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Fallaci, Oriana, italienische Paradejournalistin.
Su "Panorama": "Il nuovo antisemitismo è peggio del
nazismo". "Sto con Israele, sto con gli ebrei."
(ilnuovo.it 11.4.2002).
Dossier Ue: „Fallaci razzista“. Contenuti
anti-musulmani, anti-arabi e anti-immigrati. Il rapporto annuale dell´Osservatorio
sulla xenofobia. (la Repubblicca,
24.5.2002, p. 16, Mondo) In EU-Report
über Fremdenfeindlichkeit 5/2002 gerügt
wegen "anti-moslemischer, anti-arabischer
und Anti-Einwanderer-Haltung".
Fallada, Hans, richtig Rudolf Ditzen, Schriftsteller, Opfer der Rauschgift- und
Alkoholsucht am 25.2.1947 mit 54 Jahren. "Kleiner Mann, was nun?"
Stets im Kampf mit dämonischen Mächten, kriminelle Delikte, tragischer
Selbstmordversuch in der Jugend, bei dem Freund stirbt. Genie und Wahnsinn.
Frau Suse (Hochzeit 1929) gibt ihm Halt. Schwierigkeiten mit NS-Führung, kommt
ihr teilweise entgegen. Läßt sich scheiden, heiratet Drogensüchtige (23), die
ihn bei Kriegsende aufgrund ihrer Geldbeschaffungsmethode ansteckt. Letztes
Werk: "Jeder stirbt für sich allein."
Fanon, Frantz, Arzt und Psychiater aus Martinique, 19939
freiwillig zu französischer Armee, im Krieg und Résistance.
Kämpft mit der algerischen Nationalen Befreiungsfront. Buch "Die
Verdammten dieser Erde". Glaubte an Synthese zwischen der freigelegten
Substanz der sich auflehnenden Kolonialvölker und eines neuen revolutionären Universalimsus. Ideologe und Prophet der amerikanischen
Bewegung Black Power. Tod mit 36 Jahren. (Francois Bondy in: ZEIT, Nr. 42,
17.10.1969, S. 73: "Machiavelli der Verdammten")
Fantuzzi,
Giulio, esponente dei Ds, ex sindaco di Reggio
Emilia. Definisce "una barzelletta da spiaggia" le
accuso contro di lui, rivelate ieri dalla Gazzetta di Reggio. (la Repubblica, Roma, 24.7.1998: Scandalo pedofili, accuse
da Bruxelles a un eurodeputato)
Farrag, Nadja Abdel, Schauspieler, ein Jahr nach Trennung von
ihrem Freund Dieter Bohlen "unglücklich". Sie gesteht
"Bild": "Ich bin 37,, ich habe keinen Job, keinen Mann, kein Kind. Das ist
ziemlich traurig... Junge Männer sind nichts für mich. ... Ich habe keine
wirkliche Perspektive. Was soll ich bloß machen, wenn ich 50 bin?" (D
23.3.2002)
Fassbinder, Rainer Werner, Filmemacher und
Regisseur, vom Münchner Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung zu 6000
Mark Geldstrafe verurteilt. Der Vorfall spielte sich in einem Homosexuellen-Lokal
ab. (Stuttgarter Zeitung, 2.7.1977)
Felderer, Karl, Schöpfer des Südtiroler Heimatliedes. * 17.5.1895
in Margreid nahe der Salurner Klause als Sohn eines
(österreichischen) Gendarmeriewachtmeisters geboren, + 3.3.1989 in der Bozner Marienklinik kurz vor Erreichen des 94.
Lebensjahres. Wir haben dem Greis und
seiner Frau in Bozen die ETIKA-Fassung seines
Heimatliedes überbracht.
