ETIKA

Kirche

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18LP17

Verrat am Evangelium

20.10.2014

Auch wir christliche Laien wollen von der Erlaubnis von Papst Franziskus zum offenen Dialog Gebrauch machen. „Redet bitte offen!“ hat er die Synodenväter aufgefordert. Da Latein aufgrund einer Entscheidung von Bergoglio nicht mehr vorgeschrieben ist, erlauben wir uns, einen Beitrag in deutschen Reimen vorzulegen.

Gebote schützen vor dem Fall.
Doch Selbstzerstörung überall!

Gottesfurcht? Vergangenheit.
Gott „ist ja nur Barmherzigkeit“.

Verrat am Evangelium!
Unwürd´ge im Kollegium!

Erzbischof Stanislaw Gadecki von Posen erklärte gegenüber Radio Vatikan (14.10.2014), der Zwischenbericht („Relatio post disceptiationem“) für die Bischofssynode sei für viele Bischöfe nicht akzeptabel und enthalte Spuren einer gegen die Ehe gerichteten Ideologie. Unter anderem prangerte er an, dass die Möglichkeit erwähnt werde, dass homosexuelle Paare Verantwortung für Minderjährige übernehmen. Sind denn Pädophile in dem Gremium, dass sie sich für die Adoption von Kindern durch Homosexuelle stark machen? Die katholische Kirche nähert sich der evangelischen Kirche in Deutschland, die unter satanischem Einfluss das Zusammenleben von homosexuellen und lesbischen Pfarrern bzw. Pfarrerinnen in Pfarrhäusern erlaubt.

Sie glauben, Gott greift selbst nicht ein
mit Strafe und mit Höllenpein.

Ganz vernebelt ist ihr Hirn.
Sie bieten Gott dem Herrn die Stirn.

Antichristen sind im Schiff,
steuern an das große Riff.

Die Sünde wird bald abgeschafft.
Wer spürt da nicht des Satans Kraft?

Paulus passt nicht ins Konzept.
Diabolus kocht sein Rezept.

Die Lehr´ ersetzt der Dialog.
Die Kirch´ erfasst der Abwärtssog.

Alberto Melloni: La Vittoria di Francesco. Nel Sinodo dei Vescovi: Una Chiesa del Dialogo. (Corriere della Sera 16.10.2014)

Der Papst hört Allem zu und schweigt.
Wer schweigt, sich vor dem Bösen beugt.

Nicolas Djomo Lola, vescovo di Tshumbe, Congo: „Per me quel testo (la “relazione”) non era da diffondere. Rischia di turbare la gente, i fedeli.” (Corriere della Sera, 16.10.2014, Interview von Gian Guido Vecchi)

Er vergisst auf das Gericht.
Von der Hölle spricht er nicht.

„Über die letzten Dinge hat Papst Franziskus gesprochen. „Dann werden wir immer beim Herrn sein …“ Zu den letzten Dingen gehören auch das Jüngste Gericht und die Hölle, aber laut Radio Vatikan vom 15.10.2014 hat er dazu nichts gesagt. Bergoglio erweckt immer wieder den Eindruck, als ob alle Menschen in den Himmel kommen, oder täuschen wir uns?

Perverse werden integriert,
Pauli Vorschrift ignoriert.

In einem Bericht von Radio Vatikan vom 16.10.2014 steht: „Auch homosexuelle Personen hätten Gaben und Qualitäten in die Kirche einzubringen, wird im Synoden-Zwischenbericht („relatio“) festgehalten. Wörtlich heißt es: „Sind wir in der Lage, diese Menschen aufzunehmen und in unseren Gemeinden einen brüderlichen Raum zu garantieren? Sind unsere Gemeinden in der Lage, ihre sexuelle Orientierung zu akzeptieren und zu würdigen („valutare“), ohne die katholische Lehre von Ehe und Familie zu kompromittieren?““

1 . Korinther 5, 13 Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte! 1

Wer Ärgernis den Guten gibt,
wird geachtet und geliebt.

