ETIKA

FRANZISKUS-CHRONIK

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8.5.2005 – 9.4.2016

12F3414

Die 5 Märtyrer verwirren König Miramolinos

Der Cronicken der mindern Brüder, Konstanz, 4. Buch, Cap. 14, 1604

Der Cronicken der Minderen Brüder / Das viert Buch.
Wie sie dem König Miramolino fürgestelt / und sie ihne confundiert.

Cap. 14.

 

Deß Morgens als der König wider zu Hauß kommen / und des gantzen Verlauffss berichtet / entschleußt er sich selbsten / den Außgang deses Wercks zu sehen / und sie zu dem Machometischen Glauben zu bekehren / oder sich auff das greulichist an ihnen zu rechen.

 

Welches als der Infant erfahren / und den Todt der heyligen Martyrer vorsahe / bate er den Gubernator / er wolte / nach dem sie den Todt außgestanden / sie den Christen uberantworten / auff daß sie die begraben / unnd nit inn der Hand der Mohren verbleiben müßten / welches er erhalten.

 

Als nun die Heyligen eusserlich aller verblütet / unnd halb todter / innerlich aber wol behertzt unnd gestärckt / für den König geführt warden / sagt er zu ihnen:

Nun wolan / jetzt seyt ihr in meiner Gegenwärtigkeit / was wölt ihr erwehlen / eintweders meine Feind und Rebellen seyn / unnd als selbe greulich ersterben / oder als meine geliebste Freund und die Fürnembsten in meinem Reich geehret zu werden?

 

Auff dises antworteten die heylige Martyrer:

Er solte sie wahrhafftig für seine Freund halten unnd erkennen / seytemal sie von so weiten Landen von sein unnd seines gantzen Reichs wegen allhero kommen / auff daß er nit verdurbe / und sambt all den seinigen inn der Höllen ewigklich verdambt wurde / auch deßhalber ihre Leib und Leben / von ihrer Leib und Seelen Heyl wegen / inn eusserste Gefahr gesetzt hätten.

 

Durch welche Wort / und unüberwindtliche Krafft  der heyligen Martyrer / der König confundiert / sich aller wütend in sein Kammer / was ime zu thun zu berahtschlagen / begabe /  seytemal weder Gutes noch Böses an ihnen helffen wolte.

 

Die Heyligen entgegen aber lobeten Gott / der sie in Verkündung  seines heyligen Glaubens / so lang durch sein Gnad erhalten / und fiengen eben auff disem königklichen Saal / mitten under den Streichen der Mohren / den Umbstehenden widerumben an zu predigen.

 


 

Zum Vergleich: Papst Wojtyla sprach und verhielt sich anders als die Missionare des hl. Franziskus: er betete gemeinsam mit Moslems zu dem "einen Gott", und er küsste den Koran, in dem Mohammed zur Bekämpfung und Verfolgung der Christen aufruft. Siehe die umfangreiche, fundierte Materialsammlung der Christlichen Mitte CM, zum Beispiel der Sonderdruck: Christenverfolgung in den islamischen Ländern K 3118 E, zum Beispiel:

Koran 2, 189: Und bekämpft sie, bis die Verführung aufgehört hat und nur noch der Glaube an Allah da ist.
Koran 8, 13: In die Herzen der Ungläubigen will ich Furcht bringen; darum haut ihnen die Köpfe ab und haut ihnen alle Enden ihrer Finger ab!
Koran 8,56 Die Ungläubigen, die nicht glauben wollen, werden von Allah wie das ärgste Vieh betrachtet.

 

Welcher Katholik wagt da noch zu sagen, die heutige katholische Kirche sei dieselbe wie jene zur Zeit des Franziskus und im Urchristentum? Wer will uns weismachen, dass der Heilige Geist hinter allem ist, was die römisch-katholische Kirche den Gläubigen in 2000 Jahren vorgeschrieben und was sie selbst - man denke nur an die Machtpolitik sündiger Päpste - alles getan hat? Katholiken, wacht auf! Christus will die Einheit der Christen! Es ist sträflich, sie zu blockieren.

 

Aber Gott will nicht jene Ökumene, welche die Modernisten und Kirchenfeinde vorbereiten. Er will nicht die Einheit mit Götzen, sondern er will die Einheit all jener, die an Gott Vater, an seinen Sohn Jesus Christus und an den Heiligen Geist glauben. Das ist unser wichtigster Auftrag heute.

 

Fazit: Die katholische Kirche ist nicht mehr dieselbe wie jene zur Zeit des Franziskus!!! Die vielbeschworene Kontinuität existiert nicht, zumindest heute nicht mehr.

Wahre Christen aller Konfessionen, werdet eins und kehrt zur wahren römisch-katholischen Kirche zurück, die wir alle zusammen wiederherstellen müssen! Wir sind zuversichtlich, daß dies gelingen wird, denn das Wirken der Antichristen weckt viele auf. Und in der Stunde der Not werden die wahren Christen einander helfen.

 

An die Gerechten und Idealisten unter den Moslems appellieren wir, ihrem Gewissen zu folgen und kein Unrecht und keine Grausamkeit zu begehen, sondern ihre Herzen zu öffnen für die Wahrheit, die Gott jedem Menschen durch den Heiligen Geist offenbart. Denn nach dem Tod gibt es nur Himmel oder Hölle, abgesehen vom Fegfeuer, das nicht ewig dauert. Wer Gutes tut, wird im Himmel belohnt. Wer Böses tut, wird mit dem Feuer der Hölle bestraft. Betet alle um Erkenntnis der Wahrheit!

AIHS, 8.5.2005

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