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ETIKA |
FRANZISKUS-CHRONIK |
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12F3413 |
Von der
Beständigkeit der 5 Märtyrer in der Pein |
Der Cronicken der
mindern Brüder, Konstanz, 4. Buch, Cap. 13, 1604 |
Verrat am Glauben: Christen fordern
Moschee
Der Cronicken der
Minderen Brüder /
Das viert Buch.
Von der Beständigkeit der fünff Martyrer in der Pein /
und wie sie inn der Gefängknus von dem Herren heimgesucht worden.
Cap. 13.
Der Richter aber / der disen langen Discurs angehört / und sehr zweifflete / das Volck möchte durch solche starcke Ermahnung und Erinnerungen bekehrt werden / der haltet mit thorächtem Eyffer seines Gesatzes erfült / den Heyligen dise Mittel für:
Sie solten für die Lästerung / so sie wider den heyligen Propheten außgestossen / denselben dargegen loben unnd rühmen / unnd sein wahres Gesatz willigklich verkünden / oder zu solchem mit eusserster Marter biß inn den Todt gezwungen werden. (Anmerkung: Ein ähnlicher Gesinnungsterror wurde und wird heute noch im Sudan und anderen islamischen Ländern praktiziert.)
Deme sagt Bruder Otho:
Vor disem hat unser Gott und Herr solches vorgesehen / und uns ermahnet / da er gesagt:
Wir sollten die jenigen / welche
nun disen schlechten geringen Leib plagen und peinigen köndten / nit / sonder allein den / der unsere Seel und Leib
ewigklich in der Höllen peinigen kann / förchten.
Derohalben dieweil wir wissen /
daß keiner / als der biß an das End beständigklich verharret / gekrönt wirdt /
so verrichte nur was du im Sinn hast / dann wir vertrawen vestigklich inn die Göttliche Maiestät / daß du vil ehe inn Ergebung der Marter / als wir inn frölicher umb Christi Liebe
willen Außstehung derselben ermüden und
erligen wirdest.
Als der Richter solche Beständigkeit gesehen / laßt er sie von einander absünderen / unn greulicher Weiß schlagen / die Wunden mit Essich und Saltz reiben / unnd also ubel zugerichtet / dem Volck / auff daß es die dem falschen Propheten zugefügte Schmach rechen sollte / uberantworten.
Also warden die Heyligen Gottes / als angenemme Schlachtopffer / mitten durch dises barbarische greuliche Volck geführt / ihnen die Wunden ernewert / uber Stein und Erden geschleifft / und ein jeder das greulichist und ärgist so er vermöcht / wider sie geübt / die Martyrer aber allezeit beständig / Gott den Herren mit heller Stimm lobend unnd bekennend / verbliben.
Nach welchem sie der Richter gleichsam halb todter / inn die Gefängknus wider einlegen lassen / da sie selbige gantze Nacht Gott lobende / und einer den anderen in dem Herren tröstend / verzehrt.
Da dann die höchste Güte von den Himlen / dero Heyligen anschawende / sie auch durch dero Gegenwärtigkeit trösten / und denen in einem hellen Glantz erscheinen wöllen:
Dannenhero sie wegen der Liebligkeit so sie empfiengen /
aller uberstandenen Pein und Marter vergassen / welcher Glantz so hell und klar
sich sehen liesse / daß ihne auch die Wächter wahrgenommen / und demnach sie
vil Personen in demselbigen gesehen / gezweifflet die Gefangnen wurden hinwegk
genommen seyn worden: luffen derhalben eylendts der Gefängknus / darinnen ein
frommer Christ / Petrus Hernandus genant / lage / zu / erzehlten ime / wie daß
sie die heylige Martyrer in einem hellen
Glantz in den Himmel auffsteigen gesehen / welcher als er solches ein
herrliche Vision gewesen zu seyn erkant / sie getröst / sagte / sie sollten
sich nichts beförchten / denn er hätte die gantze Nacht den Herren loben
gehört: als sie sich dessen / seytemal es unmüglich zu seyn gedunckte /
vergwissen wöllen / unn dahin gangen / fanden sie die Marytrer inn dem Gebett / als ob sie kein Marter
außgestanden / frisch und gesund.
Anmerkung:
Verrat am Glauben: Christen fordern Moschee
Die Organisation "Pax Christi" hat die Errichtung einer Moschee in
Bozen gefordert (RAI BZ 20.11.2004, 12 h Nachrichten). Dazu nehmen
die Apostel der letzten Zeiten AIHS wie folgt Stellung:
Zumindest solange Christen in islamischen Ländern oftmals streng verfolgt und teilweise
vertrieben werden (z. B. in Saudi-Arabien, Sudan, Pakistan, Irak, Türkei),
solange die Moslems Tiere grausam schächten und solange im Islam die Polygamie
erlaubt ist und in Moscheen auch in Europa Mehrfach-Ehen geschlossen werden,
betrachten wir es als Todsünde, wenn Christen in einem urkatholischen Land die
Errichtung einer Moschee verlangen. Denn das 1. Gebot lautet: Ich bin der Herr,
Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. – „Pax Christi“ wird
die „IUSTITIA CHRISTI“ zu spüren bekommen.