ETIKA 0Z1

ZEITLOS

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22.9.2001 -12.2.2012

Auferstehung - Steh selbst von den Toten auf
Ich sag, es hilft dir nicht, daß Christus auferstanden,
Wo du noch liegen bleibst in Sünd und Todesbanden.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Aufregungen vermeiden - No perder la paz.
En todos los casos, por adversos que sean, antes nos habemos de alegrar que turbar, por no perder mayor bien, que es la paz y tranquilidad del alma.
In allen Fällen, so widerwärtig sie auch sein mögen, haben wir uns eher zu freuen als uns aufzuregen, um nicht ein größeres Gut zu verlieren, nämlich den Frieden und die Ruhe der Seele.
(San Juan de la Cruz, hl. Johannes vom Kreuz, Avisos y sentencias esprirituales, 118, Colección Austral, 1982, p. 86)

Aufstehen - le lever matin.
Le lever matin sert à la santé et à la sainteté.
Das frühe Aufstehen dient der Gesundheit und der Heiligkeit.
(Saint Françóis de Sales: Introduction à la vie dévote, III, 23, Ed. Du Seuil, 1962, p. 192)

Begierde.
So tauml ich von Begierde zu Genuß,
Und im Genuß verschmacht ich nach Begierde.
(Johann Wolfgang von Goethe, 1749 - 1832, Dichter, Faust. Der Tragödie erster Teil. Wald und Höhle)

Berge.
Auf den Bergen ist die Freiheit!
Der Hauch der Grüfte
Steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte.
(Friedrich Schiller, 1759 - 1805, Deutschlands größter Dichter, Die Braut von Messina IV, 7)

Direkte Aktion.
Noch nie ist auf Erden etwas ohne direkte Aktion erreicht worden.
(Mohandas Karamchand Gandhi)

Diskutieren - discutir.
Der Christ diskutiert nicht: er gibt Zeugnis.
El cristiano no discute: da testimonio.
(Andrés Torres Queiruga: Recuperar la salvación, Madrid 1979, p. 141; el autor es profesor de teología en Santiago de Compostela)

Ehre
Wer in sich Ehre hat, der sucht sie nicht von außen,
Suchst du sie in der Welt, so hast du sie noch draußen.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Feinde.
Drei Feinde hat der Mensch: sich, Belzebub und Welt,
Aus diesen wird der Erst am langsamsten gefällt.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Feinde

Voll von Feinden ist die Welt,
Arglist hat auf allen Pfaden
Fromme Unschuld zu verraten
Ihr betrüglich Netz gestellt.
(Friedrich Schiller)

Fernsehen.
Das Fernsehen erfolgt umgekehrt.
Nicht wir sind die Zuschauer; wir sind die Akteure.
Zuschauer sind Himmel und Hölle,
Gott mit den Engeln und Heiligen auf der Empore,
Teufel und Dämonen im Parkett.

Gebet als Wehr
Das Gebet ist die Wehr der Wehrlosen.
(Konstanzer Großdruckkalender 7.7.1998)

Geduld
Wenn der Baum geboren wird, ist er nicht sofort groß. Wenn er groß ist, blüht er nicht sofort. Wenn er blüht, bringt er nicht sofort Früchte hervor. Wenn er Früchte hervorbringt, sind sie nicht sofort reif. Wenn sie reif sind, werden sie nicht sofort gegessen.
(Bruder Ägidius von Assisi)

Gerechtigkeit – Giustizia
La perfezione della giustizia consiste in questo, che l´uomo eviti i peccati e compia ogni genere di opere virtuose. Sta scritto: "Evita il male, opera il bene" (Sal 36,27). Ecco che il sacramento della penitenza ci allontana dal male mentre il sacramento della comunione orienta l´anima al bene; il primo infatti elimina i peccati, e con l´ausilio del secondo diventiamo conformi al Cristo.
(Girolamo Savonarola: De simplicitate christianae vitae, I, 11. Semplicità della vita cristiana, Ed. Paoline, 1976, p. 106)

