ETIKA
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etika.com-Analyse |
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12PJP3 |
Die
wahre Größe |
19.4.2005
- der 2. Tag des Konklaves, an dem Ratzinger gewählt wurde |
Katholiken, Heiden, Laizisten betrauern Wojtyla - Papst küsst den Koran (Spanisch/Deutsch)
Zusammenfassung:
Papst Karol Wojtyla wird gefeiert als Johannes Paul der Große,
doch nicht alle Katholiken und Christen sind für die Seligsprechung, die sein
Freund, der Schriftsteller und Journalist Vittorio Messori, angeregt hat. Seit
der Beisetzung wird sogar stürmisch die sofortige Heiligsprechung gefordert
(„Santo subito“), und ein Kardinal hat sie für Oktober in Aussicht gestellt.
Wir sind dagegen, denn:
·
Karol Wojtyla hat den Feinden Gottes in die Hände
gearbeitet. Eine Stimme sagt uns: Er hat die katholische Kirche
in den Dienst der Herrscher dieser Welt gestellt. Er
hat dem Liberalismus, dem System der Erzfeinde der Kirche, Tür und Tor
geöffnet, indem er dessen trügerische Schlagworte Toleranz, Dialog und
Menschenrechte als Ausdruck der christlichen Werte Liebe, Barmherzigkeit und
Gerechtigkeit ausgab.
·
Er hat die Furcht vor der Hölle abgebaut und die Hoffnung
auf den Himmel geschmälert, indem er sagte, Himmel und Hölle seien keine Orte,
sondern nur geistig zu verstehen. * (siehe Anhang)
·
Er hat die Vereinigung der Christenheit blockiert und
dafür die Vereinigung aller Religionen zu einer polytheistischen Welteinheitsreligion
eingeleitet und damit gegen das erste Gebot verstoßen: „Du sollst keine anderen
Götter neben mir haben“. Ebenso missachtete er Matthäus 5,23 „Wenn du deine
Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, daß dein Bruder
etwas gegen dich hat, 24 so laß dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst
hin und versöhne dich mit deinem (Anmerkung: evangelischen, orthodoxen,
koptischen) Bruder und dann komm und opfere deine Gabe.“ Beispiele
für die interreligiöse Linie:
- Wojtyla besuchte am 13. April 1986 die Synagoge in Rom und betete im März
2000 an der jüdischen Klagemauer,
- er besuchte 2001 die Omajjaden-Moschee in Damaskus und er küsste den Koran,
- er betete beim Weltreligionstreffen am 24. Januar 2002 in Assisi, bei dem von
einem einzigen Gott aller Religionen gesprochen wurde, gemeinsam mit Buddhisten
und Animisten, Moslems und Juden zu Gott
- er legte am 12. März 2000 ein umfassendes „Mea Culpa“ ab für die Verfehlungen
der Kirche gegenüber den Nichtchristen (wir zweifeln, ob dies gegenüber
sämtlichen Inkas, Mayas und Azteken, die die anderen Indianervölker brutal
unterdrückten und Götzen grausame Opfer brachten, notwendig war),
- er tolerierte das neue multireligiöse Zentrum in Fatima (siehe Anhang),
während er traditionalistische Gruppen (Lefebvre) ausgrenzte; manche ihrer
Mitglieder, z. B. fatima.org, wurden sogar von der römischen Kurie regelrecht
verfolgt.
·
Er hat die multikulturelle Gesellschaft gefördert zu
Lasten der nationalen Identität und Eigenständigkeit der Völker, im Einklang
mit den Plänen der Verschwörer gegen Gott zur Errichtung eines Weltstaats.
·
Er hat sich geweigert, Kinderschänder aus den
Reihen der Priester und Ordensleute sowie aus der Kirche auszustoßen,
obwohl der Apostel Paulus dies vorschreibt: Stoßt den Bösen aus eurer Mitte!
(1. Korinther 5,13)
·
Unter ihm wurde die automatische Exkommunikation
der Freimaurer verwässert. * (siehe Anhang)
Konservativ und progressiv zugleich - Widersprüche
Doch weil Johannes Paul II. die christliche Sittenlehre
verteidigte, auf seinen 104 Auslandsreisen zu sozialer Gerechtigkeit und zum
Weltfrieden aufrief, fromme Christen aus allen Teilen der Welt selig- und
heilig sprach und seine Marienfrömmigkeit betonte, flogen ihm die Herzen der
Gläubigen in allen Kontinenten zu. Seine angebliche konservative Einstellung
begründete sein Ansehen und seine Glaubwürdigkeit. Die auf diese Weise gewonnene Popularität nutzte er, um im Bruch
mit historischen Traditionen die Kirche dogmatisch auf einen eher liberalen
Kurs und in das politische Fahrwasser der UNO zu bringen. Nicht zu vergessen:
Er ernannte 230 Kardinäle und legte damit die Richtung der katholischen Kirche
für die Zukunft fest.
Kurzsichtige, viele Katholiken und auch Ungläubige,
sehen in ihm den frommen, sittenstrengen, konservativen Papst,
·
der weltweit für den Frieden und die Gerechtigkeit eintrat
·
der nach dem marianischen Motto „Totus tuus“ (ganz dein) lebte
·
der sein Testament nach der Eingangsformel mit den Worten
eröffnete: „Seid wachsam, denn Ihr wisst nicht, wann der Herr Euch ruft.“
Tief- und Weitsichtige erkennen in ihm den Papst, der
die Kirche dem Herrn dieser Welt ausgeliefert hat. Wäre er ein Papst gewesen
wie Leo X. oder Pius XII., wären sein Leiden und seine Beerdigung nicht zu
einem solchen medialen Ereignis und Triumphzug geworden, wie an anderer Stelle
geschildert:
Katholiken, Heiden, Laizisten
betrauern Wojtyla.
