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Nachrichten - Notizie |
17.4.2012 |
ISS-Crew rettet sich vor
Schrott. Besatzung sucht Schutz in Sojus-Kapsel. … Seit Beginn
der Raumfahrt 1957 mit dem Satelliten „Sputnik“ haben die Menschen das All in
einen Schrottplatz verwandelt. … Hunderte Satelliten … Millionen Fragmente …
rasen mit 28 000 km/h durchs Weltall …“ (NWZ 26.3.2012 dpa)
Schuhverkäuferinnen sollten
Kunden nicht mit Schuhen aus dem Laden lassen, die zu klein oder zu groß sind.
Wenn sich der Kunde ärgern muss, wird er nie mehr
wiederkommen. Im allgemeinen sind die Schuhe vorne zu
schmal und lassen den Zehen zu wenig Platz. (Kommentar eines Wanderers, der in
einem halben Jahr mehr als 500 Euro für drei Paar falsche Schuhe ausgegeben hat,
die er kaum noch tragen kann: Lowa, MTB, Meindl,
April 2012)
Geisterschiff nach Tsunami 8000
km bis vor die Küste von British Columbia gedriftet. 45 m lang. (NWZ
26.3.2012 dpa) Es wurde von Kanada
versenkt.
Honig: Kein Schutz vor
genveränderten Pollen. Imker verliert Prozess gegen Freistaat Bayern vor dem Bayerischen
Verwaltungsgerichtshof. (NWZ 29.3.2012 dpa)
Unfallgefahr steigt nach der
Zeitumstellung. Zunahme der Verkehrsopfer seit Jahren um bis zu 29
Prozent. (Sonntag aktuell 25.3.2012 Frank Schwaibold)
Mit der Umstellung stiften die
EU-Funktionäre hauptsächlich Verwirrung, unter anderem bei Wanderern
(Sonnenstand) und Kühen (Melkzeit verschoben). Wir
wünschen den Schuldigen, dass sie selbst einmal Opfer
der Verwirrung werden, damit sie erfahren, was sie anrichten.
16 000 Liter Wasser für die
Produktion eines Kilos Beefsteak notwendig. 900 Millionen
Menschen ohne sauberes Trinkwasser. (NWZ 22.3.2012 Christoph Arens, kna) Esst kein Fleisch, sondern Pflanzen!
Giftige Substanzen aus in Asien
hergestellter Kleidung verschmutzen deutsche Flüsse und Seen.
Belastung durch Waschen. Greenpeace-Untersuchung. (NWZ 21.3.2012 dpa) Kauft heimische, hierzulande hergestellte
Produkte!
„Geheizte Wohnung könnte Luxus
werden“, so Timm Engelhardt, Leiter der Energieagentur im
Landkreis Göppingen. Grund: die weiter steigenden Preise für Öl und Gas. (NWZ
21.3.2012) Wir prophezeien ebenfalls:
Sollte die Welt doch nicht so schnell untergehen wie es die Menschheit verdient
hätte, werden wir mehr als je zuvor in der Geschichte unter extremen
Klimaschwankungen leiden, fast verschmachten vor Hitze und jämmerlich frieren.
Ohne solche Plagen kämen die Massen ja nie zur Besinnung.
Mindestens ein Arzneimittel pro Tag
nehmen 45 Prozent der Bundesbürger. (NWZ 21.3.2012)
Warum die Geheimdienste
etika.com bisher noch nicht stillgelegt haben. Weil der Nutzen
momentan noch größer ist als der Schaden. Die Geheimdienste erfahren mehr
Interessantes, als die kleine Webseite mit ihren nur rund 1000 Besuchern
täglich mit brisanten Enthüllungen über das Treiben der Großmächte Schaden
anrichten kann. (18.3.2012)
Mehr Handys als Toiletten in
Indien. Ein Drittel aller Haushalte ohne fließendes Wasser.
47 Prozent der Haushalte haben ein Fernsehgerät. (NWZ 17.3.2012 afp)
Essensberge landen im Müll. Jeder
Bundesbürger wirft im Schnitt pro Jahr 81,6 Kilogramm Lebensmittel im Wert von
235 Euro weg. Der Verfasser dieses Aufmachers in der NWZ vom 14.3.2012, André Bochow, kommentiert: „Es gibt ein Interesse an Vergeudung.
Je mehr gekaufte Ware im Müll landet, desto besser für eine ganze Branche.“
Dazu die passende Karikatur von Horst Haitzinger: Ein
Mann steht vor dem vollen Mülleimer. Ein Engelchen spricht zu ihm: „Ich bin
dein schlechtes Gewissen! Nächste Szene: Der Mann hat mit dem Holzhammer
zugeschlagen. Das Engelchen liegt auch im Mülleimer. Der Mann denkt: „Sein
Verfallsdatum war sicher auch schon abgelaufen!“
Asthmatiker in Raucherzelle. Dem
„Querulanten“ wurde mit der Psychiatrie gedroht. Eigentlich wäre Rauchen in
Gefängnissen verboten, wenn aber alle einverstanden sind, darf geraucht werden.
§ 25 des Justizvollzugsgesetzbuches vom 1.1.2010. (NWZ 1.3.2012) Ein idiotisches, gesundheitsschädliches
Gesetz, wie es nur in den Köpfen von … entstehen kann.
„Generation Wodka. Wie sich
unser Nachwuchs die Zukunft vernebelt.“ Ein vermutlich wichtiges Buch
von Wolfgang Boscher/Bernd Siggelkow/Markus
Mockler, Adeo Verlag, 192 Seiten, 14,99 Euro.
Rezension von Peter Schuster in der NWZ vom 22.2.2012: Trinken bis zum
Umfallen. Immer mehr Jugendliche und Heranwachsende konsumieren regelmäßig
große Mengen an hochprozentigen Alkoholika. Die Folgen
sind verheerend.
Das Königreich hat ein
Alkoholproblem. Die Briten, auch immer mehr junge, saufen sich
kaputt. Premier David Cameron hat den nationalen Notstand erklärt. (NWZ
18.2.2012 Hendrik Bebber)
Sensationell: „Hersteller
bauen ihren Produkten angeblich Sollbruchstellen ein, damit diese schneller
kaputtgehen und Verbraucher gezwungen sind, mehr zu kaufen.
Greenpeace: Die Folgen seien wachsende Müllberge. Oft sei auch deshalb die
Reparatur eines Produkts nicht möglich, weil die Hersteller keine Ersatzteile
bereitstellen oder die Reparaturkosten künstlich so hoch ansetzen, dass eine Reparatur unwirtschaftlich wird.“ (NWZ 17.2.2012
epd, Absichtliche Fehler kritisiert)
Facebook raubt uns zuviel Zeit. Das System ist uns zu kompliziert und schwer verständlich. Niemand hat es uns erklärt. Was
bedeutet zum Beispiel „teilen“? Das Wort sagt uns als Laien gar nichts. Wie
sollen wir es anstellen, einer bestimmten Person eine Mitteilung zukommen zu
lassen? Dies gelingt uns nur durch Zufall, wenn überhaupt. Oft funktioniert das
nicht, was wir tun wollen. Was nicht einfach ist, ist auch nicht gut. Außerdem
machen gewisse Leute mit diesem Gratisdienst Milliarden Dollar Profit, weil sie
es zu Werbezwecken ausschlachten. Ein weiteres Argument gegen Facebook: Hunderte Millionen Menschen sind mit ihren
Lebensgewohnheiten, ihrem Freundeskreis usw. ständig unter Kontrolle. Niemand
kann garantieren, dass die Informationen, die sie
über sich selbst preisgeben, von der Obrigkeit (zum Beispiel Steuerbehörden
oder den staatlichen und überstaatlichen Organen, die abweichende Meinungen
registrieren und Jagd auf religiöse Fundamentalisten und mögliche politische
Extremisten machen, die nicht mit einer Weltregierung und einer Weltreligion
einverstanden sind) sowie von Verbrechern und Verschwörern gegen sie verwendet
werden. Die organisierte Kriminalität kann alles ausspionieren. Außerdem werden
Millionen Menschen süchtig und verplempern ihre Lebenszeit mit unnützen oder
gar gefährlichen Kontakten. Deshalb wollen wir uns von diesem sozialen Netzwerk
verabschieden, falls wir einen Abschaltknopf finden. (15.2.2012) Nach
vollzogener Abmeldung erschien die Mitteilung: Ihr Konto ist reaktiviert. Nach
vielen weiteren vergeblichen Versuchen, aus Facebook
ganz auszusteigen, begnügten wir uns mit der Deaktivierung. Die hat
funktioniert. (17.2.2012)
Elektro-Dreckschleudern.
Strom-Autos in China belasten Umwelt stärker als Benziner (mit
Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxiden). (Süddeutsche Zeitung 15.2.2012
Christopher Schrader)
Kälte-Experimente in der
eisigen ersten Februarhälfte 2012
Tip: Wollhandschuhe! Warum? E-mail eines Kunden an die Firma Roeckl,
1.2.2012: „Idee für warme Handschuhe. Möchte
Ihnen vorschlagen, irgendein Stück Wolle (Schafwolle) zu entwickeln, das man in
die Handschuhe stecken kann, damit die Fingerspitzen warm bekommen. Habe heute
auf meiner .. Wanderung zum Hohenstaufen bei minus
sieben Grad jämmerlich gefroren, obwohl ich noch andere Handschuhe unter den Roeckl-Fausthandschuhen trug, die ich für ca. 80 Euro (160
Mark) bei Sport-Leibfried in Göppingen gekauft habe
und die in China hergestellt wurden (100 % Polyester, ausgenommen 70 % Leder
Innenhand, Goretex). Meine Finger sind aber auch
eiskalt in Ihren Handschuhen, wenn es nur um die null Grad kalt ist.“
Antwort der Firma Roeckl am gleichen Tag: „wir haben Ihre Nachricht erhalten und bedauern, dass
Ihnen unser Produkt Anlass zur Beanstandung gibt.
Vielen Dank für Ihren Hinweis. Leider geht aus Ihrem Schreiben nicht ganz
konkret hervor, um welchen Artikel es sich handelt- außer, dass
es sich um einen Fäustling/Fausthandschuh handelt. Diese sind in der Regel die
wärmeren Handschuhe, da man die Finger darin bewegen kann und dadurch die
Durchblutung angeregt wird. Wir haben in der nächsten Saison, also 2012/13
einen neuen Unterziehhandschuh aus feiner Schurwolle neu im Programm- zum
Zeitpunkt haben wir 2 andere Modelle, die unter den Handschuhen getragen werden
können. Dies ist ein Seiden- und ein Strickunterziehhandschuh, die bis zu + 5°
zusätzlich an Wärme bringen. Wir haben auch einen Handschuh aus Polartec, der schön warm ist und den Sie darunter ziehen
könnten- falls der Fausthandschuh entsprechend groß genug ist. Es ist vor allem wichtig, dass
man mit warmen Händen die Handschuhe anzieht, denn wenn die Finger kalt sind,
erwärmen sich diese nachträglich in den Handschuhen nicht bzw. schlecht. Nun
hoffe ich, dass sich doch noch eine passable Lösung
für Ihr Wohlbefinden ergibt und wir Sie weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden
zählen dürfen.“ Empfehlung an den
Fabrikanten: Er soll auf einen Teil des Gewinns verzichten und dafür das Futter
in den Handschuhen doppelt oder dreifach verstärken. Das Argument eines
Sportartikelhändlers, die Handschuhe seien für solche
extremen Temperaturen nicht gemacht, ist unsinnig. Er soll selbst einmal
während einer Kältewelle in Süd-, Nord- oder Osttirol zwischen 2000 und 3000
Meter Ski fahren oder sich im Winter in Toblacjh
aufhalten.
Am 2.2.2012 trug der Kunde zwei Wollhandschuhe (vom Bergsteigerausrüster
„Basislager“ in Göppingen, ganz versteckt links vor dem HoGy)
übereinander, das äußere Paar Walkhandschuhe, und er spürte die neun bis 13
Grad Kälte kaum. Erst am nächsten Morgen, als es noch etliche Grad kälter war.
Er hat deshalb im Göppinger „Basislager“ noch Überhandschuhe von Vaude bestellt. 10.2.2012: Die gewünschte Größe 9 natürlich
nicht lieferbar. Es gibt eine Unmenge von Waren in Deutschland, aber das, was
man braucht, ist oft nicht erhältlich. Im Dritten Reich war alles genormt, bis
auf die Flugzeuge der verschiedenen Hersteller, weshalb auch (unter anderem)
der Krieg verloren ging.
Sogenannte Taschenwärmer mögen dem
Einen oder Anderen nützlich sein, der Testperson brachten sie bei einer
Wanderung keine warmen Hände. Jedesmal wenn die Hand aus dem Handschuh
schlüpfte, um sich in der Tasche aufzuwärmen, strömte kalte Luft in den
Handschuh, und nachher war die Hand kälter als vorher. Zudem ließ die Wirkung
nach einer halben Stunde stark nach, und nach einer Stunde war der Beutel
höchstens noch ein bisschen lauwarm. Die
Außentemperaturen lagen bei elf bis 14 Grad minus. Wie funktioniert das System?
Man muss ein Metallplättchen knicken, damit eine
Flüssigkeit kristallisiert. Hersteller: Vaude, Preis
4,40 Euro. Unserer Meinung nach überflüssig, höchstens als Notreserve oder für
Spaziergänge und andere kurze Aufenthalte in der Kälte zu gebrauchen. Besser,
einfacher und billiger wäre es, die Hände mit Wolle zu wärmen. Aus eigener
Kraft Wärme produzieren dürfte sinnvoller sein als künstliche Hilfsmittel
anzuwenden. Die Taschenwärmer lassen sich mehrmals verwenden. Man muss sie vor dem nächsten Gebrauch in kochendes Wasser
legen, damit sich die Kristalle verflüssigen. Aber wer hat auf einer
Mehrtagestour schon kochendes Wasser zur Verfügung?
Kalte Füße? Ideale Schuhe noch
nicht gefunden. Ganz erstaunlich ist, dass
die Versuchsperson mit superleichten Wanderschuhen von adidas (hellgrüne
Streifen, Goretex, Terrex,
435, adiPRENE) auf einem teils vereisten und
verschneiten Waldweg keine kalten Füße bekam, vermutlich weil sich die Füße
ganz abrollten und also stetig in Bewegung waren. Bei Stiefeln mit fester Sohle
bleibt der Fuß eher starr und friert daher schnell. (2.2.2012) Am nächsten
Morgen (3.2.) bei bis zu minus 16 Grad ließen sie aber doch die Kälte durch.
Experimente mit einer Thermosohle „GP-Alu-Isomoll für
warme und trockene Füsse“ scheiterten. Die Füße
blieben sowohl am 4.2. (Alufolie nach unten in Wanderstiefeln bei 15 Grad) als
auch am 5.2. (Alufolie nach oben in Sommerhalbschuhen bei 13 Grad minus)
eiskalt. Wieso schreibt der Gesetzgeber nicht vor, dass
der Fabrikant angeben muss, ob die Alufolie nach
unten oder oben zeigen muss? Nach weiteren
Experimenten kaufte sich der Wanderer ein Paar gefütterte Wanderschuhe von
Rohde mit der wärmsten Sohle der Firma Johnson Bama,
einer „Alusohle mit Luftkammerisolation für starke
Kälte, Alu Therm Airtech“.
Die Firma Müko gibt es leider nicht mehr. Obwohl am
10.2. beim Weggehen nur 7,5 Grad herrschten, bekam der Wanderer trotz der Bama-Sohle wieder eiskalte Füße. Am 11.2. probierte er dann
Fußwärmer aus,
sogenannte Pads: „Foot warmer ‒ Chauffe-pied“ von Coghlan´s,
Kanada, hergestellt in Korea. Man muss die
Wärmekissen ein paar Minuten schütteln, dann entwickeln der Eisenstaub, das
Kohlepulver und weitere Stoffe Wärme, die man wirklich spürt. Man klemmt die
flachen Kissen, wenn man Franzose ist, unter die Zehen (sous
les orteils), wenn man englischsprachig ist, unter
die Fußwölbung (under the arch). Hauptsache, sie sitzen richtig und verrutschen
nicht. In der Tat blieben die Füße samt Zehen bei der dreistündigen Wanderung
warm, erstmals seit Wochen. Aber der Rückweg! Nach zwei Stunden machten sich die Fußwärmer
äußerst unangenehm bemerkbar, abgesehen von dem ungesunden Gefühl wegen der
Zusammensetzung der Kissen. Die Schuhe erwiesen sich als nicht groß genug, so dass es für die Zehen beim Heruntergehen vom Berg zu eng
wurde. Gesamtbewertung: Fußwärmer sind teurer Luxus,
sie kosten immerhin 3,50 Euro und müssen nach Gebrauch weggeworfen werden.
Sinnvoller ist es, Kneipp-Methoden anzuwenden (siehe ETIKA 27 Gesundheit).
Allerdings können Fußwärmer nützlich sein als Notreserve bei Hochgebirgstouren
und Expeditionen. Uns wundert jetzt nicht mehr, dass
so viele Leute den Mount Everest besteigen können. Wahrscheinlich haben die
Sherpas ganze Rucksäcke voller Fußwärmer, Taschenwärmer und dergleichen für
ihre Kunden dabei. – Die 16 Grad minus am Sonntag, 12.2.2012, waren erträglich,
weil diesmal ohne Stock unterwegs und in den gefütterten Schuhen innerhalb der
Wollsocken noch Platz war für ein Paar dünne Strümpfe (Zwiebelschaleneffekt).
