ETIKA

HL. TERESA VON AVILA

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12TA239

Teresa rettet Seelen und heilt

23.3.2008

Das Leben der heiligen Theresia von Jesu und die besonderen ihr von Gott erteilten Gnaden, auf Geheiß ihrer Beichtväter von ihr selbst beschrieben. Neue deutsche Ausgabe, nach den autographierten und anderen spanischen Originalen bearbeitet und vermehrt von Fr. Petrus de Alcántara a S. Maria, Priester aus dem Orden der unbeschuhten Karmeliten. Mit Approbation des bischöflichen Ordinariates Regensburg. Pustet Verlag Regensburg, Rom, New York und Cincinnati. 1903.
Achtunddreißigstes Hauptstück

Neununddreißigstes Hauptstück

Sie fährt in der Mitteilung der ihr vom Herrn erzeigten großen Gnaden weiter fort. Versprechen des Herrn, ihr zu gewähren, um was sie ihn für andere bitten werde; einige besondere Fälle, in welchen ihr seine Majestät diese Gnade erwies.

Als ich einmal den Herrn mit Bitten bestürmte, ermöchte doch einer Person, gegen die ich große Verbindlichkeit und großes Mitleid hatte, ihr fast ganz verlorenes Gesicht wieder schenken, fürchtete ich, wegen meiner Sünden nicht erhört zu werden. Da erschien mir der Herr in der Weise, wie sonst, zeigte mir die Wunde seiner linken Hand und zog mit der rechten einen großen in dieser Wunde steckenden Nagel heraus, wobei es mir vorkam, als zöge er mit demselben auch etwas Fleisch heraus. Ich konnte mir leicht den großen Schmerz denken, (den der Herr einst erduldet hatte), und fühlte innigstes Mitleid mit ihm. Er aber sprach zu mir, ich solle nicht zweifeln, daß er, der solches für immer gelitten, um so mehr thun werde, um was ich ihn bitte. Er verspreche mir, alle meine Bitten gewähren zu wollen, denn er wisse schon, daß ich ihn um nichts bitten werde, was nicht zu seiner Ehre gereiche, und deshalb wolle er auch thun, um was ich ihn eben jetzt bitte. Ich solle nur bedenken, daß ich selbst damals, als ich ihm noch nicht diente, nichts von ihm begehrt, das er mir nicht noch weit vollkommener gewährt habe, als ich ihn darum zu bitten wußte; umsomehr werde er es jetzt thun, da er wisse, daß ich ihn liebe. Ich solle darum gar nicht zweifeln.

Und sieh da, es waren meines Erachtens noch nicht acht Tage verflossen, so schenkte der Herr, wie mein Beichtvater sogleich erfuhr, jener Person das Gesicht wieder. Es kann sein, daß dies nicht um meines Gebetes willen geschah, allein weil ich diese Vision gehabt, so hatte ich doch eine Art von Gewißheit davon und ich dankte der göttlichen Majestät für die mir gewährte Gnade.

Ein anderes Mal litt jemand an einer sehr schmerzlichen Krankheit,.welche ich, da mir ihre Art unbekannt war, deshalb auch nicht bezeichnen kann. Schon zwei Monate lang hatte er unerträgliche Schmerzen ausgestanden, und jetzt litt er so schrecklich, daß er sich selbst zerfleischte. Mein Beichtvater, der erwähnte Rektor (Anm.: Pater Kaspar von Salazar), welcher den Kranken besuchte und großes Mitleid mit ihm hatte, sagte mir, ich könne denselben, da er mein Verwandter sei, ohne allen Anstand gleichfalls besuchen. Ich ging also zu ihm, und als ich ihn sah, ward ich von Mitleid so ergriffen, daß ich den Herrn inständigst um seine Genesung bat. Hier erkannte ich nach meinem ganzen Dafürhalten deutlich die Gnade, welche mir der Herr erwies; denn gleich des anderen Tages ward der Kranke ganz befreit von seinem Schmerze.

