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Nachrichten - Notizie

17.4.2012

ISS-Crew rettet sich vor Schrott. Besatzung sucht Schutz in Sojus-Kapsel. … Seit Beginn der Raumfahrt 1957 mit dem Satelliten „Sputnik“ haben die Menschen das All in einen Schrottplatz verwandelt. … Hunderte Satelliten … Millionen Fragmente … rasen mit 28 000 km/h durchs Weltall …“ (NWZ 26.3.2012 dpa)

Schuhverkäuferinnen sollten Kunden nicht mit Schuhen aus dem Laden lassen, die zu klein oder zu groß sind. Wenn sich der Kunde ärgern muss, wird er nie mehr wiederkommen. Im allgemeinen sind die Schuhe vorne zu schmal und lassen den Zehen zu wenig Platz. (Kommentar eines Wanderers, der in einem halben Jahr mehr als 500 Euro für drei Paar falsche Schuhe ausgegeben hat, die er kaum noch tragen kann: Lowa, MTB, Meindl, April 2012)

Geisterschiff nach Tsunami 8000 km bis vor die Küste von British Columbia gedriftet. 45 m lang. (NWZ 26.3.2012 dpa) Es wurde von Kanada versenkt.

Honig: Kein Schutz vor genveränderten Pollen. Imker verliert Prozess gegen Freistaat Bayern vor dem Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. (NWZ 29.3.2012 dpa)

Unfallgefahr steigt nach der Zeitumstellung. Zunahme der Verkehrsopfer seit Jahren um bis zu 29 Prozent. (Sonntag aktuell 25.3.2012 Frank Schwaibold) Mit der Umstellung stiften die EU-Funktionäre hauptsächlich Verwirrung, unter anderem bei Wanderern (Sonnenstand) und Kühen (Melkzeit verschoben). Wir wünschen den Schuldigen, dass sie selbst einmal Opfer der Verwirrung werden, damit sie erfahren, was sie anrichten.

16 000 Liter Wasser für die Produktion eines Kilos Beefsteak notwendig. 900 Millionen Menschen ohne sauberes Trinkwasser. (NWZ 22.3.2012 Christoph Arens, kna) Esst kein Fleisch, sondern Pflanzen!

Giftige Substanzen aus in Asien hergestellter Kleidung verschmutzen deutsche Flüsse und Seen. Belastung durch Waschen. Greenpeace-Untersuchung. (NWZ 21.3.2012 dpa) Kauft heimische, hierzulande hergestellte Produkte!

„Geheizte Wohnung könnte Luxus werden“, so Timm Engelhardt, Leiter der Energieagentur im Landkreis Göppingen. Grund: die weiter steigenden Preise für Öl und Gas. (NWZ 21.3.2012) Wir prophezeien ebenfalls: Sollte die Welt doch nicht so schnell untergehen wie es die Menschheit verdient hätte, werden wir mehr als je zuvor in der Geschichte unter extremen Klimaschwankungen leiden, fast verschmachten vor Hitze und jämmerlich frieren. Ohne solche Plagen kämen die Massen ja nie zur Besinnung.

Mindestens ein Arzneimittel pro Tag nehmen 45 Prozent der Bundesbürger. (NWZ 21.3.2012)

Warum die Geheimdienste etika.com bisher noch nicht stillgelegt haben. Weil der Nutzen momentan noch größer ist als der Schaden. Die Geheimdienste erfahren mehr Interessantes, als die kleine Webseite mit ihren nur rund 1000 Besuchern täglich mit brisanten Enthüllungen über das Treiben der Großmächte Schaden anrichten kann. (18.3.2012)

Mehr Handys als Toiletten in Indien. Ein Drittel aller Haushalte ohne fließendes Wasser. 47 Prozent der Haushalte haben ein Fernsehgerät. (NWZ 17.3.2012 afp)

Essensberge landen im Müll. Jeder Bundesbürger wirft im Schnitt pro Jahr 81,6 Kilogramm Lebensmittel im Wert von 235 Euro weg. Der Verfasser dieses Aufmachers in der NWZ vom 14.3.2012, André Bochow, kommentiert: „Es gibt ein Interesse an Vergeudung. Je mehr gekaufte Ware im Müll landet, desto besser für eine ganze Branche.“ Dazu die passende Karikatur von Horst Haitzinger: Ein Mann steht vor dem vollen Mülleimer. Ein Engelchen spricht zu ihm: „Ich bin dein schlechtes Gewissen! Nächste Szene: Der Mann hat mit dem Holzhammer zugeschlagen. Das Engelchen liegt auch im Mülleimer. Der Mann denkt: „Sein Verfallsdatum war sicher auch schon abgelaufen!“

Asthmatiker in Raucherzelle. Dem „Querulanten“ wurde mit der Psychiatrie gedroht. Eigentlich wäre Rauchen in Gefängnissen verboten, wenn aber alle einverstanden sind, darf geraucht werden. § 25 des Justizvollzugsgesetzbuches vom 1.1.2010. (NWZ 1.3.2012) Ein idiotisches, gesundheitsschädliches Gesetz, wie es nur in den Köpfen von … entstehen kann.

„Generation Wodka. Wie sich unser Nachwuchs die Zukunft vernebelt.“ Ein vermutlich wichtiges Buch von Wolfgang Boscher/Bernd Siggelkow/Markus Mockler, Adeo Verlag, 192 Seiten, 14,99 Euro. Rezension von Peter Schuster in der NWZ vom 22.2.2012: Trinken bis zum Umfallen. Immer mehr Jugendliche und Heranwachsende konsumieren regelmäßig große Mengen an hochprozentigen Alkoholika. Die Folgen sind verheerend.

Das Königreich hat ein Alkoholproblem. Die Briten, auch immer mehr junge, saufen sich kaputt. Premier David Cameron hat den nationalen Notstand erklärt. (NWZ 18.2.2012 Hendrik Bebber)

Sensationell: „Hersteller bauen ihren Produkten angeblich Sollbruchstellen ein, damit diese schneller kaputtgehen und Verbraucher gezwungen sind, mehr zu kaufen. Greenpeace: Die Folgen seien wachsende Müllberge. Oft sei auch deshalb die Reparatur eines Produkts nicht möglich, weil die Hersteller keine Ersatzteile bereitstellen oder die Reparaturkosten künstlich so hoch ansetzen, dass eine Reparatur unwirtschaftlich wird.“ (NWZ 17.2.2012 epd, Absichtliche Fehler kritisiert)

Facebook raubt uns zuviel Zeit. Das System ist uns zu kompliziert und schwer verständlich. Niemand hat es uns erklärt. Was bedeutet zum Beispiel „teilen“? Das Wort sagt uns als Laien gar nichts. Wie sollen wir es anstellen, einer bestimmten Person eine Mitteilung zukommen zu lassen? Dies gelingt uns nur durch Zufall, wenn überhaupt. Oft funktioniert das nicht, was wir tun wollen. Was nicht einfach ist, ist auch nicht gut. Außerdem machen gewisse Leute mit diesem Gratisdienst Milliarden Dollar Profit, weil sie es zu Werbezwecken ausschlachten. Ein weiteres Argument gegen Facebook: Hunderte Millionen Menschen sind mit ihren Lebensgewohnheiten, ihrem Freundeskreis usw. ständig unter Kontrolle. Niemand kann garantieren, dass die Informationen, die sie über sich selbst preisgeben, von der Obrigkeit (zum Beispiel Steuerbehörden oder den staatlichen und überstaatlichen Organen, die abweichende Meinungen registrieren und Jagd auf religiöse Fundamentalisten und mögliche politische Extremisten machen, die nicht mit einer Weltregierung und einer Weltreligion einverstanden sind) sowie von Verbrechern und Verschwörern gegen sie verwendet werden. Die organisierte Kriminalität kann alles ausspionieren. Außerdem werden Millionen Menschen süchtig und verplempern ihre Lebenszeit mit unnützen oder gar gefährlichen Kontakten. Deshalb wollen wir uns von diesem sozialen Netzwerk verabschieden, falls wir einen Abschaltknopf finden. (15.2.2012) Nach vollzogener Abmeldung erschien die Mitteilung: Ihr Konto ist reaktiviert. Nach vielen weiteren vergeblichen Versuchen, aus Facebook ganz auszusteigen, begnügten wir uns mit der Deaktivierung. Die hat funktioniert. (17.2.2012)

Elektro-Dreckschleudern. Strom-Autos in China belasten Umwelt stärker als Benziner (mit Kohlendioxid, Feinstaub und Stickoxiden). (Süddeutsche Zeitung 15.2.2012 Christopher Schrader)

Kälte-Experimente in der eisigen ersten Februarhälfte 2012

Tip: Wollhandschuhe! Warum? E-mail eines Kunden an die Firma Roeckl, 1.2.2012: „Idee für warme Handschuhe. Möchte Ihnen vorschlagen, irgendein Stück Wolle (Schafwolle) zu entwickeln, das man in die Handschuhe stecken kann, damit die Fingerspitzen warm bekommen. Habe heute auf meiner .. Wanderung zum Hohenstaufen bei minus sieben Grad jämmerlich gefroren, obwohl ich noch andere Handschuhe unter den Roeckl-Fausthandschuhen trug, die ich für ca. 80 Euro (160 Mark) bei Sport-Leibfried in Göppingen gekauft habe und die in China hergestellt wurden (100 % Polyester, ausgenommen 70 % Leder Innenhand, Goretex). Meine Finger sind aber auch eiskalt in Ihren Handschuhen, wenn es nur um die null Grad kalt ist.“

Antwort der Firma Roeckl am gleichen Tag: „wir haben Ihre Nachricht erhalten und bedauern, dass Ihnen unser Produkt Anlass zur Beanstandung gibt. Vielen Dank für Ihren Hinweis. Leider geht aus Ihrem Schreiben nicht ganz konkret hervor, um welchen Artikel es sich handelt- außer, dass es sich um einen Fäustling/Fausthandschuh handelt. Diese sind in der Regel die wärmeren Handschuhe, da man die Finger darin bewegen kann und dadurch die Durchblutung angeregt wird. Wir haben in der nächsten Saison, also 2012/13 einen neuen Unterziehhandschuh aus feiner Schurwolle neu im Programm- zum Zeitpunkt haben wir 2 andere Modelle, die unter den Handschuhen getragen werden können. Dies ist ein Seiden- und ein Strickunterziehhandschuh, die bis zu + 5° zusätzlich an Wärme bringen. Wir haben auch einen Handschuh aus Polartec, der schön warm ist und den Sie darunter ziehen könnten- falls der Fausthandschuh entsprechend groß genug ist.  Es ist vor allem wichtig, dass man mit warmen Händen die Handschuhe anzieht, denn wenn die Finger kalt sind, erwärmen sich diese nachträglich in den Handschuhen nicht bzw. schlecht. Nun hoffe ich, dass sich doch noch eine passable Lösung für Ihr Wohlbefinden ergibt und wir Sie weiterhin zu unseren zufriedenen Kunden zählen dürfen.“  Empfehlung an den Fabrikanten: Er soll auf einen Teil des Gewinns verzichten und dafür das Futter in den Handschuhen doppelt oder dreifach verstärken. Das Argument eines Sportartikelhändlers, die Handschuhe seien für solche extremen Temperaturen nicht gemacht, ist unsinnig. Er soll selbst einmal während einer Kältewelle in Süd-, Nord- oder Osttirol zwischen 2000 und 3000 Meter Ski fahren oder sich im Winter in Toblacjh aufhalten.

Am 2.2.2012 trug der Kunde zwei Wollhandschuhe (vom Bergsteigerausrüster „Basislager“ in Göppingen, ganz versteckt links vor dem HoGy) übereinander, das äußere Paar Walkhandschuhe, und er spürte die neun bis 13 Grad Kälte kaum. Erst am nächsten Morgen, als es noch etliche Grad kälter war. Er hat deshalb im Göppinger „Basislager“ noch Überhandschuhe von Vaude bestellt. 10.2.2012: Die gewünschte Größe 9 natürlich nicht lieferbar. Es gibt eine Unmenge von Waren in Deutschland, aber das, was man braucht, ist oft nicht erhältlich. Im Dritten Reich war alles genormt, bis auf die Flugzeuge der verschiedenen Hersteller, weshalb auch (unter anderem) der Krieg verloren ging.

Sogenannte Taschenwärmer mögen dem Einen oder Anderen nützlich sein, der Testperson brachten sie bei einer Wanderung keine warmen Hände. Jedesmal wenn die Hand aus dem Handschuh schlüpfte, um sich in der Tasche aufzuwärmen, strömte kalte Luft in den Handschuh, und nachher war die Hand kälter als vorher. Zudem ließ die Wirkung nach einer halben Stunde stark nach, und nach einer Stunde war der Beutel höchstens noch ein bisschen lauwarm. Die Außentemperaturen lagen bei elf bis 14 Grad minus. Wie funktioniert das System? Man muss ein Metallplättchen knicken, damit eine Flüssigkeit kristallisiert. Hersteller: Vaude, Preis 4,40 Euro. Unserer Meinung nach überflüssig, höchstens als Notreserve oder für Spaziergänge und andere kurze Aufenthalte in der Kälte zu gebrauchen. Besser, einfacher und billiger wäre es, die Hände mit Wolle zu wärmen. Aus eigener Kraft Wärme produzieren dürfte sinnvoller sein als künstliche Hilfsmittel anzuwenden. Die Taschenwärmer lassen sich mehrmals verwenden. Man muss sie vor dem nächsten Gebrauch in kochendes Wasser legen, damit sich die Kristalle verflüssigen. Aber wer hat auf einer Mehrtagestour schon kochendes Wasser zur Verfügung?

Kalte Füße? Ideale Schuhe noch nicht gefunden. Ganz erstaunlich ist, dass die Versuchsperson mit superleichten Wanderschuhen von adidas (hellgrüne Streifen, Goretex, Terrex, 435, adiPRENE) auf einem teils vereisten und verschneiten Waldweg keine kalten Füße bekam, vermutlich weil sich die Füße ganz abrollten und also stetig in Bewegung waren. Bei Stiefeln mit fester Sohle bleibt der Fuß eher starr und friert daher schnell. (2.2.2012) Am nächsten Morgen (3.2.) bei bis zu minus 16 Grad ließen sie aber doch die Kälte durch. Experimente mit einer Thermosohle „GP-Alu-Isomoll für warme und trockene Füsse“ scheiterten. Die Füße blieben sowohl am 4.2. (Alufolie nach unten in Wanderstiefeln bei 15 Grad) als auch am 5.2. (Alufolie nach oben in Sommerhalbschuhen bei 13 Grad minus) eiskalt. Wieso schreibt der Gesetzgeber nicht vor, dass der Fabrikant angeben muss, ob die Alufolie nach unten oder oben zeigen muss? Nach weiteren Experimenten kaufte sich der Wanderer ein Paar gefütterte Wanderschuhe von Rohde mit der wärmsten Sohle der Firma Johnson Bama, einer „Alusohle mit Luftkammerisolation für starke Kälte, Alu Therm Airtech“. Die Firma Müko gibt es leider nicht mehr. Obwohl am 10.2. beim Weggehen nur 7,5 Grad herrschten, bekam der Wanderer trotz der Bama-Sohle wieder eiskalte Füße. Am 11.2. probierte er dann Fußwärmer aus, sogenannte Pads: „Foot warmer ‒ Chauffe-pied“ von Coghlan´s, Kanada, hergestellt in Korea. Man muss die Wärmekissen ein paar Minuten schütteln, dann entwickeln der Eisenstaub, das Kohlepulver und weitere Stoffe Wärme, die man wirklich spürt. Man klemmt die flachen Kissen, wenn man Franzose ist, unter die Zehen (sous les orteils), wenn man englischsprachig ist, unter die Fußwölbung (under the arch). Hauptsache, sie sitzen richtig und verrutschen nicht. In der Tat blieben die Füße samt Zehen bei der dreistündigen Wanderung warm, erstmals seit Wochen. Aber der Rückweg! Nach zwei Stunden machten sich die Fußwärmer äußerst unangenehm bemerkbar, abgesehen von dem ungesunden Gefühl wegen der Zusammensetzung der Kissen. Die Schuhe erwiesen sich als nicht groß genug, so dass es für die Zehen beim Heruntergehen vom Berg zu eng wurde. Gesamtbewertung: Fußwärmer sind teurer Luxus, sie kosten immerhin 3,50 Euro und müssen nach Gebrauch weggeworfen werden. Sinnvoller ist es, Kneipp-Methoden anzuwenden (siehe ETIKA 27 Gesundheit). Allerdings können Fußwärmer nützlich sein als Notreserve bei Hochgebirgstouren und Expeditionen. Uns wundert jetzt nicht mehr, dass so viele Leute den Mount Everest besteigen können. Wahrscheinlich haben die Sherpas ganze Rucksäcke voller Fußwärmer, Taschenwärmer und dergleichen für ihre Kunden dabei. – Die 16 Grad minus am Sonntag, 12.2.2012, waren erträglich, weil diesmal ohne Stock unterwegs und in den gefütterten Schuhen innerhalb der Wollsocken noch Platz war für ein Paar dünne Strümpfe (Zwiebelschaleneffekt).

