ETIKA

FRANZISKUS-CHRONIK

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24.11.2004 -9.4.2016

12F3413

Von der Beständigkeit der 5 Märtyrer in der Pein

Der Cronicken der mindern Brüder, Konstanz, 4. Buch, Cap. 13, 1604

Der Cronicken der Minderen Brüder / Das viert Buch.
Von der Beständigkeit der fünff Martyrer in der Pein /
und wie sie inn der Gefängknus von dem Herren heimgesucht worden.
Cap. 13.

 

Der Richter aber / der disen langen Discurs angehört / und sehr zweifflete / das Volck möchte durch solche starcke Ermahnung und Erinnerungen bekehrt werden / der haltet mit thorächtem Eyffer seines Gesatzes erfült / den Heyligen dise Mittel für:

 

Sie solten für die Lästerung / so sie wider den heyligen Propheten außgestossen / denselben dargegen loben unnd rühmen / unnd sein wahres Gesatz willigklich verkünden / oder zu solchem mit eusserster Marter biß inn den Todt gezwungen werden. (Anmerkung: Ein ähnlicher Gesinnungsterror wurde und wird heute noch vielen islamischen Ländern praktiziert.)

Deme sagt Bruder Otho:

Vor disem hat unser Gott und Herr solches vorgesehen / und uns ermahnet / da er gesagt:

Wir solten die jenigen / welche nun disen schlechten geringen Leib plagen und peinigen köndten / nit / sonder allein den / der unsere Seel und Leib ewigklich in der Höllen peinigen kann / förchten.

Derohalben dieweil wir wissen / daß keiner / als der biß an das End beständigklich verharret / gekrönt wirdt / so verrichte nur was du im Sinn hast / dann wir vertrawen vestigklich  inn die Göttliche Maiestät / daß du vil ehe inn Ergebung der Marter / als wir inn frölicher umb Christi Liebe willen Außstehung derselben ermüden und erligen wirdest.

 

Als der Richter solche Beständigkeit gesehen / laßt er sie von einander absünderen / und greulicher Weiß schlagen / die Wunden mit Essich und Saltz reiben / unnd also ubel zugerichtet / dem Volck / auff daß es die dem falschen Propheten zugefügte Schmach rechen sollte / uberantworten.

 

Also warden die Heyligen Gottes / als angenemme Schlachtopffer / mitten durch dises barbarische greuliche Volck geführt / ihnen die Wunden ernewert / uber Stein und Erden geschleifft / und ein jeder das greulichist und ärgist so er vermöcht / wider sie geübt / die Martyrer aber allezeit beständig / Gott den Herren mit heller Stimm lobend unnd bekennend / verbliben.

 

Nach welchem sie der Richter gleichsam halb todter / inn die Gefängknus wider einlegen lassen / da sie selbige gantze Nacht Gott lobende / und einer den anderen in dem Herren tröstend / verzehrt.

 

Da dann die höchste Güte von den Himlen / dero Heyligen anschawende / sie auch durch dero Gegenwärtigkeit trösten / und denen in einem hellen Glantz erscheinen wöllen:

 

Dannenhero sie wegen der Liebligkeit so sie empfiengen / aller uberstandenen Pein und Marter vergassen / welcher Glantz so hell und klar sich sehen liesse / daß ihne auch die Wächter wahrgenommen / und demnach sie vil Personen in demselbigen gesehen / gezweifflet die Gefangnen wurden hinwegk genommen seyn worden: luffen derhalben eylendts der Gefängknus / darinn ein frommer Christ / Petrus Hernandus genant / lage / zu / erzehlten ime / wie daß sie die heylige Martyrer in einem hellen Glantz in den Himmel auffsteigen gesehen / welcher als er solches ein herrliche Vision gewesen zu seyn erkant / sie getröst / sagte / sie sollten sich nichts beförchten / denn er hätte die gantze Nacht den Herren loben gehört: als sie sich dessen / seytemal es unmüglich zu seyn gedunckte / vergwissen wöllen / und dahin gangen / fanden sie die Martyrer inn dem Gebett / als ob sie kein Marter außgestanden / frisch und gesund.

 

Anmerkung:
Verrat am Glauben: Christen fordern Moschee

Die Organisation "Pax Christi" hat die Errichtung einer Moschee in Bozen gefordert (RAI BZ 20.11.2004, 12 h Nachrichten). Dazu nehmen die Apostel der letzten Zeiten AIHS wie folgt Stellung:
Zumindest solange Christen in islamischen Ländern oftmals streng verfolgt und teilweise vertrieben werden (z. B. in Saudi-Arabien, Sudan, Pakistan, Irak, Türkei), solange die Moslems Tiere grausam schächten und solange im Islam die Polygamie erlaubt ist und in Moscheen auch in Europa Mehrfach-Ehen geschlossen werden, betrachten wir es als Todsünde, wenn Christen in einem urkatholischen Land die Errichtung einer Moschee verlangen. Denn das 1. Gebot lautet: Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. – „Pax Christi“ wird die „IUSTITIA CHRISTI“ zu spüren bekommen.

 

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