ETIKA

http://www.etika.com

e-mail: aihs@etika.com

OP2

Pressemitteilung Nr. 2

2.11.1997/7.4.1998
= 90A24

Erdbeben in Assisi
von apokalyptischer Bedeutung
"Die Kirche, die ganz zerfällt
" - Das Kreuz von San Damiano

Assisi wird wieder Insel des Glaubens - Chronologie

Zaragoza (etika) - Die Nachrichten vom Erdbeben in Assisi haben nicht n ur Italien, sondern alle franziskanischen Christen der Welt ins Herz getroffen. Warum gerade dort eine solche Naturkatastrophe, fragt sich Etika, die Internet-Stimme der Apostel der letzten Zeiten (www.etika.com)? Soll das Geschehen an jenem heiligen Ort, der mit Jerusalem und Rom zu den Zentren der Christenheit gehört, auf schlimme Ereignisse in Rom hindeuten? Denn in Assisi hat einst Jesus vom Kreuz herab zu Franziskus gesagt: "Gehe hin und baue meine Kirche wieder auf, die ganz zerfällt, wie du siehst!" Gemeint war aber nicht nur das Kirchlein von San Damiano, sondern die Gesamtkirche.

So kann das ungewöhnlich lange Erdbeben in Assisi mehrfache Bedeutung haben: Viele haben sich gefragt, ob nicht die Basilika des hl. Franziskus von einem Gotteshaus in einen bloßen Kunsttempel verwandelt worden ist. Und mancher hat geklagt, daß schamlos gekleidete Touristen ungehindert die Würde des heiligen Ortes verletzt und die Andacht der Gläubigen gestört haben.

Sollten die Trümmerhaufen in der Stadt des Franziskus* gar Symbol für eine bevorstehende Erschütterung Roms sein, für den von Katharina Emmerich und anderen Sehern angekündigten Großangriff der Mächte der Finsternis auf die Gesamtkirche, auf die gesamte Christenheit oder Menschheit? Oder wird eine Strafe Gottes folgen? Jene Ereignisse, die in der Offenbarung des Johannes und wohl auch im leider unveröffentlichten dritten Geheimnis von Fatima prophezeit werden?

Not lehrt beten. Mit Schaudern denken wir an eine Stelle der Bibel, Offenbarung 11,13: "In diesem Augenblick entstand ein gewaltiges Erdbeben. Ein Zehntel der Stadt stürzte ein, und siebentausend Menschen kamen durch das Erdbeben um.. Die Überlebenden wurden vom Entsetzen gepackt und gaben dem Gott des Himmels die Ehre."

Zehn Tage vor dem Beben, am 16. September 1997, waren Assisi und Umgebung in Etika via Internet zu einer Insel des Glaubens erklärt worden (14A2). Seit dem 26. September bebt die Erde; 8000mal wurden Erschütterungen registriert. Möge Gott den Menschen dort, die in Angst und Schrecken leben, gnädig sein und den Erdbeben ein Ende machen! Die Apostel der letzten Zeiten (AIHS) rufen zum Gebet für die Menschen in Umbrien und den Marken auf. Unser Mitgefühl gilt den Tausenden von Obdachlosen.

"Viel vermag das Gebet des Gerechten." (Jakobus 5,16) Vergleiche Gottes Antwort auf eine frühere Etika-Bitte: Innerhalb von neun Monaten hatte der Herr alle erwähnten Völker befreit und ihre Tyrannen gestürzt. 91GB2

Sechs Monate, sechs Stunden und 44 Minuten nach dem letzten großen Beben wurde Umbrien erneut schwer erschüttert: am Donnerstag, 26. März 1998 um 17.26 Uhr. Dieses zweimalige Vorkommen der Zahl 6 weist auf das nächste große Ereignis hin: das baldige Auftreten des Antichrist mit der Teufelszahl 666.

Daß alles, was geschieht, einem für uns unsichtbaren Plan Gottes folgt, zeigt eine Reportage von Jutta Lauterbach (dpa, in den Zeitungen vom 7. April 1998) über das "endlose" Beben: Während andere beklagen: "Diese ständigen Beben reiben die Nerven der Menschen auf", beobachtet Pater Claudio:

"Der Glaube wird stärker".

