ETIKA
I, D

Pressestimmen -
press quotations - comentarios de la prensa -
la voce della stampa

www.etika.com
2.6.2001

0Q25 Mordhöhle im Mutterleib

0Q24 Fernsehen sprengt alle Sextabus
0Q23 NPD verbieten? Unsinn!
0Q22 In Europa herrscht wieder das Faustrecht
0Q21 Brüsseler Entscheidung provoziert das Verbreiten von Krankheitserregern
0Q20 Mit Genmais haben die amerikanischen Farmer kein Glück
0Q19 Unfug der EU-Agrarpolitik
0Q18 Safra e la Russia, lo spettro del crac, Corriere della Sera
0Q17 Bilanz des Kosovo-Krieges (I), Stuttgarter Zeitung
0Q16 Wie der Dritte Weltkrieg abliefe, siehe unter:
0Q15 Amerikas Atomkrieg = Deutschlands Selbstvernichtung

0Q14

Klagemauer und Mekka ja - Kreuz nein

Kommentator Florian Stumfall, München, in den Dolomiten, 5.3.1999

Das Reichstagsgebäude in Berlin soll der Sitz des Deutschen Bundestages werden. Man hat auch daran gedacht, einen Andachtsraum für die Parlamentarier einzurichten. Der Bauherr - über den zuständigen Minister ist dies die Bundesregierung - wünscht aber nicht, daß in dem Andachtsraum ein Kreuz als christliches Symbol angebracht wird. Hingegen ist vorgesehen, eine Klagemauer zu erbauen sowie eine Marmorstufe einzusetzen, die in Richtung Mekka zeigt. Angeblich haben sich die beiden großen christlichen Knfessionen mit diesem Konzept einverstanden erklärt - man weiß allerdings nicht, wer da befragt wurde.
Jedenfalls spricht sich auch die ehemalige Bundestagspräsidentin, die CDU-Politikerin Rita Süßmuth, um nur ein besonders groteskes Beispiel zu nennen, für den Verzicht auf das Kreuz aus. Kein Wunder - Frau Süßmuth hat noch jeden modernistischen Unsinn mit Freude begrüßt.

Daß sich der Atheismus im öffentlichen Leben Deutschlands auf dem Vormarsch befindet, ist nicht neu. Man erinnert sich an den Skandal um die Schulkreuze in Bayern, an das Bemühen der Grünen, den Namen Gottes aus der Verfassung zu streichen, und daran, daß eine ganze Handvoll Mitglieder der neuen Bundesregierung beim Amtseid auf die religiöse Formel "so wahr mir Gott helfe" verzichtet hat.

Neu aber ist, daß dieser Atheismus aggressiv wird und es unternimmt, den christlichen Glauben anzugreifen und zurückzudrängen. Den christlichen, wohlgemerkt - alle anderen Glaubensrichtungen genießen auch bei den Gottlosen Respekt und Anerkennung, so will es die "politische Korrektheit".

Es ist weit gekommen in Deutschland. So wie die Kirchen in dem einst urchristlichen Land wieder missionieren müssen, so erlebt man nun eine erste, verfeinerte, aber nachhaltige und systematische Form der Benachteiligung von Christen im eigenen Land.

Es wird aber dabei nicht bleiben, daß alles Christlich-Religiöse ungestraft geschmäht werden darf. Vielmehr wird mit dem Christentum auch alles das ins Wanken geraten, was es zudem bewirkt hat: die gesamte abendländische Ethik und das ganze Wertesystem, das sich - bislang - in unserer Gesetzgebung ausgedrückt hat. All das wird mehr und mehr hintangestellt und abgeschafft. Der Berliner Andachtsraum ist nur ein Symbol dafür, wie gründlich sich Rote wie Grüne in Deutschland den Wandel der Dinge vorgenommen haben.

