ETIKA

Heil der Seelen

www.etika.com

18K23

Wie wichtig gute Bücher sind

14.1.2014

Dem umfangreichen Heiligenlexikon „Goldene Legende“ von Kapuzinerpater Wilhelm Auer, Heinrich Wulfers Verlagsbuchhandlung Köln, 1904, S. 38, 14.1., entnehmen wir:

„Die Bekehrung und der gottesfürchtige Lebenswandel des heiligen Hilarius waren die Folge der Lesung der heiligen Schrift und anderer geistlicher Bücher. Auch dich soll die Sorge für das Heil deiner Seele zum fleißigen Lesen derselben antreiben. Glaube mir, nach Anhörung des göttlichen Wortes ist kaum etwas Nützlicheres zu finden, als die Lesung geistlicher Bücher; wie im Gegenteil kaum etwas Schädlicheres sein kann, als die Lesung gottloser Bücher. Hüte dich vor Lesung der letzteren; denn unzählbare Menschen haben dadurch alle Andacht, alle Furcht Gottes, ja den wahren Glauben selbst verloren; sind zu den schwersten Lastern verleitet und ewig verdammt worden. Ihre Verdammnis hat von solchen Büchern den Anfang genommen, wie die Seligkeit des heiligen Hilarius von geistlichen.

Befleiße dich denn, wenigstens an Sonn- und Feiertagen doch eine viertel oder halbe Stunde zur Lesung eines geistlichen Buches anzuwenden. Vielleicht hängt deine ganze Seligkeit daran.

„Mein Bruder!“ schreibt der heilige Ephräm, „vernachlässige deine Seele nicht. Ergib dich dem geistlichen Lesen, damit dein Verstand erleuchtet, und du so ein vollkommener Christ werdest.“

Nimm von Kolporteuren ja kein Buch, kein Heft, keinen Zettel u. dergl. an, die du nicht kennst. Frage im Zweifel deinen Herrn Seelsorger.

·       Dulde nichts Unanständiges in deinem Hause, keine schlechte Zeitung u. s. w.

 

Index 18 - Index 1