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15OE20 |
Die dritte Reformation: |
Ethische und
christliche Revolution |
DIE 3. REFORMATION: EINE KIRCHE
Die
Amtskirchen zerbröckeln – es lebe die Einheitskirche der Christen aller
Konfessionen!
Schließt euch zusammen gegen den Antichrist und seid Christus treu!
Der Zerfall der Kirchen ist in den letzten Jahren
rasant fortgeschritten. Dies betrifft nicht nur Dogmatik (Glaubenslehre) und
Ethik (Sittenlehre), sondern auch die Vorbildfunktion der Geistlichen
und den Gottesdienstbesuch und Glauben der Gläubigen.
Was Jahrtausende als unantastbar galt, wurde über
Bord geworfen. Systematisch haben die Feinde Gottes die christlichen Werte zersetzt. Völker und
Familien werden zerstört. Nirgends mehr herrscht Ordnung. Niemand
hat die Sexualisierung des öffentlichen Lebens, vor allem über das Medium
Fernsehen, aufgehalten. So haben Religion und Moral 2000 Jahre nach Christus
ihren Tiefpunkt erreicht.
Dekadenz
durchdringt die Gesellschaft. Süchte nagen
am Einzelnen. Frevelhaftigkeit verkehrt sich in offenkundigen Wahnsinn,
auch in Kultur, Politik und Wirtschaft. Der kapitalistische Neoliberalismus,
das System des Götzen Mammon, ist auf dem Sprung zur Weltherrschaft, die alle
Diktaturen der Vergangenheit in den Schatten stellt. Falsche Propheten
verführen die Menschen aller Völker; glaubens- und orientierungslos laufen sie
den Wegbereitern des Antichrist nach, lassen sich manipulieren, vergessen und
verraten Gott.
Der Geist des Antichrist
bestimmt das Denken, Reden, Fühlen und Handeln von immer mehr Menschen. Sie verkommen
moralisch, weil ihnen der Glaube an Himmel (als Belohnung der Guten) und
Hölle (als Bestrafung der Bösen) abhanden gekommen ist. So sind
Milliarden Seelen in Gefahr, ewig verloren zu gehen.
Der Hauptgrund
ist, dass die christlichen Kirchen das Gebot Christi zur Einheit in Wahrheit
seit anderthalb Jahrtausenden grob missachten. Die Christen sollten Vorbilder
für die Heiden sein, doch heute leben viele von ihnen schlimmer als Tiere,
während Hindus und Moslems an ihrem Glauben und der Moral festhalten. Für
Götzen opfern die Scheinchristen all ihre Zeit und ihre Körper- und
Geisteskräfte auf. Gott wird jedem vergelten nach seinem Tun.
Alle
bestehenden Kirchen haben sich vom Idealzustand der urchristlichen Gemeinde
weit entfernt. Rechthaberei und Sektierertum
herrschen vor, gerade bei jenen, die sich als alleinige Hüter des Glaubens
wähnen. Doch Gott ist lebendig und nicht toter Buchstabe. So ruft er uns auf,
die Schranken endlich zu überwinden. Da die Einigungsbestrebungen blockiert
sind, die konfessionellen Richtungen nur ihre Eigenart und viele Amtsinhaber
ihre Machtpositionen verteidigen, kann die Einigung nur mit einer „Revolution
von unten“, von den einfachen Gläubigen her vollzogen werden. Einheit in der
Wahrheit!
Bei
Solowjew (Kurze Erzählung vom
Antichrist)
und Benson (Der
Herr der Welt) finden sich die letzten Christen unter der Verfolgung des
Antichrist zusammen und erinnern sich der Gemeinsamkeit, gehen den Weg des
Martyriums in der Endzeit und erkennen zuletzt das Primat des Papstes an, weil
Jesus dies so wollte. Doch dies bedeutet nicht Papolatrie
(Papstkult), sondern: Der Erste soll
der Diener aller sein. Und alle erkennen, dass
1.
sämtliche Konfessionen Teil der allgemeinen (auf griechisch katholischen)
Kirche Christi sind, die sich auf die Zehn Gebote und das Evangelium stützt
2.
in der römisch-katholischen Kirche heute eine unüberbrückbar scheinende
Kluft herrscht zwischen den Anhängern der Tradition (eingeschlossen die
Sedisvakantisten, die die Rechtmäßigkeit der Päpste seit dem II. Vatikanischen
Konzil nicht anerkennen) und den Modernisten,
die die höchsten Glaubensgüter in Frage stellen - eine größere Kluft als
zwischen jenen Christen verschiedener Konfessionen, die an den ewigen
Wahrheiten des Glaubens festhalten (Gottheit Christi, Existenz von Himmel und
Hölle, Notwendigkeit eines moralischen Lebens, Verteidigung der Familie,
Verurteilung der Abtreibung, Ablehnung homosexueller Priester, Ausschluss von
Kinderschändern und Freimaurern, etc.).
