ETIKA

Pater Martin von Cochem

www.etika.com

Von den vier letzten Dingen

18B18A5

Von dem Tode.

28.2.2013

Von den
vier letzten Dingen,
dem Tode, dem Gerichte, der Hölle und dem Himmelreiche,
von
Pater Martin von Cochem.
Neue umgearbeitete Auflage.
Landshut, 1859.
Druck und Verlag der Joseph Thomann´schen Buchhandlung.
(J. B. v. Zabuesnig.)  S. 17-22.
Erster Theil.

V.               Kapitel   Von der Furcht vor dem Urtheile.

Außer allen schon angeführten Dingen macht unsern Tod auch sehr schrecklich, daß wir vor dem Richterstuhle Gottes erscheinen, und von allem unserm Thun und Lassen genaue Rechenschaft geben müssen.

Wie schrecklich dies Gericht sei, erklärt der heilige Paulus hinlänglich, da er spricht:

„Schrecklich ist es, zu fallen in die Hände des lebendigen Gottes.“

Denn wenn es sehr schrecklich ist, in die feindlichen Hände eines erzürnten Menschen zu fallen, wie viel schrecklicher wird es dann sein, in die Hände des allmächtigen Gottes zu fallen?

Das Urtheil Gottes haben alle Heiligen gefürchtet, weil sie wohl wußten, wie streng dasselbe sein werde. Daher sprach der heilige David, Psalm 142:

„Gehe nicht in´s Gericht mit deinem Diener, o Herr! Denn kein einziger Lebendiger wird vor deinem Angesicht gerecht erfunden werden.“

Und der fromme Job sprach Kap. 15:

„Was werde ich thun, wenn Gott zum Gerichte sich erheben wird? Was werde ich ihm antworten, wenn er mich fragen wird? Ich werde unter Tausenden nicht auf Ein´s  antworten können.“

Der heil. Paulus sagt 1. Kor. 4:

„Ich bin mir zwar Nichts bewußt, aber deßhalb bin ich doch noch nicht gerechtfertigt; denn der mich richtet, ist der Herr.“

Ebenso lesen wir im Leben der Altväter von dem heil. Abte Agathon, daß er bei seinem Tode sich sehr fürchtete. Seine Brüder aber sprachen: „Warum fürchtet ihr euch, Vater, ihr habt ja ganz fromm gelebt?“ Er aber sprach:

„Die Urtheile Gottes sind viel anders, als die Urtheile der Menschen.“

Daher pflegte der heil. Abt Elias nicht ohne Ursache oft zu sagen:

„Ich fürchte drei Dinge: Erstlich, wenn meine Seele von meinem Leibe scheiden soll; zweitens, wenn ich vor Gottes Gericht gestellt werden soll; drittens, wenn über mich das Urtheil gesprochen werden soll.“

Gewiß hat dieser heilige Mann nicht unrecht geredet, da ja außer dem allgemeinen Gerichte Nichts schrecklicher ist, als jene drei Stücke, nämlich, wenn die Seele vom Leibe scheidet, wenn sie vor Gottes Gericht gestellt wird, und wenn das Urtheil über sie gesprochen werden soll. Alle frommen Menschen fürchten diese drei Stücke, weil sie dieselben betrachten und beherzigen. Wenn aber irgend Jemand sie nicht fürchten sollte, so wüßte ich nicht, was ich von ihm denken sollte. Gewiß betrachtet und beherzigt er dann diese Dinge nicht. Damit aber Jeder, der so blind sein sollte, die Sache besser erkennen möge, so will ich ihm hierüber noch weitere Aufklärung geben.