"Dieses Lied hat unsere, zur Wehrmacht einrückende Jugend
verbreitet, und es wurde von Narvik bis El Alamein
gesungen. Alle die Anerkennung und Ehrungen, die man mir heute (eine Jugendsingschar) entgegenbrachte,
gebe ich weiter an die tapferen deutschen Soldaten des letzten Weltkrieges und
die in treuer Pflichterfüllung Gefallenen. Ihnen allein gebührt Ehre und
Ruhm!" Tausende von Fernsehteilnehmern in ganz Südtirol hörten staunend
die Worte ihres Landsmannes, den sie lang und hager und mit zerzausten weißen
Haaren auf dem Bildschirm vor sich sahen als mahnenden, furchtlosen Bekenner,
und in vielen Herzen wurde der Schlag stärker. Nein, wir brauchen sie nicht,
die Politiker mit ihren gefärbten Weltanschaungen,
die parteilichen Raffinessen und Entschließungen. An Mut zum Bekennen fehlt es
unserer Zeit und macht unsere Menschen zu armen, am Gängelband Weniger
geführten Narren." (Willy Acherer: Karl Felderer - Mut zum Bekennen, Deutsche Wochenzeitung,
13.6.1975). - Karl Felderer in München geehrt,
erhielt den vom Nordtiroler Landeshauptmann gestifteten Wanderkrug für
Verdienste um das deutsche Volkstum. Festakt des "Deutschen Kulturwerkes
Europäischen Geistes" in Planegg. Laudatio von Gerhard Bletschacher,
Vorsitzender der "Stillen Hilfe für Südtirol". Seiser
Musikkapelle und Böhmische spielte, Männerchor und Geschwister Rier trugen Lieder vor.
(Dolomiten 28.4.1983) - "Wohl ist die Welt so groß und weit" -
aber das Schönste in dieser weiten Welt ist ihm doch Südtirol, dessen Ruhm und
Unübertrefflichkeit Karl Felderer in seinem in
schwerster Zeit der faschistischen Unterjochung verkündet hat, eben mit seinem
1928 entstandenen Bozner Bergsteigerlied, das zu dem
in der ganzen Welt erklingenden Südtiroler Heimatlied und durch Weise und Worte
eines der schönsten Volkslieder auf unserer Erde geworden ist. 1897 Bozen, 1.
Weltkrieg Standschützenbataillon Bozen, 1915 mit dem 14. Gebirgsartillerieregiment
Kaiser Franz Joseph I. auf dem Pasubio, dem
Rauchkofel und der Marmolata; Korporal, bronzene Tapferkeitsmedaille. 1920
Heirat mit Maria Barresch, die ihm einen Sohn und
eine Tochter schenkte. 1930 Ansichtskartenabteilung Firma Amonn.
1940 Umsiedlung nach Innsbruck; Hötting; Photograph
für Ansichtskartenfirma Chizzali. Seit 1919 gehört K.
F. dem Alpenverein Südtirol in der Sektion Bozen an. Er brachte den Bildband
"Blumenmärchen Seiser Alm" heraus. (Franz
Hieronymus Riedl: K. F. vollendet 90. Lebensjahr, Dolomiten 17. 5.1985) - Tafel
beim Weber in Moos am Ritten erinnert daran, daß an dieser Stelle nach einer
Tour auf das Rittner Horn der Gedanke geboren wurde, der Melodie eines alten
Schreinerliedes, das ihm Luise Hofer vorsang, ein heimatliches Gewand
anzupassen. (Dolomiten 14.9.1988) Todesanzeige am 4.3.1989 in den
"Dolomiten". "Karl Felderer hat für
immer Abschied genommen" (nach Oberschenkelbruch). (Dr. Josef Rampold, Dolomiten 4.3.1989, Foto: Lechner) - Abschied von
K. F., Ergreifendes Begräbnis auf dem Friedhof Bozen-Oberau vor einer
unübersehbaren Menschenmenge. (D 7.3.1989) - Zum Abschied von Freund K. F. 1942
kam er zum Zollgrenzschutz Brenner; zwischen Zuckerhütl
und Kraxentrager hatte er die Bergwelt zu überwachen.
Nach langem Bemühen konnte der nun Fünfundfünzigjährige
1950 nach Südtiroler zurückkehren. Grundstück in St. Christina, dort errichtete
er das "Berghaus Felderer". Bücher:
"Aus dem Lande der Dolomiten" und "Ernstes und Heiteres aus
großer Zeit". (F. H. Riedl, D 18.3.1989) - Eine schier unübersehbare
Menschenmenge nahm Abschied von diesem aufrechten Südtiroler, für den
Heimatliebe einer der höchsten Werte war und der sich zeit seines Lebens
konsequent für die Erhaltung unserer VBergwelt
eingesetzt hat. Dr. Josl Rampold,
ebenfalls Ehrenmitglied des AVS, gedachte dieser wohl markantesten
Persönlichkeit der alten Bozner Bergsteigergarde.
