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15OE14 |
Christliche
Einheit jetzt! |
Apostel der
letzten Zeiten AIHS: 15 Lösungen |
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Ethik |
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Vor allem dem großen Indien
gewidmet, das auf unsere Hilfe wartet:
Mahatma Gandhi, Sr. Nancy
Pereira, Rohit Vyasmaan und u. P.
Heilige Schrift:
An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte. (Matthäus 7,16.17)
Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. (Matthäus 7, 19)
Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater der Weingärtner. Eine jede Rebe an mir, die kein Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jede, die Frucht bringt, wird er reinigen, dass sie mehr Frucht bringe. (Johannes 15,1.2)
„, Bei allem dankt!´ Bist du arm, so weißt du sicher einen anderen, der noch ärmer ist. Du hast Speise für zehn Tage, er für einen. Was du mehr hast, teile als guter und edeldenkender Mensch mit dem Armen. Besteht dein Vorrat nur noch aus einem Brote, und steht ein Bettler vor der Türe, so hole dieses eine aus der Speisekammer, nimm es in die Hände, erheb´ es gen Himmel und sprich das mitleidsvolle, gütige Wort:
„Dies eine Brot, das du siehst, o Herr, habe ich noch, und die Gefahr steht mir vor Augen; aber ich halte mir dein Gebot vor und will auch von dem Wenigen dem Hungernden geben; gib nun auch du deinem gefährdeten Diener! Ich kenne deine Güte, vertraue auf deine Macht; du säumst nicht zu lange mit deinen Wohltaten, sondern streust die Gaben aus, wann du willst.“
Und wenn du so redest und handelst, so wird das Brot, das du in der Not gibst, zum Samen der Aussaat, wird reiche Früchte tragen, ein Angeld auf deinen Unterhalt sein und dir Barmherzigkeit verschaffen.“ (S. 269)
„Das Leiden des Hungrigen, der
Hunger, tut bitter weh. Der Hunger ist der Gipfel menschlicher Pein, der Hungertod
schrecklicher als alle Todesarten. Wo sonst das Leben in Gefahr ist,
beschleunigt entweder die Schärfe des Schwertes das Ende oder löscht die Wut
des Feuers bald das Leben aus, oder zerfleischen wilde Tiere mit ihren Zähnen
die lebenswichtigen Teile und lassen uns nicht lange Qual leiden.
Der Hunger aber ist eine langsame Qual, eine lange Pein, ein inneres,
verborgenes Leiden, ein immer drohender und immer zögernder Tod: Er verzehrt
die natürliche Feuchtigkeit, erkältet die Wärme, lässt den Körper
zusammenschrumpfen und nimmt ihm allmählich die Kraft. Das Fleisch umgibt die
Knochen wie ein Spinngewebe; die Haut verliert die Farbe. Denn die Röte
entschwindet, weil das Blut allmählich vertrocknet. Die weiße Farbe verliert
sich, weil das Äußere durch die Magerkeit dunkel wird. Der Körper wird fahl und
zeigt infolge des Leidens ein trauriges Gemisch von Blässe und Schwärze. Die
Knie tragen nicht mehr, sondern schleppen sich nur mit Mühe fort. Die Stimme
ist leise und dünn; die Augen liegen matt in ihren Höhlen... Der Bauch ist
leer, eingeschrumpft, ungestaltet, ohne Umfang... und hängt nur noch an den
Knochen des Rückgrates. Wer nun an einem solchen Leibe vorübergehen kann,
welche Strafe verdient der? Was fehlt dem noch zur größten Grausamkeit?
Verdient er nicht, unter die wildesten Tiere gezählt, als ein verruchter Mörder
angesehen zu werden?“
(Hl. Basilius: Siebte Predig (Mauriner-Ausgabe Nr. 7). Predigt, gehalten zur
Zeit einer Hungersnot und Dürre. (Migne, PG. XXXI, 304-328). Des heiligen Kirchenlehrers Basilius des
Großen, Bischofs von Cäsarea, ausgewählte Homilien und Predigten. Aus dem
griechischen Urtext übersetzt und mit Anmerkungen versehen von Dr. Anton
Stegmann, Stadtpfarrer in Heilbronn. Verlag Josef Kösel & Friedrich Pustet
KG, München, 1925. Bibliothek der Kirchenväter, Basilius: II. Band. In der Reihenfolge
des Erscheinens Band 47. S. 270/271)
Christ, höre: Ein Drittel oder
ein Viertel der Menschheit leidet Hunger und/oder Durst und wartet auf Hilfe –
jede Minute, jede Stunde, jeden Tag, doch fast immer vergeblich.
Du aber hast
genug Zeit, dir täglich Filme aus der Hollywood-Welt der Reichen anzusehen, die
dich ablenken von der Wirklichkeit und von deinem Auftrag.
