Die innere Revolution
Ein Gedanke wie Dynamit:
Alles, was der Mensch denkt, spricht und tut,
hat in sich etwas Lebendiges,
das fortwirkt zum Guten oder zum Bösen.

Wer Böses getan hat, muß eilen, seine Schuld durch Reue und Bekenntnis im Sakrament der Buße zu tilgen, sonst kann er die Folgen des Bösen in ihrer ganzen Entwicklung nur schwer oder gar nicht mehr verhindern.

Ich habe dies bei Krankheiten und Leiden mancher Menschen und bei dem Unsegen mancher Orte oft körperlich gespürt, und es ist mir immer gezeigt worden, daß ungebüßte und unversöhnte Schuld eine unberechenbare Nachwirkung hat. Ich sah die Strafen mancher Sünden bis an den späten Nachkommen wie als etwas Natürlich-Notwendiges, ebenso wie die Wirkung des Fluches, der auf ungerechtem Gute liegt, oder den unwillkürlichen Abscheu vor Orten, wo große Verbrechen geschehen sind.

Zitiert aus: Anna Katharina Emmerich: Visionen, Aus den Tagebüchern Clemens Brentanos herausgegeben von P. Karl Erhard Schmöger, Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg, 1980, S. 48 - 50

Wenn du das begriffen hast
- und es ist Wahrheit, wie die Bibel, die Heiligen und Luis von Granada bezeugen -
dann wird dein Leben von dieser Minute an anders verlaufen.

Und du bist gerettet.

Mehr von Anna Katharina Emmerich: 95F12 - 95F59

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