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ETIKA |
Pressestimmen - |
www.etika.com |
0Q25 Mordhöhle im Mutterleib
0Q24 Fernsehen
sprengt alle Sextabus
0Q23 NPD
verbieten? Unsinn!
0Q22 In Europa herrscht wieder das
Faustrecht
0Q21 Brüsseler Entscheidung provoziert das
Verbreiten von Krankheitserregern
0Q20 Mit Genmais haben die amerikanischen
Farmer kein Glück
0Q19 Unfug der EU-Agrarpolitik
0Q18 Safra
e la Russia, lo spettro del crac, Corriere della Sera
0Q17
Bilanz des Kosovo-Krieges (I), Stuttgarter Zeitung
0Q16
Wie der Dritte Weltkrieg abliefe, siehe unter:
0Q15 Amerikas Atomkrieg = Deutschlands
Selbstvernichtung
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0Q14 |
Klagemauer und Mekka ja - Kreuz nein |
Kommentator Florian Stumfall, München, in den Dolomiten, 5.3.1999 |
Das Reichstagsgebäude in
Berlin soll der Sitz des Deutschen Bundestages werden. Man hat auch daran gedacht,
einen Andachtsraum für die Parlamentarier einzurichten. Der Bauherr - über den
zuständigen Minister ist dies die Bundesregierung - wünscht aber nicht, daß
in dem Andachtsraum ein Kreuz als christliches Symbol angebracht wird.
Hingegen ist vorgesehen, eine Klagemauer zu erbauen sowie eine
Marmorstufe einzusetzen, die in Richtung Mekka zeigt. Angeblich haben
sich die beiden großen christlichen Knfessionen mit diesem Konzept
einverstanden erklärt - man weiß allerdings nicht, wer da befragt wurde.
Jedenfalls spricht sich auch die ehemalige Bundestagspräsidentin, die
CDU-Politikerin Rita Süßmuth, um nur ein besonders groteskes Beispiel zu
nennen, für den Verzicht auf das Kreuz aus. Kein Wunder - Frau Süßmuth hat noch
jeden modernistischen Unsinn mit Freude begrüßt.
Daß sich der Atheismus im
öffentlichen Leben Deutschlands auf dem Vormarsch befindet, ist nicht neu. Man
erinnert sich an den Skandal um die Schulkreuze in Bayern, an das
Bemühen der Grünen, den Namen Gottes aus der Verfassung zu streichen,
und daran, daß eine ganze Handvoll Mitglieder der neuen Bundesregierung beim Amtseid
auf die religiöse Formel "so wahr mir Gott helfe" verzichtet hat.
Neu aber ist, daß dieser Atheismus
aggressiv wird und es unternimmt, den christlichen Glauben anzugreifen und
zurückzudrängen. Den christlichen, wohlgemerkt - alle anderen
Glaubensrichtungen genießen auch bei den Gottlosen Respekt und Anerkennung, so
will es die "politische Korrektheit".
Es ist weit gekommen in
Deutschland. So wie die Kirchen in dem einst urchristlichen Land wieder
missionieren müssen, so erlebt man nun eine erste, verfeinerte, aber
nachhaltige und systematische Form der Benachteiligung von Christen im
eigenen Land.
Es wird aber
dabei nicht bleiben, daß alles Christlich-Religiöse ungestraft geschmäht werden
darf. Vielmehr wird
mit dem Christentum auch alles das ins Wanken geraten, was es zudem bewirkt
hat: die gesamte abendländische Ethik und das ganze Wertesystem, das
sich - bislang - in unserer Gesetzgebung ausgedrückt hat. All das wird mehr und
mehr hintangestellt und abgeschafft. Der Berliner Andachtsraum ist nur
ein Symbol dafür, wie gründlich sich Rote wie Grüne in Deutschland den
Wandel der Dinge vorgenommen haben.
