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8.6.2003, Pfingsten

15OE7

Christliche Einheit jetzt!

Apostel der letzten Zeiten AIHS: 15 Lösungen

 

7 Sakramente

 

Zusammenfassung

„Sakrament = als ein von Christus verordnetes wirksames Zeichen zur Vermittlung einer je besonderen Gnade setzt es in der Gesch. die Heilstat fort.“ (LTK, 9. Band 1964, Stichwort Sakrament, Sp. 218)

Die 7 Sakramente
- Taufe
- Firmung
- Eucharistie
- Buße
- Krankensalbung
- Weihe
- Ehe
(Katechismus der Katholischen Kirche, Oldenbourg, Benno, Paulusverlag, Veritas, 1993, Nr. 1113,  S. 316)

Bei Luther noch 3 Sakramente, heute 2, morgen hoffentlich wieder 7
Sakramente sind „nach evangelischem Verständnis
solche kult. Handlungen mit äußeren Elementen, die von Christus so eingesetzt worden sind, dass an ihren Vollzug ausdrücklich eine Gnadenverheißung geknüpft ist. In dem Sinn werden nur Taufe und Eucharistie als Sakramente anerkannt. (Im Luthertum urspr. noch die Absolution, die später, weil hier das äußere Element fehlt, nicht mehr als eigenständiges S., vielmehr als fortgehende Aktualisierung der Taufe angesehen wurde.) ... wirken die S. nicht durch bloßen Vollzug, sondern nur da, wo sie im Glauben empfangen werden. ... allein der Glaube empfängt die heilshafte (!) Wirkung.“ (LTK 9. Band 1964, Sp. 230)

Der evangelische Theologe Meißinger tadelt Luthers  Schrift "Von der Babylonischen Gefangenschaft".

S. 147: "Luthers Grundmotiv war, das Sakrament der Priesterweihe abzuschaffen. Es stand im Widerspruch zu seiner Lehre vom allgemeinen Priestertum der Gläubigen." (Anmerkung ETIKA: Inwieweit ist Luthers Traum heute wahr geworden? Gibt es nicht immer noch Pfarrer und sogar Bischöfe und sogar - sicher gegen Luthers Einstellung, Pfarrerinnen?)

 

148 "Luthers Kampf galt von Anfang an der Gerechtigkeit aus dem Glauben - nicht ohne Werke ... aber ohne mechanische und gottlose Werkgerechtigkeit. Mit diesem Hauptartikel der Reformation steht die Siebenzahl der Sakramente an sich in keinem Widerspruch. Folglich kann man Lutheraner und dennoch überzeugt sein, daß die Schrift De captivitate Babylonica ein verhängnisvoller Mißgriff Luthers war, weil sie einen neuen, einen unnötigen Gegensatz mehr in die (149) Auseinandersetzung hineintrug. Luther beraubte sich damit des wertvollen konservativen Elements seiner Anhängerschaft und war dabei doch selbst seinem innersten Wesen nach konservativ."
(Martin Luther - Glauben und Tun - Ein Luther-Brevier. Zusamengestellt von Karl August Meißinger. R. Piper Verlag München 1947, 148f)

Wenn die evangelischen Kirchen aber nicht bereit sind, zu den sieben Sakramenten zurückkehren, dann wird für  diese Frage eben im Sinne von Prof. Heinz Schütte (Professor für systematische Theologie an der Universität Bonn) eine Zwischenlösung gefunden:

„Das Ziel einer katholisch-lutherischen Kirchengemeinschaft sei nicht Verschmelzung, sondern Gemeinschaft von Schwesterkirchen, ..., nicht das Herausstellen trennender Gegensätze, sondern das Beibehalten verschiedener Ausprägungen, nicht ein Nebeneinander, sondern ein Miteinander und schließlich die volle Glaubens- und Sakramentsgemeinschaft. Der Referent verwies darauf, daß die Vielfalt und legitime Mannigfaltigkeit in den Kirchen grundsätzlich positiv zu bewerten sei, und brachte als Beispiele die verschiedenen Ordensgemeinschaften in der katholischen Kirche (Betorden, Arbeitsorden, beschauliche Orden).“ (Oktober 1983, Quelle noch nicht verifiziert)

Praxis:

§        Evangelische Christen, kehrt zu den sieben Sakramenten zurück!

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