(Gedenkblatt für Karl Felderer, AVS-Mitteilungen
2/1989, r.g., und AVS-Jahresbericht 1989) Rezension
zum Buch von Willy Acherer: Zur Erinnerung an Karl Felderer - ein Vermächtnis", 86 Seiten mit vielen
Bildern. Herausgegeben von der Schützenkompanie Franz Fenner
in Margreid. Im Südtirol-Verlag Herbert Neuner,
München 1990. Es ist in neuerer Zeit auch hierzulande Mode geworden, die Toten
nicht in Frieden ruhen zu lassen... böse für die Skandalsucher, wenn der Schuß
nach hinten losgeht. (Dolomiten, Die Schriftleitung)
Feldmann, Christian (38), Kirchenjournalist,
Starautor des Herder-Verlags, Verfasser der Rupert-Mayer-Biografie
„Die Wahrheit muß gesagt werden“, schrieb auch für die Katholische
Nachrichten-Agentur, beteiligt an Kampagne gegen Krenn,
soll Reden eines Bischofs geschrieben haben, von der großen Strafkammer des
Landgerichts Regensburg zu zweieinhalb Jahren Freihheitsstrafe
verurteilt, weil er eine Frau (33) sexuell missbraucht,
gewürgt und verletzt hatte. (Der 13., 13.10.1988) Wie der Fall eventuell in
einer höheren Instanz ausging, wissen wir nicht.
Feller, Anke, Weltmeisterin als Mitglied
der deutschen 4x400-Meter-Staffel in Athen.
Nacktmodell für „Playboy“. (1998)
Feltrinelli, Giangiacomo, Verleger.
„Sein Antiautoritarismus placierte ihn ... unter die Anarchisten.
Er begann die Siegreichen zu verabscheuen...“ Fidel Castro. Régis
Debray, Bolivien. (StZ 12.3.1970)
Ferdinand I., Kaiser, Schattenkaiser, “der
Gütige“, Sohn von Kaiser Franz I. und Schwager Napoleons, letzter gekrönter
König von Böhmen, Marionette in der Hand Metternichs, Sommer 1838
Huldigungsreise durch Tirol, belehnte auf Schloss
Tirol den Enkel Andreas Hofers, den erst fünfjährigen Andre von Hofer, mit dem
Sandwirtsgut in Passeier (Belehnung ging 1881 auf
Bruder Karl und 1887 auf dessen Sohn Leopold von Hofer über, 1887 an Tiroler
Adelsmatrikelstiftung), Privatier auf dem Hradschin. (Dolomiten, 8.7.2000, Othmar
Parteli)
Ferenczy, Josef von, Literaturfabrik FPA = Ferenczy Presse Agentur,
liefert Unterhaltung auch anrüchiger Art, z. B. „Sally Winter“ und Oswald Kolles Sexserie in der“Neuen
Revue“, „Das Lexikon der Erotik“ in „Jasmin“ (Süddeutsche Zeitung, 6.3.1971)
Feuerbach, Ludwig (1804 - 1872), wollte
zuerst evangelischer Geistlicher werden, Hegel-Schüler. Vernunft verdrängte
Theologie. Seine Doktorarbeit: "Über die eine, allgemeine, unendliche
Vernunft!" Für ihn war es eine "heilige Pflicht, das lichtscheue
Wesen der Religion ganz in die Gewalt der Vernunft zu bringen". Der Mensch
war für ihn der höchste Wert. "Der Mensch ist dem Menschen Gott."
