ETIKA D1B

BIBEL Psalm 91

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9.6.2001. Auch UNIX

1BPS78

Treulosigkeit und Rückkehr

 

Die Geschichte Israels als Mahnung und Warnung

1.    Ein Maskil (Weisheitslied) von Asaph. Höre, mein Volk, meine Lehre; neigt eure Ohren zu den Worten meines Mundes.

2.    ...

3.    Was wir gehört und gelernt haben und unsere Väter uns erzählt haben,

4.    das wollen wir unseren Kindern nicht verbergen...

5.    Er ... gebot unseren Vätern, ihre Kinder das alles zu lehren...

6.    damit das spätere Geschlecht davon erfahre ...

7.    damit sie ihr Vertrauen auf Gott setzen und die Taten Gottes nicht vergessen und seine Gebote halten

8.    und nicht werden wie ihre Väter ..

9.    Die Söhne Ephraims, gerüstete Bogenschützen, wandten den Rücken am Tag der Schlacht.

10.                      Sie hielten den Bund Gottes nicht und weigerten sich, seinem Gesetz zu folgen.

11.                      Die Taten des Herrn vergaßen sie und die Wunder, die er sie hatte sehen lassen.

12.                      Vor den Augen ihrer Väter hatte er Wunder vollbracht, im Land Ägypten, im Gefilde von Zoan.

13.                      Er spaltete das Meer und führte sie hindurch und türmte das Wasser auf wie einen Damm.

14.                      Er leitete sie am Tag mit einer Wolke, und die ganze Nacht mit einem Feuerschein.

15.                      Er spaltete Felsen in der Wüste und tränkte sie mit Wasser in Fülle.

16.                      Er ließ Bäche aus dem Fels entspringen und Wasser fließen in Strömen.

17.                      Doch sie sündigten weiter gegen ihn, trotzten in der Wüste dem Höchsten.

18.                      Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen, forderten Speise für ihre Gelüste

19.                      und redeten wider Gott und sprachen: „Kann Gott uns wohl einen Tisch decken in der Wüste?

20.                      Siehe, er hat wohl an den Felsen geschlagen, dass Wasser flossen und Bäche sich ergossen, kann er aber auch Brot geben und seinem Volk Fleisch verschaffen?

21.                      Als der Herr das hörte, ergrimmte er, Feuer entbrannte gegen Jakob, und Zorn kam über Israel,

22.                      weil sie Gott nicht glaubten und nicht auf seine Hilfe vertrauten.

23.                      Und er gebot den Wolken droben und tat auf die Türen des Himmels

24.                      und ließ Manna auf sie regnen zur Speise und gab ihnen Himmelskorn zum Essen.

25.                      Da aßen die Menschen Engelsbrot; er schickte ihnen Speise, bis sie satt waren.

26.                      Er ließ den Ostwind wehen und führte durch seine Stärke den Südwind herbei

27.                      und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub und Geflügel wie Sand am Meer

28.                      und ließ sie mitten in ihr Lager fallen, rings um ihre Zelte her.

29.                      Da aßen sie und wurden völlig satt; und was sie verlangt, ward ihnen gewährt.

30.                      Noch aber hatten sie ihre Gier nicht gestillt, noch war die Speise in ihrem Mund,

31.                      da erhob sich Gottes Zorn wider sie, und er tötete die Vornehmsten unter ihnen, und Israels junge Männer streckte er nieder.

32.                      Trotz alledem sündigten sie weiter und glaubten nicht an seine Wunder.

33.                      Darum ließ er ihre Tage schwinden wie einen Hauch und ihre Jahre voll Schrecken vergehen.

34.                    Wenn er sie schlug, fragten sie nach Gott, kehrten um und suchten ihn,

35.                      und dachten daran, dass Gott ihr Hort ist, Gott, der Höchste, ihr Erlöser.