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0Q13 |
Fernsehen macht Kinder krank |
Ein dpa-Bericht, erschienen u. a. in den Dolomiten, 13.3.1999 |
MEDIEN / Alarm - Ärzte
warnen - Heimliche Miterzieher - Beeinflussung des Sexualverhaltens
Weimar (dpa) - Deutschlands Kinderärzte
gehen angesichts der Medienflut im Kinderzimmer auf die Barrikaden. Der
Kinderarzt und Beauftragte für Jugendmedizin in Hessen: "Wir machen uns
Sorgen. Unseren Kindern und Jugendlichen bleibt der
Sauerstoff weg."
Kinderärzte seien täglich mit
den gesundheitlichen Folgen des Dauerkonsums konfrontiert: Immer
häufiger seien Kinder überreizt, könnten sich kaum
konzentrieren und seien hyperaktiv, zeigten Verhaltensstörungen und
Aggressivität. Sprach- und Wahrnehmungsstörungen nähmen drastisch
zu.
Kinder könnten virtuelle
Szenen und die Wirklichkeit oft nicht auseinanderhalten.
Anmerkung etika.com: Dank
den Ärzten, den Journalisten, der Deutschen Presse-Agentur in Weimar und
Hamburg sowie allen Zeitungen und Radiostationen, die diesen Bericht verbreiten
haben. Vergelt´s Gott tausendfach! Mögen die Eltern, Großeltern, Jugendlichen
und Kinder die Konsequenzen ziehen!
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0Q12 |
Erzbischof
Eder |
APA-Bericht, erschienen u. a. in den Dolomiten, 18.2.1999 |
"Wir haben uns alle
verirrt", analysiert der Salzburger Erzbischof Georg Eder die heutige
Situation. Die Moral der Gesellschaft sei weithin die "Unmoral", das
Schlechte werde für gut erklärt und das Unnatürliche für natürlich.
Die "Perversionen der Heiden" würden verteidigt,
und die "Verirrten" verlangten "Rechte" für ihr
lebensfeindliches Tun. Die Ehe sei ein "auslaufendes Modell", und Kinder würden "zum Spielzeug für abartige
Menschen", mahnte Eder.
Man zeige sich als
"Pazifist auf allen Ebenen", demonstriere gegen die Waffenerzeugung
und führe zugleich eine "hochwirksame chemische Waffe ein, die das
unschuldigste Leben tötet und die Frauen in ihrem tiefsten Wesen, in der
Mutterschaft schwer verwundet".
Eder übt auch
Kritik an einer Kirche, in der das oberste Gebot offenbar laute: "Kein Kampf, keinen Anstoß." So wie es
ein Verbrechen sei, den Frieden zu stören, wo die Wahrheit herrscht, sei es
auch ein Verbrechen, den "Frieden zu bewahren, wenn der Wahrheit Gewalt
angetan wird", zitiert Eder den französischen Philosophen Blaise
Pascal.
Christus - so
Eder - habe erklärt, daß er gekommen sei, um den
"Frieden", aber gleichfalls "das Schwert" zu bringen:
Aber er sagt nicht, daß er gekommen ist, sowohl die Wahrheit wie die Lüge zu
bringen."
In Europa finde nicht bloß
eine "Entkirchlichung" und "Entchristlichung" statt, es
breite sich vielmehr eine "totale
Gottlosigkeit" aus. Man benütze Gottes Namen für gotteslästerliche
Filme und Theaterstücke.
etika.com-Kommentar: Mutige Worte eines christlichen Oberhirten!
Danke nach Salzburg!
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0Q11 |
Impossibile espellere i clandestini: Concessioni
pericolosi |
Il Giornale, Milano, 10.2.1999, Livio Caputo |
La verità è che il il blocco catto-comunista vuole
trasformare l´Italia in una società multietnica, creando
attraverso l´immigrazione extracomunitaria un nuovo proletariato che
sostituisca quello diventato "borghese" e che, quando otterrà il
diritto di voto, gli garantisca la maggioranza.
La
decisione del Consiglio dei ministri di accantonare la legge Turco -
Napolitano, che prevedeva flussi annuali regolamentati, e di concedere invece
in blocco il permesso di soggiorno a circa 250mila dei 308mila clandestini che
ne hanno fatto richiesta è nello stesso tempo un capolavoro di ipocrisia e una
confessione di impotenza.