Gerechtigkeit Gottes - Dieu ne serait pas juste
Dieu ne serait pas juste s´il ne faisat point de différence entre ceux qui le servent et ceux qui l´offensent.
Gott wäre nicht gerecht, wenn er keinen Unterschied machte zwischen denen, die ihm dienen, und denen, die ihn beleidigen.
(Saint Curé d´Ars, hl. Pfarrer von Ars, Jean-Marie-Baptiste Vianney)

Gerechtigkeit Gottes - Schuld muß getilgt werden
... Wer da noch leugnet, daß es eine ewige Gerechtigkeit gibt, der kein Mensch, hier oder im Jenseits, entgehen kann, der mag sich wohl hüten, durch das Walten eben dieser Gerechtigkeit zur Erkenntnis geführt werden zu müssen! Gottes Gerichte sind unabwendbar und gerecht. Jede Schuld muß getilgt werden, ob früh oder spät, hier oder drüben; kein Schuldiger entgeht der Strafe.
(Karl May: Ein Blizzard, Schluß, in Band 23 "Auf fremden Pfaden")

Glück
Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu andrer Glück.
Denn die Freude, die wir geben, strahlt ins eigne Herz zurück.
(Spruch)

Gnaden - Mercedes
La puerta para recibir de Dios grandes mercedes es la oración.
Die Tür, um von Gott große Gnaden zu erlangen, ist das Gebet.
(hl. Teresa von Avila - Santa Teresa de Jesús)

Gott, In G. ist alles
Was deine Seel begehrt, bekommt sie als in Gott;
Nimmt sie es außer ihm, so wird es ihr zum Tod.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Gott ist bei dir, wenn du Ihn nicht verläßt.

Gott sieht dich - Dieu te voit
Avec cette pensée: Dieu te voit! Nous ne pécherions jamais.
Mit diesem Gedanken: Gott sieht dich! würden wir nie sündigen.
(Saint Curé d´Ars, hl. Pfarrer von Ars, Jean-Marie-Baptiste Vianney)

Gutes tun - Faire le bien.
Faire le bien et éviter le mal; il n´y a que cela.
Das Gute tun und das Böse vermeiden; es gibt nichts als dies.
(Saint Curé d´Ars, hl. Pfarrer von Ars, Jean-Marie-Baptiste Vianney)

Handle heute - Act for today
Think about tomorrow, but act for today.
Denke an morgen, aber handle für heute
(Mohandas Karamachand Gandhi)

Hochmut
Und Hochmut ist, wodurch die Engel fielen,
Woran der Höllengeist den Menschen faßt.
(Friedrich Schiller: Die Jungfrau von Orléans, Prolog, 2. Auftritt)

Jesus folgen / Suivre Jésus
Ta règle: me suivre. Faire ce que je ferais. Demande-toi en toute chose: qu´aurait fait Notre Seigneur? Et fais-le.
Deine Regel: mir folgen. Tue, was ich tun würde. Frage dich in allem: Was hätte unser Herr getan? Und tu es. (Charles de Foucauld)

Kreuz - Das Äußere hilft dir nichts
Das Kreuz zu Golgatha kann dich nicht von dem Bösen,
Wo es nicht auch in dir wird aufgericht, erlösen.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Liebe.
Was man liebt, in das verwandelt man sich
Mensch, was du liebst, in das wirst du verwandelt werden;
Gott wirst du, liebst du Gott, und Erde, liebst du Erden.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Mensch.
Das größte Wunderding ist doch der Mensch allein:
Er kann, nachdem ers macht, Gott oder Teufel sein.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Mensch.
Der Mensch muß das Seinige tun
Mensch, richte dich doch auf! Wie soll dich Gott erheben,
Wenn du mit ganzer Macht bleibst an der Erde kleben.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Neugeborene Kinder.
Jedes neugeborene Kind bringt die Botschaft, daß Gott Sein Vertrauen in den Menschen noch nicht verloren hat.
(Tagore)