Erstens bedenke, wie wunderlich es deiner Seele vorkommen werde, wenn sie von ihrem Leibe abgeschieden ist, und sich auf einmal in der andern Welt befinden wird. Sie befindet sich alsdann in einem solchen Zustande, der ganz und gar dem Zustande auf Erden ungleich ist. Zuvor war sie in der Zeit, jetzt aber ist sie in der Ewigkeit; zuvor war sie mit dem Leibe vereinigt, jetzt aber ist sie vom Leibe getrennt. Zuvor war sie noch an die Sinne des Leibes gebunden und dadurch ihr Blick noch verdunkelt, jetzt aber sieht sie Alles mit größer Klarheit. Zuvor war sie noch durch allerlei Leidenschaften und Zu- oder Abneigungen verblendet, jetzt aber schaut sie Alles klar und deutlich, ohne alle Täuschung. Sie sieht jetzt klar, was die Ewigkeit ist, sie erkennt jetzt, welch ein ungeheuer großes Uebel die Sünde, und welch großer kostbares Gut die Tugend ist; sie erkennt jetzt das unendliche Wesen Gottes und ihr eigenes wunderbares Wesen. Dies Alles kommt ihr so wunderbar vor, daß sie vor Erstaunen wie erstarrt ist.

Nach einem Augenblick des Erstaunens wird sie dann vor das strenge Gericht Gottes geführt, um dort von allem ihrem Thun und Lassen Rechenschaft zu geben. Wie erschrecklich dies den armen Seelen vorkommt, vermag kein menschlicher Verstand genug zu begreifen. Bilde dir ein, wie gewaltig ein armer Sünder erschrickt, wenn er vor Gericht geladen wird, wo ihm seine Schandthaten vor allem Volke vorgehalten, und er nach der Gerechtigkeit gestraft werden solle. O wie ist ihm so bang! O wie klopft ihm das Herz im Leibe! Er wollte lieber ein ganzes Jahr im Thurm liegen, und mit Wasser und Brod zufrieden sein, als vor diesem Gerichte erscheinen, und öffentlich zu Schanden gemacht werden.

Ist nun jedem ehrbaren Menschen schon so bang vor einem irdischen Richter, vor einem Menschen seines Gleichen zu erscheinen, ach Gott, wie bang wird dann jeder armen Seele sein, wenn sie vor dem allerstrengsten Richter, vor dem allerschrecklichsten Gott erscheinen, und vor demselben über Alles, was sie ihr Lebtag gedacht, geredet, gethan, und unterlassen hat, die allergenaueste Rechnung ablegen muß!

Gleichwie in der ganzen Ewigkeit unter allen himmlischen Freuden keine größer ist, als das liebreiche Angesicht Gottes zu schauen, so ist in der ganzen Ewigkeit unter allen höllischen Peinen keine größer, als das erzürnte Angesicht Gottes anzuschauen. Ja, die allergrausamste höllische Pein ist leichter zu ertragen, als das erzürnte Angesicht Gottes. Wer könnte daher beschreiben, wie furchtbar und schrecklich es ist, vor ihm zu erscheinen.

Sechs Stücke aber sind es, welche der Seele so großen Schrecken vor dem besondern Gerichte und vor dem Anblick des strengen Richters einflößen.

·       Das erste ist, weil die Seele weiß, daß dieser ihr Richter ein Herr von unendlicher Weisheit ist, und daß vor ihm Nichts verborgen noch geläugnet werden kann.

·       Das zweite, weil ihr Richter allmächtig ist, so daß ihm Niemand widerstehen noch entfliehen kann.

·       Drittens, weil er ein Herr der allerstrengsten Gerechtigkeit ist, und alle Sünden so sehr hasset, daß er auch nicht die geringste unerforscht und ungestraft läßt.

·       Viertens, weil die Seele weiß, daß er nicht nur ihr Richter ist, sondern auch als Ankläger auftritt, weil er von ihr erzürnt und beleidigt worden ist, und daß er deßwegen für die Verletzung seiner eigenen Ehre und wegen der begangenen Sünden Rache nehmen wird. Es ist nun aber doch gewiß sehr schrecklich, von Demjenigen gerichtet zu werden, den man erzürnt, und durch seine eigene Mißhandlung sich zum Feinde gemacht hat.