Der Wiener Kardinal Schönborn hat gleichgeschlechtliche Partnerschaften gewürdigt, die auf lebenslanger Treue und gegenseitiger Sorge beruhen. Gegenüber dem „Corriere della Sera“ brachte er die ungeheure Lüge vor, „Jesus habe den Menschen gesagt, auch … Prostituierte gingen ins Himmelreich. Bischöfe und Priester könnten sich vor dem vorbildlichen menschlichen Verhalten Homosexueller verneigen.“ (laut Radio Vatikan 15.10.2014 kap) Wann hat Jesus solches gesagt? Er hat Prostituierte zur Umkehr aufgerufen, ebenso die Ehebrecherin, und gesagt: „Sündige hinfort nicht mehr!“ Prostituierte, die nicht umkehren, kommen doch nicht in den Himmel! Weiß Schönborn, was er sagt? Vermutlich ja. Wenn die katholische Kirche die Moral abschafft, ist sie nicht mehr die Kirche Jesu Christi und der Apostel.

Vgl. Mt 18, 6ff

Unser Glaube wird verkehrt.
Gott wird kommen mit dem Schwert.

Schon im Lexikon für Theologie und Kirche von 1963, im Herder Verlag Freiburg herausgegeben unter anderen von Karl Rahner, wird „moralische Unduldsamkeit“ – ist denn Paulus nicht moralisch unduldsam? – als latente Perversion bezeichnet (Achter Band, Spalte 308). Gutes, hier der Selbstschutz der Familie und Gesellschaft, wird für böse erklärt und Böses für gut, die alte Masche des Teufels.

Matthäus 10, 34 Jesus: Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.

2. Timotheus 4, 1 Christus Jesus wird kommen, zu richten die Lebenden und die Toten. 3 Es wird eine Zeit kommen, da sie die heilsame Lehre nicht ertragen werden; sondern nach ihren eigenen Gelüsten immer neue Lehrer suchen, die den Ohren schmeicheln. 2 (Du, Timotheus: ) Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht.

Offenbarung 21, 8 Die Feiglinge und Treulosen, die Befleckten, die Mörder und Unzüchtigen, die Zauberer, Götzendiener und alle Lügner – ihr Los wird der See von brennendem Schwefel sein. Dies ist der zweite Tod.

Im Namen Jesu Christi.

Apostel der letzten Zeiten AIHS, 17.10.2014. Heilige Hedwig von Schlesien, bitte für deine Kirche!

Nachdruck auch auszugsweise gestattet

P. S. Meldung von Radio Vatikan, 18.10.2014

… die Schlussbotschaft, die heute nach der zweiwöchigen außerordentlichen Bischofssynode im Vatikan von den Kardinälen Gianfranco Ravasi, Oswald Gracias und Raymundo Damasceno Assis präsentiert wurde, … wurde mit großer Mehrheit angenommen. 158 von 174 wahlberechtigten Synodenteilnehmer stimmten dem Dokument zu.

Auf die Frage eines Journalisten, ob nun Homosexuelle in der Kirche akzeptiert seien oder nicht, antworteten die Kardinäle mit einem Ja: „Homosexuelle sind in der Kirche willkommen“. 
Dieser Text stammt von der Webseite http://de.radiovaticana.va/news/2014/10/18/botschaft_der_synode:_kirche_als_haus_mit_offenen_t%C3%BCren/ted-831689
des Internetauftritts von Radio Vatikan 

Botschaft der Apostel der letzten Zeiten AIHS an die Welt:

Wer Kinder und Jugendliche verdirbt und wer die heilige Liebe verletzt, der ladet den Fluch Gottes auf sich herab.

18.10.2014. Hl. Lukas, hilf, diese Warnung zu verbreiten! Heilige Maria, heilige Engel, schützt die Liebe!

1 Dazu ergänzend: Die Schuld der Kardinäle

Nachdruck gestattet

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