Falsches Thermometer. Einen
Reinfall erlitt der Kunde, der am 10.2.2012 im Basislager GP ein kleines
Thermometer „Relags outdoor-equipment“
für 5.90 Euro erstand. Es zeigte bei bitterer Kälte am 11.2. um 9 Uhr
vormittags an der Barbarossakirche in Hohenstaufen -4
Grad Celsius an (noch dazu auf einer Zwei-Grad-Skala); ein Hohenstaufener
hatte gerade an seinem Haus -14 Grad gemessen. Um 16 h nachmittags zeigte das
Thermometer an der Außenwand seines Hauses -7 Grad an, das „Outdoor“-Thermometer
nur 0 Grad. Wenn das nur alles wäre. Die Gradeinteilung geht bis minus 30 Grad,
doch die Kugel mit der roten Messflüssigkeit
erstreckt sich von unten her bis auf -26 Grad. Dieser Schwindel soll bei
Käufern den Eindruck erwecken, dass das Thermometer
-30 Grad anzeigen kann, was unmöglich ist. – Erfreulicherweise nahm das
Basislager das falsch gehende Thermometer am 17.2.2012 „anstandslos“ (ein
falsches Wort) zurück und erstattete den Kaufpreis. - Wie zu erfahren war,
müssen kleine Geschäfte bei Großunternehmen für mindestens 150 Euro Waren
einkaufen, damit sie überhaupt beliefert werden. Unser Kommentar: Auch diesen
Großen wird das Lachen eines Tages vergehen.
Kniebeschwerden? Vorsicht beim Kauf von MBT-Schuhen! E-Mail eines Verbrauchers an MBT, 29.1.2012: „Jedesmal,
wenn ich ca. eine Stunde bei einem Gang in die Stadt meine neuen MBT-Schuhe
trage, habe ich weiche Knie und ich fürchte, dass ich
einen Knieschaden bekomme. Ein Facharzt warnte mich vor Jahren vor dem Laufen,
weil ich Abnutzungserscheinungen an den Knien habe (angeblich vom vielen
Fußballspielen in der Jugend herrührend = O-Beine). Seitdem habe ich mich aufs
Wandern verlegt und gehe täglich mindestens drei Stunden im Wald und auf den
Bergen. Mit normalen Schuhen habe ich keine Probleme. Aber wenn ich
zwischendurch MBT-Schuhe trage, wirken meine Knie in den nächsten Tagen
instabil. Kann ich es wagen, weiterhin MBT-Schuhe anzuziehen?“ Antwort vom 30.1.2012, Customer Service, Masai Germany GmbH: „Sie sollten
diesbezüglich besser Ihren Facharzt aufsuchen, wir können leider keine
ärztlichen Ferndiagnosen stellen. Ihr Facharzt kennt Ihre Vorgeschichte und
kann Ihnen am besten sagen, ob gesundheitliche Bedenken vorliegen.“
Übrigens: Die als weichste Schuhe der Welt
angepriesenen Joya-Schuhe eignen sich nicht für Wege
mit vielen Steinen und Wurzeln, meinte eine
Verkäuferin. Der Clou: Der Verbraucher kaufte die MBT-Schuhe für 210 oder 220
Euro bei Sport-Rollmann in Holzheim
deshalb, weil ihm ein Leichtathlet, der von den Schuhen begeistert ist, gesagt
hatte, dass diese gerade auch bei Knieschäden
nützlich seien. Sodann war in einem Begleitheft zu lesen, dass
die MBT-Schuhe die Knie entlasten. Deshalb der Entschluss
zum Kauf. – Derselbe Kunde hatte übrigens schon in den siebziger Jahren einen
Skiunfall auf dem buckligen Stubai-Gletscher gehabt
und beide Knie lädiert; er war Anfang Dezember das erste Ski-Opfer im
Krankenhaus der freundlichen, so segensreich in Innsbruck wie in Girlan, Meran und anderswo wirkenden Barmherzigen
Schwestern gewesen. (etika.com 3.2.2012)
Elektroautos belasten Klima.
Schlechte Klimabilanz bei E-Autos. Ergebnis der
Untersuchungen des Öko-Instituts für das Bundesumweltministerium: Ausbau der
Elektromobilität führt zu einer größeren Klimabelastung. Grund: die verbrauchten Strommengen.
Elektroautos bleiben laut Volkswagen Nischenprodukt. (NWZ 31.1.2012 apf)
Fußgänger mit Kopfhörern leben gefährlich. Die Zahl derer, die einen schweren
Unfall hatten, hat sich einer US-Studie zufolge in sieben Jahren verdreifacht.
Drei Viertel starben. Laut Richard Lichenstein,
Universität von Maryland, vernebelt die Musik nicht nur das Gehör, sondern auch
die anderen Sinne. (NWZ 27.1.2012 afp)
Alte Kfz-Schilder kehren vielleicht zurück. Argument des
Verkehrs-Staatssekretärs Jan Mücke (FDP): „Mit den alten Kennzeichen ist viel
regionale Identität verloren gegangen.“ (NWZ
21.1.2012 dpa) Da fragt man sich, wie viel dümmer und
feiger die Italiener, Franzosen und Spanier sind, dass
sie sich die zentrale Vergabe der Schilder gefallen lassen. Als Grund war in
Italien angegeben worden, dass die Polizei die
italienweit geltenden Kennzeichen AA, AB, AC usw. schneller überprüfen könne.
Ein Witz im Computerzeitalter. - Zu den positiven Seiten in der heutigen
Bundesrepublik Deutschland gehört nicht nur, dass die
Autofahrer Fußgänger an Zebrastreifen höflich vorüberlassen, sondern auch, dass die Regierung die Autokennzeichen der Landkreise
beibehalten hat. Ob es wieder ein HCH und nicht nur ein BL-H… geben wird,
entscheidet der Bundesrat. Wir erinnern uns noch, wie zornig Frau T. war, dass man nicht mehr erkennen konnte, ob ein Auto aus Bozen,
aus Trient oder aus Neapel war. Die Angehörigen der Squadra
Mobile in Bozen dürften Ähnliches gedacht haben, wenn sie nachts unterwegs
waren und über die Kenntafel einen Hinweis erhalten hätten, dass
in einem Auto vielleicht eine zwielichtige Figur aus L. T. saß.
Spuren im Web beseitigen. Dazu gibt ein großer Artikel
Empfehlungen. (Südwestpresse 19.1.2012) Nützen solche Hinweise nicht
Kriminellen, vor allem Pädophilen?
Der eigenen Dummheit Denkmäler gesetzt. In bewundernswerter Weise geht
der Humorist Klaus Birk im Stadtanzeiger Göppingen mit
landschaftsverschandelnden Architekten ins Gericht. Er schreibt: „ …
BetonWürfel … grau … DenkGefängnisse … Ignoranz … Manche BauGesellen haben
ihrer Dummheit hier dauerhaft Gestalt gegeben. Das Wohl des Menschen, der
Tiere, der Natur hat in manchen dieser Hirne bis heute keine Heimat gefunden.
In unberührter Natur dagegen umgeben mich andere Formen, von Harmonie und
Einklang erzählend, und von der großen Einheit der Schöpfung.“ (18.1.2012)
Verkehrssünder zahlen Millionen. Städte wehren sich gegen
Abzocker-Vorwürfe: Ausgaben so hoch wie Einnahmen. (Südwestpresse 16.1.2012 lsw) Warum lassen
sie´s dann nicht?
etika.com-Test: 90 % der Links entfernt
Die
Zahl unserer Leser nimmt seit ein paar Jahren kontinuierlich ab, obwohl der
Inhalt unserer Seiten ständig an Brisanz zunimmt. Diese Entwicklung betrachten
wir nicht als Manko, denn jeder mit Geist gesegnete Mensch nimmt ja selbst
wahr, wie die Verblödung der Gesellschaft tagtäglich fortschreitet; ein Blick
ins Fernsehprogramm genügt, oder man schalte die Radiomusik ein: fast alles
bum-bum und englisch. Da wir wenig zu verlieren haben, nicht einmal mehr
tausend Besucher am Tag, ein Klacks im Vergleich zu den Millionen, die täglich,
stündlich, minütlich den Müll der Meinungsmacher
verschlingen, sind wir in der glücklichen Lage, Experimente aller Art
durchführen zu können. Wir entfernen deshalb 90 % aller Links auf unserer
Titelseite, nur um zu testen, wie sich die Besucherzahlen ändern. (Freitag, den
13.1.2012)
Warum wundert sich Kodak? 1975 hat der Konzern die
Digitalkamera erfunden, jetzt braucht er eine Milliarde Dollar. Insolvenz
droht. 19 000 Angestellte zittern. (Sonntag aktuell 8.1.2012)
Die EU hat die Netto-Explosivstoffmasse pro
Feuerwerkskörper von
200 auf 500 Gramm erhöht. (NWZ 29.12.2011) Wir
vermeiden einen Kommentar, um nicht eine Klage einzuheimsen.
Zu viel Essen landet im Müll.
In
Deutschland werden jährlich sechs bis 20 Millionen Tonnen Lebensmittel
weggeworfen. Verbraucherministerin Ilse Aigner: „Wir können uns diese
Verschwendung nicht leisten, aus moralischen und ethischen Gründen, aber auch
unter dem Aspekt des Umwelt- und Klimaschutzes.“ (NWZ 28.12.2011) Ein Verbrechen an den Hungernden der Welt.
Brust vergrößert: Angst vor Krebs. Ärzte haben billiges Silikon der
Firma PIP, das für Matratzen bestimmt war, unzähligen Frauen implantiert.
Weltweit wurde eine halbe Million der Brustimplantate verkauft. Die
französische Regierung empfahl nach dem Auftreten von Krebsfällen 30 000 Frauen
die Entfernung der gefährlichen Gegenstände. Dasselbe wurde deutschen Frauen
angeraten. Das Silikon kann platzen oder langsam austreten. (NWZ 21., 24. und
31.12.2011 dpa, afp: Traum vom schönen Busen – ein Albtraum; ARD Tagesschau
6.1.2012) Unseren Kommentar kennen manche
Leser schon. Nachträge: Falsche Brüste. Billig-Implantate verunsichern
operierte Frauen weltweit. Minderwertiges Gel kann die Hülle auflösen. Wie
lasch Medizinprodukte geprüft werden. Schnitte und Risiken. (NWZ Sonderseite
20.1.2012) PIP-Gründer Jean-Claude Mas der meistgehasste Franzose.
Skrupellosigkeit und Raffgier machten ihn zum Multimillionär. (NWZ 25.1.2012
Peter Heusch)
Weltraumschrott verglühte am Heiligabend gegen 17.30 Uhr über Europa. Es
soll sich um die letzte Triebstufe einer „Sojus“-Rakete gehandelt haben. (NWZ
27.12.2011) Seltsamer Zufall.
26 000 Kinder und Jugendliche landeten 2010
mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Dem Bericht des Drogenbeauftragten
zufolge „praktizierte im vergangenen Jahr jeder fünfte 12- bis 17-Jährige
mindestens einmal im Monat Rauschtrinken, bei den 18- bis 25-Jährigen war es
sogar jeder Zweite.“ (NWZ 14.12.2011 dpa) Armes
deutsches Volk!
Heizungen nachts abschalten! Schlafzimmer nicht beheizen, das
ist ungesund und angesichts der sich anbahnenden Energiekrise
verantwortungslos! Allgemein wird zuviel Energie verschwendet.
Zentralheizungen, so wie sie heute üblich sind mit der Einbeziehung von
Schlafzimmern, Vorratskammern, Abstellräumen, Gängen, Treppenhäusern, Kellern
usw., noch dazu mit Automatik, sind eine der dümmsten und energiefressendsten
Erfindungen der Neuzeit. Denn sie erzeugen überall eine gleichmäßige
Wärme. Diese
ist aber laut Pfarrer Sebastian Kneipp die Ursache für viele
Zivilisationskrankheiten. Siehe ETIKA 27KR2A9: Von der
Wohnung – Lüftung – Heizung – Besonders über die Krankenstube. Zum
Glück wird die kommende Energiekrise zusammen mit der Inflation die Menschen
zum Umdenken und zur Selbsteinschränkung zwingen. (20.11.2011 etika.com)
Weltpolitik mit dem Internet. Peter Altmeier, Erster
Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einem
Aufsatz für die FAZ: „Irgendwann, ob heute oder in fünf Jahren, wird ein
führender Politiker mit dem Internet Weltpolitik gestalten.“ (Die Zeit, Nr. 45,
3.11.2011, S. 6)
Fukushima: Strahlung noch immer
nicht unter Kontrolle. Borwasser soll in Reaktor 2 Kernreaktionen löschen. (ZDF 2.11.2011)
Gegen die Sommerzeit sind zwei Drittel der Bürger. (SWR4, 29.10.2011,
10 h) Haben wir eine Demokratie, in der
die Mehrheit entscheidet, oder eine Diktatur, in der eine Clique von Machtbesessenen
ohne Rücksicht auf die Meinung der Bevölkerung Gesetze und Verordnungen erlässt?
Linke will Rauschgift legalisieren. Auf ihrem Parteitag in Erfurt beschloss die Linke
laut dpa und NWZ vom 24.10.2011: „Der Konsum aller Drogen – darunter auch
Heroin und Kokain – soll langfristig legalisiert werden.“ Wissen diese Politiker, was sie tun? Und welche Folgen auf sie selbst
zukommen?
Modedroge Krokodil wütet unter Russlands Jugend. Die Droge frisst innerhalb kurzer Zeit Organe der Abhängigen auf. Spannende
Reportage von Stefan Scholl in der Südwestpresse vom 19.10.2011.Die Haut wird
schuppig und grün, Geschwüre faulen, Leber und Herz, Sehnerven und Gehirn
werden Opfer des Desomorphin, das Kodein enthält. Die
„lebendigen Zombis“ (Nowaja
Gaseta) können nur noch stammeln und lallen. ETIKA: Lasst die
Finger von allen Drogen, leichten und schweren, werdet nicht Opfer dämonischer
Materialien!
Zeitungen sind weiter verbreitet als das Internet. 2,3
Milliarden lesen Zeitung, 1,9 Milliarden nutzen das Internet. (NWZ 14.10.2011
dpa)
Durch Lärm (ihrer Nachbarn) fühlen sich 40 Prozent der
Baden-Württemberger malträtiert. (NWZ 11.10.2011)
Mittelstand beklagt starke Preisschwankungen bei Rohstoffen. (NWZ 7.10.2011)
Lebensmittel teurer: Kaffee, Pflanzenöl,
Nudeln, Zucker. Der GfK-Handelsexperte Wolfgang Adlwarth:
Eine deutlich höhere Weltnachfrage nach Lebensmitteln, die Nutzung von
Ackerflächen für den Anbau von Energierohstoffen, Wetterkapriolen mit
Ernteausfällen und Spekulationen an der Börse können zu starken Schwankungen
führen.“ (NWZ 6.10.2011 dpa)
Internetsüchtig. Je eine halbe Millionen Menschen in Deutschland
sind Internet- und Cannabis-süchtig. Glückspielsüchtig sind 0,4 %, Alkoholiker
1,4 %. (NWZ Anfang Oktober oder Ende September 2011, Verena Bufler)
Ein Drittel der Nahrungsmittel in Deutschland wird
weggeworfen, und zwar von Firmen und Privatpersonen, beklagte Landwirtschaftsministerin Aigner. (im Fernsehen, Anfang
Oktober). Jedes Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft wirft am Tag durchschnittlich
25 Kilogramm Nahrungsmittel in den Abfall. (NWZ 22.9.2011)
Autofahren wird für immer mehr Menschen
unbezahlbar, befürchten ADAD und Auto Club Europa. Der Staat nimmt den Autofahrern
pro Jahr 53 Milliarden Euro ab, teilte der ADAC mit. (NWZ, 15.9.2011) Auf der
gleichen Seite erscheint die Meldung: „Deutsche so reich wie noch nie –
weltweit Platz 17. Wohl die Oberklasse, aber nicht das Volk!
E10 sei nicht mehr zu halten „spätestens wenn der
ADAC von der Stange geht“, hört man von Bundestagsabgeordneten. (NWZ 15.9.2011)
Warum hält der ADAC dieser Missgeburt die Stange?
Oder ist es gar nicht die Masse der Mitglieder, sondern nur ein Führungsgremium
aus irgendwelchen Gründen?
E-Autos überfordern die finanziellen Möglichkeiten der Verbraucher noch
bei weitem. (NWZ, 15.9.2011)
„Die Verbraucher wollen keine Gentechnik“. (Alexander Bonde, grüner Minister für den ländlichen Raum und
Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, NWZ 10.9.2011) Warum fördert dann
die EU die Ausbreitung der Gentechnik in vielen Bereichen? Nur weil mächtige
finanzielle Interessen dahinterstecken? Nein.
Zehntausende
Rauschgiftsüchtige müssen Sklavenarbeit in Vietnam
verrichten. Rehabilitationsanstalten sollen Zwangsarbeitslager sein. (Dolomiten
8.9.2011 dpa)
Honig
muss genfrei sein. Der Europäische Gerichtshof warnt die EU-Kommission und die Industrie.
(NWZ, evtl. 7.9.2011)
Biogas:
Die „Energiepflanze“ Mais braucht viel Dünger, der leicht in das Grundwasser gelangen kann. Das Nitrat aus dem Dünger kann im Menschen zum
gesundheitsschädlichen Nitrit umgewandelt werden. Diese Warnung kommt von dem
Gewässerexperten des Stuttgarter Umweltministeriums, Markus Langner. (NWZ
5.9.2011 lsw)
„Seid
ihr total durchgeknallt: Sparlampen teurer … und ab heute sind billige Glühbirnen verboten. (Schlagzeile der Bild
1.9.2011)
Fernlinienbusse
als Konkurrenz zu Auto und Bahn.