·       Fünftens, weil die Seele weiß, daß, wenn er das Urtheil über sie gesprochen hat, sie an keinen andern Richter appelliren, oder sich über das gefällte Urtheil beklagen kann, sondern mit dem ergangenen Urtheilsspruch zufrieden sein muß, es sei ihr nun lieb oder leid.

·       Sechstens, und am Allermeisten wird sich die Seele fürchten vor dem Gerichte zu erscheinen, weil sie nicht weiß, wie dasselbe ausfallen werde, und weil sie tausendmal mehr Ursache hat zu fürchten, es möchte übel als gut ausschlagen; und weil sie weiß, daß, wenn es übel ausfallen sollte, sie ewig verdammt sein werde und ihr nicht mehr geholfen werden könne.

Diese sechs Punkte jagen der armen Seele solche Angst und Schrecken ein, daß, wofern sie sterblich wäre, sie vor lauter Angst verzagen, und des allerbittersten gähen Todes sterben würde.

O erschrecklicher Richter, Jesus Christus! der du um meinetwillen vor vier ungerechte Richter hast wollen geführt, und endlich durch den ungerechtesten Urtheilsspruch zum allerbittersten Tode hast wollen verurtheilt werden, ach vermindere mir doch die unbegreifliche Furcht in meiner erschrecklichen Todesstunde, damit ich nicht in Kleinmüthigkeit gerathe, oder wegen meiner Sünden verzage. O heilige Mutter Gottes! mit allen lieben Heiligen, ach stehet mir doch in jener erschrecklichen Angst bei, und tröstet meine erschrockene Seele in jener bittern Stunde. Amen.

Jetzt beherzige, in welcher Gestalt du vor deinem Richter erscheinen, und wie gewaltig du dich deiner Abscheulichkeiten halber schämen werdest. Wenn ein Mensch zur Strafe seiner Schandthaten vor allem Volke entblößt werden sollte, so würde er sich gewiß furchtbar in seinem Herzen schämen. Wenn er aber an seinem Leibe ein abscheuliches Gewächs, oder Geschwür, oder sonst eine schändliche Unreinigkeit hätte, so würde er sich noch viel mehr scheuen und schämen. Gleicher Weise wird es dir ergehen, wenn du vor deinen Richter in Gegenwart vieler Engel und Teufel gestellt werden wirst. Denn allda werden nicht nur alle deine schändlichen Gedanken, Worte und Werke allen Gegenwärtigen vor Augen gestellt werden, sondern du wirst auch mit ihnen deine eigenen angeborenen Abscheulichkeiten, bösen Neigungen und Unvollkommenheiten auf das Klarste sehen, und dich derselben unbegreiflicher Weise im Grunde deines Herzens schämen.

Um dies besser zu verstehen, so wisse, daß du in allerlei Unvollkommenheiten und bösen Neigungen empfangen und geboren bist, welche du in deinem Leben nicht nur nicht ausgereutet, sondern vielmehr vergrößert und ärger gemacht hast. Daher kannst du nicht läugnen, sondern mußt es bekennen, daß du zu allen Lastern und Untugenden geneigt, und mit allen Unvollkommenheiten bis über dein Haupt erfüllt bist. Denn du bist ja geneigt zum Zorn, zur Ungeduld, zur Rachgierigkeit, zum Haß, zum Neide, zur Hoffart, Pracht, eitler Ehre, Ruhmsucht, Geilheit, Unzucht, Sinnlichkeit, Fraß, Faulheit, Eigenliebe, Geiz, Begierlichkeit, weltlicher Freude, und aller Bosheit.