Un
capolavoro di ipocrisia, perché il governo sapeva benissimo fin dall´inizio
che, una volta dato il via alla sanatoria, sarebbe stato sommerso da un numero
di richieste infinitamente superiore a quello che aveva dichiarato di voler
soddisfare.
Una
confessione di impotenza, perché il provvedimento equivale all´accettazione del
fatto compiuto, alla ratifica delle irregolarità passate e a un neppuro troppo
implicito via libera a quelle future.
Il
ministro Jervolino ha un bell´assicurarci che, sebbene a lei "dispiaccia
moltissimo" (sic), soltanto coloro che hanno tutti e quattro i requisiti
previsti - casa, lavoro, fedina penale pulita e presenza in Italia prima del 27
marzo ´98 - otterranno il permesso di soggiorno. La signora ( di cui non per
nulla è stato scritto che gestice il Viminale come se fosse la Caritas) sa
benissimo che moltissimi clandestini - e in particolare quelli in rapporto con
la malavita - hanno presentato una documentazione falsa e che le autorità non
hanno i mezzi per effettuare in tempo utile i necessari controlli. Sa anche che
il governo contraddice continuamente se stesso; se, infatti, tutti i
clandestini che hanno chiesto di regolarizzare la loro posizione fossero
davvero titolari di un´abitazione, come mai Massimo D´Alema ha invitato
perentoriamente il sindaco Albertini a trovare una sistemazione ai 60 mila in
attesa di sanatoria a Milano?
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0Q10 |
Islam senza libertà - allarme in Vaticano |
La Repubblica, Roma, 15.1.1999, Marco Politi |
Rapporto
dell´organizzazione Aiuto alla Chiesa che Soffre sulle gravi violazioni dei
diritti umani: Preoccupa la crescente pressione del fondamentalismo musulmano.
Il rosario delle persecuzione è lungo. Religiosi uccisi in Algeria. Mezzo
milione di stranieri (in maggioranza filippini) impediti in Arabia Saudita di
possedere una Bibbia e festeggiare persino il Natale. Convertiti al
cristianesimo arrestati in Egitto. Chiese distrutte in Pakistan e in Indonesia.
Il simbolo della "Croce Rossa" osteggiato per sospetto di
proselitismo in Afghanistan. Credenti controllati e intimiditi in Iran.
Violenza di guerra contro le popolazioni cristiane nel Sudan meridionale.
Alcuni
casi eclatanti: Kuwait: Hussein Ali Qambar, cristiano convertito, condannato
per apostasia e costretto a tornare all´Islam dopo una serie di angherie.
Pakistan: il cristiano Ayub Masih, condannato a morte per
"bestemmia". Egitto: il convertito Muhammad al Ashm, costretto a
vivere chiuso in casa sorvegliato a vista.
Giovanni
Paolo II è sempre stato in favore del dialogo con l´Islam. Il suo
plenipotenziario per i rapporti con le religioni non cristiane, il cardenale
Arinze, ha appena inviato un caloroso messaggio di collaborazione ai musulmani
di tutto il mondo in occasione della fine del Ramadan.
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0Q9 |
Bürger greifen gegen Einbrecher zur Selbsthilfe |
Benno Zöggeler in den "Dolomiten", Bozen, 4.11.1998, Seite 1 |
Die jüngsten Einbrüche bestätigen
leider ein Stammtischurteil: "Wenn es um den Schutz der Bevölkerung vor
immer frecher werdenden Einbrechern und Vergewaltigern (passiert in Brixen!)
geht, sind die Ordnungshüter nicht da". Es wird derzeit reihenweise
eingebrochen; da helfen auch keine beschönigenden Statistiken. Manche Opfer
melden am Tag danach ein benommenes Gefühl und einen süßlichen Geruch, der auf
einen Betäubungsspray hinweist. Die Steinegger haben jetzt wie viele andere
verängstigte Bürger zur Selbsthilfe gegriffen. Sie haben eine Bürgerwehr
gegründet; freiwillige Helfer schlagen sich die Nacht um die Ohren und bewachen
die Einfahrtsstraßen. Über Funktelefon sind sie stets erreichbar. Dank dieser
Nachtwachen können auch alleinstehende Frauen wieder beruhigt schlafen, meint Benno
Zöggeler.