Bundeskabinett beschließt Liberalisierung. (NWZ 4.8.2011) Die Regierung will, dass Leute von der umweltfreundlichen Bahn auf
luftverpestende Busse umsteigen. Und das anno 2011 bei fortschreitender
Erwärmung des Klimas! Entweder sind wir Narren – oder die Politiker sind es.
Madrid,
Puerta del Sol, Aufstand der Entrüsteten. Selbst
hingehen statt Internet. „C´est la plus grand changement, voir les gens s´écouter, apprendre et constater que toute cette
crispation que les politiciens et les médias nous vendent disparaît dès qu´on se parle face à face. … Je veux écouter, je ne veux plus lire un écran. Le mouvement
dans le Web me condamnerait au même autisme que je vis tous les jours“,
écrit une fille dans une
de listes de courriel …“
(CQFD, Marseille, juin 2011)
Maschinen als
Ausbeutungsinstrument: Bernanos
Handy
lässt altern. Irgendwo
haben wir gelesen, dass das Starren auf den kleinen Handy-Bildschirm
Runzeln hervorruft und damit Falten und das Gesicht älter erscheinen lässt. (7/2011)
Foodwatch-Gründer Thilo Bode, Ex-Greenpeace-Chef, kassierte 2002 eine Spende von Ritter
Sport über 250 000 Euro. Konkurrent Storck landete jetzt mit dem Produkt „Nimm
2“ auf dem dritten Platz beim Wettbewerb Goldener Windbeutel für die dreisteste
Werbelüge. Wir waren selber als
Idealisten Mitglied vieler Natur- und Tierschutzorganisationen. Sie hatten alle
mit Geldproblemen zu kämpfen. Von keiner haben wir gehört, dass
sie wie Foodwatch „1,5 Millionen Euro
Startkapital“ hatte. (Sonntag aktuell, Stuttgart, 26.6.2011, S. 1 und 4)
Apokalyptische
Atomkatastrophe in Japan - Gedicht
Von 600 Fahrten unter Rauschgifteinfluss wird von der Polizei nur eine
entdeckt. … Wer
erwischt wird, muss mit Entzug des Führerscheins
rechnen. (NWZ 26.5.2011) Was haben wir
denn für Politiker? Wo bleibt ihre Verantwortung?
iPhone späht Nutzer aus. Mobiltelefon
speichert dauerhaft5 alle Aufenthaltsorte des Geräts. (NWZ 23.4.2011 dpa/dapd)
Die Internetsucht,
Onlinesucht, auch pathologischer Internetgebrauch genannt, greift immer mehr um
sich. Der Medienwissenschaftler Dr. Thomas Tabbert: 8
– 10 % sind abhängig, 61 % Intensivnutzer. Weitere Probleme wie Depressionen
und Ängste gehen mit der Sucht Hand in Hand. Tabbert:
„Kein Computer in Kinderzimmer!“ (NWZ 20.4.2011 Christine Böhm)
Konzern zahlt schon
wieder Dividenden. „BP hat unser Leben zerstört“. Nach der
Ölpest im Golf von Mexiko kämpft eine ganze Region ums Überleben. Zigtausende
verloren ihren Job. (NWZ 20.4.2011)
EU: Kein Verbot für Klonfleisch. Fleischprodukte müssen weiterhin nicht gekennzeichnet
werden. (Dolomiten 1.4.2011 dpa)
Wer Weizen verfeuere oder zu
Treibstoff verarbeite, der versündige sich am Menschen, sagte der frühere hohe
FDP-Politiker Georg Gallus am Aschermittwoch in Süßen. (NWZ 17.3.2011) Bravo,
Georg Gallus!
Das neue E-10-Benzin
wird auf Kosten der Hungernden produziert
Von besonderer Seite, erhalten
am 2.3.2011. Etwa eine Milliarde Menschen hungert,
weil in ihren Ländern nicht genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Doch
jetzt soll in vielen Ländern, darunter auch Deutschland, eine Benzinsorte auf
den Markt kommen, die mit 5 – 10 % Ethanol gestreckt wird. Was viele
Zeitgenossen nicht wissen, ist die Tatsache, dass
Ethanol aus Nahrungsmitteln hergestellt wird. Man braucht für die Produktion
Zuckerrohr, Mais, Kartoffeln und Weizen und viele andere Nahrungsmittel. Die
Autos der Reichen sollen umweltbewusst laufen, um die
Hungernden schert sich die Auto-Industrie nicht. Brasilien hat bei der
Ethanol-Produktion eine Vorreiterrolle eingenommen und verschwendet wertvolle
Nahrungsmittel für Ethanol-Benzin, obwohl es in dem Land Hunderte von Slums
gibt, wo die Menschen hungern und die Kinder unterernährt und krank sind. Eine
Verschwendung von Nahrungsmitteln in unserer Welt ist ethisch und moralisch
nicht vertretbar. Die Apostel der letzten Zeiten warnen die Produzenten von
Ethanol, das Gebot der Nächstenliebe und Barmherzigkeit nicht zu übertreten und
dem Menschen nicht seine Würde zu nehmen. Was ist wohl wichtiger und
wertvoller, der Mensch oder das Auto?
Spekulanten hinter
Nahrungsmittelverteuerung. Die Ulmer Südwestpresse berichtete am 4.3.2011
ganzseitig: „Spekulanten sind eine Schande. Professor Klaus Töpfer, Präsident
der Welthungerhilfe: „Man geht davon aus, dass bis zu
50 Prozent der aktuellen Preissteigerungen (bei Nahrungsmitteln) durch
Spekulation ausgelöst worden sind.“ - Jeder achte Mensch hungert. Versorgung
auf dem Land besonders schlecht. – Für das Brot auf die Straße. Stark steigende
Lebensmittelpreise schüren nicht nur den Hunger, sondern auch Wut. Das kann
Machthabern gefährlich werden – weit über Nordafrika hinaus.“
Weil die 32-stelligen IP-Nummern fast
aufgebraucht sind, also die Internetadressen, streben Verschwörer
die Einführung neuer, vielstelliger Zahlen an, mit denen sie nicht nur
Menschen, sondern auch jedes Elektrogerät kennzeichnen können.
(Fernsehnachricht vom 3.2.2011) Kennzeichnen bedeutet hier natürlich steuern.
Wer also eine oppositionelle kleine Partei wählt, wer leise zu seiner Frau
sagt, dass „die da oben“ korrupt sind, wer einem
Lokalpolitiker nicht genug schmeichelt, dem kann dann flugs von der IP-Zentrale
die Heizung, die Kaffeemaschine oder das Licht abgeschaltet werden. Denn alles
wird überwacht werden, und alle müssen dasselbe denken. Jeder Mensch ist nur
noch eine Nummer. (ETIKA 4.2.2011)
Wahnsinniges BRD-Gesetz privilegiert
Rauschgiftkonsumenten. Betrunkene werden angezeigt und verlieren den
Führerschein. Wer aber Haschisch, Kokain, Ecstasy oder dergleichen konsumiert
hat und eine meist viel schlimmere Gefahr für die Allgemeinheit darstellt,
riskiert nur ein Bußgeld aufgrund einer Ordnungswidrigkeit. „Eine
Ungerechtigkeit, finden Juristen.“ Die Südwestpresse fragt zu Recht: Warum die
Milde für Hasch am Steuer? (25.1.2011) Wir fragen noch mehr: Wäre es nicht
gerecht, all jene Politiker, die für solche Gesetze gestimmt haben, zur
Rechenschaft zu ziehen? Erstens strafrechtlich. Zweitens sollten sie
unschuldigen Opfern von Unfällen aufgrund von Drogenmissbrauch
aus der eigenen Tasche Schadenersatz leisten.
Gift in jedem vierten Test-Ei. (NWZ
15.1.2011)
„Wikipedia.
Das größte Werk der Menschen“ (Die Zeit, 13.1.2011) Welche Fehleinschätzung.
Dioxinskandal. Unsere Warnungen vor dem
Verzehr von Fleisch und vor den negativen Auswirkungen der Erzeugung von Biosprit wurden ignoriert. Wenig später erschreckte ein
neuer Dioxinskandal die bundesdeutschen Verbraucher.
Geschäftemacher haben Industriefett ins Viehfutter gemischt, mit verheerenden
Auswirkungen in bisher elf Bundesländern. Bis zu 150 000 Tonnen Futter mit
Dioxin sind in Unmengen von Schweinefleisch und in die Geflügelproduktion
gelangt. (Südwestpresse 7.1.2011) Stichworte außerdem: Eier, Kettenreaktion:
viele Lebensmittel, z. B. Backwaren. Tausende Bauernhöfe wurden gesperrt.
Zentrum des Skandals: Uetersen.
Fast blind ist ein Stuttgarter Demonstrant
(66), der am 30.9.2010 im Schlossgarten mit
einem Wasserwerfer schwer verletzt wurde. (NWZ
29.12.2010) Wer solche gefährlichen
Wasserwerfer entwickelt und einsetzt, gehört bestraft.
Salzstreuen idiotisch. Unmengen von
Salz werden in diesem Winter auf Straßen und Gehwegen verstreut. Damit werden
Grundwasser und Flüsse, Seen und Meere vergiftet. Alles unter dem Vorwand der
Verkehrssicherheit. Richtig wäre, die Autos durch Autos auf Schienen zu
ersetzen. Mit Vergnügen zitieren wir Tomo Pavlovic, der in „Sonntag aktuell“
vom 26.12.2010 „Die Dinge der Woche“ kommentiert: „Der wohlhabende Nachbar von
gegenüber streut in geistiger Umnachtung mit dem Dessertlöffel sein
letztes Gramm Fleur de Sel über den spiegelglatten
Gehweg …“
Sex ist der Topsuchbegriff aller
großen Suchmaschinen, erklärte die Wissenschaftlerin Nadine Höchstötter. Google und Co. Würden Erotik und Pornographie
herausstreichen, bevor sie die Listen der Top-Suchen bekanntgeben. (NWZ
24.12.2010 dpa)
Irreführende neue
Lebensmittel-Kennzeichnung. Wie nicht
anders zu erwarten, haben die EU-Agrarminister völlig unzureichende Beschlüsse gefasst. Als Verbraucher wird man weiter für dumm verkauft. Bei den
meisten Produkten muss nicht angegeben werden, aus
welchem Land sie stammen. Die SPD-Europaparlamentarierin Dagmar Roth-Berendt
erklärte, irreführende Angaben seien nicht verboten. (NWZ 8.12.2010 dapd) Oh EU!
Energiesparlampen höchst gefährlich
Staaten attackieren Meinungsfreiheit
im Internet und Wikileaks. Weil ihnen die Wahrheit, die Wikileaks über die internationale Politik verbreitet hat
und über die Machenschaften der Wall Street verbreiten will, unangenehm sind,
arbeiten die Herrscher dieser Welt mit allen Mitteln daran, die störenden
Hacker außer Gefecht zu setzen. Sie zwingen die Betreiber von Servern, die
Seiten von Wikileaks zu blockieren. Diese berufen
sich auf die Gebote der Hackerethik: „Alle Informationen müssen frei sein“ und
„Misstraue Autoritäten – fördere Dezentralisierung“
und nehmen zu Mirror-Servern ihre Zuflucht. (NWZ
11.12.2010) Die Mächtigen greifen ihrerseits Wikileaks
mit ihrem Riesenapparat sowie bezahlten Hackern an, indem sie die Webserver der
Rebellen mit Unmengen von Daten lahmlegen, so dass
die Provider kapitulieren und die Domains löschen. (Dolomiten 4.12.2010 dpa) Man kann sich vorstellen, was passiert, wenn
zum Beispiel China oder Russland das westliche
Computersystem lahmlegen würden. Keine Supermarktkasse funktioniert mehr, der
Staat erhält keine Steuern mehr, die Bevölkerung hungert und steht Schlange
oder geht über zum Tauschhandel.
Tomo Pavlovic löst
Stuttgart-21-Problem auf einfache Weise. Einsame Spitze in Sachen Gesellschaftskritik, Einfallsreichtum und
Formulierungskunst ist der vom Balkan stammende Redakteur Tomo
Pavlovic von „Sonntag aktuell“. In der Glosse „Die Dinge der Woche“ hat er das
Ei des Kolumbus bezüglich des geplanten Stuttgarter Großbahnhofs gefunden: „Wird
auf einem zugigen deutschen Kopfbahnhof ein herrenloser Diplomatenkoffer
gefunden, wird er unverzüglich und mangels echter terroristischer Alternativen
rücksichtslos mit widersprüchlichen Argumenten gesprengt, wobei die
Ohnmächtigen mit salomonischen Schlichtersprüchen beruhigt werden. Genau das
sei Diplomatie, sagte mal ein kluger Mensch: mit dem Schwein freundlich, aber
zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.“
(Sonntag aktuell, Stuttgart, 5.12.2010, S. 2) Am Rande bemerkt: Immer mehr Journalisten können kein Deutsch. Die
Südwestpresse/NWZ brachte am 8.12.2010 auf Seite 26 die Überschrift: „S-Bahn
sorgt für Unverdruss“. Es gibt nur Verdruss oder unverdrossen. Vielleicht ist der Verfasser
Anhänger der Rechtschreibreform und schreibt, wie er will.
„Autoverkehr ist Ursache schlechter
Luft. Studie über Stickstoffe in Brixen vorgestellt.“ (Dolomiten 4.12.2010) Die halbe Einsicht ist da, aber an unsere
Autos auf Schienen wagt niemand zu denken.
„Das Geld regiert die Fußball-Welt. WM-Vergabe: Russland und Katar Gastgeber 2018 und 2022.“ (Dolomiten 3.12.2010)
WikiLeaks:
ora tocca alle grandi banche Usa. La minaccia di Assange. “Riveleremo i loro comportamenti”. Bank of America. (la Repubblica, 1.12.2010)
Tutti i segreti
di WikiLeaks. Computer in bunker atomici. Ecco come lavorano giornalisti e hackers del sito
che sfida il potere. (la Repubblica, 1.12.2010, R2)
Messico,
uccisa l´investigatrice anti-narcos Hermila Garcia Quinones (38). (la Repubblica,
1.12.2010, pag. 18)
Rund um Atomlager Asse mehr
Krebsfälle. Bei Wolfenbüttel. 126.000 Atommüllfässer.
Schilddrüsenkrebs bei Frauen hat sich verdreifacht. Zwischen 2002 und 2009 18
neue Leukämiekranke. Das Bundesamt für Strahlenschutz behauptet, dass „zum jetzigen Zeitpunkt von der Asse weder für die
dort Beschäftigten noch für die Bevölkerung eine Gefahr ausgeht“. Die
Ärzteorganisation IPPNW erklärt, bereits die Kinderkrebsstudie von 2007 habe
ein Krebsrisiko in der Nähe von Atommeilern nachgewiesen. (NWZ 27.11.2010)
Wahllos und brutal schlugen drei
Schüler aus Küsnacht in der Schweiz, Mike, Benjamin und Ivan, bei einer
Klassenfahrt in München nach dem Rauchen von Joints fünf Menschen
zusammen, um sich einen „Spaß“ zu machen. (NWZ 23.11.2010)
Geisterfahrer (30) unter Drogeneinfluss rast mit 180 km/h über die A 71.
In Suhl gestellt. (Südwestpresse 13.11.2010)
Drogenkonsum in der EU: Angeblich
haben 22,5 % der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren mindestens einmal im
Leben Haschisch geraucht. In Italien sollen es sogar 32 % sein, in Dänemark
(38,6 %) und Tschechien noch mehr. (Europäischer Drogenbericht, APA-Grafik,
Dolomiten 11.11.2010) Wer sich kaputt machen will, soll es, aber bitte in Toleranzzonen,
nicht in Familienschutzzonen (siehe Ethische Gesetze bzw. das
Überlebensprogramm in ETIKA).
Biosprit ist „schädlicher für das Klima als die
fossilen Energien, die er ersetzen soll“, meinen Umweltverbände. 2020 sollen in
Europa 9,5 Prozent der Energie für den Verkehr aus Biosprit
bestehen. (Sonntag aktuell 7.11.2010 DAPD) Die
EU führt uns offensichtlich in den … (Selbstzensur aus Angst vor den
Internet-Schnüfflern).
15 000 Telefonzellen sind
seit 2008 in Deutschland abgebaut worden. (NWZ 2.11.2010) Rückgang allerorten.
„Jeder sollte das Recht haben, im
Netz vergessen zu werden“, sagte die EU-Grundrechte-Kommissarin
Viviane Reding. Sie will Nutzern mehr Kontrolle über
ihre Daten verschaffen. (Südwestpresse Anfang November 2010 hro) Wieherndes Gelächter in der Hölle. Mafiosi
reiben sich die Hände. Korrupte Politiker, Massenmörder, Diktatoren frohlocken.
Kinderschänder bereiten sich auf eine neue Ära des Auslebens ihrer Gelüste vor,
denn sie dürfen auf den Schutz der Anonymität hoffen, weil niemand mehr ihre
Namen nennen darf. Jeder Verbrecher soll künftig seinen Namen aus
Internet-Seiten löschen können, wenn es nach der EU geht (falls Reding nicht nur soziale Netzwerke wie Facebook
meinen sollte). Gute Nacht, heilige Wahrheit! Gute Nacht, all ihr Wähler eures
Untergangs!
