ETIKA

PERSONEN: K

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11.2.2012. Auch UNIX

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Kafka, Franz, 1883 – 1924. In Prag als Sohn deutsch-jüdischer Eltern geboren. Erkrankte 1917 an Tuberkulose. Angst und Grauen sind der Tenor seines Werks... grauenhaft-groteske Traumwelt, in die der Leser hineingezogen wird. (Die schönsten Kurzgeschichten aus aller Welt, Ein Reader´s Digest Buch, Verlag Das Beste, Stuttgart 1974, S. 995)

Kane, Sarah, 28, britische Theaterautorin, beging Selbstmord mit Tabletten. Horror prägte ihre Werke. Vergewaltigungen, Morde und Zerstückelungen waren in dem Stück "Gesäubert" zu sehen. (Zeitungsmeldungen vom 23.2.1999 dpa)

Kant, Immanuel, Philosoph, 1724 - 12.2.1804. Drei Ideen: Gott - Freiheit - Unsterblichkeit. Kategorischer Imperativ: "Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde." "Kant hat den Begriff der Pflicht, die absolute Geltung des Sittengesetzes für die Weltauffassung an die erste Stelle gerückt." (Albert Schweitzer: Die Philosophie und die allgemeine Bildung im 19. Jahrhundert, 1900) "Den Geist der Kantischen Ethik kann man vielleicht in die Worte zusammenfassen: Wage es, frei zu sein, und achte und beschütze die Freiheit aller anderen." (Karl Popper, Stuttgarter Zeitung, 20.4.1974) Kalender

Karl der Große, im Jahr 800 zum Kaiser gekrönt, in Aachen, das 600 Jahre die Krönungsstadt der deutschen Könige war. "Er hatte die Vision eines Europa, das seine geistigen Grundlagen in den christlichen Wurzeln, im Erbe der antiken römisch-griechischen Kultur und in der Lebensart germanischer Völker hatte." Karls Kriege waren grausam, der Vorwurf "Sachsenschlächter" ist bis heute bekannt geblieben. Nicht ohne Grund wird darauf hingewiesen, daß Karls persönlicher Lebenswandel nach der Gründung der Römischen Ritenkongregation im Jahr 1588 wohl nicht mehr den Ansprüchen für eine Heiligsprechung genügt: Vier Ehen und zumindest sechs weitere Konkubinate sind überliefert. Das ist schon viel für einen weltlichen Imperator, aber erst recht für das Ideal eines christlichen Herrschers, zu dem Karl nach seiner durch Kaiser Barbarossa veranlaßten Heiligsprechung im Jahr 1165 erklärt wurde. (Waldemar Ritter, Aachen, in den Dolomiten vom 4.3.2000)

Karl V., Kaiser aus dem Hause Habsburg, * 24.2.1500 in Gent in Flandern. Mit 16 Jahren Herrscher der Niederlande und König von Spanien. Am 28. Juni 1519 in Frankfurt am Main zum Kaiser gewählt und am 23. Oktober 1519 in Aachen zum römisch-deutschen Kaiser gekrönt. Mit 19 der mächtigste Herrscher der Welt. Er regierte weite Teile Europas sowie Mittel- und Südamerikas. Verhängte am 8. Mai 1521 die Reichsacht über Martin Luther. In seinem Reich ging die Sonne nie unter. Wegen der drohenden Türkengefahr sicherte er den Protestanten mit dem Nürnberger Religionsfrieden am 23. 7. 1532 die freie Religionsausübung zu. Fürstenverschwörung 1551 aufgrund der Gefangenhaltung protestantischer Fürsten und der Stationierung spanischer Truppen im Reich. Reichstag von Augsburg 1555 beschließt den Grundsatz "Cuius regio, eius religio" (wessen Land, dessen Religion). Damit war Kampf gegen Protestantismus verspielt, die Glaubensspaltung besiegelt. Mit 55 ein gebrochener Mann. Gicht. Lebensabend neben dem Kloster San Jeronimo de Yuste. Dort + 21.9.1558. Unter dem Hochaltar beigesetzt neben seiner Gattin Isabella, Infantin von Portugal, die 19 Jahre zuvor mit 36 Jahren verstorben war. Später auf Veranlassung von Sohn Philipp II. ("Felipe segundo") in das von diesem erbaute Monasterio de San Lorenzo de el Escorial nördlich von Madrid überführt.(Dolomiten 8.3.2000, Othmar Parteli)

Keller, Gottfried
„Gottfried Keller hörte 1848 in Heidelberg Feuerbachs Vorlesungen und machte daraufhin ,mit all seinen bisherigen religiösen Vorstellungen tabula rasa’.“ (Alexander Evertz: „Wandel in Geheimnissen“, Gedanken zum marxistischen Staatsatheismus, Deutschland-Journal, April 1978, Folge 4, Seite 20)

