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Takashi Nagai TKN
Biographie
von Dom Antoine Marie o.s.b. in dem kostenlos erhältlichen, empfehlenswerten
Rundbrief der Abbaye Saint-Joseph de Clairval, F-21150 Flavigny-sur-Ozerain,
Ausgabe vom 13.12.1999
Biographie auf französisch
Teresa der Anden TRA
hl., Karmelitin, geb. als Juana Fernández Solar am 13.7.1900 in einer Familie
aus Santiago de Chile, +12.4.1920, heiliggesprochen am 21.3.1993. Mit 13 Jahren
mit Blinddarmentzündung im Krankenhaus: "Da hefteten sich meine Augen auf
ein Bild mit der Darstellung des Heiligsten Herzens JESU, und ich hörte eine
sehr liebliche Stimme zu mir sagen: ,Was soll das, Juanita! Ich bin immer
allein auf dem Altar, weil ich dich liebe, und du, du kannst nicht einen
Augenblick allein sein?' Seit damals spricht mein Jesus zu mir. Und ich habe
mich stundenlang mit Ihm unterhalten... Ich tat alles mit JESUS und für JESUS".
Im September schreibt sie der Priorin des am Fuße der Anden, 70 km von Santiago
gelegenen Klosters Carmel de Los Andes ihren Eintrittswunsch: "Das Leben
einer Karmelitin ist leiden, lieben und beten, und darin liegt mein Ideal.
Ehrwürdige Mutter, mein Jesus hat mich diese drei Dinge seit meiner Kindheit
gelehrt." Am 11.1.1919 begibt sie sich mit ihrer Mutter zu einem Besuch
ins Kloster. Hinter den Mauern: "Ich fühlte mich in einem so großen
Frieden und Glück, daß ich es unmöglich erklären kann. Ich sah klar, daß Gott
mich da wollte, und fühlte gleichsam eine Kraft in mir, um alle Hindernisse zu
überwinden, damit ich Karmelitin werde und mich für immer dort einschließen
konnte." Am 7.5.1919 schlossen sich endgültig die Tore des Klosters Los
Andes hinter der Postulantin. 14.10.1919 Beginn des Noviziats. Anfang März 1920
behauptete sie, sie werde in einem Monat sterben. Am 2. April, Karfreitag, an
Typhus erkrankt. Am Ostermontag die letzten Sakramente empfangen. Am Tag darauf
Ordensgelübde abgelegt. + 12.4.1920 mit noch nicht einmal 20 Jahren. Brief vom
August 1919: "Wenn ich liebe, so ist das
für immer. Eine Karmelitin vergißt nie. Von ihrer kleinen Zelle aus begleitet
sie die Seelen, die sie in der Welt geliebt hat." (Dom Antoine Marie o.s.b., Rundbrief vom
11.8.1998, Abbaye Saint-Joseph de Clairval, F-21150 Flavigny-sur-Ozerain, Fax
380 96 25 29)
Teresa von Avila TA
Kirchenlehrerin,
wohl die klügste Frau der Welt neben Katherina von Siena,
Himmelsvisionen (Leben 38) - Himmelsvisionen (Leben 39) - Höllenvision
- Ermahnungen - Gedanken
Mutter Teresa MT
Gründerin des Ordens der
Missionarinnen der Nächstenliebe* 26.8.1910 in Skopje + 5.9.1997 in Kalkutta., "Schmerz, Sorge und Leid sind nur ein Kuß Jesu." (Brief vom 28.11.1981 an Gilbert Ortiz,
angekommen mit 17jähriger Verspätung an dem Tag, als der 70jährige Amerikaner
erfuhr, daß er an einer schweren Krankheit leidet, Pressemeldung 7.4.1998)
Im Winter 1952, als sie auf der Suche nach den Ärmsten ist, findet Mutter
Teresa auf der Straße eine sterbende Frau, die zu schwach ist, sich gegen die
Ratten zu wehren, die an den Zehen nagen. Sie trägt sie zu einem Krankenhaus,
wo die Sterbende nach vielen Schwierigkeiten schließlich aufgenommen wird. Da
kommt Schwester Teresa der Gedanke, die Stadtverwaltung um Räumlichkeiten zu
bitten, in denen verlassene Sterbende aufgenommen werden.
Ein Kind wird gefunden, welches Abfälle ißt. Es klagt über Magenschmerzen.
"Was hast du heute morgen gegessen? - Nichts. - Und gestern? -
Nichts." Zwei Jahre später gründet Mutter Teresa das "Heim der
Hoffnung und des Lebens" für verwahrloste Kinder. Viel Hoffnung zum
Überleben besteht nicht für die, die in Lumpen oder sogar in Papier
eingewickelt dorthin gebracht werden. Also werden sie getauft und kommen direkt
in den Himmel.
Mutter Teresa bemerkt: "Was
den Armen am meisten fehlt, ist zu spüren, daß sie nicht unnütz sind, daß sie
geliebt werden. Für mancherlei verschiedene Krankheiten gibt es Heilmittel oder
Behandlungen, aber wenn man unerwünscht ist, wenn keine hilfreichen Hände und
liebende Herzen zur Stelle sind, dann gibt es keine Hoffnung auf wirkliche
Heilung." (Dom Antoine Marie, Abbaye
Saint-Joseph de Clairval, F-21150 Flavigny-sur-Ozerain, 15.9.1998)
Theresia von Lisieux TL
hl.
+ 30.9.1897 in Lisieux, 1898 erscheint Autobiographie "Geschichte einer
Seele". (Histoire d´une âme). Im Himmel nicht untätig