Du vergeudest deine wertvolle Lebenszeit, in der du doch Gutes tun
sollst, indem du perversen Verführern auf den Leim gehst, die sämtliche
modernen Kommunikationsmedien nutzen.
Du willst von den Schreien der Armen auf der anderen Seite des Erdballs
nichts hören, um dein Leben in aller Bequemlichkeit ungestört weiterführen zu
können.
Wer nicht gute Frucht bringt wird abgehauen. Dies gilt für den Einzelnen wie für Gemeinschaften, christliche Gemeinschaften und Teilkirchen wohl nicht ausgenommen.
·
Die Welt ist voller
Aufgaben. Statt untereinander zu streiten, sollen die Christen Leid lindern, Unrecht bekämpfen und eine
Ordnung der Barmherzigkeit und Gerechtigkeit schaffen.
Solange Milliarden Menschen hungern und dürsten, Millionen ausgebeutet, Tausende gefoltert werden, ist es Sünde, dass die Christen untereinander streiten und der Welt ein schlechtes Beispiel geben. Denn der Streit unter den Christen bewirkt, dass die Menschen gar nicht mehr an Gott glauben oder sich Götzen zuwenden. Also sind Päpste und Bischöfe und Laien maßgeblich mit schuld am Elend in der Welt.
.
Albert Schweitzer (Schafft euch ein Nebenamt! Ehrfurcht vor dem Leben!) und Mahatma Gandhi (Ahimsa = nicht verletzen, Gewaltlosigkeit) zeigen uns, wie wir das irdische Jammertal wenigstens an manchen Orten in ein Gott wohlgefälliges Paradies verwandeln können, wie wir Inseln der Gerechtigkeit, des Friedens, der Harmonie bauen können. Weithin unterschätzt wird Karl May. Aber vor allem sein Alterswerk (Ardistan und Dschinnistan usw.) zeugt von unnachahmlicher Weitsicht und Liebe zu allen Völkern.
Mutter Teresa, die Gründerin der Missionarinnen der Nächstenliebe, hat uns gelehrt, als Christen das Mitleid Christi zu sein. Nur wenige sind in ihre Stapfen getreten. Einer davon ist Papa Alfred, der mit seinem Bund der Freunde der Engel den Armen in Burkina Faso hilft und Kinderpatenschaften vermittelt.
Jeder, der sich Christ nennt, kann, soll, muß helfen. Auf jeden wartet ein Spezialgebiet. Freilich haben nur wenige Menschen einen solch weiten Horizont wie Gottfried Müller mit seinem überkonfessionellen Salem-Hilfswerk; er bemüht sich nicht nur um Hilfe für die Armen und Notleidenden, sondern bezieht auch den Schutz der Tiere, der Pflanzen, der Umwelt ein.
Glücklicherweise arbeiten die Kirchen in sozialen Fragen oft zusammen. Katholiken wie Protestanten wie Orthodoxe verurteilten den ungerechten Krieg der USA gegen den Irak im April und Mai 2003. Auch gegen das Klonen von Menschen haben sie scharfe Proteste eingelegt. Auf moralischem Gebiet haben sie allerdings bisher fast nichts erreicht. Es gab sporadische Ansätze – ohne Erfolg.
Mit Begeisterung hatte der katholische Prälat Franz Wesenauer vor 20 Jahren „Die Straßburger Botschaft des 4. Europäischen Bekenntniskonvents unter dem Thema ,Evangelische Verantwortung für Europa´“ zitiert. Auch Katholiken könnten diese neun Punkte unterschreiben. Punkt 6 lautete:
„Wir sind aufgerufen, unter Einsatz aller politischen Möglichkeiten zu verhindern, dass die Gesetzgebung unserer Länder unter dem Schein individueller Rechte zum Feind von Familie und Gesellschaft wird. Darum verurteilen wir:
· die Preisgabe der Abtreibung in die Willkür der einzelnen
· die öffentliche Pornographie
· den sexuellen Mißbrauch von Jugendlichen
· die Legitimierung der Homosexualität
· die aktive Sterbehilfe
· die öffentliche Anerkennung jeder Form von „wilder Ehe“.
(„Glaube und Kirche“,
Salzburg, Nummer 24, April 1983, S. 1)
Das Versagen der Kirchen, der
Bischöfe und Pfarrer ist für jedermann sichtbar und schreit zum Himmel.
Ehebruch, Jugendverführung und Perversionen kennzeichnen unser TV- und
Internet-Zeitalter. Die Kirchen hätten
viel Schaden verhütet, wenn sie gewollt hätten. Stolz und beruhigend wird oft verkündet
, wie viele Milliarden sich Christen nennen. Aber trotzdem ist die Menschheit
heute auf ihrem sittlichen Tiefpunkt angelangt – weil sich die Kirchen nicht
gegen die systematische Aufweichung der Moral gewehrt haben.
