ETIKA

ÖKUMENE

www.etika.com
19.5.2005

15OE20

Die dritte Reformation:
Eine Kirche

Ethische und christliche Revolution
Kurzfassung

3. Reformation ausführlich

 

DIE 3. REFORMATION: EINE KIRCHE

Die Amtskirchen zerbröckeln – es lebe die Einheitskirche der Christen aller Konfessionen!
Schließt euch zusammen gegen den Antichrist und seid Christus treu!

 

Der Zerfall der Kirchen ist in den letzten Jahren rasant fortgeschritten. Dies betrifft nicht nur Dogmatik (Glaubenslehre) und Ethik (Sittenlehre), sondern auch die Vorbildfunktion der Geistlichen und den Gottesdienstbesuch und Glauben der Gläubigen.

 

Was Jahrtausende als unantastbar galt, wurde über Bord geworfen. Systematisch haben die Feinde Gottes die christlichen Werte zersetzt. Völker und Familien werden zerstört. Nirgends mehr herrscht Ordnung. Niemand hat die Sexualisierung des öffentlichen Lebens, vor allem über das Medium Fernsehen, aufgehalten. So haben Religion und Moral 2000 Jahre nach Christus ihren Tiefpunkt erreicht.

 

Dekadenz durchdringt die Gesellschaft. Süchte nagen am Einzelnen. Frevelhaftigkeit verkehrt sich in offenkundigen Wahnsinn, auch in Kultur, Politik und Wirtschaft. Der kapitalistische Neoliberalismus, das System des Götzen Mammon, ist auf dem Sprung zur Weltherrschaft, die alle Diktaturen der Vergangenheit in den Schatten stellt. Falsche Propheten verführen die Menschen aller Völker; glaubens- und orientierungslos laufen sie den Wegbereitern des Antichrist nach, lassen sich manipulieren, vergessen und verraten Gott.

 

Der Geist des Antichrist bestimmt das Denken, Reden, Fühlen und Handeln von immer mehr Menschen. Sie verkommen moralisch, weil ihnen der Glaube an Himmel (als Belohnung der Guten) und Hölle (als Bestrafung der Bösen) abhanden gekommen ist. So sind Milliarden Seelen in Gefahr, ewig verloren zu gehen.

 

Der Hauptgrund ist, dass die christlichen Kirchen das Gebot Christi zur Einheit in Wahrheit seit anderthalb Jahrtausenden grob missachten. Die Christen sollten Vorbilder für die Heiden sein, doch heute leben viele von ihnen schlimmer als Tiere, während Hindus und Moslems an ihrem Glauben und der Moral festhalten. Für Götzen opfern die Scheinchristen all ihre Zeit und ihre Körper- und Geisteskräfte auf. Gott wird jedem vergelten nach seinem Tun.

 

Wahrheit eint die Guten aller Konfessionen

 

Alle bestehenden Kirchen haben sich vom Idealzustand der urchristlichen Gemeinde weit entfernt. Rechthaberei und Sektierertum herrschen vor, gerade bei jenen, die sich als alleinige Hüter des Glaubens wähnen. Doch Gott ist lebendig und nicht toter Buchstabe. So ruft er uns auf, die Schranken endlich zu überwinden. Da die Einigungsbestrebungen blockiert sind, die konfessionellen Richtungen nur ihre Eigenart und viele Amtsinhaber ihre Machtpositionen verteidigen, kann die Einigung nur mit einer „Revolution von unten“, von den einfachen Gläubigen her vollzogen werden. Einheit in der Wahrheit!

 

Bei Solowjew (Kurze Erzählung vom Antichrist) und Benson (Der Herr der Welt) finden sich die letzten Christen unter der Verfolgung des Antichrist zusammen und erinnern sich der Gemeinsamkeit, gehen den Weg des Martyriums in der Endzeit und erkennen zuletzt das Primat des Papstes an, weil Jesus dies so wollte. Doch dies bedeutet nicht Papolatrie (Papstkult), sondern: Der Erste soll der Diener aller sein. Und alle erkennen, dass

 

1.    sämtliche Konfessionen Teil der allgemeinen (auf griechisch katholischen) Kirche Christi sind, die sich auf die Zehn Gebote und das Evangelium stützt

2.    in der römisch-katholischen Kirche heute eine unüberbrückbar scheinende Kluft herrscht zwischen den Anhängern der Tradition (eingeschlossen die Sedisvakantisten, die die Rechtmäßigkeit der Päpste seit dem II. Vatikanischen Konzil nicht anerkennen) und den Modernisten, die die höchsten Glaubensgüter in Frage stellen - eine größere Kluft als zwischen jenen Christen verschiedener Konfessionen, die an den ewigen Wahrheiten des Glaubens festhalten (Gottheit Christi, Existenz von Himmel und Hölle, Notwendigkeit eines moralischen Lebens, Verteidigung der Familie, Verurteilung der Abtreibung, Ablehnung homosexueller Priester, Ausschluss von Kinderschändern und Freimaurern, etc.).