Falsches Thermometer. Einen Reinfall erlitt der Kunde, der am 10.2.2012 im Basislager GP ein kleines Thermometer „Relags outdoor-equipment“ für 5.90 Euro erstand. Es zeigte bei bitterer Kälte am 11.2. um 9 Uhr vormittags an der Barbarossakirche in Hohenstaufen -4 Grad Celsius an (noch dazu auf einer Zwei-Grad-Skala); ein Hohenstaufener hatte gerade an seinem Haus -14 Grad gemessen. Um 16 h nachmittags zeigte das Thermometer an der Außenwand seines Hauses -7 Grad an, das „Outdoor“-Thermometer nur 0 Grad. Wenn das nur alles wäre. Die Gradeinteilung geht bis minus 30 Grad, doch die Kugel mit der roten Messflüssigkeit erstreckt sich von unten her bis auf -26 Grad. Dieser Schwindel soll bei Käufern den Eindruck erwecken, dass das Thermometer -30 Grad anzeigen kann, was unmöglich ist. – Erfreulicherweise nahm das Basislager das falsch gehende Thermometer am 17.2.2012 „anstandslos“ (ein falsches Wort) zurück und erstattete den Kaufpreis. - Wie zu erfahren war, müssen kleine Geschäfte bei Großunternehmen für mindestens 150 Euro Waren einkaufen, damit sie überhaupt beliefert werden. Unser Kommentar: Auch diesen Großen wird das Lachen eines Tages vergehen.

Kniebeschwerden? Vorsicht beim Kauf von MBT-Schuhen! E-Mail eines Verbrauchers an MBT, 29.1.2012: „Jedesmal, wenn ich ca. eine Stunde bei einem Gang in die Stadt meine neuen MBT-Schuhe trage, habe ich weiche Knie und ich fürchte, dass ich einen Knieschaden bekomme. Ein Facharzt warnte mich vor Jahren vor dem Laufen, weil ich Abnutzungserscheinungen an den Knien habe (angeblich vom vielen Fußballspielen in der Jugend herrührend = O-Beine). Seitdem habe ich mich aufs Wandern verlegt und gehe täglich mindestens drei Stunden im Wald und auf den Bergen. Mit normalen Schuhen habe ich keine Probleme. Aber wenn ich zwischendurch MBT-Schuhe trage, wirken meine Knie in den nächsten Tagen instabil. Kann ich es wagen, weiterhin MBT-Schuhe anzuziehen?“  Antwort vom 30.1.2012, Customer Service, Masai Germany GmbH: „Sie sollten diesbezüglich besser Ihren Facharzt aufsuchen, wir können leider keine ärztlichen Ferndiagnosen stellen. Ihr Facharzt kennt Ihre Vorgeschichte und kann Ihnen am besten sagen, ob gesundheitliche Bedenken vorliegen.“

Übrigens: Die als weichste Schuhe der Welt angepriesenen Joya-Schuhe eignen sich nicht für Wege mit vielen Steinen und Wurzeln, meinte eine Verkäuferin. Der Clou: Der Verbraucher kaufte die MBT-Schuhe für 210 oder 220 Euro bei Sport-Rollmann in Holzheim deshalb, weil ihm ein Leichtathlet, der von den Schuhen begeistert ist, gesagt hatte, dass diese gerade auch bei Knieschäden nützlich seien. Sodann war in einem Begleitheft zu lesen, dass die MBT-Schuhe die Knie entlasten. Deshalb der Entschluss zum Kauf. – Derselbe Kunde hatte übrigens schon in den siebziger Jahren einen Skiunfall auf dem buckligen Stubai-Gletscher gehabt und beide Knie lädiert; er war Anfang Dezember das erste Ski-Opfer im Krankenhaus der freundlichen, so segensreich in Innsbruck wie in Girlan, Meran und anderswo wirkenden Barmherzigen Schwestern gewesen. (etika.com 3.2.2012)

Elektroautos belasten Klima. Schlechte Klimabilanz bei E-Autos. Ergebnis der Untersuchungen des Öko-Instituts für das Bundesumweltministerium: Ausbau der Elektromobilität führt zu einer größeren Klimabelastung. Grund: die verbrauchten Strommengen. Elektroautos bleiben laut Volkswagen Nischenprodukt. (NWZ 31.1.2012 apf)

Fußgänger mit Kopfhörern leben gefährlich. Die Zahl derer, die einen schweren Unfall hatten, hat sich einer US-Studie zufolge in sieben Jahren verdreifacht. Drei Viertel starben. Laut Richard Lichenstein, Universität von Maryland, vernebelt die Musik nicht nur das Gehör, sondern auch die anderen Sinne. (NWZ 27.1.2012 afp)

Alte Kfz-Schilder kehren vielleicht zurück. Argument des Verkehrs-Staatssekretärs Jan Mücke (FDP): „Mit den alten Kennzeichen ist viel regionale Identität verloren gegangen.“ (NWZ 21.1.2012 dpa) Da fragt man sich, wie viel dümmer und feiger die Italiener, Franzosen und Spanier sind, dass sie sich die zentrale Vergabe der Schilder gefallen lassen. Als Grund war in Italien angegeben worden, dass die Polizei die italienweit geltenden Kennzeichen AA, AB, AC usw. schneller überprüfen könne. Ein Witz im Computerzeitalter. - Zu den positiven Seiten in der heutigen Bundesrepublik Deutschland gehört nicht nur, dass die Autofahrer Fußgänger an Zebrastreifen höflich vorüberlassen, sondern auch, dass die Regierung die Autokennzeichen der Landkreise beibehalten hat. Ob es wieder ein HCH und nicht nur ein BL-H… geben wird, entscheidet der Bundesrat. Wir erinnern uns noch, wie zornig Frau T. war, dass man nicht mehr erkennen konnte, ob ein Auto aus Bozen, aus Trient oder aus Neapel war. Die Angehörigen der Squadra Mobile in Bozen dürften Ähnliches gedacht haben, wenn sie nachts unterwegs waren und über die Kenntafel einen Hinweis erhalten hätten, dass in einem Auto vielleicht eine zwielichtige Figur aus L. T. saß.

Spuren im Web beseitigen. Dazu gibt ein großer Artikel Empfehlungen. (Südwestpresse 19.1.2012) Nützen solche Hinweise nicht Kriminellen, vor allem Pädophilen?

Der eigenen Dummheit Denkmäler gesetzt. In bewundernswerter Weise geht der Humorist Klaus Birk im Stadtanzeiger Göppingen mit landschaftsverschandelnden Architekten ins Gericht. Er schreibt: „ … BetonWürfel … grau … DenkGefängnisse … Ignoranz … Manche BauGesellen haben ihrer Dummheit hier dauerhaft Gestalt gegeben. Das Wohl des Menschen, der Tiere, der Natur hat in manchen dieser Hirne bis heute keine Heimat gefunden. In unberührter Natur dagegen umgeben mich andere Formen, von Harmonie und Einklang erzählend, und von der großen Einheit der Schöpfung.“ (18.1.2012)

Verkehrssünder zahlen Millionen. Städte wehren sich gegen Abzocker-Vorwürfe: Ausgaben so hoch wie Einnahmen. (Südwestpresse 16.1.2012 lsw) Warum lassen sie´s dann nicht?

etika.com-Test: 90 % der Links entfernt
Die Zahl unserer Leser nimmt seit ein paar Jahren kontinuierlich ab, obwohl der Inhalt unserer Seiten ständig an Brisanz zunimmt. Diese Entwicklung betrachten wir nicht als Manko, denn jeder mit Geist gesegnete Mensch nimmt ja selbst wahr, wie die Verblödung der Gesellschaft tagtäglich fortschreitet; ein Blick ins Fernsehprogramm genügt, oder man schalte die Radiomusik ein: fast alles bum-bum und englisch. Da wir wenig zu verlieren haben, nicht einmal mehr tausend Besucher am Tag, ein Klacks im Vergleich zu den Millionen, die täglich, stündlich, minütlich den Müll der Meinungsmacher verschlingen, sind wir in der glücklichen Lage, Experimente aller Art durchführen zu können. Wir entfernen deshalb 90 % aller Links auf unserer Titelseite, nur um zu testen, wie sich die Besucherzahlen ändern. (Freitag, den 13.1.2012)

Warum wundert sich Kodak? 1975 hat der Konzern die Digitalkamera erfunden, jetzt braucht er eine Milliarde Dollar. Insolvenz droht. 19 000 Angestellte zittern. (Sonntag aktuell 8.1.2012)

Die EU hat die Netto-Explosivstoffmasse pro Feuerwerkskörper von 200 auf 500 Gramm erhöht. (NWZ 29.12.2011) Wir vermeiden einen Kommentar, um nicht eine Klage einzuheimsen.

Zu viel Essen landet im Müll. In Deutschland werden jährlich sechs bis 20 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Verbraucherministerin Ilse Aigner: „Wir können uns diese Verschwendung nicht leisten, aus moralischen und ethischen Gründen, aber auch unter dem Aspekt des Umwelt- und Klimaschutzes.“ (NWZ 28.12.2011) Ein Verbrechen an den Hungernden der Welt.

Brust vergrößert: Angst vor Krebs. Ärzte haben billiges Silikon der Firma PIP, das für Matratzen bestimmt war, unzähligen Frauen implantiert. Weltweit wurde eine halbe Million der Brustimplantate verkauft. Die französische Regierung empfahl nach dem Auftreten von Krebsfällen 30 000 Frauen die Entfernung der gefährlichen Gegenstände. Dasselbe wurde deutschen Frauen angeraten. Das Silikon kann platzen oder langsam austreten. (NWZ 21., 24. und 31.12.2011 dpa, afp: Traum vom schönen Busen – ein Albtraum; ARD Tagesschau 6.1.2012) Unseren Kommentar kennen manche Leser schon. Nachträge: Falsche Brüste. Billig-Implantate verunsichern operierte Frauen weltweit. Minderwertiges Gel kann die Hülle auflösen. Wie lasch Medizinprodukte geprüft werden. Schnitte und Risiken. (NWZ Sonderseite 20.1.2012)  PIP-Gründer Jean-Claude Mas der meistgehasste Franzose. Skrupellosigkeit und Raffgier machten ihn zum Multimillionär. (NWZ 25.1.2012 Peter Heusch)

Weltraumschrott verglühte am Heiligabend gegen 17.30 Uhr über Europa. Es soll sich um die letzte Triebstufe einer „Sojus“-Rakete gehandelt haben. (NWZ 27.12.2011) Seltsamer Zufall.

26 000 Kinder und Jugendliche landeten 2010 mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Dem Bericht des Drogenbeauftragten zufolge „praktizierte im vergangenen Jahr jeder fünfte 12- bis 17-Jährige mindestens einmal im Monat Rauschtrinken, bei den 18- bis 25-Jährigen war es sogar jeder Zweite.“ (NWZ 14.12.2011 dpa) Armes deutsches Volk!

Heizungen nachts abschalten! Schlafzimmer nicht beheizen, das ist ungesund und angesichts der sich anbahnenden Energiekrise verantwortungslos! Allgemein wird zuviel Energie verschwendet. Zentralheizungen, so wie sie heute üblich sind mit der Einbeziehung von Schlafzimmern, Vorratskammern, Abstellräumen, Gängen, Treppenhäusern, Kellern usw., noch dazu mit Automatik, sind eine der dümmsten und energiefressendsten Erfindungen der Neuzeit. Denn sie erzeugen überall eine gleichmäßige Wärme. Diese ist aber laut Pfarrer Sebastian Kneipp die Ursache für viele Zivilisationskrankheiten. Siehe ETIKA 27KR2A9: Von der Wohnung – Lüftung – Heizung – Besonders über die Krankenstube. Zum Glück wird die kommende Energiekrise zusammen mit der Inflation die Menschen zum Umdenken und zur Selbsteinschränkung zwingen. (20.11.2011 etika.com)

Weltpolitik mit dem Internet. Peter Altmeier, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in einem Aufsatz für die FAZ: „Irgendwann, ob heute oder in fünf Jahren, wird ein führender Politiker mit dem Internet Weltpolitik gestalten.“ (Die Zeit, Nr. 45, 3.11.2011, S. 6)

Fukushima: Strahlung noch immer nicht unter Kontrolle. Borwasser soll in Reaktor 2 Kernreaktionen löschen. (ZDF 2.11.2011)

Gegen die Sommerzeit sind zwei Drittel der Bürger. (SWR4, 29.10.2011, 10 h) Haben wir eine Demokratie, in der die Mehrheit entscheidet, oder eine Diktatur, in der eine Clique von Machtbesessenen ohne Rücksicht auf die Meinung der Bevölkerung Gesetze und Verordnungen erlässt?

Linke will Rauschgift legalisieren. Auf ihrem Parteitag in Erfurt beschloss die Linke laut dpa und NWZ vom 24.10.2011: „Der Konsum aller Drogen – darunter auch Heroin und Kokain – soll langfristig legalisiert werden.“ Wissen diese Politiker, was sie tun? Und welche Folgen auf sie selbst zukommen?

Modedroge Krokodil wütet unter Russlands Jugend. Die Droge frisst innerhalb kurzer Zeit Organe der Abhängigen auf. Spannende Reportage von Stefan Scholl in der Südwestpresse vom 19.10.2011.Die Haut wird schuppig und grün, Geschwüre faulen, Leber und Herz, Sehnerven und Gehirn werden Opfer des Desomorphin, das Kodein enthält. Die „lebendigen Zombis“ (Nowaja Gaseta) können nur noch stammeln und lallen. ETIKA: Lasst die Finger von allen Drogen, leichten und schweren, werdet nicht Opfer dämonischer Materialien!

Zeitungen sind weiter verbreitet als das Internet. 2,3 Milliarden lesen Zeitung, 1,9 Milliarden nutzen das Internet. (NWZ 14.10.2011 dpa)

Durch Lärm (ihrer Nachbarn) fühlen sich 40 Prozent der Baden-Württemberger malträtiert. (NWZ 11.10.2011)

Mittelstand beklagt starke Preisschwankungen bei Rohstoffen. (NWZ 7.10.2011)

Lebensmittel teurer: Kaffee, Pflanzenöl, Nudeln, Zucker. Der GfK-Handelsexperte Wolfgang Adlwarth: Eine deutlich höhere Weltnachfrage nach Lebensmitteln, die Nutzung von Ackerflächen für den Anbau von Energierohstoffen, Wetterkapriolen mit Ernteausfällen und Spekulationen an der Börse können zu starken Schwankungen führen.“ (NWZ 6.10.2011 dpa)

Internetsüchtig. Je eine halbe Millionen Menschen in Deutschland sind Internet- und Cannabis-süchtig. Glückspielsüchtig sind 0,4 %, Alkoholiker 1,4 %. (NWZ Anfang Oktober oder Ende September 2011, Verena Bufler)

Ein Drittel der Nahrungsmittel in Deutschland wird weggeworfen, und zwar von Firmen und Privatpersonen, beklagte Landwirtschaftsministerin Aigner. (im Fernsehen, Anfang Oktober). Jedes Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft wirft am Tag durchschnittlich 25 Kilogramm Nahrungsmittel in den Abfall. (NWZ 22.9.2011)

Autofahren wird für immer mehr Menschen unbezahlbar, befürchten ADAD und Auto Club Europa. Der Staat nimmt den Autofahrern pro Jahr 53 Milliarden Euro ab, teilte der ADAC mit. (NWZ, 15.9.2011) Auf der gleichen Seite erscheint die Meldung: „Deutsche so reich wie noch nie – weltweit Platz 17. Wohl die Oberklasse, aber nicht das Volk!

E10 sei nicht mehr zu halten „spätestens wenn der ADAC von der Stange geht“, hört man von Bundestagsabgeordneten. (NWZ 15.9.2011) Warum hält der ADAC dieser Missgeburt die Stange? Oder ist es gar nicht die Masse der Mitglieder, sondern nur ein Führungsgremium aus irgendwelchen Gründen?

E-Autos überfordern die finanziellen Möglichkeiten der Verbraucher noch bei weitem. (NWZ, 15.9.2011)

„Die Verbraucher wollen keine Gentechnik“. (Alexander Bonde, grüner Minister für den ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, NWZ 10.9.2011) Warum fördert dann die EU die Ausbreitung der Gentechnik in vielen Bereichen? Nur weil mächtige finanzielle Interessen dahinterstecken? Nein.

Zehntausende Rauschgiftsüchtige müssen Sklavenarbeit in Vietnam verrichten. Rehabilitationsanstalten sollen Zwangsarbeitslager sein. (Dolomiten 8.9.2011 dpa)

Honig muss genfrei sein. Der Europäische Gerichtshof warnt die EU-Kommission und die Industrie. (NWZ, evtl. 7.9.2011)

Biogas: Die „Energiepflanze“ Mais braucht viel Dünger, der leicht in das Grundwasser gelangen kann. Das Nitrat aus dem Dünger kann im Menschen zum gesundheitsschädlichen Nitrit umgewandelt werden. Diese Warnung kommt von dem Gewässerexperten des Stuttgarter Umweltministeriums, Markus Langner. (NWZ 5.9.2011 lsw)

„Seid ihr total durchgeknallt: Sparlampen teurer … und ab heute sind billige Glühbirnen verboten. (Schlagzeile der Bild 1.9.2011)

Fernlinienbusse als Konkurrenz zu Auto und Bahn. Bundeskabinett beschließt Liberalisierung. (NWZ 4.8.2011) Die Regierung will, dass Leute von der umweltfreundlichen Bahn auf luftverpestende Busse umsteigen. Und das anno 2011 bei fortschreitender Erwärmung des Klimas! Entweder sind wir Narren – oder die Politiker sind es.

