeht. (Max-Planck-Gesellschaft
München, Zeitungen 16.4.1999 dpa) 0I7026
Das
Worldwatch-Institut erregt immer wieder
Aufsehen mit seinen in der ganzen Weltpresse verbreiteten
Umwelt-Alarmmeldungen, aber wer weiß schon daß es von dem sogenannten
amerikanischen Umwelt-Guru Lester Brown 1974 ausgerechnet mit Hilfe der
Rockefellers gegründet wurde (Zeitungen vom 25..3.1999 dpa) ? 0I7025
86 Prozent der
Badestrände Marokkos sind verunreinigt. Pilze lösen Hautkrankheiten aus,
meldeten Zeitungen am 18.3.1999. 0I7024
Das sagt alles. Kleinanzeige in einer Tageszeitung vom 13.3.1999:
Top-Studentenjob: Vertreten Sie die attraktivsten und bekanntesten Rettungs-
und Umweltschutzorganisationen Deutschlands! Ab sofort - ca 3500 DM pro Monat .
Fa. Wesser, Bürio Innsbruck: Tel. 0043/512/276541. Es gibt Organisationen, die
schwimmen im Geld, während es die Idealisten selten zu etwas gebracht haben. 0I7023
Die Fütterung mit
Gentech-Kartoffeln verursacht bei Ratten
schwere Gesundheitsschäden (britische Forschungsergebnisse, Zeitungen vom
12.3.1999). 0I7022
Lawinenkatastrophen in
den Alpen. Eine 77jährige Frau wurde zwangsevakuiert, nachdem in der Nähe Lawinen abgegangen waren. Das Drama ereignete sich in Gargellen im hinteren
Montafon (Vorarlberg) zeitgleich mit denTragödien in Galtür und Valzur
(Paznauntal, Tirol), wo 38 Menschen von Lawinen erdrückt oder erstickt wurden.
(Hauptursache dieser Naturkatastrophen ist natürlich der Autoverkehr, der
maßgeblich zum Treibhauseffekt und zur Klimaänderung beiträgt.) Im Fall der
allein lebenden alten Frau ist zu bedenken, daß sie unter keinen Umständen ihr
Haus verlassen wollte. Mit einem Hubschrauber wurde sie dann weggebracht.
(Zeitungen vom 26.2.1999 APA) Dies ist sicher nicht richtig. Wovor sollte die
alte Frau Angst haben? Vor dem Lawinentod? Vielleicht hätte ein solches
naturgewolltes Schicksal für sie eine Erlösung bedeutet? Vielleicht muß sie nun
nach der Rückkehr noch zehn oder 20 Jahre, allein und krank, mühsam ihr Dasein
fristen? Wir sind gegen solche Eingriffe in den freien Willen. Und wer weiß,
vielleicht hatte sie eine Katze oder einen Hund oder Vieh, das sie nicht
unversorgt lassen wollte. Wie die Schweizer Bergbauern im Walliser Hochtal
Goms, die ihr Vieh nicht ohne Futter zurücklassen wollten. (Zeitungen vom
26.2.1999 dpa) Das gebietet schon die Fürsorgepflicht. Wer von den
schrecklichen Szenen gelesen hat, die sich in den deutschen Ostgebieten bei der
Vertreibung der Deutschen abspielten, als das Vieh tagelang brüllte und
elendiglich zugrundeging (war es Edwin Erich Dwinger, der darüber berichtete?),
versteht, was wir meinen. Nicht ermutigend ist es im übrigen, wenn bei
Katastrophen immer wieder Leute behaupten, es gebe keine Hoffnung mehr für
Verschüttete. Diesmal war es der Pfarrer von Galtür. (Berichte vom 25.2.1999
dpa) Löblich hingegen ein Tiroler Bergretter, der sagte, es gebe immer
Hoffnung. (ORF Radio Tirol) 0I7021
Gegen die bedrohliche
Zunahme der Flugzeugabgase forderten
Klimaforscher Maßnahmen. Aerosole sind Ozonkiller. (Zeitungen 5.2.1999 dpa,
APA) 0I7020
Die Luft
verschlechtert sich dramatisch. Die Zunahme der Autoabgase steigert beispielsweise in italienischen
Innenstädten das Risiko für Kinder, an Leukämie (Blutkrebs) zu erkranken
(3.2.1999) und vermehrt in den neuen deutschen Bundesländern die Fälle von
Heuschnupfen bei kleinen Kindern (4.2.21999). 0I7019
1998 war das weltweit
wärmste Jahr. Die Durchschnittstemperatur lag
0,7 Grad über dem Wert von 1900, gab der Deutsche Wetterdienst in Offenbach
bekannt. (Zeitungen vom 8.1.1999 dpa, APA) 0I7018
Jahrhundertfinsternis.
