ETIKA 22L

PERSONEN: L

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23.4.2015

Index Personen A- Z

Lechner, Rainer, Journalist, Schriftsteller, Dichter

Le Fort, Gertrud von
* 11.10.1876 in Minden (Westfalen), stammt aus Hugenottenfamilie, Vater war preußischer Oberst. Aufgewachsen am Müritzsee in Mecklenburg. 1926 konvertiert zur katholischen Kirche. + 1.11.11971 in Oberstdorf. Vereinigung der getrennten Bekenntnisse (am Schluss von 15OE0)

Lenin (1870 - 1924), Führer der kommunistischen Revolution, funktionierte ab 1917 Russland zu einem menschlichen Grossraumlabor, einem schrecklichen, riesigen Konzentrationslager um. Der "neue russische Mensch" sollte nur noch im atheistischen Sinn erzogen werden. Lenin: "Mir ist lieber ein Millionär oder Kapitalist, der Gott verneint, als ein Bauer oder Arbeiter, der an Gott glaubt." - Lenin über die Wirkung der Musik: "Ich kenne nichts Schöneres als die "Appassionata" (von Beethoven) und könnte sie jeden Tag hören. Eine wunderbare, nicht mehr menschliche Musik! Ich denke immer mit vielleicht naivem, kindlichem Stolz: daß Menschen solche Wunder schaffen können!" Dann jedoch, erzählte Gorki, kniff Lenin die Augen zusammen, lächelte und setzte unfroh hinzu: "Aber allzuoft kann ich diese Musik doch nicht hören. Sie wirkt auf die Nerven, man möchte liebe Dummheiten reden und Menschen den Kopf streicheln - die Hand wird einem sonst abgebissen. Schlagen muß man auf die Köpfe, unbarmherzig schlagen - obwohl wir im Ideal gegen jede Vergewaltigung der Menschen sind. Hm, hm, hm - unser Amt ist höllisch schwer." ("Lenin", Rowohlt Bildmonographien)

Lenins schreckliches Ende
Lenin, der bekannte Gottesleugner und Organisator des russischen Kommunismus
kämpfte gegen die Religion und bestritt die Existenz der unsterblichen Seele. Sein Tod wurde von der sowjetischen Regierung verheimlicht. Das klägliche Ende des Mannes, der sechs Jahre hindurch ein Sechstel der Welt unterdrückte und die Fackel des Aufruhrs in fast alle Staaten der Welt geschleudert hatte, sollte nicht bekannt werden. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kam schließlich die Wahrheit ans Licht.

 

Infolge einer unheilbaren Krankheit, deren besonderer Charakter für niemand ein Geheimnis war, verlor Lenin achtzehn Monate vor seinem Ableben den Verstand. Da dieser Umstand keine gute Reklame für sein System war, wurde er dem Volke monatelang verschwiegen. Erst nach Feststellung des unheilbaren Charakters der Krankheit durch berühmte deutsche Kapazitäten entschloß sich die Sowjetregierung, den hoffnungslosen Zustand des Schöpfers des Bolschewismus zuzugeben. Man tat das äußerst vorsichtig und gab als Krankheitsursache Überarbeitung an. Lenin verbrachte ganze Tage unter Wimmern und Weinen im Bett oder im Rollstuhl. Nachts hörte man ein schreckliches Geheul, das die Wachhunde so aufregte, daß sie mitheulten. Sogar die Hunde in den Nachbarorten wurden davon angesteckt und das Echo dieses unheimlichen Konzertes reichte bis in das nahe Moskau.

 

Da brachte man die Tiere um und das Dorf Gorki, in das man den todgeweihten Diktator verbannt hatte, sah aus wie eine belagerte Festung. Die GPU patrouillierte Tag und Nacht mit aufgepflanzten Bajonetten um das Schloß, zu dem nur Personen mit einem Sonderausweis des Ratsvorsitzenden und des GPU-Chefs zugelassen wurden. Seit die Ärzte den Kranken als unheilbar erklärt hatten, hielten sich die Genossen zurück und Lenin wurde nur noch von seiner Frau, der "Krupskaja" und von zwei Pflegerinnen betreut. Er erkannte niemand. Sein Leib begann schon drei Monate vor dem Tode zu verwesen. Die größten Leuchten der Wissenschaft konnten diesen Vorgang nicht aufhalten. Schließlich wurde er nur noch von Schwestern betreut, die in einem noch nicht liquidierten Kloster bei Moskau stationiert waren. Am 21. Januar 1924 war Lenins Leben erloschen. Deutsche Spezialisten hatten die delikate Aufgabe, seinen bereits verfallenden Leichnam einzubalsamieren.
(Aus: „Und Gott sagt basta“ von G. Pasquali S.S.P.)

Lesseps, Ferdinand von, Schwindler, siehe Negrelli

Liliencron, Detlev von, Dichter. #39 * 3.6.1844 zu Kiel.
“Detlev von Liliencron bekannte: „Ich habe Gott gesucht, aber ich fand ihn nicht. Alles Leben ist Lüge.“
(Alexander Evertz: „Wandel in Geheimnissen“, Gedanken zum marxistischen Staatsatheismus, Deutschland-Journal, April 1978, Folge 4, Seite 20)