Madrid, Puerta del Sol, Aufstand der Entrüsteten. Selbst hingehen statt Internet.  C´est la plus grand changement, voir les gens s´écouter, apprendre et constater que toute cette crispation que les politiciens et les médias nous vendent disparaît dès qu´on se parle face à face. … Je veux écouter, je ne veux plus lire un écran. Le mouvement dans le Web me condamnerait au même autisme que je vis tous les jours“, écrit une fille dans une de listes de courriel …“ (CQFD, Marseille, juin 2011)

Maschinen als Ausbeutungsinstrument: Bernanos

Handy lässt altern. Irgendwo haben wir gelesen, dass das Starren auf den kleinen Handy-Bildschirm Runzeln hervorruft und damit Falten und das Gesicht älter erscheinen lässt. (7/2011)

Foodwatch-Gründer Thilo Bode, Ex-Greenpeace-Chef, kassierte 2002 eine Spende von Ritter Sport über 250 000 Euro. Konkurrent Storck landete jetzt mit dem Produkt „Nimm 2“ auf dem dritten Platz beim Wettbewerb Goldener Windbeutel für die dreisteste Werbelüge. Wir waren selber als Idealisten Mitglied vieler Natur- und Tierschutzorganisationen. Sie hatten alle mit Geldproblemen zu kämpfen. Von keiner haben wir gehört, dass sie wie Foodwatch „1,5 Millionen Euro Startkapital“ hatte. (Sonntag aktuell, Stuttgart, 26.6.2011, S. 1 und 4)

Apokalyptische Atomkatastrophe in Japan - Gedicht

Von 600 Fahrten unter Rauschgifteinfluss wird von der Polizei nur eine entdeckt.  … Wer erwischt wird, muss mit Entzug des Führerscheins rechnen. (NWZ 26.5.2011) Was haben wir denn für Politiker? Wo bleibt ihre Verantwortung?

iPhone späht Nutzer aus. Mobiltelefon speichert dauerhaft5 alle Aufenthaltsorte des Geräts. (NWZ 23.4.2011 dpa/dapd)

Die Internetsucht, Onlinesucht, auch pathologischer Internetgebrauch genannt, greift immer mehr um sich. Der Medienwissenschaftler Dr. Thomas Tabbert: 8 – 10 % sind abhängig, 61 % Intensivnutzer. Weitere Probleme wie Depressionen und Ängste gehen mit der Sucht Hand in Hand. Tabbert: „Kein Computer in Kinderzimmer!“ (NWZ 20.4.2011 Christine Böhm)

Konzern zahlt schon wieder Dividenden. „BP hat unser Leben zerstört“. Nach der Ölpest im Golf von Mexiko kämpft eine ganze Region ums Überleben. Zigtausende verloren ihren Job. (NWZ 20.4.2011)

EU: Kein Verbot für Klonfleisch. Fleischprodukte müssen weiterhin nicht gekennzeichnet werden. (Dolomiten 1.4.2011 dpa)

Wer Weizen verfeuere oder zu Treibstoff verarbeite, der versündige sich am Menschen, sagte der frühere hohe FDP-Politiker Georg Gallus am Aschermittwoch in Süßen. (NWZ 17.3.2011) Bravo, Georg Gallus!

Das neue E-10-Benzin wird auf Kosten der Hungernden produziert
Von besonderer Seite, erhalten am 2.3.2011. Etwa eine Milliarde Menschen hungert, weil in ihren Ländern nicht genügend Nahrungsmittel zur Verfügung stehen. Doch jetzt soll in vielen Ländern, darunter auch Deutschland, eine Benzinsorte auf den Markt kommen, die mit 5 – 10 % Ethanol gestreckt wird. Was viele Zeitgenossen nicht wissen, ist die Tatsache, dass Ethanol aus Nahrungsmitteln hergestellt wird. Man braucht für die Produktion Zuckerrohr, Mais, Kartoffeln und Weizen und viele andere Nahrungsmittel. Die Autos der Reichen sollen umweltbewusst laufen, um die Hungernden schert sich die Auto-Industrie nicht. Brasilien hat bei der Ethanol-Produktion eine Vorreiterrolle eingenommen und verschwendet wertvolle Nahrungsmittel für Ethanol-Benzin, obwohl es in dem Land Hunderte von Slums gibt, wo die Menschen hungern und die Kinder unterernährt und krank sind. Eine Verschwendung von Nahrungsmitteln in unserer Welt ist ethisch und moralisch nicht vertretbar. Die Apostel der letzten Zeiten warnen die Produzenten von Ethanol, das Gebot der Nächstenliebe und Barmherzigkeit nicht zu übertreten und dem Menschen nicht seine Würde zu nehmen. Was ist wohl wichtiger und wertvoller, der Mensch oder das Auto?

Spekulanten hinter Nahrungsmittelverteuerung. Die Ulmer Südwestpresse berichtete am 4.3.2011 ganzseitig: „Spekulanten sind eine Schande. Professor Klaus Töpfer, Präsident der Welthungerhilfe: „Man geht davon aus, dass bis zu 50 Prozent der aktuellen Preissteigerungen (bei Nahrungsmitteln) durch Spekulation ausgelöst worden sind.“ - Jeder achte Mensch hungert. Versorgung auf dem Land besonders schlecht. – Für das Brot auf die Straße. Stark steigende Lebensmittelpreise schüren nicht nur den Hunger, sondern auch Wut. Das kann Machthabern gefährlich werden – weit über Nordafrika hinaus.“

Weil die 32-stelligen IP-Nummern fast aufgebraucht sind, also die Internetadressen, streben Verschwörer die Einführung neuer, vielstelliger Zahlen an, mit denen sie nicht nur Menschen, sondern auch jedes Elektrogerät kennzeichnen können. (Fernsehnachricht vom 3.2.2011) Kennzeichnen bedeutet hier natürlich steuern. Wer also eine oppositionelle kleine Partei wählt, wer leise zu seiner Frau sagt, dass „die da oben“ korrupt sind, wer einem Lokalpolitiker nicht genug schmeichelt, dem kann dann flugs von der IP-Zentrale die Heizung, die Kaffeemaschine oder das Licht abgeschaltet werden. Denn alles wird überwacht werden, und alle müssen dasselbe denken. Jeder Mensch ist nur noch eine Nummer. (ETIKA 4.2.2011)

Wahnsinniges BRD-Gesetz privilegiert Rauschgiftkonsumenten. Betrunkene werden angezeigt und verlieren den Führerschein. Wer aber Haschisch, Kokain, Ecstasy oder dergleichen konsumiert hat und eine meist viel schlimmere Gefahr für die Allgemeinheit darstellt, riskiert nur ein Bußgeld aufgrund einer Ordnungswidrigkeit. „Eine Ungerechtigkeit, finden Juristen.“ Die Südwestpresse fragt zu Recht: Warum die Milde für Hasch am Steuer? (25.1.2011) Wir fragen noch mehr: Wäre es nicht gerecht, all jene Politiker, die für solche Gesetze gestimmt haben, zur Rechenschaft zu ziehen? Erstens strafrechtlich. Zweitens sollten sie unschuldigen Opfern von Unfällen aufgrund von Drogenmissbrauch aus der eigenen Tasche Schadenersatz leisten.

Gift in jedem vierten Test-Ei. (NWZ 15.1.2011)

Wikipedia. Das größte Werk der Menschen“ (Die Zeit, 13.1.2011) Welche Fehleinschätzung.

Dioxinskandal. Unsere Warnungen vor dem Verzehr von Fleisch und vor den negativen Auswirkungen der Erzeugung von Biosprit wurden ignoriert. Wenig später erschreckte ein neuer Dioxinskandal die bundesdeutschen Verbraucher. Geschäftemacher haben Industriefett ins Viehfutter gemischt, mit verheerenden Auswirkungen in bisher elf Bundesländern. Bis zu 150 000 Tonnen Futter mit Dioxin sind in Unmengen von Schweinefleisch und in die Geflügelproduktion gelangt. (Südwestpresse 7.1.2011) Stichworte außerdem: Eier, Kettenreaktion: viele Lebensmittel, z. B. Backwaren. Tausende Bauernhöfe wurden gesperrt. Zentrum des Skandals: Uetersen.

Fast blind ist ein Stuttgarter Demonstrant (66), der am 30.9.2010 im Schlossgarten mit einem Wasserwerfer schwer verletzt wurde. (NWZ 29.12.2010) Wer solche gefährlichen Wasserwerfer entwickelt und einsetzt, gehört bestraft.

Salzstreuen idiotisch. Unmengen von Salz werden in diesem Winter auf Straßen und Gehwegen verstreut. Damit werden Grundwasser und Flüsse, Seen und Meere vergiftet. Alles unter dem Vorwand der Verkehrssicherheit. Richtig wäre, die Autos durch Autos auf Schienen zu ersetzen. Mit Vergnügen zitieren wir Tomo Pavlovic, der in „Sonntag aktuell“ vom 26.12.2010 „Die Dinge der Woche“ kommentiert: „Der wohlhabende Nachbar von gegenüber streut in geistiger Umnachtung mit dem Dessertlöffel sein letztes Gramm Fleur de Sel über den spiegelglatten Gehweg …“

Sex ist der Topsuchbegriff aller großen Suchmaschinen, erklärte die Wissenschaftlerin Nadine Höchstötter. Google und Co. Würden Erotik und Pornographie herausstreichen, bevor sie die Listen der Top-Suchen bekanntgeben. (NWZ 24.12.2010 dpa)

Irreführende neue Lebensmittel-Kennzeichnung. Wie nicht anders zu erwarten, haben die EU-Agrarminister völlig unzureichende Beschlüsse gefasst. Als Verbraucher wird man weiter für dumm verkauft. Bei den meisten Produkten muss nicht angegeben werden, aus welchem Land sie stammen. Die SPD-Europaparlamentarierin Dagmar Roth-Berendt erklärte, irreführende Angaben seien nicht verboten. (NWZ 8.12.2010 dapd) Oh EU!

Energiesparlampen höchst gefährlich

Staaten attackieren Meinungsfreiheit im Internet und Wikileaks. Weil ihnen die Wahrheit, die Wikileaks über die internationale Politik verbreitet hat und über die Machenschaften der Wall Street verbreiten will, unangenehm sind, arbeiten die Herrscher dieser Welt mit allen Mitteln daran, die störenden Hacker außer Gefecht zu setzen. Sie zwingen die Betreiber von Servern, die Seiten von Wikileaks zu blockieren. Diese berufen sich auf die Gebote der Hackerethik: „Alle Informationen müssen frei sein“ und „Misstraue Autoritäten – fördere Dezentralisierung“ und nehmen zu Mirror-Servern ihre Zuflucht. (NWZ 11.12.2010) Die Mächtigen greifen ihrerseits Wikileaks mit ihrem Riesenapparat sowie bezahlten Hackern an, indem sie die Webserver der Rebellen mit Unmengen von Daten lahmlegen, so dass die Provider kapitulieren und die Domains löschen. (Dolomiten 4.12.2010 dpa) Man kann sich vorstellen, was passiert, wenn zum Beispiel China oder Russland das westliche Computersystem lahmlegen würden. Keine Supermarktkasse funktioniert mehr, der Staat erhält keine Steuern mehr, die Bevölkerung hungert und steht Schlange oder geht über zum Tauschhandel.

Tomo Pavlovic löst Stuttgart-21-Problem auf einfache Weise. Einsame Spitze in Sachen Gesellschaftskritik, Einfallsreichtum und Formulierungskunst ist der vom Balkan stammende Redakteur Tomo Pavlovic von „Sonntag aktuell“. In der Glosse „Die Dinge der Woche“ hat er das Ei des Kolumbus bezüglich des geplanten Stuttgarter Großbahnhofs gefunden: „Wird auf einem zugigen deutschen Kopfbahnhof ein herrenloser Diplomatenkoffer gefunden, wird er unverzüglich und mangels echter terroristischer Alternativen rücksichtslos mit widersprüchlichen Argumenten gesprengt, wobei die Ohnmächtigen mit salomonischen Schlichtersprüchen beruhigt werden. Genau das sei Diplomatie, sagte mal ein kluger Mensch: mit dem Schwein freundlich, aber zielorientiert über die Notwendigkeit des Sonntagsbratens zu verhandeln.“ (Sonntag aktuell, Stuttgart, 5.12.2010, S. 2) Am Rande bemerkt: Immer mehr Journalisten können kein Deutsch. Die Südwestpresse/NWZ brachte am 8.12.2010 auf Seite 26 die Überschrift: „S-Bahn sorgt für Unverdruss“. Es gibt nur Verdruss oder unverdrossen. Vielleicht ist der Verfasser Anhänger der Rechtschreibreform und schreibt, wie er will.

„Autoverkehr ist Ursache schlechter Luft. Studie über Stickstoffe in Brixen vorgestellt.“ (Dolomiten 4.12.2010) Die halbe Einsicht ist da, aber an unsere Autos auf Schienen wagt niemand zu denken.

„Das Geld regiert die Fußball-Welt. WM-Vergabe: Russland und Katar Gastgeber 2018 und 2022.“ (Dolomiten 3.12.2010)

WikiLeaks: ora tocca alle grandi banche Usa. La minaccia di Assange. Riveleremo i loro comportamenti”. Bank of America. (la Repubblica, 1.12.2010)

Tutti i segreti di WikiLeaks. Computer in bunker atomici. Ecco come lavorano giornalisti e hackers del sito che sfida il potere. (la Repubblica, 1.12.2010, R2)

Messico, uccisa l´investigatrice anti-narcos Hermila Garcia Quinones (38). (la Repubblica, 1.12.2010, pag. 18)

Rund um Atomlager Asse mehr Krebsfälle. Bei Wolfenbüttel. 126.000 Atommüllfässer. Schilddrüsenkrebs bei Frauen hat sich verdreifacht. Zwischen 2002 und 2009 18 neue Leukämiekranke. Das Bundesamt für Strahlenschutz behauptet, dass „zum jetzigen Zeitpunkt von der Asse weder für die dort Beschäftigten noch für die Bevölkerung eine Gefahr ausgeht“. Die Ärzteorganisation IPPNW erklärt, bereits die Kinderkrebsstudie von 2007 habe ein Krebsrisiko in der Nähe von Atommeilern nachgewiesen. (NWZ 27.11.2010)

Wahllos und brutal schlugen drei Schüler aus Küsnacht in der Schweiz, Mike, Benjamin und Ivan, bei einer Klassenfahrt in München nach dem Rauchen von Joints fünf Menschen zusammen, um sich einen „Spaß“ zu machen. (NWZ 23.11.2010)

Geisterfahrer (30) unter Drogeneinfluss rast mit 180 km/h über die A 71. In Suhl gestellt. (Südwestpresse 13.11.2010)

Drogenkonsum in der EU: Angeblich haben 22,5 % der Bevölkerung zwischen 15 und 64 Jahren mindestens einmal im Leben Haschisch geraucht. In Italien sollen es sogar 32 % sein, in Dänemark (38,6 %) und Tschechien noch mehr. (Europäischer Drogenbericht, APA-Grafik, Dolomiten 11.11.2010) Wer sich kaputt machen will, soll es, aber bitte in Toleranzzonen, nicht in Familienschutzzonen (siehe Ethische Gesetze bzw. das Überlebensprogramm in ETIKA).

Biosprit ist „schädlicher für das Klima als die fossilen Energien, die er ersetzen soll“, meinen Umweltverbände. 2020 sollen in Europa 9,5 Prozent der Energie für den Verkehr aus Biosprit bestehen. (Sonntag aktuell 7.11.2010 DAPD) Die EU führt uns offensichtlich in den … (Selbstzensur aus Angst vor den Internet-Schnüfflern).

15 000 Telefonzellen sind seit 2008 in Deutschland abgebaut worden. (NWZ 2.11.2010) Rückgang allerorten.

„Jeder sollte das Recht haben, im Netz vergessen zu werden“, sagte die EU-Grundrechte-Kommissarin Viviane Reding. Sie will Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten verschaffen. (Südwestpresse Anfang November 2010 hro) Wieherndes Gelächter in der Hölle. Mafiosi reiben sich die Hände. Korrupte Politiker, Massenmörder, Diktatoren frohlocken. Kinderschänder bereiten sich auf eine neue Ära des Auslebens ihrer Gelüste vor, denn sie dürfen auf den Schutz der Anonymität hoffen, weil niemand mehr ihre Namen nennen darf. Jeder Verbrecher soll künftig seinen Namen aus Internet-Seiten löschen können, wenn es nach der EU geht (falls Reding nicht nur soziale Netzwerke wie Facebook meinen sollte). Gute Nacht, heilige Wahrheit! Gute Nacht, all ihr Wähler eures Untergangs!

Paketbombenhysterie. Wenn da nicht Geheimdienste dahinterstecken, fressen wir einen Besen. Rainer Wehaus glossiert in „Sonntag aktuell“, 7.11.2010, S. 2, in „Die Dinge der Woche“: „Liebe Kinder, ihr müsst jetzt ganz tapfer sein. Es könnte sein, dass Weihnachten dieses Jahr ausfällt. … die Pakete waren zum Teil an Politiker adressiert. Da reicht es schon aus, wenn beinahe etwas passiert. … mehr Kontrollen … Der Innenminister von Niedersachsen, Onkel Schünemann, hat vorgeschlagen, notfalls auch Frachtflugzeuge vom Himmel zu holen. … der Weihnachtsmann fliegt mit seinem Rentierschlitten von Haus zu Haus … Wir wollen es wirklich nicht herbeireden, aber wenn an Heiligabend keine Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen, könnte es sein, dass Onkel Schünemann den Befehl zum Abschuss gegeben hat.“ Bravo, Rainer Wehaus. Uns fällt auf, dass manche Journalisten und Karikaturisten immer mutiger werden.