Paketbombenhysterie. Wenn da
nicht Geheimdienste dahinterstecken, fressen wir einen Besen. Rainer Wehaus glossiert in „Sonntag aktuell“, 7.11.2010, S. 2, in
„Die Dinge der Woche“: „Liebe Kinder, ihr müsst jetzt
ganz tapfer sein. Es könnte sein, dass Weihnachten
dieses Jahr ausfällt. … die Pakete waren zum Teil an Politiker adressiert. Da
reicht es schon aus, wenn beinahe etwas passiert. … mehr Kontrollen … Der
Innenminister von Niedersachsen, Onkel Schünemann, hat vorgeschlagen, notfalls
auch Frachtflugzeuge vom Himmel zu holen. … der Weihnachtsmann fliegt mit
seinem Rentierschlitten von Haus zu Haus … Wir wollen es wirklich nicht
herbeireden, aber wenn an Heiligabend keine Geschenke unter dem Weihnachtsbaum
liegen, könnte es sein, dass Onkel Schünemann den
Befehl zum Abschuss gegeben hat.“ Bravo, Rainer Wehaus.
Uns fällt auf, dass manche Journalisten und
Karikaturisten immer mutiger werden.
George Soros spendete eine
Million Dollar für die Kampagne zur Legalisierung von Marihuana in
Kalifornien. (Dolomiten 28.10.2010 dapd) Unseren Kommentar können sich die Leser
denken.
Streiks bei Bahn und Bus gehören
verboten. Gewerkschaftler, die Ausstände im öffentlichen
Dienst organisieren, machen sich mitschuldig, wenn viele notwendige Fahrten
unterbleiben müssen. Solche Streiks gehen zu Lasten der Alten und Kranken,
überhaupt der ganzen Bevölkerung. Das Volk wird bestraft, nicht die Schuldigen.
Wichtige öffentliche Dienste müssen den Menschen auch bei Arbeitskämpfen zur
Verfügung stehen. Dies gilt unserer Ansicht nach auch für Radio und
Tageszeitungen, denn sonst wird ja die Wahrheit unterdrückt und wichtige,
vielleicht lebenswichtige Informationen fallen unter den Tisch. (20.10.2010
anläßlich der Streiks in Frankreich) Jene
werden die volle Härte des göttlichen Gesetzes zu spüren bekommen, die
verhindern, dass wichtige Operationen durchgeführt
werden, oder die mit einem Verkehrsstreik jemanden hindern, einen im Sterben
liegenden Verwandten zu besuchen. Der öffentliche Verkehr darf nicht bestreikt
werden, ebenso das Gesundheitswesen und dergleichen.
Giftige Kassenbons. Thermopapier enthält
schädliches Bisphenol A. (NWZ 18.10.2010) Mögliche
Folgen des häufigen Umgangs mit solchen Kassenzetteln u. a.: Unfruchtbarkeit
und Krebs. Fast alle der von uns
getesteten Kassenzettel wurden schnell dunkel, wenn wir sie über eine Flamme hielten. Dickeres, echtes Papier
bekam höchstens leichte braune Flecken.
Sollen sich Arme und Alte zu Tode
frieren? So langsam
platzt uns der Kragen. Zuerst polemisierten Umweltfanatiker der Südtiroler
Landesverwaltung gegen das Heizen mit Holz. Jetzt plant die deutsche
Bundesregierung einen hinterhältigen Angriff auf die Betreiber von 4,5
Millionen „Kleinfeuerungsanlagen“. Gemäß der Bundesemissionsschutzverordnung
müssen bis Ende 2014 Holzfeueranlagen, die älter sind als 36 Jahre,
nachgerüstet oder ausgetauscht werden. Bis Ende 2012 (bzw. 2013, unklare
Angaben) müssen Ofenbetreiber nachweisen, dass sie
die neuen, verschärften Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid einhalten.
Können sie dies nicht, muss der Ofen oder Herd
stillgelegt oder mit einem Staubabscheider nachgerüstet werden. (Südwestpresse
16.10.2010)
ETIKA-Kommentar: Wieviel ein
Staubabscheider kostet, wird nicht mitgeteilt. Wenn aber die Preise immer mehr
steigen und die Renten gleichbleiben, kommen Rentner nicht mehr mit
ihrem Geld aus. Ebenso ergeht es Millionen anderen Leuten. Wie sollen normale
Bürger, die aufgrund der Korruption und Geldverschwendung durch die Mächtigen
finanziell immer mehr ausbluten, da Staubabscheider einbauen lassen, die
sicherlich Tausende Euro kosten? Haben sämtliche Regierungsmitglieder Herzen
aus Stein, dass sie solche Gesetze beschließen?
Jene, die mit Öl heizen, verschmutzen die Luft um ein Vielfaches gegenüber
jenen, die mit Holz heizen. Die Herrschenden wollen nur davon ablenken, dass sie nicht die wichtigste Maßnahme gegen den
Klimawandel ergreifen: die Ersetzung der Autos durch Autos auf Schienen
oder andere neue Bahnformen. Gegen die Autos unternehmen sie nichts, aber die
einfachen Leute werden bis zum Geht-nicht-mehr ausgebeutet und
tyrannisiert. Aber jede Tyrannei hat ihr Ende, und die Tyrannen werden
von Gott gerichtet werden in Gerechtigkeit. Mehr darüber in dem Roman „Jedem
nach seinen Taten“ von Vicente F. Delmonte. (Guami 17.10.2010)
Wenn wegen Nebels ein Flug
ausfallen muss und Passagiere deshalb den Anschlussflug verpassen, steht ihnen laut Bundesgerichtshof
eine Entschädigung für die Gesamtstrecke zu. (NWZ 15.10.2010) Wie ungerecht!
Die Fluggesellschaft muss zahlen, obwohl sie aus
Sicherheitsgründen gezwungen ist, den Flug abzusagen. Was kann denn die
Fluggesellschaft für den Nebel?
Jeder dritte Jugendliche in der
EU ist nikotinabhängig. (Angabe der EU-Kommission, NWZ
13.10.2010)
Zum neuen Bahnhof Stuttgart 21. Klaus
Birk kommentiert nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern
und der Polizei: „Wie wär´s mit Meinungsfreiheit? Dazu gehört, dass man beide Seiten für bescheuert halten darf.“
(Stadtanzeiger Göppingen, 6.10.2010, S. 1) Im Prinzip sind wir für den Ausbau
der Bahn auf Kosten des Autoverkehrs.
„Papier wird in
der Gesellschaft der Zukunft ein fast therapeutisches Medium sein, mit dem Menschen
sich aus dieser völlig vernetzten Welt auf eine Insel der Nachdenklichkeit und
der Reflexion zurückziehen.“ (Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung; laut Dolomiten vom 21.9.2010)
Für einen digitalen Radiergummi plädiert
CDU-Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Jeder soll missliebige
Angaben über ihn aus dem Internet entfernen können, denn „Vergessenkönnen
(sei) konstitutiv für humanes menschliches Zusammenleben“. (NWZ 8.9.2010) Da werden sich Massenmörder, Massenvergewaltiger,
Ritualmörder, Kinderschänder, Tierquäler und so weiter riesig freuen. Zum Glück gibt es das Buch „Jedem nach
seinen Taten“ von Vicente F. Delmonte.
„Geld macht nur Arbeit und
Probleme“. (NWZ 8.9.2010) Richtige Erkenntnis von 20 Prozent
bei einer Umfrage.
Milchpulver im Verdacht: Babys
mit Brüsten in der chinesischen Provinz Hubei.
Bei ihnen wurden ungewöhnlich hohe Werte zweier Hormone entdeckt.
Möglicherweise bekamen Milchkühe die Hormone, um schneller zu wachsen. (NWZ
11.8.2010) Damit ist das Rätsel gelöst, warum die Brüste bei Frauen im
Durchschnitt immer größer werden, wie vor fünf bis zehn Jahren berichtet. Die
Lebensmittel enthalten derartige Hormone, was früher nicht der Fall war. Im
Klartext: Die Lebensmittel sind verseucht. – Nachbemerkung zum Thema
Hormone/Genveränderungen: Evo Morales ist nicht der
Dümmste. Dumm sind jene, die ihn verhöhnen.
Energiesparlampen stellte
die Stiftung Warentest ein eher schlechtes Zeugnis aus. Unter anderem lässt die Leuchtkraft schnell nach. Bekanntlich enthalten
die Zwangssparlampen auch Quecksilber und dürfen deshalb nicht in den Hausmüll.
(NWZ 6.8.2010) Außerdem sind sie unverschämt teuer im Vergleich zu den
bewährten, gesundheitsverträglichen Glühbirnen. Aber die Leute haben die
Politiker ja selbst gewählt, die ihnen derartiges zumuten.
Das Internet kann das Gehirn
verändern und verleitet zu hastigem Denken und oberflächlichen Lernen. Dies weist der US-Autor Nicholas Carr in seinem Buch “The Shallows – What
the Internet is Doing to Our Brains“ (W.W. Norton
& Co., 23,50 Euro) nach. Aus dem
Artikel des apn-Korrespondenten Thomas Seythal in der Südwestpresse vom 5.8.2010: “Die vielen
Reize überfordern das Gehirn, so dass viele
Informationen anders als beim Lesen eines Buches das Langzeitgedächtnis nicht
erreichen … Es ist aber gerade das Langzeitgedächtnis, das komplexe Konzepte
und tiefgreifende Gedanken ermöglicht. Dafür benötigt man echtes Wissen und
nicht nur Informationen darüber, wo man dieses Wissen finden kann.“
Mindestens 780 000 Tonnen Rohöl sind nach dem Untergang der BP-Bohrinsel am 22.4.2010 im
Golf von Mexiko ausgeflossen. (NWZ 4.8.2010) Anscheinend konnte das
Austrittsloch nach vielen vergeblichen Versuchen Anfang August mit Schlamm und
Beton abgedichtet werden. Die verölten Kreaturen werden sich beim Jüngsten
Gericht zu Wort melden.
Streumunition
inklusive Streubomben ist seit 1. August 2010 verboten. Zwar haben mehr
als 100 Staaten die Konvention unterzeichnet, nicht aber die USA, Russland und Israel. (Dolomiten 30.7.2010 APA) Wer trotzdem
noch Streubomben einsetzt, wird im Jenseits unzählige Male von ihnen zerrissen
werden.
Wer andere Menschen mit Laserpointern blendet, verdient die Höchststrafe. In den
Ländern, in denen es keine Todesstrafe gibt, sollten solche grausamen Menschen,
die es in Kauf nehmen, andere blind zu machen, zu lebenslangem Zuchthaus
verurteilt werden – als Abschreckung. „Sonntag aktuell“ brachte am 27.6.2010
eine Reportage von Philipp Seibt: „Gefährliche Blitze ins Pilotenauge. Was wie
Spielerei aussieht, ist für die Besatzungen eine Gefahr, der sie nicht entgehen
können. Den Tätern drohen Bewährungsstrafen.“ Wer aus Humanitätsduselei solche
lächerlichen Strafen festgelegt hat, sollte selbst wie die Täter bestraft werden.
„Ohne Tiefsee-Bohrungen wird … die steigende Ölnachfrage
nicht zu decken sein. Uns droht somit eine Energiekrise“, sagte Claudia Kemfert, Expertin des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung. ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner zufolge besteht derzeit ein
Überangebot an Rohöl; die Nachfrage sei eher schwach … Hohe Spritpreise seien
daher zu einem beachtlichen Teil Ergebnis von Spekulation. (Südwestpresse
16.6.2010 apn)
Geistesverwirrung unter Forschern schreitet fort. „Die
Ergebnisse (einer Studie) legen demnach nahe, dass
die Geräte (Handys) das Krebsrisiko senken – was die Wissenschaftler als „nicht
einleuchtend“ bezeichnen.“ (Südwestpresse 18.5.2010) Erster Satz der
Pressemeldung: „Wissenschaftler finden keinen Zusammenhang zwischen Handys und
Hirntumoren.“
Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Leck
1500 m unter BP-Ölbohrinsel. Dazu eine Karikatur von Bernd Skott
in der NWZ vom 14.5.2010: Ein Yankee mit
einem verölten Seevogel in der Hand sagt zu einem BP-Arbeiter: „Öl, soweit das
Auge reicht … da hätten wir uns den Irak ja sparen können.“ – Bis zu acht
Millionen Liter Öl fließen täglich in den Golf von Mexiko. (US-Präsident) Obama
soll das Ausmaß von Anfang an gekannt haben. Zwei Tage nach dem Desaster
behauptete die Regierung noch, dass „es offenbar kein
Leck gibt“. Mehrere Jahre könnte es dauern, bis der Ölstrom zum Stillstand
kommt, meint Roger Anderson, Geophysiker an der Columbia Universität.
(Südwestpresse 12.6.2010 Peter de Thier) Nach dem Absturz des Aktienkurses
herrscht besonders bei den britischen Pensionsfonds große Sorge. Sie haben hunderte von Milliarden Pfund bei BP angelegt.
(Südwestpresse 14.6.2010)
Doppelzüngig. Gegen Verbot von Drogen, aber Einschreiten
des Bürgermeisters gegen Komatrinken gefordert.
Vorweg mit Bezug auf den Leserbrief am Ende des Artikels: Würde man nicht
geheime Absichten vermuten, würde man die Anti-Prohibitionisten für dumm
halten. Es gibt da in einem kleinen Land eine mit Steuergeldern geförderte
Organisation, deren Chef seit Jahren zum Thema Drogen tönt: „Verbote bringen
nichts.“ Als jetzt aber ein Wirbel entstand, weil ein Gastwort Alkohol zu 1
Euro ausschenkte, was Hunderte Jugendliche anzog und bei etlichen zum
Komatrinken führte mit Spitalaufenthalt, forderte derselbe „Experte“ ein
Eingreifen des Bürgermeisters. Dieser könnte nämlich laut einem Landesgesetz
ein eigenes Reglement erlassen, was die Werbung für Alkoholika und den zeitlich
begrenzten Ausschank von Alkoholika mit starken Preissenkungen angeht. Auf gut
deutsch: der Bürgermeister könnte die Werbung für Alkoholika ebenso verbieten
wie den Verkauf von Billigalkohol an Jugendliche. Aber f.. (Anmerkung: ausgelassen aus Angst vor ungerechten Richtern) drückt
er sich um das Wort Verbot herum, weil dies der von ihm propagierten liberalen
Weltanschauung zuwiderliefe und zutage förderte, was er sonst für einen .. erzählt. Die Zeitung Corriere dell´Alto Adige berichtete:
„Carnevale alcolico: ragazzo in coma, assalto al bar H. ... Intervenga
l´amministrazione ´… l´amministrazione comunale deve combattere in modo deciso
queste iniziative.” (12.2.2010, 3 BZ).
Zu Recht regte sich ein
Leserbriefschreiber in den „Dolomiten“ über die weltweit verbreitete neue
Strategie (man denke nur an Obama, der leichte Drogen freigeben will) auf und
fragte, ob die Gegner von Verboten „auch das Verbot, jemanden umzubringen,
Überfälle zu begehen, jemanden auszurauben, jemanden zusammenzuschlagen,
jemanden zu vergewaltigen oder Kinder zu missbrauchen
usw. abschaffen“ wollten. Eine solche Ideologie sei menschenverachtend.
„Besonders erschwerend erscheint, dass durch eine
solche Ideologie die Menschen und vor allem die Jugendlichen geradezu
eingeladen werden, keine Regeln, keine Verbote und keine Gebote mehr zu
beachten.“ (18.2.2010, F. G., T.) Wenn jene, die behaupten: „Verbote bringen
nichts“, gegen das christliche Tötungsverbot sind, warum regen sie sich dann
noch auf, wenn sie selbst einmal Opfer einer Gewalttat werden? (3.3.2010) Wie
es denen ergeht, die das Tötungsverbot missachten,
erfährt der Leser des Kriminalromans von Edgar Wallace: On the
Spot bzw. Furia a Chicago sowie in dem Roman „Jedem
nach seinen Taten“ und in der „Göttlichen Komödie“ von Dante, Teil Inferno.
Nur 30 Staaten wollen keine Streubomben verwenden. Die
Großmächte USA, Russland, China und
Israel haben die internationale Konvention zum Verbot von Streubomben, die am
1.8.2010 in Kraft tritt, allerdings nicht ratifiziert. Trost gewährt nur das
Jüngste Gericht. (18.2.2010)
Tip gegen trockene Computeraugen. Aus
eigener Erfahrung: Die Augenärztin empfahl einen Raumbefeuchter.
Das elektrische Gerät kostete über 100 Euro und war viel zu groß dimensioniert
für die kleine Stube. Es wäre für ein großes Büro in Frage gekommen. Außerdem
sollte man alle paar Monate den teuren Filter austauschen. Ergebnis: Der
riesige Apparat landete beim Gerümpel auf dem Dachboden. Es gibt für fast alles
einfache Lösungen: Jetzt hängt der Berichterstatter ein paar nasse Tücher neben
dem Ofen auf, und die Luftfeuchtigkeit wird auf natürliche Weise verringert.
Computer machen nämlich die Luft zu trocken, und früher oder später wird sich
bei jedem Dauerbenutzer ein Augenschaden einstellen. Auch Zimmerpflanzen sind
von Vorteil. (19.11.2009)
Heuchler sind sie und Verbrecher. Sie
zeigen sich schockiert bei Naturkatastrophen in Asien und halten eine Klimakonferenz
nach der anderen ab. Aber das Nötigste und Einfachste tun sie nicht: die Preise
der Züge und Omnibusse auf ein Zehntel zu reduzieren und Gratisabonnements an
Rentner, Schüler und Studenten (löbliche Ausnahme: Südtirol) auszugeben. Denn
die Hauptursache der Klimakatastrophe sind die Autos. Rund eine Milliarde
verpestet und erwärmt die Luft; das kann Mutter Erde nicht verkraften.
(6.10.2009)
Glaubt den Medien nicht alles! Beispiel: „Schmuck aus
Atombombe:
Newyork, 13. Sept.