Kempa, Bernhard, Interview mit dem Handball-Idol (78): Mein liebster Ort ist... zu Hause bei meiner Familie. Kraft gibt mir ... meine Familie und Sporterfolge. Ich glaube an ... Gott und das Gute im Menschen. Familie bedeutet für mich ... alles. Ich würde am liebsten aus der Welt schaffen ... Haß und Brutalität. - Errang als Spieler und Trainer von Frisch auf Göppingen die Deutsche Meisterschaft. Der Kempa-Trick wird heute auf der ganzen Welt gespielt. Der ehemalige Sportpädagoge ist verheiratet, hat einen Sohn und lebt in Bad Boll. (NWZ 23.4.1999)

Kennedy, John F., US-Präsident, notorischer Ehebrecher, empfing zahlreiche Geliebte im Weißen Haus. Bekannt ist die Affäre mit M. Monroe, die dann Selbstmord beging. - Nel 1960 John Kennedy avrebbe battuto Nixon con l´appoggio dei boss. "JFK eletto grazie a Sinatra". È vero che Frank Sinatra chiese e ottenne l´aiuto della mafia per fare vincere le elezione al presidente John Kennedy nel ´60. Lo conferma la terza figlia del cantante Tina, in un intervista a 60 minutes, il celebre programma giornalistico della Cbs. (Corriere della Sera, Milano, 8.10.2000, Esteri, p. 13) Marlene Dietrich. Auch JFK hatte wie Clinton eine „Sex-Praktikantin“. Mimi Alford (69) beschreibt in ihrem Buch „Once Upon a Time: My Affair with John f. Kennedy and the Aftermath”, wie sie als Teenager und Jungfrau verführt wurde. Die Praktikantin im Weißen Haus kam sogar Kennedys Wunsch nach, sich auf Geschlechtsakte mit einigen seiner Freunde einzulassen. (NWZ 9.2.2012 Peter De Thier) Welches Schwein war doch dieser US-Präsident, den die Konservativen und Kalten Krieger noch immer anhimmeln!

Kennedy Robert, US-Präsident, jüngerer Bruder von John F. Der "Corriere della Sera" berichtete: "Die Schauspielerin Marilyn Monroe wurde ermordet, weil sie gedroht hatte, der Welt erschütternde Staatsgeheimnisse und die Liebesaffäre mit John Kennedy und dem Bruder Robert zu enthüllen." Titel: "Un´iniezione uccise Marilyn" - un libro sostiene: Bob Kennedy diede l órdine e assistette alla morte". Quelle: neue Biographien von Donald H. Wolfe und David Heymann. Darin heißt es, M. M. wollte ihr Tagebuch nicht herausgeben. In der Nacht des "Selbstmordes" hätten Mikrofone einen wütenden Streit zwischen der Monroe und Bob Kennedy aufgefangen. "Ich fühle mich benutzt und weggeworfen wie ein Stück Fleisch", hätte sie geschrien.In dem Tagebuch, das Robert unbedingt haben wollte, hätten Einzelheiten des "menage à trois" sowie der ihr von den beiden enthüllten Geheimnisse gestanden, so ein US-Regierungsplan, mithilfe der Mafia Castro umzubringen, bevorstehende Atomtests und die Verbindungen zwischen ihrem Freund Sinatra und der Cosa nostra. Die Polizei hatte aus den neben der Leiche liegenden Schachteln den Schluß gezogen, sie habe 72 Schlafmitteltabletten geschluckt. Dr. Thomas Noguchi hätte aber bei der Autopsie Schlafmittel nicht im Magen, sondern im Blut gefunden. Wolfe ist sich sicher: "Marilyn wurde mit einer tödlichen Injektion zum Schweigen gebracht." (Corriere della Sera, 19.10.1998) - Jackie l´arrampicatrice. La biografa: "Si consolò con il cognato Bob". Sarah Bedford: "La first lady sapeva tutto delle amanti del marito". (la Repubblica, Roma, 18.10.2000, p. 21)

Kerschbaumer, Sepp
Südtiroler Freiheitskämpfer. Leben , Gedenkfeier am 40. Todestag in St. Pauls