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0Q8 |
Bundeskanzler Helmut Schmidt konnte noch sagen: "Sie sollen Deutsche werden - oder nach Hause gehen" |
Werner Birkenmaier in der Stuttgarter Zeitung, 16.10.1998, S. 1 "Doppelte Staatsbürgerschaft - Auf dem"Silbertablett" |
Die Grünen, die sich um
Belange hier lebender Ausländer fast noch intensiver kümmern als um die Umwelt,
...(haben) zur Unzufriedenheit ... keinen Anlaß. Die Einbürgerung wird
erleichtert... Das derzeit noch geltende Staatsbürgerschaft verbietet ... die doppelte
Staatsbürgerschaft. Der neu hinzukommende Staatsbürger soll sich mit dem
Staatsverband, in den er eintritt, identifizieren. Diese Anforderung war
insbesondere den hier lebenden Türken ein Dorn im Auge. ... Deshalb gehöre, so
hat der Grünen-Politiker Cem Özdemir gefordert, das deutsche Staatsbürgerrecht
"auf den Müllhaufen der Geschichte". Dort wird es nun landen.
Es steht außer Frage, daß
gehandelt werden muß. Die Industrie hat Gastarbeiter ins Land geholt, gleichzeitig
aber das Rotationsmodell nach Schweizer Vorbild abgelehnt. Gewerkschaften und
Kirchen forderten deshalb den Nachzug der Familien, ohne an die daraus
entstehenden Folgen zu denken. Faktisch wurde die Bundesrepublik zum
Einwanderungsland. Vor den fälligen Konsequenzen - Maßnahmen zur Integration,
aber auch Zuzugsbeschränkung - schreckte die Politik zurück. ...
Hier lebende Ausländer haben
künftig nach acht Jahren einen Rechtsanspruch auf Einbürgerung, Jugendliche
bereits nach fünf Jahren. Dagegen ist nichts zu sagen. Bedenklich aber ist, daß
die doppelte Staatsbürgerschaft hingenommen wird. Von nun an kann man Ausländer
und Deutscher zugleich sein. Noch in den sechziger Jahren hatte der Europarat
bekundet, Doppelstaatsangehörigkeit sei unerwünscht, und das
Bundesverfassungsgericht hatte sich ähnlich geäußert. ... Bundeskanzler Helmut
Schmidt konnte noch sagen: "Sie sollen Deutsche werden - oder nach Hause
gehen." Doch mit dieser rigorosen Haltung blieb er in der SPD weitgehend
allein.
Kaum jemand verlangt heute
noch, die Einwanderer müßten bis zur Unkenntlichkeit in der deutschen
Gesellschaft aufgehen. Aber die Frage der Loyalität stellt sich durchaus. Nicht
von ungefähr legt man in Ankara großen Wert darauf, daß Türken, die zu
Deutschen geworden sind, ihren türkischen Paß behalten. Das könnte den
außenpolitischen Interessen der Türkei nützlich sein. Man stelle sich vor, der
deutsche Außenminister würde auf deutsche Immigranten in den USA einwirken, sie
sollten darauf bedacht sein, im deutschen Interesse die deutsche
Staatsangehörigkeit zu bewahren oder wiederzuerlangen, dann wird deutlich,
worum es hier geht. Vielleicht sehen viele Türken das gar nicht so politisch
und wollen im Urlaub nur auf bequeme Weise in ihr Heimatland einreisen. Aber
auch dann sind sie, je nach Gelegenheit, einmal Türken und einmal Deutsche. Daß
diese Aufspaltung der Integration dienen soll, glauben wohl nur grüne
Politiker, die von einer Staatsnation nichts halten und für die ein Staatsvolk
aus jenen besteht, die zufällig da sind. Eine Hinwendung zur Bundesrepublik, zu
ihrer Gesellschafts- und Verfassungsordnung, wird gar nicht erst verlangt. Hier
wird ein Recht auf dem Silbertablett serviert. Verbinden sich mit der doppelten
Staatsbürgerschaft Privilegien, dann kann das in der deutschen Bevölkerung zu
Unmut führen. ...