Die neue Substanz, die sich infolge der Explosion der ersten Versuchs-Atombombe
im Raume von Neu-Mexiko bildete, wird von amerikanischen Juwelieren eingefaßt
und zu harmlosen Schmuckgegenständen ausgearbeitet werden. Damit wird auch
indirekt bewiesen, daß die japanischen Behauptungen über ein Weiterbestehen
radioaktiver Ausstrahlungen in Hiroshima und Nagasaki jeder Grundlage
entbehren. Diese neuen Schmuckgegenstände werden in 32 amerikanischen Städten
ausgestellt werden und die Einnahmen sollen einem Kriegsfond von ungefähr
150,000.000 Dollar zufließen …
Nach einer Mitteilung General T.
F. Farrells kann das Leben in Hiroshima wieder aufgenommen werden, ohne daß irgendwelche Gefahren
einer nachwirkenden Radioaktivität weiter zu befürchten sind.“ (Dolomiten, Bozen, Mitte September 1945 oder
1946, wird noch überprüft)
Anmerkung
ETIKA: Diese Pressenotiz wird natürlich auch beim Jüngsten Gericht verlesen
werden. Was unseren Aufruf betrifft „Glaubt den Medien nicht alles!“: Ist
jemand der Ansicht, die Lage habe sich seit 1945 verbessert?
Umweltverschmutzende Autofahrer und -beifahrer. Wer am
Rande einer Landstraße entlang geht und sich alle paar Meter über schmutzige
Papier- und Plastikabfälle, Scherben usw. ärgert, welche von Autoinsassen aus
dem Fenster geworfen worden sind, verliert die Achtung vor den Mitmenschen. Wie
kann er sie da noch lieben? Deshalb ist es ein Hohn, wenn man bei der Messe
wildfremden Zeitgenossen, die vielleicht gleichgültig oder brutal mit ihrer
Umwelt umgehen und in der Kirche zufällig neben einem stehen oder sitzen, als
„Zeichen des Friedens“ die Hand schütteln soll.
Bei einem neueren Computer-Betriebssystem haben
Idioten gewerkelt. Man könnte viele Beispiele dafür anführen, daß man lieber
beim alten System geblieben wäre, vor allem die Umständlichkeit. Viele Dinge
waren früher einfacher und leichter zu finden. Als Grundfarbe ist nicht einmal
mehr dunkelgrün enthalten. Man muß sich diese Farbe zeitaufwendig
irgendwo suchen, wenn man sie verwenden will. (11.3.2009)
Drogen verharmlost. An einen Faschingsscherz fühlte
sich der Gestalter der Presserundschau im RAI Sender Bozen am 19.2.2009
erinnert bei der Meldung von einer Lehrerin, welcher ein tunesischer Schüler Haschisch in den Tee
getan hatte. Möge dieser Verharmloser einmal erkennen,
wie schrecklich und zerstörerisch Rauschgift ist.
Weg
mit den Autos! Es lebe die Bahn!
Sommerzeit
bringt alles durcheinander.
Es wäre für den
Einzelnen und die Volksgesundheit viel vorteilhafter, wenn die Menschen in
aller Früh einen ein- bis zweistündigen Spaziergang machen würden als an den
langen Abenden die Zeit zu vertrödeln. Die Sommerzeit steht dem entgegen, denn
die meisten müssen ja eine Stunde früher arbeiten. Schafft die diktatorische
Sommerzeit ab! Sie ärgert auch die Wanderer, wenn sie sich nach der Sonne
orientieren wollen. Und das Vieh, das früher gemolken wird, hat ebenfalls keine
Freude an der EU-Sommerzeit. (10.6.2008)
Zu
Wein- und Rumverkostungen lädt ein Jugendzentrum in Bozen Jugendliche ein als
Maßnahme gegen den Alkoholmißbrauch Jugendlicher. Der Verein ist nämlich gegen
Verbote und will Jugendlichen den bewußten Umgang mit Alkohol beibringen.
(27.3.2008) Kein Kommentar.
Mobilfunkumsetzer:
Verwaltungsrichter gegen Land Südtirol
“Dolomiten“,
14.3.200, S. 1.: „Weniger Hürden für neue Umsetzer. Bozen – Mobilfunkbetreiber
können ihre Antennen überall hinsetzen – wenn sie den gesetzlich
vorgeschriebenen Grenzwert einhalten. Bislang wurden sie stets zu
Alternativstandorten genötigt – zum Schutz der Bevölkerung. Das sei kein Grund (für das Land Südtirol), Anlagen nicht
zu genehmigen, meint das Verwaltungsgericht.“ Kurzkommentar: Manche Menschen haben noch nicht kapiert, worum es
überhaupt geht. Wenn es nämlich aufgrund dieser Entscheidung bei einzelnen
Anliegern zu gesundheitlichen Schäden kommen sollte, werden die
verantwortlichen Richter dafür beim Jüngsten Gericht Rede und Antwort stehen
müssen.
Handy:
Nach zehn Jahren vierfach erhöhtes Ohrentumorrisiko
Più tumori all´orecchio con il cellulare. Il rischio di neuroma
acustico aumenta di quattro volte nelle persone che usano il cellulare da oltre
10 anni. Una ricerca condotta dall´Istituto svedese di
medicina ambientale (Imm). corriere.it 14.10.2004
Usa, porno libero su Internet, la Corte Suprema boccia i „filtri”. Fermata la legge che limita l´accesso dei bambini agli
indirizzi osceni: “Viola il diritto di espressione”. (la
Repubblica, Roma, 30.6.2004, p. 18, Vittorio Zucconi)
Khomeini aveva ragione: USA = il grande Satana.
USA: Porno im Internet frei. Der
Oberste Gerichtshof verbietet die „Filter“. Gesetz
gestoppt, das den Zugang der Kinder zu obszönen Adressen begrenzt: „Es verletzt
das Recht auf Ausdruck“.
Khomeini hatte recht. Wir beten für ihn und alle frommen Moslems, Hindus,
Juden und Christen, welche die Moral verteidigen. Gott strafe solche Richter
wie jene des „Supreme Court“, die den Kinderschutz lahmlegen. Wer zweifelt
noch, daß wir in der Endzeit des Antichrist leben?
Gott, greife ein!
Eisproduzenten verherrlichen „7
Sünden“
Langnese hat 7 neue Geschmackssorten, benannt 7 Sünden: Neid, Eitelkeit,
Faulheit, Habgier, Rache, Wollust und Völlerei. www.christliche-mitte.de
(Kurier 5/2003) protestiert dagegen
Aufgepaßt! Der Feind
liest mit.
Unsere Feinde in aller Welt belagern uns. Wenn wir einmal unsere Seiten
nicht mehr aktualisieren können, lest wenigstens den Kalender und die Gebete! Wenn die Truppen des Antichrist etika.com
aus dem Internet verschwinden lassen, dann wisset: Die offene
Christenverfolgung beginnt. Die Christen werden in den Untergrund gehen, um in
der Diktatur des Antichrist zu überleben.
Tip 1: Im Internet nur noch verschlüsselte Botschaften austauschen, die auf
persönlichen Codes basieren, welche kein Außenstehender und keine
Entschlüsselungsmaschine verstehen kann. Wendet immer neue Systeme an. Ersetzt
zum Beispiel die 100 gebräuchlichsten Wörter durch andere (oft verwendete durch
2 oder 3). Der Ernst Klett Verlag Stuttgart gibt Wörterbücher mit einem Grund-
und Aufbauwortschaft heraus. Unter dem Kapitel Strukturwörter liest man etwa,
daß die angeführten 74 Wörter 50 % eines normalen Textes ausmachen, davon 10
allein 25 %. Erfindet Ersatzwörter für Begriffe aus eurem Lebensbereich. Wenn
ihr Buchstaben verschlüsselt, ersetzt die häufig gebrauchten e und n (oder auch
a und t) durch mehrere andere, die selten vorkommen. So könnt ihr die ganzen
Überwacher im Dienste des Antichrist und die
Geheimdienste an der Nase herumführen. Den Code nie per E-Mail versenden,
sondern persönlich übergeben oder durch Boten; Teile notfalls per Post oder
Telefon oder SMS.
Tip 2: Vermeidet alles, womit euch jemand erpressen könnte. Bleibt standhafte
Soldaten Christi! (Guami, 2003)
Our enemies
in many countries besiege us. Apparently we publish something they don´t like. But what? We
have more than 3000 pages…
Raumfähre „Columbia“ fällt in 60 Kilometer Höhe
vor der Landung in Texas auseinander, wobei die sieben Astronauten sterben.
(Samstag, 1.2.2003) Die Astronauten hatten von Gott Gelegenheit bekommen,
sich auf den Tod vorzubereiten. Vier Tage vorher hatten sie des ersten Unglücks
eines Space Shuttle gedacht: Am 28. Januar 1986 um 17.38 Uhr war die Raumfähre
„Challenger“ (mit dem vermessenen Namen
„Herausforderer“) nach dem Start explodiert. Auch damals waren sieben
Astronauten ums Leben gekommen, zwei Frauen und fünf Männer. Diesmal wieder.
Auch der erste israelische Astronaut und eine ausgewanderte Inderin waren
dabei. Die Mission stand unter dem fünfzackigen Stern (oben im Emblem), einem
Symbol der Unterwelt, das Unheil bringt.
Unsere
unbekannten Gegenspieler spielen aufgrund dieser Veröffentlichungen (ETIKA 95W5, 95W8, 95K3 usw.)
verrückt und wollen uns nicht mehr im Internet mitspielen lassen. Dies nur als
Vorinformation an unsere Leser für den Tag, an dem etika.com aus dem Internet
gelöscht wird – nicht vom erfundenen Zauberer Sauron,
sondern von wirklichen Bösewichtern. (Ende 1/2003)
Unsere beiden hartnäckigsten Feinde versuchen
weiter voll Eifer, mit enormem Zeitaufwand und mit Tricks, unsere Arbeit im
Weinberg des Herrn zu sabotieren. Früher oder später werden wir ihre Namen –
der eine ist aus ..... - weltberüchtigt machen. Mögen
uns die Engel schützen und uns helfen, unser Werk fortzusetzen. (Mitte 1/2003)
Ab
2003 keine Chronik mehr. Nur noch wichtige Ereignisse in Lexikonform.
Brennstoffzellenauto
Utopie.
Auto der Zukunft
serienreif. Daimler-Chrysler hat gestern in Stuttgart das erste serienreife
Auto mit dem umweltfreundlichen Brennstoffzellenantrieb vorgestellt. ... eine
Zukunftsvision, die für Otto Normalverbraucher bald Wirklichkeit werden kann.
Die Abgase eines solchen Fahrzeugs bestehen aus reinem Wasserdampf. Die
Herstellung in größeren Stückzahlen für Endverbraucher sei nicht vor 2010
geplant, sagte Vorstandsmitglied Professor Jürgen Hubbert. Eine
Serienproduktion in nennenswertem Umfang komme erst in Frage, wenn die Zuverlässigkeit dieser Autos erhöht und
das Gewicht und die Herstellungskosten gesenkt werden könnten. Der Preis für
die vom kanadischen Partner Ballard produzierten Brennstoffzellen-Elemente
beläuft sich derzeit pro Fahrzeug noch auf mehrere
100.000 Euro (also umgerechnet eine halbe Million Mark). ... Mit Blick auf
Politik und Energieversorger sagte Hubbert, vor der Markteinführung müsse eine
Entscheidung für den Kraftstoff fallen - der erforderliche Wasserstoff kann
gasförmig oder auf Basis flüssiger Träger bereitgestellt werden - sowie ein
Tankstellennetz aufgebaut werden. Bisher gebe es in Deutschland lediglich drei
Wasserstoff-Tankstellen. Vor dem Hintergrund dieser Probleme würden Autos mit
Brennstoffzellenantrieb voraussichtlich erst in kommenden Jahrzehnten oder "im nächsten Jahrhundert"
ablösen, meinte Hubbert. Mittelfristig rechne er weltweit mit einem Marktanteil
von 1 Prozent oder 500 000 Autos.
(Südwestpresse Ulm, 8.10.2002, Wirtschaft, Frank König) Wasserstoff ist teuer
und braucht sehr viel Energie bei der Herstellung. (TV-Sender Südwest,
12.10.2002, 18.53 h) Unsere Autos auf Schienen könnten längst
verwirklicht sein, wenn die Bundesregierung in den 70er Jahren nicht eine
falsche Entscheidung getroffen hätte.
Staus kosten 100 Milliarden. Zwölf Milliarden Liter Kraftstoff werden nach
Angaben der Prüforganisation Dekra jährlich in Staus und im Stop and Go-Verkehr vergeudet. Rechne man die Umweltfolgen und
Zeitverluste in Geld um, so summieren sich die Kosten auf 100 Milliarden Euro.
(Südwestpresse Ulm/Donau, 5.10.2002)
Das Höchste im Leben. Der Toyota Carolla, das Auto mit den höchsten Verkaufszahlen auf der
ganzen Welt, bietet Ihnen das Höchste an Leistungen, das Höchste an Sicherheit
und das Höchste an Komfort für den richtigen Preis. Ist das nicht das Höchste
im Leben? (ganzseitige Anzeige, 13.2.1999, jetzt gefunden) Antwort: Nein.
PROVOKATION
“Herr,
nimm den Menschen Fernsehen, Autos und Computer, sonst verblöden sie total!“
„Lord,
take away TV, cars, computers! If not, people worldwide become besotted!”
Wie
arm und nackt stünde der moderne Mensch da, wenn er auf diese 3 Dinge und
womöglich noch auf das Radio verzichten müßte. (Nur ein Denkanstoß)
Wenn wir einen oder mehrere Tage Internet-Pause machen,
dann kann man das, wie alles, aus sechs verschiedenen Blickwinkeln betrachten:
1. Aus Gottes Sicht: Wir können die Zeit nutzen, um mehr zu
beten.
2. Aus unserer Sicht: Wir schonen Augen und Wirbelsäule.
3. Aus der Sicht treuer Leser: Wir geben ihnen Zeit, mehr für
sich selbst zu tun.
4. Aus der Sicht der Neugierigen: Sie sind enttäuscht, wenn wir
nicht mit Sensationen aufwarten, und wenden sich vielleicht anderen Seiten zu,
die für ihr Seelenheil förderlicher sind (zum Beispiel Gebete und
Meditationen).
5. Aus der Sicht der Feinde: Sie sind genervt, wenn sie
tagelang vergeblich warten, ob wir vielleicht online gehen, damit sie weiterhin
versuchen können, unsere Seiten zu sabotieren (was ihnen bisher nur selten
gelungen ist).
6. Aus der Sicht der Hölle: Wir können weniger in Versuchung
geführt werden, schlechte Seiten anzuklicken.
Die Feinde belagern uns und versuchen, unsere Seiten zu sabotieren.
Wir wissen nicht, wie lange wir die Stellung noch halten können.
Nach Euro
Uni
Der Euro wird nicht lange Bestand haben, denn er ist nur das Übergangsstadium
zur kommenden Weltwährung Uni (Universo, Uno, umbenannter Dollar; oder Globo oder Terro oder Mondo). Die Weichen sind gestellt, und gewisse Regierungen
rudern schon jetzt in die gewünschte Richtung. Bald werden die sogenannten
Spekulanten zeigen, wo der Barthel den Most holt. Dazu kommt die Verteuerung
des Rohöls etc. Der Euro wird stark an Wert verlieren. Dann werden alle sagen:
Es braucht eine Weltwährung, einen Weltstaat, einen Weltherrscher. Und das
Endstadium ist erreicht...
10-Euro-Scheine enthalten das Hormongift TBT. www.oekotest.de berichtet, dass schon kleinste
Mengen TBT das Immun- und Hormonsystem von Tieren und Menschen
beeinträchtigen
können. Die 1- und 2-Euro-Münzen enthalten relativ viel Nickel und können zu
Hautausschlägen führen. Allergologen warnen.
Ein hinterhältiger Zeitgenosse schickt uns ständig die
neuesten Viren zu. Wir haben ihn drei Mal ermahnt, seine Angriffe einzustellen.
Seine Bosheit fällt auf ihn selbst zurück. (20.12.2001)
Joint
treibt Student in den Wahnsinn. 25-jähriger entwickelt durch den
Konsum eine Psychose – Gericht sieht darin ein warnendes Beispiel. Ein
gelegentlicher Joint, was ist schon dabei? So dachte wohl auch Nils von P., als er mit 16 Jahren seine erste Haschischzigarette
rauchte. Heute ist der Student 25 Jahre alt und um eine grauenvolle Erfahrung
reicher. Denn bei ihm löste der Haschischkonsum massive Wahnvorstellungen aus.
„Hoffentlich spricht sich dieser Fall herum, denn in ihrem Alter wollen das
viele nicht wahrhaben“, meinte Richterin Verena Benzler-Herz
am Amtsgericht. „Ich hatte Angst, dass mich meine Mitbewohner umbringen“. ...
(Süddeutsche Zeitung, München, 2.8.2001) Es wird ja immer wieder behauptet,
dass Soft-Drogen (z. B. Marihuana) ungefährlich sind und deshalb zugelassen
werden sollen, schreibt unser Freund P. G. K. Wir fügen hinzu, dass die Folgen
jedes Einzelfalls auch jene treffen werden, welche die Zulassung leichter
Drogen durchsetzen.
44,3
Millionen Pkw sind auf Deutschlands Straßen unterwegs. Das sind 3,4
Prozent mehr wie ein Jahr zuvor. (Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg,
Stuttgarter Zeitung, 17.8.2001, S. 1) Welch gigantische Luftverpestung!
Und die meisten von uns leben noch, ein Wunder!