Logische
Folge und Gottes Wille sind, dass sich die letzten Christen aller Konfessionen
weltweit zusammenschließen. Strittige Fragen, z. B. Ehescheidung, werden dabei nach
der Hl. Schrift gelöst.
Von drei
katholischen Kirchen zur einen
Katholisch bedeutet allgemein. Alle Christen bekennen sich in ihren
Glaubensbekenntnissen zur allgemeinen oder katholischen Kirche. Die wahre katholische Kirche ist jene, die
identisch ist mit dem Leib Christi und Gottes Willen. Sie ist ohne Fehler,
Irrtum und Schuld. Deshalb muss sich die römisch-katholische Kirche, die
ja nicht ohne Schuld ist (siehe Vergebungsbitten des Papstes), reformieren.
Dem
anzustrebenden Idealzustand noch ferner stehen die anderen Kirchen, die
orthodoxe, evangelische usw. Jedoch bilden alle, die sich im Credo von
Nizäa-Konstantinopel zur einen, heiligen,
katholischen und apostolischen Kirche bekennen, zusammen eine dritte
katholische Kirche.
Teile
der Kirchen haben sich leider sehr weit vom
Evangelium entfernt und ignorieren wesentliche Bestandteile des
Glaubens. Falsche Propheten sind in die
Kirchen eingedrungen und predigen, dass das Gute böse und das Böse gut sei. In
den Amtskirchen ist nur noch ein Kern der wahren Kirche Christi vorhanden;
allzu viel ist zerbröckelt und verwässert. Wie kann sich eine Kirche, in der 20
oder 30 Prozent des Glaubensgutes verwässert sind (z. B. das unbarmherzige Nein
zu den stummen Bitten der Kreatur; Millionen für Pädophilenopfer statt für die
Armen; Ja zum Magier Harry Potter), unfehlbar und erhaben dünken über die
anderen Kirchen, in denen 50 Prozent verwässert sind?
Um das Christentum zu retten, ist es unumgänglich, dass in dieser Zeit der
allgemeinen Verwirrung und Unsicherheit, des weltweit zu beobachtenden Abfalls
vom Glauben (Apostasie) alle Christen dem Aufruf
ihres Hirten Jesus Christus folgen und eine einzige
Herde bilden.
Die
Einheitskirche lebt in den Herzen,
verherrlicht Gott unter, neben, mit, in und über den Teilkirchen.
Das Glaubensbekenntnis
von Nizäa-Konstantinopel
Wir
glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen
hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und
an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater
geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren
Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist
alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel
gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau
Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius
Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden
nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir
glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem
Vater und dem Sohn hervorgeht (orthodoxe
Fassung: der
durch den Sohn aus dem Vater hervorgeht), der mit dem Vater und dem Sohn
angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten,
und
die eine, heilige, katholische und apostolische
Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir
erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.
(Dieses Credo,
formuliert bei den Ökumenischen Konzilien von Nizäa (325) und Konstantinopel
(381) eint die Gläubigen aller christlichen Konfessionen.)
Nicht
einmal Petrus war unfehlbar
Petrus
und seine Nachfolger sind von Christus mit der Führung beauftragt, doch von
Unfehlbarkeit hat Jesus nichts gesagt. Im Gegenteil, wenn Petrus sogar noch
nach seiner Beauftragung wegen Verstoßes gegen die Wahrheit des Evangeliums von
Paulus zurecht gewiesen werden musste (Gal 2), wie können dann sämtliche Nachfolger - darunter der
verbrecherische Alexander VI. - unfehlbar sein?
Die
römische Kirche selbst hat ihr Unfehlbarkeitsdogma
außer Kraft gesetzt und annulliert, als sie den Kult von im
Mittelalter selig und heilig gesprochenen Kindern aufgehoben und
verboten hat.
Der
Kult um den von Papst Gregor XIII. in das römische Martyrologium aufgenommenen
hl. Simon von Trient, 1588 bestätigt von Sixtus V., wurde 1965 von einer
päpstlichen Kommission rückgängig gemacht und von Erzbischof Alessandro
Gottardi verboten. Wenn die traditionalistischen Sedisvakantisten einwenden,
die Päpste nach Pius XII. würden von ihnen nicht anerkannt, so verweisen wir
auf die parallele Geschichte des seligen Anderle von Rinn. Dessen Kult,
bestätigt von Papst Benedikt XIV. am 15.12.1752 und damit laut Melzer einer
"beatificatio aequipollens", einer förmlichen Seligsprechung gleich,
wurde vom konservativen Innsbrucker Bischof Paulus Rusch 1954 aufgehoben,
unter Pius XII.!