Nicht nur Traditionalisten verdächtigen Wojtyla, dass er die Welt
mit seinen Ansprachen und Büchern irregeführt habe, dass er Wahres mit Falschem
vermischt und die eigenen Ziele verschleiert habe. Gewiss verdammte er streng
jene Ideologien, die Nichtchristen als Reaktion auf den damals wie heute
herrschenden kapitalistischen Liberalismus (Mammon) geschaffen haben und die
bei ihrem Kampf gegen die politischen Gegner auch unzählige Unschuldige
geopfert haben. Doch nur schwach und am Rande kritisierte er die
antichristliche Aufklärung, die politischen Ursachen des heutigen Unrechts und
Massenelends sowie die Urheber des allgemeinen Sittenverfalls, eben die
Liberalen.
Das dritte Geheimnis von Fatima
Jenen Millionen Katholiken, die einen regelrechten Kult mit dem
„Fernsehpapst“ treiben (Papolatrie), sollte zu denken geben, daß Karol Wojtyla
und seine Kardinäle Ratzinger und Bertone der Menschheit ein Märchen
über das 3. Geheimnis von Fatima aufgebunden haben; niemand soll wissen,
daß die Apostasie, der große Glaubensabfall, von der Spitze der Kirche
ausgeht, d. h. daß der Antichrist oder antichristliche Kräfte die Herrschaft im
Vatikan übernehmen und dass Katastrophen über die sündige Menschheit
hereinbrechen. (Vergleiche Fatima ETIKA 90A13 ; Maria in La
Salette ETIKA 90A38: „Rom wird den Glauben verlieren
und Sitz des Antichrist werden.“)
Warum wohl wurde Ratzinger vom US-Magazin „Time“ in die
Liste der 100 Menschen aufgenommen, die 2005 die Welt verändern? (I Cento che
cambiano il mondo, la Repubblica, Roma, 10.4.2005) – zusammen mit dem
Weltherrscher George W. Bush, dem Großayatollah Sistani, der den Aufstand der Schiiten
gegen die amerikanischen Besatzer verhindert hat, dem Terroristen Zarqawi, der
mit grausamen Morden die Sympathien der Welt für den gerechten Freiheitskampf
zerstört hat, Mahmoud Abbas, der die Palästinenser entwaffnen soll, dem Dalai
Lama, der die mögliche Unabhängigkeit seines Volkes auf dem Altar der Einen
Welt aufopfert, dem Bestsellerautor Dan Brown, der Gotteslästerung betreibt? –
Wer ist Ratzinger? „... jetzt mächtigster Mann im Vatikan – Bayerischer
Kardinal leitet die Papstwahl – Wen er ablehnt, der hat keine Chancen“. ,Seit
Martin Luther hat kein Deutscher Gestalt und Gehalt der katholischen Kirche so
stark geprägt wie Joseph Ratzinger.´ (Ein Vatikan-Kenner)“ (D 6.4.2005, S. 4,
dpa) Uns wurde mitgeteilt, dass auch Joseph Ratzinger aus Niederbayern zwei
Gesichter hat. Der „Ratzinger-Kenner“ Peter Seewald, der mit ihm zwei Bücher
geschrieben hat, plauderte in der „Passauer Neuen Presse“ (15.4.2005) aus, dass
Ratzinger als künftiger Papst eine neue kirchliche Sexualmoral verkünden
könnte.
Manche traditionalistisch gesinnte Christen behaupten, Johannes
Paul II. wäre (wie in den 80er Jahren
bei einer Messe in Rom gepredigt) für die Mundkommunion gewesen.
Warum hat er dies nicht öffentlich bei einer seiner vielen Reisen und
Ansprachen kundgetan und sich öfters gegen die weniger ehrfurchtsvolle
Handkommunion ausgesprochen? „Der alte Brauch, die Hostie nicht selbst mit der
Hand zu berühren, ist Ausdruck von Ehrfurcht“, heißt es in einem dpa-Bericht
aus Warschau, wo Papstfreund Kardinal Jozef Glemp die Handkommunion eingeführt
hat (D 26.3.2005).
Manchmal täuscht auch ein ehrliches Gesicht. Und dieser Papst
hatte zwei Gesichter.
Auf dem Weg zur Einen Welt
Für die offene Herrschaft der Fürsten der Finsternis auf der Erde
hat es bisher 3 irdische Feinde gegeben:
·
die unabhängigen Völker
·
die Familien
·
die Kirche
Papst Wojtyla hat zur Schwächung der Eigenständigkeit der Völker
beigetragen und die weltanschaulich unabhängige Position der katholischen
Kirche aufgegeben. Jeder kann beobachten, dass an die
Stelle Gottes
in der Gesellschaft zunehmend der Mensch
tritt. Über den „Titan aus den Beskiden“, den „ersten globalisierten Papst“
schreibt ein Vatikan-Insider: „Seine Botschaft an die Macher von heute bleibt
aktuell: ,Der Mittelpunkt der Gemeinschaft eines Volkes muss der Mensch
bleiben, wenn er nicht in Unmenschlichkeit hinabsinken will.“ Worte Johannes Pauls II. (D
13.4.2005, S. 3) Ein verräterischer Satz. Für Christen muss im Leben des
Einzelnen wie in der Gemeinschaft Gott im Mittelpunkt stehen.