0Q13

Fernsehen macht Kinder krank

Ein dpa-Bericht, erschienen u. a. in den Dolomiten, 13.3.1999

MEDIEN / Alarm - Ärzte warnen - Heimliche Miterzieher - Beeinflussung des Sexualverhaltens

Weimar (dpa) - Deutschlands Kinderärzte gehen angesichts der Medienflut im Kinderzimmer auf die Barrikaden. Der Kinderarzt und Beauftragte für Jugendmedizin in Hessen: "Wir machen uns Sorgen. Unseren Kindern und Jugendlichen bleibt der Sauerstoff weg."

Kinderärzte seien täglich mit den gesundheitlichen Folgen des Dauerkonsums konfrontiert: Immer häufiger seien Kinder überreizt, könnten sich kaum konzentrieren und seien hyperaktiv, zeigten Verhaltensstörungen und Aggressivität. Sprach- und Wahrnehmungsstörungen nähmen drastisch zu.

Kinder könnten virtuelle Szenen und die Wirklichkeit oft nicht auseinanderhalten.

Anmerkung etika.com: Dank den Ärzten, den Journalisten, der Deutschen Presse-Agentur in Weimar und Hamburg sowie allen Zeitungen und Radiostationen, die diesen Bericht verbreiten haben. Vergelt´s Gott tausendfach! Mögen die Eltern, Großeltern, Jugendlichen und Kinder die Konsequenzen ziehen!

0Q12

Erzbischof Eder
kritisiert die Kirche,
die den Kampf scheut

APA-Bericht, erschienen u. a. in den Dolomiten, 18.2.1999

"Wir haben uns alle verirrt", analysiert der Salzburger Erzbischof Georg Eder die heutige Situation. Die Moral der Gesellschaft sei weithin die "Unmoral", das Schlechte werde für gut erklärt und das Unnatürliche für natürlich.

Die "Perversionen der Heiden" würden verteidigt, und die "Verirrten" verlangten "Rechte" für ihr lebensfeindliches Tun. Die Ehe sei ein "auslaufendes Modell", und Kinder würden "zum Spielzeug für abartige Menschen", mahnte Eder.

Man zeige sich als "Pazifist auf allen Ebenen", demonstriere gegen die Waffenerzeugung und führe zugleich eine "hochwirksame chemische Waffe ein, die das unschuldigste Leben tötet und die Frauen in ihrem tiefsten Wesen, in der Mutterschaft schwer verwundet".

Eder übt auch Kritik an einer Kirche, in der das oberste Gebot offenbar laute: "Kein Kampf, keinen Anstoß." So wie es ein Verbrechen sei, den Frieden zu stören, wo die Wahrheit herrscht, sei es auch ein Verbrechen, den "Frieden zu bewahren, wenn der Wahrheit Gewalt angetan wird", zitiert Eder den französischen Philosophen Blaise Pascal.

Christus - so Eder - habe erklärt, daß er gekommen sei, um den "Frieden", aber gleichfalls "das Schwert" zu bringen: Aber er sagt nicht, daß er gekommen ist, sowohl die Wahrheit wie die Lüge zu bringen."

In Europa finde nicht bloß eine "Entkirchlichung" und "Entchristlichung" statt, es breite sich vielmehr eine "totale Gottlosigkeit" aus. Man benütze Gottes Namen für gotteslästerliche Filme und Theaterstücke.

etika.com-Kommentar: Mutige Worte eines christlichen Oberhirten!
Danke nach Salzburg!

0Q11

Impossibile espellere i clandestini: Concessioni pericolosi

Il Giornale, Milano, 10.2.1999, Livio Caputo

La verità è che il il blocco catto-comunista vuole trasformare l´Italia in una società multietnica, creando attraverso l´immigrazione extracomunitaria un nuovo proletariato che sostituisca quello diventato "borghese" e che, quando otterrà il diritto di voto, gli garantisca la maggioranza.

La decisione del Consiglio dei ministri di accantonare la legge Turco - Napolitano, che prevedeva flussi annuali regolamentati, e di concedere invece in blocco il permesso di soggiorno a circa 250mila dei 308mila clandestini che ne hanno fatto richiesta è nello stesso tempo un capolavoro di ipocrisia e una confessione di impotenza.

