ETIKA
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Laurentius Scupoli

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26.12.2015

18B45

Kranke trösten und auf den Tod vorbereiten

Auszüge.
Dank für das Buchgeschenk an P. N.

Anhang zu: Der geistliche Kampf. Von dem ehrwürdigen Diener Gottes
Laurentius Scupoli, aus der Kongregation der Theatiner.
Verlag von Friedrich Pustet, Regensburg, 1906. S. 316-403
Ohne Copyright-Vermerk und ohne den Namen des Übersetzers

Von der Weise, die Kranken zu trösten und auf den Tod vorzubereiten

„Ich war krank und ihr habt mich besucht.“ Matth. 25, 36.

1 . Welch großes Werk es sei, den Kranken beizustehen.

Es ist eine ausgemachte Sache, daß das ewige Heil eines Menschen von dem Zustande abhängt,  in welchem er sich bei seinem Tode befindet; wohin der Baum in diesem verhängnisvollen Augenblicke fällt, da bleibt er liegen für immer. Hieraus folgt, daß es ein vorzügliches Werk der Nächstenliebe ist, den Kranken zu helfen, damit sie gut sterben. Dieses Werk ist viel erhabener, als wir es uns vorstellen. Betrachten wir den Menschen, der gerettet werden soll, so sehen wir, daß er von unschätzbarem Werte ist; denn er ist geschaffen nach dem Ebenbilde und Gleichnisse der allerhöchsten Dreifaltigkeit. …

2 . Was wir erwägen sollen, wenn wir gerufen werden, um den Kranken beizustehen.

Wenn wir zu den Kranken gerufen werden, sollen wir … folgende Punkte erwägen: Erstens, daß nicht dieser oder jener uns ruft, sondern Gott selbst … Erwäge zweitens, wie dieser Heiland unermüdlich um das Heil der Menschen bekümmert war, ohne auf Kälte, Hitze, Hunger, Durst oder irgendein Leiden … Rücksicht zu nehmen. … Als dritte Erwägung denke an das Wort des Herrn: Mit welchem Maße du wirst gemessen haben, mit dem wird auch dir wieder gemessen werden.“

3 . Von den Kampfmitteln, welche uns kräftig machen zur Unterstützung der Kranken.

Wollen wir das heilige Werk der Unterstützung der Sterbenden gut ausüben, so sind fünf Dinge notwendig: ein gutes Leben, Mißtrauen gegen uns selbst, Vertrauen auf Gott, Gebet und die Wissenschaft, wie wir sie unterstützen sollen.

4 . Von den verschiedenen Zuständen, in welchen die Kranken sich befinden können.

Die Zustände, in welchen die Kranken sich zu befinden pflegen, sind, wie mir scheint, von fünf verschiedenen Arten. Von der ersten Art ist der Zustand derjenigen, welche entweder durch Verwundungen oder durch andere verschiedene Unglücksfälle genötigt sind, in kürzester Zeit zu sterben.

Von der zweiten Art ist der Zustand derjenigen, denen ein längerer Zeitraum vor dem Sterben gestattet ist, und diese sind gewöhnlich in drei verschiedenen Zuständen:

die einen wollen sich nicht in den Willen Gottes ergeben;

andere ergeben sich in den Willen Gottes, und können ihre Seelenkräfte gebrauchen, um Tugendakte zu erwecken;

wieder andere gibt es, die nicht mehr hören oder nur mit Schwierigkeiten einen Akt der Tugend erwecken können.

Endlich von der fünften Art sind diejenigen, die bereits außer Gefahr und auf dem Wege der Besserung sich befinden.

5 . Von der Weise, den Sterbenden der ersten Art beizustehen.