Diese und dergleichen hundert böse Neigungen stecken in deiner Seele gleichwie angewachsene Schandflecken, und machen deine Seele so abscheulich, daß, wenn du dieselbe nach deinem Tode ansehen wirst, du vor ihr erschrecken wirst, als vor dem leidigen Teufel selbst. Denn eine jede von diesen bösen Neigungen wird so schändlich aussehen, und so grausam stinken, daß du meinen wirst, der höllische Gestank würde leichter zu ertragen sein, aks dieser eigne Wust und Gestank. Du wirst dich auch wegen dieser deiner schändlichen Abscheulichkeit so sehr schämen, daß es dir viel tausendmal leichter vorkommen würde, in einen glühenden Kessel voll siedenden Bleies zu springen, als mit dieser unnatürlichen Schändlichkeit vor dem Angesichte Gottes zu erscheinen.

Nun bedenke, wie dich der schreckliche Richter empfangen werde, wenn du nicht allein mit viel tausend Sünden beladen, sondern auch mit solcher unbeschreiblicher Unreinigkeit vor ihm erscheinen wirst. Ach Gott! in welch unendlicher Schande wirst du dastehen! Ach Gott! in welchen grausamen Aengsten wirst du dich befinden! Wo wirst du deine Augen hinwenden? Wo wirst du dein verschämtes Angesicht hinkehren? Unter dir wirst du den höllischen Rachen offen, ober dir den erzürnten Richter sitzen, neben dir die leidigen Teufel stehen sehen, in dir wirst du deine Sünden und Schande erblicken. Dich zu verbergen ist dir unmöglich, und hier zu erscheinen, dir unerträglich.

Nun wäre noch übrig zu erklären, wie dich die leidigen Teufel verklagen, alle deine Sünden offenbaren, die Rache Gottes über dich rufen werden, und wie der gerechte Gott von allem deinem Thun und Lassen die genaueste Rechenschaft fordern wird. Da über diesen Gegenstand oft genug gepredigt wird (Anmerkung ETIKA: wo? wann?) und derselbe ohnehin allen Menschen hinlänglich bekannt ist, so will ich der Kürze wegen Nichts mehr darüber sagen, obschon dies der wichtigste Punkt dieses Kapitels ist.

Zum Schlusse will ich nur noch anführen, was wir von zwei guten Freunden lesen, welche einander versprochen hatten, daß der, welcher zuerst von ihnen sterben würde, dem andern erscheinen sollte, wenn es Gott so zuließe. Nachdem nun der eine gestorben, erschien er beim Tag dem andern in erbärmlicher Gestalt, und sprach:

„Niemand glaubt´s! Niemand glaubt´s! Niemand glaubt´s!“

Der andere fragte, was denn Niemand glaubt? Da sprach der Geist:

„Niemand glaubt, wie streng Gott richtet, und wie hart er straft.“

Nachdem er dies geredet hatte, verschwand er, und ließ den andern in großem Schrecken zurück.

Eben dieses sage auch ich, daß Niemand glauben könne, wie erschrecklich es in jener Welt bei dem Urtheile einer jeden Seele hergehe, und wie Alles, was ein jeder Mensch in seinem Leben gedacht, geredet, gethan, und unterlassen hat, so genau vorgebracht, so scharf examinirt, und so streng gestraft werde. Was man hier nicht geachtet, was man für eine Kleinigkeit gehalten hat, wird, wenn dasselbe auf die Waage der Gerechtigkeit gelegt, und nach dem Gewichte der göttlichen Gerechtigkeit wird erwogen werden, so groß und schwer erscheinen, daß die arme Seele, welche es sieht, meinen wird, sie müsse verzweifeln.

Die Ursache davon ist, weil durch jede kleine Sünde der unendlich große Gott erzürnt und verunehrt wird. Was nun einen so unendlich großen Herrn erzürnt, das kann vor einem solchen Herrn nicht klein sein, wiewohl es für uns klein zu sein scheint. Wenn also die kleinen Sünden vor Gott schon groß erscheinen, o wie werden dann erst die großen erscheinen! Wenn Gott die kleinen Mängel und Unvollkommenheiten schon so hart straft, wie hart wird er erst die Sünden und Laster strafen?