Einmal befand ich mich in sehr großer Betrübnis, weil ich wußte, daß jemand, gegen den ich große Verbindlichkeit hatte, ein großes Übel gegen Gott und gegen seine (eigene) Ehre begehen wollte und schon fest dazu entschlossen war. Mein Schmerz darüber war um so größer, als ich kein Mittel wußte, ihn von seinem Entschlusse abzubringen, und es mir schien, es gebe auch keines. Da bat ich Gott aus ganzem Herzen, er selbst möchte Mittel schaffen; bis dies aber geschah, fand ich keine Linderung meines Schmerzes. In dieser Not ging ich in eine Einsiedelei, deren wir einige in diesem Kloster haben (Anmerkung: Die Heilige meint hier das St. Josephs-Kloster.) Dieselbe ist sehr abgelegen, und es ist darin Christus an der Säule abgebildet. Als ich ihn hier nun anflehte, er möchte mir doch die begehrte Gnade gewähren, hörte ich eine ganz sanfte Stimme wie lispelnd zu mir reden. Mir starrten die Haare, so groß war der Schrecken, welcher mich erfaßte. Ich hätte jedoch gern verstanden, was die Stimme zu mir sagte, aber es war mir unmöglich, weil sie gleich wieder verstummte. Der Schrecken war indessen bald wieder vorüber, und ich empfand eine innere Ruhe, Freude und Wonne, daß ich darüber staunte, wie das Anhören einer Stimme, die ich mit leiblichen Ohren vernahm, ohne ein Wort davon zu verstehen, eine solche Wirkung in der Seele zustande bringe. Daraus erkannte ich, daß mein Gebet erhört worden sei; und so war es in der That. Ich hatte gar kein Leid mehr, und es war mir, als wäre schon geschehen, was nachher wirklich geschah (daß nämlich jene Person ihre böses Vorhaben aufgab.) Diese Begebenheit teilte ich meinen beiden Beichtvätern mit, die ich damals hatte, und die sehr gelehrte Männer und große Diener Gottes waren.

Ich wußte, daß eine Person, die sich entschlossen hatte, Gott ganz in Wahrheit zu dienen, und die einige Zeit das innerliche Gebet geübt und in demselben von seiner Majestät viele Gnaden empfangen hatte, dieser Übung entsagte, weil sie gewisse Gelegenheiten nicht meiden wollte. Dies that mir außerordentlich leid, denn ich hatte die Person sehr lieb und war ihr zu Dank verpflichtet. Mehr als einen Monat lang, wie ich glaube, bat ich Gott unablässig, er möchte doch diese Seele wieder an sich ziehen. Da sah ich eines Tages, als ich mich im Gebete befand, neben mir einen Teufel, der einige Zettel, die er in der Hand hatte, mit großem Zorne zerriß. Darüber freute ich mich sehr, denn ich hielt mein Gebet für erhört. Und so war es, wie ich mich später überzeugte, auch in der That. Diese Person legte eine sehr reumütige Beichte ab und wendete sich wieder so ernstlich zu Gott, daß ich hoffe, seine Majestät werde ihr die Gnade verleihen, immer weiter voranzuschreiten. Er sei für alles gepriesen. Amen.

Der Gnaden, welche mir der Herr dadurch erwies, daß er auf mein Gebet hin Seelen von schweren Sünden befreite, andere zu größerer Vollkommenheit führte, wieder andere aus dem Fegfeuer erlöste und sonstige merkwürdige Dinge wirkte, sind so viele, daß ich mich und die Leser ermüden würde, wollte ich sie alle erzählen. An der Seele ward aber weit mehreren geholfen, als am Leibe. Dies ist etwas sehr Bekanntes und viele können es bezeugen. Anfangs fühlte ich mich im Gewissen sehr beunruhigt; denn ich konnte nicht umhin, zu glauben, der Herr habe diese Gnaden auf mein Gebet hin erteilt. (Anmerkung: Dieser Gedanke schien ihr ein Fehler gegen die Demut zu sein.)

Jetzt aber kommen dergleichen Fälle so oft vor und sind anderen so bekannt, daß es mir keine Pein mehr macht, dies zu glauben. Ich lobe Gott und werde beschämt, weil ich sehe, daß ich ihm nur eine um so größere Schuldnerin werde. Dadurch wächst, wie mir däucht, mein Verlangen, ihm zu dienen, und meine Liebe zu ihm wird mehr entzündet. Worüber ich aber am meisten staune ist dieses: um Dinge, die der Herr als ungeeignet erkennt, kann ich ihn nicht mit Inbrunst bitten, wenn ich auch gern wollte. Da geschieht es mit so wenig Kraft, Geist und Eifer, daß ich, wollte ich mir auch Gewalt anthun, dies doch nicht vermöchte. Will aber die göttliche Majestät eine Sache gewähren, so kann ich oft und recht inständig darum bitten, und wiewohl ich nicht so bekümmert bin, so schwebt sie mir doch immer vor Augen. Zwischen diesen zwei Arten von Gebet ist ein großer Unterschied, den ich nicht zu erklären weiß.

Bitte ich auf die erste Art, und thue ich mir auch Gewalt an, vom Herrn etwas zu erflehen - obgleich dies, wenn mir auch eine Sache sehr nahe geht, nicht mit solchem Eifer geschieht, wie andere Male - so ist mir wie einem, dem die Zunge gelähmt ist. Wenn er reden will, kann er nicht; und redet er, so geschieht es, daß er merkt, man verstehe ihn nicht.

Bitte ich aber auf die andere Art, so ist es mir wie einem, der frisch und deutlich mit jemand redet und merkt, daß man ihn gern hört.