George Soros spendete eine Million Dollar für die Kampagne zur Legalisierung von Marihuana in Kalifornien. (Dolomiten 28.10.2010 dapd) Unseren Kommentar können sich die Leser denken.

Streiks bei Bahn und Bus gehören verboten. Gewerkschaftler, die Ausstände im öffentlichen Dienst organisieren, machen sich mitschuldig, wenn viele notwendige Fahrten unterbleiben müssen. Solche Streiks gehen zu Lasten der Alten und Kranken, überhaupt der ganzen Bevölkerung. Das Volk wird bestraft, nicht die Schuldigen. Wichtige öffentliche Dienste müssen den Menschen auch bei Arbeitskämpfen zur Verfügung stehen. Dies gilt unserer Ansicht nach auch für Radio und Tageszeitungen, denn sonst wird ja die Wahrheit unterdrückt und wichtige, vielleicht lebenswichtige Informationen fallen unter den Tisch. (20.10.2010 anläßlich der Streiks in Frankreich) Jene werden die volle Härte des göttlichen Gesetzes zu spüren bekommen, die verhindern, dass wichtige Operationen durchgeführt werden, oder die mit einem Verkehrsstreik jemanden hindern, einen im Sterben liegenden Verwandten zu besuchen. Der öffentliche Verkehr darf nicht bestreikt werden, ebenso das Gesundheitswesen und dergleichen.

Giftige Kassenbons. Thermopapier enthält schädliches Bisphenol A. (NWZ 18.10.2010) Mögliche Folgen des häufigen Umgangs mit solchen Kassenzetteln u. a.: Unfruchtbarkeit und Krebs. Fast alle der von uns getesteten Kassenzettel wurden schnell dunkel, wenn wir sie über eine Flamme hielten. Dickeres, echtes Papier bekam höchstens leichte braune Flecken.

Sollen sich Arme und Alte zu Tode frieren? So langsam platzt uns der Kragen. Zuerst polemisierten Umweltfanatiker der Südtiroler Landesverwaltung gegen das Heizen mit Holz. Jetzt plant die deutsche Bundesregierung einen hinterhältigen Angriff auf die Betreiber von 4,5 Millionen „Kleinfeuerungsanlagen“. Gemäß der Bundesemissionsschutzverordnung müssen bis Ende 2014 Holzfeueranlagen, die älter sind als 36 Jahre, nachgerüstet oder ausgetauscht werden. Bis Ende 2012 (bzw. 2013, unklare Angaben) müssen Ofenbetreiber nachweisen, dass sie die neuen, verschärften Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid einhalten. Können sie dies nicht, muss der Ofen oder Herd stillgelegt oder mit einem Staubabscheider nachgerüstet werden. (Südwestpresse 16.10.2010)

ETIKA-Kommentar: Wieviel ein Staubabscheider kostet, wird nicht mitgeteilt. Wenn aber die Preise immer mehr steigen und die Renten gleichbleiben, kommen Rentner nicht mehr mit ihrem Geld aus. Ebenso ergeht es Millionen anderen Leuten. Wie sollen normale Bürger, die aufgrund der Korruption und Geldverschwendung durch die Mächtigen finanziell immer mehr ausbluten, da Staubabscheider einbauen lassen, die sicherlich Tausende Euro kosten? Haben sämtliche Regierungsmitglieder Herzen aus Stein, dass sie solche Gesetze beschließen? Jene, die mit Öl heizen, verschmutzen die Luft um ein Vielfaches gegenüber jenen, die mit Holz heizen. Die Herrschenden wollen nur davon ablenken, dass sie nicht die wichtigste Maßnahme gegen den Klimawandel ergreifen: die Ersetzung der Autos durch Autos auf Schienen oder andere neue Bahnformen. Gegen die Autos unternehmen sie nichts, aber die einfachen Leute werden bis zum Geht-nicht-mehr ausgebeutet und tyrannisiert. Aber jede Tyrannei hat ihr Ende, und die Tyrannen werden von Gott gerichtet werden in Gerechtigkeit. Mehr darüber in dem Roman „Jedem nach seinen Taten“ von Vicente F. Delmonte. (Guami 17.10.2010)

Wenn wegen Nebels ein Flug ausfallen muss und Passagiere deshalb den Anschlussflug verpassen, steht ihnen laut Bundesgerichtshof eine Entschädigung für die Gesamtstrecke zu. (NWZ 15.10.2010) Wie ungerecht! Die Fluggesellschaft muss zahlen, obwohl sie aus Sicherheitsgründen gezwungen ist, den Flug abzusagen. Was kann denn die Fluggesellschaft für den Nebel?

Jeder dritte Jugendliche in der EU ist nikotinabhängig. (Angabe der EU-Kommission, NWZ 13.10.2010)

Zum neuen Bahnhof Stuttgart 21. Klaus Birk kommentiert nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und der Polizei: „Wie wär´s mit Meinungsfreiheit? Dazu gehört, dass man beide Seiten für bescheuert halten darf.“ (Stadtanzeiger Göppingen, 6.10.2010, S. 1) Im Prinzip sind wir für den Ausbau der Bahn auf Kosten des Autoverkehrs.

„Papier wird in der Gesellschaft der Zukunft ein fast therapeutisches Medium sein, mit dem Menschen sich aus dieser völlig vernetzten Welt auf eine Insel der Nachdenklichkeit und der Reflexion zurückziehen.“ (Frank Schirrmacher, Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung; laut Dolomiten vom 21.9.2010)

Für einen digitalen Radiergummi plädiert CDU-Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Jeder soll missliebige Angaben über ihn aus dem Internet entfernen können, denn „Vergessenkönnen (sei) konstitutiv für humanes menschliches Zusammenleben“. (NWZ 8.9.2010) Da werden sich Massenmörder, Massenvergewaltiger, Ritualmörder, Kinderschänder, Tierquäler und so weiter riesig freuen. Zum Glück gibt es das Buch „Jedem nach seinen Taten“ von Vicente F. Delmonte.

„Geld macht nur Arbeit und Probleme“. (NWZ 8.9.2010) Richtige Erkenntnis von 20 Prozent bei einer Umfrage.

Milchpulver im Verdacht: Babys mit Brüsten in der chinesischen Provinz Hubei. Bei ihnen wurden ungewöhnlich hohe Werte zweier Hormone entdeckt. Möglicherweise bekamen Milchkühe die Hormone, um schneller zu wachsen. (NWZ 11.8.2010) Damit ist das Rätsel gelöst, warum die Brüste bei Frauen im Durchschnitt immer größer werden, wie vor fünf bis zehn Jahren berichtet. Die Lebensmittel enthalten derartige Hormone, was früher nicht der Fall war. Im Klartext: Die Lebensmittel sind verseucht. – Nachbemerkung zum Thema Hormone/Genveränderungen: Evo Morales ist nicht der Dümmste. Dumm sind jene, die ihn verhöhnen.

Energiesparlampen stellte die Stiftung Warentest ein eher schlechtes Zeugnis aus. Unter anderem lässt die Leuchtkraft schnell nach. Bekanntlich enthalten die Zwangssparlampen auch Quecksilber und dürfen deshalb nicht in den Hausmüll. (NWZ 6.8.2010) Außerdem sind sie unverschämt teuer im Vergleich zu den bewährten, gesundheitsverträglichen Glühbirnen. Aber die Leute haben die Politiker ja selbst gewählt, die ihnen derartiges zumuten.

Das Internet kann das Gehirn verändern und verleitet zu hastigem Denken und oberflächlichen Lernen. Dies weist der US-Autor Nicholas Carr in seinem Buch “The Shallows – What the Internet is Doing to Our Brains“ (W.W. Norton & Co., 23,50 Euro) nach. Aus dem Artikel des apn-Korrespondenten Thomas Seythal in der Südwestpresse vom 5.8.2010: “Die vielen Reize überfordern das Gehirn, so dass viele Informationen anders als beim Lesen eines Buches das Langzeitgedächtnis nicht erreichen … Es ist aber gerade das Langzeitgedächtnis, das komplexe Konzepte und tiefgreifende Gedanken ermöglicht. Dafür benötigt man echtes Wissen und nicht nur Informationen darüber, wo man dieses Wissen finden kann.“

Mindestens 780 000 Tonnen Rohöl sind nach dem Untergang der BP-Bohrinsel am 22.4.2010 im Golf von Mexiko ausgeflossen. (NWZ 4.8.2010) Anscheinend konnte das Austrittsloch nach vielen vergeblichen Versuchen Anfang August mit Schlamm und Beton abgedichtet werden. Die verölten Kreaturen werden sich beim Jüngsten Gericht zu Wort melden.

Streumunition inklusive Streubomben ist seit 1. August 2010 verboten. Zwar haben mehr als 100 Staaten die Konvention unterzeichnet, nicht aber die USA, Russland und Israel. (Dolomiten 30.7.2010 APA) Wer trotzdem noch Streubomben einsetzt, wird im Jenseits unzählige Male von ihnen zerrissen werden.

Wer andere Menschen mit Laserpointern blendet, verdient die Höchststrafe. In den Ländern, in denen es keine Todesstrafe gibt, sollten solche grausamen Menschen, die es in Kauf nehmen, andere blind zu machen, zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt werden – als Abschreckung. „Sonntag aktuell“ brachte am 27.6.2010 eine Reportage von Philipp Seibt: „Gefährliche Blitze ins Pilotenauge. Was wie Spielerei aussieht, ist für die Besatzungen eine Gefahr, der sie nicht entgehen können. Den Tätern drohen Bewährungsstrafen.“ Wer aus Humanitätsduselei solche lächerlichen Strafen festgelegt hat, sollte selbst wie die Täter bestraft werden.

„Ohne Tiefsee-Bohrungen wird … die steigende Ölnachfrage nicht zu decken sein. Uns droht somit eine Energiekrise“, sagte Claudia Kemfert, Expertin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner zufolge besteht derzeit ein Überangebot an Rohöl; die Nachfrage sei eher schwach … Hohe Spritpreise seien daher zu einem beachtlichen Teil Ergebnis von Spekulation. (Südwestpresse 16.6.2010 apn)

 

Geistesverwirrung unter Forschern schreitet fort. „Die Ergebnisse (einer Studie) legen demnach nahe, dass die Geräte (Handys) das Krebsrisiko senken – was die Wissenschaftler als „nicht einleuchtend“ bezeichnen.“ (Südwestpresse 18.5.2010) Erster Satz der Pressemeldung: „Wissenschaftler finden keinen Zusammenhang zwischen Handys und Hirntumoren.“

 

Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Leck 1500 m unter BP-Ölbohrinsel. Dazu eine Karikatur von Bernd Skott in der NWZ vom 14.5.2010: Ein Yankee  mit einem verölten Seevogel in der Hand sagt zu einem BP-Arbeiter: „Öl, soweit das Auge reicht … da hätten wir uns den Irak ja sparen können.“ – Bis zu acht Millionen Liter Öl fließen täglich in den Golf von Mexiko. (US-Präsident) Obama soll das Ausmaß von Anfang an gekannt haben. Zwei Tage nach dem Desaster behauptete die Regierung noch, dass „es offenbar kein Leck gibt“. Mehrere Jahre könnte es dauern, bis der Ölstrom zum Stillstand kommt, meint Roger Anderson, Geophysiker an der Columbia Universität. (Südwestpresse 12.6.2010 Peter de Thier) Nach dem Absturz des Aktienkurses herrscht besonders bei den britischen Pensionsfonds große Sorge. Sie haben hunderte von Milliarden Pfund bei BP angelegt. (Südwestpresse 14.6.2010)

 

Doppelzüngig. Gegen Verbot von Drogen, aber Einschreiten des Bürgermeisters gegen Komatrinken gefordert.
Vorweg mit Bezug auf den Leserbrief am Ende des Artikels: Würde man nicht geheime Absichten vermuten, würde man die Anti-Prohibitionisten für dumm halten. Es gibt da in einem kleinen Land eine mit Steuergeldern geförderte Organisation, deren Chef seit Jahren zum Thema Drogen tönt: „Verbote bringen nichts.“ Als jetzt aber ein Wirbel entstand, weil ein Gastwort Alkohol zu 1 Euro ausschenkte, was Hunderte Jugendliche anzog und bei etlichen zum Komatrinken führte mit Spitalaufenthalt, forderte derselbe „Experte“ ein Eingreifen des Bürgermeisters. Dieser könnte nämlich laut einem Landesgesetz ein eigenes Reglement erlassen, was die Werbung für Alkoholika und den zeitlich begrenzten Ausschank von Alkoholika mit starken Preissenkungen angeht. Auf gut deutsch: der Bürgermeister könnte die Werbung für Alkoholika ebenso verbieten wie den Verkauf von Billigalkohol an Jugendliche. Aber f.. (Anmerkung: ausgelassen aus Angst vor ungerechten Richtern) drückt er sich um das Wort Verbot herum, weil dies der von ihm propagierten liberalen Weltanschauung zuwiderliefe und zutage förderte, was er sonst für einen .. erzählt. Die Zeitung Corriere dell´Alto Adige berichtete: „Carnevale alcolico: ragazzo in coma, assalto al bar H. ... Intervenga l´amministrazione ´… l´amministrazione comunale deve combattere in modo deciso queste iniziative.” (12.2.2010, 3 BZ).

Zu Recht regte sich ein Leserbriefschreiber in den „Dolomiten“ über die weltweit verbreitete neue Strategie (man denke nur an Obama, der leichte Drogen freigeben will) auf und fragte, ob die Gegner von Verboten „auch das Verbot, jemanden umzubringen, Überfälle zu begehen, jemanden auszurauben, jemanden zusammenzuschlagen, jemanden zu vergewaltigen oder Kinder zu missbrauchen usw. abschaffen“ wollten. Eine solche Ideologie sei menschenverachtend. „Besonders erschwerend erscheint, dass durch eine solche Ideologie die Menschen und vor allem die Jugendlichen geradezu eingeladen werden, keine Regeln, keine Verbote und keine Gebote mehr zu beachten.“ (18.2.2010, F. G., T.) Wenn jene, die behaupten: „Verbote bringen nichts“, gegen das christliche Tötungsverbot sind, warum regen sie sich dann noch auf, wenn sie selbst einmal Opfer einer Gewalttat werden? (3.3.2010) Wie es denen ergeht, die das Tötungsverbot missachten, erfährt der Leser des Kriminalromans von Edgar Wallace: On the Spot bzw. Furia a Chicago sowie in dem Roman „Jedem nach seinen Taten“ und in der „Göttlichen Komödie“ von Dante, Teil Inferno.

 

Nur 30 Staaten wollen keine Streubomben verwenden. Die Großmächte USA, Russland, China und Israel haben die internationale Konvention zum Verbot von Streubomben, die am 1.8.2010 in Kraft tritt, allerdings nicht ratifiziert. Trost gewährt nur das Jüngste Gericht. (18.2.2010)

 

Tip gegen trockene Computeraugen. Aus eigener Erfahrung: Die Augenärztin empfahl einen Raumbefeuchter. Das elektrische Gerät kostete über 100 Euro und war viel zu groß dimensioniert für die kleine Stube. Es wäre für ein großes Büro in Frage gekommen. Außerdem sollte man alle paar Monate den teuren Filter austauschen. Ergebnis: Der riesige Apparat landete beim Gerümpel auf dem Dachboden. Es gibt für fast alles einfache Lösungen: Jetzt hängt der Berichterstatter ein paar nasse Tücher neben dem Ofen auf, und die Luftfeuchtigkeit wird auf natürliche Weise verringert. Computer machen nämlich die Luft zu trocken, und früher oder später wird sich bei jedem Dauerbenutzer ein Augenschaden einstellen. Auch Zimmerpflanzen sind von Vorteil. (19.11.2009)

 

Heuchler sind sie und Verbrecher. Sie zeigen sich schockiert bei Naturkatastrophen in Asien und halten eine Klimakonferenz nach der anderen ab. Aber das Nötigste und Einfachste tun sie nicht: die Preise der Züge und Omnibusse auf ein Zehntel zu reduzieren und Gratisabonnements an Rentner, Schüler und Studenten (löbliche Ausnahme: Südtirol) auszugeben. Denn die Hauptursache der Klimakatastrophe sind die Autos. Rund eine Milliarde verpestet und erwärmt die Luft; das kann Mutter Erde nicht verkraften. (6.10.2009)

 

Glaubt den Medien nicht alles! Beispiel: „Schmuck aus Atombombe:

Newyork, 13. Sept. Die neue Substanz, die sich infolge der Explosion der ersten Versuchs-Atombombe im Raume von Neu-Mexiko bildete, wird von amerikanischen Juwelieren eingefaßt und zu harmlosen Schmuckgegenständen ausgearbeitet werden. Damit wird auch indirekt bewiesen, daß die japanischen Behauptungen über ein Weiterbestehen radioaktiver Ausstrahlungen in Hiroshima und Nagasaki jeder Grundlage entbehren. Diese neuen Schmuckgegenstände werden in 32 amerikanischen Städten ausgestellt werden und die Einnahmen sollen einem Kriegsfond von ungefähr 150,000.000 Dollar zufließen …

Nach einer Mitteilung General T. F. Farrells kann das Leben in Hiroshima wieder aufgenommen werden, ohne daß irgendwelche Gefahren einer nachwirkenden Radioaktivität weiter zu befürchten sind.“ (Dolomiten, Bozen, Mitte September 1945 oder 1946, wird noch überprüft)

Anmerkung ETIKA: Diese Pressenotiz wird natürlich auch beim Jüngsten Gericht verlesen werden. Was unseren Aufruf betrifft „Glaubt den Medien nicht alles!“: Ist jemand der Ansicht, die Lage habe sich seit 1945 verbessert?