Atheismus Grundlage für Selbstbefreiung. (Landolt 55) „Die sogenannten
Junghegelianer oder Linkshegelianer … wandten ihre geistigen Fähigkeiten an
eine radikale Religionskritik. Aus ihren Reihen kam Ludwig Feuerbach, der 1841
sein Buch „Wesen des Christentums“ veröffentlichte. Feuerbach war Theologe
gewesen… Unablässig schrieb er den Namen Gottes nieder, um ihn immer wieder
durchzustreichen. Er wollte mit fanatischem Eifer den Gottesglauben als
menschliche Täuschung, als Lug und Trug entlarven.“ (Alexander Evertz: „Wandel in Geheimnissen“,
Gedanken zum marxistischen Staatsatheismus, Deutschland-Journal, April 1978, Folge
4, Seite 20)
Fichte, Johann Gottlieb, Philosoph des
Deutschen Idealismus, *19.5.1762 in Rallmenau
(Oberlausitz). Professor in Jena. Dieses Amt legte er 1800 nieder. Man hatte
gegen ihn den Vorwurf des Atheismus erhoben, weil er Gott unpersönlich, das heißt
als moralische Weltordnung aufgefasst hatte. Schrift 1792 „Versucht einer Kritik aller
Offenbarung“ machte ihn berühmt. Der Lehrer der Vaterlandsliebe. + 29.1.1814 an
Nervenfieber mit 54 Jahren. (Deutsche Wochen-Zeitung, 8.3.1974, Robert Scholz)
Ein Vorbild an Volkstreue, Philosoph, Revolutionär, Patriot (Deutscher Anzeiger
oder NZ oder DWZ, 7.5.1982) Gestalt des Prometheus
Vorbild für die eigene Gottähnlichkeit (Landolt 56). Über seine Zugehörigkeit
zur Freimaurerei polemisiert Christian Jerrentrup („Einsicht“,
München,33. Jahrgang, Nr. 3,
April 2003) mit Johannes Rothkranz („Kyrie eleison“,
Jan.-März 2003, S. 79-128). Jerrentrup behauptet:
„Fichte trat am 4.7.1800 aus der Loge aus. ... Fichte wollte die Loge zum
Werkzeug der Wissenschaftslehre machen, was die Vernichtung der Idee der
Freimaurerei zur Folge gehabt hätte. Die Loge durchschaute das sofort...“
Dem ev. Konstanzer
Großdruckkalender vom 13.9.1990 (WEm) entnehmen wir
folgende Geschichte. Fichte sagte zu dem Berliner Armenfreund Hans Baron von Kottwitz (1757 – 1843): „Das Kind betet, der Mann will.“
Darauf erwiderte ihm Kottwitz: „Herr Professor, ich
habe sechshundert Leute zu versorgen und weiß oft nicht, woher das Brot für sie
nehmen. Da kenne ich nur ein Mittel: das Gebet zu meinem himmlischen Vater, und
das hat mir auch immer noch geholfen.“ Fichte schwieg eine Weile, seine Augen
füllten sich mit Tränen, und er sagte: „Ja, lieber Baron, dahin reicht meine
Philosophie nicht.“ Vor seinem Tode, im Jahre 1814 während der
Befreiungskriege, setzte Fichte den Baron zum Vormund seines Sohnes ein. Zitate
Fichtes:
Der
Mensch kann, was er soll; und wenn er sagt: ich kann nicht, so will er nicht.
Vollkommenheit ist das höchste, unerreichbare Ziel des Menschen;
Vervollkommnung ins Unendliche aber ist seine Bestimmung.
Vita activa: Handeln, handeln, das ist die Sache. Was hilft uns das bloße
Wissen?
Die Sinnlichkeit soll kultiviert werden; das ist das höchste und letzte, was
sich mit ihr vornehmen lässt.
Notwendig ist es nicht, in der verderbtesten Gesellschaft
mit verdorben zu werden.
Nur derjenige ist frei, der alles um sich herum frei machen will.
Alle Kraft des Menschen wird erworben durch Kampf mit sich selbst und
Überwindung seiner selbst.
Nicht die Gewalt der Arme, noch die Tüchtigkeit der Waffen, sondern die Kraft
des Gemütes ist es, welche Siege erkämpft.
Ehre, dem Ehre gebührt; Gerechtigkeit jedem.
Je mehr ich handle, desto glücklicher scheine ich mir.
Fischer, Ernst, Austromarxist,
Redakteur der Wiener Arbeiter-Zeitung, Flucht in Sowjetunion, Minister in der
1. österreichischen Koalitionsregierung 1945, Litertaturkritiker,
Bühnendichter, gegen Moskauer Gleichschaltung, ausgestoßen aus der
Kommunistischen Partei (Süddeutsche Zeitung, 16.10.1969)
Fischer, Joschka, aus Gerabronn/Hohenlohe,
einer der Führer der deutschen Grünen, die früher für Frieden und gegen Gewalt
(schon in der Kindererziehung) eintraten, sagte zur Rechtfertigung eines von
ihm gebilligten Nato-Militärschlags gegen Serbien wegen der Unterdrückung der
Kosovo-Albaner: "Ohne Androhung von Gewalt wäre die jetzt gefundene
politische Lösung nicht möglich gewesen." PDS-Gruppenchef Gregor Gysi warf
ihm vor, er habe vor vier Jahren noch ganz anders geredet. (Südwestpresse
17.10.1998). Vierte Eheschließung des 51jährigen am 17.4.1999 mit der 29jährigen
Nicola Leske in Frankfurt. Ab 1968 Mitglied der
Gruppe „Revolutionärer Kampf“ (RK) , bei Demonstrationen und Straßenschlachten.
