ETIKA

GEDICHTE

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11W77

Gebet eines Schriftstellers

2007. – 30.3.2013

 

Als Opfer, Herr, nimm ETIKA an,
das Handbuch des einfachen Lebens.
Die Gutwilligen befrei vom Wahn,
dann ist unser Kampf nicht vergebens.

 

Wir wollten das Schlimmste verhüten
mit dem Buch „Kinder retten die Welt“.
Die Gesellschaft hat aber entschieden,
daß Mitleid heute gar nichts mehr zählt.

 

Verbreit „Jedem nach seinen Taten“
als Warnung vor dem Jüngsten Gericht:
für die Bösen das Reich der Schatten,
für die Guten Freud, Liebe und Licht;

 

schockiere die Bösen und Lauen,
gönn ihnen keine Stunde mehr Ruh,
zeig ihnen der Unterwelt Grauen,
rett Seelen, o Allmächtiger Du!

 

In Lesern und Journalisten
erwecke die Gottesfurcht, Herr,
mobilisiere die Idealisten
gegen das feindliche Heer.

 

Der Gedanke der Vergeltung erschütt’re
eines jeden Sterblichen Herz.
Beim Lesen der Sünder erzittre
und ahne den drohenden Schmerz.

 

Es glimme der Funke der Wahrheit,
verzehre das Lügengeflecht,
enthüll’ allen Augen in Klarheit,
daß Gott ist in allem gerecht.

 

Find an unsren Büchern Gefallen
als Hilfe für viele in Not!
Laß wirken die Schriften in allen!
Den Segen gib, gütiger Gott!

 

*

 

Wunderkraft schenk den Gedichten!
Die Gottesfurcht und Lieb´ entzünd!
Erst danach beginn zu richten!
Das Gute sieg´ und nicht die Sünd´!

 

*

 

Meine Bücher mach bekannt
in dem ganzen Vaterland.
Lass mich Dein Apostel sein,
zu allem Bösen sagen Nein,
fürs Gute kämpfen bis zum Sieg –

empor auf Deiner Himmelsstieg!

 

Was ich nicht tun kann, tue Du:
Lass den Empfängern 1 keine Ruh,

bis sie meine Bücher lesen ‒
und die Seelen rasch genesen.

 

Lass nicht vergeblich sein den Kampf:
Mach den Journalisten Dampf,
dass sie die Bücher rezensieren
und viele Leut´ zu Dir hinführen.

 

*

 

Herr, ich bitte Dich, zu schützen
alle Käufer meiner Werke.
Segne, die mich unterstützen,
mit Gesundheit, Mut und Stärke!

 

Brems die Feinde! Warn die Lauen,
dass sie nicht Sünd´ auf Sünde häufen,
den Lügnern und den Heuchlern trauen,
vielmehr zu den Büchern greifen.

 

Wenn nicht, erschüttre ihre Seelen,
stürze ihre falschen Götter,
die ansonst sie ewig quälen.

Zeig Deine Macht, o Herr und Retter!

 

Anmerkung:

1 der versandten Gedichte und Werbeschriften

 

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