An die Stelle der Zehn Gebote Gottes wurden mit Hilfe des Vatikans
weltweit die Menschenrechte der UNO gesetzt. Wie oft ist in den Medien
heute von den Menschenrechten die Rede, wie oft von den Geboten Gottes? Man
ermittle die Prozent. Wojtyla hat hier mitgewirkt. Wir werfen ihm vor:
·
seine ständige Verurteilung des Nationalismus (auch
wir sind schärfstens gegen den überheblichen Chauvinismus, aber Wojtyla traf
mit der Verwendung dieses Begriffes auch den Nationalismus im guten Sinn,
nämlich den Befreiungskampf unterdrückter Völker, die Bewahrung der nationalen
Identität, den Schutz der eigenen Bevölkerung vor kriegerischen oder friedlich
eingeschleusten Invasoren, den Schutz von Heimat und Kultur, den Schutz der
heimischen Wirtschaft, vor allem der Bauern, Handwerker und Industrie vor dem
schrankenlosen Kapitalismus = freien Welthandel (Ziel des guten Nationalismus
nach den Vorstellungen der 3. Welt: Autarkie, Gandhis „swadeshi“)
·
sein Werben für eine nicht christliche Globalisierung
und seine Unterstützung für die herrschenden politischen Weltorganisationen
(UNO, UNICEF usw.), die einen eigenen, von Unbekannten vorbereiteten, der
christlichen Dogmatik und Ethik oft entgegengesetzten Kurs (Angriffe auf die
Ehe von Mann und Frau und auf die Familie, Sexualisierung des öffentlichen
Lebens durch Justiz und Parlamente, unmoralische Sexualerziehung in den
Schulen, Abtreibung usw.) steuern und auf einen multikulturellen Weltstaat und
eine universale Religion der Humanität mit dem Menschen als Gott hinarbeiten.
Wer die Wahrheit wissen will, erfährt sie auch. Öffnet die Augen,
lest zwischen den Zeilen!
Nebensächlicher Exkurs: Auf
Schlagzeilen spezialisierte italienische Journalisten haben aus einem
belanglosen Satz des Kardinals Camillo Ruini bei der Messe am 10. April einen
Satz für das Geschichtsbuch gebastelt: Wojtyla habe „den Zusammenstoß der
Kulturen verhindert“ („Ruini ricorda la lezione di Wojtyla ,Ha
evitato lo scontro di civiltà´“, la Repubblica.it, 10.4.2005). In Wirklichkeit
hatte Ruini diese Stelle auf die Trauerfeier bezogen; diese sei ein Symbol für
die große Familie der Nationen gewesen, nicht eines Zusammenstoßes zwischen den
Kulturen. (“Ruini ha osservato come i funerali
del Papa ... siano stati „simbolo quanto mai eloquente non dello scontro di
civiltà, ma al contrario della grande famiglia delle nazione“, ebenda.) Außerdem
sagte Ruini noch, Wojtyla habe gezeigt, dass „der Mensch der erste Weg der
Kirche ist“ (D 11.4.2005). „… aggiunge il
cardinale – già nella prima enciclica Redemptor Hominis il nostro Papa nello scrivere
che l´uomo è la prima fondamentale via della Chiesa…“ (la Repubblica.it,
10.4.2005)
Wie ein Bericht des dpa-Korrespondenten Hans-Hermann Nikolei (D
13.4.2005) beweist, sieht die multikulturelle Realität ganz anders aus als in
den Schulbüchern: „MULTIKULTURELLE GESELLSCHAFT / Hass – Rassistische
Gewalt gegen Weiße – Jugendbanden aus französischen Vorstädten machen Jagd auf
gleichaltrige „Bolos“ – Es sei eine Hassbewegung gegen weiße Franzosen und
Juden entstanden, sagt (der Philosoph Alain) Finkielkraut.“ Dies lässt ahnen,
was auf die Jugend in den europäischen Ländern zukommt.
Um ganz zu schweigen von den zu befürchtenden Auswirkungen der
„Holocaust-Industrie“ (These von Norman Finkelstein; auch der israelische
Journalist und Historiker Shraga Elam hat gewarnt). Sie zeichnen sich
beispielsweise in der bizarren Geschichte vom Maori und dem Holocaust am
Horizont ab (Zeitungsmeldungen vom 11. April, dpa, APA). Folgen wir weiter dem
Weg Wojtylas zur Einen Welt:
„Abtreibung und Euthanasie sind also Verbrechen, die für
rechtmäßig zu erklären sich kein menschliches Gesetz anmaßen kann“, schrieb
Papst Johannes Paul II. in seiner Enzyklika „Evangelium Vitae“ vom 30. März
1995 (D 2.4.2005). War er so blauäugig und ahnungslos, dass er gleichzeitig Propaganda für eben jenes
System machte, das Abtreibung und Euthanasie praktiziert, oder war er so
verschlagen?
