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BIBEL – 1. Korinther 10

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23.10.2002

1B1KO10

23.000 Hurer fielen auf einen Tag

Neues Testament: Der erste Brief des Paulus an die Korinther, 10. Kapitel

Warnung vor fleischlicher Sicherheit und vor dem Götzendienst. Das Abendmahl eine Gemeinschaft Christi. Schonung der Gewissen.

 

1.    Ich will euch aber, lieben Brüder, nicht verhalten, daß unsere Väter sind alle unter der Wolke gewesen, und sind alle durchs Meer gegangen,

2.    und sind alle auf Mose getauft mit der Wolke und dem Meer,

3.    und haben alle einerlei geistliche Speise gegessen,

4.    und haben alle einerlei geistlichen Trank getrunken; sie tranken aber von dem geistlichen Fels, der mitfolgte, welcher war Christus.

5.    Aber an ihrer vielen hatte Gott kein Wohlgefallen; denn sie wurden niedergeschlagen in der Wüste.

6.    Das ist uns aber zum Vorbilde geschehen, daß wir uns nicht gelüsten lassen des Bösen, gleichwie jene gelüstet hat.

7.    Werdet auch nicht Abgöttische, gleichwie jener etliche wurden, als geschrieben stehet: "Das Volk setzte sich nieder zu essen und zu trinken und stund auf zu spielen."

8.    Auch lasset uns nicht Hurerei treiben, wie etliche unter jenen Hurerei trieben, und fielen auf Einen Tag drei und zwanzig tausend. (4. Mose 25,1.9, siehe unten)

9.    Lasset uns aber auch Christum nicht versuchen, wie etliche von jenen ihn versuchten und wurden von den Schlangen umgebracht. (4. Mose 21,5.6, siehe unten)

10.           Murret auch nicht, gleichwie jener etliche murrten, und wurden umgebracht durch den Verderber. (4. Mose 14,2.36. Ebr. 3,11.17, siehe unten)

11.         Solches allen widerfuhr jenen zum Vorbilde; es steht aber geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt kommen ist.

12.           Darum, wer sich lässet dünken, er stehe, mag wohl zusehen, daß er nicht falle.

13.           Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht lässet versuchen über euer Vermögen, sondern machet, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr´s könnt ertragen.

14.           Darum, meine Liebsten, fliehet von dem Götzendienst.

15.           Als mit den Klugen rede ich; richtet ihr, was ich sage.

16.           Der gesegnete Kelch, welchen wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft des Bluts Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die Gemeinschaft des Leibes Christi?

17.           Denn ein Brot ist´s, so sind wir viele Ein Leib; dieweil wir alle Eines Brots teilhaftig sind.

18.           Sehet an den Israel nach dem Fleisch. Welche die Opfer essen, sind die nicht in der Gemeinschaft des Altars?

19.           Was soll ich denn nun sagen? Soll ich sagen, daß der Götze etwas sei? oder daß das Götzenopfer etwas sei?

20.           Aber ich sage, was die Heiden opfern, das opfern sie den Teufeln und nicht Gotte. Nun will ich nicht, daß ihr in der Teufel Gemeinschaft sein sollt.

21.           Ihr könnt nicht zugleich trinken des Herrn Kelch und der Teufel Kelch, ihr könnt nicht zugleich teilhaftig sein des Herrn Tisches und der Teufel Tisches. (2. Kor. 6,15.16.)

22.           Oder wollen wir dem Herrn trotzen? Sind wir stärker denn er?

23.           Ich habe es zwar alles Macht, aber es frommet nicht alles; ich habe es alles Macht, aber es bessert nicht alles.

24.           Niemand suche das seine, sondern ein jeglicher, was des andern ist.

25.           Alles, was feil ist auf dem Fleischmarkt, das esset, und forschet nichts, auf daß ihr des Gewissens verschonet.

