AD MAIOREM DEI GLORIAM

ETIKA

ÖKUMENE

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14.12.2003 – 13.6.2007

15OE

Christliche Einheit jetzt!

Apostel der letzten Zeiten AIHS: 15 Lösungen

 

Übersicht

Multilingual

„Der Christ diskutiert nicht: er legt Zeugnis ab.“
"El cristiano no discute: da testimonio."
(Prof. Dr. Andrés Torres Queiruga: Recuperar la salvación,
ediciones encuentro, Madrid 1979, p. 141)

15OE0   Die 3. Reformation (Einleitung)
15OE1   Einheit in der Wahrheit: Die Christen der Endzeit
15OE2   Das Evangelium leben: Nach Vollkommenheit streben
15OE3   Gebet
15OE4   Gemeinschaft mit allen Christen
15OE5   Kreuzzeichen
15OE6   Beichte
15OE7   7 Sakramente
15OE8   Ehescheidung
15OE9   Befreiung vom Bösen und von den Bösen
15OE10 Frauen
15OE11 Gegen Papstkult – Für heiligmäßige Priester und Laien
15OE12 Eucharistie - Opfer
15OE13 Maria
15OE14 Ethik
15OE15 Mission
15OE16 Zusammenfassung und Schluß

15OE17 Pressemitteilung 10.6.2003
15OE18 Reaktionen, Leserbriefe
15OE 19 evtl. Pressestimmen

15OE20 Die Eine Kirche (Kurzfassung)

10EU10 Die erstarrte Kirche: nur die Messe, keine Früchte

Literatur:
Jörg Ernesti: Ökumene im Dritten Reich
, Bonifatius-Verlag Paderborn, 2007
Wir blätterten heute (31.5.2007)  in seinem Buch in der Bibliothek des Brixner Priesterseminars, da kam er auf uns zu und gab sich als Autor zu erkennen. Besonders interessant die katholisierenden Tendenzen im Protestantismus, vor allem Friedrich Heilers Evangelische Franziskanertertiaren und die evangelische Michaelsbruderschaft. Auch die Bruderschaft Una Sancta, Alois Hudal, der schwedische Erzbischof Nathan Söderblom und Josef Metzger sowie die Franziskanerin Sorella Maria sind erwähnt.

Friedrich Heiler verehrte besonders den hl. Ignatius von Antiochien. Wie Ernesti schreibt (S. 31), war dieser der erste Kirchenschriftsteller, der von der katholischen Kirche gesprochen hat:

„Wo Jesus Christus ist, da ist die katholische Kirche.“

Leider sind die Deutschen Christen, eine germanische Kuriosität, nur am Rande erwähnt. Über Reichsbischof Müller findet sich gar nur ein Satz in einer Anmerkung auf Seite 136:

„Besonders Reichsbischof Ludwig Müller, den Hitler Ende 1934 (so früh?) faktisch fallen ließ, propagierte eine solche überkonfessionelle deutsche Nationalkirche; vgl. Thomas Martin Schneider: Reichsbischof Ludwig Müller. Göttingen, 1993 (und in BBKL 6 (1993), 294 – 299)“

Die (zumeist evangelischen) Deutschen Christen wollten die Einigung aller Christen im Reich. Über das wahre Wesen des Nationalsozialismus klärt Jörg Ernesti mit einer weiteren Anmerkung auf S. 136/137 auf:

„Auch Alfred Rosenberg schwebte eine deutsche, romfreie, der germanischen Rasse vorbehaltene, am nordischen Mythos orientierte Nationalkirche vor.“ Dazu gibt Ernesti folgende Literaturhinweise:
vgl. Scholder (1985), 167ff.;
Besier (2001), 265 – 273;
Raimund Baumgärtner: Weltanschauungskampf im Dritten Reich. Die Auseinandersetzung der Kirche mit Alfred Rosenberg (= VKZG.A22), Mainz 1977, 5ff.

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