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15OE7 |
Christliche
Einheit jetzt! |
Apostel der
letzten Zeiten AIHS: 15 Lösungen |
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7 Sakramente |
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Zusammenfassung
„Sakrament = als ein von Christus verordnetes wirksames Zeichen zur
Vermittlung einer je besonderen Gnade setzt es in der Gesch. die Heilstat
fort.“ (LTK, 9. Band 1964, Stichwort Sakrament, Sp. 218)
Die 7 Sakramente
- Taufe
- Firmung
- Eucharistie
- Buße
- Krankensalbung
- Weihe
- Ehe
(Katechismus der Katholischen Kirche, Oldenbourg, Benno, Paulusverlag,
Veritas, 1993, Nr. 1113, S. 316)
Bei Luther noch 3 Sakramente, heute 2, morgen hoffentlich wieder 7
Sakramente sind „nach evangelischem Verständnis solche kult. Handlungen mit
äußeren Elementen, die von Christus so eingesetzt worden sind, dass an
ihren Vollzug ausdrücklich eine Gnadenverheißung geknüpft ist. In dem Sinn
werden nur Taufe und Eucharistie als Sakramente anerkannt. (Im Luthertum urspr.
noch die Absolution, die später, weil hier das äußere Element fehlt, nicht mehr
als eigenständiges S., vielmehr als fortgehende Aktualisierung der Taufe
angesehen wurde.) ... wirken die S. nicht durch bloßen Vollzug, sondern nur da,
wo sie im Glauben empfangen werden. ... allein der Glaube empfängt die
heilshafte (!) Wirkung.“ (LTK 9. Band 1964, Sp. 230)
Der evangelische Theologe Meißinger tadelt Luthers Schrift "Von der Babylonischen Gefangenschaft".
S. 147: "Luthers Grundmotiv war, das Sakrament der Priesterweihe abzuschaffen. Es stand im Widerspruch zu seiner Lehre vom allgemeinen Priestertum der Gläubigen." (Anmerkung ETIKA: Inwieweit ist Luthers Traum heute wahr geworden? Gibt es nicht immer noch Pfarrer und sogar Bischöfe und sogar - sicher gegen Luthers Einstellung, Pfarrerinnen?)
148 "Luthers Kampf galt von
Anfang an der Gerechtigkeit aus dem Glauben - nicht ohne Werke ... aber ohne
mechanische und gottlose Werkgerechtigkeit. Mit diesem Hauptartikel der
Reformation steht die Siebenzahl der
Sakramente an sich in keinem Widerspruch. Folglich kann man Lutheraner und
dennoch überzeugt sein, daß die Schrift De captivitate Babylonica ein
verhängnisvoller Mißgriff Luthers
war, weil sie einen neuen, einen unnötigen Gegensatz mehr in die (149)
Auseinandersetzung hineintrug. Luther beraubte sich damit des wertvollen
konservativen Elements seiner Anhängerschaft und war dabei doch selbst seinem
innersten Wesen nach konservativ."
(Martin Luther - Glauben und Tun - Ein Luther-Brevier. Zusamengestellt von
Karl August Meißinger. R. Piper Verlag München 1947, 148f)
Wenn die evangelischen Kirchen aber nicht bereit sind, zu den sieben Sakramenten zurückkehren, dann wird für diese Frage eben im Sinne von Prof. Heinz Schütte (Professor für systematische Theologie an der Universität Bonn) eine Zwischenlösung gefunden:
„Das Ziel einer katholisch-lutherischen Kirchengemeinschaft sei nicht Verschmelzung, sondern Gemeinschaft von Schwesterkirchen, ..., nicht das Herausstellen trennender Gegensätze, sondern das Beibehalten verschiedener Ausprägungen, nicht ein Nebeneinander, sondern ein Miteinander und schließlich die volle Glaubens- und Sakramentsgemeinschaft. Der Referent verwies darauf, daß die Vielfalt und legitime Mannigfaltigkeit in den Kirchen grundsätzlich positiv zu bewerten sei, und brachte als Beispiele die verschiedenen Ordensgemeinschaften in der katholischen Kirche (Betorden, Arbeitsorden, beschauliche Orden).“ (Oktober 1983, Quelle noch nicht verifiziert)
Praxis:
§ Evangelische Christen, kehrt zu den sieben Sakramenten zurück!