Leben für Gott- Vivre pour Dieu
Être aimé de Dieu, être uni à Dieu, vivre en présence de Dieu, vivre pour Dieu: ô belle vie!... et belle mort!
Geliebt sein von Gott, vereint sein mit Gott, in der Gegenwart Gottes leben, für Gott leben: o schönes Leben!... und schöner Tod! (Saint Curé d´Ars, hl. Pfarrer von Ars, Jean-Marie-Baptiste Vianney)

Leere / Dios dejanos vacíos
Cuanto Dios más quiere dar, tanto más hace desear, hasta dejarnos vacíos para llenarnos de bienes.
Je mehr Gott geben will, desto größer läßt er das Verlangen danach werden, bis er uns ganz leer läßt, um uns mit Gütern füllen zu können. (San Juan de la Cruz, hl. Johannes vom Kreuz)

Leiden schmelzen/ Les peines
Les peines fondent devant une prière bien faite, comme la neige devant le soleil.
Die Leiden schmelzen vor einem gut verrichteten Gebet wie der Schnee vor der Sonne.
(Saint Curé d´Ars, hl. Pfarrer von Ars, Jean-Marie-Baptiste Vianney)

Leid ist eine Wohltat
Gott schickt auch den Gerechten Leiden. Der Gerechte verdient sich den Himmel durch Leiden. Das Unglück, das Gott uns schickt, ist in Wirklichkeit eine Wohltat, denn durch geduldiges Leiden erwerben wir ewige Verdienste. Jedes mit Geduld ertragene Leid ist gewissermaßen ein Edelstein für unsere Krone im Himmel. Der hl. Ambrosius (+ 397), Bischof von Mailand, sagte: "Wo es kein Leid gibt, ist man fern von Gott." Und die hl. Theresia von Avila: "Herr! Entweder leiden oder sterben!"
(Dom Augustin Marie O.S.B., Abbaye Saint-Joseph de Clairval, F-21150 Flavigny-sur-Ozerain, 13.5.1993)

Leid tragen
Oftmals wollt´ ich schon verzagen
Und ich glaubt´, ich trag es nie,
Und ich hab´ es doch getragen,
Aber fragt mich nur nicht wie.
(Gestickter Spruch in einem alten Haus)

Narr. Ein Narr sucht vielerlei.
Der Weise sucht nur eines und zwar das höchste Gut,
Ein Narr nach vielerlei und Kleinem streben tut.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Nichts Neues
´s ist alles schon gesagt, man kann nur wiederholen,
Der ehrlichste Poet hat unbewußt gestohlen.
(Marie von Ebner-Eschenbach, Spruchverse)

Nichtsnutzige Leute - Gente muy para nada
Gente muy para nada, sólo sirven para hacer número y gastar los víveres.
Nichtsnutzige Leute, sie sind nur dazu da, die Zahl voll zu machen und die Lebensmittel zu verbrauchen. (Baltasar Gracián, 1601-1658, spanischer Prediger und Professor, El criticón)

Nie zurück. Jamais arriére. Jamás volverse atrás. Mai tornar en d´arrera.
(Charles de Foucauld)

Non-Cooperation
Wir müssen das Unrecht bekämpfen, indem wir uns weigern, den Übeltäter unmittelbar oder mittelbar zu unterstützen. (Mohandas Karamchand Gandhi)

Politik
Die moderne Politik besteht gut zur Hälfte darin, daß reiche Leute das einfache Volk erpressen.
(Gilbert Keith Chesterton: Vaudreys Verschwinden, Kurzgeschichte)

Redlichkeit
Üb immer Treu und Redlichkeit
Bis an dein kühles Grab
Und weiche keinen Finger breit
Von Gottes Wegen ab!