Für die Türken, die zugleich
deutsche Staatsangehörige sind, eröffnet sich hier zugleich ein Weg in die
Europäische Union. Ob diese Konsequenzen bedacht wurden?
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0Q7 |
Clinton: Moralismo fondamentalista |
Corriere della Sera 13.9.1998 |
Bill
Clinton/Monica Lewinsky: La dilvulgazione del rapporto Starr per gli
intelletuali italiani segna la morte della democrazia e il ritorno della
caccia alle streghe. Dacia Maraini: moralismo fondamentalista.
"Magari Bill Clinton avesse trovato l´inquisizione! - ribatte lo scrittore
cattolico Vittorio Messori -. Il segreto rigoroso dell´Inquisizione, tanto
demonizzato dall´Illuminismo, serviva a proteggere la privacy, e l´onore,
delle persone. Ora che si sono aperti gli archivi, si è visto che la
maggioranza dei processi riguardava il comportamento morale dei religiosi, dai
preti sodomiti ai ,confessori sollecitatori'... Ebbene, dai processi alle
penitenze, quei fatti personali restarono per secoli coperti da segreto, poiché
la perdit`dell´onore equivaleva alla perdita della vita...
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0Q6 |
Organentnahme: Bei Hirntod ist man nicht tot |
Leserbrief von Äbtissin Sr. Maria Ancilla Hohenegger OSB, Kloster Säben, in "Dolomiten" 18.6.1998 |
Transplantationsgesetz: Wohl nicht
zufällig fiel mir unlängst ein Buch in die Hände, das zu lesen ich dringend
allen rate, die mehr über die Hintergründe des Transplantationsgesetzes zu
wissen bereit sind. Der Titel des Buches heißt: "Sterben auf Bestellung -
Fakten zur Organentnahme", I. Gutjahr/M. Jung, emu-Verlag.
Als christliche Frau kann ich
nicht dazu schweigen, wenn ein Transplantationsgesetz verabschiedet werden
soll, welches
a) auf der falschen These
beruht, daß der "Hirntod" als Gesamttod anzusehen ist, welches
b) der Öffentlichkeit die
Wahrheit verschweigt, daß es um Tötung Sterbender geht, um wirtschaftliche
Interessen durchsetzen zu können, und das
c) einer Ideologie frönt,
welcher der Machbarkeitswahn und ein neu sich verbreitender Kannibalismus eigen
ist.
Als Geschöpf Gottes, als
Abbild seines Wesens hat jeder Mensch eine große und einmalige Würde und vor
allem eine Berufung zum ewigen Leben. Warum machen wir uns um die Ewigkeit
nicht so viele Gedanken wie um unsere irdischen, vergänglichen, kurzen Jahre?
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0Q6 |
Renten: Die es nicht nötig haben |
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Unser Sozialsystem ist krank!
Trotz immer höherer Abgaben erhält der Großteil der Rentner nur eine
Mindestpension. Nach Jahrzehnten der Fehlplanung hinkt unser Fürsorgesystem der
gesellschaftlichen Entwicklung hinterher. Es gibt nur noch eine Möglichkeit,
die soziale Gerechtigkeit weieder herzustellen: Wir müssen das Sozialsystem
radikal ändern! Heute finanziert die Arbeit das System. Die
"Schwachen" unserer Gesellschaft profitieren aber nur zum Teil...
Denn den größten Teil des Kuchens bekommen jene, die es nicht nötig haben.
Diese "Arbeitsplatzsteuer" erhält ein System am Leben, das selbst zu
viel verbraucht und viel falsch verteilt. Dabei gehen Tausende Arbeitsplätze verloren
oder können nicht entstehen.
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0Q5 |
Cancellato la
censura sui film |
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Il
cinema è più libero. Il governo ha cancellato la censura sui film.
ROMA - Nel giorno del giudizio per "Totò che visse due volte" - censurato
in prima istanza, ieri vietato ai minori di 18 anni - il Consiglio dei ministri
ha approvato - su proposta del vicepresidente del consiglio Walter Veltroni -
un disegno di legge che elimina il divieto assoluto di censura. Una decisione
storica. I film possono essere solo vietati ai minori. Veltroni: Italia più
vicina all´Europa. Per il regista Franco Zeffirelli "è una cosa
vergognosa".
