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ETIKA |
FRANZISKUS-CHRONIK |
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12F3418 |
Wie die Körper der
5 heiligen Märtyrer von den Mauren geschleift wurden und ein Wunderzeichen |
Der Cronicken der mindern Brüder, Konstanz, 4. Buch, Cap. 18,
1604 |
Der Cronicken der Minderen Brüder /
Das viert Buch.
Zum aktuellen Thema: Moslem-Terror gegen Christen
Wir haben die Fortsetzung der traurigen Geschichte ein Jahr zurückgehalten,
auch aus Sympathie für die moslemischen Freiheitskämpfer im Irak und in
Afghanistan.
Aber unser Gewissen verbietet uns, zu den Enthauptungen von zehn Christen durch
Moslems im April 2007 zu schweigen.
1 ) In Malatya in der Türkei wurden am 18.4.2007 drei Mitarbeiter
eines christlichen Verlagshauses an Stühle gefesselt und ihnen wurden die
Kehlen durchgeschnitten (D 19.4.2007). Die Technik für diese überaus grausame
Tötungsart lernt man beim Schächten von Tieren, das bei den Juden und Moslems
üblich ist, wohl – Gott sei’s geklagt! – auf Mose
zurückgeht und zum unsagbaren Schmerz der gequälten Kreaturen und Mitgeschöpfe
Gottes auch von europäischen Politikern und Richtern erlaubt worden ist.
2 ) Wie das
philippinische Militär am 20. April mitteilte, köpften Abu-Sayyaf-Moslempartisanen
auf der Insel Jolo sieben Christen. (D 21.4.2007).
Diese zehn Christen sind umgebracht worden,
weil sie Christen waren.
Gott wird die Täter richten. Wir Christen nehmen selbst keine Rache
und enthaupten keine Moslems. So etwas tun Gottes Kinder nicht. Aber wir flehen
Gott an um Gerechtigkeit.
Wir wissen, daß Mullah Omar, der Führer der Taliban, solche Grausamkeiten nicht billigt.
Aber wir müssen diese Taten kommentieren.
Die Schmerzen und das Blut der christlichen Märtyrer schreien zum Himmel. Jedem
nach seinen Taten! Alle werden im Jenseits erfahren, wer der wahre Gott ist.
An die
Extremisten aller Lager, insbesondere militante Moslems, appellieren wir, auf grausame Tötungsarten zu
verzichten und statt Messern und Schwertern Gewehre und Pistolen zu nehmen.
Jeder Rebell und Revolutionär soll daran denken, daß ihm im Jenseits jede
begangene Grausamkeit in Ewigkeit mit denselben Grausamkeiten vergolten wird.
Wir selbst sind aber dafür, Menschenleben zu schonen. Mahatma
Gandhi und die Südtiroler Freiheitskämpfer unter der Führung von Sepp Kerschbaumer haben es den Rebellen der ganzen Welt
vorgemacht und ohne Blutvergießen mehr erreicht als alle „Terroristen“ seit
damals. Vor allem dürfen niemals
Unschuldige getötet werden.
Guami, Wache der Barmherzigkeit, 27.4.2007
Zusatz am 29.5.2007:
„Jesus
ist auch für Osama bin Laden gestorben“ (Detlef
Blöcher, Direktor der Deutschen Missionsgesellschaft, im PUR-Magazin 10/2001 expressis verbis)
Vorhergehendes Kapitel 17: Wie die 5. Martyrer von dem König Miramolino selbsten enthaubtet worden
Wie die Cörpel
der 5. heyligen Martyrer von den Mohren geschleifft /
unn die Christen auß dem Feur / so ihnen nit schaden mögen
/ erlößt /
unnd von dem Wunderzeichen / so der Herr / als die
Mohren sie zu Stucken hawen wöllen
/ erzeigt.
Cap. 18.
Als nun die arme Cörpel und Häubter auff gedachte Weiß dem Volck preiß gegeben / fiengen sie an auff das greulichist mit ihnen umbzugehen / ja gar die Häubter als Kuglen einander zuzuwerffen / in welcher Zeit die Christen / als sie zu der Ehr Gottes / unnd seiner heyligen Martyrer / auff das best so sie möchten / solche zu erlangen begerten / möchten sie kummerlich vor dem Wüten deß Volcks / und der Steinen / so ihnen / als sie die Flucht gaben / nachgeworffen wurden / erhalten werden / möchten sich mit Müh mehr durch Wunderwerck der fünff Martyrer / dann menschlicher Weiß / von ihren Händen erretten / so hoch waren sie durch dise greuliche Mohren / welche die Cörpel in etliche unsaubere Oerter geworffen / verfolget.
Dann als Herr Martinus Alonsus Teglius deß Infanten Vetter / unnd gemelter Ritter Petrus Hernandus von Castro Castigliano (Anmerkung ETIKA: Das portugiesische Original wurde erst in die spanische, die italienische und dann in die deutsche Sprache übersetzt, deshalb dieser Lapsus) / solche zu erhaben von dem Infanten dahin gesant / warden sie von den wütenden Hunden / so daselbsten Wache hielten / inn disem Christo Jesu / unnd seyner heyligen Martyrer so angenemmen Dienst erschlagen: und dessen noch nit ersättiget / von dem König solche offentlich zu verbrennen begert und erlangt haben.
Als sie nun das Feur auffgemacht / und selbige heylige Häubter und Cörpel darein geworffen / waren sie doch das wenigist mit dem Feur nit berürt /wie noch heutiges Tags an dem Haubt bey dem heyligen Creutz zu Coimbria / da noch die Har von dem Feur unverletzt / gesehen mag werden.
Dises aber alles möchte nit allein dz Hertz dieser greulichisten Mohren nit erweichen / sonder entzündete sie zu höherem Grimmen unnd Zorn: dannenhero sie solche zu kleinen Stücklen verhackten / vermeynende dardurch gantz unnd gar dieselben außzutilgen / unnd zu vernichten.
Die Göttliche Rach aber / die wol die Straff verzeucht / aber hernach doppliert / sante inn einem Augenblick ein sollich Ungewitter / von Blitz / Tonder / unnd Hagel / dass der Schrecken und Forcht / so die Mohren zuvor den Christen angethan / inn sie selbsten kame / in massen / dass sie inn den eignen Häuseren nit sicher zu seyn besorgten / unnd also die unseren (Anm. die Unseren) Zeit bekamen / bey dem Schein gedachter Blitz unn Lampen die heylige Reliquien zu sammen zu lesen / und alsbaldt (seytemal sie inn ihren Häuseren kein Sicherheit suchten) dem Infanten zuzutragen / wie dann auch etliche Stücklein / so sie Finstere halber nit finden mögen / von den Mohren selbsten / auß Begird deß Gelts / ime hernach zugetragen / und von ihme willigklich erkaufft warden.