„Die
Dogmen über die päpstliche Unfehlbarkeit und den päpstlichen Primat (I.
Vatikanum, die Sitzung am 18.7.1870 wurde von 88 Konzilsvätern boykottiert *) besagen keine grundsätzliche Unabhängigkeit
des Trägers der höchsten Leitungs- und Lehrgewalt von der Gesamtkirche.“
(Geschichte der katholischen
Kirche, Graz, 1995, 435) Die Gesamtkirche aber sind alle Christen.
Auch
Päpste wurden von der Kirche mit dem Bann belegt, wie Honorius I. (aaO 181). Dem Dominikaner Savonarola wird es gleichgültig gewesen sein, ob der
kinderreiche Papst Alexander VI. einen Akt der Unfehlbarkeit vollbrachte oder
nicht, als er ihn 1498 in Florenz auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ.
Und
worin handelt Johannes Paul II. unfehlbar? Er bezweifelt, dass Himmel und Hölle
Orte sind, belässt pädophile Priester trotz 1 Kor 5,13 im Klerus und küsst den
Koran, verweigert aber Russisch-Orthodoxen und Protestanten den
Bruderkuss beim Abendmahl!
Beim
Jüngsten Gericht
schaut Gott nicht
allein auf den Taufschein, sondern mehr noch in die Herzen. Er wird nicht
sagen: alle, die katholisch getauft sind, in den Himmel, alle Orthodoxen,
Evangelischen und Hindus in die Hölle.
Alle
Christen können sich im Einklang mit ihrer Konfession offen zur allgemeinen,
katholischen Kirche bekennen, indem sie das Credo
von Nizäa-Konstantinopel beten. Dies ist vor den Spaltungen
formuliert worden und wird von allen Richtungen anerkannt. Wenn die Gläubigen
dann noch eine gültige Lebensbeichte ablegen, ist im Grunde die letzte Hürde
vor der gemeinsamen Kommunion überwunden. Folgende Warnung gilt auch den
Katholiken, nicht ausgenommen die „Bremser“ im Vatikan: Papst Wojtyla – der
multireligiöse Gebetsveranstaltungen mit „Götzendienern“ (Wortwahl des Apostels Paulus, so das Neue
Groschenblatt 10/2003) organisiert - sowie Kardinal Ratzinger:
Matthäus 5,22 Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichtes
schuldig. 23 Wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirst allda
eingedenk, dass dein Bruder etwas wider dich habe, so laß allda vor dem Altar
deine Gabe, und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann
komm und opfre deine Gabe.
Erst nach dieser
Versöhnung mit den christlichen Brüdern
haben wir endlich „die eine, heilige, katholische
und apostolische Kirche“, die Gott will:
Johannes 17, 20 Ich bitte ... für die, so durch ihr Wort an mich
glauben werden, 21 auf dass sie alle eines seien..., dass auch sie in uns eines
seien, auf dass die Welt glaube, du habest mich gesandt.
Als Patrone für die „Eine Kirche“ wählen wir die hl.
Jungfrau von den Schmerzen (Santa Virgen de las Angustias) von Granada, den hl.
Franziskus und den russischen Pilger. Gebet zu den Heiligen aller
Konfessionen
Gott will von uns
Versöhnung, Liebe, unablässiges Gebet.
Apostel der letzten Zeiten AIHS, etika.com, am Tag aller Heiligen 2003
Näheres über
die 3. Reformation unter http://www.etika.com/d15/15oe.htm
und im Handbuch des einfachen Lebens, ETIKA 2000, gegen Portoersatz und Spende
bei etika@dnet.it
Sünde = Ursache von Leid und Not
DIE ZEHN GEBOTE
1
. Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2 . Du sollst den
Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
3. Du sollst den
Feiertag heiligen.
4. Du sollst
deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Land, das
dir der Herr, dein Gott, geben wird.
5. Du sollst nicht
töten.
6. Du sollst nicht
ehebrechen und Unzucht treiben.
7. Du sollst nicht
stehlen.
8. Du sollst nicht
falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
9. Du sollst nicht
begehren deines Nächsten Frau.
10. Du sollst nicht
nach dem Haus deines Nächsten verlangen, nach seinem Acker, seinem Knecht,
seiner Magd, seinem Ochsen oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem
Nächsten gehört.