26.           Denn "die Erde ist des Herrn und was drinnen ist".

27.           So aber jemand von den Ungläubigen euch ladet, und ihr wollt hingehen, so esset alles, was euch vorgetragen wird, und forschet nichts, auf daß ihr des Gewissens verschonet.

28.           Wo aber jemand würde zu euch sagen: "Das ist Götzenopfer", so esset nicht um des willen, der es anzeigte, auf daß ihr des Gewissens verschonet.

29.           Ich sage aber vom Gewissen, nicht dein selbst, sondern des andern. Denn warum sollte ich meine Freiheit lassen richten von eines andern Gewissen?

30.           So ich´s  mit Danksagung genieße, was solle ich den  verlästert werden über dem, dafür ich danke?

31.         Ihr esset nun oder trinket oder was ihr thut, so thut es alles zu Gottes Ehre.

32.           Seid nicht ärgerlich weder den Juden noch den Griechen noch der Gemeinde Gottes;

33.           Gleichwie ich auch jedermann in allerlei mich gefällig mache, und suche nicht, was mir, sondern was vielen frommet, auf daß sie selig werden.

 

Dazu die blutrünstigen Geschichten aus dem Alten Testament:

4. Mose 25,1. Und Israel wohnte in Sittim. Und das Volk hub an, zu huren mit der Moabiter Töchtern. 5. Und Mose sprach zu den Richtern Israels: Erwürge ein jeglicher seine Leute, die sich an den Baal-Peor gehänget haben. 6. Und siehe, ein Mann aus den Kindern Israels kam, und brachte unter seine Brüder eine Midianitin... 7. Da das sah Pinehas..., stand er auf ... und nahm einen Spieß in seine Hand, 8. und ging dem israelitischen Mann nach hinein in die Kammer, und durchstach sie beide, den israelitischen Mann, und das Weib durch ihren Bauch. Da hörte die Plage auf von den Kindern Israels. 9. Und es wurden getötet in der Plage vier und zwanzig tausend.

 

4. Mose 21,4. ... und das Volk ward verdrossen auf dem Wege, 5. Und redete wider Gott und wider Mose: Warum hast du uns aus Ägypten geführt, daß wir sterben in der Wüste? Denn es ist kein Brot noch Wasser hie, und unsre Seele ekelt über dieser magern Speise. 6. Da sandte der HErr feurige Schlangen unter das Volk; die bissen das Volk, daß viel Volks in Israel starb.

 

4. Mose 14,2 Und alle Kinder Israel murreten wider Mose und Aaron... 26. Und der HErr redete mit Mose und Aaron und sprach: 27. Wie lange murret diese böse Gemeinde wider mich? ... 28. Darum sprich zu ihnen: ... 29. Eure Leiber sollen in dieser Wüste verfallen... 33. Und eure Kinder sollen Hirten sein in der Wüste vierzig Jahre, und eure Hurerei tragen, bis daß eure Leiber aufgerieben werden in der Wüste, 34. nach der Zahl der vierzig Tage, darin ihr das Land erkundet habt; je ein Tag soll ein Jahr gelten, daß ihr vierzig Jahre eure Missethaten traget; auf daß ihr innewerdet, was es sei, wenn ich die Hand abziehe. ... 36. Also starben durch die Plage vor dem HErrn alle die Männer, die Mose gesandt hatte, das Land zu erkunden, und wiederkommen waren, und wider ihn murren machten die ganze Gemeine, 37. damit daß sie dem Lande ein Geschrei machten, daß es böse wäre.

 

Neues Testament: Hebräer 3,7. Darum, wie der heilige Geist spricht: 8. "... so verstockt eure Herzen nicht. 10. Immerdar irren sie mit dem Herzen; aber sie erkannten meine Wege nicht; 11. daß ich auch schwur in meinem Zorn, sie sollten zu meiner Ruhe nicht kommen." 17. Über welche aber ward er entrüstet vierzig Jahre lang? Ist´s nicht über die, so da sündigten, deren Leiber in der Wüste verfielen?

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