Dann wirst du wie auf grünen Au´n
Durchs Pilgerleben gehn;
Dann kannst du sonder Furcht und Grau´n
Dem Tod ins Antlitz sehn.
(Ludwig Heinrich Hölty, 1748 - 1776, Dichter, Der alte Landmann an seinen Sohn)

Reinigung – purificazione
L´intera vita del cristiano tende a questo: di permettere all´uomo la purificazione da ogni inquinamento terrestre sia nell´intelletto che negli affetti e nelle facoltà corporee. L´uomo, intrinsecamente mondato, diviene tempio consacrato a Dio.
(Girolamo Savonarola: De simplicitate christianae vitae, II, 7. Semplicità della vita cristiana, Ed. Paoline, 1976, p. 123)

Rhythmische Lieder im Gottesdienst - Gott lobt man in der Stille.
Meinst du, o armer Mensch, daß deines Munds Geschrei
Der rechte Lobgesang der stillen Gottheit sei.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Schweine.
Dem Reinen ist alles rein - so spricht das Volk.
Ich aber sage euch: den Schweinen wird alles Schwein.
(Friedrich Nietzsche)

Sekretäre.
Nous avons toujours deux secrétaires, le démon qui inscrit nos mauvaises actions pour nous accuser, et notre bon ange qui écrit les bonnes pour nous justifier au jour du jugement.
Wir haben immer zwei Sekretäre, den Dämon, der unsere schlechten Taten niederschreibt, um uns anzuklagen, und unseren guten Engel, der die guten aufschreibt, um uns am Tag des Gerichts zu rechtfertigen. (hl. Pfarrer von Ars ?)

Sehnsucht.
Meine Pein ist tiefer als der Abgrund,
mein Herzeleid ist weiter als die Welt,
meine Furcht ist größer als die Berge,
meine Sehnsucht reicht weiter als die Sterne.
(Hl. Mechthild von Magdeburg, ca. 1207 - 1282, Mystikerin)

Sonne, Du selbst muß Sonne sein
Ich selbst muß Sonne sein,, ich muß mit meinen Strahlen
Das farbenlose Meer der ganzen Gottheit malen.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Sorgen
Die Sorge für alles übrige überlaßt der Zeit, die große Meisterschaft darin besitzt, auch für die verzweifeltsten Fälle ein Heilmittel zu finden.
M. de Cervantes Saavedra (1547 in Alcalá de Henares, + 1616), Dramen, Novellen, Zitat aus: Die beiden Mädchen, 105

Strafgericht
Er war von jeher ein Bösewicht,
Ihn traf des Himmels Strafgericht.
(Carl Maria von Weber, 1786 - 1826, Komponist, Freischütz, Text von Friedrich Kind)

Sünder. An den Sünder.
O Sünder, wenn du wohl bedächt´st das kurze Nun,
Und dann die Ewigkeit, du würdst nichts Böses tun.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Sünder. Der Sünder hat keine Ehre.
Der Sünder ist des Tiers und aller Teufel Stall:
Drum fehlts ihm doch an Ehren, hätt er sie überall.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Sünder. Der Sünder wird zu Kot.
Der Heil´ge steiget auf und wird ein Gott in Gott,
Der Sünder fällt herab und wird zu Mist und Kot.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Tod
Der Tod existiert nicht, nicht einen Augenblick; es gibt nur zwei Leben.
(Abbé Huvelin, René Bazin, Abbaye St.-Joseph de Clairval, 13.5.1993)

Ungehorsam führt zu Unordnung
Alles hängt auf geheimnisvolle Weise zusammen. Alle Probleme, alles Leid und alles Böse haben eine gemeinsame Wurzel: den Ungehorsam gegenüber Gott und seinen Geboten. Daraus entsteht die Unordnung, und so lange gibt es Schwierigkeiten und Streit und Hass und Krieg, bis die Ordnung wiederhergestellt ist.