ETIKA-Kommentar:

Assisi wird wieder zu einer Insel des Glaubens.

* Gott sei Dank ist das wunderschöne Franziskusgemälde von Cimabue in der Unterkirche unbeschädigt. Siehe ETIKA 12F11. Am 8. Dezember wurde die Unterkirche wieder geöffnet.

 

CHRONOLOGIE der 8000 Erdbeben von Assisi

16.9.1997

 

Die Apostel der letzten Zeiten (AIHS) erklären Assisi und Umgebung in ETIKA via Internet zur Insel des Glaubens.

26.9.1997, 2.33 Uhr, Freitag

Achter Grad der zwölfteiligen Mercalli-Skala = 5,5 Grad auf der Richter-Skala

Epizentrum bei Collecurti (Macerata - Marken). Dort und in Umbrien stürzen viele Häuser wie Streichholzschachteln zusammen. Trümmer, Hilfeschreie. Zehntausende Menschen laufen in Panik auf die Straße. In Collecurti, wo 70 Prozent aller Gebäude zerstört oder beschädigt werden, sterben zwei über 80jährige. In Assisi nimmt die Oberkirche der Franziskusbasilika Schaden. Selbst in Rom wackeln Möbel und Wände in den Obergeschossen.

26.9., 8.30 h

 

Ein Journalist fragt in Assisi: "Besteht das Risiko, daß sich das Erdbeben der vergangenen Nacht mit noch größerer Heftigkeit wiederholen könnte?" Der italienische Unterstaatssekretär für Zivilschutz, Franco Barbieri, antwortet: "Ich halte eine solche Möglichkeit nicht für wahrscheinlich." - Nur wenige Stunden vor dem zweiten Beben nimmt eine Pilgergruppe aus Bottrop (Gemeinde St. Pius) in der Unterkirche an einer heiligen Messe teil.

26.9., 11.42 - 11.43 h, Freitag

Nachbeben der Stärke 5,6 auf der Richter-Skala. 9. Grad Mercalli-Skala. Zentrum der Stöße 5 km unter der Erde.

Das Dach der gotischen Basilika San Francesco stürzt ein und begräbt zwei Franziskanermönche (40 und 25 Jahre alt) sowie zwei Bautechniker beim Lokalaugenschein unter sich. Teile der Fresken von Cimabue und Giotto zerstört. Epizentrum zwischen Todi und Colfiorito. nsgesamt an diesem Tag elf Tote, 126 Verletzte, mehr als 4000 Obdachlose. Italienische Zeitungen titeln: "Apokalypse". Ministerpräsident Romano "Italien wurde ins Herz getroffen".

An diesem und in den folgenden Tagen

Zahlreiche kleinere Nachbeben

Glockenturm von Foligno stürzt ein. Kirche von Bevagna wird beschädigt. Turm der Kathedrale von Nocera Umbra bricht zusammen. Zehntausende von Menschen - Zeitungen sprechen von 130.000 - übernachten aus Angst im Freien. Vor und in der Klosterkirche von Assisi türmen sich Schuttberge auf. Der frühere Kulturminister Antonio Paolucci: "Es ist, als hätte die Hand eines Giganten die Basilika ergriffen und mit aller Gewalt geschüttelt."

16.10.

"Beben kennt kein Erdbarmen" - Täglich Horrormeldungen aus Umbrien

Die dpa-Korrespondentin Jutta Lauterbach berichtet aus Foligno: Die Menschen sinken auf die Knie, strecken die Arme zum Himmel. Tränenüberstörmt und verzweifelt fallen sie sich in die Arme. In Mittelitalien, wo seit drei Wochen die Erde bebt, sind die Bewohner dem Wahnsinn nahe. "Mir scheint, Gott will die Welt zerstören", sagt Filomena Polito (74), die zwei große Erdbeben erlebt und zweimal alles verloren hat.

23.10.

 

Beben der Stärke 5 auf der Mercalli-Skala

Erdstöße legen in der Nähe von Assisi einen antiken Sarkophag frei. Das gefundene Skelett dürfte aus der Zeit zwischen dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus stammen.

