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6.3.2001

18LC19

Pater Pios Riesenlast

Aus: „Pater Pio“,
Ruhland-Verlag,
zitiert von PRO VERITATE
CH-4632 Trimbach

Pater Pio (1897 – 1968) erduldete 50 Jahre die furchtbaren Wundmale des gekreuzigten Heilandes.
Eines von 1000 Erlebnissen:

Eine ledig gebliebene Frau kam zum ersten Mal zu Pater Pio zur Beicht. Sie wurde von ihm mit barschen Worten abgewiesen. Enttäuscht wollte sie darauf sofort zurückreisen, jedoch der letzte Bus fuhr ihr vor der Nase weg.

Sie überwand sich und ging am Morgen erneut zum Kloster und weinte in ihrer Seelennot. Da sprach sie eine Frau an, bat sie, doch auch für ihren Bruder zu beten, der im Sterben liege und von Gott nichts wissen wolle. Sogleich opferte sie all ihr erfahrenes Leid für den Sterbenden auf.

In dem Moment kam Pater Pio. Er nahm sie gleich zur Beicht und bekannte ihr:

„Wenn du nur wüsstest, wie viel Schmerz es mich gekostet hat, dich zurückzuweisen! Aber damit hast du die Seele jenes Mannes gerettet! Ich selbst konnte das Leid (d. h. neben der Riesenlast für alle anderen) nicht aufbringen.“

Überglücklich entschloss sich die Frau, in San Giovanni Rotondo zu bleiben, um mitzuhelfen, Seelen zu retten vor der ewigen Hölle.

Entnommen der Schrift oder dem Buch  „Pater Pio“ aus dem Ruhland-Verlag

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