|
ETIKA |
FRANZISKUS-CHRONIK |
www.etika.com |
|
12F3111 |
Von der Regel des Franziskus |
Der Cronicken
der Minderen Brüder, Konstanz 1603. I Cap. 11. Auszüge aus
den Unterkapiteln 1 - 21 |
Von der Regel die S. Franciscus gemacht hat.
Cap. 11.
Als der heylige Franciscus sahe daß sich die Zahl der Brüder nahend der Apostel Anzahl vergleichte / begab er sich die Form und Regel deß Lebens so sie halten solten zu beschreiben / inn welcher er zu einem Fundament / die Observantz deß Evangelij gesetzt / disen ordnete er etliche Sachen zu / welche ihne inn Gemeinschafft und Versamblung zu leben nothwendig zu seyn gedunckten / damit die Fürsteher dieser seiner Regel / inn nichtem der Meynung Christi / weder inn den Gebotten / noch inn den Rähten zu wider wären / welche Regel so gleichwol hernach durch den Heyligen gemehrt worden / ist diese wie hie unden zu sehen ist.
Regel deß H. Vatters S. Francisci.
Inn dem Namen deß
Vatters / Sohns / unnd heyligen Geists.
Monumentum.
Diß ist das Leben / welches der Bruder Franciscus an Babst Innocentium den Dritten zu bewilligen begert hat / welches er auch mit leiblicher Stimm bewilliget / ime und seinen jetzigen unnd nachfolgenden Brüdern confirmiert / muß also jetziger B. Franciscus / unnd jeder nachfolgender dieser Religion Obrister / jetzt gedachtem Babst und allen desselben nachfolgenden Gehorsame und Reverentz versprechen und leisten.
Von der Form der
Regel / so durch den heyligen Vatter Franciscum eingesetzt / unnd von der
Bäbstlichen Heyligkeit Innocentio dem Dritten confirmiert worden.
Von
den dreyen fürnembsten Gelübten / der Keuschheit / Gehorsame / und Armut.
Cap. 1.
Das Leben und Regel der Mindern Brüder ist / daß sie keusch / under der heyligen Gehorsame / ohne einiges Eigenthumblichs leben / unnd der Lehr Christi welche also sagt / nachfolgen:
Matth. 19. Wilt du vollkommen seyn / so gehe hin verkauffe was du
hast / unnd gibs den Armen / so wirst du ein Schatz im Himmel haben / und komm
und folge mir nach. Und widerumb:
Luc. 9. So jemandt mir nachfolgen will / der verläugne sich selbst / unnd nemme sein Creutz auff sich / und folge mir nach. Unnd abermal:
Luc. 14. So jemandt zu mir kombt / und hasset nit seinen Vatter / Mutter / Weib / Kinder / Brüder / Schwestern / auch darzu sein eigene Seel / der kann nit mein Jünger seyn.
Kommentar ETIKA: Wo sind
die Mönche, wo die Franziskaner, die das erfüllen, was Jesus und Franziskus
verlangen? Wenn sie nicht einmal ihren Körper hassen, sondern „annehmen“ (ein
Teufelswort – wir setzen dagegen „überwinden“, „sich selbst besiegen“!) und
dies noch andere lehren!
Unnd wer nit trägt sein Creutz / unnd folget mir nach / der kan nit mein Jünger seyn. Unnd wider:
So einer von meinet wegen wirdt verlassen Vatter / Mutter / Brüder / Schwestern / Weib / Kind / und all sein zeitlich Gut / wirdt ers hundertfältig wider empfahen / und das ewig Leben besitzen.
Von der Weiß die Brüder anzunemmen /
selbigen die Ordenskleider anzulegen /
unnd Gestalt der Kleidung der Mindern Brüder.
Cap. 2.
…Wann er nun dises verricht / das seinig den Armen
außgetheylt / oder was ihm Gott inspiriert / vollbracht / soll ihme der
Guardian den Probier Habit geben / welcher ein Jar wehret / nemblich zwen Röck
ohne Kappen / die Niderkleid unnd den Kaparon biß auff die Gürtel.