Abtreibung ist Mord und darf als solcher angeprangert werden. Wer tut es? Nur einzelne Abtreibungsgegner, die dann womöglich noch vor Gericht landen. Immerhin hat das Oberlandesgericht Karlsruhe noch im Jahre 2003 entschieden, dass Abtreibung öffentlich als Mord bezeichnet hat. Ebenso war der deutsche Bundesgerichtshof vor drei Jahren nicht umhin gekommen, den Abtreibungsgegner Klaus Günther Annen frei zu sprechen, der Schwangerschaftsabbrüche als „Kindermord im Mutterschoß“ gegeißelt hatte. Hier ist also noch ein großes Betätigungsfeld für die offiziellen Kirchen. Da können sie zeigen, von welchem Wind sie getrieben werden, von dem des Heiligen Geistes oder von dem der Gegenpartei. Ideen liefert die Bewegung für das Leben.
Eine Randfrage: Kirchenschmuck verkaufen? Nein. Wir erinnern daran, dass der Dominikaner Savonarola sich für extrem schlicht gestaltete Kirchen ohne jeden Schmuck und ohne goldene Kelche usw. ausgesprochen hat; er wollte, dass man wertvolle Gegenstände verkauft und das Geld den Armen gibt. Aber heute wird das Argument vorgetragen, dass das Geld im Nu aufgebraucht, die Kirchen aber für immer leer wären; auch das wäre ein Verlust. So ist es wohl sinnvoller, den Armen auf andere Weise zu helfen, indem nämlich die Ausbeutung der armen Länder beseitigt und eine gerechte Gesellschaftsordnung geschaffen wird. Siehe ETIKA Überlebensprogramm 4
Öffnet euch guten Informationen!
Die Menschheit wird überschüttet mit „spam“, schmutzigem Internet-Müll. Umso
notwendiger ist es, dass die Christen gute Schriften an ihre Bekannten
weitergeben. Ein Vorbild ist unser guter Freund F. J. H., der Gutes tut, wo er
kann, und alle seine Bekannten über christliche Fragen ebenso informiert wie
über Gesundheit, Tier- und Naturschutz.
Wer Gottes Auftrag erfüllen will, vollkommen zu werden und den anderen zu helfen, hat jedenfalls fürs Fernsehen keine Zeit mehr. Laßt euch nicht euer halbes Leben vom Fernsehen stehlen!
Ethik:
Vervollkommnung und Wirken in der Welt
Albert Schweitzer, der evangelische Urwaldarzt von Lambarene, der Theologe und Musiker definiert Ethik als „die auf die innerliche Vollendung seiner Persönlichkeit gerichtete Tätigkeit des Menschen.“ Er soll diese aber erweitern durch „sein Wirken auf Menschen und Welt“.
„Er soll fähig werden, sich als höhere und reinere Kraft unter den Menschen und in der Welt zu betätigen und so an seinem Teile zur Verwirklichung des Ideals des allgemeinen Fortschritts beitragen.
Um aus dem Sinnlosen, das uns gefangen hält, wieder zum Sinnvollen zu gelangen, gibt es keinen andern Weg, als dass ein jeder wieder auf sich selbst zurückkehrt, und dass wir alle miteinander darüber nachdenkend werden, in welcher Weise sich unser Wille zum Wirken und zum Fortschritt aus einem Sinn, den wir unserm Leben und dem Leben um uns herum geben, herleitet.
Die Tor- und Leidenschaftsideale derer, die die öffentliche Meinung und die öffentlichen Ereignisse machen, hätten keine Macht mehr über Menschen, die nur irgendwie über Unendlichkeit und Endlichkeit, Sein und Vergehen denkend geworden wären und darin Maßstäbe für wahr und falsch, wertvoll und wertlos gefunden hätten.“ (Albert Schweitzer: Verfall und Wiederaufbau der Kultur, C. H. Beck, München, 1923, S. 58-64)
"Die Kirche muss sich viel
radikaler um die Interessen der Armen kümmern, der "Verlierenden",
der Ausgestoßenen und der Entfremdeten."