 

Logische Folge und Gottes Wille sind, dass sich die letzten Christen aller Konfessionen weltweit zusammenschließen. Strittige Fragen, z. B. Ehescheidung, werden dabei nach der Hl. Schrift gelöst.

 

Von drei katholischen Kirchen zur einen

 

Katholisch bedeutet allgemein. Alle Christen bekennen sich in ihren Glaubensbekenntnissen zur allgemeinen oder katholischen Kirche. Die wahre katholische Kirche ist jene, die identisch ist mit dem Leib Christi und Gottes Willen. Sie ist ohne Fehler, Irrtum und Schuld. Deshalb muss sich die römisch-katholische Kirche, die ja nicht ohne Schuld ist (siehe Vergebungsbitten des Papstes), reformieren.

Dem anzustrebenden Idealzustand noch ferner stehen die anderen Kirchen, die orthodoxe, evangelische usw. Jedoch bilden alle, die sich im Credo von Nizäa-Konstantinopel zur einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche bekennen, zusammen eine dritte katholische Kirche.

 

Teile der Kirchen haben sich leider sehr weit vom Evangelium entfernt und ignorieren wesentliche Bestandteile des Glaubens. Falsche Propheten sind in die Kirchen eingedrungen und predigen, dass das Gute böse und das Böse gut sei. In den Amtskirchen ist nur noch ein Kern der wahren Kirche Christi vorhanden; allzu viel ist zerbröckelt und verwässert. Wie kann sich eine Kirche, in der 20 oder 30 Prozent des Glaubensgutes verwässert sind (z. B. das unbarmherzige Nein zu den stummen Bitten der Kreatur; Millionen für Pädophilenopfer statt für die Armen; Ja zum Magier Harry Potter), unfehlbar und erhaben dünken über die anderen Kirchen, in denen 50 Prozent verwässert sind?

 

Um das Christentum zu retten, ist es unumgänglich, dass in dieser Zeit der allgemeinen Verwirrung und Unsicherheit, des weltweit zu beobachtenden Abfalls vom Glauben (Apostasie) alle Christen dem Aufruf ihres Hirten Jesus Christus folgen und eine einzige Herde bilden.

 

Die Einheitskirche lebt in den Herzen, verherrlicht Gott unter, neben, mit, in und über den Teilkirchen.

 

Das Glaubensbekenntnis von Nizäa-Konstantinopel

Wir glauben an den einen Gott, den Vater, den Allmächtigen, der alles geschaffen hat, Himmel und Erde, die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, aus dem Vater geboren vor aller Zeit: Gott von Gott, Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater; durch ihn ist alles geschaffen. Für uns Menschen und zu unserem Heil ist er vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden. Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus, hat gelitten und ist begraben worden, ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift und aufgefahren in den Himmel. Er sitzt zur Rechten des Vaters und wird wiederkommen in Herrlichkeit, zu richten die Lebenden und die Toten; seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

 

Wir glauben an den Heiligen Geist, der Herr ist und lebendig macht, der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht (orthodoxe Fassung: der durch den Sohn aus dem Vater hervorgeht), der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird, der gesprochen hat durch die Propheten,

 

und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche. Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden. Wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen.

(Dieses Credo, formuliert bei den Ökumenischen Konzilien von Nizäa (325) und Konstantinopel (381) eint die Gläubigen aller christlichen Konfessionen.)

 

Nicht einmal Petrus war unfehlbar

 

Petrus und seine Nachfolger sind von Christus mit der Führung beauftragt, doch von Unfehlbarkeit hat Jesus nichts gesagt. Im Gegenteil, wenn Petrus sogar noch nach seiner Beauftragung wegen Verstoßes gegen die Wahrheit des Evangeliums von Paulus zurecht gewiesen werden musste (Gal 2), wie können dann sämtliche Nachfolger - darunter der verbrecherische Alexander VI. - unfehlbar sein?

 

Die römische Kirche selbst hat ihr Unfehlbarkeitsdogma außer Kraft gesetzt und annulliert, als sie den Kult von im Mittelalter selig und heilig gesprochenen Kindern aufgehoben und verboten hat.