Wann das Jar der Probierung verflossen / soll man
ihne Profeß thun lassen / nach welchem ihme nit mehr erlaubt in ein andern
Orden sich zu begeben …
Es ist auch nit zugelassen / daß einer inn disen
Orden wider die Satzung unnd Form der Christlichen Kirchen auffgenommen werde.
Alle die jenigen welche die Gehorsame verloben / sollen nohtwendigklich haben
ein Rock mit einer Kappen / und noch ein ohne Kappen / ein Strick ummzugürten /
und die Niderkleid.
Alle
Brüder sollen sich mit gar schlechtem Thuch bekleiden / wann selbige an einem oder andern Ort zerrissen / mit Sackzwilch oder
anderen schlechten Bletzen flicken. Dann der Herr sagt in dem Evangelio (Matt.
10.):
Die so prächtlich
bekleidet daher tretten / seynd an der Füsten Hoffen. … (Anmerkung: unverständlich, auch Quelle stimmt nicht)
Von den Göttlichen Embtern und Fasten.
Cap 3.
Wie sich die Ministri inn Underrichtung der
Brüder zu ihrer Gehorsame verhalten sollen.
Cap. 4.
Von der brüderlichen Straff inn den
Ubertretungen / und daß sie sich nir ärgern sollen / unnd kein Gewalt uber
nichts Eigenthumblichs haben.
Cap. 5.
Ihr Ministri, habt fleissige Sorge uber ewere unnd
der Brüder Seelen / dann es ist ein erschröckliche Sach in die Händ deß
lebendigen erzürneten Gottes zu fallen. …
Es ist allen Brüdern und Ministris dises Ordens
gebotten / daß sie keine Güter / Herrschafften / oder Eigenthumb haben sollen /
dann wie der Herr sagt (Matth. 11.): / Die Fürsten der Völcker herrschen uber
sie / etc. solches solle sonderlich under uns observiert werden / und welcher
begert der grösser zu seyn / seye wie der kleiner / und aller der andern
Knecht. …
Und sollen alle Brüder / was Standts sie auch
seyen / wissen / daß wann sie von den Gebotten
Gottes sich absündern / unnd ungehorsam seyn (Psal. 18.) / werden
sie / so lang sie darinnen verharren / wie der Prophet sagt / von ihr Sünd wegen verflucht seyn. Wann sie aber
in den Gebotten Gottes (wie sie verlobt) unnd Observantz ihrer Evangelischen
Profession verharren / werden sie der Benedeyung Gottes vergwißt.
(Anmerkung ETIKA: Wir glauben nicht, dass dies nur für die Angehörigen der
Orden des hl. Franziskus gilt. Sicherlich schwebt über den Geistlichen aller
Konfessionen dieses Damoklesschwert, wenn sie sich von den Geboten Gottes
absondern.)
Von der Zuflucht die die Brüder zu den
Ministris haben sollen /
unnd daß sich kein Bruder einen Prior nennen lassen solle.
Cap. 6.
Von der Weiß zu dienen / das Hauß zu
versehen /
gebürlichen Ubungen die zu gemeiner Wolfart dienen /
und daß die Brüder kein Kloster oder Kirchen haben sollen die ihr eigen seyen.
Cap. 7.
Wie die Brüderen Gelt zu nemmen verbotten /
und man sie darumb straffen solle.
Cap. 8.
Von der Weiß das Allmusen zu begeren /
und der Nahrung.
Cap. 9.
Alle die Brüder sollen sich nach der Armut und Demut
Christi Jesu bemühen / und erinneren / daß der Welt nichts nohtwendig ist / als
(wie der Apostel sagt) (Tim. 6) Die
Nahrung / und Kleidung / und dessen sollen wir uns begnügen / und nichts anders
begeren.
