ETIKA

Geschichten und Gleichnisse von P. Franz Ehmig

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Buße (II)

31.3.2008

Neue Gleichnisse, Beispiele und Erzählungen über die katholischen Glaubens- und Sittenlehren für Religionslehrer, Prediger und Katecheten, zugleich ein nützliches Lesebuch für christliche Familien. Gesammelt und alphabetisch geordnet von P. Franz Ehmig, em. Pfarrer zu Mosern, Leitmeritzer Diözese. Regensburg. Druck und Verlag von Georg Joseph Manz. Erster Band 1867, Stichwort Buße, S. 369 – 374

Buße versöhnt mit Gott und tilgt die größten Sünden ohne Zahl.

Der Marquis d’Argens war in der ersten Hälfte seines Lebens einer der ungläubigsten Philosophen. Eben dieser starke Geist hat sich nicht geschämt, seine eigene Lebensgeschichte drucken zu lassen, und da erfahren wir also aus zuverlässiger Quelle, daß er mit fünfzehn Jahren aus der Schule entlief, mit einer Komödiantin in Spanien umherzog, auf Antrag seines Vaters eingesperrt wurde und durch verschlucktes Glas sich morden wollte, dann mit dem französischen Gesandten nach Konstantinopel kam, überall die Weiber der Türken verführte, so daß der Gesandte ihm Schiffsarrest geben mußte; daß er dann zu Paris, zu Marseille, zu Donay u. s. w. war, bald Soldat, bald Advokat wurde, Schulden machte, sich immer nur auf Wochen verheirathete und alle Frauen wieder sitzen ließ.

Dieß ist also ein Leben voll der Sünden, Verbrechen und Gräuel.

In der letzten Hälfte seines Lebens brachten ihm seine beiden Brüder eine bessere Meinung vom Christenthume bei; eine Krankheit bestimmte endlich seinen Entschluß: Er verlangte mit allen heiligen Sakramenten versehen zu werden und äußerte die größte Reue über die Sünden, die er begangen, und über die gottlosen Werke, die er geschrieben hatte.

Ist es nicht ein herrlicher Triumph für die Religion, daß auch ihre giftigsten Feinde ihr auf dem Todbette wieder huldigen mußten!

Wenn die schimmernden Zauberbilder der Sinnlichkeit erblassen, dann schaut das Auge des Geistes schärfer; wenn der Stolze sich in seiner Nacktheit und Niedrigkeit, in seiner Schwäche und Ohnmacht erblickt, wenn ihn Alles verläßt und er Alles verlassen muß, dann sieht er sich genöthigt, will er nicht verzweifeln, zum göttlichen Heilande seine Zuflucht zu nehmen und sich durch eine reumüthige Beichte mit Gott auszusöhnen; sind Reue und Beichte aufrichtig, so ist er gerettet.

 

Buße erfreut den Himmel; durch Gebet kann man Anderen Buße erflehen.

Der heilige Pachomius nahm den Schauspieler Silvanus in sein Kloster auf. Anfangs konnte er wegen seiner gewohnten Verkehrtheit durch Nichts in Zucht gehalten werden. Sein Seelenheil vernachlässigend brachte er die Zeit, wie früher, mit eitlen Scherzen zu, so daß er viele Brüder verderbte und zu ähnlichen Dingen verführte.

Daher redeten viele Brüder dem Pachomius zu, den Silvanus aus dem Kloster zu schaffen. Pachomius stimmte ihnen nicht bei, sondern ermahnte den Silvanus, sich zu bessern und seinem früheren Leben zu entsagen; zugleich bat er auch Gott inständig, er möchte ihm wahre Herzensreue verleihen.

Silvanus besserte sich nicht und alle Brüder forderten seine Verstossung; Pachomius meinte, man müßte damit noch verziehen und gab ihm in seiner Milde himmlische Lehren, wodurch in Silvanus die göttliche Liebe entzündet und sein Herz durch den Glauben an die Ewigkeit so sehr zerknirscht wurde, daß er von nun an immer weinte. Er besserte sich in Allem.

Ueberall, bei jeder Arbeit weinte er bitterlich, und selbst bei Tische weinte er über seine Sünden. Die Brüder sagten zu ihm: Höre doch einmal auf, zu weinen, und laß dich nicht so sehr von der Traurigkeit einnehmen!

Er aber erwiederte: Ich bemühe mich zwar, nicht zu weinen, aber ich vermag es nicht; denn mein Herz ist wie von dem Feuer entzündet und läßt mich nicht ruhen.

Sie nöthigten ihn, einzugestehen, warum er so viel weine?