2.11.

 

ETIKA-Bitte: Möge Gott den Menschen dort, die in Angst und Schrecken leben, gnädig sein und den Erdbeben ein Ende machen!

In der Nacht auf den 3.11.

Erneut Erdstöße der Stärke 3,4 auf der Richter-Skala

400 Kunstwerke werden abgezogen

9.11., Sonntag, unter anderem um 20.07 h

Mehrere Beben der Stärke sechs bis sieben auf der Mercalli-Skala, etwa 4,4 auf der Richter-Skala. In 36 Stunden 40 Erdstöße.

Keine Schäden an der Basilika. Kirchturm von Sellano wird weiter zerstört. Auch in den nördlichen Stadtteilen Roms spürt die Bevölkerung am Sonntagabend Nachbeben.

Seit Ende September bis November

2000 kleinere Nachbeben und sechs stärkere Erschütterungen.

Experten erklären, bei den Tausenden von Nachbeben handele es sich um ein sehr seltenes Phänomen. Zahl der Obdachlosen wird mit 60.000 angegeben. Unschätzbare Schäden in den mittelalterlichen Städten und an Kirchen sowie Denkmälern.

November

 

Menschen kommen nicht zur Ruhe und werden depressiv. Psychiater fürchtet, daß 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung chronische Schäden wie Depressionen davontragen werden.

12.11., 17.03 h

Leichter Stoß der Stärke 4 auf der Mercalli-Skala

Gespürt in Chienti, Annifo, Colfiorito und Pieve Taurina. Keine Schäden.

13.11., 1.15 h

Leichter Stoß, dritter bis vierter Grad Mercalli (3,1 Richter) und noch schwächere

Der erste spürbar in Colfiorito, Verchiano und Sellano, die weiteren werden von der Bevölkerung nicht mehr wahrgenommen

16.11.18.27 h und 20.30 h

Leichte Beben des dritten bis vierten Grades (3,1) und des vierten Grades

Norcia, Preci, Cascia. Padre Martino Siciliani von der Erdbebenbeobachtungsstelle der Benediktiner in Perugia: "Die Erde bebt nicht mehr: Nur noch Mikrobeben." Diese lägen in der Norm.

17.11., 8.42 h; 12.07 h

Erdstöße des vierten Grades (3,2 Richter) und des vierten bis fünften Grades (3,6 Richter)

Sellano, Colfiorito, Casenove, Foligno, Cerreto di Spoleto; der zweite in Colfiorito, Annifo, Serravalle, Nocera Umbra. Keine Schäden.

29. und 30.11., Samstag/Sonntag

Zwei Beben des fünften Grades auf der Mercalli-Skala

67 Tage nach dem ersten Beben wird am 30.11. die erste Messe in der Basilika von Assisi gehalten. Davor und kurz nach dem Ende der um 11 Uhr begonnenen Messe, nämlich um 12.15 Uhr, zwei Stöße

1.12.

Bisher 4000 Beben

Der "Corriere della Sera" zieht die Bilanz dieser 67 Tage: 4000 Erdbeben auf einer Fläche von 45 Quadratkilometern, 18.000 unbewohnbare Gebäude in Umbrien und den Marken, 40.000 Obdachlose, 12.000 Angehörige von Rettungsmannschaften und Helfern im Einsatz, 3800 Notunterkünfte bereitgestellt

8.12., Montag

 

Basilika wieder offiziell für Besucher geöffnet, mehr als zwei Monate nach dem schweren Erdbeben vom 26. September

2.1.1998, Freitagfrüh

Erdstoß der Stärke fünf auf der Mercalli-Skala (3,8 Richter-Skala)

Einen Tag vor dem Besuch von Johannes Paul II. in Assisi. Keine Schäden.