Wenn es gilt, denjenigen beizustehen, denen nur kürzeste Frist, um mit dem Tode zu ringen, gestattet ist, so wollen wir, sobald wir die Größe der Gefahr in Einsicht genommen, die halbe Stunde, welche das Übel uns etwa noch zu gewähren scheint, kaum für eine halbe Viertelstunde ansehen; folglich bei dem ihnen zu leistenden Beistande mit den hauptsächlichsten und zum Heile notwendigsten Dingen den Anfang machen. Wenn sich ihr Leben dann noch verlängert, können wir auch auf die andern Bedürfnisse bedacht sein. Finden wir z. B. jemanden, der auf dem Punkte ist zu sterben, so sprechen wir ihm etwa auf folgende Art zu, indem wir ihn mit Namen oder sonst auf eine freundliche Art anreden:

Bereue es, N., daß du oft und auf verschiedene Weise Gott beleidigt hast; er hat dich mit soviel Liebe nach seinem Ebenbilde erschaffen; da du verloren warst, hat er dich mit dem Blute seines eigenen Sohnes erkauft. Bitte ihn mit Vertrauen um Verzeihung im Namen seines Sohnes und um des kostbaren Blutes willen, das er für dich vergossen hat, und wenn jemand dich beleidigt hat, so verzeihe ihm aus ganzem Herzen. Sprich mit mir:

Jesus, Erlöser der Welt, erbarme dich meiner! Süßester Jesus, sei mir wahrhaft Jesus, Heiland; Jesus, guter Hirt, nimm meinen Geist auf! Heilige Maria, komm mir Elenden zu Hilfe! Alle Heiligen Gottes, leget Fürbitte ein für mein ewiges Heil!

Bleibt ihm noch längere Lebenszeit, so soll man ihm sagen, daß er seine Sünden auf folgende Weise beichte:

Ich bereue es, gegen dieses und jenes Gebot mehrere Male gesündigt zu haben, wobei man bedacht sein soll, so schnell fertig zu werden als möglich.

Währt das Übel auch noch längere Zeit, so soll man ihn weiter über die notwendigsten besonderen Umstände befragen. Wenn wir auf diese Weise mit Klugheit verfahren, wird der Kranke nicht sterben, ohne den hinreichenden Beistand, um selig zu werden, empfangen zu haben.

6. Von der Weise, den Sterbenden der zweiten Art beizustehen.

Werden wir gerufen, um einem Kranken dieser zweiten Art beizustehen, und wir kennen den Kranken nicht, so sollen wir, ehe wir in sein Zimmer eintreten, die Hausgenossen über dessen Sitten, Eigenschaften und Lebensweise auf gehörige Art befragen; denn durch diese Kenntnis wird uns der Weg eröffnet, um ihm beizustehen und ihn zur Tugend heranzuziehen.

Nachdem wir in das Zimmer eingetreten sind und gesprochen haben: „Friede sei diesem Hause“, sollen wir den Kranken über sein Befinden und die Art seiner Krankheit befragen, wobei wir ihm sowohl durch Worte als durch unser ganzes Benehmen Zeichen der Liebe, des Mitleidens und des Wohlwollens geben sollen.

Darnach mögen wir eine kurze Weile wie in Gedanken vertieft inne halten und sodann die Ermahnung, die ihn zur Erwägung der himmlischen Dinge hinlenken soll, mit folgendem Ausspruche der Heiligen Schrift beginnen:

„Viele Mühseligkeit ist allen Menschen anerschaffen. Ein schweres Joch liegt auf den Kindern Adams vom Tage an, da sie aus dem Mutterleibe kommen, bis auf den Tag, da sie in die Erde, die unser aller Mutter ist, begraben werden.“

Wir fahren fort, indem wir ihn freundlich anreden:

„Diese Worte, N., geben uns das wahre und natürliche Bild des elenden Menschenlebens; die Erfahrung aller Menschen bestätigt dessen Wahrheit. Was aber noch mehr ist, dieses Bild hat der Heilige Geist entworfen, der nicht irren und nicht täuschen kann. Schauen wir alle auf dasselbe,  und zwar recht oft; denn wir ziehen daraus wunderbare Früchte, nämlich die Verachtung dieses unseres sterblichen Lebens und das Verlangen nach dem himmlischen, das nie abnimmt, und in dem kein Schatten von irgendeinem Elende ist.