Er sagte: Ihr wollet, daß ich nicht weine; wie kann ich das, wenn ich mich von so vielen Diensten meiner Brüder gepflegt sehe, von denen mir selbst der Staub ihrer Füße ehrwürdig ist, deren Bruder zu sein ich nicht würdig bin! Soll ich nicht weinen, daß ich, als ein Schauspieler mit so vielen Sünden beladen, so große Dienste empfange? Ich fürchte jeden Augenblick, wie Dathan und Abiron von der Erde verschlungen zu werden! Wenn ich nun bedenke, daß ich viel Schmähliches begangen, das ich durch beständige Thränen abwaschen muß, so schäme ich mich nicht, vor Allen zu weinen; und wenn ich meine arme Seele durch Wehklagen gänzlich ausgießen könnte, ich thäte nichts Großes; weil ich für meine Missethaten in diesem Leben nie genug büßen und Strafe leiden kann.

Als nun dieser Bruder von Tag zu Tag im Guten zunahm und in der Demuth Alle übertraf, sagte der heilige Pachomius: Brüder, seit der Gründung dieses Klosters kenne ich einen Einzigen, der meiner Demuth nachfolgte.

Man wollte wissen, wer dieser sei?

Der Heilige nannte den Silvanus. So stritt der genannte Silvanus acht Jahre lang, bis er seinen Lebenslauf in Frieden vollendete. Von seinem Tode bezeugte Pachomius, daß eine Menge Engel mit großer Freude seine Seele zu Christus in den Himmel trugen.

 

Heilige haben die strengste Buße geübt und hatten nicht Eine schwere Sünde gethan.

Der heilige Simeon, der Säulensteher, war von Kindheit an ein Heiliger und hatte in seinem Leben nicht Eine schwere Sünde begangen; dennoch fastete er von einem Sonntage zum andern und gab seine Portion Speise den Armen; er wickelte Stricke um seinen Leib, so daß sie einschnitten, daß das Fleisch faulte und Würmer darin wuchsen; überdieß stand er zwanzig Jahre unbeweglich auf einer Säule; ein volles Jahr stand er nur auf Einem Fuße. Er wirkte Wunder.

Wenn nun er ohne Sünde so viel Buße that, wie wollen wir vor Christus bestehen, die wir so viele Todsünden begehen und keine Buße thun? Wenn wir ja gerettet werden sollten, so müssen wir ohne Zweifel bis zum jüngsten Gerichte die schärfsten Strafen im Fegefeuer leiden.

 

Durch Buße soll man die Sünden des früheren Lebens abbüßen.

Der heilige Arsenius war früher am Hofe des Kaisers ein hoher Herr, verließ aber die Welt und trat in ein ägyptisches Kloster, wo er sehr bußfertig lebte. Wenn er Körbe aus Palmblättern flocht, goß er Wasser in ein Gefäß, um die Blätter einzuweichen; und wenn das Wasser faul und übelriechend wurde, so gestattete er nicht, daß man es ausgoß und frisches brachte, sondern füllte immer nur das frische Wasser auf das vorige nach, so daß es immer übelriechend bliebe.

Seine Brüder fragten ihn daher: Warum erlaubst du nicht, Vater, daß wir das Wasser austauschen, da deine ganze Zelle mit abscheulichem Gestanke erfüllt ist?

Arsenius antwortete ihnen: Wegen des Räucherwerks und Bisams und anderer verschiedener wohlriechender Dinge, deren ich mich während meines weltlichen Lebens beständig bediente, muß ich jetzt, so lang ich diesen Leib trage, solchen Gestank statt jenes lieblichen Duftes ertragen, damit mich der Herr am Tage des Gerichtes von jenem unausstehlichen Gestanke der Hölle befreie, und meine Seele nicht mit jenem Reichen, welcher in dieser Welt kostbare Leckerbissen speiste, verdammt werde.

Trage also auch du das Ungemach, welches dir dein Geschäft verursacht, zur Buße!

 

Buße ist Anfangs beschwerlich.

Die selige Synkletia sprach: Es ist ein großer, mühevoller Kampf für die Gottlosen, sich zu Gott zu bekehren; aber desto unaussprechlicher ist in der Folge die Freude. Denn auch die, welche ein Feuer anzünden wollen, müssen sich zuerst den Rauch gefallen lassen, und werden durch diese Unannehmlichkeit  zum Weinen gereizt; allein auf solche Weise erreichen sie ihren Zweck, sich zu wärmen.

Denn es steht geschrieben: Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer; daher müssen auch wir das göttliche Feuer mit Thränen und Mühe in uns anzünden und dürfen uns von der anfänglichen Beschwerde der Buße nicht abschrecken lassen.

 

Die Hauptsache der Buße besteht im ernstlichen Vorsatze.

Ein Bruder fragte den Abt Pastor: Ich habe eine große Sünde begangen und will drei Jahre lang Buße thun.

Abt Pastor antwortete ihm: Das ist viel.

Hierauf sagte der Bruder: So soll ich Ein Jahr Buße thun?