 

Der Kult um den von Papst Gregor XIII. in das römische Martyrologium aufgenommenen hl. Simon von Trient, 1588 bestätigt von Sixtus V., wurde 1965 von einer päpstlichen Kommission rückgängig gemacht und von Erzbischof Alessandro Gottardi verboten. Wenn die traditionalistischen Sedisvakantisten einwenden, die Päpste nach Pius XII. würden von ihnen nicht anerkannt, so verweisen wir auf die parallele Geschichte des seligen Anderle von Rinn. Dessen Kult, bestätigt von Papst Benedikt XIV. am 15.12.1752 und damit laut Melzer einer "beatificatio aequipollens", einer förmlichen Seligsprechung gleich, wurde vom konservativen Innsbrucker Bischof Paulus Rusch 1954 aufgehoben, unter Pius XII.!

 

„Die Dogmen über die päpstliche Unfehlbarkeit und den päpstlichen Primat (I. Vatikanum, die Sitzung am 18.7.1870 wurde von 88 Konzilsvätern boykottiert *) besagen keine grundsätzliche Unabhängigkeit des Trägers der höchsten Leitungs- und Lehrgewalt von der Gesamtkirche.“ (Geschichte der katholischen Kirche, Graz, 1995, 435) Die Gesamtkirche aber sind alle Christen.

 

Auch Päpste wurden von der Kirche mit dem Bann belegt, wie Honorius I. (aaO 181). Dem Dominikaner Savonarola wird es gleichgültig gewesen sein, ob der kinderreiche Papst Alexander VI. einen Akt der Unfehlbarkeit vollbrachte oder nicht, als er ihn 1498 in Florenz auf dem Scheiterhaufen verbrennen ließ.

Und worin handelt Johannes Paul II. unfehlbar? Er bezweifelt, dass Himmel und Hölle Orte sind, belässt pädophile Priester trotz 1 Kor 5,13 im Klerus und küsst den Koran, verweigert aber Russisch-Orthodoxen und Protestanten den Bruderkuss beim Abendmahl!

 

Beim Jüngsten Gericht

schaut Gott nicht allein auf den Taufschein, sondern mehr noch in die Herzen. Er wird nicht sagen: alle, die katholisch getauft sind, in den Himmel, alle Orthodoxen, Evangelischen und Hindus in die Hölle.

 

Alle Christen können sich im Einklang mit ihrer Konfession offen zur allgemeinen, katholischen Kirche bekennen, indem sie das Credo von Nizäa-Konstantinopel beten. Dies ist vor den Spaltungen formuliert worden und wird von allen Richtungen anerkannt. Wenn die Gläubigen dann noch eine gültige Lebensbeichte ablegen, ist im Grunde die letzte Hürde vor der gemeinsamen Kommunion überwunden. Folgende Warnung gilt auch den Katholiken, nicht ausgenommen die „Bremser“ im Vatikan: Papst Wojtyla – der multireligiöse Gebetsveranstaltungen mit „Götzendienern“ (Wortwahl des Apostels Paulus, so das Neue Groschenblatt 10/2003) organisiert - sowie Kardinal Ratzinger:

 

Matthäus 5,22 Wer mit seinem Bruder zürnet, der ist des Gerichtes schuldig. 23 Wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirst allda eingedenk, dass dein Bruder etwas wider dich habe, so laß allda vor dem Altar deine Gabe, und gehe zuvor hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfre deine Gabe.

 

Erst nach dieser Versöhnung mit den christlichen Brüdern haben wir endlich „die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche“, die Gott will:

 

Johannes 17, 20 Ich bitte ... für die, so durch ihr Wort an mich glauben werden, 21 auf dass sie alle eines seien..., dass auch sie in uns eines seien, auf dass die Welt glaube, du habest mich gesandt.

 

Als Patrone für die „Eine Kirche“ wählen wir die hl. Jungfrau von den Schmerzen (Santa Virgen de las Angustias) von Granada, den hl. Franziskus und den russischen Pilger. Gebet zu den Heiligen aller Konfessionen

Gott will von uns Versöhnung, Liebe, unablässiges Gebet.

Apostel der letzten Zeiten AIHS, etika.com, am Tag aller Heiligen 2003

 

Näheres über die 3. Reformation unter  http://www.etika.com/d15/15oe.htm und im Handbuch des einfachen Lebens, ETIKA 2000, gegen Portoersatz und Spende bei etika@dnet.it

www.etika.com


An deine Seele

Sünde = Ursache von Leid und Not

 

Das unablässige Gebet

 

DIE ZEHN GEBOTE

1 . Ich bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.

2 . Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.

3. Du sollst den Feiertag heiligen.

4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Land, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.

5. Du sollst nicht töten.

6. Du sollst nicht ehebrechen und Unzucht treiben.

7. Du sollst nicht stehlen.

8. Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.

10. Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen, nach seinem Acker, seinem Knecht, seiner Magd, seinem Ochsen oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem Nächsten gehört.