Siehst du nun, o armer Sünder! wie Gottes Gericht so streng, und wie übel du vor demselben bestehen werdest? Siehst du nun, wie das Sterben so bitter ist, und welche grausame Angst und Noth man in seinem Tode ausstehen muß? Siehst du nun, in welch große Gefahr jeder Sterbende gerathe, und wie leicht er zur Verzweiflung und zur Verdammniß gebracht werden könne? Was soll man thun, um einer so großen und schrecklichen Gefahr zu entgehen? Es ist dies kein Kinderspiel, keine Sache, woran bloß zeitliche Ehre und zeitliches Gut hängt, sondern es ist eine Sache, an der Seele und Seligkeit, Himmel oder Hölle, ewige Glorie, oder ewige Verdammniß hängt.

Gelingt dir dieses Geschäft in deinem letzten Stündlein, so bist du ewig gerettet; mißlingt es dir aber, so kann dir Niemand mehr helfen weder im Himmel noch auf Erden, sondern du mußt ewiglich brennen, sieden, braten, heulen, klagen, und solch grausame Peinen leiden, die über alle menschliche Natur und Kräfte gehen. Was Rathes nun, o arme Seele, was Rathes!

Der beßte Rath für dich ist der, daß du deine Sünden wahrhaft bereuest, aufrichtig beichtest, dich endlich besserst, und ein frömmeres Leben anfangest, und so lange du gesund bist, oftmals an den Tod denkest und dich auf denselben  sorgfältig vorbereitest. Denn wer sich in den gesunden Tagen nicht zum Tode bereitet, dem wird in seiner Krankheit die Zeit viel zu kurz sein, um eine so wichtige und schwere Kunst zu erlernen. Es ist keine größere Kunst auf Erden, als die Kunst, gut zu sterben, weil von ihr die Ewigkeit abhängt, und weil man nur ein einziges Mal sterben kann. Mißlingt es das Erstemal, so ist es für die Ewigkeit geschehen.

Wie wäre es nun aber möglich, daß Einer, der sein Lebtag die Kunst zu sterben nicht gelernt hat, auch nicht daran gedacht hat, sie zu lernen, dieselbe in seiner letzten Krankheit erst lernen, und in seinem Tode schon vollkommen wissen könne? Natürlicher Weise ist dies unmöglich, wenn nicht Gott auf ganz besondere Weise dem Menschen zu Hilfe kommt.

Darum gebe ich dir den wohlgemeinten Rath, daß du in deinen gesunden Tagen, alle Vierteljahr, aber wenigstens alle Jahre einmal einen Tag dazu verwendest, dich zum Tode vorzubereiten. Es ist gewiß dies nicht zu viel verlangt, da ja doch von dem Tode die Ewigkeit abhängt, und wer den Tod nicht ernstlich betrachtet und berherzigt, der wird auch nie gut und fromm leben.

Die Vorbereitung zum Tode sollst du so machen, daß du an jenem Tage aus einem Buche den Gegenstand über die Vorbereitung zum Tode aufmerksam liesest und recht ernstlich überdenkst und zu Herzen nimmst; gehe dann zur hl. Beichte und beichte so, als ob es deine letzte Beicht wäre, und empfange die hl. Communion so andächtig, als ob es die hl. Wegzehrung für dich wäre. Bete an diesem Tage auch die Gebete für die Sterbenden, und sei der armen Seelen im Fegfeuer recht eingedenk.

Es versteht sich von selbst, daß jeder ordentliche Christenmensch ein gutes Buch über die Vorbereitung zu einem guten Tode besitzt. Denn es wäre ja doch wahrhaftig unverzeihlich, wenn du, da du so viele Kosten für andere dir machest, für so wichtige Dinge Nichts anwenden wollest. Hiemit schließe ich diesen ersten Theil von dem Tode, weil ich für unnöthig achte, diesen Gegenstand weitläufiger auszuführen.

 

In Originalschreibweise.

Index 18 B ETIKA-Bibliothek