ETIKA 1BMK3,29

BIBEL Auslegungen

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15.12.1999

Markus 3,29

Wer aber den heiligen Geist lästert, der hat keine Vergebung in Ewigkeit.

Rainer Lechner im Konstanzer Großdruckkalender, 13.7.1992. Tage der Zuversicht - Das Jahr mit der Bibel, 1992. In Zusammenarbeit mit Manfred Baumotte herausgegeben von Liselore Löffler und Wilhelm Schott. Christliche Verlagsanstalt Konstanz, 1991

"Schärfer kann Jesus nicht mehr warnen: Zieht das Heiligste nicht in den Schmutz, entweiht es nicht! Für Gläubige ist es ein "gefährliches" Wort, denn nach Hebräer 6,4-6 ist für die, die einmal erleuchtet worden sind und Anteil bekommen haben am heiligen Geist, nach einem Abfall eine Erneuerung zur Buße unmöglich. Und ein erschreckendes Wort ist es in Verbindung mit 1. Korinther 6,19, wonach unser Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist. Warum diese Strenge? Weil der heilige Geist die Liebe zwischen Gott Vater und Gott Sohn ist und es nichts gibt, was heiliger ist. Der Allmächtige läßt sich nicht verspotten.


Was ist das Heiligste hier auf Erden? Die Liebe. Unsere Liebe als Abglanz der göttlichen Liebe. Neben der Liebe zu Gott die Liebe zwischen Menschen, und ganz besonders die Liebe zu den unschuldigsten Geschöpfen, die uns der Herr geschenkt hat und für die (nach Fulton Sheen) "im Himmel eine Krone bereit" ist: den Kindern. In jedem dieser Kleinen sollen wir das Jesuskind erkennen, das Kind, das von Gott gekommen ist. Deshalb habt eure und alle Kinder lieb, quält sie nicht, schützt sie.

"Wo ein Kind aufblüht, ist Sonnenschein, es schließt Wunde und Hoffnung ein, Seligkeit und heile Welt, traget Sorge, daß sich das erhält" (Odile Widerstein in einer Ecclesia-Bildpredigt). Wir haben so viele Möglichkeiten, uns ein Stückchen Himmel auf die Erde zu holen.

 

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