Die totale Sonnenfinsternis am 11. August ist
die erste und einzige in diesem Jahrhundert,
bei der die Kernschattenspitze des Mondes Deutschland erreicht. Der Tag wird
zwei minuten lang zur Nacht. (Pressemeldungen 31.12.1998) 0I7017
Rekordjahr bei
Naturkatastrophen: 50 000 Tote 1998. Stürme,
Überschwemmungen, Erdbeben richteten volkswirtschaftliche Schäden von über 90
Milliarden Dollar an, schätzt die Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft.
(Pressemeldungen 30.12.1998 dpa, APA) 0I7016
Der Nestle-Konzern ist
wegen seiner Genmanipulationen von Lebensmitteln
Zielscheibe militanter Umweltschützer in Deutschland und Italien. In
italienische Weihnachtskuchen, genannt Panettone, wurde sogar Rattengift
injiziert. Die Umsatzeinbußen sind gigantisch. Zu dem Schweizer
Nahrungsmittelkonzern, dem größten der Welt, gehören Maggi, Thomy, Alete,
Sarotti, Friskies, in Italien Motta und Alemagna. 0I7015
Skifahrer belasten die
Alpen. Die meist mit dem Auto anreisenden
Wintersportler verpesten die Bergluft mit Abgasen, sagte der Vorsitzende des
Bundes Naturschutz in Bayern, Hubert Weinzierl. Alternativen: längere
Aufenthalte statt Ein-Tages-Skipaß sowie Anreise mit der Bahn. (Zeitungen vom
27.11.1998 dpa) 0I7014
Antibabypillen im
Abwasser: Männer verweiblichen. Das Hormon
Östradiol der Antibabypillen landet zur Hälfte im Abwasser. Männliche Fische
unterhalb von Kläranlagen verweiblichen. In einer APA/sda-Meldung vom 21.10.1998 hieß es
dazu: Die große Frage: Machen die
Hormone im Wasser und in unserer Umwelt (auch Herbizide und Pestizide können
wie weibliche Hormone wirken) den Mann unfruchtbar? 0I7013
Luft zu schmutzig für
Meßgeräte. Infolge der Luftverschmutzung sterben
in Neu Delhi jährlich 10.000 Inder. Täglich gelangen in der
Zehn-Millionen-Stadt 3000 Tonnen Schadstoffe in die Luft. 67 Prozent davon
stammen von den knapp drei Millionen Kraftfahrzeugen. Die Skalen der
Meßinstrumente reichen nicht mehr aus, sagte der Physiker H. P. Garg.
(Pressemeldung vom 10.10.1998 APA/dpa) 0I7012
Das Skifahren könnte
in 20 bis 30 Jahren nicht mehr möglich sein. Zu
diesem Schluß kommt eine Studie von Greenpeace und der Wiener Universität für
Bodenkultur. "Den Wintertourismus wird es in der jetzigen Form nicht mehr
geben, falls das schlimmste Szenario eintrifft." (Erwin Mayer,
Greenpeace). "Auch die Landwirtschaft und die Energiewirtschaft müßten
aufgrund geringerer Niederschlagsmangen mit dramatischen folgen rechnen",
sagte Universitätsprofessorin Helga Kromp-Kolb, die Meteorologie lehrt.
(Dolomiten 8.10.1998 dpa) 0I7011
Je höher der Berg,
desto stärker ist der Schnee mit Chemikalien belastet. Jedenfalls in den Rocky Mountains. Gemssen wurden u.a. chlorierte Kohlenwasserstoffe.
(David Schindler, University of Alberta, "nature" Band 395, 1998)
Ozonloch immer größer.
Es mißt 27 Millionen Quadratkilometer, mehr
als die Gesamtfläche von Nordamerika, und dehnt sich 24 Kilometer weit in die
Stratosphäre aus. Wissenschaftler sind besorgt, daß eine "Gesundung"
des Ozonmantels länger dauern könnte als angenommen.(Pressemeldungen 8.10.1998
dpa)
Von wem angenommen? Von gekauften Forschern und solchen, die sich von
Politikern unter Druck setzen lassen, um ihren Posten nicht zu verlieren.
Wissenschaftler mit Vernunft und Gewissen wissen, daß die Lage alarmierend ist. 0I7010
Totale
Sonnenfinsternis am 11. August 1999.