(Eugene Carson Blake: Die nächsten
Schritte zur einen Kirche, Herder Bücherei Freiburg, 1969, S. 171)
Damit wollen wir nicht der multikulturellen Vermischung das Wort reden, sondern der Hilfe für die Armen in ihren eigenen Ländern (siehe ETIKA Index 4, Stichworte Schwester Nancy, Armenfonds)
„Einem Volke, das arbeitslos ist und Hunger leidet,
darf Gott nur in einer Form erscheinen: in Arbeit und in Zusicherung von
Nahrung durch den Lohn. Gott schuf den Menschen, der er arbeite, um sein Brot
zu verdienen. Und sagte, dass diejenigen, die essen ohne zu arbeiten, Diebe
seien... Wir müssen an die Millionen denken, die
heute weniger sind als Tiere, weil sie am Sterben sind.“ (Mahatma
Gandhi, zit. in Romain Rolland: Mahatma Gandhi, Rotapfel-Verlag, Erlenbach-Zürich,
München und Leipzig, 1923, S. 101)
Erbarmen
mit der leidenden Kreatur
„Ehrfurcht vor allem Lebendigen“, das ist die ethische Forderung des großen Vorbildes Albert Schweitzer. Franziskus von Assisi, der große Heilige, verkündet, dass unsere Sprache das Tier in den Bereich unserer Seele rufen kann. Der Mensch hat die Möglichkeit, das Tier, das im Stufengefüge der göttlichen Ordnung auf der nächsten niedrigen Stufe steht, voll Erbarmen an sein Herz zu heben, das Tier, diesen zur Stummheit verurteilten Weggefährten durch unser Dasein, das unbeirrt seinen Schöpfungsauftrag gehorsam erfüllt... Das Tier sieht ewig fragend zum Menschen auf, der vielleicht sein Gott auf dieser Erde ist, enttäuschen wir seine Hoffnung nicht! Behandeln wir es als ein Geschöpf Gottes! Es braucht unsere Liebe.“ (In Anlehnung an Franziska Kinz, „Das Recht Der Tiere“, Zeitschrift des Bundes gegen den Missbrauch der Tiere, München, Heft 1 / 2 1956, S. 1ff., zitiert in: F. G. Aymara: Die Ethische Revolution, Hilfe für die Schutzlosen, Armen und Unterdrückten, München 1978, Seite 57)
Franziskus von Assisi half Mensch und Tier und lebte ein Leben für Gott. Je länger sich der Christ mit ihm beschäftigt, um so größeren Nutzen gewinnt er für sein eigenes Leben und das anderer. Das gilt auch für die Franziskaner; sie sollten seiner Tierliebe mehr Augenmerk widmen. Statt sich entgegen dem Verbot des Ordensgründers mit Kleintierzucht zu beschäftigen, sollten sich manche Gruppen überlegen, wie sie Lämmer und Hasen, Vögel und Fische vor dem Umgebrachtwerden schützen. Wir leben schließlich im dritten Jahrtausend.
Der katholische Franziskus von Assisi und der evangelische Albert Schweitzer haben zusammen die Theologie der Mitgeschöpflichkeit entwickelt. Wir sind alle Geschöpfe Gottes, haben einen Vater im Himmel.
· Aber christliche Politiker und Richter fordern Toleranz gegenüber dem grausamen Schächten der Moslems und Juden, denn die Bräuche anderer Religionen müssten respektiert werden, verlangen sie von uns, die wir uns vor Mitleiden mit den Gequälten und vor Entsetzen wegen des blutigen Spektakels verzehren.
·
Und christliche Politiker und Unternehmer setzen
trotz der begründeten Proteste von Tierschützern durch, dass viele Millionen
grausame und unnötige Tierversuche stattfinden. Den Horror, dem die gequälte
Kreatur ausgesetzt ist, werden sie deshalb einst selbst ausgesetzt sein. (ETIKA 6:
Manfred Kyber, Peter Rosegger)
· Und Millionen Christen selbst befolgen die barbarischen Bräuche des Osterlamms, der Silvester-, Aschermittwochs- und Karfreitagskarpfens sowie der Weihnachtsgans.
Vergessen wir nicht das Wort der Heiligen Schrift:
Die Schöpfung wartet ungeduldig auf die Offenbarung der Kinder Gottes. (Römer
8,19)
Ethik der
Zerstörung
Es gibt auch eine Ethik der Zerstörung. Mehr bei Gandhi, „Young India“, 1.9.1921:
„Die Erfahrung lehrt, dass auch die reichsten Gaben ohne Zögern zerstört werden müssen, wenn sie unsern sittlichen Fortschritt hindern wollen.“
Und fragt Ali Ismail Abbas, ob es wertvolle Gegenstände gibt, die ohne Zögern zerstört werden müssen. Er wird auch antworten: die amerikanischen und britischen Massenvernichtungswaffen. Das Bild des zwölfjährigen irakischen Buben ohne Arme und Beine müsste in jeder Wohnung in den USA hängen – damit die Amerikaner endlich vernünftig werden.
Der Terrorismus und
das Geheimnis der Politik
Der Terrorismus wird täglich als größte Gefahr an die Wand gemalt. Aber fast niemand bekämpft die Ursachen:
§ Unrecht
§ Unterdrückung
§ Ausbeutung
§ Armut,
denn auf diese stützt sich die herrschende Weltordnung.
Der Staatsterrorismus und der verdeckte Terrorismus auf finanzieller, wirtschaftlicher, kultureller und psychologischer Ebene üben eine millionenfach stärkere Wirkung aus als die Terrorakte einer Handvoll Desperados.