Chef einer Frankfurter Straßenkämpferbande mit dem Namen „Proletarische Union
Terror und Zerstörung“. Kommentator Florian Stumfall:
„Das hat aber bislang nichts ausgemacht. Schließlich verzeiht man dem
seinerzeit fast 30jährigen diese Dinge als Jugendsünde.“ (D 20.2.2001) Richtig,
wir schließen uns an. „Schlechter sieht die Sache jedoch im Hinblick auf
die ehemalige Terroristin Schiller aus, die er angeblich gar nicht gekannt
hatte ... Falschaussage... jetzt erinnert sich eine ehemalige Genossin, dass Fischer als prominenter Gast bei einer PLO-Versammlung
(1969) in Algier dabei war, bei der die Vernichtung Israels ausgerufen wurde.
... außerdem, so Staatsminister Vollmer, sei in Algier Cohn-Bendit, der
französische EP-Abgeordnete der Grünen, dabeigewesen, ein alter Kumpel Fischers
und selbst Jude, und daher habe Arafat sicher nichts Unfreundliches gegen
Israel gesagt.“ (ebenda) „Das Haus Bornheimer Landstraße 64 im Frankfurter
Nordend, in dem damals Fischer und Cohn-Bendit lebten, galt als Anlaufstelle
der Frankfurter Sponti-Szene. Im Frühjahr 1973 hielt sich hier kurzzeitig die
zuvor aus dem Gefängnis entlassene RAF-Terroristin Margrit Schiller auf.“ (D
20.2.2001) Da finden wir nun auch nichts besonders Schlimmes daran. Warum
soll man nicht einem entlassenen Gefangenen eine Chance geben? Als grüner Außenminister sehr amerikafreundlich, siehe 0I5 unter 22.2.2001. Nuove
accuse dall´ex marito di Ulrike Meinhof, Klaus Rainer Roehl: „Il gruppo di Fischer
era antisemita”. “I cosidetti speculatori edilizi
contro cui l´ultrasinistra
lottava occupando gli immobili”, afferma Roehl,
“erano ebrei tedeschi o cittadini israeliani. Tra loro figuravano
Ignatz Bubis, … Michael Friedman, attuale numero
due degli ebrei di Germania, Abraham Markiewicz,
Simon Preisler, Fischel Neufeld”, scrive sulla Neue
Revue. (la Repubblica, Roma,
10.1.2001, p. 7) - Ehrendoktor der
Universität Haifa. Grund: sein “determined struggle against racism and anti-semitism”
(29.5.2002).
Fischer, O. W.,
Schauspieler. „Frauenheld“, viele Affären, obwohl seine Frau Nanni schwer
krank war
Flaubert, Gustave, französischer Skandalautor
aus Rouen in der Normandie. Seine Großmutter war die Freundin der Charlotte Corday, die mit Messern umzugehen verstand, als sie Marat ermordete. Gustave entstammte einer Dynastie von
Ärzten, idie das Skalpell zu handhaben wussten. Beginnt, die Bourgeoisie zu hassen. Er legt sein
Herz in die Kunst. „Verzweiflung ist mein normaler Zustand. Ich bin von Natur
aus nicht fröhlich. Possenhaft und obszön soviel du willst, aber immer finster,
kurz, das Leben geht mir herzlich auf die Nerven. Da hast du mein
Glaubensbekenntnis.“ Prozeß wegen „Madame Bovary“, dem „Hohenlied
des Ehebruchs“. (Stuttgarter Zeitung, die Brücke zur Welt, 11.12.1971,
Friedrich Hagen) „Imputato Flaubert, lei offende la pubblica morale”. I
documenti del processo per “Madame Bovary”. (Corriere della Sera, 23.4.1978)
Flaxman, John
englischer Bildhauer und Zeichner, geboren 1755, gestorben 1826.
Zeichnungen zu Dantes „Inferno“.