In der
Mitte des 109 Kilometer breiten Schattens liegt Stuttgart. Dort deckt der Mond
(Durchmesser 3476 Kilometer) die Sonne (Durchmesser 1,4 Millionen Kilometer)
vollkommen zu, es wird finster. Von Stuttgart aus gesehen schiebt sich der Mond
um 12.33:55 Uhr vor die Sonne. Diese bleibt 137 Sekunden lang zugedeckt.
Informationen http://www.sonnenfinsternis1999.de (Sonntag aktuell 11.10.1998
Joachim Schlüter) 0I7009
Den Darwinismus stellte John Lennox von der Universität Oxford bei
einem Vortrag in Salzburg in Frage. Neodarwinismus
impliziere Atheismus. Wenn die Evolution als Erklärung für die Schaffung der
Natur und Menschheit gelte, sei Gott als Erklärung abzusetzen. Atheismus und
Materialismus, der alles auf natürliche Weise, ohne Geist und Schöpfer erkläre,
seien fast gleichzusetzen. In der Archäologie sei es klar: wenn ein
geschliffener Stein gefunden werde, so verweise das auf einen intelligenten
Schaffer. Lennnox fragte: "Und warum ist man in der Biologie, in der
Natur, die noch viel komplexer ist, nicht bereit, denselben Schluß zu
ziehen?" (Pressebericht vom 17.9.1998 APA) 0I7008
Lämmer mit
Menschengenen. Der schottische Pharmakonzern
PPL Therapeutics Plc hat die Geburt weiterer mit menschlichen Genen
ausgestatteter Lämmer bekanntgegeben. (Pressemeldungen 25.7.1998 Reuters)
0I7007
Straßenbäume verlieren
Laub vorzeitig. Wegen hoher
Schadstoffkonzentrationen und häufiger Temperaturschwankungen in diesem Sommer
haben viele Laubbäume bereits im Juli ihre Blätter verloren. (Pressemeldungen
29.7.1998 dpa Suhl) 0I7006
Luftfeuchtigkeit:
normal sind 50 bis 60 Prozent. Sahara ca. 10
%. Schwüle 70 %. Über 90 % Nebel oder
Regen. In Bergwerkstollen noch höher, z. B. 98 Prozent. 0I7005
Am Weltrand toben
gewaltige Stürme. Der Physiker Jack Burns (Uni
Missouri) beobachtete gewaltige Zusammenstöße von Himmelskörpern. (18.4.1898)
0I7004
Der durch den Urin von
Hunderttausenden Technofans bei der sogenannten
Love Parade 1997 in Berlin verunreinigte Boden bedroht bereits das Grundwasser,
erklärte Baustadtrat Horst Porath (SPD). Der Bezirk Tiergarten lehnt die Route
durch den innerstädtischen Park ab. "Love-Parade-Veranstalter" ist
die Planetcom GmH mit Ralf Regitz. (Pressemeledung vom 1.4.1998) 0I7003
Die "Pille"
gefährdet Wasser und Gesundheit. Die
Umweltverschmutzung durch den Morgenharn von Frauen, welche die
"Pille" benutzen, haben Dr. Peter Frigo und Kollegen von der Wiener
Universitätsklinik für Frauenheilkunde im Wiener Abwasser nachgewiesen.
Zwischen 9 und 10 Uhr wurden im Zulauf der Kläranlage Wien-Simmering eine erhöhte
Ethinylöstradiol-Belastung von 24 Billionstel Gramm pro Tausendstel Liter und
eine Östradiol-Belastung von 82 Billionstel Gramm nachgewiesen. Der Forscher
sieht darin eine mögliche Ursache für abnehmende Fruchtbarkeitsraten und die
Zunahme von hormonabhängigen Tumoren. Nach der Klärung war im Wasser nichts
mehr zu finden, doch wird Klärschlamm bekanntlich trotz vieler Schadstoffe und
Warnungen in der Landwirtschaft verwendet. (Pressemeldungen vom 20.3.1998,
Wien, APA) 0I7002
Den Rückbau der Flüsse fordert die Naturfreunde Internationale (NFI). Die
Wiederherstellung von Überflutungsräumen sowie Uferbepflanzungen würden die Hochwassergefahr
eindämmen und die Selbstreinigungskraft der Gewässer erhöhen. (Pressemeldungen
vom 19.3.1998, Wien, APA) 0I7001
D = Dolomiten, Bozen
Diejenigen, die
unzähligen Wanderern kilometerlang Asphaltstraßen zumuten, sollten verurteilt
werden, neben den Straßen eigenhändig Kiespfade anzulegen. Wenn die Arbeit
beendet ist, können sie - weise geworden - zu ihren früheren Beschäftigungen
zurückkehren.
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