 

Umweltverschmutzende Autofahrer und -beifahrer. Wer am Rande einer Landstraße entlang geht und sich alle paar Meter über schmutzige Papier- und Plastikabfälle, Scherben usw. ärgert, welche von Autoinsassen aus dem Fenster geworfen worden sind, verliert die Achtung vor den Mitmenschen. Wie kann er sie da noch lieben? Deshalb ist es ein Hohn, wenn man bei der Messe wildfremden Zeitgenossen, die vielleicht gleichgültig oder brutal mit ihrer Umwelt umgehen und in der Kirche zufällig neben einem stehen oder sitzen, als „Zeichen des Friedens“ die Hand schütteln soll.

 

Bei einem neueren Computer-Betriebssystem haben Idioten gewerkelt. Man könnte viele Beispiele dafür anführen, daß man lieber beim alten System geblieben wäre, vor allem die Umständlichkeit. Viele Dinge waren früher einfacher und leichter zu finden. Als Grundfarbe ist nicht einmal mehr dunkelgrün enthalten. Man muß sich diese Farbe zeitaufwendig irgendwo suchen, wenn man sie verwenden will. (11.3.2009)

 

Drogen verharmlost. An einen Faschingsscherz fühlte sich der Gestalter der Presserundschau im RAI Sender Bozen am 19.2.2009 erinnert bei der Meldung von einer Lehrerin, welcher ein  tunesischer Schüler Haschisch in den Tee getan hatte. Möge dieser Verharmloser einmal erkennen, wie schrecklich und zerstörerisch Rauschgift ist.

 

Weg mit den Autos! Es lebe die Bahn!

 

Sommerzeit bringt alles durcheinander.
Es wäre für den Einzelnen und die Volksgesundheit viel vorteilhafter, wenn die Menschen in aller Früh einen ein- bis zweistündigen Spaziergang machen würden als an den langen Abenden die Zeit zu vertrödeln. Die Sommerzeit steht dem entgegen, denn die meisten müssen ja eine Stunde früher arbeiten. Schafft die diktatorische Sommerzeit ab! Sie ärgert auch die Wanderer, wenn sie sich nach der Sonne orientieren wollen. Und das Vieh, das früher gemolken wird, hat ebenfalls keine Freude an der EU-Sommerzeit. (10.6.2008)

 

Zu Wein- und Rumverkostungen lädt ein Jugendzentrum in Bozen Jugendliche ein als Maßnahme gegen den Alkoholmißbrauch Jugendlicher. Der Verein ist nämlich gegen Verbote und will Jugendlichen den bewußten Umgang mit Alkohol beibringen. (27.3.2008) Kein Kommentar.

 

Mobilfunkumsetzer: Verwaltungsrichter gegen Land Südtirol
“Dolomiten“, 14.3.200, S. 1.: „Weniger Hürden für neue Umsetzer. Bozen – Mobilfunkbetreiber können ihre Antennen überall hinsetzen – wenn sie den gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert einhalten. Bislang wurden sie stets zu Alternativstandorten genötigt – zum Schutz der Bevölkerung. Das sei kein Grund (für das Land Südtirol), Anlagen nicht zu genehmigen, meint das Verwaltungsgericht.“ Kurzkommentar: Manche Menschen haben noch nicht kapiert, worum es überhaupt geht. Wenn es nämlich aufgrund dieser Entscheidung bei einzelnen Anliegern zu gesundheitlichen Schäden kommen sollte, werden die verantwortlichen Richter dafür beim Jüngsten Gericht Rede und Antwort stehen müssen.

 

Handy: Nach zehn Jahren vierfach erhöhtes Ohrentumorrisiko

Più tumori all´orecchio con il cellulare. Il rischio di neuroma acustico aumenta di quattro volte nelle persone che usano il cellulare da oltre 10 anni. Una ricerca condotta dall´Istituto svedese di medicina ambientale (Imm). corriere.it 14.10.2004

Usa, porno libero su Internet, la Corte Suprema boccia i „filtri”. Fermata la legge che limita l´accesso dei bambini agli indirizzi osceni: “Viola il diritto di espressione”. (la Repubblica, Roma, 30.6.2004, p. 18, Vittorio Zucconi)
Khomeini aveva ragione: USA = il grande Satana.

USA: Porno im Internet frei. Der Oberste Gerichtshof verbietet die „Filter“. Gesetz gestoppt, das den Zugang der Kinder zu obszönen Adressen begrenzt: „Es verletzt das Recht auf Ausdruck“.
Khomeini hatte recht. Wir beten für ihn und alle frommen Moslems, Hindus, Juden und Christen, welche die Moral verteidigen. Gott strafe solche Richter wie jene des „Supreme Court“, die den Kinderschutz lahmlegen. Wer zweifelt noch, daß wir in der Endzeit des Antichrist leben? Gott, greife ein!

Eisproduzenten verherrlichen „7 Sünden“
Langnese hat 7 neue Geschmackssorten, benannt 7 Sünden: Neid, Eitelkeit, Faulheit, Habgier, Rache, Wollust und Völlerei. www.christliche-mitte.de (Kurier 5/2003) protestiert dagegen

Aufgepaßt! Der Feind liest mit.
Unsere Feinde in aller Welt belagern uns. Wenn wir einmal unsere Seiten nicht mehr aktualisieren können, lest wenigstens den Kalender und die Gebete! Wenn die Truppen des Antichrist etika.com aus dem Internet verschwinden lassen, dann wisset: Die offene Christenverfolgung beginnt. Die Christen werden in den Untergrund gehen, um in der Diktatur des Antichrist zu überleben.
Tip 1: Im Internet nur noch verschlüsselte Botschaften austauschen, die auf persönlichen Codes basieren, welche kein Außenstehender und keine Entschlüsselungsmaschine verstehen kann. Wendet immer neue Systeme an. Ersetzt zum Beispiel die 100 gebräuchlichsten Wörter durch andere (oft verwendete durch 2 oder 3). Der Ernst Klett Verlag Stuttgart gibt Wörterbücher mit einem Grund- und Aufbauwortschaft heraus. Unter dem Kapitel Strukturwörter liest man etwa, daß die angeführten 74 Wörter 50 % eines normalen Textes ausmachen, davon 10 allein 25 %. Erfindet Ersatzwörter für Begriffe aus eurem Lebensbereich. Wenn ihr Buchstaben verschlüsselt, ersetzt die häufig gebrauchten e und n (oder auch a und t) durch mehrere andere, die selten vorkommen. So könnt ihr die ganzen Überwacher im Dienste des Antichrist und die Geheimdienste an der Nase herumführen. Den Code nie per E-Mail versenden, sondern persönlich übergeben oder durch Boten; Teile notfalls per Post oder Telefon oder SMS.
Tip 2: Vermeidet alles, womit euch jemand erpressen könnte. Bleibt standhafte Soldaten Christi!
(Guami, 2003)

Our enemies in many countries besiege us. Apparently we publish something they don´t like. But what? We have more than 3000 pages

Raumfähre „Columbia“ fällt in 60 Kilometer Höhe vor der Landung in Texas auseinander, wobei die sieben Astronauten sterben. (Samstag, 1.2.2003) Die Astronauten hatten von Gott Gelegenheit bekommen, sich auf den Tod vorzubereiten. Vier Tage vorher hatten sie des ersten Unglücks eines Space Shuttle gedacht: Am 28. Januar 1986 um 17.38 Uhr war die Raumfähre „Challenger“ (mit dem vermessenen Namen „Herausforderer“) nach dem Start explodiert. Auch damals waren sieben Astronauten ums Leben gekommen, zwei Frauen und fünf Männer. Diesmal wieder. Auch der erste israelische Astronaut und eine ausgewanderte Inderin waren dabei. Die Mission stand unter dem fünfzackigen Stern (oben im Emblem), einem Symbol der Unterwelt, das Unheil bringt.

Unsere unbekannten Gegenspieler spielen aufgrund dieser Veröffentlichungen (ETIKA 95W5, 95W8, 95K3 usw.) verrückt und wollen uns nicht mehr im Internet mitspielen lassen. Dies nur als Vorinformation an unsere Leser für den Tag, an dem etika.com aus dem Internet gelöscht wird – nicht vom erfundenen Zauberer Sauron, sondern von wirklichen Bösewichtern. (Ende 1/2003)

Unsere beiden hartnäckigsten Feinde versuchen weiter voll Eifer, mit enormem Zeitaufwand und mit Tricks, unsere Arbeit im Weinberg des Herrn zu sabotieren. Früher oder später werden wir ihre Namen – der eine ist aus ..... - weltberüchtigt machen. Mögen uns die Engel schützen und uns helfen, unser Werk fortzusetzen. (Mitte 1/2003)

Ab 2003 keine Chronik mehr. Nur noch wichtige Ereignisse in Lexikonform.


Brennstoffzellenauto Utopie.

Auto der Zukunft serienreif. Daimler-Chrysler hat gestern in Stuttgart das erste serienreife Auto mit dem umweltfreundlichen Brennstoffzellenantrieb vorgestellt. ... eine Zukunftsvision, die für Otto Normalverbraucher bald Wirklichkeit werden kann. Die Abgase eines solchen Fahrzeugs bestehen aus reinem Wasserdampf. Die Herstellung in größeren Stückzahlen für Endverbraucher sei nicht vor 2010 geplant, sagte Vorstandsmitglied Professor Jürgen Hubbert. Eine Serienproduktion in nennenswertem Umfang komme erst in Frage, wenn die Zuverlässigkeit dieser Autos erhöht und das Gewicht und die Herstellungskosten gesenkt werden könnten. Der Preis für die vom kanadischen Partner Ballard produzierten Brennstoffzellen-Elemente beläuft sich derzeit pro Fahrzeug noch auf mehrere 100.000 Euro (also umgerechnet eine halbe Million Mark). ... Mit Blick auf Politik und Energieversorger sagte Hubbert, vor der Markteinführung müsse eine Entscheidung für den Kraftstoff fallen - der erforderliche Wasserstoff kann gasförmig oder auf Basis flüssiger Träger bereitgestellt werden - sowie ein Tankstellennetz aufgebaut werden. Bisher gebe es in Deutschland lediglich drei Wasserstoff-Tankstellen. Vor dem Hintergrund dieser Probleme würden Autos mit Brennstoffzellenantrieb voraussichtlich erst in kommenden Jahrzehnten oder "im nächsten Jahrhundert" ablösen, meinte Hubbert. Mittelfristig rechne er weltweit mit einem Marktanteil von 1 Prozent oder 500 000 Autos. (Südwestpresse Ulm, 8.10.2002, Wirtschaft, Frank König) Wasserstoff ist teuer und braucht sehr viel Energie bei der Herstellung. (TV-Sender Südwest, 12.10.2002, 18.53 h)  Unsere Autos auf Schienen könnten längst verwirklicht sein, wenn die Bundesregierung in den 70er Jahren nicht eine falsche Entscheidung getroffen hätte.

 

Staus kosten 100 Milliarden. Zwölf Milliarden Liter Kraftstoff werden nach Angaben der Prüforganisation Dekra jährlich in Staus und im Stop and Go-Verkehr vergeudet. Rechne man die Umweltfolgen und Zeitverluste in Geld um, so summieren sich die Kosten auf 100 Milliarden Euro. (Südwestpresse Ulm/Donau, 5.10.2002)

 

Das Höchste im Leben. Der Toyota Carolla, das Auto mit den höchsten Verkaufszahlen auf der ganzen Welt, bietet Ihnen das Höchste an Leistungen, das Höchste an Sicherheit und das Höchste an Komfort für den richtigen Preis. Ist das nicht das Höchste im Leben? (ganzseitige Anzeige, 13.2.1999, jetzt gefunden) Antwort: Nein.

 

PROVOKATION
“Herr, nimm den Menschen Fernsehen, Autos und Computer, sonst verblöden sie total!“
„Lord, take away TV, cars, computers! If not, people worldwide become besotted!”
Wie arm und nackt stünde der moderne Mensch da, wenn er auf diese 3 Dinge und womöglich noch auf das Radio verzichten müßte. (Nur ein Denkanstoß)

Wenn wir einen oder mehrere Tage Internet-Pause machen, dann kann man das, wie alles, aus sechs verschiedenen Blickwinkeln betrachten:

1.   Aus Gottes Sicht: Wir können die Zeit nutzen, um mehr zu beten.

2.   Aus unserer Sicht: Wir schonen Augen und Wirbelsäule.

3.   Aus der Sicht treuer Leser: Wir geben ihnen Zeit, mehr für sich selbst zu tun.

4.   Aus der Sicht der Neugierigen: Sie sind enttäuscht, wenn wir nicht mit Sensationen aufwarten, und wenden sich vielleicht anderen Seiten zu, die für ihr Seelenheil förderlicher sind (zum Beispiel Gebete und Meditationen).

5.   Aus der Sicht der Feinde: Sie sind genervt, wenn sie tagelang vergeblich warten, ob wir vielleicht online gehen, damit sie weiterhin versuchen können, unsere Seiten zu sabotieren (was ihnen bisher nur selten gelungen ist).

6.   Aus der Sicht der Hölle: Wir können weniger in Versuchung geführt werden, schlechte Seiten anzuklicken.

Die Feinde belagern uns und versuchen, unsere Seiten zu sabotieren.
Wir wissen nicht, wie lange wir die Stellung noch halten können.

Nach Euro Uni
Der Euro wird nicht lange Bestand haben, denn er ist nur das Übergangsstadium zur kommenden Weltwährung
Uni (Universo, Uno, umbenannter Dollar; oder Globo oder Terro oder Mondo). Die Weichen sind gestellt, und gewisse Regierungen rudern schon jetzt in die gewünschte Richtung. Bald werden die sogenannten Spekulanten zeigen, wo der Barthel den Most holt. Dazu kommt die Verteuerung des Rohöls etc. Der Euro wird stark an Wert verlieren. Dann werden alle sagen: Es braucht eine Weltwährung, einen Weltstaat, einen Weltherrscher. Und das Endstadium ist erreicht...
10-Euro-Scheine enthalten das
Hormongift TBT. www.oekotest.de berichtet, dass schon kleinste Mengen TBT das Immun- und Hormonsystem von Tieren und Menschen beeinträchtigen können. Die 1- und 2-Euro-Münzen enthalten relativ viel Nickel und können zu Hautausschlägen führen. Allergologen warnen.

Ein hinterhältiger Zeitgenosse schickt uns ständig die neuesten Viren zu. Wir haben ihn drei Mal ermahnt, seine Angriffe einzustellen. Seine Bosheit fällt auf ihn selbst zurück. (20.12.2001)

Joint treibt Student in den Wahnsinn. 25-jähriger entwickelt durch den Konsum eine Psychose – Gericht sieht darin ein warnendes Beispiel. Ein gelegentlicher Joint, was ist schon dabei? So dachte wohl auch Nils von P., als er mit 16 Jahren seine erste Haschischzigarette rauchte. Heute ist der Student 25 Jahre alt und um eine grauenvolle Erfahrung reicher. Denn bei ihm löste der Haschischkonsum massive Wahnvorstellungen aus. „Hoffentlich spricht sich dieser Fall herum, denn in ihrem Alter wollen das viele nicht wahrhaben“, meinte Richterin Verena Benzler-Herz am Amtsgericht. „Ich hatte Angst, dass mich meine Mitbewohner umbringen“. ... (Süddeutsche Zeitung, München, 2.8.2001) Es wird ja immer wieder behauptet, dass Soft-Drogen (z. B. Marihuana) ungefährlich sind und deshalb zugelassen werden sollen, schreibt unser Freund P. G. K. Wir fügen hinzu, dass die Folgen jedes Einzelfalls auch jene treffen werden, welche die Zulassung leichter Drogen durchsetzen.

44,3 Millionen Pkw sind auf Deutschlands Straßen unterwegs. Das sind 3,4 Prozent mehr wie ein Jahr zuvor. (Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg, Stuttgarter Zeitung, 17.8.2001, S. 1) Welch gigantische Luftverpestung! Und die meisten von uns leben noch, ein Wunder!

