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ETIKA |
FRANZISKUS-CHRONIK |
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12F3412 |
Die Predigt der 5
Märtyrer vor dem maurischen Gouverneur |
Der Cronicken der
mindern Brüder, Konstanz, 4. Buch, Cap. 12, 1604 |
Was Johannes Paul II. nicht predigt
Sodano stellt sich hinter den Verräter Allawi
Papst dankt für EU-Ohrfeigen
Der Cronicken der Minderen
Brüder /
Das viert Buch.
Wie der Gubernator ime die fünnf Martyrer fürführen lassen / und von der Predig
so sie ihme gethan.
Cap. 12.
Anmerkung der Apostel der letzten Zeiten, 31.10.2004, Reformationstag:
Eine solche Predigt wie die folgende hat Papst Johannes Paul II. seinen
moslemischen und jüdischen Gesprächspartnern sowie seinem buddhistischen
Freund, dem ebenso zweigesichtigen Dalai Lama, noch nie gehalten.
Jeder kann nun die wahren Christen unterscheiden von jenen, die mit den
Schlagworten Dialog und Toleranz auf eine Welteinheitsreligion hinarbeiten, die
alle Götter für gleichberechtigt erklären und die behaupten, es handle sich bei
allen um denselben Gott.
Aber der wahre und lebendige und einzige Gott sagt als erstes und wichtigstes
Gebot: Ich bin der Herr, dein Gott, du
sollst keine anderen Götter neben mir haben. "
Sogar der uns nicht geheure Kardinal Lehmann sagte, das Christentum sei
"missionarisch, oder es verrät sich
selbst." "Jede Missionstätigkeit, die nicht zur radikalen
Bekehrung zu Christus aufruft, verfälscht den Glauben." (Rudolf Zewell,
beide Zitate aus dem "Rheinischen Merkur", Nr. 39, 23.9.2004)
Aber auch noch in anderer Hinsicht zeigten die im Vatikan vorherrschenden
Kräfte dieser Tage ihr wahres Gesicht: Kardinal Sodano rief dazu auf,
die amerikanische Marionettenregion im Irak unter dem Ex-CIA-Agenten und Verräter
Iyad Allawi zu unterstützen, weil man sich eben mit der (von den
Besatzungsmächten mit Krieg und Bombenterror geschaffenen) faktischen Lage
abfinden müsse.
Dies ist unchristlich; wer so redet und Krieg und Besatzung und Staatsterror
gutheißt, kann nicht im Namen seiner Religion sprechen. Er soll zugeben, daß er
für einen Welteinheitsstaat unter der Führung der Feinde Gottes ist.
Wir Christen, die dem lebendigen und wahren Gott gehorchen und innerhalb der
allgemeinen = katholischen Kirche dienen, versichern den tapferen Irakern, die
um ihre Freiheit gegen die Fremdherrschaft kämpfen, daß wir auf ihrer Seite
sind: Selbstbestimmung für alle Völker! Fremde Truppen haben kein Recht,
ein Land zu besetzen, schon gar nicht die Amerikaner und Briten, und die UNO
auch nicht. Wer sich für ungerechte Maßnahmen un- und antichristlicher
Organisationen und Staatenbündnisse einsetzt, handelt nicht als Christ.
Was nützt der Protest des Papstes gegen das Fehlen des Gottesbezuges und
die Ausschaltung seines Anhängers Buttiglione, wenn er danach den Sieg
der Liberalen akzeptiert?
Warum begrüßt Wojtyla so warmherzig eine EU, die vom italienischen
Staatspräsidenten als Europa der Werte gefeiert wurde, wenn es sich
offensichtlich nicht um christliche Werte handelt, sondern um jene der Feinde
des Christentums?
Wer mag da dem Papst und seinen Beratern noch trauen? Wer bezeichnet da noch
das Oberhaupt einer Kirche, das für die Ohrfeigen dankt, die ihm die Liberalen
verabreicht haben, als „heiligen Vater“? Fehlt nur noch eine neue
Vergebungsbitte: Liebe EU, vergib, daß Wir es gewagt haben, einen
Gottesbezug in der EU-Verfassung zu fordern und Buttiglione, der gemäß der
Heiligen Schrift und der Lehre der Kirche die Homosexualität verurteilt, als
EU-Kommissar zu empfehlen.
Die Engel des Herrn werden kommen, alle Verräter des Glaubens entlarven
und für das Gericht Jesu aussondern, aber erst nach dem Zustandekommen der
Weltdiktatur und den dreieinhalb Jahren der Herrschaft des Antichrist. (AIHS
5.11.2004 etika.com)
Als nun die unerschrockne Diener Christi mit auff den Ruggen gebundnen Händen / unnd wegen von den Mohren empfangner Streichen und Wunden gar verbluetet / inn dem hohen Gerichthauß fürgestelt warden / fragt sie der Richter alsbald / woher kombt ihr / und von wannen seyt ir / verwegne / verstockte Menschen / Feind unsers Glaubens / was seyd ewere Gedancken / und woher dörfft ir so freffenlich unsern grossen Prophten lästeren?