 

ZEUGEN CHRISTI

Evangelisch-reformiertes Elternpaar vor dem Gießener Landgericht: Es unterrichtet seine fünf Kinder zu Hause. Der Vater: Die öffentlichen Schulen würden ihre christlichen Erziehungsgrundsätze wie Schamhaftigkeit und Gehorsam gegenüber den Eltern „unterwandern“. Infolge der ständigen Konfrontation mit dem Thema Sexualität würden die Kinder „zur Zügellosigkeit und Ausschweifung animiert“. „Das sexuelle Verlangen wird in ihnen gewaltsam geweckt.“ (D 31.10.2003 dpa)

Zeugen Christi, aber nach der „unfehlbaren“ Lehre der Päpste zur Hölle verdammt, weil sie nicht zur katholischen Amtskirche übertreten, die ihnen bekannt ist. Deshalb die 3. Reformation!

 

Literatur:

P. Fridolin Außersdorfer OFM (Wiederbegründer des franziskanischen Ordens von der Buße für Laien): Das sechste Gebot, ETIKA 10GB6A
Vincenzo Salmeri: Die Moral verteidigen, ETIKA 38B3
Sex Education – U.N. Plot, ETIKA A39SE11
Sex – Segen und Fluch, Selbstbestrafung der ungeordneten Liebe, ETIKA 39SF3. Sexy Frauen 32F9
Leopold Kist: Zittre vor Gottes Gericht! ETIKA 98B12

 


Anmerkungen
Die Ankündigung

So haben wir die Einheitskirche am Reformationstag 2003 angekündigt:

Wacht auf! Die letzte Stunde naht! Bekennt euch zu Christus! Legt das Sektierertum ab! Die Fronten verlaufen seit dem II. Vatikanischen Konzil nicht mehr vertikal, sondern horizontal. Nicht endloser Theologenstreit ins Nirwana fortschreitender Zersplitterung und Atomisierung - sondern die Wahl: empor oder dem Abgrund zu, Gut oder Böse, Himmel oder Hölle, Christ oder Nichtchrist!

Die Amtskirchen zerbröckeln
Es lebe die Einheitskirche der Christen aller Konfessionen!
Schließt euch zusammen gegen den Antichrist und seid Christus treu!
Der Besuch eines evangelischen Gottesdienstes am vergangenen Sonntag, bei dem ein neuer Pfarrer vorgestellt und das Abendmahl gefeiert wurden, sowie die Lektüre der neuesten Ausgaben einer Zeitschrift der Sedisvakantisten, „Einsicht“, www.einsicht.de,haben die letzten Zweifel ausgeräumt. Und so werden wir, wenn Gott will, mit Seiner und der Hilfe der Heiligen am Allerheiligentag im Internet die christliche Einheitskirche proklamieren – formlos. Sie wird auf einmal da sein – unter, neben, mit und über den Teilkirchen. Und alle Christen werden eins sein in Christus.

 

Zur Veröffentlichung am 1.11.2003

Nicht ohne Widerstreben und in banger Sorge um die Folgen geben wir dieses schmerzhafte Dokument preis, zumal wir gestern heftig gewarnt worden sind. Aber die Wahrheit und das Reich Gottes verlangen Opfer, und wir wollen nur das Gute.

Die Angegriffenen mögen uns verzeihen, wenn wir ihnen Unrecht tun. Denn sicherlich haben sie auch viel Gutes getan, was hier nicht berücksichtigt wird. Das gilt besonders für Papst Johannes Paul II., der in moralischer Hinsicht ein Bollwerk gegen die Modernisierung ist und mutig den amerikanischen Angriffskrieg gegen den Irak verurteilt hat. Andrerseits fördert dieser Papst nach Kräften die multikulturellen Bestrebungen der UNO, wobei zu befürchten ist, dass am Ende die Völker ihre Identität verlieren *. In diesem Zusammenhang erobert der Islam zum zweiten Mal große Teile Europas, und in den Schulen müssen die christlichen Kreuze abgehängt werden.

Wenn wir hier schwere Vorwürfe erheben, so beruht das nicht auf schlechten Absichten unsererseits, sondern auf einer sorgfältigen Beobachtung der Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte und der Meditation darüber.

Gott wirkt alles in allen, ausgenommen das Böse. Wir bitten Gott um Verzeihung, falls wir irren.

Jesus Christus, hilf uns, rett uns!

AIHS, etika.com, Tag der 3. Reformation, 1.11.2003

* Einer der Gegner der Unfehlbarkeit war der berühmte Bischof Wilhelm Emmanuel Freiherr von Ketteler (1811-1877)

* nur die letzte Fassung ist gültig; vorhergehende, in der Eile formulierte Fassungen sind ungültig

Nachdruck mit Quellenangabe etika.com erlaubt

www.etika.com

Index 15 - Index 1