Vernichtende Kritik in "Der Gral", Monatschrift für schöne Literatur, Herausgeber Franz Eichert, Wien, Verlag T. Alber, Ravensburg, 3. Jahrgang, 1. Heft, 15. Oktober 1908, Seiten 23 - 31: Von B. Stein. Schelte man doch nicht den Dichter, / Wenn er auch zuweilen sinkt / Und wie anderes Gelichter / Aus des Lebens Pfütze trinkt. Eine so große Nachsicht, wie F. v. Saar in diesen Versen, die er für die dichterische Spende zum 60. Geburtstage Liliencrons beigesteuert hat, bekundet, können wir einem Dichter nicht gewähren. Wir können die Verhimmelung Liliencrons nicht mitmachen. ... Er ist der geborene Erbe Stormschen Geistes. ...An Kraft und Anschaulichkeit steht Liliencron groß da, aber an Tiefe, seelischem Gehalt, an Vornehmheit und echter Größe wird er von manchem übertroffen. So stark sein Talent ist, so begrenzt ist es. ... Ein poetisches Genie ist Liliencron deshalb nicht, weil sein Ideenkreis zu eng ist, weil ihm allgemeine Menschheitsgedanken ohne Rücksicht auf das eigene persönliche Erleben selten kommen. Auch die sozialen Fragen berührt er kaum. ... Ohne Bedenken ... ist er Genußmensch und Lebenskünstler. Und dieser Genußsucht gibt er so offenherzig Ausdruck ..., daß er den Eindruck hervorrufen muß, er habe absichtlich die bestehenden Sittlichkeitsgesetze ignoriert. ... da ihm die freie Liebe verdacht wird, so macht er vor der sozialen Seite der Frage fest die Augen zu und nimmt sich vor, die Moralprediger erst recht zu ärgern. Diese Lebensauffassung, die im Lebensgenuß wurzelt und gipfelt, durchzieht seine ganze Poesie. ... Als Herren- und Genußmensch ... verfiel er in ein gewisses Naturburschentum, vertritt aber nur unbewußt Nietzsches Ideen und wird so der naive Repräsentant der modernen Lebensauffassung. ...In den späteren Dichtungen zeigt sich ein Sinken seiner starken Begabung ... Er wurde immer wahlloser in seinen Stoffen, begann sein Talent völlig zu entweihen und wurde immer mehr der Verherrlicher der unbedeutendsten Sinnlichkeit. ...Von der Kneipen- und Bordell-Atmosphäre wendet man sich mit Ekel ab... Seinem Charakter getreu, dem jede Grübelei fremd ist, bildet für Liliencron die Liebe kein Problem, dem weite und tiefe Grenzen gesteckt sind; mit oberflächlicher Leichtfertigkeit behandelt er die "süße Eselei", Liebe genannt, darum tragen seine Liebeslieder in Form und Inhalt einen flatterhaften, burschikosen Zug und zeigen den Dichter als Don Juan. Die Freude an Weib und Liebe zeigt sich bei ihm zu derb und persönlich und steht dem alternden Dichter wenig an. In dieser Hinsicht urteilt Grotthuß zutreffend: "Der echte Humorist erzählt mit ernstem Gesicht , - die anderen lachen. Bei Liliencron ist es manchmal umgekehrt. Er selbst lacht, und die Zuhörer verharren in peinlichem, frostig-ernstem Schweigen." ... Des Dichters Mangel an Menschenkenntnis bekunden hauptsächlich seine Frauengestalten. Über die Stunde der Leidenschaft hinaus weiß er mit ihnen nichts anzufangen; er langweilt sich bei ihnen, weil ihm ihr Seelenleben verschlossen ist.

Lind, Hera (42) (Herlind Wartenberg), Bestsellerautorin, TV-Moderatorin, Sängerin. Trennt sich nach 13 Jahren von ihrem Lebensgefährten Ulrich Heidenreich und will österreichischen Hotelier Engelbert Lainer (44) als "Liebe ihres Lebens" heiraten. "Auf ihn habe ich 42 Jahre gewartet." Ihre Kinder sind zwischen zwei und elf Jahren alt. Dazu der klassische Satz der berühmten Schriftstellerin: "Unsere ehemaligen Partner und unsere Kinder wissen um unsere Liebe, sie haben sehr verständnisvoll reagiert". (Pressemeldung 11.4.2000) Ein Kind mit zwei Jahren hat auf die Trennung von der Mutter sehr verständnisvoll reagiert? So einen Satz kann man nur einem total verblödeten Volk wie den Deutschen hinwerfen. Aber diese Prominente belügt sich selbst, wie das meiste Lüge ist, was aus dem Bildschirm kommt. Nebenbei gesagt, wie wird da erst Hera Linds schriftstellerisches Werk aussehen, ihre Bestseller?

Linné, Karl von, Begründer der modernen Botanik, 1707 - 1778, Schwede: "Den ewigen, unendlichen, allwissenden und allmächtigen Gott habe ich vorüberziehen sehen, und bin vor Ehrfurcht in die Knie gesunken."

Livingston, Bob, designierter Präsident des US-Repräsentantenhauses, gestand im Zuge der Clinton-Affäre wie zuvor schon ein anderer Politiker wiederholten Ehebruch ein. (Pressemeldung 19.12.1998)

Federico Garcia Lorca
Asesinato por homosexual y masón. http://www.abc.es/cultura/20150423/abci-informe-policial-prueba-asesinato-201504230940.html  (23.4.2015)

Lott, Trent, Mehrheitsführer im US-Senat, erntete empörte Reaktionen, als er Homosexualität eine Sünde nannte und meinte, Homosexualität lasse sich genauso heilen wie Kleptomanie und Alkoholismus. Hintergrund war die Abstimmung über James Hormel zum US-Botschafter von Luxemburg, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt hat. (Pressemeldung 15.1.1999)

Luciani, Albino, Papst Johannes Paul I.
Parallelen zu Luciani

Ludwig II., König von Bayern. Am 3.11.1999 wurden in München Briefe versteigert, die "das Interesse des als homoerotisch geltenden Ludwig für Fotos behaarter Männer" belegen. (Pressemeldung 5.11.1999)

Heilig, Selige, Gerechte