„Das was uns eint, ist größer als das, was uns trennt“, sagte
Wojtyla in Sachen Ökumene (dpa-Sammlung, D 2.4.2005). Hat er dies
beherzigt? Warum wohl äußerte dann das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche
die Hoffnung, dass ein neuer Papst einen Wechsel in der Politik des Vatikans
bringen werde, und warum erhob er die Forderung, dass die Abwerbung von
Gläubigen auf dem Gebiet der Orthodoxie aufhören müsse? (D 7.4.2005)
Karol Wojtyla hat bewusst oder unbewusst den Boden für eine
nichtchristliche „Eine Welt“ (One World) mit Weltstaat, Weltregierung und
Weltreligion bereitet. Deshalb jubeln ihm die Führer der Welt zu, während
die Heiligen im Himmel bei diesem apokalyptischen Geschehen vermutlich die
Augen verschließen. Von Tag zu Tag wächst Gottes Zorn über jene, die seine
Ordnung zerstören, die Religion verwässern und seine Kirche zum Einsturz
bringen, wie es Anna Katharina Emmerich vorhergesehen hat.
Der Satan hat den allgemeinen Glaubensabfall
mit übermenschlicher Schläue eingefädelt, zuerst mit dem II. Vatikanischen
Konzil, dann mit falschen Propheten, die fast alle verführen, und dem
Antichrist, unter dem sich die Geister scheiden.
Es ist anzunehmen, daß der oder die Nachfolger Wojtylas das Werk
von Johannes Paul II. vollenden. Falls eine oder mehrere Sedisvakanzen seit dem
II. Vatikanischen Konzil bestanden haben, könnte es noch 3 oder mehr Päpste
geben. Wir halten uns an die Prophezeiung des Malachias (bzw. des hl.
Philipp Neri): Danach folgt auf den Papst mit dem Motto „De labore solis“
(Johannes Paul II.; unsere Erklärung: Von der Mühe der Sonne, mit den Strahlen
der Wahrheit – trotz des Papstes Wojtyla - das Dunkel zu durchdringen) nur noch
jener mit dem Motto „De gloria olivae“ sowie Petrus Romanus, in dessen
Pontifikat die größte Christenverfolgung aller Zeiten stattfinden wird; dann
„wird die Stadt der sieben Hügel (Rom) zerstört werden und ein
schrecklicher Richter die Menschen richten“ (la Repubblica, Rom, 5.4.2005).
Allmählich enthüllt sich alles, und die Geister werden sich scheiden.
Bald werden auch die in ein konservatives Gewand gekleideten
Modernisten ihr wahres Wesen offenbaren:
·
mit der Aufhebung der christlichen Moral,
·
mit der Erhebung des Menschen zum Gott, dem
alles erlaubt ist, auch die Sünde,
·
mit der Umformulierung der
Zehn Gebote Gottes, des Glaubensbekenntnisses und des Evangeliums,
·
mit der Schaffung einer Welteinheitsreligion der
Humanität und
·
der Anbetung des Antichrist als
des lebendigen Christus, Erschaffers und Vollenders der Welt.
Die Befürchtungen, el Kaida und insbesondere Zarqawi
könnten das Treffen der Führer der Welt bei der Beisetzung zu einem
verheerenden Anschlag aus der Luft, mit B- oder C- Waffen oder mit einem
Kamikaze-Attentat nutzen, bewahrheiteten sich nicht. Im Gegenteil, schon in den
Tagen davor verlautete in Rom, es bestehe keinerlei Terrorgefahr. Noch im März hatte ein Selbstmordattentäter
sich und mindestens 46 Schiiten in einer Moschee in Mossul in die Luft
gesprengt. (D 11.3.2005)
Wunder und Legenden
Die Wojtyla zugeschriebenen Wunderheilungen (ein Blinder
kann sehen, eine gelähmte Frau kann gehen, der Kardinal Francesco Marchisano
ist von einem Halsleiden genesen, ein Exorzist treibt einen Dämon aus, mehrere
Personen werden geheilt, als sie Wojtyla im Fernsehen sehen, D 11.4.2005) sind
in der Endzeit kein Beweis für die Heiligkeit der betreffenden Person. Denn die
Heilige Schrift sagt:
Matthäus 24,24 Es werden falsche
Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder
tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.
2. Thessalonicher 2,9 Der Böse aber
wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften
Zeichen und Wundern 10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei
denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen
haben, daß sie gerettet würden. 11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der
Verführung, so daß sie der Lüge glauben, 12 damit gerichtet werden alle, die
der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.
Anmerkung: Unserer Ansicht nach ist
die jetzige Ungerechtigkeit mit den 40.000 Menschen, die täglich verhungern,
mit den Millionen Fällen von Kindesmissbrauch und Vergewaltigungen von Frauen,
dem Menschenhandel und der Sklaverei, mit den vielen furchtbaren Morden, der
Euthanasie, Abtreibung und Organhandel,
den vergessenen Völkermorden und der Umwandlung der Seelen durch die Mächte der
Finsternis die schlimmste Zeit in der Geschichte. Der Papst greift aber in
erster Linie Ideologien der Vergangenheit an, als ob diese an den heutigen
Zuständen schuld seien.