King, Martin Luther, amerikanischer Bürgerrechtler Leben

Kleist, Heinrich von. Geb. 18.10.1977 in Frankfurt an der Oder, alte preußische Offiziersfamilie. Abgebrochenes Studium, Bauer, lernt Goethe und Schiller kennen, in Königsberg angestellt, von Franzosen als Spion verhaftet. Beziehungen scheitern. „Das Erdbeben in Chili“ und „Die Verlobung in St. Domingo“ erscheinen in seinen beiden letzten Lebensjahren. Die hier zitierte Kurzbiographie aus dem betreffenden Leseheft für den Literaturunterricht aus dem Schulbuchverlag Ernst Klett, Stuttgart, 1994, S. 74f. schließt wie folgt: „Am 20. November 1811 fährt Kleist mit der kranken, ebenfalls lebensmüden Henriette Vogel mach Stimmings Krug am Kleinen Wannsee in Berlin. Am 21. November erschießt Kleist gegen vier Uhr nachmittags … erst Henriette Vogel und dann sich selbst.“ Aus den Fehlschlägen lernt man nichts, stand einmal in einer spanischen Zeitung. Was soll man also von Kleist lernen? Rezensionen:
Das Erdbeben in Chili: Tragische Geschichte zweier zum Tod Verurteilter, macht depressiv. Die Verlobung in St. Domingo: Als die Neger die Weißen niedermetzelten – blutrünstige Geschichte, die zwar erschüttert, aber nicht erbaut. Besser liest man englische Romantiker, wenn man sich unterhalten will.

Kolbe, P. Maximilian, Franziskanerpater 3#21 (+ in Auschwitz)

Konstantin, Kaiser, den Sieg 312 über Maxentius schrieb er dem Christengott zu, und aufgrund eines Traumgesichts ließ er das "himmlische Zeichen Gottes" auf den Schildern der Soldaten anbringen, nämlich das Christusmonogramm XP: X = Chi (Lautwert ch), P = Rho (Lautwert r), zusammen CHR(Istus). 313: Das von K. erlassene Duldungsedikt von Mailand bringt den Christen die freie Religionsausübung. Aus: Roman Landolt: Das Spiel mit dem Feuer der neuen Weltordnung, 1999, S. 15, Verax Verlag, CH-7537 Müstair/GR

Konstanzer, Eberhard, Dr., † Januar 2004 mit 61 Jahren, Chefredakteur der Hohenzollerischen Zeitung, Hechingen. Wir haben ihm viel zu verdanken, und er war uns ein guter Lehrmeister. R. I. P.

Kubrick, Stanley, US-Regisseur, gestorben am 7.3.1999 mit 70 Jahren auf seinem Gut in der Grafschaft Hertforshire (GB). "Spartacus", "Lolita" (mit der Verfilmung von Vladimir Nabokovs Roman die Verführung Minderjähriger salonreif gemacht), "Clockwork Orange" (Gefahr der Nachahmung von Gewalt, Vergewaltigung), "Eyes Wide Shut" (Erotik-Thriller), "Shining" (Gruselfilm), "2001: A Space Odyssey", "Barry Lyndon".. Geboren am 26. Juli 1928 in N. Y. Bronx als Sohn eines jüdischen Chirurgen. Dreimal verheiratet, drei Töchter. Acht Oscars. "La Repubblica", Roma, (venerdi, 12.?3.1999): Le tv Usa hanno trasmesso il trailer di "Eyes Wide Shut" censurato. Polemiche in Italia per la sequenza erotica in onda ieri nei tg. Le sequenze erotiche integrali, con Tom Cruise e Nicole Kidman nudi che si baciano e si toccano davanti allo specchio, ha sctenato una serie di reazione indignate. L´Associazione dei genitori cattolici ha già annunciato un esposto al garante.

Küng, Hans, modernistischer katholischer Theologe, hoch geehrt unter den Menschen, erhält auf der Wartburg bei Eisenach den Preis "Das unerschrockene Wort" von zwölf deutschen Lutherstädten, weil er sich "den Mut zum freien, unerschrockenen Wort bewahrt" hat. In ungewollter Ironie stellt die Südwestpresse das Zitat des Tages daneben: "Das muß jetzt durchgestanden werden" - der katholische Theologe Hans Küng zu den (von ihm befürworteten) Nato-Luftangriffen in Jugoslawien. (19.4.1999) - "... da gibt es in der deutschen Stadt Tübingen einen Professor der Theologie, der in diesen Tagen des Atomzeitalters berühmt ist, weil er Bücher mit den Fragezeichen schweibt wie etwa "Existiert Gott?" oder "Ewiges Leben?" oder "Unfehlbar?" Er spricht dem Herrn Papst jene Unfehlbarkeit ab, die er für sich selbst beansprucht. Um bei den Fragezeichen zu bleiben: Ist es nicht merkwürdig, daß Bruder Wladimir Solowjew vor hundert Jahren gesagt hat, daß dem Antichrist ein Ehrendoktor der Universität Tübingen verliehen werde? Die Fragezeichen sind die Angelhaken des Teufels." (Max Thürkauf, Franziskus im Atomzeitalter, Verax Verlag CH-7537 Müstair / GR, 1999, Seite 129)

Kyber, Manfred, Schriftsteller, Tierfreund, leider esoterisch geprägt. Kalender.
Manfred-Kyber-Gesellschaft e. V. Sitz Löwenstein. Geschäftsstelle: Peter Götz, Giebelstr. 55, D-70499 Stuttgart. 

Heilig, Selige, Gerechte