Un capolavoro di ipocrisia, perché il governo sapeva benissimo fin dall´inizio che, una volta dato il via alla sanatoria, sarebbe stato sommerso da un numero di richieste infinitamente superiore a quello che aveva dichiarato di voler soddisfare.

Una confessione di impotenza, perché il provvedimento equivale all´accettazione del fatto compiuto, alla ratifica delle irregolarità passate e a un neppuro troppo implicito via libera a quelle future.

Il ministro Jervolino ha un bell´assicurarci che, sebbene a lei "dispiaccia moltissimo" (sic), soltanto coloro che hanno tutti e quattro i requisiti previsti - casa, lavoro, fedina penale pulita e presenza in Italia prima del 27 marzo ´98 - otterranno il permesso di soggiorno. La signora ( di cui non per nulla è stato scritto che gestice il Viminale come se fosse la Caritas) sa benissimo che moltissimi clandestini - e in particolare quelli in rapporto con la malavita - hanno presentato una documentazione falsa e che le autorità non hanno i mezzi per effettuare in tempo utile i necessari controlli. Sa anche che il governo contraddice continuamente se stesso; se, infatti, tutti i clandestini che hanno chiesto di regolarizzare la loro posizione fossero davvero titolari di un´abitazione, come mai Massimo D´Alema ha invitato perentoriamente il sindaco Albertini a trovare una sistemazione ai 60 mila in attesa di sanatoria a Milano?

0Q10

Islam senza libertà - allarme in Vaticano

La Repubblica, Roma, 15.1.1999, Marco Politi

Rapporto dell´organizzazione Aiuto alla Chiesa che Soffre sulle gravi violazioni dei diritti umani: Preoccupa la crescente pressione del fondamentalismo musulmano. Il rosario delle persecuzione è lungo. Religiosi uccisi in Algeria. Mezzo milione di stranieri (in maggioranza filippini) impediti in Arabia Saudita di possedere una Bibbia e festeggiare persino il Natale. Convertiti al cristianesimo arrestati in Egitto. Chiese distrutte in Pakistan e in Indonesia. Il simbolo della "Croce Rossa" osteggiato per sospetto di proselitismo in Afghanistan. Credenti controllati e intimiditi in Iran. Violenza di guerra contro le popolazioni cristiane nel Sudan meridionale.

Alcuni casi eclatanti: Kuwait: Hussein Ali Qambar, cristiano convertito, condannato per apostasia e costretto a tornare all´Islam dopo una serie di angherie. Pakistan: il cristiano Ayub Masih, condannato a morte per "bestemmia". Egitto: il convertito Muhammad al Ashm, costretto a vivere chiuso in casa sorvegliato a vista.

Giovanni Paolo II è sempre stato in favore del dialogo con l´Islam. Il suo plenipotenziario per i rapporti con le religioni non cristiane, il cardenale Arinze, ha appena inviato un caloroso messaggio di collaborazione ai musulmani di tutto il mondo in occasione della fine del Ramadan.

0Q9

Bürger greifen gegen Einbrecher zur Selbsthilfe

Benno Zöggeler in den "Dolomiten", Bozen, 4.11.1998, Seite 1

Die jüngsten Einbrüche bestätigen leider ein Stammtischurteil: "Wenn es um den Schutz der Bevölkerung vor immer frecher werdenden Einbrechern und Vergewaltigern (passiert in Brixen!) geht, sind die Ordnungshüter nicht da". Es wird derzeit reihenweise eingebrochen; da helfen auch keine beschönigenden Statistiken. Manche Opfer melden am Tag danach ein benommenes Gefühl und einen süßlichen Geruch, der auf einen Betäubungsspray hinweist. Die Steinegger haben jetzt wie viele andere verängstigte Bürger zur Selbsthilfe gegriffen. Sie haben eine Bürgerwehr gegründet; freiwillige Helfer schlagen sich die Nacht um die Ohren und bewachen die Einfahrtsstraßen. Über Funktelefon sind sie stets erreichbar. Dank dieser Nachtwachen können auch alleinstehende Frauen wieder beruhigt schlafen, meint Benno Zöggeler.