Wenn dieses Leben „so viele“ Mühseligkeiten hat, wenn das Joch dieses Lebens so „schwer“ ist, daß es nicht bloß auf einigen, sondern auf „allen“ Menschen lastet und nicht bloß eine Zeitlang, sondern von ihrer Geburt an bis auf den Tag, da sie in die Erde, die unser aller Mutter ist, begraben werden: scheint es dir nicht, lieber N., als könne man denjenigen glücklich nennen, der sich dem Tode oder besser gesagt dem andern Leben nähert? Denn dieser hat größere Versicherung, daß er bald die Mühseligkeiten des gegenwärtigen Lebens, welche gewöhnlich die Krankheiten sind, verläßt. Deshalb dürfen wir den glücklich nennen, wie der Weise auch sagt: „Besser ist der Sterbetag, als der Tag der Geburt.“

7. Von einem anderen Bilde des elenden Menschenlebens.

An einer andern Stelle hält uns die Heilige Schrift das Bild des elenden Menschenlebens vor Augen, indem sie sagt:

„Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und wird mit viel Elend erfüllt.“

O elendes und abermals elendes Leben des Menschen! Wenn du mit Elend erfüllt bist, wo bleibt noch für eine wahre und trügerische Freude Raum? O unglückliches Leben, nicht nur von einer Art Elend bist du voll, sondern von vielen verschiedenen Arten, von denen eine schlimmer ist, als die andere. Hört ein Elend auf, so folgt ein anderes oder mehrere zugleich.

An dieses Elend dachte jener große Philosoph, der, sooft er einen Menschen sah, bitterlich weinte; denn es schien ihm, als sehe er nur ein zwar schönes, aber mit tausenderlei Elend angefülltes und unzähligen Unfällen ausgesetztes Gefäß. Auf dieses Elend blickte jenes Volk, das bei der Geburt eines Menschen weinte und beim Tode sich freute.

Der Anblick dieses doppelten Bildes ist zwar traurig; wer aber eine richtige Erkenntnis hat, dem ist süß, was darauf folgt: „Er lebt kurze Zeit, wie eine Blume kommt er hervor, wird zertreten und flieht wie ein Schatten.“ Das hat unser Leben Gutes, daß es kurz und flüchtig ist; denn wenn der gläubige Mensch erwägt, daß er in kurzer Zeit aus diesem Elende in die Seligkeit des Himmels übergehen soll, so ist es unmöglich, daß er sich nicht freue und das Elend als Strafe der Sünde nicht mit Geduld leide, um dem Herrn zu gefallen.

Die Betrachtung der Kürze unseres Lebens ist so angenehm, daß selbst Ungläubigen der Tod, wenn auch nicht nach richtiger Anschauung, süß vorkam, und zwar so, daß viele sich selbst töteten. Valerius Maximus erzählt, ein Philosoph habe das Elend dieses Lebens so lebendig dargestellt und beschrieben, daß vielen das Verlangen kam, sich selbst den Tod zu geben, weshalb der König Ptolomäus ihm verbot, fernerhin von diesem Gegenstand zu reden. Das waren aber Heiden, die sich töten wollten, um dem Elende dieses Lebens zu entgehen. (Anmerkung ETIKA: Sie werden wie alle anderen Selbstmörder baß erstaunt sein, wenn sie in der Hölle aufwachen; siehe unsere vielen Texte über die Hölle.)

Und wir, die wir durch Gottes Gnade Christen sind und an das andere, nicht mit Elend, sondern mit Gütern angefüllte Leben glauben und eine Seligkeit hoffen, deren Größe kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, wir sollten so unverständig, so vertieft sein im Schlamme der blinden Leidenschaften und Laster, daß wir nicht gerne, wenn Gott es will, den glücklichen Übergang aus diesem Elende zu der nie endenden Glückseligkeit machen sollten? Sollen wir nicht mit Danksagung die Stimme unseres göttlichen Hirten anhören, der uns aus dieser Erde voll reißender Wölfe hinüberruft in seinen Schafstall?

8. Von dem dritten Bild des elenden Menschenlebens.

Werfen wir nun einen Blick auf dieses dritte Bild des menschlichen Elends; hier finden wir den Ursprung allen Elendes.