In dem einen Falle betet man, so wollen wir sagen, wie im mündlichen Gebet; im anderen Falle aber geschieht es wie in erhabener Beschauung, da der Herr seine Gegenwart in einer Weise kund gibt, daß man sieht, er höre unser Gebet, freue sich darüber und wolle uns die begehrte Gnade gewähren. Er, der so vieles gibt, und dem ich so wenig gebe, sei in Ewigkeit gepriesen. Denn was thut der für dich, o mein Herr, der sich nicht ganz für dich verzehrt? Und wie viel, wie viel, und noch tausendmal möchte ich es wiederholen, wie viel mangelt mir noch hiezu!

Ebendarum aber sollte ich, abgesehen von anderen Gründen, gar nicht mehr zu leben wünschen, weil mein Leben nicht dem entspricht, was ich dir schuldig bin; denn wie so voll von Unvollkommenheit, wie matt in deinem Dienste erblicke ich mich! Wahrhaftig, manchmal scheint mir, ich wünschte ohne Verstand zu sein, um nicht so viel Böses an mir erblicken zu müssen. Möge derjenige es bessern, der es bessern kann.

Als ich mich im Hause der schon öfter erwähnten Dame (Doña Luisa de la Cerda) aufhielt, mußte ich stets achthaben und immer die Eitelkeit der Dinge dieses Lebens beherzigen; denn es wurde mir da eine große Hochachtung und vieles Lob zu teil, und es gab viele Dinge, an die sich mein Herz leicht hätte hängen können, wenn ich nur auf mich gesehen hätte. Aber ich sah auf den, der mit dem Auge der Wahrheit schaut, damit er mich nicht aus seiner Hand lasse. (Anm.: Die hier abgebrochene Erzählung wird weiter unten fortgesetzt.)

Da ich eben von dem Auge der Wahrheit spreche, denke ich daran, wie schwer es denjenigen wird, welche Gott zur Erkenntnis der Wahrheit geführt hat, über die Dinge dieser Erde mit Leuten zu reden, denen die Wahrheit verhüllt ist. Dies hat der Herr selbst einmal zu mir gesagt, sowie überhaupt gar vieles von dem, was ich hier schreibe, nicht aus meinem Kopfe stammt, sondern von diesem meinem himmlischen Meister mir mitgeteilt wurde. Weil ich aber, wenn ich ausdrücklich bemerke: "Das habe ich vernommen," oder "Das hat der Herr gesagt," immer in großer Angst bin, ich möchte etwas, und sei es auch nur eine Silbe, hinzufügen oder weglassen, so spreche ich, wenn ich mich nicht an alles genau erinnere oder etwas von dem meinigen beimengen könnte, in einer Weise, als sei das Gesagte von mir. Doch nenne ich nicht das "von mir", was gut ist, da ich bereits weiß, daß nichts Gutes in mir ist, wenn nicht der Herr ohne all mein Verdienst es mir gespendet hat. Ich nenne nur das "von mir" gesagt, was mir nicht durch eine Offenbarung mitgeteilt wurde.

Aber, o mein Gott, wie oft wollen wir, gerade so wie in weltlichen, auch in geistlichen Dingen etwas nach unserem eigenen Dafürhalten und ganz von der Wahrheit abweichend beurteilen. Da glauben wir z. B., unser Fortschritt (im geistlichen Leben) sei nach den Jahren zu bemessen, die wir in einiger Übung des innerlichen Gebetes zugebracht haben; ja es scheint sogar, als wollten wir demjenigen ein Maß vorschreiben, der, wenn es ihm gefällt, seine Gaben ohne Maß austeilt, und der dem einen in einem halben Jahr mehr geben kann, als er dem anderen in vielen Jahren gibt.

Ich habe dies an so vielen Personen gesehen, daß ich mich wundere, wie wir noch in unserer eigenen Meinung verharren. In diesen Irrtum kann nach meinem Dafürhalten derjenige nicht verfallen, welcher die Gabe der Unterscheidung der Geister besitzt, und dem der Herr wahre Demut verliehen hat; denn ein solcher urteilt nach den Wirkungen, (welche die göttlichen Gnaden in der Seele hervorbringen), nach den Entschlüssen, (welche sie faßt), nach der Liebe, (wovon sie durchglüht ist), und der Herr gibt ihm auch Licht, daß er dies erkennt. Darnach also, und nicht nach den Jahren, beurteilt er den Fortschritt und das Wachstum der Seelen, wohl wissend, daß die eine in einem halben Jahre weiter vorangeschritten sein kann, als die andere es in zwanzig Jahren ist; denn der Herr verleiht seine Gnade, wie gesagt, wem er will, und besonders dem, der sich mehr dafür empfänglich macht.

