ETIKA

An die Christen der Endzeit (III) – 3. Reformation

www.etika.com
11.12.2004

15OE21

Christen, seid eins! -
Die Verheißungen Gottes

Nur die neueste Fassung ist gültig

 

Die Verheißungen Gottes:
Gerechtigkeit - Unsterblichkeit – Liebe

 

Gott hat uns Seinen einzigen Sohn geschenkt. Jesus Christus ist Mensch geworden, um uns die Frohe Botschaft vom ewigen Leben zu bringen und um für uns zu leiden und zu sterben. Er ist auferstanden von den Toten, hat uns den Heiligen Geist gesandt, und er wird wiederkommen, zu richten die Lebenden und die Toten. Er verheißt uns Unsterblichkeit und die vollkommene Freude im Himmel, den Bösen aber die jeweils angemessene Strafe in der Hölle.

 

Vertraut auf Gott! Haltet Seine Gebote! Hadert nicht mit Ihm!

 

Warum ist denn so viel Unrecht in der Welt? Aus Gerechtigkeit! Die Frevler dürfen sich austoben in ihren Lüsten, ihrer Genuß-, Hab- und Machtgier, damit sie das Ihre gehabt haben. So viele suhlen sich im Pfuhl der Sünden, in Dreck und Schlamm. Solange sie niemand anderem schaden: Laßt ihnen das bißchen Vergnügen, wenn sie nicht hören wollen! Ihr Spaß vergeht so rasch, ihr Leben ist so kurz, und ihre Pein dauert ewig.

Denn es wird ihnen ergehen wie dem Reichen, der dem Armen nichts gegeben hat und der nun in der Hölle um einen Tropfen Wasser fleht und die Antwort erhält:

Denk daran, daß du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden.
(Genauer: Lukas 16 )

Umgekehrt wird jede Pflichterfüllung, jede freiwillige Entbehrung, jedes Opfer und jedes geduldig ertragene Leid im Himmel tausendfach belohnt.

Schau nicht auf die anderen; sie stochern im Nebel, gehen Irrwege, versinken im Sumpf. Schau auf Christus auf dem Berg, flehe zum Vater im Himmel. Von oben kommt das Licht, das deinen Weg und dein Herz erleuchtet.

 

Hab Geduld und Zuversicht! Fürchten wir uns doch nicht vor den Mächten der Unterwelt und ihren Dienern! Vieles geht den Verschwörern jetzt schon schief, zumal mehrere Cliquen miteinander rivalisieren – daher die oft erstaunlichen Vorgänge in der Weltpolitik. Und zuletzt wird die Verschwörung gegen Gott und die Menschheit mit einem Fiasko enden – und dem Höllensturz aller Schuldigen. Jeder wird gerichtet werden nach seinem Tun. (Matthäus 16,27)

Mt 10,16 Seid klug wie die Schlangen. 23 Wenn sie euch in einer Stadt verfolgen, so flieht in eine andere. 26 Fürchtet euch nicht vor ihnen!

Christen der Endzeit, seid eins!

(Johannes 17,21) „... damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, so sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. 22 Und ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast, damit sie eins seien, wie wir eins sind, 23 ich in ihnen und du in mir, damit sie vollkommen eins seien und die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, wie du mich liebst.

 

Schließt euch in dieser Endzeit zusammen gegen den Antichrist! In Wirklichkeit ist die Kirche schon geeint (siehe „Christliche Einheit jetzt“) . Für diese Behauptung führen wir 5 Gründe an:

 

1.    Der Glaube an Gott, an das Gute und an die Liebe sowie Anstand, Enthaltsamkeit und Treue: diese religiös-sittliche Grundeinstellung eint alle Menschen guten Willens.

2.    Der Glaube an Jesus Christus vereint alle Christen aller Zeiten.

3.    Das Credo von Nizäa-Konstantinopel, das alle Konfessionen anerkennen, eint im Verborgenen seit vielen Jahrhunderten die undankbare, ungehorsame und zerstrittene Christenheit.

4.    Die Gebete der Ökumene: das Vaterunser, Avemaria, das unablässige Herzensgebet "Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner", einen alle einfachen Christen der ganzen Welt.

5.    Die Liebe Gottes zu seinen Kindern und die Liebe der Kinder zu ihrem Vater vereinen die Christen aller Völker und Konfessionen.

