ETIKA

Schweinegrippe

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Christen nicht in Panik

19.11.2009

Wer mit Gott im reinen ist nach Beichte, Buße und Wiedergutmachung, der fürchtet weder Tod noch Teufel. Schon gar nicht gerät er wegen der Schweingrippe in Panik.

Der hl. Franziskus von Assisi freute sich auf den Tod, die Brücke zum ewigen Leben, das trilliardenfach schöner ist als das jetzige.

Gelobt seist Du, mein Herr, durch unseren Bruder, den leiblichen Tod, welchem kein Lebender entfliehen kann. … Doch selig jene, die er antrifft bei der Erfüllung Deines heiligsten Willens, denn der zweite Tod wird ihnen nichts anhaben. (Franziskus: Loblied der Geschöpfe oder Sonnengesang, im Handbuch des einfachen Lebens)

Die Fälle von Schweinegrippe werden sich im Herbst in Italien mit jedem Tag verdoppeln, kündigte das römische Gesundheitsministerium an. (RAI Sender Bozen 19.7.2009). Das bedeutet:

·       vorgestern 5 Millionen Erkrankte

·       gestern 10 Millionen

·       heute 20 Millionen

·       morgen 40 Millionen

·       übermorgen 80 Millionen

„Für die Erkrankten besteht keine Gefahr“, beteuern täglich Behörden und von den Medien befragte Ärzte.

Wie lange noch? Hörte man nicht am Vortag im Radio, dass ein mutiertes Schweinegrippevirus das erste Menschenleben in Spanien gefordert hat? Was ist, wenn sich dieses mutierte Virus auf seinem Eroberungszug nicht mehr aufhalten lässt, das heißt gegen alle Medikamente resistent wird? Mutieren bedeutet laut Duden sich spontan im Erbgefüge ändern. So etwas war schon bei der Vogelgrippe befürchtet worden. Wenn das italienische Gesundheitsministerium meint, daß der Schulbeginn im September vielleicht verschoben werden muss, dann steckt doch mehr dahinter als ein harmloser Virus, der weniger besorgniserregend sein soll als die übliche Grippe.

Wir haben uns von Anfang an gewundert, daß die Weltgesundheitsorganisation WHO der UNO nicht sofort Mexiko, von wo die ersten Fälle gemeldet wurden (genauer gesagt von der weltgrößten Schweinezuchtfabrik im Perotetal 200 km östlich von Mexiko-Stadt, so „die römische Zeitung „la Repubblica“ vom 29.4.2009), isoliert hat, um die Ausbreitung des H1N1-Virus zu verhindern. Denn schon damals hatten ehrliche Mediziner alarmierende Meldungen über die Ansteckung von Mensch zu Mensch verbreitet. Irgend ein Fachmann sagte frühzeitig, es könne 50 Millionen Tote geben. „la Repubblica“ berichtete am 4. Mai 2009 von der einhelligen Expertenmeinung, dass die Epidemie die wirtschaftliche Erholung gefährden könnte. Am 11. Juni kam die WHO nicht mehr um die Ausrufung der höchsten Warnstufe umhin: Der Virus hatte sich weltweit ausgebreitet, was man als Pandemie bezeichnet.

Wer jetzt noch behauptet, es bestehe keine Gefahr, der handelt unserer Ansicht nach grob fahrlässig. Ist es nicht besser, die Menschen auf das Schlimmste vorzubereiten, damit sie vorsichtig sind, gefährliche Begegnungen meiden, auf Hygiene achten und sich auch geistig und seelisch auf etwas nie Dagewesenes einstellen? Wenn das Schlimmste dann nicht eintritt, dass nämlich Millionen von dieser Seuche hinweggerafft werden, dann umso besser.

Man sollte Warnungen beherzigen. Es könnte auch eine Warnung von oben sein, eine Aufforderung zur Umkehr. Noch nie ist die Menschheit moralisch so tief gesunken (Stichwort: es ging noch nie so „schweinisch“ zu) wie anno 2009. Abwiegeln und schönreden bringt nichts; viel besser wäre es, wenn die Gesundheitsbehörden zur Vorbeugung Schutzmasken ausgeben und ehrlich und ausführlich über die Risiken der Schweinegrippe informieren.

