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Franz von Sales
“Wir dürfen nicht mutlos
werden, vielmehr sollen wir in heiligem Vertrauen unser Herz zu Gott erheben.“
Franziska-Therese
FTL
(Françoise-Thérèse), Léonie Martin, Schwester der hl. Therese vom Kinde Jesu
von Lisieux, * 3.6.1863 in Alençon, + Nacht vom 16. Auf 17.6.1941 mit 78
Jahren, davon 43 bei den Salesianerinnen. Schwache Gesundheit. Manchmal bedeckt
Ausschlag ihren ganzen Körper. "Der Ausschlag bekleidet mich mit einem
Bußgewand von den Füßen bis zum Kopf mit einem Juckreiz, der mich daran
hindert, ein Auge zuzutun." 1930 schreibt sie ihrer Schwester Céline:
"Ich kann mich nicht mehr an diese traurige Welt gewöhnen. Alles ist für
mich Anlaß zu Unmut und Mattigkeit, bete für deinen armen, kleinen Feigling,
denn im Grunde ist es reine Feigheit, nicht leiden zu wollen für den lieben
Gott, der doch mehr als je zuvor beleidigt wird... Ich klammere mich so gut ich
kann an seinen Willen, den ich liebe und den ich vor allem anderen tun will,
aber meine armseligen Bemühungen sind recht unfruchtbar, und oft leide ich
unbeschreiblich." Anfang 1941 tauscht sie ihre Zelle gegen ein
Krankenzimmer: "Ich begebe mich auf den Weg zur Ewigkeit, welch großes
Glück! An mir ist nichts mehr gesund außer den Augen, dem Herz und dem Kopf,
Gott sei gedankt, aber Er darf alles nehmen, alles gehört Ihm! Ich gebe Ihm
alles, selbst meine geringe, armselige Intelligenz!" Eifern wir ihr nach,
wenn sie betet: "O mein Gott, Du hast mir
in meinem Leben wenig gegeben, was glänzt, mach doch, daß ich wie du mich den
echten Werten zuwende und die irdischen Werte verachte, damit ich nur das
Vollkommene, das Ewige, die Liebe Gottes dank meiner Hoffnung schätze und zu
erlangen trachte."
(Quelle: der kostenlos erhältliche, empfehlenswerte Rundbrief der Abbaye
Saint-Joseph de Clairval, F-21150 Flavigny-sur-Ozerain, 13. Mai 1998)
Franziska Romana FR
Leben
Franziskus von Assisi FA
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Frédéric Ozanam FRO
im August 1997 selig
gesprochen, * 1813 in Mailand, + 8.9.1853. Gründet am 23.4.1833 die
"Konferenz der Liebe" unter dem Patronat des hl. Vinzenz von Paul
(heute 800.000 Mitglieder in 47.000 Konferenzen in 132 Ländern). Hilfe für die
Armen. Professor an der Sorbonne für ausländische Literaturgeschichte. Ozanam:
"Jeder Unglauben in Frankreich geht heute noch auf Voltaire
zurück..." Hochzeit 23.6.1841. In 18 Monaten von einer Rippfellentzündung
dahingerafft. Testament vom 23.4.1853: "Ich weiß, daß ich eine junge und
heißgeliebte Frau, eine reizende Tochter, viele Freunde, eine ehrenvolle
Karriere und genauso weit fortgeführte Arbeiten besitze, daß sie für ein langes
Leben als Grundlage dienen könnten. Doch ich bin von einer ernsten,
heimtückischen Krankheit befallen... Muß ich, mein Gott, all diese Güter, die
du mir selbst geschenkt hast, verlassen? Willst Du nicht, Herr, nur einen Teil
des Opfers? Welche meiner überbordenden Leidenschaften soll ich Dir opfern?
Wärst Du nicht mit der Ermordung meiner literarischen Eigenliebe, meines
akademischen Ehrgeizes, ja selbst meiner wissenschaftlichen Vorhaben zufrieden,
in die sich vielleicht mehr Stolz als Eifer für die Wahrheit mischt? Wenn ich
die Hälfte meiner Bücher verkaufen würde, um den Erlös dafür den Armen zu
geben; und wenn ich mich auf die Erfüllung meiner beruflichen Pflichten
beschränken und mein ganzes restliches Leben darauf verwenden würde, Bedürftige
zu besuchen, Lehrlinge zu unterweisen..., Herr, wärst du dann zufrieden,
ließest Du mir dann die Freude, neben meiner Frau alt zu werden und die
Erziehung meines Kindes zu vollenden? Vielleicht willst Du das gar nicht, mein
Gott. Du willst diese uneigennützigen Opfer nicht annehmen... Mich willst Du...
Ich komme." (Quelle: der wie immer tief gehende Rundbrief der Abbaye
Saint-Joseph de Clairval, F-21150 Flavigny-sur-Ozerain, gratis erhältlich,
11.6.1998)