 

Die Frage der Kommunion darf die Christen nicht länger trennen. Die Lösung skizzieren Solowjew ("Kurze Erzählung vom Antichrist") und Benson ("Der Herr der Welt"), siehe ETIKA 92. Wir setzen ihre Linie fort.

 

Am Ende der Zeiten, nach der Entlarvung der Diener Satans in der Kirche und der Feststellung der Sedisvakanzen in der Zeit häretischer und teilweise verbrecherischer Päpste (nicht nur Alexander VI.), werden die übrig gebliebenen letzten Christen den Primat des (letzten) Petrus ("wer der Erste sein will, sei der Diener aller") anerkennen. Die infolge der Verführung durch den Antichrist und den falschen Propheten geschrumpfte kleine Schar wird als wahrhaft ökumenische, unter der Verfolgung von ihren Sünden gereinigte katholische (= allgemeine) Kirche das Kommen des Herrn Jesus Christus erwarten.

 

Gott schenkt seinen Kindern in der Eucharistiefeier (Abendmahl) das Brot des Lebens in der heiligen Kommunion. Jeder getaufte Christ, der den Leib und das Brot Christi andächtig und würdig (das heißt nicht im Zustand einer schweren Sünde) und nach den Vorschriften seiner Konfession empfängt und der glaubt, daß die Hostie das Fleisch Christi „ist“ und der Wein das Blut Christi „ist“, hat Anteil an Christi Leib und Blut und lebt damit in der Gemeinschaft mit Gott und der Christenheit. Wer wollte auch die Gesamtheit der Christen von Gott, ihrem Vater trennen? Wer wagt es, dem Christen nach Kommunion oder Abendmahl zu befehlen: Du bist zwar eins mit Gott, darfst aber nicht jenes Christen Bruder sein, denn er gehört einer anderen Konfession an? Jesus sagt dem Papst, jedem Bischof, Pfarrer, Gläubigen: Bevor du zum Altar gehst, versöhne dich mit deinem Bruder! (Mt 5,23f)

 

Nur Fanatiker, die ihren Stand und ihren Egoismus über das Wort und den Befehl Gottes zur Einheit stellen, sabotieren die Einigung der Christen.

 

Wer Augen hat zu sehen, erkennt schon jetzt die Gottesurteile, die über Ungehorsame niedergehen. Wie viele Verräter sind schon dem Satan preisgegeben worden! Lies das Buch von Leopold Kist: "Zittre vor Gottes Gericht!"

 

Zehn Empfehlungen
für die aktuelle Situation, die noch Jahre oder Jahrzehnte dauern kann:

1.    Der Priestermangel zwingt dazu, verheiratete Priester zuzulassen; diese hat es auch in der Urkirche gegeben, denn der Apostel schreibt vor: ein Bischof sei untadelig, eines Weibes Mann (1 Tim 3,2).

2.    Nennen wir den Papst nicht "Heiliger Vater", denn Jesus sagt in Matthäus 23,9: „Und ihr sollt niemanden unter euch Vater nennen auf Erden; denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist.“ Christus, nicht der Papst ist das Haupt der Kirche; Petrus ist nur der Eckstein. Schluß mit der Papolatrie (die Unfehlbarkeit ist ein Irrtum, wie auch der jetzige Papst mit seinen antitraditionellen Aussagen über Himmel und Hölle beweist, und von den Päpsten selbst aufgehoben worden durch widersprüchliche Lehren ex cathedra) und der Duldung homosexueller und pädophiler Priester in der Kirche!

3.    Johannes 6,53: „Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht das Fleisch des Menschensohns esst und sein Blut trinkt, so habt ihr kein Leben in euch.“ Deshalb sollte den Gläubigen mindestens einmal im Jahr das Blut Christi in der Form von Wein oder Traubensaft verabreicht werden.

4.    Die ehrfürchtigste Haltung bei der Entgegennahme des Leibes und des Blutes Christi ist die Mundkommunion, am besten knieend.

5.    Frauen sollten während des Gottesdienstes Kopftücher tragen, was der Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther 11,2-16 begründet. Vers 5: „Eine Frau aber, die betet ...mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt.“

6.    Nach alter Tradition sollten Männer und Frauen beim Gottesdienst getrennt sitzen; es besteht die Gefahr der Ablenkung von Gottes Wort.

7.    Die Gottesdienste sollten würdig gestaltet werden; die alten Lieder – viele aus der Reformationszeit - sind schöner als die meisten neuen, und wie schön sind die lateinische und die orthodoxen Messen!