Ein
mysteriöser Brummton bringt manche Menschen an den Rand der Verzweiflung. 300
Opfer haben sich bereits registrieren lassen. An zwölf Orten in
Baden-Württemberg forscht die Landesanstalt für Umweltschutz mit aufwendiger
Messtechnik nach der Ursache. Der geheimnisvolle "Mr. X" teilte am
Samstag im Diskussionsforum der Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons
(www.brummt.de) lakonisch mit, das Geräusch hänge
"mit in Alaska stattfindenden Waffentests der USA zusammen. (Anm.:
etika.com: offensichtlich ein Witzbold) Jedenfalls leiden die Betroffenen
nachts unter Beklemmungen, Schweißaustritt, Herzklopfen, Kribbeln in den Füßen.
Manche, so Gerhard Schneider vom Gewerbeaufsichtsamt Stuttgart, "sind
ziemlich am Ende". Die Interessengemeinschaft berichtet von familiären und
Nachbarschaftskonflikten. Betroffene seien schon umgezogen, andere hätten die
Heizung ausgewechselt. Ein Geplagter aus Blaubeuren
hat 50 000 DM Belohnung für die Lösung des Rätsels ausgesetzt. (Südwestpresse,
Afghanistan´s ruling Taliban movement has
banned the use of Internet to stop access
to vulgar, immoral and anti-Islamic material. Foreign Minister Maulvi Wakil Ahmad Muttawakil said the Taliban wanted to keep society away
from trends promoting obscenity and immorality through the Internet. (The Indian
Express 13.7.2001)
Hände weg von der Legalisierung der Drogen! (Kommentar)
Biotech. I prodotti geneticamente modificati sono
“morti”. Questo cibo è così transgenico che produce la sua estinzione. La Monsanto ha ammesso la sua “arroganza”.
Ma era ormai tardi. (Corriere
della Sera, CorrierEconomia, Milano, 12.2.2001, p. 2)
Kurzfassung: Genveränderte
Produkte sind “tot”. Sie
produzieren ihr eigenes Aussterben.
Europa boccia le acque minerali italiane:
troppi veleni. Contestati i limiti
di tolleranza per arsenico e nitrati. (Corriere della Sera, Milano, 12.2.2001,
p. 1)
Nachtrag: Unsinnige Sommerzeit stammt
von den Faschisten. „Vor 60 Jahren haben die Vertreter der
neuen Ordnung, der Duce Italiens und der Führer
Deutschlands, ihre Länder mit der sogenannten Sommerzeit beglückt. Wenn man
auch einzelne positive Erscheinungen der damaligen Zeit in den einseitigen Topf
der Kriegspropaganda geworfen hat, der Unsinn der Zeitverschiebung ist uns
geblieben. ... eine Plage ...Haustiere ... Der Bauer muß sich sowieso nach der
Sonne und nicht nach der Uhr richten. ... von wegen Stromersparnis ... Der
Straßenlärm fängt früher an, es fahren nicht weniger Autos oder Flugzeuge, und
die Industrie braucht nicht weniger Strom. Die Welt wird nicht friedlicher und
die Politiker nicht klüger. Es wäre höchst an der Zeit, in Brüssel und in den
anderen Hauptstädten ... das neue Jahrhundert auf die natürliche Zeitrechnung
zurückzuführen. Hunderte Millionen Bürger wären dafür dankbar. (Ferdinand v. Marsoner, St. Walburg, Leserbrief
in den „Dolomiten“, 9.1.2001) Anmerkung: Was kümmert die in Brüssel die
Volksmeinung!? Wir denken auch an den berechtigten Wunsch der Bevölkerung nach
Auszeichnung aller genmanipulierten Erzeugnisse.
Mit nvCJK geimpft. 83.500
Polio-Impfdosen, hergestellt mit Eiweißkörpern aus dem Blut von britischen
Creutzfeldt-Jakob-Kranken, sind in elf Länder exportiert worden und haben
möglicherweise viele Menschen mit Creutzfeldt-Jakob (Demenz, Tod) infiziert. (D
6.2.2001) Drei Tage später wurde eine ähnliche Meldung verbreitet, dass
amerikanische Arzneimittel und Impfstoffe Bestandteile von europäischen,
BSE-infizierten Rindern enthalten könnten. (9.2.)
Giftige Medikamente für Arme. Pharmaunternehmen haben bei der
Produktion von Arzneimitteln für die Menschen in Entwicklungsländern das teure Propylenglykol durch das als Antifrostmittel in Motoren
verwendete billige Diethylenglykol ersetzt. Folge:
Laut WHO sind mehr als 500 Menschen, besonders Kinder, daran gestorben. (D
8.2.2001) Wer weiß, wie viele Fälle nicht erkannt worden sind und werden.
Darf man da nicht von Verbrechern reden?
USA mit Horchfunkerohren. US-Geheimdienst
liest E-Mails mit. Die supergeheime amerikanische Nationale Sicherheits-Agentur
(NSA) fischt „heiße Sachen“ - vor allem „Trigger-Worte“ wie Attentat, Mord,
erschießen, in die Luft jagen – aus dem Internet. Etwa 80 Prozent der
weltweiten elektronischen Post werden durchkämmt. Die Lauscher sind auch auf
Unternehmen angesetzt (Industriespionage). (D 7.2.2001 Peter W. Schroeder)
Eine internationale Lobby kämpft für die Legalisierung der Drogen.
Sie ist in allen Medien vertreten. Dies erklärte der Leiter der in
Wien ansässigen UN-Drogenkontroll- und
Verbrechensverhütungsbehörde ODCCP, der Italiener Pino Arlacchi,
gegenüber „Famiglia Cristiana“. (D 3.2.2001) Kein
Wunder, dass ihn die Mächtigen abservieren wollen und etwas gegen ihn
konstruieren.
Irregolare un terzo dei cibi controllati (p. 1). Dall´olio alla carne: una frode ogni
tre ispezioni. Il bilancio dei Nas: etichette falsificate,
macellerie sporche, escrementi fra i prosciutti. Attentati alla salute dei consumatori. Bovini, maiali, gli ormoni, vino al metanolo, polli alla diossina,
olio d´oliva. Il commento: E ora il pollo. Il
ministero della Sanità: prodotti di pessima qualità venduti a caro prezzo.
(Corriere della Sera, Milano, 29.1.2001)
Augenkrebs bei Handy-Benutzern?
118 Patienten der Augenklinik Essen, die Augenkrebs haben, wurden verglichen mit 475 anderen Personen.
Die Krebskranken hatten meistens ausgiebig mit dem Handy telefoniert. Die
elektromagnetische Strahlung wird von der Augenflüssigkeit aufgenommen und kann
ein (bösartiges) Melanom an der Aderhaut und Iris hervorrufen, den sogenannten Uveatumor. Komplikation: Metastasen an der Leber. (D
16.1.2001) Eigentlich die Schockmeldung der Woche,
aber viele Journalisten spielten diese Sensation herunter, wohl weil sie selbst
betroffen sind. Es ist aber die Pflicht der Medien, die Bevölkerung auf solche
Gefahren aufmerksam zu machen.
Nach einer Rückrufaktion für Millionen
Bridgestone/Firestone-Reifen wurde bekannt, dass in den
USA 148 Menschen möglicherweise gestorben sind, weil sich die Lauffläche von
den Reifen abgelöst hat. Hunderte Klagen wurden eingebracht. Eine gelähmte Frau
soll 30 Millionen Dollar bekommen. (Berichte verschiedener Medien vom Dezember
und Januar 2001) Bridgestone-Chef Yoichiro Kaizaki wirft das Handtuch. Bridgestone/Firestone hatte 6,5
Millionen Reifen zurückrufen müssen. Profilablösungen: Unfälle mit mehr als 100
Toten. Wegen der fehlerhaften Reifen war Firestone-Chef Masatoshi
Ono zurückgetreten. Kosten des Skandals: 900
Millionen Dollar. 450 Millionen Dollar wurden für mögliche
Schadenersatzforderungen aus Klagen zurückgestellt. Konkurs steht nicht zur
Debatte. (Stuttgarter Zeitung 12.1.2001, S. 10 Wirtschaft)
Todesursache Luftverschmutzung: 125
Südtiroler pro Jahr erwischt es
Gewalt-Computerspiele: Das Mitgefühl stirbt. Es
gibt auch bei uns Spiele zu kaufen, die bei der ach so demokratischen US-Armee
eingesetzt wurden, um Tötungshemmungen abzubauen. Ein teuflisches Projekt. Man
lasse die Finger davon, denn solche Spiele führen in den Abgrund. Erst gestern
sahen wir das Gesicht des geisteskranken Australiers mit den wirren, blonden
Haaren, der, wenn wir uns nicht irren, Dutzende Schulkinder (40?) umgebracht
hat. Gewissensbisse peinigen ihn Tag und Nacht und wenn er nicht bereut, wird
ihn seine Untat in alle Ewigkeit verfolgen. Es hat den Anschein, als ob er den Weg
zu Gott bisher nicht gefunden hat, denn zum x-ten Male hat er vergeblich
versucht, sich umzubringen, indem er sich die Pulsadern aufschnitt und
dergleichen. (21.12.2000)
Warnung vor Schimmel
Die Autoplage verursacht über die Klimaveränderung auch vermehrten
Schimmelbefall. Ein Fachmann, Matthias Bauer aus Dorf Tirol, gibt in einem
Leserbrief der „Dolomiten“ wichtige Überlebenshinweise: Oberstes Gebot ist
eine der relativen Luftfeuchte entsprechende Lüftung. Der Wasserdampf z. B. aus
Küche und Bad darf nie in die übrige Wohnung gelangen, weshalb es wichtig ist,
die Türen zu gefährdeten Räumen wie z. B. Schlafzimmern immer geschlossen zu
halten. Da Wasserdampf immer dorthin will, wo es trockener oder kälter ist,
ist ein Hinauslüften von überschüssiger Feuchte in
die kalte Außenluft immer zielführend. Dabei soll kurzzeitig (ca. 5 Minuten)
quergelüftet werden, also Tür zur Wohnung und Fenster auf! Die betroffenen
Oberflächen, meist an der Außenwand, müssen gut belüftet werden. Man darf nicht
durch Möbel, Vorhänge und sonstige Einrichtungsgegenstände jegliche Belüftung
unterbinden. Tip: die relative Feuchtigkeit mit einem Hygrometer messen.
Anzustreben ist eine relative Luftfeuchtigkeit von ca
50 Prozent mit einer Temperatur von ca. 18 Grad Celsius. (19.12.2000)
Il telefonino nuoce alla saluta. Il ministro della Sanità inglese ordina per
i cellulari un avviso uguale a quello delle sigarette. (la Repubblica, Roma, 28.11.2000, p. 1)
Also, wer es wirklich nicht gewusst haben sollte: Handys sind schädlich. Ohren weg!
Mai al computer per più di 4
ore. Rivoluzione negli uffici Usa. Nuova
legge sulla sicurezza dei lavoratori. Le aziende che violano le norme rischiano
la causa. (la Repubblica, Roma, 15.11.2000, p. 39)
Zum Exorzismus gegen Computerkobolde und –viren: Gegen eines helfen solche
Maßnahmen nicht: Wenn der Antichrist durch seine Marionetten unsere und
ähnliche christliche Web-Seiten schließen lässt. Dann heißt es: zurück zu den
Büchern, Zeitschriften, Briefen und – gute Nacht, Internet! Kopiert rechtzeitig
die wichtigsten ETIKA-Seiten.
"L´hamburger non è da cattolici". "Avvenire" contro i
fast-food."L´avanza del fast food
- spiega il teologo Massimo Salani - è la completa
dimenticanza della sacralità del cibo. Nei McDonald´s si
cerca il pasto veloce, si soddisfa la fame il più in fretta possibile per poi
dedicarsi ad altro". Salani indica un altro padre per l´agnostico hamburger: Lutero, l´eretico
tedesco: Conosco bene la società americana - racconta -, il rapporto
individualistico tra l´uomo e Dio, instaurato da Lutero, si riflette anche sul
modo di mangiare". Michael Cohen, direttore generale di Burger King (dove si mangiano hamburger)
e di Spizzico (per chi preferisce la pizza), legge l´intervista perplesso: non
se l´aspettava una condanna dalla Chiesa. (Corriere della Sera, Milano,
9.11.2000, p. 20)
"Fastfood ist nicht katholisch". Der
Theologiedozent Massimo Salani verdammt Hamburger und
gibt Luther die Schuld. Fastfood sei Ausdruck "einer individualistischen
Beziehung zwischen Mensch und Gott, die auf Luther zurückgeht".
(Dolomiten, Bozen, 10.11.2000)
Russische Hacker spähen Quellcode eines neuen Microsoft-Programms
aus. Wer den Quellcode hat, besitzt einen Teil der Firma. ...
Die Geheimnisse vieler anderer Firmen wären bedroht. Wenn geclonte
Betriebssysteme und Programme auftauchen, könnte dies Microsoft auf lange Zeit
schwer schädigen. Nicht einmal die weltgrößte Softwarefirma schafft es, ihre
wertvollsten Informationen zu schützen. (Südwestpresse 31.10.2000 Wirtschaft)
Internet-Schnüffler erspähen alles. Wer
besucht welche Web-Seiten? Wer schreibt wem was? Spector
kann jeden überwachen. (D 3.10.2000)
Zusammen mit seinen Eltern hat jeder fünfte von 600 befragten
drogensüchtigen Teenagern schon einmal Rauschgift genommen. (D
26.8.2000) Solche Eltern sind keine Eltern, sondern Kindermörder.
Die von Handys ausgehende pulsierende Strahlung ist
gesundheitsschädlich, jedenfalls spricht vieles dafür,
sagten Nuklearmediziner Manfred Doepp und
Elektrosmog-Experte Wulf-Dietrich Rose in Meran. Bereits nach einem
zehnminütigen Gespräch öffnet sich die Blut-Hirn-Schranke und so können alle
Gifte über das Blut ins Gehirn gelangen, erklärte Doepp.
Strahlen kennen keine Grenzen, sie beeinflussen Gehirn, das zentrale
Nervensystem und die Augen. Die Folgen: Konzentrations- und Schlafstörungen,
Nervosität, erhöhter Blutdruck, in schlimmen Fällen Gehirntumore,
Schlaganfälle, Herzinfarkte. Schutzmaßnahmen: Geräte ausschalten, drei Meter
Abstand von allen Geräten, keine Elektroleitungen in Schlafzimmern, Erholung in
der Natur. (D 30.9.2000)
Laptops für alle zehn Millionen Schüler in
Deutschland. Die Wirtschaft soll einen Teil der Kosten übernehmen. (NWZ 10.8.2000)
Ohne Auto fühlen sich Männer
nackt. (D 2.8.2000)
Diagnosi su Internet: “Sua moglie ha un
cancro”. Coppia si uccide. La
vicenda in Australia, l´autopsia ha dimostrato che era un´indicazione errata.
(Corriere della Sera, Milano, 20.7.2000, p. 17)
"L´Fbi spia la
posta elettronica". Società
Internet accusano: un software che si chiama
"carnivoro" legge tutte le e-mail. Il Wall
Street Journal: è un grande fratello cibernetico. (Corriere della Sera, Milano,
12.7.2000)
Su Internet già due miliardi di pagine. (Corriere della Sera, Milano, 12.7.2000)
Dass bei der Love
Parade jede Menge Ecstasy konsumiert wird, dass die Partygäste sich mit Lachgas oder Kokain auf den
Beinen halten, ist nichts Neues. Längst haben die Berliner Politiker dem
organisierten Wahnsinn ihren Segen erteilt. Der bringt jede Menge Geld. Weniger
Spaß, mehr Drogen und Alkohol. Dass die Chemo-Drogen regelrechte Löcher ins Gehirn fressen, dass
sie Krampfanfälle, Psychosen und lebenslange Intelligenzdefizite auslösen
können, fand ein renommierter Suchtforscher der Universitätsklinik
Hamburg-Eppendorf heraus. Indra B, 18jährige Bremerin, landete auf einem
Seziertisch der Berliner Gerichtsmedizin. Da war der junge Mann mit den
stecknadelgroßen Pupillen, der minutenlang wie irr um die Helfer herumtanzte...
Da war die Schülerin, die am ganzen Leib zitterte und irgendwann nicht mehr
aufhören konnte, in panischer Angst zu schreien. (Süddeutsche Zeitung München,
11.7.2000, über die Love Parade 2000 in Berlin, Constanze v. Bullion)
Weil Drogenverbote angeblich gescheitert sind, verstieg
sich der Bielefelder Jugend- und Sozialforscher Klaus Hurrelmann zu der
irrwitzigen Ansicht, eine Legalisierung von Rauschgift sei unausweichlich.
(8.7.2000) Welcher Wahnsinn! Kinder
und Jugendliche, denen Drogen nicht
verboten werden, haben dann leichten Zugang dazu und ruinieren sich!
Genetik, Mikromaschinen und Robotik sind gefährlicher als
Massenvernichtungswaffen. Schon 200 geistesgestörte
Wissenschaftler stellen eine "tödliche Gefahr dar für unsere Zivilisation".
Der US-Computerexperte Bill Joy hält eine Auslöschung der Menschheit in den
nächsten Jahrzehnten für möglich. Wahrscheinlichkeit 30 bis 50 Prozent. (D
6.7.2000)
Schrittweiser Tod. Heroin ist die gefährlichste Droge. Persönlichkeitsabbau.
Gehirnschäden, Abmagerung. Körperlicher Verfall. Besonders gefährlich sind
Infektionen, Leberschäden, Magen- und Darmstörungen. (D 5.7.2000)
Vor Thaipillen, die zu Wahnvorstellungen, unberechenbarer
Gewaltbereitschaft und irreparablen psychischen Störungen bis
zum totalen Gedächtnisverlust führen, warnt die Vorarlberger Werkstatt für
Suchtprophylaxe. (D 4.7.2000)
Internet spaltet Gesellschaft und Welt. Finnland
hat mehr Webseiten als Lateinamerika. New York übertrifft ganz Afrika. Digitale
Spaltung. Gewinner und Verlierer der Informationsgesellschaft. Polarisierung.
