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KOMMENTAR / COMMENTO |
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EU: Wider die Diktatur der Humanisten |
Ergänzt mit dem roten Text |
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(etika.com) Wie die Diskussion um Österreich aufzeigt, ist die Europäische Union, in der mancher Kritiker bisher nur einen nach Profit strebenden Großkonzern erblickt hat, auf dem Humanismus aufgebaut
. Nicole Fontaine, Präsidentin des Europäischen Parlaments, sagte über die Mitglieder der neuen Wiener Regierung: "Sie sind Träger einer Ideologie, die den humanistischen Werten entgegengesetzt ist, auf denen die Demokratie basiert." ("La Repubblica", Rom, 2.2.2000)Ein solcher Humanismus ist aber, wie die Strafmaßnahmen der 14-EU-Staaten gegen das von der konservativen ÖVP und der nationalliberalen FPÖ regierte Österreich deutlich machen, intolerant gegenüber anderen Weltanschauungen oder Verhaltensweisen oder Meinungen, die nicht humanistisch begründet sind.
Die Sachverhaltsverdrehungen durch die US-Außenministerin Madeleine Albright (Österreich müsse die "Prinzipien des Pluralismus und der Toleranz" einhalten, 10.2.2000) und des US-Vertreters im Wiener OSZE-Rat, David T. Johnson (die USA bewerte Österreich nach "den Grundsätzen der Demokratisierung, des freien Marktes und der Toleranz", 5.2.2000) können daran nichts ändern. Die beiden pervertieren nur die Worte Toleranz und Pluralismus, denn dieselben beinhalten ja, daß man jene mit einer anderen Anschauung auch gelten und leben läßt.
Der Humanismus erhebt einen Alleinherrschaftsanspruch, neben dem es andere politische Systeme oder Regierungen nicht geben darf. Politologen müßten eine solche Einstellung als undemokratisch bis diktatorisch einstufen.
Die Humanisten dulden andere Weltanschauungen offenbar nur, wenn sie geringe Bedeutung haben und ihr Machtmonopol nicht beeinträchtigen. Aber das haben viele Diktatoren auch getan, die man heute verdammt.
Mit Demokratie und Völkerrecht hat das Vorgehen der 14 EU-Staaten und der USA gegen Österreich wenig gemeinsam. Ein solches Ausgrenzen Andersdenkender ist zutiefst undemokratisch. Nur wenige haben das begriffen, an vorderster Stelle die bayerische CSU.
Es geht ums Überleben der Kleinen, um das Zügeln eines Kolosses, der daran ist, die mühsam aufgebaute Gleichberechtigung der Völker zu zerstampfen, so daß nur Sklavenvölker übrig bleiben.
Leider ist diese Entwicklung zum Weltstaat prophezeit, die Globalisierung, die Weltdiktatur nicht aufzuhalten.
Wichtig ist es nun, Freiräume zu schaffen, in denen ein Überleben in Würde und das Leben nach christlichen Grundsätzen einigermaßen möglich sind, in denen die demokratischen Grundrechte respektiert werden einschließlich der Meinungsfreiheit.
Denn es geht nicht an zu sagen: Wenn du meine Weltanschauung nicht teilst, bist du ein Verbrecher und wirst isoliert. Eine Isolation darf nur erfolgen, wenn wirklich Verbrechen begangen werden, aber nicht aufgrund einer abweichenden politischen Meinung.
Die Meinungsfreiheit ist ein Grundrecht, das wir Christen verteidigen müssen.
Denn der nächste Schritt wird sein: Wer dem Antichrist nicht huldigt und wer sich nicht die Zahl 666 einprägen läßt, wird geächtet und für vogelfrei erklärt. Bleiben wir auch in der Zeit der anbrechenden Weltdiktatur Christus treu!
Der wahre Widersacher
des Humanismus = Vergöttlichung des Menschen
ist das Christentum = Gehorsam gegenüber Gott und seinen Geboten.
Deshalb gilt der Kampf des Humanismus (wie schon die Aktionen der Humanistischen Union in den vergangenen Jahrzehnten gegen Christentum und sittliche Grundwerte deutlich machten) der Religion und der göttlichen Ordnung, die auf den Geboten gründet und die Menschheit in Völker und Familien eingeteilt hat.
Den humanistischen Prinzipien mit ihrer Vergötzung des Menschen stellen wir die christlichen Tugenden gegenüber: die Gottes- und Nächstenliebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Wir wissen, daß nur diese bestehen werden, und harren aus bis zum Ende. Bis Christus kommt, um zu richten.
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