8.    Das Geldopfer sollte erst am Ausgang gespendet werden; das Sammeln während des Gottesdienstes, das die Gläubigen aus ihrer Andacht reißt, würde Jesus mit einer Art Tempelreinigung bedacht haben.

9.    Gottesdienst ist Dienst an Gott. Er steht im Mittelpunkt, nicht der Mensch. Deshalb sind Händeschütteln, Klatschen, Tänze am Altar und dergleichen unangebracht; der Menschendienst kommt danach im Alltag.

10.           Am Schluß des Gottesdienstes sollte der Priester wie vor dem modernistischen II. Vatikanischen Konzil das Schutzgebet zum hl. Erzengel Michael sprechen. Tut er es nicht, sollte es ein Laie sprechen, wenn der Priester die Kirche verläßt oder verlassen hat. Findet sich kein Laie, soll es jeder selbst beten.

 

Wir rufen alle Christen zur Einheit auf: die Katholiken, besonders die Traditionalisten und Sedisvakantisten, ebenso wie die evangelischen, orthodoxen und koptischen Christen.

Bleibt Gott treu! Hoch gelobt sei der Herr!

Tägliche Gebete:

Vater unser ...
Gegrüßet seist du, Maria …
Persönliche Gebete ...
Im Namen Jesu bitt ich Dich ...
Gott liebt uns ...
Guter Vater, Dank für alles ...
(Die 7 Vaterunser der hl. Birgitta ...)
Ich grüße dich, mein heiliger Schutzengel ...
Jesus Christus, hilf uns, rett uns!
Jesus Christus, marána tha!
(= Unser Herr, komm)
Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner Lieben (...)!
Herr Jesus Christus, erbarme Dich unser in unseren Anliegen (...  bzw. Herr, sorge Du)!
Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner Freunde (besonders ...; gib den Guten Kraft)!
Herr Jesus Christus, erbarme Dich derer, die ihre Not nicht mehr ertragen – nach Deiner Gerechtigkeit!
Anschließend bete Tag und Nacht ohne Unterlaß:

Herr Jesus Christus, erbarme dich meiner!

Anfangs zur Erleichterung als ETIKA-Rosenkranz, später als immerwährendes Herzensgebet
So tust du alles, was du tust, mit Gott.


Das Gute siegt. Gott wird Seine Ordnung wiederherstellen – in neuer Form, denn er macht einen neuen Himmel und eine neue Erde. Die Mächte der Finsternis, sie werden nicht siegen: NON PRAEVALEBUNT. Jesus Christus wird mit Seinen Engeln kommen, zu richten in Gerechtigkeit.

Voller Freude und Begeisterung, im Mut gestärkt durch unseren heiligen Schutzengel, wollen wir unseren Auftrag gewissenhaft erfüllen. Unser Glaube macht uns mächtig. Epheser 6,10-18.

Alles, was ihr im Gebet erbittet, werdet ihr erhalten, wenn ihr glaubt. (Mt 21,22)

Nichts wird euch unmöglich sein. (Evangelium = Frohe Botschaft, Mt 17,20)

Verharren wir in der Furcht und in der Liebe Gottes! Wer ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Wer überwindet, wird das Reich Gottes erben und mit Jesus Christus herrschen in Ewigkeit. Die Hoffnung auf Ihn eint uns: Herr, komm! Unsere weltweite Losung: Jesus / Christus // marána / tha! Der Herr gebe Euch Frieden!

Jesus Christus, marána tha!

 

Apostel der letzten Zeiten AIHS, etika.com, 2004


Gute Literatur:

·        Bibel

·        Heilige, besonders Franziskus von Assisi

·        Kirchenväter und Kirchenlehrer

·        christliche Mystiker (Franziska Romana, Birgitta von Schweden, Katharina von Siena, Teresa von Avila, Petrus von Alcántara, die deutschen Mystikerinnen)

·        Nachfolge Christi

·        Philokalie; Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers,

·        Luis von Granada

·        Girolamo Savonarola

·        deutsche Romantiker

·        Reimmichl

·        Karl May (besonders das Alterswerk)

·        Mahatma Gandhi

·        Albert Schweitzer

·        Handbuch des einfachen Lebens

·        Francisco: Kinder retten die Welt, Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten

Botschaft an die Christen der Endzeit:
Teil I: An deine Seele - Teil II: Die Strategie des Satans – Teil II: Christen, seid eins!

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