„Und zu dem Weibe sprach er: Ich will vervielfältigen die Beschwerden deiner Schwangerschaften; in Schmerzen sollst du Kinder gebären und unter der Gewalt des Mannes sein und er wird über dich herrschen. Zu Adam aber sprach er: Weil du Gehör gegeben der Stimme deines Weibes, und von dem Baume gegessen, von dem ich dir geboten, daß du nicht davon essest, so sei die Erde verflucht in deinem Werke; mit vieler Arbeit sollst du essen von ihr alle Tage deines Lebens. Dörner und Disteln soll sie dir tragen und du sollst das Kraut der Erde essen. Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen, bis du zur Erde wiederkehrest, von der du genommen bist; denn du bist Staub und sollst zum Staube wiederkehren.“

Es glaube keiner, daß dieses Bild bloß das Leben der Armen darstelle; denn es ist allgemein und begreift alle, die Armen und Reichen, die Adeligen und die Unadeligen, die Fürsten und Könige, die Kaiser und Päpste. Vielmehr haben Reiche und Hochangestellte größere Plagen und Bedrängnisse in ihrem Geiste als die Armen im Leib und Geiste zugleich. Solange die Seele in diesem sterblichen Leibe verweilt, hat sie Qualen zu erdulden, sie mag wollen oder nicht. Es gibt keine Kraft, keine Kunst des Menschen, welche das Elend zu verhindern vermag. Nur der Tod kann, wenn er bereitwillig aus Gottes Hand angenommen wird, uns aus jedem Elende befreien. Diejenigen aber, welche sagen, daß sie dieses Leben köstlich finden und es deshalb nicht gerne verlassen mögen, sind in demselben Falle wie die Kranken, die, weil ihr Gaumen verdorben ist, das Süße für bitter und das Bittere für süß halten. Man soll ihnen daher um sie fähig zu machen die Wahrheit anzunehmen sagen:

Erstens, wenn ihre Erkenntnis nicht durch die Gewohnheit des Bösen verfinstert und so vielen Leidenschaften unterworfen wäre, wenn sie Verstand hätten und den augenblicklichen Genuß, den sie haben, mit den Mühen und Sorgen, die sie sich machen, um denselben zuweilen zu erhalten, verglichen, so würden sie ganz anders sprechen. Möchten sie nur die von Gott erleuchteten Seelen hören, welche die gegenwärtigen Dinge so sehr haßten und nach den ewigen Dingen des andern Lebens seufzten. Weshalb wünschte der hl. Paulus aufgelöst zu werden und mit Christus zu sein? Weshalb klagte der König David, daß seine Verbannung gar zu sehr verlängert werde in diesem Leben? Weil sie wohl erkannten, wie wenig das gegenwärtige Leben geschätzt, und im Gegenteil, wie sehr es verachtet und gehaßt zu werden verdient wegen des Elendes, womit es angefüllt ist. Wer das Gegenteil glaubt, ist mit allen Weltweisen und gelehrten Schriftstellern, welche da einmütig erklären und beweisen, daß das menschliche Leben voller Trübsal und Elend ist.

Zweitens, hören wir die Reden der Menschen, sowohl der Armen als der Reichen, so finden wir, daß alle anerkennen und behaupten, das gegenwärtige Leben sei elend und unglücklich.

Drittens, sind dagegen einige so verblendet und stolz, daß sie der Meinung der andern Menschen keinen Glauben schenken wollen, so müssen sie sich doch dem Heiligen Geiste unterwerfen, welcher sagt, daß das Leben des Menschen voll Elend ist. Mir aber scheint es unmöglich, daß das Leben dennoch köstlich sein könne, wenn es voll Elend ist.

Viertens, ich frage diejenigen, nach deren blindem Sinne das Leben des Menschen stets köstlich ist, ob ihnen nicht etwa in ihrem besondern Leben, das sie so köstlich zu finden vorgeben, irgend etwas Bitteres vorgefallen ist. Wenn sie es bejahen müssen, wie können sie sagen, daß das Leben köstlich ist? Denn das Bittere, das auf das Süße folgt, hat die Eigenschaft, daß es alles verbittert, und das menschliche Herz ist so beschaffen, daß die vergangene Süßigkeit ihm nicht bloß nicht mehr schmeckt, sondern selbst ihr Andenken ihm noch bitter vorkommt. Was fruchtet es dem Gaste, der bei einem Mahle von zwei oder mehreren Gerichten gekostet hat, wenn die letzten Gerichte ihm das Herz verbittern und vergiften?

