AD MAIOREM DEI GLORIAM
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15OE |
Christliche Einheit jetzt! |
Apostel der letzten Zeiten AIHS: 15
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„Der
Christ diskutiert nicht: er legt Zeugnis ab.“
"El
cristiano no discute: da testimonio."
(Prof. Dr. Andrés Torres
Queiruga: Recuperar la salvación,
ediciones encuentro, Madrid 1979, p. 141)
15OE0 Die 3. Reformation
(Einleitung)
15OE1 Einheit in der Wahrheit: Die Christen der
Endzeit
15OE2 Das Evangelium leben: Nach Vollkommenheit
streben
15OE3 Gebet
15OE4 Gemeinschaft mit allen Christen
15OE5 Kreuzzeichen
15OE6 Beichte
15OE7 7 Sakramente
15OE8 Ehescheidung
15OE9 Befreiung vom Bösen und von den Bösen
15OE10 Frauen
15OE11 Gegen Papstkult – Für heiligmäßige
Priester und Laien
15OE12 Eucharistie - Opfer
15OE13 Maria
15OE14 Ethik
15OE15 Mission
15OE16 Zusammenfassung und Schluß
15OE17 Pressemitteilung 10.6.2003
15OE18
Reaktionen, Leserbriefe
15OE 19 evtl. Pressestimmen
15OE20 Die Eine Kirche (Kurzfassung)
10EU10 Die erstarrte Kirche: nur die Messe, keine
Früchte
Literatur:
Jörg Ernesti: Ökumene im Dritten Reich, Bonifatius-Verlag
Paderborn, 2007
Wir blätterten heute (31.5.2007) in
seinem Buch in der Bibliothek des Brixner
Priesterseminars, da kam er auf uns zu und gab sich als Autor zu erkennen.
Besonders interessant die katholisierenden Tendenzen
im Protestantismus, vor allem Friedrich Heilers Evangelische Franziskanertertiaren und die evangelische Michaelsbruderschaft. Auch die Bruderschaft Una Sancta, Alois Hudal, der
schwedische Erzbischof Nathan Söderblom und Josef
Metzger sowie die Franziskanerin Sorella Maria sind
erwähnt.
Friedrich Heiler verehrte besonders den hl.
Ignatius von Antiochien. Wie Ernesti
schreibt (S. 31), war dieser der erste Kirchenschriftsteller, der von der
katholischen Kirche gesprochen hat:
„Wo
Jesus Christus ist, da ist die katholische Kirche.“
Leider sind
die Deutschen Christen, eine germanische Kuriosität, nur am Rande
erwähnt. Über Reichsbischof Müller findet sich gar nur ein Satz in einer
Anmerkung auf Seite 136:
„Besonders Reichsbischof Ludwig Müller, den Hitler
Ende 1934 (so früh?) faktisch fallen
ließ, propagierte eine solche überkonfessionelle deutsche Nationalkirche; vgl.
Thomas Martin Schneider: Reichsbischof Ludwig Müller. Göttingen, 1993 (und in BBKL 6 (1993), 294 – 299)“
Die (zumeist evangelischen) Deutschen
Christen wollten die Einigung aller Christen im Reich. Über das wahre Wesen des
Nationalsozialismus klärt Jörg Ernesti mit einer
weiteren Anmerkung auf S. 136/137 auf:
„Auch Alfred Rosenberg schwebte eine
deutsche, romfreie, der germanischen Rasse vorbehaltene, am nordischen Mythos
orientierte Nationalkirche vor.“ Dazu gibt Ernesti
folgende Literaturhinweise:
vgl. Scholder (1985), 167ff.;
Besier (2001), 265 – 273;
Raimund Baumgärtner: Weltanschauungskampf im Dritten Reich. Die
Auseinandersetzung der Kirche mit Alfred Rosenberg (= VKZG.A22),
Mainz 1977, 5ff.