Einzelmeldungen:

Wie peinlich, wenn ein Arzt im Radio gestern alles für harmlos erklärt und heute von der Weltgesundheitsorganisation mit einer Horrormeldung widerlegt wird! Wer seine Glaubwürdigkeit verliert, erlangt sie schwerlich zurück. Deshalb: immer bei der Wahrheit bleiben!

Impfung nicht risikolos. Frage eines NZZ-Journalisten: „Wie hoch schätzen Sie unvorhergesehene Nebenwirkungen ein, wie es beispielsweise 1976 geschah, als man in den USA Millionen von Amerikanern gegen eine Schweinegrippe-Epidemie impfte. Damals trat gehäuft das Guillain-Barré-Syndrom auf, eine neurologische Erkrankung, die zu vorübergehender oder anhaltender Lähmung und sogar zum Tod führen kann.“ Expertin: „So etwas kann natürlich nie völlig ausgeschlossen werden …“ (Neue Zürcher Zeitung 20.7.2009, S. 14)

Der Virus der spanischen Gruppe von 1918/19. Mauro Moroni, direttore di Malattie infettive dell´ospedale Sacco di Milano: „La sua sigla, H1N1, è la stessa sigla del virus dell´influenza spagnola del 1918-19 e poi di un virus circolato in Italia nei primi anni ´70. ... Si manifesta con una influenza severa per 3, 4 giorni, che poi guarisce, anche senza farmaci. ... Le persone di una certa età, sopra 65 anni, hanno una memoria immunologica che può essere utile in questo caso ... (la Repubblica, Roma, 20.7.2009, pag. 2)

“Quel passaggero trema, fermatelo”. La caccia agli untori di Heathrow.  (la Repubblica, Roma, 20.7.2009, pag. 3) Untori steht nicht im Wörterbuch, und ein von uns befragter angeblich zweisprachiger Südtiroler Kellner in Meran kannte das Wort auch nicht.

Schweinegrippe könnte in den nächsten beiden Jahren zwei Milliarden Menschen befallen laut Weltgesundheitsorganisation
Negli Usa l'influenza H1N1 potrebbe colpire il 40% della popolazione
Secondo l'Oms nei prossimi due anni il contagio arriverà a colpire due miliardi di persone
www.corriere.it 25 luglio 2009

Horror! Das wäre ein Drittel der Erdbevölkerung. Wem fällt da nicht die Offenbarung des Johannes ein: Ein Drittel der Menschheit

Horrormeldungen verbreitet der www.klein-klein-verlag.de . Er wendet sich gegen den geplanten globalen Tamiflu- und Impfzwang unter anderem mit dem Hinweis auf bereits erfolgte Todesfälle. Der Influenzakrieg kommt nicht aus heiterem Himmel. Jetzt kann es wirklich jeden Haushalt treffen. (Leben mit Zukunft 4/2009) Ansonsten warnen wir vor manchen Theorien der Gruppe um Dr. Stefan Lanka. Karl Krafeld wendet sich auf S. 19 der genannten Zeitschrift unter Hinweis auf den Lachenden Buddha gegen den „Kern dessen, was in der jüdisch-christlichen Tradition unter den Worten ,Schuld´, Sünde´, aber auch ,Buße´, zur Herrschaftsausübung entstellt wurde, um Menschen in ein apathisches Leben im Kriechgang mit gesenktem Haupt zu zwingen“.

Fluch der Massentierhaltung. Natürlich ist die Schweinepest auch eine Selbstbestrafung der Menschheit für die grausame, artungerechte Massentierhaltung. (ETIKA 26.7.2009)

„Wenn keine Atembeschwerden und Durchfall auftreten, braucht es keinen Arzt.“ (Kinderarzt Pittschieler aus Bozen in der „Tageszeitung“ laut Presserundschau von Stefan Nicolini im RAI Sender Bozen vom 7.11.2009)

Influenza A. La pandemia che non c´è. E se il virus fosse solo un raffredore? Poche vittime e molti affari. Il virus ... ha gonfiato i ricavi delle case farmaceutiche: i fatturati extra saranno di 20 miliardi di euro. Nel mondo H1N1 è stato la causa diretta di 10mila morti, mentre la stagionale ogni anno miete mezzo milione di vittime. Le stime dei primi mesi sono state smentite. In Italia ... finora sono state inoculate solo 700mila dosi. Ma il governo dalla Novartis ne har comperate 24 milioni, che scadranno tra un anno. L´operazione è costata 184,8 milioni. (la Repubblica, R2, Roma, 14.12.2009, pp. 33-38)

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