Täglich 150 000 Nutzer mehr. (D 4.7.2000)
Folgen von Ecstasy: Wahn und Panik. (D
29.6.2000)
Amerikas Atomwaffen-Geheimnisse verschlampt oder geklaut. (D
14.6.2000)
Unangemeldete Telefonanrufe gelten zunehmend als Belästigung: Zeit
wird gestohlen. Deshalb ziehen immer mehr Leute die Kommunikation per
E-Mail vor. (D 1.6.2000)
Internet erhöht Gewaltbereitschaft. Negative
Auswirkungen auf Kinder, Familie und Gesellschaft. Der Grazer
Universitätsprofessor Anton Kolb:
Milchschnitten, Kinder pinguó und Kinder
Maxi King sind nun ohne Alkohol. Die Firma Ferrero vertreibt
diese Süßigkeiten nun so, wie es sich gehört, aber auch erst aufgrund von
Protesten. Die Verbraucher-Zentrale Hamburg machte sich die berechtigten Sorgen
der Eltern zu eigen, dass Kinder sich zu früh an den
Geschmack von Alkohol gewöhnen und Alkoholiker rückfällig werden könnten. (D
17.5.2000)
Umweltschutz! Verzichten auf Klimaanlagen! Wegen
Spritmehrverbrauch und Entweichen klimaschädlicher Kühlmittel. Auf 100
Kilometer verbraucht ein Auto durchschnittlich 0,8 Liter mehr Kraftstoff. (D
12.5.2000)
Handys für Kinder: Vorsicht. Biologische Veränderungen infolge
dünner Schädeldecke. Davor warnen zwölf unabhängige
britische Wissenschaftler. (D. 12.5.2000)
Brustimplantate mit Kochsalzlösung sind
zwar in der USA zugelassen worden, doch warnte die
Kontrollbehörde vor Risiken wie Infektionen und schmerzhaften
Brustverhärtungen. (D 12.5.2000)
Borsa bloccata per sei ore. Guasto tecnico a Piazza Affari, proteste
via Internet degli investitori. (Corriere della Sera, Milano, 27.4.2000)
Fünfeinhalbstündiger Ausfall am 27.4.2000
beim ORF-Teletext.
Nachdenken über die Anfälligkeit des heutigen Finanz- und
Informationssystems. Irgendwelche außerirdischen Ursachen? Sonnenflecken?
Immerhin kam es, wenn wir uns recht erinnern, an diesen Tagen zu weiteren
Ausfällen.
Verzweiflungsschrei
eines jungen Katholiken: Seit dem Bestehen dieser Web-Site habe ich jeden Tag mehr als
fünf Stunden damit verbracht, für euch Katholiken eine Net-Site zu schaffen,
auf der ihr Information, Meinung und Beistand finden konntet. Offenbar aber
gibt es keine Katholiken, die das wollen. Da überhaupt keine Begeisterung oder
Hilfe von euch kommt (Werbung für die Site, Hilfe am News Board oder einfach
nur Begeisterung), werde ich meine Zeit für Nützlicheres verwenden. Die
nächsten Tage wird es noch täglich Updates geben. Danach, wenn überhaupt, nur
noch wöchentlich. An die wenigen (zwei), die mir geholfen haben, ein herzliches
Vergeltsgott. Euer ... p.s.
Wenn ihr Katholiken nicht endlich wieder katholisch werdet und euren Arsch aus
den Sesseln bringt, seid ihr in Europa Geschichte gewesen. (7.4.2000)
In Toiletten lauern
Keime. Die
Wahrscheinlichkeit, daß man mit ihnen in Berührung kommt, liegt bei bis zu 80
Prozent. Vor allem sind es Toilettensitze, Armaturen, Urinal- und
WC-Betätigungsknöpfe. Rat des Armaturenherstellers Grohe und der Fachhochschule
Gießen-Friedberg: Alles mit Papiertuch anfassen, sich nicht auf die Toilette
setzen. (D 1.4.2000)
Cibo spazzatura, il nuovo killer. Ogniuno di noi
ha nel proprio corpo circa 500 compositi chimici di natura velenosa, 1950
non c´erano. Crescono i casi di malnutrizione. Sotto
accusa le multinatzionali dell ´alimentazione. Il rapporto Worldwatch:
in aumento obesi e affamati. (la Repubblica, Roma,
31.3.2000)
45 Prozent der
deutschen Arbeitnehmerhaushalte verfügten Anfang 1999 über einen Personalcomputer (PC).
(Südwestpresse 22.3.2000)
Die Bahn erwägt,
262 Nebenstrecken stillzulegen. Das Projekt "Regent" (Regionalnetzentwicklung)
könnte den größten Kahlschlag seit den 70er Jahren einleiten. (Süddeutsche
Zeitung 21.3.2000) Dies wäre ein neuerliches Verbrechen der Bahnspitze gegen
die Umwelt!
Lawinen bedrohen Ahrntal: Herrgott bitt für uns! (Schlagzeile Zett 19.3.2000) Wen?
Vorsicht vor pommes frites! Ranziges Frittierfett - "ein
ekliges Gemisch aus vielen Stoffen" - in vielen Imbißbuden und Restaurants
gefährdet die Gesundheit der Verbraucher. "Wenn man eine Imbißbude am
Geruch erkennt, ist das Fett bereits zu alt", sagte Axel Preuß,
Vorsitzender der Lebensmittelchemischen Gesellschaft. Sauerstoff, Nahrungsreste
und Wasser lassen bei der starken Hitze die Fettsäureketten der Pflanzenöle zu
neuen, teilweise schädlichen Verbindungen zerfallen. (D 16.3.2000)
Die Potenzpille
Viagra hat in den USA bisher 522 Todesopfer gefordert. (D 16.3.2000)
Ihre Spielsucht
bekämpfen 20.000
Menschen in Deutschland auf ideale Weise. Sie haben sich auf eine Liste
von Leuten setzen lassen, denen der Zugang zu Spielcasinos verweigert wird.
120.000 Deutsche gelten als spielsüchtig. (D 11.3.2000)
Der erste
Internet-Tote
wurde aus Südkorea gemeldet. Kim Kwang-su (37) erlitt
einen Herzinfarkt beim nächtlichen Computerspielen. (D
10.3.2000)
Viele Eltern haben
Angst vor dem Internet, nämlich vor den gewaltverherrlichenden und pornographischen
Inhalten. Und deshalb kaufen sie ihren Sprößlingen keinen Computer. (D
9.3.2000) Zu Recht! Das Internet ist nicht nur ein nützliches
Kommunikationsinstrument und eine preiswerte Wissensbank, sondern dient auch
dem Teufel zur Verführung und zum Verderben der Seelen.
Superkeime können
auf Handtüchern
und anderen nicht gesäuberten Flächen in Krankenhäusern monatelang überleben.
(„New Scientist“, D 26.2.2000)
Immer mehr Verkehr
auf der Brennerautobahn. Seit 1998 Zuwachs von 7,2 Prozent. 13,6 Millionen Fahrzeuge
passierten 1999 die österreichische Brennerautobahn A 13. Davon waren 1,5
Millionen Lkw. Zu Spitzenzeiten waren es bis zu 70 000 Pkw und Lkw pro Tag.- (D
20.2.2000)
Computerkrank.
Die Monsterfamilie der Zukunft.
Die neuen
Medien machen uns krank. Der Augsburger Pädagogik-Professor Werner Glogauer: Viele werden früh zu Invaliden werden. Die Großen
versagen beim Schutz der Kleinen. "Den Erwachsenen ist gar nicht deutlich,
was sie damit bei ihren Kindern anrichten. "Prof.
Werner Glogauer:
Wenn die Tastatur
eine Zeitlang stillsteht, so kann dies von den Firmen mittels Intranet kontrolliert werden.
Der Angestellte ist ständig unter Kontrolle. Das Einbauen geheimer Kameras ist
zwar illegal, aber ...
In vielen Büros ist die Moorhuhnjagd ausgebrochen,
zum Verdruß der Unternehmer. Weltweit verursacht die Spielsucht der
Angestellten immense Kosten. Dieses Spiel kann man lange herunterladen von www.moorhuhn.de . Bekommt man es per E-Mail, kann sich der
festplattenzerstörende CIH-Virus in seiner Variante 1003 darin verbergen.
Internet für viele wie Droge. Virtuelle Flucht aus der Wirklichkeit in
eine konfliktfreie Welt. Übermäßiges Surfen kann krank machen. Der Verein
"Hilfe zur Selbsthilfe für Onlinesüchtige" bietet hilfe
an: www.onlinesucht.de Die Humboldt-Universität Berlin nennt unter
www.internetsucht.de fünf Kriterien. (D 22.2.2000)
Viele Internet-Surfer vereinsamen. Zeit für gesellschaftliche Kontakte geht
verloren. Jeder Siebte zehn Stunden online. (D
17.2.2000)
Ein Viertel der
weltweiten Getreideproduktion ist laut WHO mit Mykotoxinen
= giftigen Ausscheidungen von Schimmelpilzen verseucht. (D
5.2.2000)
Einfache Geräte ersetzen bald die aufgeblähten Personal-Computer. Intel
will einfache und preiswerte Geräte bauen. „Web appliances“. „Linux“. Browser
„Mozilla“. Computer müssen einfach und zuverlässig
sein, sind aber bisher in den meisten Fällen das Gegenteil. (D 8.1.2000) Endlich
ein Fortschritt, nur den deutschen Computererfinder
vergisst man, der schon damals ein einfaches Baukastensystem geplant hatte.
Stattdessen werden die Computer von Microsoft und Konsorten mit unnützen Sachen
vollgestopft, welche die Geräte wegen der damit verbundenen Überlastung allzu
häufig zum Absturz bringen.
Jede Zigarette verkürzt das Leben um elf Minuten. (British
Medical Journal, D 5.1.2000)
Vorsicht, Computer. Das Denken und Empfinden lehrt er nicht.
Warnung des Bayerischen Philologenverbandes.
Vorsitzender Rainer Rupp: „Kinder, die an Weihnachten oder zum Jahreswechsel
wegen Mordes oder Morddrohungen im Gefängnis sitzen, sind ein Alarmsignal für
die Gesellschaft.“ (D 4.1.2000)
"Das
Internet ist der Antichrist.
Man wird
überflutet mit Informationen, aber man gewinnt keine Kenntnisse und damit keine
Erkenntnis. Jeder schreibt seinen Schwachsinn ins Netz, und wer nicht die
Mittel zur Analyse hat, wird in die Irre geleitet. Eine Katastrophe für unsere
Kinder." (Erkenntnis von Giuseppe Sinopoli, Dirigent aus Venedig,
Nachrichtenmagazin "Format", Wien, Nr. 49, 6.12.1999)
Für einen Computer
werden fast so viele Rohstoffe wie für ein Auto benötigt. (Verbraucherinitiative, Elsenstr. 106, D-12435 Berlin)
4,7 Milliarden
Stunden stehen die Autofahrer jährlich im Stau, und das allein in Deutschland!
Der ADAC hat ausgerechnet, daß sie dabei zwölf Milliarden Liter Sprit
vergeuden. (27.11.1999) Man stelle sich die ungeheure Menge von Abgasen vor,
die allein wegen Staus rund um den Erdball schwebt. Und niemand greift unsere
Idee von den Autos auf Schienen auf!!!
Der Benzinzusatzstoff MTBE (Methyltertiärbutylether)
enthält möglicherweise krebserregende Substanzen und gefährdet das Grundwasser.
Er wird bei den Messungen meist ignoriert. (Die Woche, Hamburg, 18.11.1999)
Nach fünf Nächte langem Videospiel hat ein 16-Jähriger Turiner den
Verstand verloren. Er glaubte, er wäre der virtuelle Held Ken. (La Repubblica, Rom, 16.11.1999)
Ecstasy, la droga killer. "Il cervello di mio
figlio bruciato dalle pasticche". (La
Repubblica, 9.11.1999 S. 2 und 3)
Ecstasy die Killerdroge. "Ein Vater: Das Gehirn meines Sohnes ist von den Pillen
verbrannt."
Angst vor
Atomschlag am 1.1.2000 eint Experten. Wenn am 1.1.2000 Computer durchdrehen. 4000
Nuklearwaffen startbereit. Ein Pentagonsprecher:
"Wenn es irgendwo ein Erdgas-Feuer gibt, kann es manchmal von unseren
Satelliten registriert und als Raketenstart fehlinterpretiert werden."
Jede Minute Gefahr eines Irrtums. (Dolomiten
6.11.1999 dpa)
"Il traffico può causare il cancro". La
sentenza del Tribunale del Lazio. Il Tar accoglie ricorso di un autista: quel
tumore gli è venuto per lo smog. (La Republicca, Roma, 5.11.1999)
Verkehr kann Krebs verursachen.
"Un mare di cocaina sull´Europa". Allarme
dagli Usa. La previsione dell´antidroga: in America consumi dimezzati, i
prodotti troveranno nuove strade. (Corriere della Sera, Milano, 9.11.1999, p.
14)
"Millenium bug,
evitate l´Italia". Allarme
della task force inglese per i viaggi anche in
Germania, Spagna e Svizzera. (La Repubblica, Roma, 9.11.1999)
Der helle
Wahnsinn hat
die Bundesregierung (oder die EU-Kommission?) ergriffen. Sie läßt jetzt Autos
herumfahren, die mit so grell strahlenden Scheinwerfern ausgerüstet sind, daß
entgegenkommende oder vorausfahrende Autofahrer geblendet werden und dadurch
vielleicht Unfälle verursachen. Auf jeden Fall schaden die meisten der doppelt
so stark leuchtenden, bläulichen Xenon-Scheinwerfer den Augen. Wer
viel unterwegs ist, wird bald über eine nachlassende Sehleistung zu klagen
haben. Uns würde es nicht wundern, wenn bald irgendjemand einen Aufruf etwa
folgenden Inhalts erließe: "Besonders bei Computerbenutzern mit
gestressten Augen sind Notwehrmaßnahmen angebracht, wenn sie ihre Augen
schützen wollen: Kurz aufblenden, damit wenigstens die Fahrer - wenn schon
nicht die Automobilindustrie und Politiker - vernünftig werden und von sich aus
die gefährlich grellen, weißen Xenonlampen durch die bisher üblichen
weiß-gelben Lampen mit gedämpftem Licht austauschen." Aber das wäre wohl
strafbar. Sogar der Adac hat jetzt die Gefahr erkannt
und wenigstens vor einer zu hohen Einstellung der Scheinwerfer gewarnt. Man
bedenke, daß jeder fünfte Autofahrer nachtblind ist, wie eine Umfrage ergeben
hat, und von den Xenon-Lampen mehr oder weniger geblendet wird. Aber
Hauptsache, die Industrie kann wieder irgendein neues Produkt loswerden, auch
wenn es auf Kosten der Volksgesundheit und des Lebens der Verkehrsteilnehmer
geht.
Auf zwei EU-Einwohner
kommt fast ein Auto. (15.10.1999)
Zugfahren:
ökologisch unschlagbar. Die Bahn hat gegenüber Personenwagen, Lastwagen, Binnenschiff und
Flugzeug einen niedrigeren Energieverbrauch und einen entsprechend geringen
Schadstoffausstoß. Jeder Reisende, der vom Auto auf die Bahn umsteigt,
entlastet die Umwelt um rund zehn Kilogramm CO2 pro 100 Kilometer. Das
entspricht rund 70 Prozent weniger Schadstoffen. (Mobilitätsbilanz der
Deutschen Bahn AG und des WWF, Südwestpresse 29.10.1999 dpa)
Oh wie wunderschön,
wie perfekt! Doch die wahre Claudia Schiffer sieht man nicht. (D 8.10.1999) Die digitale
Bildbearbeitung macht alles möglich, und die Leute glauben, dass die Stars so
ausschauen wie im Magazin.
Der Flugverkehr
liefert zwölf Prozent der für die Klimaerwärmung verantwortlichen
Schwefeldioxid-Emissionen. Der Südtiroler Europa-Abgeordnete Michl Ebner rechnet mit einer
Verdreifachung dieser schädlichen Emissionen in den nächsten 15 Jahren. Die
Brüsseler EU-Kommission hat sich zum Leidwesens Ebners
im Dezember 1998 für einen Verzicht auf die Flugbenzinsteuer ausgesprochen. (D
11.1.1999 und 8.10.1999)
Relativ gesund sind
nur noch 50 Prozent der Nadelbäume und 37 Prozent der Laubbäume. (8.10.1999)
Die Dauerbelastung
der Luft mit
Giften wird durch den Ozonsmog von Autos noch erhöht.
(Greenpeace, 23.9.1999)
Computerarbeit ohne
Augenweh. Abstand zum Computer: 60 bis 100 Zentimeter
werden in der
Fachzeitschrift „Arbeit & Ökologie“ empfohlen. Der Blick auf den Bildschirm
sollte leicht nach unten gerichtet sein, (D 17.9.1999), das heißt die Augen
sollten gerade noch über den Rand des Monitors hinwegschauen
können, dann müssen sie sich nicht so anstrengen. Ja nicht von unten hinauf
schauen.
O. K. Otto Krause
läßt grüßen. Schon
gewußt, woher das Wort o.k. beziehungsweise okay kommt? In einer
Automobilfabrik in Detroit schrieb ein Kontrolleur auf die fertigen Teile: O.K.
Das hieß für die nachfolgende Abteilung: ist in Ordnung. Der Kontrolleur hieß
Otto Krause.
