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ETIKA
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GOTTES REICH |
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15H18A |
In
den Himmel muß ich kommen |
Pfarrer Michael Dobler: Was ist der Himmel? Ein Heft voll Spannung und Aktualität |
15H18B Himmel: alle Güter, alle
Geheimnisse, die Engelchöre (Graber/Dobler)
"Für Dich, o Gott, hast DU
uns erschaffen; und unruhig und unzufrieden ist unser Herz,
bis es ruhet in Gott." (Hl. Augustinus)
"Und alle Lust will
Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit." (Nietzsche)
Warum
heute so viele Morde und Selbstmorde?
Im
kleinen Österreich gibt es täglich 6 Selbstmorde.
Täglich
schreckliche Familientragödien...
Und...
so
viele Menschen verfallen dem Alkohol, dem übermäßigen Nikotingenuß, dem
Sexualismus, dem Rauschgift, der Spielwut. Denken wir an die Lotto-,
Toto-Hysterie...
Warum
soviel Ehezerfall?
Warum
soviel Terrorismus im großen und kleinen?
Warum
soviel Betrug und Raub und Banküberfälle?
Warum
Geiselnahmen und... und... und... ?
Warum
immer weniger Kirchenbesucher und immer mehr Kirchenaustritte?
Warum
die Flut der Morde im Mutterleib?
Warum
immer weniger geistliche Berufungen?
Weil
die Menschen nicht mehr wirklich an ein Fortleben im Himmel glauben.
Früher
galt der Spruch:
"In den Himmel muß ich kommen!
Fest hab´ ich mir´s vorgenommen.
Mag es kosten, was es will,
für den Himmel ist mir nichts zuviel."
Ein
heiliger Aloisius hat täglich gefragt:
"Was nützt mir das für die
Ewigkeit?"
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Ein
junger Mann kommt zu Philipp Neri und sagt:
"Ich bin jetzt fertig mit dem
Rechtsstudium."
Philipp
Neri darauf:
"Und jetzt?"
"Jetzt werde ich in den Beruf einsteigen und
Rechtsanwalt werden."
"Und dann?"
"Ja, dann - - werde ich einmal heiraten und
eine Familie gründen."
"Und dann?"
"Ja, dann werden wir Kinder haben und
erziehen."
"Und dann?"
"Ja ... dann werden wir älter werden..."
"Und dann?"
"Ja, dann ... kommt einmal der Tod."
"Und dann...?"
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Immer
wieder müssen wir die Menschen still machen und zum Denken bringen...
Unsere
moderne Pop-Musik und der übertriebene Leistungssport und der Lärm den ganzen
Tag bringt die Menschen sicher nicht zum Denken.
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Die
Kerze ist das schönste Symbol des Christenlebens
Der
Schaft der Kerze ist unser Leib!
Der
Docht ist unsere Seele!
Die
Flamme drauf ist das göttliche Leben.
Erst
wenn wir ganz umgewandelt sind in Christus, dann sind wir himmelsfähig.
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DER RÖMISCHE KATECHISMUS
Der Katechismus des Konzils von Trient sagt:
"Kann derjenige, der gücklich ist, nicht
brennend verlangen, sich ohne Ende dessen zu erfreuen, was sein Glück ausmacht?
Und würde er nicht ohne die Versicherung einer dauernden und gewissen Seligkeit,
ob er will oder nicht, eine Beute aller Qualen der Angst sein?" (I. cap.
13.3.)
Darum gilt, daß im
Augenblick des Todes die Seele jenes Maß von Gnade, Liebe und Heiligkeit
besitzen wird, in dem sie sich nach ihren Verdiensten gerade befindet. Der Grad
ihrer Glorie und ihrer Seligkeit ist für die Ewigkeit festgelegt.
Das zeigt, wie wichtig es ist, sich für diesen letzten Augenblick
vorzubereiten, der unwiderruflich unser ewiges und unwandelbares Los bestimmt.
Der Gipfel der ewigen Seele bleibt
also unwandelbar in der beseligenden Schau und Liebe. In einem weniger hohen
Bereich der Seele wird es jedoch eine Abfolge von Gedanken, Gefühlen,
untergeordneten Willensregungen geben. Dies sind zum Beispiel die Gebete,
die ein Erwählter auf die Bitte dieser und jener Seele auf Erden an Gott
richtet.
Darüber hinaus kann die akzidentelle (durch
Verdienste erworbene) Glorie der Erwählten ohne Unterlaß wachsen, wenn auch
die wesenhafte Glorie sich nicht ändern kann. Denn Gott läßt seine Heiligen des
Himmels Nutzen haben von den Huldigungen, die ihnen die Kirche auf Erden
darbringt, zum Beispiel durch die Ehrungen der Seligsprechung oder der
Kanonisation, durch die am Feste des Heiligen an sie und an Allerheiligen
an alle Heiligen gerichteten liturgischen Feiern und vor allem durch die zu
ihrer Ehre aufgeopferten hl. Messen. Schließlich wird bei der Auferstehung der
Toten der verklärte Leib das Glück der Seele noch vermehren.
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DIE HIMMELSSCHAU IN DER LITURGIE
HERZ-JESU-FEST
Wir
werden schauen, wie Gott seit Ewigkeit nur eine Sehnsucht hat:
Daß
ER mich in seine Herrlichkeit bringen kann -
bei Wahrung meines freien Willens.
So
werden wir das Leid verstehen und die Kriege und die Unfälle...
Damit die Menschen, die nur ein Tröpflein guten Willen haben, für
die Ewigkeit gerettet werden können.
MARIA HIMMELFAHRT
Maria
ist nicht aus eigener Kraft in den Himmel "aufgefahren", sondern sie
wurde aufgenommen. So geht es auch bei uns:
Gott
nimmt uns auf, wenn wir uns aufnehmen lassen.
Wie
aber geht diese Aufnahme?
Jesus
schenkt uns bei jeder Hl. Kommunion den Heiligen Geist. Und dieser wandelt
uns um in göttliche Menschen. Im Himmel gibt es ja nur göttliche Wesen:
Gott
- göttliche Engel und - göttliche Menschen.
ENGELMONAT September
Was
haben die heiligen Engel für eine erste Aufgabe an uns?
In
den Himmel führen:
Es
ist meine Meinung, daß mancher Schutzengel seinem Schutzbefohlenen ein Leid
schickt, vielleicht sogar einen frühen Tod (Unfall), nur damit er diesen seinen
Schützling für das ewige Leben retten kann. (Anm.: an anderer Stelle in
etika.com wird dies damit begründet, daß der Betreffende daran war, eine
Todsünde zu begehen.)
Je
mehr wir auf unseren Engel hören, umso mehr kann er uns ersparen.
Aufgabe
der Eltern, daß sie die Kinder ermahnen, auf diese geheimnisvolle Stimme des
Herzens hinzuhören.
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Ganz
wichtig zu wissen:
Im
Himmel gibt es keine geistig oder körperlich Behinderten mehr. Keine
Lahmen, Blinden, Taubstummen, keine Mongoloiden...!
Wie
werden sich da auch die Eltern solcher Menschen freuen. Und wie wird alles Gute
strahlen, das wir hier auf Erden diesen Menschen getan haben...
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