So sehe ich jetzt Jungfrauen in dieses Kloster kommen, die noch im zartesten Alter sind, die aber doch, nachdem Gott sie gerührt und ihnen nur ein wenig Licht und Liebe, ich will sagen, nur kruze Zeit etwas inneren Trost verliehen, keinen Verzug kennen und durch nichts sich aufhalten lassen. Ihr Leben für nichts achtend, denken sie nicht an ihren Unterhalt, da sie sich für immer in ein Haus einschließen, welches keine Einkünfte hat. Um desjenigen willen, von dem sie wissen, daß er sie liebt, verlassen sie alles, wollen keinen eigenen Willen mehr, und fern ist von ihnen die Besorgnis, daß sie einmal bei einer so strengen und engen Klausur mißvergnügt sein könnten. Alle insgesamt bringen sich Gott zum Opfer dar. O wie gern gebe ich ihnen hierin den Vorzug vor mir, und wie billig sollte ich vor Gott erröten! Denn was Gott in so vielen Jahren, seitdem ich das innerliche Gebet zu üben und er mir seine Gnaden mitzuteilen angefangen, bei mir nicht erreichte, das erreicht er bei diesen Jungfrauen in drei Monaten, ja bei einigen in drei Tagen, obschon er ihnen weit weniger Gnaden mitteilt, als er mir erwiesen. Übrigens ist auch die Belohnung groß, die seine Majestät ihnen gibt, so daß sie gewiß das nicht reut, was sie für Gott geopfert haben.

Ich wünschte, wir möchten der vielen Jahre, die wir seit unserer Ordensprofeß oder seit wir das innerliche Gebet zu üben begonnen, verlebt haben, zu dem Zwecke gedenken, um uns selbst zu beschämen. Lassen wir es aber, andere, die in kürzerer Zeit weiter vorankommen, dadurch zu quälen, daß wir sie zur Rückkehr zwingen, damit sie mit uns gleichen Schritt einhalten, und verlangen wir nicht, daß diejenigen, die mit den von Gott empfangenen Gnaden wie Adler fliegen, nur wie gebundene Hühnlein voranschreiten. Erheben wir vielmehr unsere Augen zu seiner Majestät empor, und gestatten wir diesen Seelen, wenn wir sie in Demut wandeln sehen, freien Lauf; denn der Herr, der ihnen so große Gnaden erteilt, wird nicht zulassen, daß sie in den Abgrund stürzen. Erleuchtet von der Wahrheit des Glaubens vertrauen sie selbst sich Gott an: und wir wollten nicht auch sie ihm anvertrauen, sondern wollten sie nur nach unserem Maße, nach unserem schwachen Mute messen? Nicht so; sondern wenn wir uns selbst nicht zu ihren großmütigen Begierden und Entschlüssen erheben, weil wir ohne eigene Erfahrung nichts davon verstehen können, so sollen wir uns wenigstens demütigen und sie nicht verdammen. Sonst entziehen wir uns, in der Meinung, auf ihren Vorteil zu sehen, den eigenen und verlieren die vom Herrn uns dargebotene Gelegenheit, uns zu verdemütigen und anzuerkennen, wie viel uns noch abgeht und wie weit mehr diese Seelen losgeschält und mit Gott vereint sein müssen, als wir, weil seine Majestät so vertraulich mit ihnen umgeht.

Ich urteile nicht anders und möchte auch nicht anders urteilen, als daß ein erst seit kurzer Zeit geübtes Gebet, welches sehr große Wirkungen hervorbringt, die man, weil jemand unmöglich ohne große Gewalt der Liebe alles rein um Gottes willen verlassen kann, gleich erkennt, einem viele Jahre lang geübten Gebete, durch das man aber am Ende nicht entschlossener geworden ist, etwas Großes für Gott zu thun, als am Anfang, vorzuziehen sei.

Denn die Vollbringung so kleiner und unbedeutender Dinge, die wie Salzkörnlein sind, welche weder Gewicht noch Umfang haben und die ein Vögelein mit seinem Schnabel davonträgt, können wir nicht als große Abtötung, nicht als große Wirkung (des Gebetes) ansehen. Wenn wir aber dennoch gewisse Werke, die wir verrichten, und sollten es ihrer auch viele sein, hoch anschlagen, so ist dies etwas Trauriges. Zu diesen Bedauernswerten gehöre auch ich, und leicht vergesse ich auch noch der mir erteilten Gnaden. Ich sage nicht, daß Gott in seiner Güte solche geringe Werke nicht hoch anrechne, sondern ich wünschte nur, ich selbst möchte keinen Wert darauf legen und gar nicht sehen, daß ich sie thue, weil sie doch nichts sind. Aber verzeihe mir, o mein Herr, und rechne es mir nicht zur Schuld an, wenn ich mich mit solchen Werken in etwas tröste, weil ich dir in nichts Größerem diene; denn diente ich dir in großen Werken, so würde ich so geringfügige gar nicht achten. Glückselig diejenigen, welche dir in großen Werken dienen! Würde mir die Beneidung derselben und diese Werke und das Verlangen darnach angerechnet, dann stände ich ihnen nicht viel nach in deinem Dienste; so aber bin ich zu gar nichts nütze. O mein Herr, gib du mir Kraft, weil du mich so lieb hast.