Wie schnell entstehen doch Legenden: Wenn wir uns nicht
irren, war es Vatikan-Sprecher und Opus-Dei-Mitglied Joaquín Navarro-Valls, der
sagte, der sterbenskranke Papst habe am 1. April in Richtung der auf dem
Petersplatz harrenden Jugendlichen gesagt: „Ich habe euch gesucht. Jetzt seid
ihr zu mir gekommen. Ich danke euch.“ Und das letzte Wort des Papstes soll „Amen“
gewesen sein. Renato Buzzetti, der päpstliche Leibarzt, sagte hingegen: „Der
Heilige Vater konnte kein einziges Wort mehr sagen.“ (D 7.4.2005) Auch zweifeln
wir an der Aussage Ratzingers, der Papst habe ihm bei seinem letzten Besuch mit
bestimmten Worten gedankt.
Zweifel
Uns selbst kommen manche Zweifel, wenn wir die Stimme des Papstes
hören (nicht die seiner letzten Wochen, die uns an Exorzismen erinnert), Bilder
von ihm sehen, besonders jene aus
jüngeren Jahren. Und doch erinnert uns manches an eine bestimmte Person aus
einer bestimmten Erzählung. Wir sehen immer zwei Seiten an ihm, zwei
Gesichter. Schon am Tag nach dem Attentat hat er, wie er selbst sagte, Ali
Agca „in christlicher Liebe verziehen“ (GW, 11.4.2005, 7 h). Am 17. Mai
1981, vier Tage nach dem Attentat auf dem Petersplatz, sagte er im Krankenhaus
in Rom: „Ich bete für den Bruder, der mich verwundet hat und dem ich aufrichtig
vergebe.“ (D 2.4.2005)
Wir haben nie gehört, daß er anderen Extremisten verziehen hätte,
etwa Vertretern von Ideologien, die wohl aus einem Gerechtigkeitsgefühl heraus
den menschenmordenden, ausbeuterischen Kapitalismus bekämpften, der heute noch
regiert. Wir verlangen dies gar nicht von ihm, wir weisen nur darauf hin, daß
er dem Islamisten verziehen hat, den Kommunisten nicht. Es stellt sich
die Grundsatzfrage, wie weit man gehen soll mit dem Darbieten der Backe
(Bergpredigt, Matthäus 5, 39-41). „Liebt eure Feinde und bittet für die, die
euch verfolgen.“ (Matthäus 5,44) Ähnlich kritisch ist der Satz Jesu: Richtet
nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet! (Matthäus 7,1) Wojtyla hat
gerichtet, nicht nur über Ideologien, sondern auch, teils durch seine
Funktionäre, über fundamentalistische Katholiken (Lefebvre, fatima.org usw.).
Die Frage, die nur Gott beantworten kann: Hat Karol Wojtyla das
Gute und Böse, das er getan hat, in guter oder böser Absicht getan?
Wir schreiben all dies in guter Absicht. Es ist unsere
Überzeugung, dass es sich tatsächlich so verhält. Wenn wir irren und Karol
Wojtyla Unrecht tun, bitten wir um Verzeihung unter der Voraussetzung, daß uns
beim Jüngsten Gericht auf unsere Vorwürfe und Fragen ausreichend geantwortet
wird.
Er ist, wenn nicht ein Papst mit zwei Gesichtern, so doch ein Papst der Widersprüche. Wenn er
weiß, daß unter Stalin Dutzende Millionen umgekommen sind, warum hofft er dann,
daß die Hölle leer ist (siehe Anhang unten: "Prego perché l´Inferno sia
vuoto")? Warum sagt er an anderer Stelle: „... die Katecheten
haben sich verirrt und auch den Mut verloren, mit der Hölle zu drohen...“ (D
2..4.2005, dpa) Dies hätte doch keinen Sinn, wenn die Hölle leer sein sollte.
Zwei Seelen in einer Brust, oder Verstellung?
Wenn Karol Wojtyla wie Fanny Moissejewa wünscht, dass die Hölle
leer ist, muss er sich mit Stalin versöhnen, denn dieser kommt ja dann in den
Himmel. Will Wojtyla zusammen mit dem Bauern- und Kosakenschlächter, mit
Dschingis Khan, Mao Tse-tung, Pol Pot und dem menschenfressenden Kaiser
Bokassa, mit sonstigen Massenmördern und Volksverführern, Sklavenhändlern und
Kinderschändern in Gemeinschaft mit den Chören der Engel – sie mögen verzeihen,
wenn wir sie in diesen Zusammenhang stellen - Hallelujah singen? Wir nicht,
denn das wäre gegen unser Gerechtigkeitsgefühl, das uns Gott ins Herz gepflanzt
hat, als er uns – wir hoffen es - auserwählt hat. Es gibt „Kinder Gottes“
und es gibt „Kinder des Teufels“ (1. Johannes 3,10). „Denn viele sind
berufen, aber wenige sind auserwählt.“ (Matthäus 22,14)
Warum ist Wojtyla entgegen der Meinung großer Kirchenlehrer gegen
die Todesstrafe und die Tötung von Tyrannen? Wohl weil dies in die – vom
Europarat geförderte - neue Religion der Humanität nicht paßt.
Andererseits sind wir bei der Beurteilung Wojtylas nachdenklich
geworden angesichts vieler guter Elemente in seinen Botschaften, der
Beisetzungsfeier am 8. April 2005, der dabei gesprochenen Gebete und der
Allerheiligenlitanei. Aber wir kennen auch das uralte Rezept des Teufels:
Mische 1 Prozent Gift in 99 Prozent Wahrheit, und alle werden das Gift
schlucken. Gott wird richten zwischen Johannes Paul II. und uns, und wir
vertrauen auf Sein gerechtes Urteil.
Die Ersten werden die Letzten sein,
sagt Jesus.