0Q8

Bundeskanzler Helmut Schmidt konnte noch sagen: "Sie sollen Deutsche werden - oder nach Hause gehen"

Werner Birkenmaier in der Stuttgarter Zeitung, 16.10.1998, S. 1 "Doppelte Staatsbürgerschaft - Auf dem"Silbertablett"

Die Grünen, die sich um Belange hier lebender Ausländer fast noch intensiver kümmern als um die Umwelt, ...(haben) zur Unzufriedenheit ... keinen Anlaß. Die Einbürgerung wird erleichtert... Das derzeit noch geltende Staatsbürgerschaft verbietet ... die doppelte Staatsbürgerschaft. Der neu hinzukommende Staatsbürger soll sich mit dem Staatsverband, in den er eintritt, identifizieren. Diese Anforderung war insbesondere den hier lebenden Türken ein Dorn im Auge. ... Deshalb gehöre, so hat der Grünen-Politiker Cem Özdemir gefordert, das deutsche Staatsbürgerrecht "auf den Müllhaufen der Geschichte". Dort wird es nun landen.

Es steht außer Frage, daß gehandelt werden muß. Die Industrie hat Gastarbeiter ins Land geholt, gleichzeitig aber das Rotationsmodell nach Schweizer Vorbild abgelehnt. Gewerkschaften und Kirchen forderten deshalb den Nachzug der Familien, ohne an die daraus entstehenden Folgen zu denken. Faktisch wurde die Bundesrepublik zum Einwanderungsland. Vor den fälligen Konsequenzen - Maßnahmen zur Integration, aber auch Zuzugsbeschränkung - schreckte die Politik zurück. ...

Hier lebende Ausländer haben künftig nach acht Jahren einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung, Jugendliche bereits nach fünf Jahren. Dagegen ist nichts zu sagen. Bedenklich aber ist, daß die doppelte Staatsbürgerschaft hingenommen wird. Von nun an kann man Ausländer und Deutscher zugleich sein. Noch in den sechziger Jahren hatte der Europarat bekundet, Doppelstaatsangehörigkeit sei unerwünscht, und das Bundesverfassungsgericht hatte sich ähnlich geäußert. ... Bundeskanzler Helmut Schmidt konnte noch sagen: "Sie sollen Deutsche werden - oder nach Hause gehen." Doch mit dieser rigorosen Haltung blieb er in der SPD weitgehend allein.

Kaum jemand verlangt heute noch, die Einwanderer müßten bis zur Unkenntlichkeit in der deutschen Gesellschaft aufgehen. Aber die Frage der Loyalität stellt sich durchaus. Nicht von ungefähr legt man in Ankara großen Wert darauf, daß Türken, die zu Deutschen geworden sind, ihren türkischen Paß behalten. Das könnte den außenpolitischen Interessen der Türkei nützlich sein. Man stelle sich vor, der deutsche Außenminister würde auf deutsche Immigranten in den USA einwirken, sie sollten darauf bedacht sein, im deutschen Interesse die deutsche Staatsangehörigkeit zu bewahren oder wiederzuerlangen, dann wird deutlich, worum es hier geht. Vielleicht sehen viele Türken das gar nicht so politisch und wollen im Urlaub nur auf bequeme Weise in ihr Heimatland einreisen. Aber auch dann sind sie, je nach Gelegenheit, einmal Türken und einmal Deutsche. Daß diese Aufspaltung der Integration dienen soll, glauben wohl nur grüne Politiker, die von einer Staatsnation nichts halten und für die ein Staatsvolk aus jenen besteht, die zufällig da sind. Eine Hinwendung zur Bundesrepublik, zu ihrer Gesellschafts- und Verfassungsordnung, wird gar nicht erst verlangt. Hier wird ein Recht auf dem Silbertablett serviert. Verbinden sich mit der doppelten Staatsbürgerschaft Privilegien, dann kann das in der deutschen Bevölkerung zu Unmut führen. ...