Evangelisch-reformiertes
Elternpaar vor dem Gießener Landgericht: Es unterrichtet seine fünf Kinder zu
Hause. Der Vater: Die öffentlichen Schulen würden ihre christlichen
Erziehungsgrundsätze wie Schamhaftigkeit und Gehorsam gegenüber den Eltern
„unterwandern“. Infolge der ständigen Konfrontation mit dem Thema Sexualität
würden die Kinder „zur Zügellosigkeit und Ausschweifung animiert“. „Das
sexuelle Verlangen wird in ihnen gewaltsam geweckt.“ (D 31.10.2003 dpa)
Zeugen Christi,
aber nach der „unfehlbaren“ Lehre der Päpste zur Hölle verdammt, weil sie nicht
zur katholischen Amtskirche übertreten, die ihnen bekannt ist. Deshalb die 3.
Reformation!
Literatur:
P.
Fridolin Außersdorfer OFM (Wiederbegründer des franziskanischen Ordens von der Buße für Laien): Das sechste
Gebot, ETIKA 10GB6A
Vincenzo Salmeri: Die Moral verteidigen, ETIKA 38B3
Sex Education – U.N. Plot, ETIKA
A39SE11
Sex – Segen und Fluch, Selbstbestrafung der ungeordneten Liebe, ETIKA 39SF3. Sexy Frauen 32F9
Leopold Kist: Zittre vor Gottes Gericht! ETIKA 98B12
Anmerkungen
Die Ankündigung
So
haben wir die Einheitskirche am Reformationstag 2003 angekündigt:
Wacht
auf! Die letzte Stunde naht! Bekennt euch zu Christus! Legt das Sektierertum
ab! Die Fronten verlaufen seit dem II. Vatikanischen Konzil nicht mehr
vertikal, sondern horizontal. Nicht endloser Theologenstreit ins Nirwana
fortschreitender Zersplitterung und Atomisierung - sondern die Wahl: empor oder
dem Abgrund zu, Gut oder Böse, Himmel oder Hölle, Christ oder Nichtchrist!
Die
Amtskirchen zerbröckeln
Es lebe die Einheitskirche der Christen aller Konfessionen!
Schließt euch zusammen gegen den Antichrist und seid Christus treu!
Der Besuch eines evangelischen Gottesdienstes am vergangenen Sonntag, bei dem
ein neuer Pfarrer vorgestellt und das Abendmahl gefeiert wurden, sowie die
Lektüre der neuesten Ausgaben einer Zeitschrift der Sedisvakantisten,
„Einsicht“, www.einsicht.de,haben
die letzten Zweifel ausgeräumt. Und so werden wir, wenn Gott will, mit Seiner
und der Hilfe der Heiligen am Allerheiligentag im Internet die christliche
Einheitskirche proklamieren – formlos. Sie wird auf einmal da sein – unter,
neben, mit und über den Teilkirchen. Und alle Christen werden eins sein in
Christus.
Zur
Veröffentlichung am 1.11.2003
Nicht ohne Widerstreben und in banger Sorge um die Folgen
geben wir dieses schmerzhafte Dokument preis, zumal wir gestern heftig gewarnt
worden sind. Aber die Wahrheit und das Reich Gottes verlangen Opfer, und wir
wollen nur das Gute.
Die Angegriffenen mögen uns verzeihen, wenn wir ihnen
Unrecht tun. Denn sicherlich haben sie auch viel Gutes getan, was hier nicht
berücksichtigt wird. Das gilt besonders für Papst Johannes Paul II., der in
moralischer Hinsicht ein Bollwerk gegen die Modernisierung ist und mutig den
amerikanischen Angriffskrieg gegen den Irak verurteilt hat. Andrerseits fördert
dieser Papst nach Kräften die multikulturellen Bestrebungen der UNO, wobei zu
befürchten ist, dass am Ende die Völker ihre Identität verlieren *. In diesem
Zusammenhang erobert der Islam zum zweiten Mal große Teile Europas, und in den
Schulen müssen die christlichen Kreuze abgehängt werden.
Wenn wir hier schwere Vorwürfe erheben, so beruht das nicht
auf schlechten Absichten unsererseits, sondern auf einer sorgfältigen
Beobachtung der Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte und der Meditation
darüber.
Gott wirkt alles in allen,
ausgenommen das Böse. Wir bitten Gott um Verzeihung, falls wir irren.
Jesus Christus, hilf uns,
rett uns!
AIHS,
etika.com, Tag der 3. Reformation, 1.11.2003
* Einer der
Gegner der Unfehlbarkeit war der berühmte Bischof Wilhelm Emmanuel Freiherr von
Ketteler (1811-1877)
* nur die letzte
Fassung ist gültig; vorhergehende, in der Eile formulierte Fassungen sind
ungültig
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