Geben wir auch noch zu, daß das Leben nicht ganz bitter sei, so ist es doch kurz und endet bald. Wäre es aber auch hundertmal länger, so frage ich immer welches Leben ist länger, das gegenwärtige oder das Leben des Himmels, welches ewig ist? Welches ist höher zu schätzen und besser? Hier genießt man der Geschöpfe, dort genießt man des Schöpfers in vollstem und unaussprechlichem Genusse; hier geht man mit eigennützigen, verderbten und ungläubigen Menschen um, im Himmel hat man die Gesellschaft unzähliger heiliger Seelen und englischer Geister, von denen einer den andern liebt nicht weniger wie sich selbst, dort sieht man die unerschaffene Schönheit Gottes.

Wie sollte also der Mensch sich zu sterben weigern, wenn Gott ihn in das andere Leben ruft, da er in einen unvergleichlich bessern und glücklichern Zustnd übergeht? Wie wird man aber demjenigen gesunden Verstand beimessen können, der zwar nach etwas verlangt, nämlich nach dem Glücke, aber sich beklagt, wenn man ihm das Bessere anbietet und es nicht annimmt, da er es ohne Kosten bald erlangen kann? Was kommt dem Menschen schwerer an: das gegenwärtige Leben gegen seinen Willen zu verlassen oder es bereitwillig zu verlassen? Das Leben lassen und zum ewigen Tode eilen oder dasselbe lassen und in das wahre, selige und ewige Leben eingehen?

9. Wie wir denjenigen beistehen sollen, welche versucht werden nicht gerne zu sterben, weil sie noch zu jung sind.

10. Wie wir denjenigen beistehen sollen, die nicht gerne sterben wollen, weil sie ein hohes Amt bekleiden.

11. Wie wir denjenigen beistehen sollen, die ihrer Kinder wegen nicht sterben wollen.

12. Von denjenigen, welche nicht gerne sterben wegen ihrer Sünden und aus Furcht vor den Gerichten Gottes.

13. Wie wir diejenigen behandeln sollen, welche nicht sterben wollen, weil sie noch Buße für ihre Sünden tun möchten.

14. Von der Versuchung die Beichte aufzuschieben.

15. Von den Hauptursachen, weshalb der Sünder die Buße aufschiebt.

16. Von der zweiten Ursache, nämlich dem Hasse gegen den Nächsten.

17. Von der dritten Ursache, warum man die Beichte aufschieben will.

18. Von der vierten Ursache, warum man die Beichte aufschieben will.

19. Von den zwei Hauptmitteln um den Kranken zu bewegen freiwillig zu sterben.

20. Von den Kranken der dritten Art und wie man ihnen beistehen soll.

21. Wie der Kranke sich gegen den Arzt benehmen soll.

22. Wie die Kranken sich denjenigen gegenüber benehmen sollen, die sie leiten oder bedienen.

23. Wie der Kranke sich gegen die Krankheit benehmen soll.

24. Von der Weise den Kranken zur Geduld zu bewegen und von der Kunst zu dulden.

25. Wie sich der Kranke Gott gegenüber benehmen soll.

26. Wie wir verschiedene Gelegenheiten benützen können um den Kranken immer mit Gott vereinigt zu halten.

27. Was wir sprechen sollen, wenn wir das Kruzifix in die Hand nehmen.

28. Wie wir den Kranken waffnen sollen zu dem Kampfe, den er allein mit dem Feinde zu bestehen haben wird.

29. Wie man sich waffnen soll um die Versuchung gegen den Glauben zu bekämpfen.

30. Von dem Glaubensbekenntnisse.

31. Von der Versuchung gegen die Hoffnung.

32. Von der Versuchung des vermessenen Vertrauens.

33. Einige Erinnerungen für den letzten Schritt des Todes.

34. Was wir dem Kranken sagen sollen, wenn er die letzte Wegzehrung empfängt.

35. Von dem vierten Zustande des Kranken.

36. Was man tun soll, wenn der Kranke gestorben ist.

37. Von der fünften und letzten Art der Kranken.
(Die Genesenden.)

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