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15OE8 |
Christliche
Einheit jetzt! |
Apostel der
letzten Zeiten AIHS: 15 Lösungen |
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Ehescheidung |
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Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther 7:
1 „Es ist gut für den Mann, keine Frau zu berühren.
2 Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede
Frau ihren eigenen Mann.
3 Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die Frau
dem Mann.
4 die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der
Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau.
5 Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es
wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit
euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt.
6 Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot
8 Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie
ich.
9 Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser,
zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren.“
10 Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, dass die Frau
sich nicht von ihrem Manne scheiden soll
11 – hat sie sich aber geschieden, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich mit
ihrem Mann versöhnen – und dass der Mann seine Frau nicht verstoßen
soll. (Anmerkung: Existenzsorge um die Alleingelassene)
12 Den andern aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine ungläubige
Frau hat und es gefällt ihr, bei ihm zu wohnen, so soll er sich nicht von ihr
scheiden.
13 Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm, bei ihr zu
wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden.
14 Denn der unheilige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die unheilige Frau
ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären eure Kinder unrein; nun
aber sind sie heilig.
15 Wenn aber der Ungläubige sich scheiden will, so laß
ihn sich scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist nicht gebunden in
solchen Fällen. Zum Frieden hat euch Gott berufen.
16 Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder du, Mann, was
weißt du, ob du die Frau retten wirst? (1. Korinther 7)
Jesus Christus:
„Wer sich von seiner Frau scheidet, es sei denn wegen Ehebruchs, der
macht, dass sie die Ehe bricht; und wer eine Geschiedene heiratet, der
bricht die Ehe.“ (Matthäus 5,32, Luther-Bibel, Stuttgart 1987)
“Wer seine Frau entläßt, obwohl
kein Fall von Unzucht vorliegt, liefert sie dem Ehebruch aus; und wer eine Frau
heiratet, die aus der Ehe entlassen worden ist, begeht Ehebruch. (Matthäus
5,32, Einheitsübersetzung, Stuttgart 1980)
Ehe ist die Erfüllung der Hoffnungen, Liebe und Treue,
Vertrauen und Geborgenheit.
Untreue macht alles zunichte.
Die Ehescheidung bleibt außer bei Ehebruch des Partners
verboten.
Die katholische Amtskirche sollte die Ehescheidung bei Ehebruch des Partners
zulassen, weil Jesus dies erlaubt. Beharrt sie aber auf der Unauflöslichkeit der
Ehe, dann soll sie „großzügig“ und rasch verfahren bei den Annullierungen, wenn
beide Partner eine solche wollen.
Das Wichtigste ist: Die Kinder dürfen nicht unter Scheidung oder Annullierung leiden. Und kein Partner darf nach der Scheidung oder Annullierung der Armut und dem Eelend ausgeliefert sein.
Mangelnde Barmherzigkeit in der Katholischen Amtskirche
Die katholische Amtskirche verbietet die Ehescheidung kategorisch.
Aber Jesus lässt eine Ausnahme zu: nach Ehebruch. Jeder müßte die Bibelstelle Matthäus 5,32 doch so auslegen: Wer von seinem Ehepartner betrogen wird, darf sich scheiden lassen. Weil die katholische Amtskirche sieht, welches Unrecht sie vielen Ehepaaren antut, ist sie auf den Ausweg der Annullierung verfallen, der immerhin einem Bruchteil der durch Ehebruch geschädigten Menschen ein neues Leben ermöglicht.
Die Geschiedenen und Wiederverheirateten warten bisher vergeblich auf die Zulassung zu den Sakramenten. Dabei könnte diese in vielen Fällen erteilt werden (siehe obige Bibelzitate und nachstehende Worte).
Wenn es nicht so
ist, wie Paulus im Brief an die Korinther fordert...