Ein mysteriöser Brummton bringt manche Menschen an den Rand der Verzweiflung. 300 Opfer haben sich bereits registrieren lassen. An zwölf Orten in Baden-Württemberg forscht die Landesanstalt für Umweltschutz mit aufwendiger Messtechnik nach der Ursache. Der geheimnisvolle "Mr. X" teilte am Samstag im Diskussionsforum der Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons (www.brummt.de) lakonisch mit, das Geräusch hänge "mit in Alaska stattfindenden Waffentests der USA zusammen. (Anm.: etika.com: offensichtlich ein Witzbold) Jedenfalls leiden die Betroffenen nachts unter Beklemmungen, Schweißaustritt, Herzklopfen, Kribbeln in den Füßen. Manche, so Gerhard Schneider vom Gewerbeaufsichtsamt Stuttgart, "sind ziemlich am Ende". Die Interessengemeinschaft berichtet von familiären und Nachbarschaftskonflikten. Betroffene seien schon umgezogen, andere hätten die Heizung ausgewechselt. Ein Geplagter aus Blaubeuren hat 50 000 DM Belohnung für die Lösung des Rätsels ausgesetzt. (Südwestpresse, Ulm, 14.8.2001)

Afghanistan´s ruling Taliban movement has banned the use of Internet to stop access to vulgar, immoral and anti-Islamic material. Foreign Minister Maulvi Wakil Ahmad Muttawakil said the Taliban wanted to keep society away from trends promoting obscenity and immorality through the Internet. (The Indian Express 13.7.2001)

Hände weg von der Legalisierung der Drogen! (Kommentar)

Biotech. I prodotti geneticamente modificati sono “morti”. Questo cibo è così transgenico che produce la sua estinzione. La Monsanto ha ammesso la sua “arroganza”. Ma era ormai tardi. (Corriere della Sera, CorrierEconomia, Milano, 12.2.2001, p. 2)
Kurzfassung: Genveränderte Produkte sind “tot”.
Sie produzieren ihr eigenes Aussterben.

Europa boccia le acque minerali italiane: troppi veleni. Contestati i limiti di tolleranza per arsenico e nitrati. (Corriere della Sera, Milano, 12.2.2001, p. 1)

Nachtrag: Unsinnige Sommerzeit stammt von den Faschisten. „Vor 60 Jahren haben die Vertreter der neuen Ordnung, der Duce Italiens und der Führer Deutschlands, ihre Länder mit der sogenannten Sommerzeit beglückt. Wenn man auch einzelne positive Erscheinungen der damaligen Zeit in den einseitigen Topf der Kriegspropaganda geworfen hat, der Unsinn der Zeitverschiebung ist uns geblieben. ... eine Plage ...Haustiere ... Der Bauer muß sich sowieso nach der Sonne und nicht nach der Uhr richten. ... von wegen Stromersparnis ... Der Straßenlärm fängt früher an, es fahren nicht weniger Autos oder Flugzeuge, und die Industrie braucht nicht weniger Strom. Die Welt wird nicht friedlicher und die Politiker nicht klüger. Es wäre höchst an der Zeit, in Brüssel und in den anderen Hauptstädten ... das neue Jahrhundert auf die natürliche Zeitrechnung zurückzuführen. Hunderte Millionen Bürger wären dafür dankbar. (Ferdinand v. Marsoner, St. Walburg, Leserbrief in den „Dolomiten“, 9.1.2001) Anmerkung: Was kümmert die in Brüssel die Volksmeinung!? Wir denken auch an den berechtigten Wunsch der Bevölkerung nach Auszeichnung aller genmanipulierten Erzeugnisse.

Mit nvCJK geimpft. 83.500 Polio-Impfdosen, hergestellt mit Eiweißkörpern aus dem Blut von britischen Creutzfeldt-Jakob-Kranken, sind in elf Länder exportiert worden und haben möglicherweise viele Menschen mit Creutzfeldt-Jakob (Demenz, Tod) infiziert. (D 6.2.2001) Drei Tage später wurde eine ähnliche Meldung verbreitet, dass amerikanische Arzneimittel und Impfstoffe Bestandteile von europäischen, BSE-infizierten Rindern enthalten könnten. (9.2.)

Giftige Medikamente für Arme. Pharmaunternehmen haben bei der Produktion von Arzneimitteln für die Menschen in Entwicklungsländern das teure Propylenglykol durch das als Antifrostmittel in Motoren verwendete billige Diethylenglykol ersetzt. Folge: Laut WHO sind mehr als 500 Menschen, besonders Kinder, daran gestorben. (D 8.2.2001) Wer weiß, wie viele Fälle nicht erkannt worden sind und werden. Darf man da nicht von Verbrechern reden?

USA mit Horchfunkerohren. US-Geheimdienst liest E-Mails mit. Die supergeheime amerikanische Nationale Sicherheits-Agentur (NSA) fischt „heiße Sachen“ - vor allem „Trigger-Worte“ wie Attentat, Mord, erschießen, in die Luft jagen – aus dem Internet. Etwa 80 Prozent der weltweiten elektronischen Post werden durchkämmt. Die Lauscher sind auch auf Unternehmen angesetzt (Industriespionage). (D 7.2.2001 Peter W. Schroeder)

Eine internationale Lobby kämpft für die Legalisierung der Drogen. Sie ist in allen Medien vertreten. Dies erklärte der Leiter der in Wien ansässigen UN-Drogenkontroll- und Verbrechensverhütungsbehörde ODCCP, der Italiener Pino Arlacchi, gegenüber „Famiglia Cristiana“. (D 3.2.2001) Kein Wunder, dass ihn die Mächtigen abservieren wollen und etwas gegen ihn konstruieren.

Irregolare un terzo dei cibi controllati (p. 1). Dall´olio alla carne: una frode ogni tre ispezioni. Il bilancio dei Nas: etichette falsificate, macellerie sporche, escrementi fra i prosciutti.  Attentati alla salute dei consumatori. Bovini, maiali, gli ormoni, vino al metanolo, polli alla diossina, olio d´oliva. Il commento: E ora il pollo. Il ministero della Sanità: prodotti di pessima qualità venduti a caro prezzo. (Corriere della Sera, Milano, 29.1.2001) 

Augenkrebs bei Handy-Benutzern?
118 Patienten der Augenklinik Essen, die Augenkrebs haben,  wurden verglichen mit 475 anderen Personen. Die Krebskranken hatten meistens ausgiebig mit dem Handy telefoniert. Die elektromagnetische Strahlung wird von der Augenflüssigkeit aufgenommen und kann ein (bösartiges) Melanom an der Aderhaut und Iris hervorrufen, den sogenannten Uveatumor. Komplikation: Metastasen an der Leber. (D 16.1.2001) Eigentlich die Schockmeldung der Woche, aber viele Journalisten spielten diese Sensation herunter, wohl weil sie selbst betroffen sind. Es ist aber die Pflicht der Medien, die Bevölkerung auf solche Gefahren aufmerksam zu machen. 

Nach einer Rückrufaktion für Millionen Bridgestone/Firestone-Reifen wurde bekannt, dass in den USA 148 Menschen möglicherweise gestorben sind, weil sich die Lauffläche von den Reifen abgelöst hat. Hunderte Klagen wurden eingebracht. Eine gelähmte Frau soll 30 Millionen Dollar bekommen. (Berichte verschiedener Medien vom Dezember und Januar 2001) Bridgestone-Chef Yoichiro Kaizaki wirft das Handtuch. Bridgestone/Firestone hatte 6,5 Millionen Reifen zurückrufen müssen. Profilablösungen: Unfälle mit mehr als 100 Toten. Wegen der fehlerhaften Reifen war Firestone-Chef Masatoshi Ono zurückgetreten. Kosten des Skandals: 900 Millionen Dollar. 450 Millionen Dollar wurden für mögliche Schadenersatzforderungen aus Klagen zurückgestellt. Konkurs steht nicht zur Debatte. (Stuttgarter Zeitung 12.1.2001, S. 10 Wirtschaft)

Todesursache Luftverschmutzung: 125 Südtiroler pro Jahr erwischt es

Gewalt-Computerspiele: Das Mitgefühl stirbt. Es gibt auch bei uns Spiele zu kaufen, die bei der ach so demokratischen US-Armee eingesetzt wurden, um Tötungshemmungen abzubauen. Ein teuflisches Projekt. Man lasse die Finger davon, denn solche Spiele führen in den Abgrund. Erst gestern sahen wir das Gesicht des geisteskranken Australiers mit den wirren, blonden Haaren, der, wenn wir uns nicht irren, Dutzende Schulkinder (40?) umgebracht hat. Gewissensbisse peinigen ihn Tag und Nacht und wenn er nicht bereut, wird ihn seine Untat in alle Ewigkeit verfolgen. Es hat den Anschein, als ob er den Weg zu Gott bisher nicht gefunden hat, denn zum x-ten Male hat er vergeblich versucht, sich umzubringen, indem er sich die Pulsadern aufschnitt und dergleichen. (21.12.2000)

Warnung vor Schimmel
Die Autoplage verursacht über die Klimaveränderung auch vermehrten Schimmelbefall. Ein Fachmann, Matthias Bauer aus Dorf Tirol, gibt in einem Leserbrief der „Dolomiten“ wichtige Überlebenshinweise: Oberstes Gebot ist eine der relativen Luftfeuchte entsprechende Lüftung. Der Wasserdampf z. B. aus Küche und Bad darf nie in die übrige Wohnung gelangen, weshalb es wichtig ist, die Türen zu gefährdeten Räumen wie z. B. Schlafzimmern immer geschlossen zu halten. Da Wasserdampf immer dorthin will, wo es trockener oder kälter ist, ist ein Hinauslüften von überschüssiger Feuchte in die kalte Außenluft immer zielführend. Dabei soll kurzzeitig (ca. 5 Minuten) quergelüftet werden, also Tür zur Wohnung und Fenster auf! Die betroffenen Oberflächen, meist an der Außenwand, müssen gut belüftet werden. Man darf nicht durch Möbel, Vorhänge und sonstige Einrichtungsgegenstände jegliche Belüftung unterbinden. Tip: die relative Feuchtigkeit mit einem Hygrometer messen. Anzustreben ist eine relative Luftfeuchtigkeit von ca 50 Prozent mit einer Temperatur von ca. 18 Grad Celsius. (19.12.2000)

Il telefonino nuoce alla saluta. Il ministro della Sanità inglese ordina per i cellulari un avviso uguale a quello delle sigarette. (la Repubblica, Roma, 28.11.2000, p. 1)
Also, wer es wirklich nicht gewusst haben sollte: Handys sind schädlich.
Ohren weg!

Mai al computer per più di 4 ore. Rivoluzione negli uffici Usa. Nuova legge sulla sicurezza dei lavoratori. Le aziende che violano le norme rischiano la causa. (la Repubblica, Roma, 15.11.2000, p. 39)

Zum Exorzismus gegen Computerkobolde und –viren: Gegen eines helfen solche Maßnahmen nicht: Wenn der Antichrist durch seine Marionetten unsere und ähnliche christliche Web-Seiten schließen lässt. Dann heißt es: zurück zu den Büchern, Zeitschriften, Briefen und – gute Nacht, Internet! Kopiert rechtzeitig die wichtigsten ETIKA-Seiten.

"L´hamburger non è da cattolici". "Avvenire" contro i fast-food."avanza del fast food - spiega il teologo Massimo Salani - è la completa dimenticanza della sacralità del cibo. Nei McDonald´s si cerca il pasto veloce, si soddisfa la fame il più in fretta possibile per poi dedicarsi ad altro". Salani indica un altro padre per l´agnostico hamburger: Lutero, l´eretico tedesco: Conosco bene la società americana - racconta -, il rapporto individualistico tra l´uomo e Dio, instaurato da Lutero, si riflette anche sul modo di mangiare". Michael Cohen, direttore generale di Burger King (dove si mangiano hamburger) e di Spizzico (per chi preferisce la pizza), legge l´intervista perplesso: non se l´aspettava una condanna dalla Chiesa. (Corriere della Sera, Milano, 9.11.2000, p. 20)

"Fastfood ist nicht katholisch". Der Theologiedozent Massimo Salani verdammt Hamburger und gibt Luther die Schuld. Fastfood sei Ausdruck "einer individualistischen Beziehung zwischen Mensch und Gott, die auf Luther zurückgeht". (Dolomiten, Bozen, 10.11.2000)

Russische Hacker spähen Quellcode eines neuen Microsoft-Programms aus. Wer den Quellcode hat, besitzt einen Teil der Firma. ... Die Geheimnisse vieler anderer Firmen wären bedroht. Wenn geclonte Betriebssysteme und Programme auftauchen, könnte dies Microsoft auf lange Zeit schwer schädigen. Nicht einmal die weltgrößte Softwarefirma schafft es, ihre wertvollsten Informationen zu schützen. (Südwestpresse 31.10.2000 Wirtschaft)

Internet-Schnüffler erspähen alles. Wer besucht welche Web-Seiten? Wer schreibt wem was? Spector kann jeden überwachen. (D 3.10.2000)

Zusammen mit seinen Eltern hat jeder fünfte von 600 befragten drogensüchtigen Teenagern schon einmal Rauschgift genommen. (D 26.8.2000) Solche Eltern sind keine Eltern, sondern Kindermörder.

Die von Handys ausgehende pulsierende Strahlung ist gesundheitsschädlich, jedenfalls spricht vieles dafür, sagten Nuklearmediziner Manfred Doepp und Elektrosmog-Experte Wulf-Dietrich Rose in Meran. Bereits nach einem zehnminütigen Gespräch öffnet sich die Blut-Hirn-Schranke und so können alle Gifte über das Blut ins Gehirn gelangen, erklärte Doepp. Strahlen kennen keine Grenzen, sie beeinflussen Gehirn, das zentrale Nervensystem und die Augen. Die Folgen: Konzentrations- und Schlafstörungen, Nervosität, erhöhter Blutdruck, in schlimmen Fällen Gehirntumore, Schlaganfälle, Herzinfarkte. Schutzmaßnahmen: Geräte ausschalten, drei Meter Abstand von allen Geräten, keine Elektroleitungen in Schlafzimmern, Erholung in der Natur. (D 30.9.2000)

Laptops für alle zehn Millionen Schüler in Deutschland. Die Wirtschaft soll einen Teil der Kosten übernehmen. (NWZ 10.8.2000)

Ohne Auto fühlen sich Männer nackt. (D 2.8.2000)

Diagnosi su Internet: “Sua moglie ha un cancro”. Coppia si uccide. La vicenda in Australia, l´autopsia ha dimostrato che era un´indicazione errata. (Corriere della Sera, Milano, 20.7.2000, p. 17)

"Fbi spia la posta elettronica". Società Internet accusano: un software che si chiama "carnivoro" legge tutte le e-mail. Il Wall Street Journal: è un grande fratello cibernetico. (Corriere della Sera, Milano, 12.7.2000)

Su Internet già due miliardi di pagine. (Corriere della Sera, Milano, 12.7.2000)

Dass bei der Love Parade jede Menge Ecstasy konsumiert wird, dass die Partygäste sich mit Lachgas oder Kokain auf den Beinen halten, ist nichts Neues. Längst haben die Berliner Politiker dem organisierten Wahnsinn ihren Segen erteilt. Der bringt jede Menge Geld. Weniger Spaß, mehr Drogen und Alkohol. Dass die Chemo-Drogen regelrechte Löcher ins Gehirn fressen, dass sie Krampfanfälle, Psychosen und lebenslange Intelligenzdefizite auslösen können, fand ein renommierter Suchtforscher der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf heraus. Indra B, 18jährige Bremerin, landete auf einem Seziertisch der Berliner Gerichtsmedizin. Da war der junge Mann mit den stecknadelgroßen Pupillen, der minutenlang wie irr um die Helfer herumtanzte... Da war die Schülerin, die am ganzen Leib zitterte und irgendwann nicht mehr aufhören konnte, in panischer Angst zu schreien. (Süddeutsche Zeitung München, 11.7.2000, über die Love Parade 2000 in Berlin, Constanze v. Bullion)

Weil Drogenverbote angeblich gescheitert sind, verstieg sich der Bielefelder Jugend- und Sozialforscher Klaus Hurrelmann zu der irrwitzigen Ansicht, eine Legalisierung von Rauschgift sei unausweichlich. (8.7.2000)  Welcher Wahnsinn! Kinder und Jugendliche, denen Drogen nicht  verboten werden, haben dann leichten Zugang dazu und ruinieren sich!