Erst dieser Tage begegnete mir folgendes. Als mit dem Eintreffen eines Breve von Rom, demgemäß das neue Kloster keine Einkünfte haben sollte, (Anm.: Rescript der hl. Pönitentiarie vom 5. Dez. 1562.) alles ganz vollendet war, was mir bis dahin irgendwie Mühe gekostet zu haben schien, und ich mich über einen so glücklichen Abschluß dieser Stiftung getröstet fand, gedachte ich der Beschwerden, die ich dabei ausgestanden, und pries den Herrn, daß er sich meiner in etwas hatte bedienen wollen. Als ich aber das, was ich gethan, näher betrachtete, fand ich in allem, was etwas gewesen zu schein schien, eine Menge Fehler und Unvollkommenheiten und mitunter wenig Mut und oft wenig Glauben; denn alles, was mir der Herr über das Zustandekommen der von mir betriebenen Stiftung gesagt hatte, konnte ich bis jetzt, da ich es vollkommen erfüllt sehe, nicht fest glauben, obwohl ich auch nicht daran zu zweifeln vermochte. Ich weiß selbst nicht, wie dieses war. Oftmals schien es mir einerseits unmöglich, (daß die Stiftung zustande kommen werde); andrerseits aber konnte ich doch auch nicht zweifeln, ich will sagen, nicht glauben, daß sie nicht zustande kommen werde. Kurz, ich fand, daß alles Gute, was geschehen, der Herr, das Böse dagegen ich gewirkt habe, und so hörte ich auf, weiter über das Geschehene nachzudenken, und wünschte mich nicht mehr daran zu erinnern, um nicht wieder auf meine so vielfältigen Fehler stoßen zu müssen. Gepriesen sei der, welcher, wenn es ihm gefällt, aus allen Dingen Gutes schafft. Amen.

Ich sage also, es ist gefährlich, die Jahre zu zählen, die man in der Übung des innerlichen Gebetes zugebracht hat; denn geschähe es auch in Demut, so könnte doch meines Erachtens so etwas von Einbildung sich einmengen, als habe man im Dienste Gottes etwas verdient. Ich sage nicht, daß man sich keine Verdienste erwerbe, denn alles wird gut belohnt werden; aber ich halte es für gewiß, daß eine dem geistlichen Leben ergebene Person, welche meint, sie habe dadurch, daß sie viele Jahre lang das innerliche Gebet geübt, geistliche Tröstungen wohl verdient, niemals zur Vollkommenheit des geistlichen Lebens gelangen werde.

Ist es denn nicht genug, wenn sie verdient hat, daß Gott sie an seiner Hand hält, damit sie die Sünden meide, womit sie ihn, ehe sie das Gebet übte, beleidigte? Will sie auch noch, wie man zu sagen pflegt, mit seinem eigenen Gelde einen Rechtsstreit gegen ihn anfangen? Dies scheint mir keine tiefe Demut zu sein. Sie mag es sein; ich aber halte es für Dreistigkeit, und also habe ich es auch, obschon ich nur wenig Demut besitze, wie ich meine, doch nie gewagt. Indessen mag es wohl sein, daß ich es auch gar nicht gekonnt hätte, weil ich dem Herrn doch nicht gedient habe; denn hätte ich ihm gedient, so würde ich vielleicht mehr als andere eine Belohnung von ihm verlangt haben. Ich sage auch nicht, daß eine Seele (im Laufe der Jahre) nicht wachse und Gott ihr dies Wachstum nicht verleihe, wenn sie das Gebet in Demut übt; ich sage nur, man solle die Jahre, die man in dieser Übung zugebracht, vergessen. Ist ja alles, was wir thun können, im Vergleiche mit einem einzigen Tropfen Blutes, welches der Herr für uns vergossen hat, nicht mehr wert, als daß wir es verachten. Und wenn wir, je mehr wir Gott dienen, auch um so mehr seine Schuldner werden: wie können wir da noch etwas begehren? Werden uns ja ohnehin für jeden Heller, den wir ihm von unserer Schuld abzahlen, aufs neue tausend Dukaten gegeben. Lassen wir also, ich bitte um der Liebe Gottes willen, dergleichen Urteile, denn sie stehen Gott allein zu. Solche Vergleiche sind schon in irdischen Dingen vom Übel; um wie viel mehr sind sie es in dem, was Gott allein weiß. Der Herr hat dies deutlich gezeigt, da er den letzten denselben Lohn gab, wie den ersten. (Anm.: Sieh das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberge, Matth. 20,1-16.)

