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15OE13 |
Christliche
Einheit jetzt! |
Apostel der
letzten Zeiten AIHS: 15 Lösungen |
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Maria |
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Heilige Schrift
Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadete! Der Herr ist mit dir! (Lukas 1,28)
„Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast.“ (Lukas 1,38)
Maria ist ein Vorbild für uns alle, ein Vorbild der
Bescheidenheit, Demut und Gottergebenheit. O Maria, Stern der Tugend!
Welches Geschöpf ist vollkommener als sie, die gesprochen hat:
„Mir geschehe nach deinem Wort!“?
Maria hilft demjenigen, der sie anruft.
Niemand ist gezwungen, sie anzurufen.
Die Katholische Amtskirche erklärt Maria in der Lauretanischen Litanei zur Mutter des Schöpfers.
Mater Creatoris – Du Mutter des Schöpfers (Anselm
Schott O.S.B.: Das Messbuch der heiligen Kirche)
Im Glaubensbekenntnis heißt es aber:
Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und im Trisagium zur Heiligsten Dreieinigkeit wird „Gott Vater, der Ungeborene“ (der Ungezeugte, Dios Padre Ingénito“ angebetet. Wie kann denn Maria die Mutter von Gott Vater sein? Wie kann sie Herrin des Himmels und der Erde sein, wie es Maria von Ágreda gesehen haben will?
Protestanten: Besinnt euch auf Luther!
Luther sagte noch 1533: "Creatura Maria non potest satis laudari" - "Maria kann nicht genug gelobt werden". Er widmete ihr eine eigene Schrift „Das Magnifikat“, in welcher er die Mutter Jesu sogar um ihre Fürbitte anflehte:
„Wir bitten Gott um ein rechtes Verständnis dieses Magnifikats, dass es nicht allein leuchte und rede, sondern brenne und lebe in Leib und Seele. Das verleihe uns Christus durch die Fürbitte und den Willen seiner lieben Mutter Maria. Amen.“
Wer nicht glaubt, dass Maria eine so herausragende Stellung einnimmt wie in vielen katholischen Publikationen (z. B. María von Ágreda) gelehrt wird, und wer nicht an die Echtheit aller oder einzelner marianischer Prophezeiungen glaubt, ist trotzdem ein Christ.
Wer aber nicht glaubt, dass Maria als Jungfrau Jesus geboren hat, ist kein Christ.
Der Jesuit H. Ségur wehrte sich gegen den Vorwurf in einem Dokument der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland, dass Katholiken Maria, die Mutter Jesu, „anbeten“. Er schrieb:
„Das .. Dokument begründet den Vorwurf, dass
Protestanten die Unterscheidung von „anbeten“ und „anrufen“ bzw. „verehren“ nicht
verstehen. Das verwundert, denn Heilige zu verehren und anzurufen war bereits
in der Urkirche üblich.“
(D 28.5.1983, „In die Zeit gesprochen“, Sg.)
Praxis
·
Wer will, bete den Rosenkranz oder auch nur ein
einzelnes Ave Maria. Es lautet:
Gegrüßet seist du, Maria, voll der
Gnade, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Frauen, und
gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus... Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.
Vertiefung
Ecce ancilla Domini: fiat mihi secundum verbum tuum (Lc
1,38)
Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort.
Luther verehrte Maria
zeitlebens
"Während er sich allmählich von der Verehrung der
Heiligen gelöst hat, hat er der Maria bis an sein Lebensende Verehrung
entgegengebracht." (Walter Delius,
zitiert in: Das Magnifikat. Verdeutscht und ausgelegt durch D. Martin Luther.
Mit einer Einführung von Dr. Albert Brandenburg. Herder Bücherei Freiburg 1964,
Einführung, S. 16f.)
Maria als Herrscherin
Niemand ist gezwungen, folgende Aussagen Marias von Agredas für wahr zu halten. Wir sagen wie Augustinus über die Engellehre: "Ich für meine Person muß schon gestehen, daß ich darüber nichts weiß." (zit . bei Schmaus II, 243) Wir können es nicht nachprüfen. Es bleibt jedem selbst überlassen, was er davon hält. Auf keinen Fall dürfen solche Texte Anlaß zur Entzweiung der Christen bieten.
"Die drei Personen setzten .. der Jungfrau eine strahlende Krone auf das Haupt. Eine Stimme erscholl vom Throne:
"Freundin und Auserwählte
unter allen Kreaturen, unser Reich ist das deinige. Die bist die Königin und
Gebiterin der Seraphim, aller unserer Diener, der Engel, sowie aller Geschöpfe.