Wir sollen uns auch erfrewen / wann wir mit
schlechten / armen unnd von der Welt verachten Leuten conversieren (Anmerkung: Franziskus wusste noch nichts von
politisch Ausgegrenzten, nämlich Extremisten aller Lager einschließlich der
Taliban, wir erinnern an Äußerungen des evangelischen Pfarrers Wolfgang
Borwosky in seinem Buch: „Christus und die Welt des Antichristen“,
Aglasterhausen 1984) / sonderlich mit Krancken / Außsätzigen / und
Bettlern. …
Und obwol die Menschen sie werden rauch anfahren /
und das Allmusen versagen / sollen sie dannocht Gott loben / unnd für selbige
betten / dann von der Schmach so sie von denselben empfahen / wirt ihnen vor
Christo grosse Ehr bewiesen und erzeigt werden / und sollen wissen / daß der
Spott und Schmach / so ihnen beschehen / nit ihnen sonder denen / die solche
bewisen / zugerechnet und zugemessen werden…
Disser so nit isset / soll den der isset nit
verachten / und dieser so isset / soll den der nit isset nit in höherer Würde
achten (Rom. 4. Mar. 2.) / wann die Noht vorhanden / mögen die Brüder wo sie
seyen / von allem dem so menschlicher Nahrung ist / essen / wie der Herr
von dem David sagt / daß er das Brot asse / welches niemandts als den Priestern
zu essen vergont war.
Die Brüder erinnern sich dessen / so der Herr sagt:
Hütet euch / daß ihr ewere Hertzen nit beschweret
mit uberflüssigem Essen unnd Trincken / damit euch der Schlaff alsdann
nit uberfalle / und daß die Faulkeit (sic)
darnach nit verursache / daß ihr an dem letsten Tag begriffen werdet mit
den Stricken deß Todts / welcher ob er gleichwol auff alle Lebendige wirdt
fallen / wirdt er doch underschidliche Würckung / nach dem er die Seel
beschaffen findet / haben / nemblich zu dem Leben oder Todt / und beyde ewig.
Aber in dem Fall der augenscheinlichen Noht / sollen
die Brüder alles das jenig handlen / so ihnen nottürfftig ist / wie sie der
Herr zum besten und erweisen wirt (sic =
so geschrieben) / dann die Noht hat kein Gesatz.
Von der Weiß den krancken Brüdern zu
dienen.
Cap. 10.
Daß die Brüder einander sollen lieben /
keiner den andern schmähen / und wider einander murren.
Cap. 11
(Anmerkung: leicht gesagt, aber in der
jetzigen Apostasie?)
Wie sich die Brüder sollen vor Anschauung
und Conversation der Weiber hüten.
Cap.
12.
An allen
Orten da die Brüder seynd / sollen sie sich hüten vor unkeuschem Anschauen /
und böser Conservation der Weiber / wann es die Noht erfordert / soll keiner
sich understehen eintzig mit einem Weib zu reden / außgenommen die Priester
/ die mögen ehrbarlich in Auffgebung einer Buß / oder Ertheylung guter
geistlicher Räht mit denen conversieren / auff keine Weiß solle durch einigen
der Brüder kein Weibsbild zu der Obedientz auffgenommen werden / sondern sie
zur Bußwürckung / wo es inen an dem annemblichsten seyn möchte / ermahnen und
weisen. Lasset uns mit sonderm Fleiß alle wol in solchem behutsam seyn / dann
der Herr spricht: Welcher ein Weib ansicht sie zu begeren / der hat inn dem
Hertzen schon mit ihr gesündiget. Es ist uns auch nit erlaubt das jenig anzusehen / so wir nit
dörffen begeren.
Von der Straff der Brüder / so sich
fleischlich versündigen wurden.
Cap.
13.
Wann ein
Bruder durch Anstifftung deß Teuffels fleischlich wurde sündigen / der solle
deß Habits / welchen er durch sein Schuld und Unlauterkeit verunreynt / gantz
und gar beraubt / und von der Religion verstossen / und an andere Ort seiner
Sünden halber Buß zu thun / gewisen werden.
Wie sich die Brüder in dem Umbreisen in der
Welt sollen verhalten.