Zusammenfassung des
"Repubblica"-Artikels in deutsch: Die italienische Regierung hat die
Zensurkommission abgeschafft.
BLASPHEMIE - Film verboten
Rom (APA/dpa) - In Italien ist erstmals seit über zehn Jahren wieder ein Film
verboten worden. Der Streifen "Toto che visse due volte" sei reine
Blasphemie, erklärte die Zensurkommission des Kulturministeriums. Sie beanstandete
unter anderem Szenen, in denen Masturbation vor einer Madonnenstatue oder
Gruppensodomie gezeigt werden.
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0Q4 |
La
TV come una prostituta |
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IL
DURO GIUDIZIO DI DON MILANI: La tv come una prostituta
ROMA
- Don Lorenzo Milani, il fondatore della scuola di Barbiana, aveva proibito ai
suoi allievi di guardare la tv perché ne temeva l´impatto seduttivo
("Anch´io vorrei portarmi a letto una puttana, ma non lo faccio",
disse). La circostanza emerge da una testimonianza pubblicata nel periodico
Polis 2000, espressione dell´omonima associazione culturale.
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0Q3 |
Maledetti
pedofili |
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27.11.1997 Una parola così, nei 48 anni di vita del settimanale delle
Edizioni Paoline, non era mai comparsa sulla sua copertina.
"Maledetti", grida l´ultimo numero di "Famiglia Cristiana",
in copertina e a lettere di scatola: "Maledetti pedofili".
Quasi un anatema. Accanto al titulo, c´è il volto smarrito di una bambina. E le
parole el Vangelo di Matteo con le quali Gesù Cristo condanna chi dà scandalo
ai piccoli: "Niente di più, niente di meno - spiega don Leonardo Zega,
direttore del settimanale -, non abbiamo aggiunto nulla al Vangelo.
1.12.1997: È morto Andrea
Allocca, il vecchio che aveva dilaniato un bambino. Raffaele
Nogaro è il vescovo di Caserta. Perdonare sempre, dice il vescovo: Ma non è
un compito impossibile, davanti a uno come Allocca? (Raffaele Nogaro:)
"No. Per la Chiesa è piuttosto un compito glorioso: Cristo ha perdonato
dalla croce. Quanto ad Allocca, credo che abbia in parte pagato la sua colpa
con l´abbandono da parte delle figlie, con la pubblica esecrazione, e anche con
il martirio del suo cuore: non penso che questo malore sarebbe stato fatale, se
non avesse colpito un uomo dall´interiorità così frantumata, uno non più capace
di amare la vita e di riconoscerla. Forse, Allocca aveva già ricevuto la sua
condanna quando era divenuto il satana delle nostre contrade".
"Noi non possiamo mai dire "maledetti pedofili". In nome
del Vangelo, possiamo solo perdonare... Se non perdona la Chiesa, chi
può perdonare? E dico perdono, non debolezza o lassismo: chi fa il male ad
altri, deve essere segregato.
"...l´uomo
può essere l´altezza di Dio, e la miseria di Satana. Io sono certo però che la
misericordia divina superi anche la condizione umana più brutale".
(Luigi
Offeddu:) Qualcuno ha già detto: ora Allocca è all´inferno...
(Vescovo
Nogaro:) "La penso come il grande teologo von Balthasar: l´inferno
esiste, ma speriamo che sia vuoto. Perché esiste anche la misericordia
infinita di Dio".
Commento di ETIKA
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La peste della
pedofilia |
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Corriere
della Sera
"La peste della pedofilia sta
dilagando,
come effetto velenoso dell´infame apologia
di una libertà sessuale senza limiti."