§ Die Reichen leben auf Kosten der Armen. Eine Minderheit lässt sich täglich neue Tricks und Schlagworte einfallen, damit sie über die Mehrheit herrschen und zu ihren Lasten im Luxus schwelgen kann – das ist das Geheimnis der modernen Politik.
Viele Politiker werden selbst irregeführt, gelenkt, erpresst. Sie stimmen ab, wie ihnen vorgegeben wird. Gering scheint uns angesichts der heutigen Zustände und Skandale die Zahl derer, die integer sind wie Mahatma Gandhi und aus reinem Idealismus handeln. Würde jeder Politiker nach christlichen Grundätzen oder wenigstens nach seinem Gewissen handeln, wäre die Not in allen Bereichen nicht so überwältigend. Aber viele dürfen gar nicht handeln, sondern nur reden – und das ist eine der zersetzendsten Krankheiten unserer Gesellschaft: Alles wird zerredet, und die Leute sind zufrieden, wenn die Experten gesprochen haben.
Aber keines der Probleme wird mit Reden gelöst: von der Armut bis zur Umweltverschmutzung gibt es keine Fortschritte, sondern nur Rückschritte. Die Schönredner am Bildschirm werden die Menschen noch faszinieren, wenn die Erde sich unter allen öffnet. Und die Musik spielt dazu, wie die Bordkapelle der „Titanic“. Denn zur Ruhe, zur Besinnung, zum Nachdenken kommen die meisten Menschen gar nicht mehr - sonst würden sie sich nicht mit einem so elenden, manipulierten, auf Konsum ausgerichteten Massenmenschendasein zufrieden geben. Deshalb werden aus diesen Ausführungen auch nur wenige Nutzen ziehen.
Gerechtigkeit
und Sieg!
Nur eine gerechte, gemäß der christlichen Soziallehre aufgebaute Ordnung kann das Elend in der Welt beenden. Ihre Säulen:
§ Unabhängigkeit und Gleichberechtigung für alle Völker
§ Teilen der reichen Völker mit den armen Völkern
§ Freiheit von Versklavung und Manipulation
§ Achtung vor der Identität des anderen statt gewaltsamer Entwurzelung und Integration in ein fremdes Gesellschaftssystem
§ Entfaltung des Einzelnen statt Verführung zur Passivität und Verflachung zu einem Massenmenschentum in einer multikulturellen, in Wirklichkeit akulturellen Gesellschaft
§ Heimat und Geborgenheit statt Anonymität und Kriminalität
§ Entmachtung der von Dämonen gelenkten Kräfte im Hintergrund, die Religion, Völker und Familien zersetzen und damit die göttliche Ordnung zerstören wollen
§ Widerstand gegen den Geist des Antichrist und die vielen Antichristen
Das sind unsere Aufgaben, und der Lohn ist groß.
„7 Wer siegt, wird dies als Anteil erhalten: Ich
werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
8 Aber die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen,
die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Los wird der See von
brennendem Schwefel sein. Das ist der zweite Tod.“ (Offenbarung 21)
„1 Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus
ist, der stammt von Gott...
3 Die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote
sind nicht schwer.
4 Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der
die Welt besiegt hat: unser Glaube.
5 Wer sonst besiegt die Welt außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes
ist?“ (1. Johannes 5)
Praxis
· Lieben, raten, beistehen, ertragen, verzeihen, durch gute Beispiele belehren (Luis von Granada: Die Lenkerin der Sünder, Aachen 1853, Zweite Abteilung, Zweites Buch, 14. Kapitel, § 2, Von den Pflichten der Bruderliebe, S. 272)
· Handeln! Gutes tun! Aktiv sein! Werdet Einzelkämpfer für das Gute! Jeder an seinem Platz.
· Unterstützt gute Gruppen, die Direkthilfe an Notleidende in der Armen Welt leisten! Keinen Cent für Organisationen, die mit ihrer Hilfe multikulturelle Ziele verfolgen und auf einen Weltstaat = Weltdiktatur hinarbeiten.