Betet ohne Unterlaß: Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner!
AIHS, etika.com, 18. April 2005
Anhang
Hölle und Himmel
Irgendeine große italienische Zeitung zitierte Wojtyla: „L´inferno? Speriamo che sia vuoto“ („Die Hölle? Hoffen
wir, dass sie leer ist“; an diese Schlagzeile erinnern wir uns noch).
Registriert haben wir folgende Aussagen in http://www.etika.com/d15/15h50a.htm:
|
Il Paradiso secondo Wojtyla "Non
è in cielo fra le nuvole". Paradiso addio, niente più prati
di smeraldo lassù tra le nubi, dove vagano anime beate dal sorriso
sempiterno. Lo dice Papa Wojtyla. Il papa: "Il cielo o la beatitudine
nella quale ci troveremo non è un´astrazione e neppure un luogo fisico tra le
nuvole, ma un rapporto vivo e personale con la Trinità Santa."
L´alto dei Cieli, in cui dimora Dio e verso cui possono ascendere i credenti
meritevoli, magari su un carro di fuoco come il profeta Elia, va inteso come
metafora. Obiettivo del papa è, dunque, la smitizzazione dell´Aldilà... - (La
Repubblica, Roma, 22.7.1999, p. 22) |
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I precedenti: "Il limbo? Non esiste" Il limbo è scomparso
dal catechismo del 1992: si va in paradiso anche senza battesimo,
spiegano i teologi. (La Repubblica, Roma, 22.7.1999, p. 22) |
|
I precedenti: "L´inferno? Senza fuoco" "L´inferno
non è un luogo è non vi è un fuoco - dicono i gesuiti - ma è un modo
di essere della persona dannata" (La Repubblica, Roma, 22.7.1999, p. 22) |
|
Il Papa: L' Inferno? Può anche darsi che sia vuoto. L'interpretazione
di Giovanni Paolo II: la dannazione non è un luogo fisico. "Più che un
luogo" - detto ieri Giovanni Paolo II - l´Inferno è "la situazione in
cui viene a trovarsi chi liberamente e definitivamente si allontana da
Dio", ha spiegato ai pellegrini. (Corriere della Sera, Milano,
29.7.1999, Cronache, p. 12) Il Papa: "Prego perché l´Inferno sia vuoto". - "Non è una
fornace ardente". Città del Vaticano, "le
immagini bibliche non devono creare angoscia, sono solo un monito".
Niente diavoli con forconi e pece bollente: l´inferno rappresenta "la
completa frustrazione e vacuità di una vita senza Dio. L´inferno sta a
indicare più che un luogo, la situazione di chi viene a trovarsi chi
liberamente e definitivamente si allontana da Dio, sorgente di vita e di
goia". - Elio
Guerriero, direttore di "Communio", una delle più prestigiose
riviste internazionali di teologia, fondata dal teologo svizzero Hans Urs von
Balthasar, ... ritiene che in passato "la traduzione ecclesiastica ha
errato ad ampliare l´immagine delle pene corporali, anche se l´ha fatto per
scopi educativi". E aggiunge monsignor Corrado Balducci, uno dei
più noti esorcisti italiani: "Oggi, più che parlare di inferno,
bisognerebbe però predicare verità consolanti, parlare dell´amore di Dio per
tutti gli uomini. Siamo troppo terrorizzati dalla paura dell´aldilà e questo
terrore non corrisponde appieno al messaggio cristiano". (La Stampa,
Torino, 29.7.1999, p. 10) |
Siehe auch ETIKA 95H50 Die
Hölle als Ort und Zustand
Freimaurer:
Früher hat der Beitritt zu einer Freimaurerloge „automatisch
den Ausschluss aus der Kirche“ nach sich gezogen (D 23.2.1985). Unter Papst
Johannes Paul II. trat am 27.11.1983 der neue „Codex Iuris Canonici“ (CIC), das
Gesetzbuch der Kirche, in Kraft. Wer jetzt einer Freimaurerloge beitritt,
begeht nur noch „eine schwere Sünde“ und darf „nicht die Kommunion empfangen“
(ebenda).
Sogar der sonst hellwache, von seinen Oberen politisch verfolgte
Priester Manfred Adler hat mit seinem Buch „Die Freimaurer und der Vatikan“
(Verlag Claus P. Clausen, Lippstadt, 1985) die Kröte des
Durcheinanderwerfers geschluckt. Mit
Winkelzügen wie ein Advokat verteidigte er die von Kardinal Joseph Ratzinger
unterzeichnete und von Papst Johannes Paul II. approbierte Erklärung der
Glaubenskongregation vom 26. 11. 1983, in der es heißt (bei Adler S. 191):
Die katholische Kirche hält das Verbot
der Zugehörigkeit zur Freimaurerei unverändert aufrecht. Dazu im einzelnen: 1. Einzig
aus redaktionellen Gründen sind im neuen CIC (Anmerkung: dem Gesetzbuch der
katholischen Kirche) die Freimaurer nicht mehr eigens genannt, es sollte
nur mehr allgemein von den Vereinigungen gesprochen werden, die gegen die
Kirche Machenschaften betreiben; diese breitere Kategorie mache die
ausdrückliche Nennung der Freimaurer nicht mehr erforderlich. 2. Die Kirche
hält an ihrem negativen Urteil über die Freimaurerei fest... 3. Gläubige,
die der Freimaurerei angehören, befinden sich im Stand der schweren Sünde und
können nicht die heilige Kommunion empfangen.
