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Ehmig: Gleichnisse

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18b8faul

Faulheit

25.2.2009
ETIKA-Bibliothek

Neue Gleichnisse, Beispiele und Erzählungen über die katholischen Glaubens- und Sittenlehren für Religionslehrer, Prediger und Katecheten, zugleich ein nützliches Lesebuch für christliche Familien. Gesammelt und alphabetisch geordnet von P. Franz Ehmig, em. Pfarrer zu Mosern, Leitmeritzer Diözese. Regensburg. Druck und Verlag von Georg Joseph Manz. 1868. Zweiter Band. Stichwort: Faulheit. Seite 47.

Faulheit führt zum Diebstahl.

Die Wespen sind zum Einsammeln des Honigs zu faul und doch lieben sie Süßigkeit; daher fallen sie die fleißigen Arbeitsbienen an, beißen ihnen den Hinterleib ab und saugen den Hönig aus; oder sie brechen gewaltsam in die Stöcke ein, und morden, um ihr Gelüsten zu befriedigen.

So geht es den faulen und arbeitsscheuen Menschen; Müssiggang erzeugt allerlei Gelüste, namentlich Verlangen nach Essen und Trinken und Unterhaltung. Das Einkommen reicht nicht; daher werden sie Diebe.

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