·
Praktiziert die Übungen aus dem Handbuch des einfachen Lebens,
zum Beispiel
Teilen
Barmherzigkeit
Einsatz für den Frieden
Gerechtes Handeln
·
„Schafft euch ein Nebenamt, ein unscheinbares, womöglich ein geheimes Nebenamt! Tut die
Augen auf und suchet, wo ein Mensch ein bisschen Zeit, ein bisschen
Teilnahme, ein bisschen Gesellschaft, ein bisschen Fürsorge braucht. Vielleicht
ist es ein Einsamer, ein Verbitterter, ein Kranker, ein Ungeschickter, dem du
etwas sein kannst. Vielleicht ist´s ein Greis, vielleicht ein Kind. Wer kann
die Verwendungen alle aufzählen, die das kostbare Betriebskapital, Mensch
genannt, haben kann! An ihm fehlt es an allen Ecken und Enden. Darum suche, ob
sich nicht eine Anlage für dein Menschentum finde. Laß dich nicht abschrecken,
wenn du warten oder experimentieren musst. Auch auf Enttäuschungen sei gefaßt.“
(Albert Schweitzer, Dokumente, Aus den Rundbriefen 1-11, 1930 – 1957, Für
den Freundeskreis als Sammelband herausgegeben von Richard Kik, Heidenheim
(Brenz), 1965, S. 14) )
·
"Wo du
bist, soll, so viel an dir ist, Erlösung sein, Erlösung vom Elend..., wie sie
nur der wissende Mensch bringen kann. Das Wenige, das du tun kannst, ist viel -
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh und Angst von einem Wesen nimmst, sei es
Mensch, sei es irgendeine Kreatur." (Albert Schweitzer)
· Protestieren wir mit Dr. Friedrich Landa u.a. gegen das Schächten, mit Ilja Weiß u. a. gegen Tierversuche, usw. „Gut bleiben, heißt wach bleiben.“ (Albert Schweitzer, Was sollen wir tun? 12 Predigten über ethische Probleme. Verlag Lambert Schneider, Heidelberg, 1986, 30)
·
Gebet „Mut“:
Ich danke dir, Herr, für die hochfliegende Hoffnung junger Menschen, die überzeugt
sind, mit ihrem Leben etwas anfangen zu können. Ich danke dir für die tapfere
Hoffnung, die Menschen in Krankheit und Unglück nicht aufgeben läßt. Öffne uns
die Augen für die Verheißungen des Lebens und die Möglichkeiten, die in jedem
Leben liegen.
(zugesandt von F. J. H.)
Vertiefung
Schon um 1900 war Albert Schweitzer betroffen vom „Abnehmen des Geistes der Humanität in unserer Kultur“. Wo mögen wir 100 Jahre später stehen? Den alten Geist wieder wachrufen wollen, das hilft nichts, meint der große, alte Mann aus Lambarene. „Das Humanitätsideal erwies sich als zu schwach“, weil es uns nicht zeigte, wie wir mit allen Wesen in Verbindung stehen.
Die Menschen tun so, als ob die Worte Jesu nicht existierten, als ob es keine Sittlichkeit gäbe, wirft der Arzt und Theologe, der den Urwald Europa vorgezogen hat, uns Heutigen vor. Und wie nur einer im vergangenen Jahrhundert, Mahatma Gandhi, geht er bis zur letzten Konsequenz:
„Wie die Woge in dem Meere mitwogt mit allen
Wogen, müssen wir das Leben, das um uns herum sich abspielt, das in Not ist,
das in Angst lebt, miterleben in unserem Leben.“
„Gut ist Leben erhalten und Leben fördern; schlecht ist Leben schädigen und zerstören.“
Der heilige Franziskus von Assisi würde bei dieser Definition vielleicht etwas die göttliche Dimension vermissen, denn er sah in Gott allein das Gute und in allem Leben nur eine Gabe Gottes mit einem bestimmten Auftrag, nämlich Gott zu dienen und ihn zu verherrlichen. Schweitzers Idee vom Danken und Dienen ist mehr diesseitsbezogen; Mitmensch und Mitgeschöpf sollen davon Nutzen haben. Franziskus hingegen ist durch sein ständiges Beten inniger mit Gott verbunden, setzt auf dessen Eingreifen seine ganze Hoffnung.
In vielem aber sind sich die drei Genannten gleich:
„Leiste das Unscheinbare und Verborgene, das viel schwerer ist als das anerkannt Großartige; dann wirst du das Großartige tun...“ –
dieser Satz könnte von jedem von ihnen stammen. Und auch jener, dass es außer der Liebe zu den anderen Wesen ein weiteres Motiv ethischen Verhaltens gibt (siehe dazu auch: Warum sollen wir eigentlich das Gute tun? Analytische Ethik), nämlich „das des innerlichen Vollkommenwerdens“.
Hätten sich mehr Leute mit derlei
„Texten zum Nachdenken“ befasst, dann hätte Albert Schweitzer nicht schon vor
vielen Jahrzehnten die Klage erheben müssen, dass die Zeitungen „früher“ nicht
so viel Böses enthielten. Heute, „in diesen schrecklich traurigen Zeiten“,
haben wir nicht die Macht, den Menschen das Wort Gottes zu Gehör zu bringen,
wenn sie nicht hören wollen. „Nein, das können wir nicht, aber wir haben die
Macht, selbst zu tun, was das Wort Gottes uns aufträgt“.
(Albert Schweitzer: „Unser Leben für andere“. Ausgewählt und eingeleitet von
Elisabeth Hurth. Herder Taschenbuch 1701. Freiburg, 1990. Texte zum Nachdenken,
Band 71. - Rezension D 23.11.1990, le)
"Die Kirche muss sich viel
radikaler um die Interessen der Armen kümmern, der "Verlierenden",
der Ausgestoßenen und der Entfremdeten."