Weil ich immer so wenig Zeit hatte und noch habe, darum mußte ich mit so oftmaliger Unterbrechung diese drei Blätter schreiben, und es vergingen darüber so viele Tage, daß ich ganz vergaß, was ich zu erzählen begonnen hatte, (sieh die 5. Anmerkung), nämlich die folgende Vision.

Dieses Gesicht könnte zwecklos erscheinen, aber es gereichte mir zum größten Nutzen, weil mir zu verstehen gegeben wurde, was es bedeute. Ich sah mich kurz darauf beinahe dem nämlichen Angriffe ausgesetzt und erkannte, daß dieses Gesicht ein Bild der Welt sei. Alles, was in der Welt ist, scheint bewaffnet, um auf die arme Seele loszustürmen. Ich will nicht von jenen Menschen reden, die dem Herrn nicht viel dienen, wie auch nicht von den Ehren, Reichtümern, Lüsten und anderen ähnlichen Dingen; denn daß diese die Seele verstricken, ehe sie es sich versieht, oder sie wenigstens verstricken wollen, ist klar; nein, ich rede hier von den Freunden, Verwandten und, was noch mehr zu verwundern ist, von sehr frommen Personen. In der Meinung, etwas Gutes zu thun, bedrängten mich diese nachmals so sehr, daß ich nicht wußte, wie ich mich schützen, oder was ich thun sollte.

O mein Gott! Würde ich die mannigfachen Leiden alle erzählen, welche ich in jener Zeit, auch noch nach dem oben Gesagten erduldet habe: wie lehrreich würde dies sein, um alles in der Welt gründlich zu verabscheuen! Die damals über mich hereingebrochene Verfolgung schien mir die größte von allen gewesenen zu sein, die ich auszuhalten hatte. Manchmal war ich von allen Seiten so bedrängt, daß ich nur in der Erhebung meiner Augen zum Himmel und in dem Aufrufe zu Gott Hilfe fand.

Da gedachte ich wohl dessen, was ich in jenem Gesichte geschaut. Dieses brachte mir den großen Gewinn, daß ich auf niemand mehr ein großes Vertrauen setzte, weil niemand beständig ist, als Gott. In diesen außerordentlichen Leiden sendete mir der Herr jederzeit von seiner Seite jemand zu, der mir die Hand reichte, wie er es mir in jenem Gesichte gezeigt hatte, so daß mir keine weitere Sorge mehr blieb, als wie ich dem Herrn gefallen möge. Dies hat das bißchen Tugend, welches ich hatte, indem ich wenigstens das Verlangen trug, dir zu dienen, noch aufrecht erhalten. Sei dafür gepriesen in Ewigkeit.

Einmal war ich so unruhig und verwirrt, daß ich mich gar nicht zu sammeln vermochte. Ich hatte zu kämpfen und zu streiten, weil ich meine Gedanken auf Dinge gerichtet sah, die nicht vollkommen waren, und weil ich, wie mir schien, nicht so losgeschält war, wie sonst. Da kam mir bei dem Anblicke eines so großen Elendes die Furcht, die Gnaden, welche mir der Herr erwiesen hatte, möchten nur Täuschungen gewesen sein. Kurz, meine Seele befand sich damals in einer großen Verfinsterung. In diesem Leiden redete der Herr mich an und sprach zu mir, ich solle mich nicht betrüben. Aus dem Anblicke dieses Zustandes könne ich auf das Elend schließen, in welchem ich mich befände, wenn er sich mir entzöge; und, so lange wir in diesem Fleische leben, gebe es für uns keine Sicherheit.

Zugleich gab er mir zu verstehen, wie gut ein solcher Kampf und Streit angewendet sei, da ein so herrlicher Lohn ihm folge. Der Herr schien mir auch mit uns, die wir auf der Welt leben, mitleid zu haben. Ich solle, sagte er, ja nicht meinen, daß er mich vergessen habe, denn niemals werde er mich verlassen; doch müsse ich auch das meinige thun. Dies sprach der Herr nebst anderem, wodurch er mir große Gnade erwies, mit solcher Liebe und Freundlichkeit zu mir, daß ich es gar nicht sagen kann.

Oftmals spricht seine Majestät, mir ihre große Liebe offenbarend, die Worte zu mir: "Du bist jetzt mein, und ich bin dein." Darauf pflege ich immer und, wie ich glaube, mit Wahrheit zu antworten: "Herr, was frage ich nach mir? Ich frage nur nach dir." Denke ich daran, wer ich bin, so finde ich mich durch solche Worte und Tröstungen des Herrn so beschämt, daß mir scheint, es gehöre, wie ich schon andere Male gesagt zu haben glaube, und wie ich auch zu meinem Beichtvater manchmal sage, mehr Mut dazu, diese Gnaden anzunehmen, als die schwersten Leiden auszustehen. Ich habe da auf meine (guten) Werke ganz vergessen, und es schwebt mir nur, ohne daß ich darüber nachdenke, mein Elend vor Augen. Auch diese Erkenntnis scheint mit manchmal etwas Übernatürliches zu sein.