Unmöglich -Le maître de l´impossible
Jésus est le maître de l´impossible.
Jesus ist der Meister des Unmöglichen.
Jesús es el maestro de lo imposible.
Jesús es el mestre de l´imposible.
(Charles de Foucauld)

Unruhig ist unser Herz, bis es ruht, Gott, in Dir.
Inquietum est cor nostrum donec requiescat in te.
Nuestro corazón está inquieto hasta que descanse en ti.
(hl. Augustinus, 354 - 430, Kirchenlehrer, Bekenntnisse, Confessiones, I, 1)

Unnütze Gespräche - conversations inutils
Oh! qu´au moment de la mort on regrettera le temps qu´on aura donné aux plaisirs, aux conversations inutiles, au repos, au lieu de l´avour employé à la mortification, à la prière, aux bonnes œuvres, à penser à sa misère, à pleurer ses péchés! C´est alors que l´on verra qu´on n´a rien fait pour le ciel.

Les trois quarts des chrétiens ne travaillent qu´à satisfaire ce cadavre qui ca bientôt pourrir dans la terre, tandis qu´ils ne pensent pas à leur pauvre âme, qui doit être éternellement heureuse ou malheureuse. Le monde, les richesses, les plaisirs, les honneurs passeront; le ciel et l´enfer ne passeront jamais. (CA oder CF?)

Unterwerfung
"Mein Gott, wie schön ist doch das Leben, wenn man sich dir, seinem Anfang und Ende, unterwirft!"
Fernan Caballero (* 1797 in Morges/Schweiz als Tochter des Deutschen Nikolaus Böhl von Faber und einer Spanierin, erste Erziehung in Deutschland, mit 16 Jahren nach Spanien, + 1877 Sevilla), Glück und Glas, 427 

Vermaledeit.
Drei Worte sind erschrecklich.
Drei Worte schrecken mich; das immer, allezeit
Und ewig sein verlorn, verdammt, vermaledeit.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Vollkommenheit –perfection
La perfection consiste à faire sa volonté, à être ce qu´il veut que nous soyons...
Die Vollkommenheit besteht darin, seinen Willen zu tun, das zu sein, was er möchte, daß wir sind...
(Sainte Thérèse de l´Enfant-Jésus et de la Sainte-Face: Histoire d´une âme, Janvier 1895; Les èditions du Cerf, Paris, 1983, p.21; hl. Theresa von Lisieux, 1873 - 1897)

Wehr
Sich des Unrechtes wehren
Allezeit bringt Ehren.
(Marie von Ebner-Eschenbach, Spruchverse)

Der Weise / Lo sabio
Lleva una ventaja lo sabio, que es eterno, y si éste no es su siglo, muchos otros los serán.
(Baltasar Gracián, 1601 - 1658, spanischer Prediger und Professor)

Wille
In dir ist, was du willst
Der Himmel ist in dir und auch der Höllen Qual,
Was du erkiest und willst, das hast du überall.
(Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann, München 1921)

Wissen
Die Blindheit des Herzens, die aus der Lust des Fleisches entsteht, verdunkelt das reine Wissen.
(Hildegard von Bingen, 1098 - 1179, universeller Geist, mystische Gesichte, Benediktinerin, Missionarin, Naturheilkundlerin)

Zeit
Die Zeit, in der man nicht an Gott denkt, ist verlorene Zeit.
(Ein Schüler des hl. Bernhard im Speculum monachorum, 2)

Ziel
Der Mensch braucht immer ein großes Ziel, für das er Opfer bringen muß. Sonst verfällt er dem Müßiggang, verweichlicht und verkommt.

Zügellosigkeit
Die Zügellosigkeit der Wünsche führt nur zur Sklaverei. (F. Dostojewski)

Zurückgeben
Je mehr einer hat, desto mehr wird man von ihm fordern. (vergleiche Lukas 12,48)

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