21.3.1998, Samstag 17.45 Uhr; gefolgt von 3 weiteren Stößen um 17.54 (3.-4. Grad Mercalli), 18.07 h (3. Grad) und 18.58 h (5. Grad)

5. - 6. Grad Mercalli-Skala

(magnitudo 4.1)

Umbrien, Marken, zu spüren bis Rom. Epizentrum in 3 Fraktionen von Foligno. "Basilika von Assisi durch ein wunder unversehrt" (Corriere della Sera 22.3.1998) - Ein Teil des Erdbebengebiets, z. B. Nocera Umbra, ist schneebedeckt.

23.3.1998, Montagfrüh

Beben der Stärke 3,5 auf der Richter-Skala

Viele Menschen durch Erschütterungen aus dem Schlaf gerissen

26.3.1998, Donnerstag 17.25 - 17.26 Uhr, 10 Sekunden lang

Starker Erdstoß aus einer Tiefe von 45 km (früher aus 8 - 9 km), Stärke 7 auf Mercalli-Skala; 4,7 auf der Richter-Skala

Der dritte ganz schwere Erdstoß genau sechs Monate, sechs Stunden und 44 Minuten nach dem zweiten großen Beben in Assisi (Sommerzeit abgerechnet); erneut Panik in Umbrien; Sorge in ganz Oberitalien; zwei Tote wegen Herzinfarkt; neue Risse in der Kirche der hl. Klara in Assisi; Schäden in Urbino und im Kloster Santa Chiara von Camerino

3.4.1998, 9.25 h, Freitag

Ein Beben derselben Stärke: Mercalli 7. Grad, Richter 4,7. Acht km unter Erdoberfläche

Angst und Schrecken in Umbrien. Zentrum von Nocera Umbra baufällig, Schäden am Dom. In Gualdo Tadino 300 Wohnungen gesperrt. Assisi: Im Speisesaal der Mönche fällt Putz von den Wänden. In Latium und in den Abruzzen spürbar. Experten warnen vor weiteren Beben. Epizentrum zwischen Gualdo Tadino, Cerqueto, Nocera Umbra und Rogali

5.4.1998, 17.52 h, Sonntag

Stärke 4,5 Richter, 6. - 7. Grad Mercalli

Panik in der Basilika von Assisi und im Fußballstadion von Gualdo Tadino. Epizentrum zwischen Gualdo Tadino und Nocera Umbra. Immer mehr Menschen sind mit den Nerven am Ende und greifen zu Beruhigungsmitteln und Antidepressiva. Doch beobachtet Pater Claudio auch: "Der Glaube wird stärker."

6.4.1998, 13.08 und 13.21 h

Beide 3. Grad Mercalli-Skala, zuerst magnitudo 2.9, dann 3.1

Gespürt in Gualdo Tadino und Nocera Umbra.

Die österreichische Katholiken-Zeitschrift "Der 13." schrieb am 13.10.1997: "Viele Gläubige sehen in den Erdbeben-Ruinen eine Warnung Gottes und sagen: Retten wir die Kirche!"

Im Dezember-Rundbrief der Christen-Initiative, Bayerisch Gmain, wird auf den am 27.10.1986 in Assisi abgehalten Weltgebetstag hingewiesen. Diese Veranstaltung in der Franziskus-Basilika sei die Gründung der Welt-Einheits-Kirche gewesen, und während der Veranstaltung "thronte eine Buddha-Statue auf dem Altar der Kirche". Weiter heißt es: "Am 26.9.1997 erfolgte das Menetekel GOTTES. An die Adresse Roms gerichtet: Am meisten von dem Erdbeben betroffen wurde die Franciskus-Basilika, deren schützendes Dach beim 2. Beben einstürzte und den Freskenschmuck und Altar zerstörte. Dies war ein unübersehbares Zeichen des Zornes und der Strafe Gottes, gerichtet an die im Vatikan befindliche Kirchenleitung angesichts der Botschaft von La Salette: "Rom wird den Glauben verlieren und Sitz des Antichrist werden." Die Welt soll erkennen, welcher Geist in Rom weht. - An die Adresse der antichristlichen Weltverschwörer gerichtet:... Das Projekt Welt-Einheits-Kirche ist also durchaus noch nicht gesichert."

Unsere eigene Wertung der Ereignisse findet der Leser obenstehend.

Retour Apostel warnen vor dem Antichrist - - - Retour ETIKA Start