Lügen über Lügen – ein Meisterwerk des Satans. Unserer Ansicht
nach sind Freimaurer, die an ihren höchsten Baumeister glauben, keine Gläubigen
im christlichen Sinn. Die Freimaurer sind seit Jahrhunderten der gefährlichste
Feind der Kirche. Es wäre auch für Ratzinger leichter gewesen, den Text
umzuformulieren in: „die Freimaurer und alle anderen Vereinigungen, die gegen
die Kirche Machenschaften betreiben“, als danach eine umfangreiche Erklärung zu
veröffentlichen, warum das Wort Freimaurer gestrichen wurde.
Zwar geht die Formulierung auf Kardinal Franciscus Seper zurück,
doch erhielt ein entsprechender Brief von ihm vom 19.7.1974 erst 1981 – also unter Wojtyla - amtlichen
Charakter im Zusammenhang mit einer Erklärung der Glaubenskongregation vom
17.2.1981 und mit der Veröffentlichung im päpstlichen Amtsblatt (laut R. Sebott
S.J., Adler 148). Den Auftrag, bei der Codex-Neubearbeitung die auf die
Exkommunikation der Freimaurer bezogenen Canones – vor allem Canon 2335 – nicht
mehr aufzunehmen“, hatte „der oft verkannte und unterschätzte Papst Paul VI.“
(vergleiche dazu sac. Luigi Villa: „Paolo VI. beato?“, Brescia) erteilt, wie
der Freimaurer Kurt Baresch, Deputierter Großmeister in Linz, bekanntgab (Adler
147). Baresch war der Ansicht, dass der Brief Sepers die
„Freimaurer-Exkommunikation relativierte“, was nach Meinung Adlers bedeutet:
„Der Brief stellt eine Zwischenlösung auf dem Weg zur endgültigen Aufhebung der
,Freimaurer-Exkommunikation´ vor.“ (Adler 148) Seper selbst sagte dem
Vorsitzenden der deutschen Freimaurer, Th. Vogel, in Rom: „Ihr könnt doch
eigentlich zufrieden sein.“ (Adler 145)
Mit von der Partie war natürlich der Wiener Kardinal König.
Er hatte mit die Weichen gestellt, denn schon am 13.1.1972 schrieb er an Kurt
Baresch: „Im neuen CIC wird der Canon 2335 nicht mehr aufscheinen.“ (Adler 145)
Mit seinen weitreichenden Beziehungen hob er Wojtyla auf den Schild
(Presseberichte von 1978). Und er vertrat später die (laut Adler falsche,
unserer Ansicht nach richtige) Meinung, dass der Kirchenbann oder die
Exkommunikation durch das neue kirchliche Rechtsbuch aufgehoben ist (Adler
179). Die Unterschiede zwischen Exkommunikation und der erfolgten Androhung
einer „gerechten Strafe“ bzw. einer „Gottesdienstsperre“ (Interdikt) legt Adler
auf S. 178 dar.
Tatsache ist: Jetzt ist die Freimaurerei als schwere Sünde
angesehen und schließt von der Kommunion aus. Zuvor war die Freimaurerei
expressis verbis mit der Exkommunikation belegt. („Wochenpresse“, Nr. 49,
6.12.1983) Die Freimaurer und ihre Freunde im Vatikan haben Verwirrung
gestiftet und die Strafe für Freimaurer um eine Stufe gesenkt. Papst Wojtyla,
von dem nicht anzunehmen ist, dass er eine so wichtige Angelegenheit über den
Hauptfeind der Kirche sozusagen mit links erledigte, hat diese Verwässerung
gebilligt
Johannes Paul I.
Auch über das rasche Ende Albino Lucianis erfährt man
Wichtiges aus dem Buch Adlers (S. 171):
„Auf der berüchtigten Liste der 121
prominenten Freimaurer, die spätestens seit 1976 bekannt ist, sind die Namen
von höchsten und hohen vatikanischen Amts- und Würdenträgern verzeichnet. Johannes
Paul I. wollte einige auf der genannten Liste stehende Persönlichkeiten aus
ihren Ämtern entfernen. Aber er verlor genau an jenem Tag sein Leben, an dem
die genannten Persönlichkeiten ihr Amt verlieren sollten (Anmerkung ETIKA:
Der Streit mit Kardinal Villot ist an anderer Stelle erwähnt.) Sie befinden
sich weiterhin im Amt. Einige von ihnen sind inzwischen sogar in gewissem Sinne
befördert und mit neuen einflussreichen und höheren Ämtern betraut worden.“
(Adler 171)
Wir hoffen, dass auf die Personalpolitik in der katholischen
Kirche nicht das zutrifft, was die progressive Theologin Uta Ranke-Heinemann
(1987 verlor sie die Lehrbefugnis) argwöhnte, dass nämlich Wojtyla sich dank
seiner langen Amtszeit auf fast allen Bischofssitzen „geklont“ habe. (Thüringer
Allgemeine, Erfurt, 16.4.2005)
Pius XII.:
Warum die entsetzlichen Geschehnisse beim Begräbnis des
falsch einbalsamierten Papstes Pius XII., dessen nicht entnommene Organe
explodierten? (D 7.4.2005 APA) Ein theoretisch möglicher Grund: Vielleicht hat
er die Wünsche der Gottesmutter 1917 in Fatima nicht erfüllt: die Weihe
Russlands (sie ist nach Ansicht der Traditionalisten bis heute nicht gültig
vollzogen worden) und die Bekanntgabe des 3. Geheimnisses. Was wird dann erst
die Konsequenz sein für Johannes Paul II., der mit seinen Kardinälen über das
3. Fatima-Geheimnis Lügen verbreitet hat?
Verrat am christlichen Kosovo
Wojtyla hat nicht nur die Kirche politisiert,
sondern auch den christlichen Kosovo an die Moslems und Laizisten verraten.