Cardinale Michele Giordani, arcivescovo di Napoli
LA BANDA DEI TRE:
Andrea Allocca, 70 anni, IL BRUTO
Gregorio Sommese, 43 anni, IL DEBOLE
Pio Trocchia, 38 anni, IL DURO
Bernhard Hülsebusch, Dolomiten
Neapel - Der
von Kinderschändern begangene Mord an dem neunjährigen Silvestro Delle Cave hat
Empörung in ganz Italien ausgelöst. Im Dorf Cicciano wußten viele, daß der
kleine Silvestro oft zu dem pädophilieverdächtigen Bauern ging, behielten dies
aber für sich. Die Carabinieri entrüsteten sich im Verlauf der Fahndung:
"Keiner half uns. Das Schweigen der Mitbürger von Silvestro über diese
widerliche Geschichte grenzt schon an Komplizenschaft."
Der Erzbischof von
Neapel, Kardinal Giordano, und der prominente Bischof von Acerra,
Antonio Riboldi, betonten, Kinderschänder verdienten keinerlei Mitleid.
Im Blick auf den (oder die) Mörder des kleinen Silvestro wandelten die
Oberhirten ein hartes Bibelwort ab:
"Es
wäre besser, wenn sich diese Leute
mit einem Stein um den Hals ins Meer stürzten."
Siehe ETIKA-Kommentar
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0Q1 |
Gesellschaft immer infantiler |
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Rudolf Grimm, dpa, in: Dolomiten, Bozen
Jugendlichkeitskult / Dorado für Kindsköpfe
Gesellschaft immer infantiler
Hemmungslos albern - Die fröhlichen Milchgesichter
auf der Mattscheibe
Hamburg (dpa)
- Daß manche Menschen trotz reifen Alters psychisch nicht erwachsen werden, hat
es zu allen Zeiten gegeben. Neu ist der Eindruck von Psychologen einer
zunehmenden "allgemeinen Infantilisierung". Als Kulturkritiker nimmt
sich der US-Bestsellerautor Robert Bly des Phänomens in seinem Buch "Die
kindliche Gesellschaft" an.
Drastischer
als Blys Titel beschreibt die Zeitschrift "Psychologie heute" diese
Entwicklung: "Kinder-Country". Chefredakteur Heiko Ernst stellt fest: Politik, Wirtschaft und Kultur werden zunehmend
von einer Generation geprägt, die sich dem Jugendlichkeitskult verschrieben
hat. Eine "Spaß-Guerilla" verwandele die Gesellschaft in ein
"Dorado für Kindsköpfe".
TV als
immerwährender Kindergeburtstag
Im Fernsehen
sieht der Autor eine Dominanz der "jungenhaften" Moderatoren mit der
Lizenz zum Blödeln.
"Eine
wachsende Phalanx aufgedrehter, fröhlicher Milchgesichter, Kind-Frauen und
Girlies inszeniert den immerwährenden Kindergeburtstag, der sich Fernsehen
nennt". Zu Werbung, Mode und Popmusik wird konstatiert, sie behandelten
uns alle wie Zehnjährige.
Anstrengungslose
Trance beim Fernsehen
Die
"größte Infantilisierungs-Maschine" macht Ernst im Fernsehen aus.
"Es bedient die in jedem Menschen angelegte Neigung zur Regression perfekt:
den Wunsch, sich aus der harten Realität des Alltags zu verabschieden, dem
kindlichen Lustprinzip Raum zu geben, sich passiv zurückfallen zu lassen in
eine anstrengungslose Trance. Denn am ehesten entkommen wir der komplizierten
Gegenwart, wenn wir hemmungslos albern und kindisch sein dürfen".
Robert Bly
nennt das Fernsehen "das Contergan der neunziger Jahre". Er sieht in
ihm nicht nur ein Symptom der Infantilität, sondern auch deren Verursacher.
Robert Bly:
"Ein Kind,
das ab dem zweiten Lebensjahr täglich drei bis vier Stunden fernsieht, verliert
Tausende Stunden Spielzeit, was auf ernste Defizite für sein Gehirn
hinausläuft."
Der
Intelligenzforscher Joseph Chilton Pearce sieht gar das "Ende der
menschlichen Evolution" gekommen. Er vertritt die Auffassung, daß die
Gehirne von Kindern und Heranwachsenden, aber auch die der Erwachsenen durch
das Fernsehen nicht mehr ausreichend stimuliert und gefordert würden.
(gekürzt)
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