Für die Türken, die zugleich deutsche Staatsangehörige sind, eröffnet sich hier zugleich ein Weg in die Europäische Union. Ob diese Konsequenzen bedacht wurden?

0Q7

Clinton: Moralismo fondamentalista

Corriere della Sera 13.9.1998

Bill Clinton/Monica Lewinsky: La dilvulgazione del rapporto Starr per gli intelletuali italiani segna la morte della democrazia e il ritorno della caccia alle streghe. Dacia Maraini: moralismo fondamentalista. "Magari Bill Clinton avesse trovato l´inquisizione! - ribatte lo scrittore cattolico Vittorio Messori -. Il segreto rigoroso dell´Inquisizione, tanto demonizzato dall´Illuminismo, serviva a proteggere la privacy, e l´onore, delle persone. Ora che si sono aperti gli archivi, si è visto che la maggioranza dei processi riguardava il comportamento morale dei religiosi, dai preti sodomiti ai ,confessori sollecitatori'... Ebbene, dai processi alle penitenze, quei fatti personali restarono per secoli coperti da segreto, poiché la perdit`dell´onore equivaleva alla perdita della vita...

0Q6

Organentnahme: Bei Hirntod ist man nicht tot

Leserbrief von Äbtissin Sr. Maria Ancilla Hohenegger OSB, Kloster Säben, in "Dolomiten" 18.6.1998

Transplantationsgesetz: Wohl nicht zufällig fiel mir unlängst ein Buch in die Hände, das zu lesen ich dringend allen rate, die mehr über die Hintergründe des Transplantationsgesetzes zu wissen bereit sind. Der Titel des Buches heißt: "Sterben auf Bestellung - Fakten zur Organentnahme", I. Gutjahr/M. Jung, emu-Verlag.

Als christliche Frau kann ich nicht dazu schweigen, wenn ein Transplantationsgesetz verabschiedet werden soll, welches

a) auf der falschen These beruht, daß der "Hirntod" als Gesamttod anzusehen ist, welches

b) der Öffentlichkeit die Wahrheit verschweigt, daß es um Tötung Sterbender geht, um wirtschaftliche Interessen durchsetzen zu können, und das

c) einer Ideologie frönt, welcher der Machbarkeitswahn und ein neu sich verbreitender Kannibalismus eigen ist.

Als Geschöpf Gottes, als Abbild seines Wesens hat jeder Mensch eine große und einmalige Würde und vor allem eine Berufung zum ewigen Leben. Warum machen wir uns um die Ewigkeit nicht so viele Gedanken wie um unsere irdischen, vergänglichen, kurzen Jahre?

0Q6

Renten: Die es nicht nötig haben 

 

 

Unser Sozialsystem ist krank! Trotz immer höherer Abgaben erhält der Großteil der Rentner nur eine Mindestpension. Nach Jahrzehnten der Fehlplanung hinkt unser Fürsorgesystem der gesellschaftlichen Entwicklung hinterher. Es gibt nur noch eine Möglichkeit, die soziale Gerechtigkeit weieder herzustellen: Wir müssen das Sozialsystem radikal ändern! Heute finanziert die Arbeit das System. Die "Schwachen" unserer Gesellschaft profitieren aber nur zum Teil... Denn den größten Teil des Kuchens bekommen jene, die es nicht nötig haben. Diese "Arbeitsplatzsteuer" erhält ein System am Leben, das selbst zu viel verbraucht und viel falsch verteilt. Dabei gehen Tausende Arbeitsplätze verloren oder können nicht entstehen.

0Q5

Cancellato la censura sui film 

 

 

Il cinema è più libero. Il governo ha cancellato la censura sui film.
ROMA - Nel giorno del giudizio per "Totò che visse due volte" - censurato in prima istanza, ieri vietato ai minori di 18 anni - il Consiglio dei ministri ha approvato - su proposta del vicepresidente del consiglio Walter Veltroni - un disegno di legge che elimina il divieto assoluto di censura. Una decisione storica. I film possono essere solo vietati ai minori. Veltroni: Italia più vicina all´Europa. Per il regista Franco Zeffirelli "è una cosa vergognosa".