Fleming, Ian, Schöpfer von James Bond 007,
ein „amoralisch-arroganter Held“ (Der Spiegel, ohne Datum, vermutlich siebziger
Jahre). Sohn eines Millionärs, Absolvent von Eton und Sandhurst,
Multitalent. Geheimdienstoffizier. Baut im Kalten Krieg unter dem Tarnnamen
Mercury-Nachrichtenagentur ein Agentennetz auf. Um den Sowjets gegenüber
Harmlosigkeit vorzutäuschen, schrieb er Spionageromane, die niemand ernst
nehmen konnte. Aus einer Weinlaune heraus porträtierte er dabei seinen Freund
aus Kindertagen und Geheimdienstkollegen Ivar Bryce
und nannte ihn James Bond. Der erste Roman „Casino Royale“ erschien 1953. Bryce Sohn reicher Eltern, Playboy. Kult mit der Gewalt,
Storys sind grauenvoll und unwahrscheinlich. Es sind spannungsgeladene böse
Märchen für Erwachsene. Ihre Verführung liegt darin, dass
sie auf die Abenteuerlust des Lesers zielen und ihm Identifikation mit James
Bond suggerieren. (nach D 27.5.1988 dpa Eleonore Bauer) 13. und letzter
James-Bond-Roman „The Man with
the Golden Gun“. + 1964 auf
Jamaika. Fleming überlistete auch Rudolf Hess, wie wir einer
UPI-Reportage aus London entnehmen, die im „Herald Examiner“,
Los Angeles, vom 15.9.1969 erschienen ist:
The man who created James Bond also
laid a plot that brought Nazi Deputy Fuehrer Rudolf Hess flying into allied
captivity during World War II. In a New history of Britain´s
secret service, author Richard Deacon says the late Ian Fleming hatched his
Hess plot while serving in wartime in naval intelligence. … May 10, 1941, … Hess stole a Messerschmitt 109 and flew to
Flex, Walter, Kriegsdichter des Ersten
Weltkrieges. „Der Wanderer zwischen beiden Welten“. Kompanieführer, gefallen am
15.10.1917. ... hatte sein junges Leben nach den sittlichen Gesetzen erfüllt,
die er sich selber gegeben hatte. In seinem letzten Brief schrieb er: „Ich habe
das unruhige, innere Gewissen, daß alles, was mit uns geschieht und geschehen
kann, Teil einer lebendigen Entwicklung ist, über die nichts Totes Macht hat.“
Der junge Offizier ließ an seinen Glauben so wenig rühren wie an sein Portepee.
Seine Glauben und seine Ehre, das gehörte zusammen. (D 22.7.1987, E. J., BRG)
Fliege, Jürgen (53), TV-Talkmaster und
Pfarrer, trennt sich nach 19 Jahren Ehe von seiner Frau Ulrike Schiller (51).
Kinder 15 und 13 Jahre alt. (D 8.6.2000)
Flint, Larry, US-Pornokönig, Besitzer
des Pornographie-Konzerns "Hustler"
(abscheuliche Darstellungen in Sex-Magazin und im Internet), seit Attentat von
1978 gelähmt. Im Zuge seiner Kampagne für Präsident Bill Clinton attackiert er
den zum Parlamentspräsidenten designierten republikanischen Abgeordneten Bob
Livingstons wegen Ehebruchs sowie den konservativen republikanischen
Abgeordneten des Repräsentantenhauses Bob Barr, einen
Abtreibungsgegner; auch dieser habe eine außereheliche Affäre gehabt. In einem
Inserat der "Washington Post" hatte er bis zu einer Million Dollar
für Informationen über Seitensprünge von Kongreßabgeordneten angeboten.
(14.1.1999 AP) Flint hat am 20.6.1998 in seinem Haus in Los Angeles zum viertenmal eine Ehe geschlossen, und zwar mit Elizabeth
Barrios. Zugegen war Courtney Love, der eine Rolle in Milos Formans Film über
Flint spielt. (Pressemeldungen 24.6.1998) Im Film "The
People vs. Larry Flint" läßt er sich als Verteidiger des "First Amendment" der US-Verfassung feiern. Tochter Tonya Flynt-Veja sagte, ihr Vater
leide unter "schweren Persönlichkeitsstörungen" (14.1.1999)
Fo, Dario, antichristlicher
italienischer Dramatiker, erhielt 1997 Literatur-Nobelpreis, eine Wahl, die der
´"L´Osservatore Romano" als "jenseits
jeglicher Vorstellungskraft" bezeichnete.