Cap. 14
Wann die
Brüder durch die Welt reisen / sollen sie kein Provision / Zehrsack / Seckel /
Gelt / oder Stecken mit sich tragen / und in allen Häusern da sie eingehen /
sprechen: Der Frid seye in disem Hauß. (Matt.
10.) Und wo sie auffgenommen werden
/ ruhen / essen / und trincken / was ihnen fürgetragen wirt (Matt. 5. Luc. 6.) / sich wann sie mit
Worten / oder Wercken angefochten / dessen nit betrüben / und wann ihnen ein Backenstreich
auff die ein Seiten geben / die ander auch darbieten: Und wann einer sie wolte
außziehen / sichs nit verwideren / und wann ers genommen / nit mehr begeren /
sonder gedencken / dises alles begegne ihnen von der grossen Hand deß Herren.
Daß die Brüder nit reiten sollen.
Cap. 15
Ich
befilch allen meinen Brüdern / so wol den Priestern als Leyen / daß wann sie
durch die Welt reisen / oder an andern Orten still ligen / sie weder für sich
selbsten / oder andere kein Thier haben zu reiten : Es
seye inen auch verbotten das Reiten / allein es geschehe auß Ursach der
Kranckheit / oder augenscheinlichen Notturfft.
Von denen welche zu den Moren und
Unglaubigen wandlen werden.
Cap. 16
Der Herr
sagt (Matt. 10.): Sihe ich sende euch
wie die Schaff under die Wölff / darumben seynd klug wie die Schlangen / und
einfältig wie die Tauben. Dannenher wann ein Bruder mit Göttlicher Eingebung
berürt / sich under die Moren unnd Unglaubigen zu begeben Lust hätte / solle er
solches ohne Vorwissen unnd Bewilligung seines Obristen nit fürnemmen / doch
solle der Obriste wann er den Bruder taugenlich andern Frucht zu bringen / und
ihme selbst Heyl zu erwerben / erkent / ihme sein Vorhaben nit abschlagen
(alles mit der Hilff Gottes verstehend) dann selbiger Obriste verbunden solle
sein Rechenschafft zu geben vor Gott / wie sein Verwilligung zimlich oder
unzimlich in Mittheylung oder Verwegerung dises Begerens seye gewesen.
Die
Brüder so under die Unglaubigen sich begeben / mögen auff zweyerley Weiß mit
ihnen conversieren. (1. Pet. 2.)
1.
Die erste ist / daß sie mit ihnen nit contendieren
/ sonder nit allein ihnen / sonder allen anderen Creaturen umb der Liebe Gottes
willen underthänig seyn / unn allzeit darneben sich Christen bekennen.
2.
Die ander ist / daß sie nach dem Willen Gottes Sein
Göttlich Wort predigen / auff daß sie inn sein Allmächtigkeit / Gott Vater /
Sohn / unnd heyligen Geist / dreyfaltig in den Personen / und einig in dem
Wesen / inn die Menschheit deß Erlösers / und der Welt Seligmachers glauben /
sie zu dem Tauff und Christenlichen Leben ermahnen (Ioan. 3.): Dann welcher nit
widergeboren wirt durch das Wasser und heyligen Geist / kan nit eingehen inn
das Reich der Himmel.
Dises
und dergleichen anders / das ihnen durch Gott eingossen wirdt / sollen sie dem
unglaubigen Volck verkünden / dann der Herr sagt inn dem Evangelio (Matt. 10.) : Wer mich bekent vor den Menschen / den will ich bekennen
vor meinem Vatter im Himmel / wer mich aber verläugnet vor den Menschen / den
will ich auch verläugnen vor meinem Vater im Himmel.