Darauf geben wir
Antworten – und Gott sei uns Zeuge, dass wir in guter
Absicht handeln und Not verhüten wollen:
1. Ist es nicht Ehebruch, wenn ein Mann seine
Frau zur Prostitution oder zum Gruppensex verleitet oder gar zwingt? Wir sagen:
Diese Ehe ist keine Ehe. Sofortige Scheidung oder Annullierung.
2. Ist es nicht Ehebruch, wenn ein Mann seine
Kinder oder seine Schwägerin oder sonst jemanden missbraucht? Wir sagen: Eine
solche Ehe ist keine Ehe mehr. Sofortige Scheidung oder Annullierung.
3.
Ist es nicht auch eine Art von Ehebruch, wenn
eine Frau sich ihrem Mann jahre- oder gar
jahrzehntelang verweigert, zusätzlich den schuldigen Gehorsam und jede Achtung
vermissen lässt, ihn seiner Würde vor den Kindern beraubt – beziehungsweise
umgekehrt? Da haben die betreffenden Personen unseres Erachtens selbst eine
Gewissensentscheidung zu treffen, ob hier ein erlaubter Grund für eine
Annullierung oder Scheidung vorliegt. Gott kann es doch nicht wollen, daß zwei Menschen, die absolut nicht zueinander passen
(auch im Sinn von Korinther 7) und deren Alltag von gegenseitigen Vorwürfen und
Streit und Haß erfüllt ist, von denen einer
vielleicht in krankhafter Weise die Anwesenheit des anderen nicht erträgt,
wegen einer einzigen Fehlentscheidung ein langes Leben lang aneinander gekettet
sind. Das ist ja eine Art Hölle auf Erden. Wer weiß, wie viele Tausende oder
Millionen unter solchen und ähnlichen Schicksalen leiden!
Aber in allen diesen Fällen: Das wichtigste sind die Kinder. Solange sie nicht
groß sind, am besten erwachsen, sollten die Ehepartner weiter in der
gemeinsamen Wohnung leben.
Nur weil die sexuelle Not weltweit so ungeheuer groß geworden ist, weil viele Männer ohne Frauen sind, gelingt es den Dämonen, Leib, Geist und Seelen so vieler Menschen mit Pornographie, Prostitution und Perversionen (die 3 unseligen P) zu zerrütten und ins Verderben zu reißen. Die Katholische Amtskirche hat die Sexualisierung des öffentlichen Lebens toleriert und lässt die Menschen nun allein. Sie sieht nicht ihre eigene Schuld und die Verzweiflung von Millionen, sondern tut so, als ob alles in Ordnung wäre, wenn man nur ihre Vorschriften einhält.
Die Päpste haben leider für solche Überlegungen kein Verständnis.
"Die Untreue kann nach Meinung von Papst Johannes Paul II. niemals ein Grund für die Auflösung einer Ehe sein." ("Dolomiten", Bozen, 29.1.1982)
„Die geschiedenen Wiederverheirateten sind eine Plage der Gesellschaft.“ (Dies sagte Papst Benedikt XVI., J. Ratzinger, laut Tageszeitung, Bozen, 15.3.2007, im Zusammenhang mit seinem neuen Apostolischen Schreiben „Sacramentum caritatis“.)
Auch deshalb braucht es die 3. Reformation.
Praxis
· Vertreter der Katholischen Amtskirche: Missachtet nicht das Wort Jesu in der Bibel, Matthäus 5,32. Tut nicht so, als ob er es nicht gesagt hätte. Erlaubt die Scheidung bei Ehebruch! Seid großzügig bei Annullierungen!
· Betroffene: Wenn euer Partner oder eure Partnerin die Ehe gebrochen hat, habt ihr das Recht auf Scheidung oder Annullierung! Stellt aber das Wohlergehen eurer Kinder über euer eigenes Wohl!
Literatur:
Folgt später
Siehe den Abschnitt Wahrheit der Heiligen Schrift in Kapitel 1 unter „Vertiefung“