Pastor antworte wieder: Das ist viel.

Die An wesenden fragten weiter: Also nur vierzig Tage?

Der Altvater antwortete: Das ist viel.

Er setzte aber noch bei: Ich glaube, wenn der Mensch von ganzem Herzen Buße thut und sich vornimmt, das, was er bereut hat, nicht wieder zu begehen, so nimmt Gott auch eine dreitägige Buße gnädig auf.

Dieß ist das Urtheil eines alten und vieler heiligen Büßer.

 

Wer sein Leben in der Buße zubringt, braucht den Tod nicht zu fürchten.

Als der Altvater Sisois dem Tode nahe war,  sahen die Mönche, die um ihn her saßen, sein Angesicht leuchten.

Da sagte Sisois: Sehet, Antonius kömmt!

Nach einer Weile: Sehet die Propheten kommen! Sehet die Apostel kommen!

Und wieder: Sehet die Engel kamen und ich bat sie, mir ein wenig Zeit zur Buße zu lassen.

Die Mönche sprachen: Du hast genug Buße gethan.

Er aber sagte: Wahrhaftig, ich weiß kaum, ob ich angefangen habe, Buße zu thun.

Wieder wurde seine Gesicht leuchtend, wie die Sonne, und er sprach: Sehet, nun kömmt der Herr selber!

Und mit diesen Worten gab er seinen Geist auf. Wer wie Sisois sein Leben lang Buße thut, darf den Tod nicht fürchten.

 

Für Eine Todsünde lebenslängliche Buße; was über die Schuld gebüßt wird, dient als gutes Werk.

Dem Bischofe von Oxyrinchus wurden in der Verfolgung viele Martern angethan, und als er die Qualen nicht mehr ertragen konnte, opferte er den Göttern.

Dann aber ging er in sich, erkannte sein Unrecht und verbannte sich selbst bis zum Tode in die Wüste. Hier lebte er neunundvierzig Jahre und flehte zu Gott, er wolle ihm seine Sünde, nämlich die nach der Beichte rückständigen zeitlichen Strafen nachlassen.

Die Nahrung gab ihm der Herr von einem Palmbaume; den Trost der Verzeihung hat er jedoch nicht früher erhalten, als erst nach achtundvierzig Jahren; in diesem Jahre wurde er getröstet.

Nach diesen Worten stand er plötzlich auf, eilte hinaus und verharrte lange im Gebete. Nachdem er aber sein Gebet vollendet hatte, kam er zu dem Bruder zurück, der ihn besuchte. Da er in sein Gesicht blickte, zitterte er vor Schrecken, denn es war wie Feuer geworden.

Er hingegen sprach zu ihm: Fürchte dich nicht! denn Gott hat dich mir gesendet, daß du meinen Leib zur Erde bestattest.

Nachdem er also gesagt hatte, streckte er Hände und Füße aus und beschloß sein Leben.

Da zerriß der fremde Bruder seinen Mantel; die eine Hälfte behielt er für sich, in die andere hüllte er den Leichnam und begrub ihn. Nach der Beerdigung aber verdorrte der Palmbaum und die Hütte stürzte zusammen.

Diesen Palmbaum hatte Gott geschaffen und diese Hütte erbaut, damit er Buße thun könne; wie wohlgefällig muß Gott also die Buße sein. Achtundvierzig Jahre Buße waren nöthig, um die zeitlichen Strafen für eine einzige Sünde zu tilgen; die Buße des neunundvierzigsten Jahres rechnete ihm Gott als gutes Werk zum Verdienste an.

 

Der Buße kann man niemals zu viel thun.

Jemand kam zu dem heiligen Einsiedler Makarius und verlangte frisches Wasser, um bei der unerträglichen Mittagshitze seinen Durst zu löschen. Makarius sagte:

Begnüge dich mit diesem Schatten, den viele Wanderer und Schiffsleute bedürften, ohne ihn zu haben; siehe, mein Sohn, während zwanzig Jahren habe ich nie genug Brod und Wasser, noch auch genug Schlaf genossen. Das Brod habe ich mir nämlich vorgewogen, das Wasser gemessen, und wenn ich an die Wand hingelehnt, vom Schlafe überfallen wurde, eilte ich, ihn bald zu unterbrechen.

Sonach konnten diese heiligen Männer nie genug Buße nach ihrer Ansicht thun! Und wir!!!

 

Bei unvollendeter Buße in Folge des Todes sieht Gott den guten Willen für die That an.

Einst kam ein Bruder zum heiligen Pimenius und theilte ihm seine große Versuchung und seinen tiefen Fall mit.

Pimenius sagte zu ihm: Entfliehe von diesem Orte, so weit du binnen drei Tagen und Nächten kommen kannst, dann faste ein volles Jahr bis zur Nachtzeit.