Zuweilen kommt mir ein so großes Verlangen nach der Kommunion, daß ich es gar nicht aussprechen kann. Dies war auch eines Morgens der Fall, als es so stark regnete, daß es schien, es wolle gar nicht mehr aufhören und man könne unmöglich ausgehen. Trotzdem wollte ich zur Kirche gehen, und kaum hatte ich das Haus verlassen (Anmerkung: Es war dies vielleicht das zum St. Josephs-Kloster bestimmte Haus, wohin die Heilige zur Pflege ihres kranken Schwagers, der dasselbe einstweilen bewohnte, sich begeben hatte.), als ich auch schon von diesem Verlangen so außer mir war, daß ich, hätte man mir Lanzen vorgehalten, dennoch weiter gegangen wäre; um so weniger ließ ich mich durch den Regen abhalten. Als ich in der Kirche angekommen war, überfiel mich eine tiefe Verzückung.

Diesen Thron trugen, wie mir schien, einige lebende Wesen, von deren Bedeutung ich schon etwas gehört zu haben meine; ich dachte mir, ob es nicht die Evangelisten wären. (Anmerkung: Ähnliche Gesichte kommen auch in der heil. Schrift bei Ezechiel (1,5ff.) und in der geheimen Offenbarung des heiligen Johannes (4,6-8) vor. Bei beiden sind unter den lebenden Wesen die Cherubim zu verstehen. Zu Ezechiel a. a. O. bemerkt Allioli in seiner Bibelübersetzung, die vom Propheten beschauten Wesen seien nach der Meinung der heiligen Väter (Irenäus, Athanasius, Ambrosius, Augustinus u. s. w.) nebst dem, was sie an und für sich sind, zugleich Sinnbilder der vier Evangelisten, insofern dieselben Christum nach seiner vierfachen Eigenschaft als Mensch, König, Priester und Gott darstellen.)

Wie jedoch der Thron selbst beschaffen war, oder wer darauf saß, dies sah ich nicht; wohl aber sah ich eine sehr große Schaar Engel. Diese kamen mir unvergleichlich schöner vor, als die übrigen, welche ich im Himmel gesehen habe. Ich dachte mir, es könnten Seraphim oder Cherubim sein, weil sie an Herrlichkeit (jene anderen Engel) weit übertrafen, denn sie schienen ganz zu flammen. Der Unterschied ist, wie gesagt, ein großer.

Die Seligkeit, die ich damals in mir empfand, war unaussprechlich und unbeschreiblich; wer nichts Ähnliches selbst erfahren hat, kann sich gar keinen Begriff machen. Ich erkannte, daß hier alles vereinigt sei, was man verlangen kann; gesehen aber habe ich nichts. Es ward mir gesagt, ich weiß nicht vom wem, was ich hier thun könne, sei das: erkennen, daß ich nichts zu erkennen vermöge und einsehen, daß alles im Vergleiche mit dem, was hier ist, nichts sei.

Und fürwahr, meine Seele schämte sich darnach bei dem Gedanken, daß sie sich noch bei irgend einem erschaffenen Dinge aufhalten und wohl gar auch Neigung dazu fassen könnte; denn die ganze Welt kam mir nur wie ein Ameisenhaufen vor.

Ich kommunizierte und blieb in der Messe, weiß aber nicht, wie ich derselben beiwohnen konnte. Ich glaubte, es wäre nur eine kurze Zeit verflossen; aber wie groß war meine Verwunderung, als ich die Uhr schlagen hörte und bemerkte, daß ich zwei Stunden lang in der Verzückung und Glorie gewesen.

Ich staunte darnach über das Feuer, welches von oben aus der wahren Liebe Gottes in meine Seele gefallen zu sein schien; denn, wie ich schon andere Male gesagt habe, so sehr ich auch nach einem solchen Liebesfeuer verlangen und bis zur Vernichtung meiner selbst mich darum bemühen mag, so kann ich doch nicht ein Fünklein davon erringen, wenn seine Majestät es nicht geben will.

Dieses Feuer scheint den alten Menschen mit allen seinen Mängeln, mit all seiner Lauheit und mit allem seinem Elende zu verzehren. Wie der Vogel Phönix, von dem ich gelesen, daß er aus der Asche, zu welcher er sich verbrannt hat, verjüngt hervorgehe, so ist auch die Seele durch die Wirkung dieses Feuers eine andere geworden. Sie hat ganz andere Begierden und eine große Stärke; sie scheint nicht mehr die zu sein, welche sie zuvor gewesen, sondern sie fängt mit neuer Reinheit den Weg des Herrn zu wandeln an.