Zusammenfassung des "Repubblica"-Artikels in deutsch: Die italienische Regierung hat die Zensurkommission abgeschafft.

BLASPHEMIE - Film verboten
Rom (APA/dpa) - In Italien ist erstmals seit über zehn Jahren wieder ein Film verboten worden. Der Streifen "Toto che visse due volte" sei reine Blasphemie, erklärte die Zensurkommission des Kulturministeriums. Sie beanstandete unter anderem Szenen, in denen Masturbation vor einer Madonnenstatue oder Gruppensodomie gezeigt werden.

0Q4

La TV come una prostituta 

 

 

IL DURO GIUDIZIO DI DON MILANI: La tv come una prostituta

ROMA - Don Lorenzo Milani, il fondatore della scuola di Barbiana, aveva proibito ai suoi allievi di guardare la tv perché ne temeva l´impatto seduttivo ("Anch´io vorrei portarmi a letto una puttana, ma non lo faccio", disse). La circostanza emerge da una testimonianza pubblicata nel periodico Polis 2000, espressione dell´omonima associazione culturale.

0Q3

Maledetti pedofili 

 

 

27.11.1997 Una parola così, nei 48 anni di vita del settimanale delle Edizioni Paoline, non era mai comparsa sulla sua copertina. "Maledetti", grida l´ultimo numero di "Famiglia Cristiana", in copertina e a lettere di scatola: "Maledetti pedofili". Quasi un anatema. Accanto al titulo, c´è il volto smarrito di una bambina. E le parole el Vangelo di Matteo con le quali Gesù Cristo condanna chi dà scandalo ai piccoli: "Niente di più, niente di meno - spiega don Leonardo Zega, direttore del settimanale -, non abbiamo aggiunto nulla al Vangelo.

1.12.1997: È morto Andrea Allocca, il vecchio che aveva dilaniato un bambino. Raffaele Nogaro è il vescovo di Caserta. Perdonare sempre, dice il vescovo: Ma non è un compito impossibile, davanti a uno come Allocca? (Raffaele Nogaro:) "No. Per la Chiesa è piuttosto un compito glorioso: Cristo ha perdonato dalla croce. Quanto ad Allocca, credo che abbia in parte pagato la sua colpa con l´abbandono da parte delle figlie, con la pubblica esecrazione, e anche con il martirio del suo cuore: non penso che questo malore sarebbe stato fatale, se non avesse colpito un uomo dall´interiorità così frantumata, uno non più capace di amare la vita e di riconoscerla. Forse, Allocca aveva già ricevuto la sua condanna quando era divenuto il satana delle nostre contrade".

"Noi non possiamo mai dire "maledetti pedofili". In nome del Vangelo, possiamo solo perdonare... Se non perdona la Chiesa, chi può perdonare? E dico perdono, non debolezza o lassismo: chi fa il male ad altri, deve essere segregato.

"...l´uomo può essere l´altezza di Dio, e la miseria di Satana. Io sono certo però che la misericordia divina superi anche la condizione umana più brutale".

(Luigi Offeddu:) Qualcuno ha già detto: ora Allocca è all´inferno...

(Vescovo Nogaro:) "La penso come il grande teologo von Balthasar: l´inferno esiste, ma speriamo che sia vuoto. Perché esiste anche la misericordia infinita di Dio".

Commento di ETIKA

0Q2

La peste della pedofilia

 

 

Corriere della Sera
"La peste della pedofilia sta dilagando,
come effetto velenoso dell´infame apologia
di una libertà sessuale senza limiti."
Cardinale Michele Giordani, arcivescovo di Napoli


LA BANDA DEI TRE:
Andrea Allocca, 70 anni, IL BRUTO
Gregorio Sommese, 43 anni, IL DEBOLE
Pio Trocchia, 38 anni, IL DURO

Commento

Bernhard Hülsebusch, Dolomiten

Neapel - Der von Kinderschändern begangene Mord an dem neunjährigen Silvestro Delle Cave hat Empörung in ganz Italien ausgelöst. Im Dorf Cicciano wußten viele, daß der kleine Silvestro oft zu dem pädophilieverdächtigen Bauern ging, behielten dies aber für sich. Die Carabinieri entrüsteten sich im Verlauf der Fahndung: "Keiner half uns. Das Schweigen der Mitbürger von Silvestro über diese widerliche Geschichte grenzt schon an Komplizenschaft."