(Eugene Carson Blake: Die nächsten
Schritte zur einen Kirche, Herder Bücherei Freiburg, 1969, S. 171)
Damit wollen wir nicht der multikulturellen Vermischung das Wort reden, sondern der Hilfe für die Armen in ihren eigenen Ländern (siehe ETIKA Index 4, Stichworte Schwester Nancy, Armenfonds)
„Einem Volke, das arbeitslos ist und Hunger leidet,
darf Gott nur in einer Form erscheinen: in Arbeit und in Zusicherung von
Nahrung durch den Lohn. Gott schuf den Menschen, der er arbeite, um sein Brot
zu verdienen. Und sagte, dass diejenigen, die essen ohne zu arbeiten, Diebe
seien... Wir müssen an die Millionen denken, die heute weniger sind als Tiere,
weil sie am Sterben sind.“ (Mahatma Gandhi, zit. in Romain Rolland: Mahatma
Gandhi, Rotapfel-Verlag, Erlenbach-Zürich, München und Leipzig, 1923, S. 101)
Gewaltlosigkeit
„Unser Kampf hat Freundschaft mit der ganzen Welt zum Ziel... Die Non-Violenz ist unter den Menschen erschienen und wird unter ihnen bleiben. Sie ist die Verkünderin des Weltfriedens.“
(zit. in: Romain Rolland: Mahatma Gandhi,
Rotapfel-Verlag, Erlenbach-Zürich, München und Leipzig, 1923, S. 145)
Handeln
“Opus nostrum in operatione
consistit – unsere ganze Aufgabe ist: Handeln.“ (Vinzenz von Paul:
Worte des Erbarmens, Herder Verlag Freiburg, 1980, S. 62. Quelle: Saint Vincent de Paul, Paris 1920, XI, 40)
"GOTT prüft uns. Unsere Handlungen sind der Maßstab für unsere Liebe zu IHM!" (Franz J. Hendricks)
Der Liberalismus ist das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem der Feinde Gottes. Dem kapitalistischen Profit-System und dem freien Welthandel setzen wir die christliche Soziallehre, die „Utopia“ von Thomas Morus und das Swadeshi-Modell Gandhis entgegen. Wir wollen eine gerechte Wirtschaftsordnung, die von jedem, der dazu in der Lage ist, Arbeit verlangt (für Börsenspekulanten ist da gemäß 2 Th 3,10 kein Platz mehr) und jedem nach seinen Bedürfnissen gibt. Größtmögliche Autarkie, vor allem auf dem Gebiet der Ernährung und Bekleidung, gibt jedem Land Sicherheit, besonders bei weltweiten Krisen.
„... sie teilten sie (die Güter) aus unter alle, je
nachdem es einer nötig hatte“. (Apostelgeschichte
2,45)
Literatur: D. Félix Sardá y Salvany, Pbro.: El liberalismo es pecado. – Thomas
Morus: Utopia. – M K. Gandhi.
Kleine Liebe tötet große Liebe – Frauen und Liebe
Mitleiden
“Wenn wir nun an seiner Herrlichkeit
im Himmel Anteil haben wollen, müssen wir am Leiden seiner irdischen Glieder
teilnehmen, also an den Leiden der Armen und Verlassenen, der Bedrückten und
Gemarterten.“ (Vinzenz von Paul : Worte des Erbarmens, Herder Verlag
Freiburg, 1980, S. 32. Quelle:
Saint Vincent de Paul, Paris 1920, XI, 77)
Der Hinduismus, Gandhi und das Mitleid
„Die Philosophie Gandhis ist eine Welt für sich. (180)
Gandhi macht sich nicht klar,
dass das Ahimsa-Gebot seinem ursprünglichen Wesen nach nur die Enthaltung von
Töten und Schädigen, nicht aber die vollkommene Übung des Mitleids fordert. Er
nimmt es auf sich, das Gesetz des Nicht-Tötens dem Buchstaben nach zu
übertreten, und das überdies in einem Fall, in dem er mit der hinduistischen
Verehrung des Rindes in Konflikt kommen muß. Er setzt dem langen, qualvollen
Todeskampf eines Kalbs durch Gift ein Ende. Durch diese Tat erregt er bei
seinen hinduistischen Anhängern nicht weniger Anstoß, als damals, als er zum
ersten Mal Unberührbare in seiner Niederlassung (Ashram) empfing.
So wird das Ahimsa-Gebot, vom Grundgedanken des Nicht-Tuns, aus dem es
entsprungen ist, befreit, in Gandhis ethischer Lebensbejahung zu dem Gebot,
umfassendes Mitleid zu üben. Damit wird es zu etwas anderem, als es im
alt-indischen Denken war.“
(Albert Schweitzer: Die Weltanschauung der indischen Denker – Mystik und
Ethik (1935). Dtv München 1982, S. 183)
Wir Christen müssen handeln. Erwarten wir nichts von den Politikern.