Ich bat seine Majestät um die Gnade, daß es so werden und ich von neuem anfangen möchte, ihr zu dienen. Da sagte der Herr zu mir: "Du hast einen guten Vergleich gemacht; siehe, daß du denselben nicht vergissest, damit du dich bemühest, immer besser zu werden."

Als ich einmal in dem nämlichen Zweifel war, dessen ich weiter oben erwähnte, ob nämlich diese Visionen von Gott seien, erschien mir der Herr und sprahc mit ernst zu mir: "O ihr Menschenkinder! Wie lange werdet ihr harten Herzens sein?" Er fügte bei, ich solle mich nur über eines genau prüfen, ob ich mich ihm ganz zu eigen gegeben habe oder nicht; habe ich mich ihm ganz hingegeben, so solle ich glauben, daß er mich nicht werde zu grunde gehen lassen. Über diese ernste Anrede betrübte ich mich sehr. Da sagte er mit großer Zärtlichkeit und Freundlichkeit wieder zu mir, ich solle mich nicht betrüben; er wisse wohl, daß ich meinerseits nicht ermangeln werde, alles zu thun, was seinen Dienst betreffe; dafür solle auch alles geschehen, was ich begehre. Und wirklich geschah, um was ich ihn damals bat.

Ferner sagte er, ich solle darauf achtgeben, wies es mit meinem täglichen Fortschreiten in der Liebe zu ihm stehe; aus diesem Fortschreiten könne ich erkennen, daß diese Visionen nicht vom Teufel seien; denn ich dürfe nicht glauben, Gott werde zulassen, daß jener so viel Anteil an den Seelen seiner Diener habe, und daß er mir eine solche Erkenntnis und eine solche Ruhe verleihen könne, wie ich sie besitze. Er gab mir auch zu verstehen, ich würde übel thun, wenn ich nicht glaube, daß meine Visionen von Gott seien, nachdem doch so viele und so ausgezeichnete Personen mich dessen versichert hätten.

Als ich einmal den Psalm: Quicumque vult (Anm.: Dies ist kein Psalm, sondern das Athanasianische Glaubensbekenntnis, welches mit den Worten Quicumque vult salvus esse ("Jeder, der selig werden will") beginnt und in der Prim der kirchlichen Tagzeiten vom Sonntage und am heiligen Dreifaltigkeitsfeste zu recitieren ist. In diesem Simbolum wird dem Glauben an die allerheiligste Dreifaltigkeit in besonders ausführlicher Weise Ausdruck gegeben.) recitierte, ward mir die Art und Weise, wie nur ein Gott und drei Personen sind, so klar zu verstehen gegeben, daß ich mich darüber verwunderte und großen Trost empfand. Dies war mir zur vollkommeneren Erkenntnis Gottes und seiner Wunder sehr förderlich; und so oft ich an die allerheiligste Dreieinigkeit denke, oder so oft von ihr die Rede ist, meine ich zu verstehen, wie dieses Geheimnis möglich ist, und es verursacht mir dies große Freude.

An einem Tage der Aufnahme der Königin der Engel, unserer lieben Frau, in den Himmel, wollte mir der Herr die Gnade erweisen, daß mir in einer Verzückung diese ihre Aufnahme und die Freude und das Siegesgepränge, womit sie empfangen wurde, sowie die Stätte, an welcher sie ist (Anmerkung etika.com: der Himmel ist also zweifellos ein Ort, wie dies auch aus der früheren Bemerkung der heiligen Theresia vom Himmelseingang klar hervorgeht), gezeigt wurde.

Ich kann dies aber nicht näher beschreiben. Die Seligkeit, welche mein Geist aus dem Anschauen einer solchen Glorie empfand, war überaus groß, und die Wirkungen dieser Visionen waren außerordentlich. Ihr Nutzen war ein glühendes Verlangen nach großen Leiden und der heiße Wunsch, unserer lieben Frau, die es verdient hatte, zu einer so großen Glorie erhoben zu werden, zu dienen.

Zweimal sah ich in der Kirche eines Kollegiums der Gesellschaft Jesu, als die Brüder desselben kommunizierten, über ihren Häuptern einen sehr kostbaren Baldachin; als aber andere Personen kommunizierten, sah ich den Baldachin nicht mehr.

Vierzigstes Hauptstück

Andere große Gnaden, welche der Herr ihr erwies. Aus einigen derselben kann man eine sehr heilsame Lehre entnehmen. Dies war, wie sie schon erwähnte, nächst dem Gehorsam ihre Hauptabsicht, nämlich solche Gnaden mitzuteilen, welche zum Nutzen der Seelen dienen. Mit diesem Hauptstücke schließt die Beschreibung ihres Lebens. Möge dieselbe zur Ehre des Herrn gereichen. Amen.

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