ETIKA

KURZBOTSCHAFTEN

http://www.etika.com
1.1.2000 – 21.10.2015

18K11

Einwelt-Diktatur: Christen in der Illegalität

Pfarrer Wolfgang Borowsky: Christus und die Welt des Antichristen, 1984, Seite 131f., Bibel- und Schriftenmission Dr. Kurt e. koch e. V., D-6955 Aglasterhausen (Achtung: alte Postleitzahl)

Die Auseinandersetzung mit der One-World-Bewegung hat zwar um der Kirche und um der Menschen willen hart und schonungslos zu geschehen, aber auch wahrheitsgetreue und gerecht. ...

Gesetze, die eindeutig gegen Gott und den Menschen verstoßen, braucht man nicht nur zu halten, sondern darf sie auch nicht halten. So kann es sogar gebotene Ilegalität geben. Tarnung ist auch sonst im "weltlichen Reiche" ein erlaubtes Mittel - sofern durch menschenverachtende Umstände bedingt -, wenn auch eine Notmaßnahme, die, sofern sie doch gegen die Wahrheit verstößt, der Vergebung bedarf.

Hierbei haben wir zu sehen, daß ein Unterlassen dieses Verstoßes, dieser Sünde, eine weit größere Sünde bedeuten kann. Wir stehen nicht immer in der Situation, zwischen Gutem und Bösem wählen zu müssen, sondern manchmal auch in der durch das Gefallensein der Menschheit bedingten Lage, zwischen Bösem und Bösem wählen zu müssen, und da ist oft nicht nur die Erkenntnis schwierig, was das kleinere Übel sei, sondern aus verschiedenen Gründen auch die Entscheidung selbst.

Ein Bibelschmuggel in Ostblockländer jedoch, der von manchen Christen als anrüchig betrachtet wird, gehört, sofern keine Wahrheit verletzt wird, nicht zu dieser Situation. Werden Liebe und Wahrheit behindert, kann Illegalität nämlich sogar geboten sein.

Die ersten Christen haben auch illegale Zusammenkünfte, etwa in Katakomben, gehalten. Christen aller Zeiten haben unter Lebensgefahr Verfolgten zur Flucht verholfen oder sie bei sich versteckt. Zwischen "illegalem" und doch notwendigem Einsatze für Menschen und dem Bibelschmuggel besteht kein wesentlicher Unterschied.

18K12

Die Kraft des Evangeliums

Sieglinde Fiedler

Christen, werdet euch der Kraft des Evangeliums bewußt, die der Welt von heute und morgen ein menschliches Gesicht und Orientierung gibt. Dazu hat Gott seinen Sohn Jesus geschickt, den Retter der Welt.

Das Christentum hat eine wichtige inhaltliche Veränderung in der Weltgeschichte hervorgerufen. Galt früher das Gesetz des Stärkeren, so gilt im Christentum die Option für die Schwachen, Hilfsbedürftigen, Unterdrückten, der Sieg der Gnade im gekreuzigten und auferstanden Christus.

18K13 Verräter in der Kirche

18K14

Lobpreis auf Maria

Maltzew, Oktoichus

Frohlocken möge die Schöpfung!
Jubeln die Menschheit!
Und preisen Maria
das unbefleckte Juwel der Jungfräulichkeit!
Das Brautgemach
in welchem das Wort sich mit der Menschheit vermählt!

18K15

Die ganze Welt müßte franziskanisch sein

Fra Clementino zu Josef August Lux, Sankt Francisci-Glöcklein, 1926/27, Heft 6, März

Die ganze Welt müßte franziskanisch sein.

Index 1 - - - - Retour ETIKA Start - - - - -