ETIKA

ÖKUMENE

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26.1.2004

15O9

Unfehlbarkeitsdogma gilt nicht mehr – Kein Hindernis mehr für Einheit der Christen

 

Das Unfehlbarkeitsdogma ist heute das Haupthindernis für die Einigung der Christen.

Wenn dieses Dogma fällt, ist der Weg frei zu der von Gott gewollten einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, die allein wirklich katholisch = allgemein und ökumenisch ist, weil sie nämlich alle umfasst, die an Jesus Christus glauben und nach Gottes Geboten leben.

Wir behaupten, dass es

·        ein menschlicher Irrtum war, dieses Dogma zu verkünden

·        und dass dieses Dogma in der Katholischen Kirche heute nicht mehr gilt.

Das Unfehlbarkeitsdogma entstand als menschlich verständliche, aber überzogene Reaktion auf die extreme politische Situation im Italien der Erzfeinde Cavour und Garibaldi.

Der gutgesinnte Pater Pius IX. wusste nicht, was er damit anrichten würde: Er trieb die zerstrittenen Konfessionen in eine Sackgasse. Aber dieses Dogma braucht die Christenheit nicht länger zu spalten. ETIKA zeigt den Ausweg aus der Sackgasse.

“Es ist eine Einheit am Wege, die aus dem Strom der Gnade Gottes kommt
und alle selbstgemachten Grenzen überschreitet.“
(Prälat Franz Wesenauer in „Glaube und Kirche“, 24/1983,
Handbuch des einfachen Lebens, Kap. 25)

4 Beweise, warum das Dogma heute nicht mehr gilt:

A ) Die Causa Simon von Trient: Der Kult des heiligen Simon von Trient wurde abgeschafft.

B ) Die Causa Anderle von Rinn: Der Kult des seligen Anderle von Rinn wurde verboten.

C) Die Abkehr von der lateinischen Messe, die Pius V. für alle Zeiten angeordnet hat

D) Pius IX. gegen Religionsfreiheit, Johannes Paul II. dafür

Der jetzige Papst erleichtert wider Willen die Einigung der wahren Christen.

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