In Europa wird
zuviel Strom erzeugt. Die Nachfrage ist zu gering. Die Strompreise sinken. (7.7.1999)
Bei Gewitter den Stecker ziehen von elektrischen Geräten, Radio- und
TV-Geräte eingeschlossen. Die von einem Blitz ausgehenden Schwingungen gehen
bis zu 100 Meter weit. (Zeitungen vom 3..6.1999 APA)
Die Bahn ist das sicherste Verkehrsmittel. Das Verhältnis der Straßentoten zu
den Bahntoten: 1,1 : 0,04. EU: 43.000 Straßentote pro Jahr. (Zeitungen 9.6.1999
APA, dpa)
Gekochtes Gemüse kann gesünder sein als rohes, weil die Zellwände
aufgeweicht und die Nährstoffe leichter verwertet werden könnten, behauptet die
britische Forscherin Sue Southon aus Norwich. Sie
nannte Karotten, Brokkoli und Spinat. (4.6.1999) Von einem nordischen Pionier
der Bio-Welle hingegen ist der Satz überliefert, daß gekochtes Gemüse weniger
wert sei als Stroh.
Wirtschaft befürchtet weltweite Flaute im Luftverkehr. (3.6.1999) Umweltfreunde
freuen sich, daß dann die Luftverschmutzung endlich ein bißchen zurückgehen
könnte...
Wissenschaftler:
Einsatz von Antibiotika dringend einschränken, weil Bakterien zunehmend
resistent werden. (1.6.1999)
Belgischer Futter
mit Dioxin: EU fürchtet um Geflügelmarkt. (1.6.1999) Aber auch Schweine und Rinder wurden mit Dioxin
gefüttert.
Haaranalysen zeigen
zuverlässig an, ob jemand Drogen genommen hat. Das Gerichtsmedizinische
Institut der Universität Salzburg weist schon ein einmaliges
"Schnupfen" von Kokain nach. An den ersten drei Zentimetern des
Haares erkennt der Forscher, mit welchem und wieviel Rauschgift sich der
Besitzer im vergangenen Vierteljahr vergnügt hat. Die Spitzen weisen den am
längsten zurückliegenden Konsum nach. (Zeitungen vom 10.4.1999 APA) Warum
nicht weltweit einsetzen?
È a rischio chi cerca sesso nel Internet. Chi passa troppo tempo "navigando"
nei siti del sesso di Internet rischia di andare
incontro a difficoltà psicologiche e a compulsioni
sessuali. È quanto è emerso da una ricerca condotta da
uno studio di ricercatori statunitensi. Il 50 % degli utenti maschili va alla
ricerca di visioni erotiche. (La Repubblica, Roma, 30.3.1999)
Derb übersetzt: Wer zu
viele Sex-Seiten im Internet anschaut, läuft Gefahr, zu verblöden und sexuell
zu entgleisen.
Teure
Weltraumprojekte
sollten zurückgestellt werden, wenn es um die Rettung des Lebensraums Erde
geht, meinten Experten. (18.3.1999) Wir auch.
Medien-Analphabeten
prophezeit der
Freizeitforscher Prof. Horst Opaschowski nichts Gutes. Die Gesellschaft werde
sich in "User" (Anwender) und "Looser"
(Verlierer) spalten. (18.3.1999)
Der westliche
Lebensstil macht krank. Allergien nehmen deutlich zu auch aufgrund der Zunahme von Gas-
und Zentralheizungen sowie Teppichböden. Im Hochgebirge und an der See sind
allergieauslösende Pollen seltener. (Zeitungen 12.3.1999 dpa)
Neues Stadtauto
fährt mit Preßluft. Extrem billiges und umweltfreundliches Alternativfahrzeug von der
Firma Motor Development International MDI in Luxemburg entwickelt. (12.3.1999)
Jahr-2000-Computerproblem:
Schwere Unfälle in Kernkraftwerken vorprogrammiert. Experten warnen vor
Katastrophe. (Zeitungen
10.3.1999)
"Echelon" il "grande
fratello". "Echelon"
è capace di captare informazioni in Europa: aperto un fascicolo dopo la
denuncia di parlamentari e del Garante. Roma, indagine sul "Grande
fratello". La Procura: potrebbe essere fuorilegge e violare la privacy il sistema-spia angloamericano. (Corriere della
Sera, Milano, 4.3.1999)
Internet-Delirium. Intossicato da Internet. Primo caso
in Italia. I sintomi: stato confusionale e deliri dopo 3
giorni passati al video. Si chiama "retomania"
la dipendenza dalla Rete. Negli Usa il fenomeno individuato fin dal ´95. Al di là delle 5 - 6 ore quotidiane di collegamento (limite
massimo per evitare la dipendenza) può nascere una vera e propria ossessione
per la propria posta elettronica. (La Repubblica, Roma, 2.3.1999)
Ein Italiener mußte wegen Verwirrtseins mit Halluzinationen und Delirium ins
Krankenhaus. Er hatte drei Tage lang im Internet gesurft. Experten warnen:
nicht mehr als fünf bis sechs Stunden täglich surfen, sonst kann es zur
Obsession (genau übersetzt eigentlich Besessenheit) kommen. 0I8027
"Chi usa troppo i telefonini può perdere la memoria". Ricerca
inglese: mai più di 10 minuti al giorno. (La Stampa,
Torino, 2.3.1999, p.1) Wer das Handy im Übermaß benutzt, kann das Gedäcthnis verlieren. Englische Forschungsarbeit: nie mehr
wie zehn Minuten am Tag. 0I8026
Wegen des
Computerproblems 2000 könnte versehentlich ein Raketenangriff ausgelöst werden.
Alexander Krupnow, Chef des staatlichen Kommunikationskomitees in
Rußland, schloß nicht aus, daß Atomwaffen und Raketen außer Kontrolle geraten
und Flugzeuge abstürzen. Die Russen haben kein Geld, alle staatlichen Computer
umzustellen. (Zeitungsberichte vom 18.2.1999 dpa) 0I8025
Jeder dritte
Internet-Benutzer verschlechtert seine Augen. Dies ergab eine Studie des
Unternehmensberaters Günther Klaura im Auftrag der Augenklinik
Meinhardstraße in Innsbruck. Fast 59 Prozent der
befragten 228 Personen saßen mehr als 21 Stunden je Woche vor dem Monitor. 31
Prozent büßten zwischen bis zu drei Dioptrien ein, 9,5 Prozent sogar noch mehr.
(Zeitungen 6.2.1999 APA) Wir raten: So oft wie möglich weg vom
Bildschirm. Augen viel schweifen lassen, schon morgens vor dem Aufstehen. Ins
Dunkle schauen, "palmieren" mit den Händen vor dem Gesicht! Nicht
stundenlang gebannt auf den kleinen Bildschirm starren. Viele Pausen machen! Es
geht ums Nicht-Erblinden! 0I8024
Verschimmelte
Lebensmittel auf keinen Fall essen, sondern wegwerfen! Wer diese Warnung des Instituts für
Toxikologie und Umwelthygiene der Technischen Universität München nicht
beachtet, riskiert schwere Vergiftungen und allergische Atemwegserkrankungen.
0I8023
Fast die Hälfte
aller Internet-Benutzer betrachtet sich als "Sklaven" des Online-Systems. Viele
hängen bis zu 60 Stunden in der Woche am Netz. (Pressemeldung vom 16.12.1998)
Wir raten unseren Lesern: Nicht neugierig umhersurfen,
sondern bewußt etwas aufbauen, eine positive Aufgabe erfüllen. Mehr selbst
produzieren als konsumieren. Die Nacht nicht zum Tag machen. Viel Bewegung an
der frischen Luft! 0I8022
Zwei Jahre des
Lebens vergeuden Italiener für die Parkplatzsuche. (WWF-Studie, Zeitungen vom
3.12.1998 APA, dpa) 0I8021
Frischluft gegen
Schimmel. Mit
jedem Atemzug, beim Kochen, Wäschetrocknen, Duschen und Blumengießen wird es in
der Wohnung feuchter. Der Baubiologe Ernst Vill rät
deshalb: lüften, lüften und nochmals lüften. Wichtig ist, die Fenster für kurze
Zeit ganz aufzureißen. Die Fenster lange Zeit gekippt zu halten, hat weniger
Sinn. Verdeckte Schimmel lösen vor allem bei Kindern Allergien aus. Feuchte
Mauern können zu vielen anderen Beschwerden führen. Sitzt der Schimmel auf
Tapeten, sollte man diese entfernen. Flecken an verputzten Wänden sind mit
Essig, Alkohol oder Sodawasser zu behandeln, und zwar immer wieder. (Dolomiten
19.11.1998 nie) 0I8020
Netscape
registriert alle Internet-Adressen, die von Benutzern des Browsers "Navigator"
aufgerufen werden, falls die "What´s related"-Funktion eingeschaltet ist. (Pressemeldung
vom 12.11.1998 APA, sda) Die Minispione
registrieren mit, und wahrscheinlich nicht nur bei Netscape.
Microsoft-Konkurrent Netscape wurde jetzt vom weltgrößten Online-Dienstes AOL
aufgekauft. 0I8019
"In Europa
werden alle e-mails, Telefongespräche und
Faxverbindungen regelmäßig von der National Security Agency (NSA)
abgehört". (Aus einer Studie der Europäischen Kommission, Januar 1998)
0I8018
Rußlands heimliche
Computerviren-Kriegsspiele. Westlichen Geheimdiensten sind Aufzeichnungen in die Hände
gefallen, wonach russische Militärs einen künftigen Krieg mit dem Westen auch
auf der Ebene des "Information Warfare"
(Informatik-Kriegführung) planen. Computerviren sollen bei einem künftigen
Konflikt das gesamte Computer-System des Westens lahmlegen. Das westliche
Finanzsystem würde binnen einer Woche zusammenbrechen. (nach dem
Oktober-Rundbrief der Christen-Initiative, 1998) 0I8017
Schnapsidee:
Tagsüber mit Licht. Der niedersächsische Verkehrsminister Peter Fischer (SPD) versucht
derzeit, diese Idee durchsetzen. Zu Recht hieß es aus dem
Bundesverkehrsministerium, daß eine solche Regelung zu Lasten der Fußgänger und
Zweiradfahrer ginge. Deren Wahrnehmbarkeit würde bei massenhafter Beleuchtung
zwangsläufig sinken. (Pressemeldungen 25.7.1998 dpa). Wir fügen hinzu: Die
Augen der Autofahrer selbst würden noch mehr Lichtreizen ausgesetzt und sich im
Verlauf der Jahre dadurch verschlechtern. Niedersachsen erlebt also wieder
einmal einen regelrechten Schildbürgerstreich. Schade, daß niemand Dummheit
bestraft. 0I8016
700 Flugzeuge pro
Tag starteten und landeten am Beginn der Schulferien am Münchner Flughafen.
(Pressemeldungen 25.7.1998 dpa) Muß das sein? 0I8015
Idiotisch: Kinder
einsperren, damit die Autos weiter fahren können. Gegen die Ausgangssperren für
Kinder wegen starker Ozonbelastung wandte sich der Wiener Katholische
Familienverband (KFVW). 0I8014
Baubiologen informieren über Schimmelpilze,
Elektrosmog etc. unter Tel. (D) 0800 - 200.10.07 -Etika-Nr.
0I8013
Sex-Surfer werden
registriert. In
Österreich teilte ein Provider mit, in welchen Ministerien die Beamten
in der Dienstzeit Pornoprogramme anschauen. (Juli 1998) Es ist nicht
auszuschließen, daß auch andere Provider unter bestimmten Umständen solche
Daten Behörden oder anderen Interessierten bekanntgeben. Die
Computerzeitschrift "Chip" (Juli 1998) zählt einige Spuren zu
Voyeuren auf: Bookmarks (Lesezeichen, mit denen häufig besuchte Internet-Adressen
gespeichert werden); die History-Funktion; der
temporäre Speicher des Web-Browsers; Einträge ins E-Mail-Adreßbuch;
automatische angelegte Kopien der Ausgangspost. Auch der Große Bruder,
sprich der Antichrist, und die ihm hörigen Organisationen setzen natürlich
alles daran, um zu erfahren, wer was im Internet anschaut, um die Leute in die
Hand zu bekommen und erpressen zu können. 0I8012
Fernsehapparate
gehören nicht ins Kinderzimmer. Überhaupt sollen in Schlafzimmern keine elektrischen Geräte
stehen. Denn Elektrosmog macht krank, betont der Bundesverband gegen
Elektrosmog in Hohenstein (Hessen). Die einfachste Art, sich zu schützen, sei
der Verzicht auf unnötige elektrische Geräte, empfiehlt die Verbraucherzentrale
Niedersachsen. Zu den vorhanden Geräten möglichst viel Abstand halten, z. B. zu
Radioweckern 1,50 m vom Kopf. Abstände zu Stromleitungen: 220 Meter/380 kV, 170 m / 220 kV und 140 m /
110 kV, zu Trafostationen 5
m, zu Bahnstromanlagen mindestens 50 m, rät das Münchner Umweltinstitut. 0I8011
Zensur im Internet:
AOL schließt islamfeindliche Web-Site. America Online hat auf seinem
Internet-Server eine Web-Site gelöscht. Begründung: Der Islam wurde mit
Parodien auf Koranverse verunglimpft. In den Geschäftsbedingungen seien die
Begriffe "angemessener Inhalt" und "Verunglimpfung" klar
definiert, sagte Tricia Primrose, die Sprecherin des
Internet-Anbieters. (Pressemeldungen 26.6.1998 APA/Reuters) 0I8010
Ozon schädigt
Kinderlungen. Langzeitstudie
der Freiburger Universitäts-Kinderklinik: Hohe Konzentrationen können das
Wachstum der Lungen von Kindern verzögern. (Pressemeldungen 20.5.1998 dpa)
0I8009
Verkehr erdrückt
Alpen. 1997
haben 73 Millionen Menschen die Alpen überquert. Anno 2010 werden
es etwa 100 Millionen sein. Die Lkw-Lawine wird innerhalb der nächsten zehn
Jahre zum Kollaps führen. 1992 wurden 101 Millionen Tonnen Güter über den
Alpenhauptkamm verfrachtet. Im Jahr 2010 sollen es 176 Millionen Tonnen sein. (EU-Studie,
Il Sole - 24 ore, Dolomiten 15.4.1998) 0I8008
Beim Fahrradkauf
auf Rahmenhöhe achten: Bei Pedal am tiefsten Punkt soll das Knie fast durchgestreckt
sein. Bei Mountain-Bikes stellt sich oft bald eine Genickstarre ein. Für
längere Ausflüge empfehlen sich Trekking-Bikes, eine Mischung aus City- und
Mountain-Bikes. (ÖAMTC April 1998) 0I8007
In Zügen können
Magnete an
Klapptischen Schäden an den Festplatten von tragbaren Computern (Laptops)
anrichten. (Computer-Magazin C'T April 1998) 0I8006
Bei 72 Prozent der
Silikon-Implantate treten einer US-Studie zufolge Probleme auf. Seit 40 Jahren werde
über die tödlichen Konsequenzen, die Brustimplantationen haben könnten,
geschwiegen, erklärte der britische EU-Parlamentarier Bill Miller.
(Pressemeldungen vom 26.3.1998, Brüssel, sda, APA)
0I8005
Gesichtskontrolle. Die Technik macht sogar dem
Antichrist zu schaffen. Wenn es ihm nicht bald gelingt, sein 666-System
weltweit durchzusetzen, das heißt die Menschen an Stirn und Hand mit dieser
Teufelszahl zu markieren, könnte der Fortschritt dazu führen, daß stattdessen die Gesichtskontrolle eingeführt wird. Die
Sparkasse in Hof (Oberfranken) testet derzeit die videogesteuerte
Gesichtserkennung namens "FaceVACS".
Ausweise und Geheimnummern werden bei Banken überflüssig, wenn Videokameras ein
virtuelles Gitternetz über das Gesicht legen und binnen einer Sekunde die
Eigenschaften mit den gespeicherten vergleichen. (Pressemeldungen 17.3.1998,
Stuttgart, dpa) In diesem Zusammenhang auch der Ratschlag, möglichst am Bargeld
festzuhalten und nicht auf Kreditkarten umzusteigen. All dies verzögert das
Kommen der Weltdiktatur. 0I8004
Ecstasy zerstört
das Glücksgefühl. Diese Droge schaltet Warnsignale des Körpers wie Müdigkeit,
Hunger und Durst aus. Sie zerstört auch jene Regionen im Gehirn, die für die
Empfindung von Freude, glück und Zufriedenheit
zuständig sind. Bis zu 90 Prozent der Nervenenden in der
"Glücks"-Region des Gehirns sterben ab. (Pressemeldungen vom
13.3.1998, Bonn, AFP) 0I8003
Chemikalien wirken
wie Sexualhormone. Bakelite (Bisphenol F), die seit 1909
als Grundsubstanz für Kunststoffe, zum Beispiel in Telefongehäusen, benutzt
wird, hat ähnliche Wirkungen wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Dasselbe
trifft auf Bisphenol A zu; es wird von Zahnärzten
verwendet. (Pressemeldungen vom 13.3.1998, London, dpa) 0I8002
Der Flugwahn hält an, solange nicht eine wirkliche Wirtschaftskrise die reichen
Länder heimsucht. 1997 waren laut Statistischem Bundesamt 99,8 Millionen
Passagiere auf deutschen Flughäfen unterwegs. Allein in Frankfurt/Main stiegen
40 Millionen Menschen ein und aus. (Pressemeldungen 7.3.1998, Wiesbaden,
dpa).Die Luftverschmutzung wird dadurch nicht geringer, so unser
zurückhaltender Kommentar. 0I8001
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