Genetik, Mikromaschinen und Robotik sind gefährlicher als Massenvernichtungswaffen. Schon 200 geistesgestörte Wissenschaftler stellen eine "tödliche Gefahr dar für unsere Zivilisation". Der US-Computerexperte Bill Joy hält eine Auslöschung der Menschheit in den nächsten Jahrzehnten für möglich. Wahrscheinlichkeit 30 bis 50 Prozent. (D 6.7.2000)

Schrittweiser Tod. Heroin ist die gefährlichste Droge. Persönlichkeitsabbau. Gehirnschäden, Abmagerung. Körperlicher Verfall. Besonders gefährlich sind Infektionen, Leberschäden, Magen- und Darmstörungen. (D 5.7.2000)

Vor Thaipillen, die zu Wahnvorstellungen, unberechenbarer Gewaltbereitschaft und irreparablen psychischen Störungen bis zum totalen Gedächtnisverlust führen, warnt die Vorarlberger Werkstatt für Suchtprophylaxe. (D 4.7.2000)

Internet spaltet Gesellschaft und Welt. Finnland hat mehr Webseiten als Lateinamerika. New York übertrifft ganz Afrika. Digitale Spaltung. Gewinner und Verlierer der Informationsgesellschaft. Polarisierung. Täglich 150 000 Nutzer mehr. (D 4.7.2000)

Folgen von Ecstasy: Wahn und Panik. (D 29.6.2000)

Amerikas Atomwaffen-Geheimnisse verschlampt oder geklaut. (D 14.6.2000)

Unangemeldete Telefonanrufe gelten zunehmend als Belästigung: Zeit wird gestohlen. Deshalb ziehen immer mehr Leute die Kommunikation per E-Mail vor. (D 1.6.2000)

Internet erhöht Gewaltbereitschaft. Negative Auswirkungen auf Kinder, Familie und Gesellschaft. Der Grazer Universitätsprofessor Anton Kolb:

  • "Die neuen Medien tragen wesentlich zur Zunahme von Gewalt, Aggression und Zerstörung bei und verstärken und verbreiten eines der abscheulichsten Verbrechen der Gegenwart, den Kindesmissbrauch und die Kinderpornografie." (D Nr. 124/2000, ca. 30. Mai 2000)

Milchschnitten, Kinder pinguó und Kinder Maxi King sind nun ohne Alkohol. Die Firma Ferrero vertreibt diese Süßigkeiten nun so, wie es sich gehört, aber auch erst aufgrund von Protesten. Die Verbraucher-Zentrale Hamburg machte sich die berechtigten Sorgen der Eltern zu eigen, dass Kinder sich zu früh an den Geschmack von Alkohol gewöhnen und Alkoholiker rückfällig werden könnten. (D 17.5.2000)

Umweltschutz! Verzichten auf Klimaanlagen! Wegen Spritmehrverbrauch und Entweichen klimaschädlicher Kühlmittel. Auf 100 Kilometer verbraucht ein Auto durchschnittlich 0,8 Liter mehr Kraftstoff. (D 12.5.2000)

Handys für Kinder: Vorsicht. Biologische Veränderungen infolge dünner Schädeldecke. Davor warnen zwölf unabhängige britische Wissenschaftler. (D. 12.5.2000)

Brustimplantate mit Kochsalzlösung sind zwar in der USA zugelassen worden, doch warnte die Kontrollbehörde vor Risiken wie Infektionen und schmerzhaften Brustverhärtungen. (D 12.5.2000)

Borsa bloccata per sei ore. Guasto tecnico a Piazza Affari, proteste via Internet degli investitori. (Corriere della Sera, Milano, 27.4.2000)
Fünfeinhalbstündiger Ausfall am 27.4.2000 beim ORF-Teletext.
Nachdenken über die Anfälligkeit des heutigen Finanz- und Informationssystems. Irgendwelche außerirdischen Ursachen? Sonnenflecken? Immerhin kam es, wenn wir uns recht erinnern, an diesen Tagen zu weiteren Ausfällen.

Verzweiflungsschrei eines jungen Katholiken: Seit dem Bestehen dieser Web-Site habe ich jeden Tag mehr als fünf Stunden damit verbracht, für euch Katholiken eine Net-Site zu schaffen, auf der ihr Information, Meinung und Beistand finden konntet. Offenbar aber gibt es keine Katholiken, die das wollen. Da überhaupt keine Begeisterung oder Hilfe von euch kommt (Werbung für die Site, Hilfe am News Board oder einfach nur Begeisterung), werde ich meine Zeit für Nützlicheres verwenden. Die nächsten Tage wird es noch täglich Updates geben. Danach, wenn überhaupt, nur noch wöchentlich. An die wenigen (zwei), die mir geholfen haben, ein herzliches Vergeltsgott. Euer ... p.s. Wenn ihr Katholiken nicht endlich wieder katholisch werdet und euren Arsch aus den Sesseln bringt, seid ihr in Europa Geschichte gewesen. (7.4.2000)

In Toiletten lauern Keime. Die Wahrscheinlichkeit, daß man mit ihnen in Berührung kommt, liegt bei bis zu 80 Prozent. Vor allem sind es Toilettensitze, Armaturen, Urinal- und WC-Betätigungsknöpfe. Rat des Armaturenherstellers Grohe und der Fachhochschule Gießen-Friedberg: Alles mit Papiertuch anfassen, sich nicht auf die Toilette setzen. (D 1.4.2000)

Cibo spazzatura, il nuovo killer. Ogniuno di noi ha nel proprio corpo circa 500 compositi chimici di natura velenosa, 1950 non c´erano. Crescono i casi di malnutrizione. Sotto accusa le multinatzionali dell ´alimentazione. Il rapporto Worldwatch: in aumento obesi e affamati. (la Repubblica, Roma, 31.3.2000)

45 Prozent der deutschen Arbeitnehmerhaushalte verfügten Anfang 1999 über einen Personalcomputer (PC). (Südwestpresse 22.3.2000)

Die Bahn erwägt, 262 Nebenstrecken stillzulegen. Das Projekt "Regent" (Regionalnetzentwicklung) könnte den größten Kahlschlag seit den 70er Jahren einleiten. (Süddeutsche Zeitung 21.3.2000) Dies wäre ein neuerliches Verbrechen der Bahnspitze gegen die Umwelt!

Lawinen bedrohen Ahrntal: Herrgott bitt für uns! (Schlagzeile Zett 19.3.2000) Wen?

Vorsicht vor pommes frites! Ranziges Frittierfett - "ein ekliges Gemisch aus vielen Stoffen" - in vielen Imbißbuden und Restaurants gefährdet die Gesundheit der Verbraucher. "Wenn man eine Imbißbude am Geruch erkennt, ist das Fett bereits zu alt", sagte Axel Preuß, Vorsitzender der Lebensmittelchemischen Gesellschaft. Sauerstoff, Nahrungsreste und Wasser lassen bei der starken Hitze die Fettsäureketten der Pflanzenöle zu neuen, teilweise schädlichen Verbindungen zerfallen. (D 16.3.2000)

Die Potenzpille Viagra hat in den USA bisher 522 Todesopfer gefordert. (D 16.3.2000)

Ihre Spielsucht bekämpfen 20.000 Menschen in Deutschland auf ideale Weise. Sie haben sich auf eine Liste von Leuten setzen lassen, denen der Zugang zu Spielcasinos verweigert wird. 120.000 Deutsche gelten als spielsüchtig. (D 11.3.2000)

Der erste Internet-Tote wurde aus Südkorea gemeldet. Kim Kwang-su (37) erlitt einen Herzinfarkt beim nächtlichen Computerspielen. (D 10.3.2000)

Viele Eltern haben Angst vor dem Internet, nämlich vor den gewaltverherrlichenden und pornographischen Inhalten. Und deshalb kaufen sie ihren Sprößlingen keinen Computer. (D 9.3.2000) Zu Recht! Das Internet ist nicht nur ein nützliches Kommunikationsinstrument und eine preiswerte Wissensbank, sondern dient auch dem Teufel zur Verführung und zum Verderben der Seelen.

Superkeime können auf Handtüchern und anderen nicht gesäuberten Flächen in Krankenhäusern monatelang überleben. („New Scientist“, D 26.2.2000)

Immer mehr Verkehr auf der Brennerautobahn. Seit 1998 Zuwachs von 7,2 Prozent. 13,6 Millionen Fahrzeuge passierten 1999 die österreichische Brennerautobahn A 13. Davon waren 1,5 Millionen Lkw. Zu Spitzenzeiten waren es bis zu 70 000 Pkw und Lkw pro Tag.- (D 20.2.2000)

Computerkrank. Die Monsterfamilie der Zukunft.
Die neuen Medien machen uns krank. Der Augsburger Pädagogik-Professor Werner Glogauer: Viele werden früh zu Invaliden werden. Die Großen versagen beim Schutz der Kleinen. "Den Erwachsenen ist gar nicht deutlich, was sie damit bei ihren Kindern anrichten. "Prof. Werner Glogauer:

  • "Da wächst eine Generation heran, die geistig und körperlich nicht mehr belastbar ist." (D 20.2.2000)

Wenn die Tastatur eine Zeitlang stillsteht, so kann dies von den Firmen mittels Intranet kontrolliert werden. Der Angestellte ist ständig unter Kontrolle. Das Einbauen geheimer Kameras ist zwar illegal, aber ...
In vielen Büros ist die Moorhuhnjagd ausgebrochen, zum Verdruß der Unternehmer. Weltweit verursacht die Spielsucht der Angestellten immense Kosten. Dieses Spiel kann man lange herunterladen von www.moorhuhn.de . Bekommt man es per E-Mail, kann sich der festplattenzerstörende CIH-Virus in seiner Variante 1003 darin verbergen.
Internet für viele wie Droge. Virtuelle Flucht aus der Wirklichkeit in eine konfliktfreie Welt. Übermäßiges Surfen kann krank machen. Der Verein "Hilfe zur Selbsthilfe für Onlinesüchtige" bietet hilfe an: www.onlinesucht.de Die Humboldt-Universität Berlin nennt unter www.internetsucht.de fünf Kriterien. (D 22.2.2000)
Viele Internet-Surfer vereinsamen.
Zeit für gesellschaftliche Kontakte geht verloren. Jeder Siebte zehn Stunden online. (D 17.2.2000)

Ein Viertel der weltweiten Getreideproduktion ist laut WHO mit Mykotoxinen = giftigen Ausscheidungen von Schimmelpilzen verseucht. (D 5.2.2000)

  • Internet, 30 milioni gli "schiavi" dei siti porno.
    Gli esperti: è una vera droga, in ufficio i "malati" guardano le donne come oggetti e trovano pace solo davanti ai video sexy. L´allarme dei medici Usa: così l´ossessione del sesso in Rete compromette matrimoni e posti di lavoro. (Corriere della Sera, Milano, 27.1.2000)
  • Internet: 30 Millionen Porno-Sklaven.
    (Anmerkung: hoffentlich nicht auch du!) Eine wahre Droge. Die "Kranken" betrachten Frauen als Objekte. Die Besessenheit gefährdet Ehen und Arbeitsplätze. (Corriere della Sera, Mailand)

Einfache Geräte ersetzen bald die aufgeblähten Personal-Computer. Intel will einfache und preiswerte Geräte bauen. „Web appliances“. „Linux“. Browser „Mozilla“. Computer müssen einfach und zuverlässig sein, sind aber bisher in den meisten Fällen das Gegenteil. (D 8.1.2000) Endlich ein Fortschritt, nur den deutschen Computererfinder vergisst man, der schon damals ein einfaches Baukastensystem geplant hatte. Stattdessen werden die Computer von Microsoft und Konsorten mit unnützen Sachen vollgestopft, welche die Geräte wegen der damit verbundenen Überlastung allzu häufig zum Absturz bringen.

Jede Zigarette verkürzt das Leben um elf Minuten. (British Medical Journal, D 5.1.2000)

Vorsicht, Computer. Das Denken und Empfinden lehrt er nicht. Warnung des Bayerischen Philologenverbandes. Vorsitzender Rainer Rupp: „Kinder, die an Weihnachten oder zum Jahreswechsel wegen Mordes oder Morddrohungen im Gefängnis sitzen, sind ein Alarmsignal für die Gesellschaft.“ (D 4.1.2000)

"Das Internet ist der Antichrist.
Man wird überflutet mit Informationen, aber man gewinnt keine Kenntnisse und damit keine Erkenntnis. Jeder schreibt seinen Schwachsinn ins Netz, und wer nicht die Mittel zur Analyse hat, wird in die Irre geleitet. Eine Katastrophe für unsere Kinder." (Erkenntnis von Giuseppe Sinopoli, Dirigent aus Venedig, Nachrichtenmagazin "Format", Wien, Nr. 49, 6.12.1999)

Für einen Computer werden fast so viele Rohstoffe wie für ein Auto benötigt. (Verbraucherinitiative, Elsenstr. 106, D-12435 Berlin)

4,7 Milliarden Stunden stehen die Autofahrer jährlich im Stau, und das allein in Deutschland! Der ADAC hat ausgerechnet, daß sie dabei zwölf Milliarden Liter Sprit vergeuden. (27.11.1999) Man stelle sich die ungeheure Menge von Abgasen vor, die allein wegen Staus rund um den Erdball schwebt. Und niemand greift unsere Idee von den Autos auf Schienen auf!!!
Der Benzinzusatzstoff MTBE (Methyltertiärbutylether) enthält möglicherweise krebserregende Substanzen und gefährdet das Grundwasser. Er wird bei den Messungen meist ignoriert. (Die Woche, Hamburg, 18.11.1999)
Nach fünf Nächte langem Videospiel hat ein 16-Jähriger Turiner den Verstand verloren. Er glaubte, er wäre der virtuelle Held Ken.
(La Repubblica, Rom, 16.11.1999)
Ecstasy, la droga killer. "Il cervello di mio figlio bruciato dalle pasticche".
(La Repubblica, 9.11.1999 S. 2 und 3)
Ecstasy die Killerdroge.
"Ein Vater: Das Gehirn meines Sohnes ist von den Pillen verbrannt."

Angst vor Atomschlag am 1.1.2000 eint Experten. Wenn am 1.1.2000 Computer durchdrehen. 4000 Nuklearwaffen startbereit. Ein Pentagonsprecher: "Wenn es irgendwo ein Erdgas-Feuer gibt, kann es manchmal von unseren Satelliten registriert und als Raketenstart fehlinterpretiert werden." Jede Minute Gefahr eines Irrtums. (Dolomiten 6.11.1999 dpa)

"Il traffico può causare il cancro". La sentenza del Tribunale del Lazio. Il Tar accoglie ricorso di un autista: quel tumore gli è venuto per lo smog. (La Republicca, Roma, 5.11.1999)
Verkehr kann Krebs verursachen.

"Un mare di cocaina sull´Europa". Allarme dagli Usa. La previsione dell´antidroga: in America consumi dimezzati, i prodotti troveranno nuove strade. (Corriere della Sera, Milano, 9.11.1999, p. 14)

"Millenium bug, evitate l´Italia". Allarme della task force inglese per i viaggi anche in Germania, Spagna e Svizzera. (La Repubblica, Roma, 9.11.1999)

Der helle Wahnsinn hat die Bundesregierung (oder die EU-Kommission?) ergriffen. Sie läßt jetzt Autos herumfahren, die mit so grell strahlenden Scheinwerfern ausgerüstet sind, daß entgegenkommende oder vorausfahrende Autofahrer geblendet werden und dadurch vielleicht Unfälle verursachen. Auf jeden Fall schaden die meisten der doppelt so stark leuchtenden, bläulichen Xenon-Scheinwerfer den Augen. Wer viel unterwegs ist, wird bald über eine nachlassende Sehleistung zu klagen haben. Uns würde es nicht wundern, wenn bald irgendjemand einen Aufruf etwa folgenden Inhalts erließe: "Besonders bei Computerbenutzern mit gestressten Augen sind Notwehrmaßnahmen angebracht, wenn sie ihre Augen schützen wollen: Kurz aufblenden, damit wenigstens die Fahrer - wenn schon nicht die Automobilindustrie und Politiker - vernünftig werden und von sich aus die gefährlich grellen, weißen Xenonlampen durch die bisher üblichen weiß-gelben Lampen mit gedämpftem Licht austauschen." Aber das wäre wohl strafbar. Sogar der Adac hat jetzt die Gefahr erkannt und wenigstens vor einer zu hohen Einstellung der Scheinwerfer gewarnt. Man bedenke, daß jeder fünfte Autofahrer nachtblind ist, wie eine Umfrage ergeben hat, und von den Xenon-Lampen mehr oder weniger geblendet wird. Aber Hauptsache, die Industrie kann wieder irgendein neues Produkt loswerden, auch wenn es auf Kosten der Volksgesundheit und des Lebens der Verkehrsteilnehmer geht.

Auf zwei EU-Einwohner kommt fast ein Auto. (15.10.1999)

Zugfahren: ökologisch unschlagbar. Die Bahn hat gegenüber Personenwagen, Lastwagen, Binnenschiff und Flugzeug einen niedrigeren Energieverbrauch und einen entsprechend geringen Schadstoffausstoß. Jeder Reisende, der vom Auto auf die Bahn umsteigt, entlastet die Umwelt um rund zehn Kilogramm CO2 pro 100 Kilometer. Das entspricht rund 70 Prozent weniger Schadstoffen. (Mobilitätsbilanz der Deutschen Bahn AG und des WWF, Südwestpresse 29.10.1999 dpa)

Oh wie wunderschön, wie perfekt! Doch die wahre Claudia Schiffer sieht man nicht. (D 8.10.1999) Die digitale Bildbearbeitung macht alles möglich, und die Leute glauben, dass die Stars so ausschauen wie im Magazin.

Der Flugverkehr liefert zwölf Prozent der für die Klimaerwärmung verantwortlichen Schwefeldioxid-Emissionen. Der Südtiroler Europa-Abgeordnete Michl Ebner rechnet mit einer Verdreifachung dieser schädlichen Emissionen in den nächsten 15 Jahren. Die Brüsseler EU-Kommission hat sich zum Leidwesens Ebners im Dezember 1998 für einen Verzicht auf die Flugbenzinsteuer ausgesprochen. (D 11.1.1999 und 8.10.1999)

Relativ gesund sind nur noch 50 Prozent der Nadelbäume und 37 Prozent der Laubbäume. (8.10.1999)

Die Dauerbelastung der Luft mit Giften wird durch den Ozonsmog von Autos noch erhöht. (Greenpeace, 23.9.1999)

Computerarbeit ohne Augenweh. Abstand zum Computer: 60 bis 100 Zentimeter werden in der Fachzeitschrift „Arbeit & Ökologie“ empfohlen. Der Blick auf den Bildschirm sollte leicht nach unten gerichtet sein, (D 17.9.1999), das heißt die Augen sollten gerade noch über den Rand des Monitors hinwegschauen können, dann müssen sie sich nicht so anstrengen. Ja nicht von unten hinauf schauen.