Die Heyligen antworteten: Sie kämen auß Portugall / wären Italianer / und was ihren Beruff und Predig anbelangte / kämen sie von dem Herren /welchem mehr als den Menschen zu gehorsamen wäre:
Dann unser Christus Jesus (sagt einer) ist der Erschaffer / Erlöser / unn Meister / welchem alles inn dieser Welt underworffen / und dessen heyligen Willen niemandts widerstreben kann / der hat uns anbefohlen / sein heylig Evangelium der gantzen Welt zu predigen: seynd derohalben allher kommen / solches dem König und euch zu verkünden / und die Wort deß Lebens zu offenbaren / auff daß / nach dem ihr durch die Gnad erleuchtet / den Irrthumb / in welchem ihr schwebt / erkennet / und zu dem wahren Weg deß Heyls widerkehret / wie wir euch / wann ir uns hören wöllet / anzeigen wöllen.
Der Richter antwort:
Sagt mir / die ihr wahrlich blind / thorächt / und unverständig seyt / unn an dem wahren Weg deß Heyls geirret habt/ was doch für ein anderer Weg der Wahrheit seye / dann der unser?
Bruder Ortho voller deß heyligen Geists antwortet:
Jesus ist der einzige unnd wahre Weg / welcher den Menschen zu dem wahren Port deß Heyls führen kan / und sein heyliger Glauben / welcher inn deme stehet / einen wahren Gott unnd Menschen / einen einigen dreyfaltigen Gott / Vatter / Sohn / und heyligen Geist / einen wahren Menschen / auß Maria der Jungkfrawen geboren / einen eintzigen Gott in der Essentz / und dreyfaltig in den Personen / einen Erschaffer dises gantzen Ummkreiß der Erden / zu glauben / der da ist ein wahrer Mensch der Gottheit zugethan / ein Erlöser aller allbereit verlorner / unn durch die Sünd Adams verdambter dieser Welt Menschen / inn welcher Menschheit er mit menigklich conversiert / menigklich underwisen / und alle die jenige / welche in ihne jetziger und künfftiger Zeit biß an den Tag deß letsten Gerichts geglaubt / und glauben werden / erlöset / hat die Marter unn Todt gelitten / mit seinem Blut unsere Schulden bezahlt / ist aufferstanden / uns auch inn den Himmel auffzuführen / von dannen er kommen wirdt / die Lebendigen und Todten nochmalen allhie auff Erden zu richten:
Alsbald wirdt er er aber in grosser Maiestät erscheinen / zu selber Zeit werden uns weder menschliche Stärcke / Reichthumb / Königreich / noch Keyserthumm nichts helffen / seytemal der Mensch nackend und bloß / allein mit seinen guten oder bösen vollbrachten Wercken erscheinen / und nach denselben geurtheylet werden wirdt / da er seinen Heyligen die ewige Glori in den Himlen / den anderen aber so in ihne nit geglaubt / das ewige höllische Feuer geben wirdt.
Der Richter spricht lachend zu ime:
Wie weist du diese Sachen? Oder wie probierst oder beweisest du daß sie geschehen werden?
Mit der Bezeugnus, antwortet Bruder Ortho /
der heyligen Geschrifft / in welcher von Hand zu Hand durch heylige Leut diese Wahrheit uns geoffenbaret worden: durch die Prophezeyen und Bezeugnussen der Propheten unnd Patriarchen / welche beyde erfült zu seyn gesehen worden.
Dannenhero dero Lehr mit vil vesterem Fundament unnd Grund / als der ewerigen zu glauben / die nichts anders als durch die Geschrifft ewers falschen Machomets glaubet / welche durch nichts anders als dero falsche verführerische Wort bestetiget / da doch die unendtliche Wunderwerck unsers Herren Christi Jesu / seiner heyligen Martyrer / Beychtiger / unnd Jungkfrawen seinen heyligisten wahrhafften Glauben approbieren / da wir so viel Krancke gesund / so vil Beseßne entledigt / so vil Lahme geheylet / so vil Blinde erleucht / so vil Gehörlosen und Stummen das Gehör und Red wider gegeben / so vil Außsätzige gereyniget / und letstlich so vil Todte erweckt gesehen / unnd noch täglich sehen / welches ir doch bey ewerm falschen Machomet nit erweisen köndet / wendet euch derhalben ab von dieser seiner boßhafften / abscheulichen Sect / und kehret euch zu unserer wahren / und mit so vil Zeichen / Göttlichen unn menschlichen Bezeugnussen approbierten Religion / fleuhe O Fürst / disen so augenscheinlichen Betrug / unnd dise Strick des Sathans / treibe wegk von deinen Augen die finstere Nebel / welche dich / weil du in selbigem Gesatz geboren und erwachsen / verblendet: dann alsbald du in deinem Hertzen dem heyligen Geist Blatz gibst / wirst du inn dir solche Krafft und Glantz empfinden / daß du für dich selbsten vil mehr / als wir dir mit Worten andeuten könden / würcken / unn mit deinem Exempel disem Volck die Thür deß Heyls eröffnen würdest.