Alle die
Brüder / wo sie auch seyen / erinneren sich / daß sie ihr Seel und Leib
allbereit dem höchsten Gott auffgeopffert / und daß sie selbige auff alle Weiß
den sichtbaren und unsichtbaren Feinden darzugeben schuldig / weil der Herr
sagt (Matt. 16. Matt 5. Ioan. 15. Matt 10. Matt. 5.):
Erinneren
sie sich dessen so der Herr sagt:
Unnd diß sage ich zu euch meinen liebsten Freunden
/ damit ihr die jenigen / so nun den Leib umbbringen könden / nit förchtet
/ unnd mit ewer Gedult werdet ihr ewere Seelen gewinnen:
Und diser so biß an das End verharret / wirt selig werden.
Von den
Predigern.
Cap. 17.
…Predigen … welches sie
mehr mit Wercken als schönen Worten verrichten sollen …
Lassendt uns hüten vor
Hoffart / Ehrgeitz / Klugheit der Welt / unnd Weißheit deß Fleischs / welche
wöllen daß man sich der Wolberedenheit mächtig bemühe / aber wenig Guts
würcke / selbe sucht nit Religion und Heyligkeit deß Geists / sonder ein
eusserliche vor den Menschen gleißnerische Religion und Heyligkeit (Matt. 6.) /
dann diese seynd von welchen der Herr sagt:
Wahrlich ich sage
euch / sie haben ihren Lohn schon empfangen.
Der Geist deß Herren
begert / daß das Fleisch solle getödt / veracht und
für nicht gehalten werden / und daß es sich befleisse / demütig /
gedultig / reyn / keusch / unnd dem geist underthänig zu seyn / und vor allem
wol unnd steiff eingewurtzt / seye inn der Furcht und Liebe Gottes /
Vatters / Sohns / und heyligen Geists / alles Guts dem Allerhöchsten
attribuiren …
Wie sich die
Ministri versamblen sollen.
Cap. 18.
Daß alle Brüder
Catholisch leben sollen.
Cap. 19.
Alle Brüder sollen Catholisch seyn / und Catholisch
leben / und wann einer in dem Glauben oder Satzungen der Catholischen Kirchen /
es wäre mit Worten oder Wercken / irren / und sich nit bald emendieren
wurde / der solle gentzlich von unser Religion
außgeschlossen unnd verstossen werden.
Wir sollen für unsere Obristen halten alle Praelaten
/ Priester / und Geistlichen / inn allem deme was da gehört zu dem Heyl der
Seelen / doch daß es unser Ordnung nit zu wider seye.
Von der Communion
und Beycht der Brüder.
Cap. 20.
Von dem Lob
Gottes / unnd Ermahnung der Christlichen Völcker zu der Buß.
Cap. 21.
Alle meine Brüder / wann sie werden erkennen / unnd
sie gelegne Zeit geduncken dem Volk zu predigen / mögen sie mit dem Segen Gottes
dise Wort gebrauchen:
Förchtet / liebet / ehret / allzeit lobet
und saget / Gebeneyet seyest du Gott /
allmächtig / dreyfaltig / unnd einig Vatter / Sohn / und heyliger Geist / ein
Erschaffer Himmels / Erden / und alles was darinnen ist /
ich bitte dich gib mir Genad / daß ich möge
würcken würdige Frücht der Buß /
unnd dise Wahrheit erkennen / daß wir bald
zu sterben / und im selbigen Puncto / uber Seel unnd Leib determiniert
werden / ewigklich zu leben / oder zu leiden.
Sie sollen die Beleydigten zu Verzeyhung ermahnen /
wie uns von Gott dem Allmächtigen verzigen worden / unnd sagen:
Wann sie nit verzeyhen /
werde inen auch nit verzigen werden:
Und selig seyen die
jenigen / welche wol berewt sterben / dann ihrer Statt wirt seyn in den Himlen. (Matt. 18.)
Und wehe denen die
inn der Unbußfertigkeit abscheiden / dann sie werden Kinder deß Teuffels /
welches Werck sie geübt / unnd in das ewige Feuer verstossen werden.
Hütet euch allerliebste Brüder vor allem Bösen / und
verharret in dem Guten biß an das Ende /
damit euch Gott gesegne / Amen.-
Von der Ermahnung
so er den Brüdern gethan hat.
Cap.
22.
Franziskus-Übersicht - - - Index 1