O. K. Otto Krause läßt grüßen. Schon gewußt, woher das Wort o.k. beziehungsweise okay kommt? In einer Automobilfabrik in Detroit schrieb ein Kontrolleur auf die fertigen Teile: O.K. Das hieß für die nachfolgende Abteilung: ist in Ordnung. Der Kontrolleur hieß Otto Krause.

In Europa wird zuviel Strom erzeugt. Die Nachfrage ist zu gering. Die Strompreise sinken. (7.7.1999)
Bei Gewitter den Stecker ziehen von elektrischen Geräten, Radio- und TV-Geräte eingeschlossen. Die von einem Blitz ausgehenden Schwingungen gehen bis zu 100 Meter weit. (Zeitungen vom 3..6.1999 APA)
Die Bahn ist das sicherste Verkehrsmittel. Das Verhältnis der Straßentoten zu den Bahntoten: 1,1 : 0,04. EU: 43.000 Straßentote pro Jahr. (Zeitungen 9.6.1999 APA, dpa)
Gekochtes Gemüse kann gesünder sein als rohes, weil die Zellwände aufgeweicht und die Nährstoffe leichter verwertet werden könnten, behauptet die britische Forscherin Sue Southon aus Norwich. Sie nannte Karotten, Brokkoli und Spinat. (4.6.1999) Von einem nordischen Pionier der Bio-Welle hingegen ist der Satz überliefert, daß gekochtes Gemüse weniger wert sei als Stroh.
Wirtschaft befürchtet weltweite Flaute im Luftverkehr. (3.6.1999) Umweltfreunde freuen sich, daß dann die Luftverschmutzung endlich ein bißchen zurückgehen könnte...

Wissenschaftler: Einsatz von Antibiotika dringend einschränken, weil Bakterien zunehmend resistent werden. (1.6.1999)

Belgischer Futter mit Dioxin: EU fürchtet um Geflügelmarkt. (1.6.1999) Aber auch Schweine und Rinder wurden mit Dioxin gefüttert.

Haaranalysen zeigen zuverlässig an, ob jemand Drogen genommen hat. Das Gerichtsmedizinische Institut der Universität Salzburg weist schon ein einmaliges "Schnupfen" von Kokain nach. An den ersten drei Zentimetern des Haares erkennt der Forscher, mit welchem und wieviel Rauschgift sich der Besitzer im vergangenen Vierteljahr vergnügt hat. Die Spitzen weisen den am längsten zurückliegenden Konsum nach. (Zeitungen vom 10.4.1999 APA) Warum nicht weltweit einsetzen?

È a rischio chi cerca sesso nel Internet. Chi passa troppo tempo "navigando" nei siti del sesso di Internet rischia di andare incontro a difficoltà psicologiche e a compulsioni sessuali. È quanto è emerso da una ricerca condotta da uno studio di ricercatori statunitensi. Il 50 % degli utenti maschili va alla ricerca di visioni erotiche. (La Repubblica, Roma, 30.3.1999)

Derb übersetzt: Wer zu viele Sex-Seiten im Internet anschaut, läuft Gefahr, zu verblöden und sexuell zu entgleisen.

Teure Weltraumprojekte sollten zurückgestellt werden, wenn es um die Rettung des Lebensraums Erde geht, meinten Experten. (18.3.1999) Wir auch.

Medien-Analphabeten prophezeit der Freizeitforscher Prof. Horst Opaschowski nichts Gutes. Die Gesellschaft werde sich in "User" (Anwender) und "Looser" (Verlierer) spalten. (18.3.1999)

Der westliche Lebensstil macht krank. Allergien nehmen deutlich zu auch aufgrund der Zunahme von Gas- und Zentralheizungen sowie Teppichböden. Im Hochgebirge und an der See sind allergieauslösende Pollen seltener. (Zeitungen 12.3.1999 dpa)

Neues Stadtauto fährt mit Preßluft. Extrem billiges und umweltfreundliches Alternativfahrzeug von der Firma Motor Development International MDI in Luxemburg entwickelt. (12.3.1999)

Jahr-2000-Computerproblem: Schwere Unfälle in Kernkraftwerken vorprogrammiert. Experten warnen vor Katastrophe. (Zeitungen 10.3.1999)

"Echelon" il "grande fratello". "Echelon" è capace di captare informazioni in Europa: aperto un fascicolo dopo la denuncia di parlamentari e del Garante. Roma, indagine sul "Grande fratello". La Procura: potrebbe essere fuorilegge e violare la privacy il sistema-spia angloamericano. (Corriere della Sera, Milano, 4.3.1999)

Internet-Delirium. Intossicato da Internet. Primo caso in Italia. I sintomi: stato confusionale e deliri dopo 3 giorni passati al video. Si chiama "retomania" la dipendenza dalla Rete. Negli Usa il fenomeno individuato fin dal ´95. Al di là delle 5 - 6 ore quotidiane di collegamento (limite massimo per evitare la dipendenza) può nascere una vera e propria ossessione per la propria posta elettronica. (La Repubblica, Roma, 2.3.1999) Ein Italiener mußte wegen Verwirrtseins mit Halluzinationen und Delirium ins Krankenhaus. Er hatte drei Tage lang im Internet gesurft. Experten warnen: nicht mehr als fünf bis sechs Stunden täglich surfen, sonst kann es zur Obsession (genau übersetzt eigentlich Besessenheit) kommen. 0I8027

"Chi usa troppo i telefonini può perdere la memoria". Ricerca inglese: mai più di 10 minuti al giorno. (La Stampa, Torino, 2.3.1999, p.1) Wer das Handy im Übermaß benutzt, kann das Gedäcthnis verlieren. Englische Forschungsarbeit: nie mehr wie zehn Minuten am Tag. 0I8026

Wegen des Computerproblems 2000 könnte versehentlich ein Raketenangriff ausgelöst werden. Alexander Krupnow, Chef des staatlichen Kommunikationskomitees in Rußland, schloß nicht aus, daß Atomwaffen und Raketen außer Kontrolle geraten und Flugzeuge abstürzen. Die Russen haben kein Geld, alle staatlichen Computer umzustellen. (Zeitungsberichte vom 18.2.1999 dpa) 0I8025

Jeder dritte Internet-Benutzer verschlechtert seine Augen. Dies ergab eine Studie des Unternehmensberaters Günther Klaura im Auftrag der Augenklinik Meinhardstraße in Innsbruck. Fast 59 Prozent der befragten 228 Personen saßen mehr als 21 Stunden je Woche vor dem Monitor. 31 Prozent büßten zwischen bis zu drei Dioptrien ein, 9,5 Prozent sogar noch mehr. (Zeitungen 6.2.1999 APA) Wir raten: So oft wie möglich weg vom Bildschirm. Augen viel schweifen lassen, schon morgens vor dem Aufstehen. Ins Dunkle schauen, "palmieren" mit den Händen vor dem Gesicht! Nicht stundenlang gebannt auf den kleinen Bildschirm starren. Viele Pausen machen! Es geht ums Nicht-Erblinden! 0I8024

Verschimmelte Lebensmittel auf keinen Fall essen, sondern wegwerfen! Wer diese Warnung des Instituts für Toxikologie und Umwelthygiene der Technischen Universität München nicht beachtet, riskiert schwere Vergiftungen und allergische Atemwegserkrankungen. 0I8023

Fast die Hälfte aller Internet-Benutzer betrachtet sich als "Sklaven" des Online-Systems. Viele hängen bis zu 60 Stunden in der Woche am Netz. (Pressemeldung vom 16.12.1998) Wir raten unseren Lesern: Nicht neugierig umhersurfen, sondern bewußt etwas aufbauen, eine positive Aufgabe erfüllen. Mehr selbst produzieren als konsumieren. Die Nacht nicht zum Tag machen. Viel Bewegung an der frischen Luft! 0I8022

Zwei Jahre des Lebens vergeuden Italiener für die Parkplatzsuche. (WWF-Studie, Zeitungen vom 3.12.1998 APA, dpa) 0I8021

Frischluft gegen Schimmel. Mit jedem Atemzug, beim Kochen, Wäschetrocknen, Duschen und Blumengießen wird es in der Wohnung feuchter. Der Baubiologe Ernst Vill rät deshalb: lüften, lüften und nochmals lüften. Wichtig ist, die Fenster für kurze Zeit ganz aufzureißen. Die Fenster lange Zeit gekippt zu halten, hat weniger Sinn. Verdeckte Schimmel lösen vor allem bei Kindern Allergien aus. Feuchte Mauern können zu vielen anderen Beschwerden führen. Sitzt der Schimmel auf Tapeten, sollte man diese entfernen. Flecken an verputzten Wänden sind mit Essig, Alkohol oder Sodawasser zu behandeln, und zwar immer wieder. (Dolomiten 19.11.1998 nie) 0I8020

Netscape registriert alle Internet-Adressen, die von Benutzern des Browsers "Navigator" aufgerufen werden, falls die "What´s related"-Funktion eingeschaltet ist. (Pressemeldung vom 12.11.1998 APA, sda) Die Minispione registrieren mit, und wahrscheinlich nicht nur bei Netscape. Microsoft-Konkurrent Netscape wurde jetzt vom weltgrößten Online-Dienstes AOL aufgekauft. 0I8019

"In Europa werden alle e-mails, Telefongespräche und Faxverbindungen regelmäßig von der National Security Agency (NSA) abgehört". (Aus einer Studie der Europäischen Kommission, Januar 1998) 0I8018

Rußlands heimliche Computerviren-Kriegsspiele. Westlichen Geheimdiensten sind Aufzeichnungen in die Hände gefallen, wonach russische Militärs einen künftigen Krieg mit dem Westen auch auf der Ebene des "Information Warfare" (Informatik-Kriegführung) planen. Computerviren sollen bei einem künftigen Konflikt das gesamte Computer-System des Westens lahmlegen. Das westliche Finanzsystem würde binnen einer Woche zusammenbrechen. (nach dem Oktober-Rundbrief der Christen-Initiative, 1998) 0I8017

Schnapsidee: Tagsüber mit Licht. Der niedersächsische Verkehrsminister Peter Fischer (SPD) versucht derzeit, diese Idee durchsetzen. Zu Recht hieß es aus dem Bundesverkehrsministerium, daß eine solche Regelung zu Lasten der Fußgänger und Zweiradfahrer ginge. Deren Wahrnehmbarkeit würde bei massenhafter Beleuchtung zwangsläufig sinken. (Pressemeldungen 25.7.1998 dpa). Wir fügen hinzu: Die Augen der Autofahrer selbst würden noch mehr Lichtreizen ausgesetzt und sich im Verlauf der Jahre dadurch verschlechtern. Niedersachsen erlebt also wieder einmal einen regelrechten Schildbürgerstreich. Schade, daß niemand Dummheit bestraft. 0I8016

700 Flugzeuge pro Tag starteten und landeten am Beginn der Schulferien am Münchner Flughafen. (Pressemeldungen 25.7.1998 dpa) Muß das sein? 0I8015

Idiotisch: Kinder einsperren, damit die Autos weiter fahren können. Gegen die Ausgangssperren für Kinder wegen starker Ozonbelastung wandte sich der Wiener Katholische Familienverband (KFVW). 0I8014

Baubiologen informieren über Schimmelpilze, Elektrosmog etc. unter Tel. (D) 0800 - 200.10.07 -Etika-Nr. 0I8013

Sex-Surfer werden registriert. In Österreich teilte ein Provider mit, in welchen Ministerien die Beamten in der Dienstzeit Pornoprogramme anschauen. (Juli 1998) Es ist nicht auszuschließen, daß auch andere Provider unter bestimmten Umständen solche Daten Behörden oder anderen Interessierten bekanntgeben. Die Computerzeitschrift "Chip" (Juli 1998) zählt einige Spuren zu Voyeuren auf: Bookmarks (Lesezeichen, mit denen häufig besuchte Internet-Adressen gespeichert werden); die History-Funktion; der temporäre Speicher des Web-Browsers; Einträge ins E-Mail-Adreßbuch; automatische angelegte Kopien der Ausgangspost. Auch der Große Bruder, sprich der Antichrist, und die ihm hörigen Organisationen setzen natürlich alles daran, um zu erfahren, wer was im Internet anschaut, um die Leute in die Hand zu bekommen und erpressen zu können. 0I8012

Fernsehapparate gehören nicht ins Kinderzimmer. Überhaupt sollen in Schlafzimmern keine elektrischen Geräte stehen. Denn Elektrosmog macht krank, betont der Bundesverband gegen Elektrosmog in Hohenstein (Hessen). Die einfachste Art, sich zu schützen, sei der Verzicht auf unnötige elektrische Geräte, empfiehlt die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Zu den vorhanden Geräten möglichst viel Abstand halten, z. B. zu Radioweckern 1,50 m vom Kopf. Abstände zu Stromleitungen: 220 Meter/380 kV, 170 m / 220 kV und 140 m / 110 kV, zu Trafostationen 5 m, zu Bahnstromanlagen mindestens 50 m, rät das Münchner Umweltinstitut. 0I8011

Zensur im Internet: AOL schließt islamfeindliche Web-Site. America Online hat auf seinem Internet-Server eine Web-Site gelöscht. Begründung: Der Islam wurde mit Parodien auf Koranverse verunglimpft. In den Geschäftsbedingungen seien die Begriffe "angemessener Inhalt" und "Verunglimpfung" klar definiert, sagte Tricia Primrose, die Sprecherin des Internet-Anbieters. (Pressemeldungen 26.6.1998 APA/Reuters) 0I8010

Ozon schädigt Kinderlungen. Langzeitstudie der Freiburger Universitäts-Kinderklinik: Hohe Konzentrationen können das Wachstum der Lungen von Kindern verzögern. (Pressemeldungen 20.5.1998 dpa) 0I8009

Verkehr erdrückt Alpen. 1997 haben 73 Millionen Menschen die Alpen überquert. Anno 2010 werden es etwa 100 Millionen sein. Die Lkw-Lawine wird innerhalb der nächsten zehn Jahre zum Kollaps führen. 1992 wurden 101 Millionen Tonnen Güter über den Alpenhauptkamm verfrachtet. Im Jahr 2010 sollen es 176 Millionen Tonnen sein. (EU-Studie, Il Sole - 24 ore, Dolomiten 15.4.1998) 0I8008

Beim Fahrradkauf auf Rahmenhöhe achten: Bei Pedal am tiefsten Punkt soll das Knie fast durchgestreckt sein. Bei Mountain-Bikes stellt sich oft bald eine Genickstarre ein. Für längere Ausflüge empfehlen sich Trekking-Bikes, eine Mischung aus City- und Mountain-Bikes. (ÖAMTC April 1998) 0I8007

In Zügen können Magnete an Klapptischen Schäden an den Festplatten von tragbaren Computern (Laptops) anrichten. (Computer-Magazin C'T April 1998) 0I8006

Bei 72 Prozent der Silikon-Implantate treten einer US-Studie zufolge Probleme auf. Seit 40 Jahren werde über die tödlichen Konsequenzen, die Brustimplantationen haben könnten, geschwiegen, erklärte der britische EU-Parlamentarier Bill Miller. (Pressemeldungen vom 26.3.1998, Brüssel, sda, APA) 0I8005

Gesichtskontrolle. Die Technik macht sogar dem Antichrist zu schaffen. Wenn es ihm nicht bald gelingt, sein 666-System weltweit durchzusetzen, das heißt die Menschen an Stirn und Hand mit dieser Teufelszahl zu markieren, könnte der Fortschritt dazu führen, daß stattdessen die Gesichtskontrolle eingeführt wird. Die Sparkasse in Hof (Oberfranken) testet derzeit die videogesteuerte Gesichtserkennung namens "FaceVACS". Ausweise und Geheimnummern werden bei Banken überflüssig, wenn Videokameras ein virtuelles Gitternetz über das Gesicht legen und binnen einer Sekunde die Eigenschaften mit den gespeicherten vergleichen. (Pressemeldungen 17.3.1998, Stuttgart, dpa) In diesem Zusammenhang auch der Ratschlag, möglichst am Bargeld festzuhalten und nicht auf Kreditkarten umzusteigen. All dies verzögert das Kommen der Weltdiktatur. 0I8004

Ecstasy zerstört das Glücksgefühl. Diese Droge schaltet Warnsignale des Körpers wie Müdigkeit, Hunger und Durst aus. Sie zerstört auch jene Regionen im Gehirn, die für die Empfindung von Freude, glück und Zufriedenheit zuständig sind. Bis zu 90 Prozent der Nervenenden in der "Glücks"-Region des Gehirns sterben ab. (Pressemeldungen vom 13.3.1998, Bonn, AFP) 0I8003

Chemikalien wirken wie Sexualhormone. Bakelite (Bisphenol F), die seit 1909 als Grundsubstanz für Kunststoffe, zum Beispiel in Telefongehäusen, benutzt wird, hat ähnliche Wirkungen wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Dasselbe trifft auf Bisphenol A zu; es wird von Zahnärzten verwendet. (Pressemeldungen vom 13.3.1998, London, dpa) 0I8002

Der Flugwahn hält an, solange nicht eine wirkliche Wirtschaftskrise die reichen Länder heimsucht. 1997 waren laut Statistischem Bundesamt 99,8 Millionen Passagiere auf deutschen Flughäfen unterwegs. Allein in Frankfurt/Main stiegen 40 Millionen Menschen ein und aus. (Pressemeldungen 7.3.1998, Wiesbaden, dpa).Die Luftverschmutzung wird dadurch nicht geringer, so unser zurückhaltender Kommentar. 0I8001

Ein Schuß Humor

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