ETIKA

BIBEL – JESAJA 24

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26.2.2005

1BJE24

Die Apokalypse des Jesaja
(24,1-27,13)

Die Bibel. Einheitsübersetzung. Herder Verlag Freiburg 1980

Die Ankündigung des Weltgerichts

 

1.    Seht her! Der Herr verheert und verwüstet die Erde; er verändert ihr Gesicht und zerstreut ihre Bewohner.

2.    Dann geht es dem Laien wie dem Priester, dem Knecht wie dem Herrn ...

3.    Verheert wird die Erde, ... geplündert...

4.    Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt zerfällt, ..., Himmel und Erde zerfallen.

5.    Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie haben die Weisungen übertreten, die Gesetze verletzt, den ewigen Bund gebrochen.

6.    Darum wird ein Fluch die Erde zerfressen; ihre Bewohner haben sich schuldig gemacht. Darum schwinden die Bewohner der Erde dahin, nur wenige Menschen werden übriggelassen.

7.    Der Wein ist dahin, die Rebe verwelkt; alle, die einst so heiter waren, seufzen und stöhnen.

8.    ... der Lärm der Übermütigen ist zu Ende...

9.    Man trinkt keinen Wein mehr bei frohem Gesang, das Bier der Zecher ist bitter geworden.

10.                      Die öde Stadt liegt in Trümmern...

11.                      Auf den Gassen jammern die Leute: Es gibt keinen Wein mehr! Jede Freude ist verschwunden, aller Jubel hat die Erde verlassen.

12.                      Von der Stadt blieben nur noch Ruinen...

13.                      ...

14.                      ...

15.                      ...

16.                      ... Weh mir! Elend, Elend kommt über mich! Treulose handeln treulos, ja, die Treulosen brechen die Treue.

17.                    Grauen, Grube und Garn warten auf euch, ihr Bewohner der Erde.

18.                      Wer dem Lärm des Grauens entflieht, fällt in die Grube; wer aus der Grube entkommt, fängt sich im Garn. Die Schleusen hoch droben werden geöffnet, die Fundamente der Erde werden erschüttert.

19.                      Die Erde birst und zerbirst, die Erde bricht und zerbricht, die Erde wankt und schwankt.

20.                      Wie ein Betrunkener taumelt die Erde, sie schwankt wie eine wacklige Hütte. Ihre Sünden lasten auf ihr; sie fällt und kann sich nicht mehr erheben.

21.                      ... die Könige der Erde ...

22.                      .. werden zusammengetrieben und in eine Grube gesperrt; ... nach einer langen Zeit wird er sie strafen.

23.                      Dann muß der Mond sich schämen, muß die Sonne erbleichen...

 

 

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