ETIKA 22E

PERSONEN E

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28.7.2013

Index Personen A-Z

Eckehart, Meister.
Apostel der letzen Zeit: ein Verwirrer und armer Irrer. Dieses Urteil vom 25.7.2013 beruht auf folgenden fünf Gründen:

1.   Meister Eckehart leugnete, dass Gott gut ist. Beweis: „Gott ist weder gut noch … vollkommen …“ (Bulle. Zusatzartikel 2, S. 454)

2.   Er wollte die Menschen gleich wie Gott machen. Beweis: „Ich will mir das gar sehr überlegen, weil ich da, wo ich von Gott empfangen würde, unter ihm … wäre wie ein Diener oder Knecht …“ (9. Anklagepunkt der Bulle, S. 451)

3.   Er erklärte die Sünde für gut. Beweis: „Je schwerer er (der Mensch) sündigt, umso kräftiger lobt er Gott.“ (Bulle, Punkt 5, S. 450; vgl. Einleitung S. 42, Anmerkungen 115 und 116)

4.   Er leugnete, dass der Himmel ein körperlicher Ort ist. „… den Himmel berührt weder Zeit noch Raum. Alle körperlichen Dinge haben darin keine Stätte.“ (Predigt 36, Scitote, quia prope est regnum die“, S. 325)

5.   Er erhob die Vernunft zu Gott. Beweis: „Es ist etwas in der Seele, das unerschaffen … ist ‒ und dies ist die Vernunft.“ (Bulle, Zusatzartikel 1, S. 454)

Quelle: Meister Eckehart: Deutsche Predigten und Traktate. Herausgegeben und übersetzt von Josef Quint. Diogenes-Taschenbuch 1979.

Papst Johannes XX. tat gut daran, von Avignon aus in seiner überaus gerecht formulierten Bulle „In agro dominico“ vom 27.3.1329 28 Sätze Meister Eckeharts zu verdammen. Laut Bulle hat dieser am Ende seines Lebens alles von ihm Geschriebene und Gelehrte, das einen häretischen Sinn erzeugen könnte, widerrufen wie auch verworfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ebner, Dr. Toni, Chefredakteur der „Dolomiten“, Präsident der Verlagsanstalt Athesia, * 22.12.1918, † 13.12.1981. SVP-Kammerabgeordneter in Rom. Ein umsichtiger, kluger Politiker und Journalist, der sich um den Ausgleich zwischen den zerstrittenen Gruppen in Südtirol bemüht hat. Besondere Verdienste hat er sich dadurch erworben, dass er aufrechten Schützern der Heimat wie Josef Oberhollenzer, Dr. Bernhard Wurzer, Dr. Josef Rampold, Dr. Hannsjörg Humer und Anderen (P. und F. ausgenommen) sein Vertrauen geschenkt und große Verantwortung und Vollmachten übertragen hat. Ihm und diesen Persönlichkeiten ist es gelungen, mit der Tageszeitung „Dolomiten“ den Vormarsch des Materialismus in Südtirol für Jahrzehnte aufzuhalten und das christliche Gepräge dieses Teils des Heiligen Landes Tirol für einige Zeit zu bewahren und damit die Linie von Kanonikus Gamper fortzuführen. Er stellte auch mit die Weichen für die Zukunft dieses einmalig schönen Gebirgslandes, die bekanntlich offen ist. Seine Söhne sind in seine Fußstapfen getreten. (ETIKA 8.3.2012)

Eco, Umberto, spürt in seinem Roman „Der Friedhof in Prag“ (Hanser Verlag, 519 Seiten, 26 Euro) die Quellen des modernen Antisemitismus auf. Er zeigt, wie viele geistige Väter der Judenhass hat. (Südwestpresse 11.10.2011)

Egger, Wilhelm, Südtiroler Bischof, gestorben am 16.8.2008
“Christen sollen Hoffnungsträger in der Welt sein“

Einstein, Albert, in Deutschland geborener und in die USA ausgewanderter Physiker und Nobelpreisträger. Der 66jährige entwickelte gerade die Relativitätstheorie, als er eine Affäre mit der sowjetischen Agentin Margarita Konenkova (51), der Frau des Bildhauers Sergej Kononkov, unterhielt. Er hatte sie 1935 kennengelernt. Einsteins zweite Ehefrau Elsa starb 1936. Kononkov schuf eine Bronzebüste von Einstein. Konenkova hatte auch Affären mit dem Komponisten Sergej Rachmaninoff und dem Künstler Boris Chaliapin. Neun Liebesbriefe Einsteins an Konenkova sollten am 26.6.1998 in New York versteigert werden. Nach den Memoiren "Special Tasks" des sowjetischen Spions Pavel Sudoplatov und seines Sohnes Anatoly sollte Konenkova Oppenheimer und andere US-Forscher ausspionieren und beeinflussen. (Pressemeldungen 2.6.1998 dpa)

Eisenmenger, Arthur (1915-2002), aus Eislingen, Chefdesigner beim Amt für amtliche Veröffentlichungen der Europäischen Gemeinschaft in Brüssel. Entwarf das Motiv der Europaflagge und das Euro-Zeichen. (Wir im Stauferland, Nr. 8, April 2012, S. 19)

Engels, Friedrich, feiert den griechischen Atheisten Epikur als ersten Aufklärer. Gründet mit Marx 1836 den "Bund der Gerechten", der 1847 umbenannt wird in "Bund der Kommunisten". Engels wie Marx und Lenin für weltweite Diktatur einer atheistisch gewordenen Arbeiterschaft. (Roman Landolt, 12, 57)

Epikur, griechischer Philosoph. "Die Erkenntnis, daß der Tod ein Nichts ist, macht uns das vergängliche Leben erst köstlich." Deshalb von Roman Landolt (Das Spiel mit dem Feuer einer neuen Weltordnung, Verax Verlag CH-7537 Müstair/GR) als Vater des abendländischen Atheismus bezeichnet. Auch die Stoiker, ebenfalls aus der dekadenten Spätzeit der griechischen Philosophie, erstrebten den sich absolut setzenden, gottgleichen Menschen (nach Landolt).

Eysenck, Hans Jürgen, Verhaltenspsychologe 4#21 (* 4.3.1916 Berlin, + 4.9.1997 mit 81 Jahren in London). Emigrierte 1934 nach Frankreich und England, um nicht wegen des Studiums in die NSDAP eintreten zu müssen. Widerlegte Sigmund Freuds Lehre, indem er Wirkungslosigkeit der Psychoanalyse nachwies. Stellte die These auf, daß Intelligenz weit mehr von Erbanlagen als von Umweltbedingungen beeinflußt wird. Der dänische Psychologe Helmuth Nyborg sagte über Eysenck: "Er war vielleicht sogar der größte Psychologe überhaupt."

Heilige, Selige, Gerechte