Der Erzbischof von Neapel, Kardinal Giordano, und der prominente Bischof von Acerra, Antonio Riboldi, betonten, Kinderschänder verdienten keinerlei Mitleid. Im Blick auf den (oder die) Mörder des kleinen Silvestro wandelten die Oberhirten ein hartes Bibelwort ab:

"Es wäre besser, wenn sich diese Leute
mit einem Stein um den Hals ins Meer stürzten."

Siehe ETIKA-Kommentar

 

0Q1

Gesellschaft immer infantiler 

 

 

Rudolf Grimm, dpa, in: Dolomiten, Bozen

Jugendlichkeitskult / Dorado für Kindsköpfe
Gesellschaft immer infantiler

Hemmungslos albern - Die fröhlichen Milchgesichter
auf der Mattscheibe

Hamburg (dpa) - Daß manche Menschen trotz reifen Alters psychisch nicht erwachsen werden, hat es zu allen Zeiten gegeben. Neu ist der Eindruck von Psychologen einer zunehmenden "allgemeinen Infantilisierung". Als Kulturkritiker nimmt sich der US-Bestsellerautor Robert Bly des Phänomens in seinem Buch "Die kindliche Gesellschaft" an.

Drastischer als Blys Titel beschreibt die Zeitschrift "Psychologie heute" diese Entwicklung: "Kinder-Country". Chefredakteur Heiko Ernst stellt fest: Politik, Wirtschaft und Kultur werden zunehmend von einer Generation geprägt, die sich dem Jugendlichkeitskult verschrieben hat. Eine "Spaß-Guerilla" verwandele die Gesellschaft in ein "Dorado für Kindsköpfe".

TV als immerwährender Kindergeburtstag

Im Fernsehen sieht der Autor eine Dominanz der "jungenhaften" Moderatoren mit der Lizenz zum Blödeln.

"Eine wachsende Phalanx aufgedrehter, fröhlicher Milchgesichter, Kind-Frauen und Girlies inszeniert den immerwährenden Kindergeburtstag, der sich Fernsehen nennt". Zu Werbung, Mode und Popmusik wird konstatiert, sie behandelten uns alle wie Zehnjährige.

Anstrengungslose Trance beim Fernsehen

Die "größte Infantilisierungs-Maschine" macht Ernst im Fernsehen aus. "Es bedient die in jedem Menschen angelegte Neigung zur Regression perfekt: den Wunsch, sich aus der harten Realität des Alltags zu verabschieden, dem kindlichen Lustprinzip Raum zu geben, sich passiv zurückfallen zu lassen in eine anstrengungslose Trance. Denn am ehesten entkommen wir der komplizierten Gegenwart, wenn wir hemmungslos albern und kindisch sein dürfen".

Robert Bly nennt das Fernsehen "das Contergan der neunziger Jahre". Er sieht in ihm nicht nur ein Symptom der Infantilität, sondern auch deren Verursacher. Robert Bly:

"Ein Kind, das ab dem zweiten Lebensjahr täglich drei bis vier Stunden fernsieht, verliert Tausende Stunden Spielzeit, was auf ernste Defizite für sein Gehirn hinausläuft."

Der Intelligenzforscher Joseph Chilton Pearce sieht gar das "Ende der menschlichen Evolution" gekommen. Er vertritt die Auffassung, daß die Gehirne von Kindern und Heranwachsenden, aber auch die der Erwachsenen durch das Fernsehen nicht mehr ausreichend stimuliert und gefordert würden.
(gekürzt)

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