Papst setzte sich für Juschtschenko
und für unabhängigen Kosovo ein. Papst Johannes Paul II. hat nach Einschätzung
des ukrainischen Staatspräsidenten Viktor Juschtschenko eine große Rolle für
das Gelingen der demokratischen „orangen Revolution“ in seinem Land gespielt. Mit
Millionen Menschen habe der Papst für die Demonstranten gebetet.
Der verstorbene Johannes Paul II. habe „viel für die Freiheit und
Unabhängigkeit des Kosovo“ unternommen. Dies sagte der albanische Präsident
Kosovos, Ibrahim Rugova. Der Papst sei ein „großer Humanist“ gewesen, sagte
Kosovo-Ministerpräsident Bajram Kosumi. (D 14.4.2005 APA)
In der von Albanern infiltrierten südserbischen Provinz, die
jahrhundertelang von orthodoxen Serben bewohnt war, errichtet der Albaner
Ibrahim Rugova unter der Ägide der UNO einen Sonderstaat, der die Herrschaft
der Christen endgültig beendet. Dem orthodoxen Bischof, der sich gegen die
Mitsprache der UNO bei der Verwendung der Gelder für den Wiederaufbau der von
den Albanern abgebrannten Kirchen ausgesprochen hat, ist sogar die eigene
Kirchenführung in Serbien in den Rücken gefallen. Es scheint, dass die meisten
Religionsführer weltweit, extremistische Moslemführer eingeschlossen, auf die
Welteinheitsreligion hinarbeiten. Dazu eine Meldung vom 15.4.2005:
Kosovo-Präsident Ibrahim Rugova
verweigert jeden politischen Dialog mit Serbien über die Zukunft seiner
abtrünnigen serbischen Provinz. (D 15.4.2005)
Dies beweist: Jene, die tagtäglich von Dialog und Toleranz reden
und dafür sogar höchste Preise einheimsen, reden nur solang von Dialog und
Toleranz, bis sie an der Macht sind. Mit ihren Gegnern führen sie dann weder
einen Dialog noch üben sie Toleranz aus. Und der katholische Bischof von Rom
hat dieses Spiel der moslemischen Albaner und der UNO mitgespielt! Kein Papst
vor ihm – außer den notorischen Verbrechern wie Alexander VI. - hätte so etwas
getan.
Multireligiöse Aktivitäten
Am 5. Mai 2004 vollzogen Hindus öffentlich ein heidnisches
Ritual am katholischen Altar der Capelinha im Heiligtum von Fatima mit
der Unterstützung des Rektors (Mons. Guerra) und des Bischofs, berichtet John
Vennari, Herausgeber der Catholic Family News laut www.fatima.org
(Bilder einer Desekration). Der Papst unternahm nichts dagegen. Der hl. Franz
Xaver, der Apostel Indiens, sagte:#
„All diese Anrufungen der Heiden sind
Gott verhasst, denn alle ihre Götter sind Teufel.“ (James Broderick, S. J.: Saint Francis Xavier, Wicklow
Press, New York, 1852, p. 135)
Rechtmäßigkeit der Kirchenführung
Ist die Kirchenführung rechtmäßig, wenn sie gegen Dogmen
früherer Päpste verstößt? Die modernistische Theologin Uta Ranke-Heinemann sagte der „Thüringer Allgemeinen“
(16.4.2005): „Die Unfehlbarkeit der Vorgänger hindert das selbstständige Denken
der Nachfolger.“ Da irrt sie gewaltig. Heutzutage werden frühere Beschlüsse so
raffiniert durch ausgeklügelte Umformulierungen abgeschafft, dass es fast
niemand merkt. Die Schafe laufen gedankenlos auch schlecht gesinnten Hirten
nach, und auf die Wahrheiten der Traditionalisten hört fast niemand. Aber sie
bleiben Wahrheiten, während der Bau der Kirche zerbröckelt.
Die früheren Päpste haben den liberalen Modernismus
verdammt wie auch jene, die die Zeremonien der katholischen Liturgie ändern.
(F. L. G.: Los derechos humanos sin Dios: Una
traición al Magisterio de la Iglesia, ETIKA
E40REM3)
Nur dass diesmal kein Franziskus von Assisi aufgerufen wird, die
Kirche, die zerfällt, zu erneuern. Denn Gott selbst lässt seine Feinde gewähren,
damit sich alle entlarven, die nicht an Gott Vater, an Jesus Christus als
Seinen Sohn und an den Heiligen Geist
glauben - um am Schluss selbst einzugreifen.
Literatur:
Kardinal John Henry Newman: Der Antichrist.
Robert Hugh Benson: Der Herr der Welt.
Wladimir Solowjew: Kurze Erzählung vom Antichrist.
Weitere Informationen über Papst Johannes Paul II.: etika.com,
einsicht-online.org, mariamensajera.org, fatima.org