"... das Problem der Großstadt (das bisher keine Religion wirklich in die Hand genommen hat!) und das Problem, mit welchen Programmen die leitenden Computer gefüttert werden sollen, das kann jedem Christen Alpdrücken verursachen. Es gibt kein Anzeichen, daß irgend jemand, der politischen Einfluß besitzt, das Evangelium wirklich ernst nimmt."
(Eugene Carson Blake: Die nächsten Schritte zur einen Kirche, Herder
Bücherei Freiburg, 1969, S. 170. Wir wundern uns, wie ein Mann, der solche
offenen Worte wagt, in eine so hohe Position gelangen konnte.)
Neben Albert
Schweitzer und Mahatma Gandhi sei Franziskus unser Vorbild. Sein Mitleid war
grenzenlos (anders grenzenlos als der gnadenlose Kapitalismus der EU und
Welthandelsorganisation WTO). Er befreite zum Beispiel Tiere, die zum
Schlachten bestimmt waren. Man findet solche Geschichten in den „Blümlein des
heiligen Franziskus“ (Fioretti). Nachstehend weithin unbekannte Episoden von
der Freilassung von Fischen eines umbrischen Sees auf italienisch:
„... un pescatore gli offrì con riverenza una tinca
che aveva appena pescato; egli accolse lietamente e premurosamente quel pesce,
chiamandolo fratello, poi lo ripose nell´acqua fuori della barca e cominciò a
lodare il nome del Signore. …Un´altra volta, sullo stesso lago (di Piediluco), viaggiando
su di una barchetta, giunse al porto, dove gli fu offerto un grosso pesce ancor
vivo. Chiamandolo egli con il nome di fratello, secondo la sua usanza, lo
rimise in acqua vicino alla barca. Ma il pesce giocherellava in acqua presso il
Santo, che con gioia lodava Cristo Signore. Il pesce non si allontanò da quel
posto, fino a ché non gli fu ordinato dal Santo. (Trattato dei miracoli, cap.
IV, 846, Fonti Francescane, pag. 753)
Luigi
Santucci lässt einen der Fische sprechen:
„... Fu quando il pescatore del lago di Piediluco
mi offrì a Francesco, credendo di fargli cosa gradita. Nelle mani del Santo
rimasi solo qualche attimo e, malgrado la mia scarsa intelligenza, capii le
parole che mi rivolgeva e ne cavai una piccola tregua alla mia disperazione, non
so quale oscura speranza.
Francesco mi diceva quello che invano aveva detto ad altri pesci: che non ci
facessimo pescare. … “Ora io ti rimetterò nel tuo lago, fratello, ma bada a non
farti mai più pescare”. E siccome le mie branchie palpitavano per una crescente
soffocazione, Francesco altro non aggiunse, se non tracciare su di me una
rapida benedizione e lanciarmi nell´acqua.” … Sulla barca ,,, il viso di
Francesco con la sua grama barba mi sorrideva. … compresi ch´egli mi ripeteva:
“Sorella tinca, scappa e non farti più pescare”.
(Luigi Santucci: La lode degli animali. Edizioni messaggero padova, 1981,
p. 33-36)
Kurz in deutsch:
Franziskus nahm die Fische, die man ihm gab, nannte sie Bruder, ermahnte sie,
sich ja nicht mehr fangen zu lassen, gab ihnen seinen Segen und warf sie ins
Wasser zurück.
Wächteramt
“Die
Kirchen in dieser Welt haben einen doppelten Auftrag. Sie sind in diese Welt
hineingestellt als Diener und zugleich als Wächter. Eines der großen Motive für die Bildung der
ökumenischen Bewegung war die Tatsache, dass die Kirchen nicht mehr ihren
schöpferischen und dynamischen Auftrag in unserer Zivilisation wahrnahmen....
Gleichzeitig musste man lernen, was das prophetische Amt bedeutete, wie es von
dem Propheten Hesekiel beschrieben wird, nämlich als das Amt des Wächters, das
dem Volke im Namen Gottes Warnungen zuruft. Die Kirchen mussten lernen,
gemeinsam im Dienst am Nächsten zu handeln, und lernen, gemeinsam zur Welt, zu
den großen Problemen des Lebens der Menschheit zu sprechen.“
(Willem A. Visser´t Hooft: Die
Aufgaben der Kirchen in der neuen ökumenischen Situation, in A. Bea/W. Visser´t
Hooft: Friede zwischen Christen, Herder Verlag Freiburg 1966, s. 132)
Franziskus von Assisi: Blümlein (Fioretti), zum Teil in ETIKA 12FA
Albert Schweitzer
Mahatma Gandhi
ETIKA 6 – Jordi Mota: Traurige Weihnacht
– La triste Navidad - Zalosni Bozic
ETIKA 7