Jener entgegnete: Wenn ich aber vor Ablauf des Jahres sterbe, was wird aus mir werden?

Pimenius antwortete: Vertraue auf Gott; denn wenn du mit dem bloßen Vorsatze, dieß zu thun, von mir weggingest und sogleich stürbest, so würde doch bei diesem guten Willen deine Buße bei Gott als vollbracht angesehen werden.

 

Die heuchlerische Buße der Engländer.

Die englischen Beamten und Offiziere in Indien feiern, obwohl sie Christen sind, die heidnischen Feste mit und opfern den Götzen.

Aber England kann Laster, welche das Herz jeder andern Nation brechen würden, mit ruhiger Haltung und mit einer Miene aufrichtiger Unschuld, womit selbst Engel betrogen werden könnten, ertragen.

Zuweilen entfaltet es zwar eine ruhige und gemessene Zerknirschung.

Einmal in einem langen Laufe von Jahren ruft die Regierung ihr ganzes Volk auf, wenn dasselbe durch einen plötzlichen Schrecken getroffen worden, feierliche Fasten zu halten. An dem festgesetzten Tage schlägt man, gehorsam, dem Befehle der obersten Behörde, an die Brust, nicht zu rauh, sondern mit vorsichtiger und gelinder Hand; man lauscht mit würdigem Anstande auf einen Prediger, dessen bescheidene Ermahnungen irrthümlich für eine Lobrede gehalten werden könnten; und dann geht man nach Hause, mit der tröstlichen Ueberzeugung, die Verbrechen eines Jahrhunderts seien nun ausgelöscht.

Dieß ist eine heuchlerische Buße ohne Herzensreue, ohne Vorsatz und Willen, sich zu bessern und von den alten Lastern abzustehen.

 

Es kann Einer aus Liebe für den Anderen büßen.

Zwei Einsiedler gingen eines Tages in die Stadt, um ihre Körbe zu verkaufen. Während der Eine ausging, um manche Bedürfnisse zu kaufen, blieb der Andere in der Herberge und beging die Sünde der Unzucht.

Als Jener zurückkam und zur Heimkehr aufforderte, wollte Dieser nicht mehr in seine Zelle zurückkehren, weil er in Verzweiflung war. Als der Bruder dieß vernahm, stellte er sich, als sei auch er gefallen, und ermunterte den Gefallenen, mit ihm in’s Kloster zurückzukehren und mit ihm gemeinschaftlich Buße zu thun, um nicht in die Hölle verstoßen zu werden. Als der Gefallene dieses hörte, ging er mit.

Der Unschuldige büßte nun mit dem Schuldigen und für den Schuldigen so, als wäre er selbst gefallen. Dem Herrn gefiel das Opfer der Liebe und er offenbarte den Brüdern den wahren Sachverhalt, zugleich schenkte er dem, der gesündigt hatte, um der Liebe des Unschuldigen willen, die Nachlassung seiner Sünden.

 

Auch die bekehrten rohen Wilden begriffen die Nothwendigkeit der Buße.

In der Indianer-Mission zu Laprairie in Canada befanden sich zwei indianische getaufte Mädchen, Katharina Tehgahkwita und Theresia Teguaiogenta. Ihr Wunsch war, ein Klosterleben zu führen.

Da dieß aber unausführlich schien, beschloß die Erstere, aller Eitelkeit ihrer Landsmänninen zu entsagen; die gewöhnliche dunkelblaue Wolldecke, der Eheweiber demüthige Hülle, war ihr genügend; ihr Angesicht trug sie Sommers wie Winters verhüllt, so daß kein junger Mann ihr Gesicht je gesehen. Aber dem Vergnügen zu entsagen, war ihr noch nicht genug.

Zu dem Gelübde der Keuschheit nahm sie noch die schmerzliche Strenge eines Büßerlebens auf, um ihrem Erlöser nachzufolgen: zwei Tage der Woche strenges Fasten, Geißelung auf’s Blut, beständiges Kettentragen; wohl mäßigten die Geistlichen solche Bußübungen; doch was übrig blieb, war noch genug, um ihr Leben unter die strengsten zu reihen.

Einen Winter verbrachte sie in der Waldeinsamkeit, dann führte sie das Verlangen nach der Kirche wieder in’s Dorf zurück, wo sie mit Nähen und Anfertigung verschiedener Artikel von Holz und Baumrinde ihren Lebensunterhalt gewann.

Im Jahre 1678 zog ihr ein langer Marsch auf dem Eise eine große Krankheit zu, woran sie, mit der heiligen Wegzehrung versehen, zur Erbauung des ganzen Dorfes als eine Heilige sanft entschlief.

Also begriffen selbst die Wilden die Nothwendigkeit der Buße. Der Herr bezeugte ihre Heiligkeit durch Wunder an ihrem Grabe.

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