36.                    Doch betrogen sie ihn mit ihrem Mund und belogen ihn mit ihrer Zunge.

37.                      Ihr Herz hing nicht fest an ihm, und sie hielten nicht treu an seinem Bund.

38.                    Er aber war barmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht und wandte oft seinen Zorn ab und ließ nicht seinen ganzen Grimm an ihnen aus.

39.                      Denn er dachte daran, dass sie Fleisch sind, ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkehrt.

40.                      Wie oft trotzten sie ihm in der Wüste und betrübten ihn in der Einöde!

41.                      Sie versuchten Gott immer wieder und bekümmerten den heiligen Gott Israels.

42.                      Sie dachten nicht mehr an seine mächtige Hand, an den Tag, als er sie erlöste von den Feinden,

43.                      wie er seine Zeichen in Ägypten getan hatte und seine Wunder im Lande Zoan;

44.                      als er ihre Flüsse und Bäche in Blut verwandelte, so dass man sie nicht trinken konnte;

45.                      als er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß, und Frösche, die ihnen Verderben brachten,

46.                      und ihr Gewächs den Raupen überließ und ihre Saat den Heuschrecken,

47.                      als er ihre Reben mit Hagel zerschlug und ihre Maulbeerbäume mit Körnern aus Eis,

48.                      als er ihr Vieh der Pest preisgab und ihre Herden den Blitzen.

49.                      Er sandte die Glut seines Zorns unter sie,  Grimm und Wut und Drangsal, eine Schar Verderben bringender Engel.

50.                      Er ließ seinem Zorn freien Lauf und bewahrte ihre Seele nicht vor dem Tode, und ihr Leben lieferte er der Pest aus.

51.                      Er schlug in Ägypten alle Erstgeburt, die Blüte der Jugend in den Zelten Hams.

52.                      Dann führte er sein Volk hinaus wie Schafe und leitete sie wie eine Herde in der Wüste.

53.                      Er führte sie sicher, sie brauchten sich nicht zu ängstigen, doch ihre Feinde bedeckte das Meer.

54.                      Er brachte sie in sein heiliges Land, in die Berge, die er erwarb mit mächtiger Hand.

55.                      Und er vertrieb die Heiden vor ihnen her, teilte ihnen ihr Erbgut aus mit der Messschnur und ließ in ihren Zelten die Stämme Israels wohnen. (Anmerkung: keine Rechtfertigung für die Zerstörung der Palästinenserhäuser durch Israelis, denn damals handelte Gott.)

56.                      Aber sie versuchten Gott und trotzten dem Höchsten und hielten seine Satzungen nicht.

57.                      Sie wichen zurück und waren treulos wie ihre Väter und versagten wie ein schlaffer Bogen.

58.                      Sie erbitterten ihn mit ihrem Kult auf den Höhen und reizten ihn zum Zorn mit ihren Götzen.

59.                      Als Gott es sah, war er voll Grimm und sagte sich los von ihnen.

60.                      Und er verließ seine Wohnung in Schilo, das Zelt, das er unter den Menschen aufgeschlagen hatte,

61.                      und er gab seine Macht in Gefangenschaft und seine Herrlichkeit in Feindeshand

62.                      und überlieferte sein Volk dem Schwert.

63.                      Die jungen Männer fraß das Feuer; die Jungfrauen mussten ungefreit bleiben.

64.                      Die Priester wurden erschlagen mit dem Schwert, und die Witwen konnten die Toten nicht beweinen.

65.                    Da erwachte der Herr wie aus dem Schlaf ...

66.                    Er schlug seine Feinde in die Flucht und gab sie ewiger Schande preis.

67.                      ...

68.                      Doch den Stamm Juda erwählte er, den Berg Zion, den er liebt.

69.                      ...

70.                      ...

71.                      ...

72.                    Er sorgte als Hirt für sie mit aller Treue seines Herzens und leitete sie mit weiser Hand.

Anmerkung: Heute ist es genauso, wie es immer war, bis zum Ende der Zeiten. Der Mensch, die Menschheit taumelt zwischen Gut und Böse, und ohne Gottes Treue wären wir alle verloren.

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