Fahre fort, gebiete und regiere glückselig über sie. In unserem Ratschlusse
erteilen wir die die Macht, Majesttät und Herrlichkeit. ... Nimm teil an
unserer Herrschaft über alles, was unsere Hände mit Allmacht erbaut.Von deinem
königlichen Throne wirst du befehlen bis in der Erde Mittelpunkt, und mit der
Macht, welche wir dir erteilen, dir die Hölle und alle ihre Bewohner
unterthänig erhalten. Alle werden dich fürchten als Gebieterin über jene
Finsternisse und Abgründe unserer Feinde. Du wirst über die Erde, alle Elemente
und Geschöpfe herrschen. In deine Hände und deinen Willen legen wir die Kräfte
aller Dinge, auf daß dir unterthan sein mögen alle Einflüsse des Himmels, Regen
und Fruchtbarkeit. Du wirst eine Königin und Herrin aller Menschen sein über
ihr Leben und ihren Tod. Eine Herrscherin der streitenden Kirche, ihre
Beschützerin, Fürsprecherin, Mutter und Lehrmeisterin wirst du darstellen... In
deinen Hände legen wir alle Mittel und Hilfen unserer Gnade, damit du dieselbe
austeilst. Alles soll durch dich verliehen und versagt werden. Von deinen
Lippen wird sich die Gnade für alles ergießen, was du im Himmel und auf Erden
verordnen wirst. Engel und Menschen werden dir in allem gehorsamen, weil alles,
was unser ist, dir gehört, wie du stets die Unsrige gewesen. Du wirst mit uns
regieren in Ewigkeit." (Maria von
Agreda: Die geheimnisreiche Stadt Gottes. Regensburg 1904, S. 484f.)
Marias Mitwirkung am Erlösungswerk ist begrenzt, wie der Dogmatiker Schmaus ausführt:
"Wie .. allein die Sünde
Adams die ganze Welt in den Fluch der Sünde hineinzog, nicht die Sünde Evas, so
hat allein Christus die Welt zu Gott heimgeholt, nicht Maria, die ja selbst von
ihrem Sohn erlöst wurde."
(Michael Schmaus, Professor an der
Universität München: Katholische Dogmatik, Zweiter Band, Hochschulverlag Hueber
München 1949, Copyright 1938, S. 888)
Er weist auch auf folgendes hin:
"In der Schrift ist die
Lehre von der allgemeinen Gnadenvermittlerin Marias nicht ausdrücklich
enthalten." (aaO 895)
Und schon Gregor von Nazianz wies den Kult der Anbetung
Marias entschieden zurück. Auch Bernardin von Siena bekämpfte Auswüchse der
Volksfrömmigkeit, die dann vom Tridentinum autoritativ abgeschafft wurden (aaO 902)
Eine seltsame Faszination üben die Prophezeiungen Marias in La Salette, Lourdes und Fatima (1917) und anderen Orten auf viele Christen aus. Wenn sich auch manche einzelne Vorhersage nicht bewahrheitet hat, es bleiben ein Schaudern vor dem kommenden Unheil und der ständige Aufruf zu Besserung, Umkehr und Buße.
Fatima:
Erstes
Geheimnis: Vision der Hölle
Zweites Geheimnis: Vision des 2. Weltkrieges
Drittes Geheimnis: Blutige Verfolgung der Christen – Abfall an der Spitze der
Kirche mit allgemeinem Glaubensabfall (Apostasie)
Literatur
Martin Luther: Das
Magnifikat
Das Magnifikat. Verdeutscht und ausgelegt durch D. Martin Luther. Mit einer
Einführung von Dr. Albert Brandenburg. Herder Bücherei Freiburg 1964.
Auch wenn wir Maria
gegenüber etwas kritische Töne anklingen lassen - sie wird es verstehen, denn
sie weiß, warum wir es tun. Zum Ausgleich empfehlen wir zwei Werke eines
hochgeschätzten Lehrmeisters, der als Herausgeber von "das Neue
Groschenblatt" unbeirrt den Weg der göttlichen Wahrheit geht:
Maria zu Füßen. Zur Mutter aufgeschaut. 33 kurze Kapitel für jeden Tag des Maimonats. 1994. 130 Seiten. 5,23 Euro. Zu bestellen beim „Neuen Groschenblatt“, Staasdorfer Str. 1, A-3441 Freundorf
Franz Burger: Im Licht der Unbefleckten. Lourdes und seine Lehre. Verlagsbuchhandlung Franz Reisinger, Wien, 1978.
Leben retten kann auch die von unserem Gönner P. Petrus Pavlicek, dem Gründer des Rosenkranz-Sühnekreuzzuges um den Frieden der Welt, Wien, vor Jahrzehnten herausgegebene Kleinschrift "Fatima".
Franz Werfel: Das Lied von Bernadette. S. Fischer Verlag
María von Ágreda: Die
geheimnisreiche Stadt Gottes. Geschichte des Lebens der heiligsten Jungfrau
Maria, wie sie der ehrwürdigen Klosterjungfrau Maria von Agreda geoffenbart und
von derselben in spanischer Sprache niedergeschrieben wurde. Etliche Kapitel
unter ETIKA 1, andere
unter ETIKA 18B
Third
Secret „Commentary“ Raises Concerns Over “Whitewash”: http://www.fatima.org/thirdsecret06.html