Folkerts, Ulrike, Schauspielerin
("Tatort") freut sich, daß ihr Bekenntnis zur Homosexualität anderen
Frauen Mut macht, sagte sie und verwies auf andere prominente Lesben wie Hella
von Sinnen und Maren Kroymann. (10.5.2000)
Fontane, Theodor
“Theodor Fontane war trotz seines Humors dem Pessimismus gegenüber
widerstandslos, weil er die Ewigkeitshoffnung aufgegeben hatte.“ (Alexander Evertz: „Wandel in Geheimnissen“,
Gedanken zum marxistischen Staatsatheismus, Deutschland-Journal, April 1978,
Folge 4, Seite 20)
Frankl, Viktor E., #29 Begründer der
Logotherapie = Suche nach dem Sinn, besonders nach dem letzten Sinn: dem
Über-Sinn. "Die Logotherapie kennt dieser aber nicht, ja sie behauptet,
daß er für alle Menschen absolut unerreichbar ist, obwohl er sich in der einzig
wahren Religion, d.h. in der einen katholischen Kirche (Anm.: katholisch
heißt allgemein), offenbart: der ewige Logos Jesus Christus (Anm: das griechische Logos heißt Wort, Rede, Denken,
Vernunft). Er ist der Sinn und der Über-Sinn unseres Lebens, er ist unser
Leben und Über-Leben. (Manfred Adler: Vom Sinn und Ziel unseres Lebens,
Miriam-Verlag Jestetten 1984, S. 189) "Der Glaube an Gott wird ersetzt
durch den Glauben an den Sinn. Der Sinn ist also in der Logotherapie ... an die
Stelle Gottes getreten und erfüllt nun die gleiche Aufgabe wie etwa der
"Allmächtige Baumeister aller Welten" in der Freimaurerei. ... Damit
entpuppt sich die Logotherapie als Religion für alle, die sich nicht in ,konfessioneller Engstirnigkeit' zu einer bestimmten
Religion, vor allem nicht zu "wahren Religion'" bekennen wollen. Hier
zeigt die scheinbar glaubensneutrale und angeblich tolerante Logotherapie ihr
unverhülltes unchristliches und antichristliches Gesicht, wie die folgenden
Sätze aus dem religiösen Credo V. E. Frankls
beweisen: ,Unsere Auffassung von Religion hat nur noch herzlich wenig zu tun
mit konfessioneller Engstirnigkeit und deren Folge, religiöser Kurzsichtigkeit,
die in Gott anscheinend ein Wesen sieht, das im Grunde nur auf eines aus ist,
und das ist: daß eine möglichst große Zahl von Leuten an ihn glaubt...'"
(Manfred Adler S. 190) "Fragen wir nun weiter, was der letzte Sinn oder der
Über-sinn sei, worin er bestehe, was er bedeute oder
beinhalte, dann werden wir von V. E. Frankl und
seinen Anhängern enttäuscht. Ihre Antwort lautet schlicht: Wir wissen es nicht.
Ihr Glaube ist also nur scheinbar positiv... In Wirklichkeit ist der logotherapeutische
Glaube ein negativer Glaube, ein Nichts-Wissen. Die Logotherapie glaubt zwar an
einen letzten Sinn, aber sie weiß nicht, was sie glaubt. Wir nennen das
Agnostizismus. Die Agnostiker sind keine Atheisten..., sondern Menschen, die es
entweder offenlassen, ob es ein göttliches Wesen überhaupt gibt, oder, wenn sie
an irgendeine Gottheit glauben, doch der Auffassung sind, daß diese Gottheit
und ihre Absichten und Pläne für uns nicht erkennbar und wissbar
sind." (Manfred Adler S. 193)
Franklin, Benjamin, brachte als Gesandter
in Paris ein Militärbündnis mit Frankreich zustande. Daraufhin Sieg Washingtons
über die Engländer. (Roman Landolt: Das Spiel mit dem Feuer der neuen
Weltordnung, 1999, Verax Verlag, CH-7537 Müstair/GR, S. 40)
Freud, Sigmund, Psychiater
, Begründer der Psychoanalyse 8#39 Psychoanalyse widerlegt von Hans
Jürgen Eysenck
Friedrich II. von Preußen, Vorläufer des
Antichrist (laut Egon von Petersdorff: Dämonologie, Christiana-Verlag Stein am Rhein 1992, Seite
418)
Frisch, Max, Schweizer Schriftsteller,
teilte Weltanschauung des atheistischen Philosophen Epikur (Roman Landolt)
Fröhlich, Gustav, Schauspieler Baarova
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