ETIKA

Warnung

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Krebs durch Fleischverzehr

29.10.2015

 

Wie eine Bombe schlug die Warnung der Weltgesundheitsorganisation, genauer gesagt der Internationalen Krebsforschungsagentur IARC, ein, die aufgrund von 800 Studien mutig erklärte (Medien vom 26. bis 28.10.2015):

1.   Verarbeitetes Fleisch, zum Beispiel Würstchen, Wurst, Schinken, Speck, erhöht die Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs.

2.   Rotes Fleisch, nämlich Muskelfleisch von Rind, Kalb, Schwein, Lamm, Schaf, Pferd und Ziege, ist wahrscheinlich krebserregend, betreffend Darm, Bauchspeicheldrüse und Prostata. Nicht erfasst wurde das Fleisch von Geflügel und Wild.

Sofort hagelte es in den Medien Kritik von allen Seiten, von den Fleischproduzenten ebenso wie von vielen Politikern, Ärzten und Wissenschaftlern. Keiner will von seinen liebgewordenen Gewohnheiten abgehen.

Verbraucher, die Verstand haben, nehmen die Warnung aber ernst und verzichten ganz oder so viel wie möglich auf Fleisch und Fleischprodukte. Sie können dann zusehen, wie die Fleischbefürworter (darunter einflussreiche Ärzte) langsam von ihrem Schicksal ereilt werden.

Jedenfalls freuen sich die Engel der Tierwelt über diese gute Nachricht, und vielleicht stößt die Massentierhaltung einmal an ihre Grenzen – wenn nämlich die Nachfrage ausbleibt.

Wenn es einmal einen neuen Himmel und eine neue Erde gibt, und sollte es auch ein neues Südtirol geben, dann werden alle Gasthäuser wie jetzt schon der Petersberger Leger bei Maria Weißenstein nur vegetarische Gerichte anbieten. Dann ist glücklicherweise auch Schluss mit den Speckknödeln und Spinatspatzlen, deren Geschmack durch Schinken verdorben wird. Dann gibt es nur noch Fastenknödel oder Kasknödel oder Spinatknödel oder Ronenknödel; das genügt ja auch.

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